Test: Zalman CNPS 9900 Max CPU-Kühler (8/8)

Eine runde Sache für Intel und AMD
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Fazit

Mit dem CNPS 9900 Max blickt Zalman endlich wieder auf einen Prozessorkühler, der nicht nur mit optischen Finessen zu glänzen weiß. Im charakteristischen Fächerlamellen-Gewand auftretend und sich gelungen vom doch mittlerweile recht einheitlichen Kühlerstil des Marktes abhebend, hinterlässt er auch in puncto Leistung einen sehr zufriedenstellenden Eindruck. Sowohl im hohen als auch im niedrigen Drehzahlbereich, bei Übertaktung oder Normalbelastung – der Zalman CNPS 9900 Max lässt sich nicht so leicht aus der Reserve locken. Im Umkehrschluss heißt das, dass auch sehr leise Systeme auf Basis des Koreaners bei beruhigenden Prozessortemperaturen umzusetzen sind, auch weil der eingebrachte Serienlüfter unter 1.000 U/min angenehm geräuscharm und weitgehend ohne störendes, akustisches Beiwerk agiert. Einziger Wermutstropfen ist die relativ hohe Anlaufdrehzahl des 135-mm-Sprosses von etwa 750 U/min.

Zalman CNPS 9900 Max
Zalman CNPS 9900 Max

Qualitativ gibt es beim vernickelten Vollkupferspross nicht viel zu meckern und auch die realisierten Sockelbefestigungen für AMD und Intel können gefallen. Eine sichere Verschraubung auf Rückplattenbasis zählt für Kühler dieser Größenordnung mittlerweile zum guten Ton. Dass aber auch im AMD-Fall an die ideale Montagerichtung gedacht wurde, hebt das insgesamt stimmige Konzept des Zalman CNPS 9900 Max noch einmal heraus.

Unterm Strich hat uns Zalman mit dem CNPS 9900 Max sehr positiv überrascht. Sowohl Kühlleistung und Güte als auch Lautstärke und Ergonomie liegen auf einem Niveau, das kaum Wünsche offen lässt. Lediglich die feste Einbindung des Lüfters und die damit begrenzte Flexibilität hinsichtlich möglicher Wechselambitionen könnte den ein oder anderen Individualisten stören, doch dafür hält die Konkurrenz zahlreiche gute Produkte bereit. Für alle anderen könnte der CNPS 9900 Max durchaus von Interesse sein, sofern ästhetische Gründe nicht dagegen sprechen. Uns ist der Zalman CNPS 9900 Max aufgrund der gelungenen Vorstellung - auch zum Preis von rund 50 Euro – eine Empfehlung wert.

Empfehlung (11/10)
Empfehlung (11/10)

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