Test Test: Roccat Kone Pure und Kone XTD

MartinE

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#1
Mit der Kone haben die Hamburger Roccat-Studios ihren ersten großen Erfolg gelandet. Noch immer steht die Spielermaus synonym für die Peripherie-Schmiede. Mit der Kone XTD aktualisiert Roccat sein Flaggschiff mit zeitgemäßer ADNS-9800-Lasersensorik und verbessertem Scrollrad. Außerdem wird dem Erfolgsmodell in Form der Kone Pure eine Variante mit verkleinertem Maus-Chassis zur Seite gestellt.

Zum Artikel: Test: Roccat Kone Pure und Kone XTD
 

lechus85

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#2
hätt ja gerne mal so eine maus ausprobiert, aber man hört halt nichts gutes bzgl qualität... wenn ich mir denke, meine mx518 hab ich jetzt auch schon 5 jahre und klickt und scrollt wie am ersten tag...
 
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#4
Ich hab seit November eine Kone XTD und war bisher eigentlich sehr zufrieden mit ihr. Seit Letzter Woche ist sie aber leider Mausetod :( Gerade bei dem Preis sollte man erwarten das die Qualität stimmt...
 
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#5
Damit will man die Probleme, die es in der Vergangenheit immer wieder mit Defekten Kone-Scrollrädern gegeben hat, endgültig aus der Welt schaffen.

Warum "wissen" da vorkommen soll ist mir ein Rätsel.
 
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#6
Die Kone XTD kostet hier im MediaMarkt ganze 89,95€. Von der Haptik her wäre sie mit eine meiner Favoriten, aber einen solchen Preis für eine Maus halte ich schlicht für lächerlich! Besonders wo man mit diesem Modell erst hofft die Kinderkrankheiten ausgemerzt zu haben. Allerdings ist mir erst vor wenigen Tagen die 2te Copperhead innerhalb von 3 Jahren gestorben, immer mit den gleichen Verschleißerscheinungen. Daher sollte es dieses mal keine Razer werden, schade dass Roccat hier so hohe Preise angesetzt hat. Die günstigen Kova Modelle fallen alle leider raus, die sind qualitativ ebenfalls nicht besonders überzeugend. Vielleicht gibt es ja bald Schnäppchen Angebote. Notfalls auf den nächsten Homestory Cup warten ;).
 
H

Hellbend

Gast
#7
Also wenn man die so richtig nahe betrachtet, dann sehen die so richtig billig aus.
Die Spaltmaße sehen abenteuerlich aus und ein Blick auf das Mausrad offenbart, was unausweichlich passieren wird.
Die Preise sind tödlich.

Also ganz Roccat-Peripherie ;)
 

bizzy67

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#9
Hatte mir mal, mehr zum testen als aus Überzeugung, eine Roccat Kone+ zugelegt. Optisch und technisch gibt sie durchaus was her, keine Frage, aber am Ende hab ich sie doch zurückgeschickt, da die Maustasten nicht in der selben Höhe waren. Hätte sie aber sowieso zurückgeschickt, da 70+ Euro für eine Maus, für meine Bedürfnisse absolut unangemessen sind. Habe dafür eine Sharkoon Fireglider für 25€ geholt und bin sehr zufrieden. Da muss ich wenigstens nicht übervorsichtig damit umgehen. :)

Zu dem Mausradproblem: Das Mausrad ist zwar mittlerweile keine besondere Schwachstelle mehr, es ist aber auch nicht unzerstörbar, sodass es hin und wieder auch mal kaputt gehen kann, wie bei jeder anderen Maus auch. Wenn man aber einmal einen schlechten Ruf hat, ist es natürlich schwer...
 

w0ll3

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#10
Zitat von Computerbase:
bekommen XTD und Pure mit dem ADNS-9800 den bis dato für diesen Anwendungsbereich leistungsstärksten Laser-Sensor des amerikanischen Spezialisten Avago spendiert.
Falsch, ADNS-9500 mit SROM V0 hatte eine bessere Trackinglinearität. Und auch sonst keine Erwähnung des grössten Schwachpunktes dieses Sensors.
 
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#12
Bei den Preisen müssten die Dinger eigentlich ein halbes Leben lang halten. Dennoch hört man ständig von Ausfällen und Defekten nach recht kurzer Zeit.
Meine MX518 von Logitech hat mich seinerzeit gut 30€ gekostet und hält nun schon seit Jahren.

Wenn Roccat da nicht mal massiv was in Sachen Qualität tut, machen die sich doch lächerlich mit ihren Preisen.
 
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#13
@ Tronx

Die Savu hab ich mir auch geholt, obwohl ich verdammt unzufrieden mit meinen zwei vorherigen Kones (eine normale, eine plus) war, da diese beide früher oder später große Macken hatten.
Habe aber extra gründlich nach Reviews geschaut ob es da nicht schon wieder Probleme mit Verarbeitung und Materialen gab, da ich auf weitere kaputte Mausräder, Sensoren oder Mikrotaster echt verzichten kann.

Aber konnte nichts Auffälliges über die Savu finden und hab se mir dann geholt. Wichtig war für mich ein gutes 2D Scrollrad (Kone leider auch mit links-rechts Bewegung >_<), EasyShift Taste/Funktion, vernünftiger Sensor sowie Ergonomie natürlich. Und so weit tut se sich ganz gut. Wehe aber da tauchen in den nächsten paar Monaten wieder alte, bekannte Probleme auf...

Eine Sache die mich aber doch. leider stärker, an der Savu stört sind die 4 festen DPI Stufen. Das wird damit zu tun haben, dass andere Werte sonst interpoliert werden müssten und das natürlich wieder nen Nachteil hat, aber 400, 800, 1600 und 4000 ist halt ne bescheidene Auswahl. Hätte eher sowas 1200-1400 gebraucht. Und 4000 ist natürlich nur nen schlechter Witz.
 

gh0sthunter

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#14
Damit will man die Probleme, die es in der Vergangenheit immer wieder mit Defekten Kone-Scrollrädern gegeben hat, endgültig aus der Welt schaffen.

Warum "wissen" da vorkommen soll ist mir ein Rätsel.
"etwas aus der Welt wissen" ist eine zulässige deutsche Konstruktion. Kennt man vielleicht ähnlich von "jemanden in Sicherheit wissen". Von daher schon in Ordnung. :)

Duden.de bestätigt das nochmal. (Bedeutung 3)
 
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#15
Der Kone XTD sieht vom Design her echt ok aus, aber für diesen Preis hole ich mir lieber ein G700 von Logitech bzw. hab ich auch :) Hatte mich echt überrascht, denn bisher ist dass das beste Maus das ich jemals hatte.
Mein MX1000 / MX Revolution und viele viele andere Logitech Mäuse konnte nicht mithalten. Nur in sache Akku verbrauch ist es enorm, aber zum Glück kann mann die Maus auch während der Laden benutzen.
 
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#16
Falsch, ADNS-9500 mit SROM V0 hatte eine bessere Trackinglinearität. Und auch sonst keine Erwähnung des grössten Schwachpunktes dieses Sensors.
Dazu müsste man das überhaupt erstmal testen. PCS, Trackinglinearität, LOD - damit können 95% der Leute doch gar nichts anfangen. Hauptsache drölftausend DPI ...
Bis jetzt hab ich noch keinen Test dazu von offizieller Seite dazu gesehen. Ist sicher mit Aufwand/Kosten verbunden, und außerdem würde man seinen versammelten Geldgebern (Werbung) doch tatsächlich auf die Nase binden was für ein unausgereifter Murks der Großteil der verbauten Sensoren doch darstellt ...
Solange jegliche offizielle Maus"tests" die zentrale Komponente (den Sensor!) nicht testen sondern nur das Werbegebrabbel dazu wiedergeben, sind sie für mich absolut hinfällig
 
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#17
"Qualität" und "In China gefertigt" ist meist ein Widerspruch in sich. Mich wundert es daher nicht, dass es soviele Ausfälle gibt.
 
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#18
"Qualität" und "In China gefertigt" ist meist ein Widerspruch in sich. Mich wundert es daher nicht, dass es soviele Ausfälle gibt.
Das iPhone und iPad werden auch in China und anderen asiatischen Ländern gefertigt und dennoch schwärmen die Apple Jünger von der super Qualität, die die Teile haben sollen.
So gut wie jedes elektronische Gerät kommt irgendwo aus China, Taiwan usw.

Nur, weil etwas billig in China zusammengebaut wird, weil dort geringe Löhne gezahlt werden, heißt das noch lange nicht, dass das Zeug auch miese Qualität haben muss.
Sofern der Auftraggeber auf gute Qualität achtet, kann man die auch in China bekommen.
 
S

Skorge

Gast
#19
Allerdings ist mir erst vor wenigen Tagen die 2te Copperhead innerhalb von 3 Jahren gestorben, immer mit den gleichen Verschleißerscheinungen. Daher sollte es dieses mal keine Razer werden.
Ich hatte bis jetzt 2 hochpreisige Mäuse: Microsoft Sidewinder (Kostenpunkt 50 Euro, wenn ich es richtig in Erinnerung habe). Die war an sich klasse, lag 1a unter der Hand. Leider war das Scrollrad mit einem Ring aus Weichgummi "ummantelt". Es gab ständig Abrieb und die ganzen Krümel verteilten sich auf dem Tisch (wo sie schwarze Bremsspuren zogen) und im Innern der Maus. Nach 'nem halben Jahr war der Taster des Scrollrades hin.



Es folgte eine Razer Imperator, knapp über 70 Euro. Haptisch nicht ganz so toll, aber wahnsinnig präzise. Dummerweise neigt sie dazu, ständig den Kontakt zum USB-Port zu verlieren. Der Mauszeiger friert ein und man gönnt sich für 10-30 Sekunden eine kleine Pause. Hurra! Manchmal bleibt der Kontakt auch weg, dann heißt es rein- und wieder rausstöpseln. Treiberupdates und Portwechsel brachten nix.

Neulich vom Grabbeltisch eine Lexma für 4 Euro mitgenommen. Sicher, nicht so schnell und präzise wie die Razer, aber sie funktioniert an allen USB-Ports. Teure Maus? Nie wieder!
 
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#20
Also ich finde die Mäuse von Roccat gut.

Das mit dem Mausrad stimmt zwar, und auch wenn man die Problembehebung bei dem Preis eigentlich nicht dem Endkunden auferlegen soll, ist es dennoch ein Aufwand von gerademal 5 Minuten das Mausrad zu "reparieren".
Es ist ja eigentlich nicht mal etwas Kaputt. Nur die Kupferkontakte im Rad selbst sind nicht weit genug aufgebogen und haben dadurch nicht ausreichend kontakt. Es gibt dazu diverse bebilderte Anleitungen im Netz wie man das machen kann. Ich selbst habs bei zwei Mäusen gemacht und die seit dem ins das Problem nie wieder aufgetreten.

Und die ach so hoch gelobe MX518 von Logitech ist auch nicht das gelbe vom Ei. Die liegt zwar auch gut in der Hand und funktioniert. Aber die Gummibeschichtung an den matt schwarzen stellen hat sich bei 3 von 3 Mäusen die ich selbst hatte nach spätestens einem halben Jahr angefangen aufzulösen. Ich kenne auch noch mindestens 5 andere Exemplare von Freunden oder Kollegen die das Selbe Problem hatten. Sowas finde ich persönlich ärgerlicher wie ein Mausrad bei dem lediglich die Kontakte nicht weit genug aufgebogen sind.
 
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