News Wachstum im deutschen Halbleitermarkt erwartet

Tommy

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Der deutsche Halbleitermarkt wird im Jahr 2004 vermutlich mit einem Wachstum von zehn Prozent auf über elf Milliarden Euro aufwarten können, nach knapp acht Prozent im vergangenen Jahr und einem Gesamtvolumen von 10,2 Milliarden Euro, wie der Fachverband Bauelemente der Elektronik mitteilte.

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perfekt!57

Commodore
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"Der deutsche Halbleitermarkt wird im Jahr 2004 vermutlich mit einem Wachstum von zehn Prozent auf über elf Milliarden Euro aufwarten können, nach knapp acht Prozent im vergangenen Jahr und einem Gesamtvolumen von 10,2 Milliarden Euro. ....

Der Weltmarkt ist im vergangenen Jahr nach Aussagen des Fachverbandes auf Dollar-Basis um mehr als 18 Prozent auf insgesamt 166,4 Milliarden Dollar gewachsen und war von deutlichen regionalen Verschiebungen gekennzeichnet. Für 2004 wird auf dem Weltmarkt ein Wachstum von 26 Prozent erwartet, ....

wogegen der amerikanische Markt ein nur schwaches Wachstum von plus drei Prozent zeigt. Das weltweit stärkste Wachstum konnte Japan mit 27,7 Prozent erzielen. Dieses ist wesentlich durch den Boom in der digitalen Fotografie begründet: Die Mehrzahl der High-End Geräte wird dort produziert."

danke für den bericht und die übersicht. frage mich derzeit noch, was das heißt. doch wohl unter anderem, dass usa "die kohle wo anders macht". z.b. durch kriege führen und vasallen-staaten produzieren"? naja. usa halt hi-tec und massen of low-tec nebeneinander. und fleissig sind die. 6 tage urlaub im jahr. und viele zwei jobs (ich weiß - nicht freiwillig: aber was ändert das?)

und deutschland hatte eine weltmarktanteil von 6,1% (10,2/166,4). und das wird weniger (ich sage nicht schlechter, weil ich nicht weiß, was richtig ist/wäre).: 10,2 +10% = 11,2 millarden. 166,4 +26% = 209,7 milliarden. daraus: 11,2/209,7= 5,3% marktanteil in 2004.

mein gefühl sagt weiterhin: es wäre schön, wenn wir die aktienmehrheit für amd "aus dem konservativen-lance-armstrong-usw.-texas", von den "leistungsethikern-des-dollars" zu uns nach mitteleuropa bekämen.

nur so könnten und würden wir die freiheit(en) finden, obige bilanz stark zu unseren gunsten zu verändern. (nicht durch amd alleine - aber mit: so als "hebel", "als mittel und anlaß".) ich sehe z.b. überhaut nicht ein, warum die dresdner erzeugnisse nach malysia zur "ausrüstung" geschickt werden müssen, es sei denn unter einer prämisse: texas spielt auf diese art mit den deutschen, läßt sie im grunde halt doch "an der langen leine zappeln" ("wir könten eben doch auch woanders hingehen, wenn dort die höheren subventionen flössen. könnten fab 42 in neu- dehli bauen - und von dort zur ausrüstung nach malaysia schicken").

dabei ist es doch so: dresden ist für texas inzwischen wichtiger, als umgekehrt. was texas kann, könnte man überall auf der welt als mehrwert generieren. eigentümer lassen sich leichter austauschen als erfahrene fachkräfte, "die das produkt überhaupt erst machen".

naja. bisserl ziemlich stammtisch. und doch wir u.a. so tatsächlich auch industriepolitik, globale wirtschaftspolitik gemacht.

"wenn amd uns gehörte, wir das sagen hätten", ausrüstung bei uns oder in tschechien machen ließen, weitere "produktderivate ableiteten" usw. usf., wäre uns und dresden bestimmt sehr geholfen.

bin mal sehr gespannt, will ich sagen: wirtschaftsminister klement, der ja in diesen dingen ein erfahrener macher ist, der weiß, das marktwirtschaft rahmenbedingungen und gelegentlich heftiges, kräftiges ordnungspolitisches handeln erfordert, wäre ja fast zurückgetreten letzte woche als bk schörder den ex-dkp'ler und spät-sozi berief. schaun wir mal was der plant für die wirtschaft, für die menschen:

erfolgreich muß es halt sein. intel muß das vorbild sein: die halten seit jahren in ihrem geschäft 80+ marktanteilspozente - und bleiben stets vorsichtig und klug, (obwohl manche das anders sehen), verfallen nicht in" marktanteilsbesoffene großspurpolitik ("konkurrenz: ist uns doch egal! wir sind doch die größten! schaut doch her, mir hamms doch, oder?") wie es uns deutschen schon mal passiert, ("biersseelig"?).

der "intel-business-puritanismus" hatte und hat was: dauer-erfolge im gefolge.
 
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