News Zahl der Computerläden rückläufig

Steffen

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Die Anzahl der Computerläden in Deutschland ist neuesten Informationen zu Folge weiterhin rückläufig. Momentan sind es lediglich noch 6500, im Jahr 2000 konnten die Statistiker noch 7000 Läden verbuchen. Auch dieser Wert liegt bereits deutlich unter dem des Vorjahres 1999 mit 8000 Läden.

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Das ist im allgemeinen recht traurig zu betrachten. Denn wenn die Onlineshops nach und nach die Oberhand gewinnen, führt das zu einer Art Monopolstellung, die Shops können quasi ihre Preise absprechen und dadurch werden sie bestimmt nicht billiger :(
 
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Anonymous

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Das ist aber der Fall. Die Preise sind durch das Internet eben transparent und sehr gut vergleichbar. Der Händler um die Ecke kalkuliert u.a. sicher auch noch seinen Service mit ein und ist dadurch fast immer teurer als ein Online-Shop. Zudem haben die kleineren Händler nicht die Einkaufsmenge wie bsw. K&M usw. Ist eben ein Unterschied ob ich 10St. einkaufe oder 250St. pro Woche.
 
A

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Jo, aber das die Offline Shops sterben finde ich normal. Wenn man ein halbwegs versierter Käufer ist, warum sollte man dann NICHT online kaufen? Online Shops sind billiger, und werden auch immer billiger sein KÖNNEN. Man muss halt nicht Service, Räume, Angestellte, etc bezahlen... Und das was man spart wird teilweise an den Kunden weitergegeben. (mal ganz davon abgesehen das die Onlinestores eh billiger einkaufen können)

Wenn man also keine Beratung will, warum sollte man einen Offlineshop nutzen, der einem dasselbe bietet wie ein Onlineshop, der aber teilweise (siehe MM als Bsp) 20% oder sogar noch mehr teurer ist als die Onlineshops. Das einzige wozu ich inzwischen noch bei Vobis, MM, und Co in die HW Abteilung gehe ist um zu gucken ob sie ihre Produktpalette endlich auf den Aktuellen Stand gebracht haben (teilweise hinken die mit den Produkten ja mehrere Wochen (teils sogar Monate) hinter den Onlineshops hinterher) und was für unverschämte Preise die verlangen.

Das die Produktauswahl in Onlinestores größer ist bracuhe ich glaube ich nicht zu erwähnen.

Ach so, und eine Sache noch zu Mogadischu: Es gibt mehr als nur K&M und Alternate. Es gibt tausende von Onlineshops. Wie sollen die sich alle untereinander absprechen? Da bricht einer die Absprachen, und schon ist er bei Geizhals und Co auf Platz 1 und wird sich wundern warum er so viele Sachen verkauft....

IMHO ist es leichter Preisabsprachen offline zu machen als Online!

P.S.: Mein letztes Stück Hardware (mal von Peripherie abgesehen) (also CPU und Co) welches ich mir Offline gekauft habe war ein PII 350! Und das ist schon ein paar Jahre her. Seit dem habe ich nur noch online gekauft, und bin seeehr gut damit gefahren!
 
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online shops haben einfach den vorteil das sie inerhalb von 2 tagen durch ganz deutschland den artikel senden. aber wer hat schon bock extra wegen ner graka zum nächsten laden zu fahrn? im stau, mit warten, usw. online shops sind klar im vorteil.
 
A

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Kann so sein, muss aber nicht. Ich kenne einen Computer Shop der so ziemlich jeden Online Anbieter alt aussehen läßt. Preislich und vor allem Kompetent.

Das Beste ist das man alles was man kauft "sehen" kann und bar beazhlt. Der Vorteil des "Sehens" wird IMHO total unterschätzt. Bilder im Internet sind zumeist nicht identich mit dem Produkt.

Billiger ists auch noch. Wer da im Online Shop kauft ist selbst schuld. Augen auf beim PC Kauf!!! Das Gute liegt so nah, aber manch einer sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht.
 
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hi,
also ich denke das es beides weiterhin geben wird, offline und online, aber ich werde weiterhin offline kaufen, wenn da was nicht stimmt kann man mich dort wenigsten net an der hotline abwimmeln und ich muss 6 wochen warten bis ich mein produkt wieder zugeschickt bekomme nur um dann zu erfahren das die dort der meinung sind es sei in ordnung oder ich wäre wo möglich noch schuld.

ok ich weiss das klingt jetzt gegenüber onlineshops realtiv pessemistisch aber leider gibt es immer wieder sowas und bei meinen laden hab ich als stammkunde auch rabatt.

Mehrpack
 
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@Gifty: Ok, sehen kannst du in Onlineshops die Sachen nicht, aber ich weiß wie meine Ti4200 oder mein Athlon oder mein RAM Riegel aussehen. Bilder findet man in Tests im Internet (welche ich mir natürich durchlese bevor ich ein Produkt überhaupt erst in Erwägung ziehe) genug.

@Mehrpack: Ok, die Sicherheit ist bei Offlinestores größer, aber ich hatte noch nie Probleme damit das irgendeine Komponente nicht richtig funktioniert hat. Ich musste also noch nie etwas zurückschicken. Wenn es passiert, bist du der gearschte, stimmt. Aber idR passiert sowas glaube ich eher selten! :)
 
A

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Gast
Okay, die CB-leser sind wohl die falsche zielgruppe, aber imho sterben die offline-händler nicht wegen des wachsenden onlinehandels aus, sondern schlichtweg aufgrund der neuen garantiegesetze und den aus dem preiskrieg der letzten jahre resultierenden minimalen margen, so daß es sich für viele händler schlichtweg nicht mehr rechnet pc-hardware zu verticken.

ich hab selbst auch zum 1.1. diesen jahres sämtlichen hardwareverkauf an privatpersonen eingestellt und bediene nur noch firmenkunden. bei margen von vielleicht 5 prozent (wenns hochkommt) und garantieverpflichtungen von 2 jahren (die man als kleiner krauter kaum bringen kann, wer garantiert denn heute noch daß eine cpu in zwei jahren noch zu bekommen ist??), die die marge dann noch weiter drücken, ist es einfach ein unding noch bei vernünftigem support und service hardware zu verkaufen.
das nachsehen haben die kunden die NICHT selbst an ihrem pc herumschrauben sondern auf einen kompetenten fachhändler "um die ecke" angewiesen sind.

gruß countzero
 
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Also ich kaufe meine Hardware lieber Offline.

Aber bis jetzt war es immer gemischt.

Board,Proz,Ram,Graka,Nochn Miditower für den Alten hab ich Offline geholt.

Den Monitor hab ich Online bestellt da ich dort 48 Monate Vorortaustausch bekomme.

Warum die Kleinen Händler aussterben liegt nicht daran das die Onlinshops mehr und billiger anbieten sondern einfach daran das es zuviele gibt.

Auf Dem Lande mag das etwas anders aussehen aber in den Größeren Städten schießen die läden aus dem Boden und andere sind dafür plötzlich weg.

Es gibt zuviele auf kleinem Raum .

Das ist wie mit den Pizzabuden vor einigen Jahren.

Erst kamen se Massenweise und dann verschwanden auch die meisten wieder.

Bei Computershops gibt es sehr viele Glücksritter die keine Ahnung haben wie man ein geschäfft führt.
Die meinen es reicht präsent zu sein und dann läuft das schon.

Ich hab gegenüber so einen Kandidaten.

Aufgemacht ,erstmal alleine gearbeitet,und als Firmenfahrzeug diente der Alte 240er Kombi von Daimler.

3 Monate Später standen schon 2 Studenten hinter der Theke und der Cheff hatte gerade nen neuen 500er vor der Tür stehen.

Mittlerweile hat er nurnoch einen Studenten und versucht händeringend Kunden zu bekommen.

Was weiter passiert ist offensichtlich.

Da er sein Startkapital (Darlehen+Eigenkapital) ja in den Teuren Benz gesteckt hat und auch sonst eher auf zu großem Fuß gelebt hat wird die Bank alsbald aufschlagen und Kohle fordern.
Hat er se nicht dann wird das Ladenlokal wieder frei.

So und so ähnlich läuft das häufig.
Das ist ja nicht auf Computerlädchen begrenzt.
Das gibt es überall und es läuft seit Ewig so nach schema -F

Boutiquen
Handyshops
Kleingallerien
usw.

Momentan sind es Computerläden und in 1-2 Jahren die momentan aufkommenden Moddingshops.

Alle Wollen Verdienen
Es gibt aber nicht genug kunden für alle.
Also geht das Sterben los.


Wie gehabt
 
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