Nvidia CUDA für alle – auch AMD und Intel

Michael Günsch
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Im Rahmen der aktuell stattfindenden GPU Technology Conference (GTC) hat Nvidia den Quelltext des CUDA-Compilers auf Basis des LLVM-Projekts veröffentlicht. Künftig erhalten bei Nvidia registrierte Entwickler kostenlosen Zugriff auf den Compiler, der Teil des CUDA Toolkits in der Version 4.1 ist.

Nvidias CUDA-Projekt mitsamt dem Compiler ist für parallele Berechnungen durch Grafikprozessoren bestimmt, wobei GPUs in dieser Disziplin CPUs deutlich überlegen sind. Die Technik soll nun aber nicht nur für Nvidia-GPUs sondern auch andere Prozessor-Architekturen und kommende Programmiersprachen zur Verfügung stehen. Dabei werden auch (Grafik-)Prozessoren von AMD und Intel genannt. Aktuell kämen jedoch neben Nvidias GPUs nur Intels x86-CPUs als Zielplattform in Frage, wobei die Programmiersprachen C, C++ und Fortran (PGI CUDA C Compiler) für die Entwicklung unter CUDA nutzbar seien. Mit der Veröffentlichung der CUDA-Technik wolle Nvidia auf lange Sicht eine Tür zum Exascale-Computing mit GPU-Rechenkraft auf Supercomputern aufstoßen.

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