Test Test: Vier S-ATA Festplatten

Ralph

Opara
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Seit über einem Jahr sind S-ATA Festplatten auf dem Markt, die Anzahl der Hersteller und der verfügbaren Modelle hat sich deutlich erhöht. Ob die neuen Geräte nur schmalere Kabel mitbringen oder ob sie auch in der Leistung bessere Werte bringen als die bewährten P-ATA Festplatten, wollen wir in unserem Test klären.

Zum Artikel: Test: Vier S-ATA Festplatten
 

Queen

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Hi Ralph!

Erstklassiger Test - keine Frage! Betreffend der unterschiedlichen Schreib/Lese-, bzw. Cachestrategie des Samsung-Modells kann ich folgendes beisteuern:

In der letzten oder vorletzten Ausgabe der c´t hat man diese Auffälligkeit ebenfalls festgestellt. Interessant sind hierbei die Transferratentests, da sie bei dem Samsung-Modell nicht gleichmäßig zum Platterninneren abfallen wie bei den anderen getesteten Modellen, sondern ein gewisses Zick-zack Muster zeigen. In der betreffenden Ausgabe der c´t wurde als Erklärung angegeben, daß Samsung Plattern unterschiedlicher Datendichten einsetzt. Als das soll heißen, in den qualitativ höherwertigeren Bereichen des Platters wird eine höhere Datendichte verwendet als in Bereichen niedrigerer Fertigungsqualität. An der Anzahl der kleineren Zacken läßt sich weiterhin die Anzahl der Köpfe herauslesen.

Als Grund für diese Verfahrensweise nannte die c´t Kostenreduzierung.

Übers Wochenende bin ich auf LAN, sobald ich ausreichend Zeit habe werde ich nochmal nachlesen und die Ausgabe der c´t nennen.


Bye,
 

lorenzo

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Danke Ralph für diesen grossartig herausgearbeiteten Artikel!

Hat mich nur noch mal darin bestätigt, das ich mir mal eine Samsung zulegen sollte!

Das einzige, was mich leider nach-wie-vor an SATA stört, hätteste ja vielleicht noch mal ein wenig herausarbeiten können, auch wenn es hiermit nicht direkt zu tun hat:
Nämlich als IDE betrieben gehn mir wohl beide IDE-Kanäle an einem Steckplatz flöten(aber genau die brauche ich eigentlich);
oder direkt über Hardwaretreiber im Betriebssystem installiert hab ich leider keinen direkten Zugang vom Motherboard-Start über die "DOS-Seite" her, was für eine Datensicherung zuweilen sehr ungünstig ist!

Vielleicht hält ja genau dieser Umstand momentan auch noch immer viele vom Kauf von SATA ab!
 

wop

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@Ralph
freut mich dass Du meine Idee aufgegriffen und den Kopiertest durchgeführt hast.
Ergänzen könnte man den Praxistest künftig noch mit einer AVI-Konvertierung, denn besser als bei theoretischen Benchmarks erhält man so einen realistischeren Eindruck über die Leistungsfähigkeit der Testkandidaten.


@lorenzo
ich kann Dein Problem nicht nachvollziehen, denn Dein Gigabyte GA-8KNXP hat ja auch den ICH5R. Die S-Ata daran anschließen, und Win XP SP1, DOS u. Linux erkennen sie ohne zusätzlichen Treiber. Oder haste die S-Ata am Sil3112A?

wop
 

viking.

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guter test nur weshalb fehlen die western digital raptor platten? gerade die raptoren sind wie ich finde ein kaufgrund für eine s-ata platte. hab die kleine version bin echt zufrieden damit.
 

peanut0815

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guter Test, aber mich würden auch gerne die beiden Raptor-Versionen in diese
m Vergleich sehen.
Evtl. könntet Ihr ne Chart-Liste aufmachen, wo alle Platten, die Ihr getestet habt, gelistet sind und diese evtl. sogar noch erweitern mit einer Raid0-Abteilung an der ICH5R

:cool_alt:
 

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lorenzo

Ensign
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Zitat von wop:
@lorenzo
ich kann Dein Problem nicht nachvollziehen, denn Dein Gigabyte GA-8KNXP hat ja auch den ICH5R. Die S-Ata daran anschließen, und Win XP SP1, DOS u. Linux erkennen sie ohne zusätzlichen Treiber. Oder haste die S-Ata am Sil3112A?

wop
Meines bisherigen ungetrübten Wissens muss selbst die ICH5R die Treiber haben, dann geht auch nix im DOS-Modus;

oder man aktiviert halt im BIOS die IDE-"Implementierung", wobei aber wohl zwei ganze IDE-Kanäle flöten gehen.

Meine SIL-Raid-Bausteine zu betreiben ist auch keine Lösung, da jeweils PATA und SATA bei jedem Rechnerstart jeweils ca. 13Sek zum Booten bzw Erkennen der angeschlossenen Hardware benötigen!

Selbst das neueste BIOS hat immer noch keinen wesentlich verkürzten Bootvorgang für diese Bausteine gebracht.

gruss
 

Ralph

Opara
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Danke für das Lob. ;)

@viking. und peanut0815
Keine Bange, auch die Raptor wird noch getestet werden. Wir haben diese HDDs extra aussen vor gelassen, damit eine gute Vergleichbarkeit besteht. Denn die Raptoren sind durch Kapazität und Drehzahl in einer anderen Klasse anzusiedeln. Man kann ja auch schlecht eine FX5600 und eine FX5900 miteinander vergleichen, das macht auch wenig Sinn.
Wegen der RAID 0 Tests: die Hersteller haben teilweise schon Probleme ein Gerät zur Verfügung zu stellen, dann gar zwei für einen RAID 0 Test zu bekommen ist noch schwieriger.

@lorenzo
An die ICH5/R kann man insgesamt sechs Laufwerke anschliessen, 4x P-ATA und 2x S-ATA gleichzeitig. Das liegt an den BIOS-Einstellungen, die S-ATA Laufwerke müßten dann eigentlich auch unter DOS zur Verfügung stehen.
 

NeWJoe1

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Hallo,

meines Erachtens, habe ein GA IPE1000Pro3 mit ICH5R kann mann alle IDE und die SATA Kanäle an der ICH5R ohne Probleme parallel betreiben. Bei mir sind alle IDE Kanäle belegt mit 1 Festplatte und 3 optischen Laufwerken und an der ICH5R hängt eine SATA Platte und hierzu wird außer dem Chipsatztreiber und entsprechenden BIOS Einstellungen nichts benötigt (man braucht definitv nicht den RAID Treiber für die ICH5R).

Solltest du mit deinem Problem im DOS Modus ansprechen, daß z.B. keine Datensicherung per Imager wie Drive Image oder Ghost möglich ist auf und von den SATA Platten am ICH5R, so muß ich dir Recht geben. Das ist aber kein Problem des Chipsatzes sondern ein hausgemachtes Osterei von Gigabyte, hier ist das BIOS nicht ordentlich programmiert, diesen Fehler habe ich Gigabyte bereits gemeldet, logischerweise tut sich da bisher nichts:((((

Die einzige Chance von und auf die SATA Platten zu sichern sind im Moment Acronis True Image 7 und Drive Image 7.01, da hier im laufenden Windows Betrieb gesichert werden kann.


Bis bald


Gerald
 

lorenzo

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Zitat von Ralph:
@lorenzo
An die ICH5/R kann man insgesamt sechs Laufwerke anschliessen, 4x P-ATA und 2x S-ATA gleichzeitig. Das liegt an den BIOS-Einstellungen, die S-ATA Laufwerke müßten dann eigentlich auch unter DOS zur Verfügung stehen.
auch @NeWJoe1

ich will hier ja nichts lostreten, und es ist auch wirklich sehr schön von euch diese pos. Erfahrungenzu hören,

aber ich habe leider definitiv von Gigabyte selbst die Aussage sogar schriftlich bekommen, das genau diese Konstellation der Chipsatz nicht zulässt, bzw mit einem Datenverlust zu rechnen sei!
kurz gesagt: PATA oder SATA pro IDE Anschluss!!

Euch jedenfalls glaube ich jetzt! Steht meinem SATA-Anfang ja nun fast nichts mehr im Wege!
 

Queen

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Ich habe jetzt gerade nochmal nachgelesen wegen den Auffälligkeiten (siehe Test CB oder Beitrag #2) bei Samsung-Laufwerken - es stand nicht in der letzten oder vorletzten Ausgabe der c´t, sondern in Ausgabe 14/03 - Plattenkarussell ab Seite 136.


Bye,
 
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lorenzo

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CrashBandit

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quote
.......Schnelle und leise Festplatten bietet der japanische Technologie-Konzern an, der zwischen 1969 und 1971 gegründet wurde..........
quote

seit wann ist Samsung japanisch? Früher waren das mal Koreaner ;)
 

TermyD

Lieutenant
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Prima Artikel, gut gemacht :D

Ich habe allerdings eine Hitachi 7K250 bei diesem Vergleich vermißt. Das wäre sehr interessant gewesen :(

Und die Performance der Platten im RAID wäre auch sehr spannend gewesen. Im Zeitalter der ICHR5 und VT8237 Southbridges werden RAID-Systeme ja immer beliebter :)

CU, TermyD
 

Christoph

Lustsklave der Frauen
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Wird natürlich von uns nachgetestet, da der Distributor zum Zeitpunkt des Testes leider nur sehr weniger Hitachi-Platten auf Lager hatte.
 

BodyLove

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Na trifft sich ja gut. Ich will mir nämlich ein neues System zusammenbauen. Und auf die Frage, welche Festplatten hatte ich keine Antwort. Die Samsung kann es nach diesem Test werden. Muss aber wie immer noch weitere Tests mir anschauen. Möge mir Ralph verzeihen.;)

Aber 3 Jahre Garantie ist ein verdammt gutes Kaufargument.;) Obwohl ich mit Maxtor sehr zufrieden war. Nur laut sind die Dinger schon.

edit: Natürlich auch von mir ein Plus.
 
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