Intel NUC und Mini-ITX passiv gekühlt

Akasa mit neuen Aluminiumgehäusen für Mini-PCs

Mit lediglich 10 Zentimeter Kantenlänge sind die Hauptplatinen von Intels Mini-PC-Plattform NUC nochmals deutlich kleiner als Mini-ITX-Platinen. Entsprechend kompakt können passende Gehäuse ausfallen. Zu diesen gehört die neue Newton-Reihe von Akasa, die nun ein weiteres Modell beinhaltet.

Die Mini-Gehäuse der Newton-Serie sind aus Aluminium gefertigt und messen lediglich 15 × 15 Zentimeter bei einer Höhe von weniger als fünf Zentimetern und einem Gewicht von 925 Gramm. Oberfläche und Seiten der Gehäuse sind mit Kühlrippen versehen, wodurch die Wärmeableitung verbessert werden soll, denn die NUC-Hardware wird komplett lüfterlos, also passiv, gekühlt. Dabei dient das Gehäuse selbst praktisch als großer Radiator, indem dieses über eine Aluminiumkonstruktion direkt mit dem Prozessor in Verbindung steht. Die Gehäuse sind zudem für eine Montage an einem Monitor mit VESA-Halterung geeignet.

Während das Modell „Newton“ (AK-ITX07-BK) die NUC-Mainboards Intel DCP847SK und Intel D33217GKE unterstützt und bereits seit einer Weile zum Preis von 45 Euro im Handel erhältlich ist, hat Akasa jüngst die Variante „Newton V“ (A-NUC02-A1B) eingeführt, die zur neueren NUC-Platine Intel D53427RKE mit Core i5-3427U (17 Watt TDP) und QS77-Chipsatz kompatibel ist. Das Newton V besitzt die gleichen Maße wie das Newton, fällt mit 950 Gramm allerdings ein wenig schwerer aus. Dies dürfte der Erweiterung im Bereich der Front-Anschlüsse geschuldet sein, denn gegenüber dem Ursprungsmodell wurde die Zahl der USB-2.0-Ports auf zwei verdoppelt und erstmals kommt auch eine USB-3.0-Buchse zum Einsatz. Im Handel hat sich das Newton V bisher nicht blicken lassen, womit auch der Preis unbekannt ist.

Ebenfalls noch relativ jung am Markt ist das insgesamt größere Mini-ITX-Gehäuse „Galileo“ (AK-ITX09-BK) von Akasa. Dieses fällt deutlich breiter und etwas tiefer, aber rund einen Zentimeter flacher aus. Hier wählte der Hersteller ein grundlegend anderes Kühlkonzept: Knapp ein Drittel der Gehäuselänge nimmt ein Aluminium-Radiator in Anspruch, der über eine horizontal verlaufende Heatpipe mit dem Prozessor in Verbindung steht und dessen Abwärme an die Umgebung abgibt. Der erhöhte Materialeinsatz macht sich einerseits deutlich im Gewicht von 1,7 Kilogramm bemerkbar, andererseits wird dadurch eine höheres Kühlpotenzial ermöglicht, wodurch sich Prozessoren mit einer TDP von bis zu 35 Watt passiv kühlen lassen sollen. Mainboards im sogenannten Thin Mini-ITX-Format werden unterstützt. Das Galileo ist optional mit externen Netzteilen mit einer Nennleistung von 120 oder 150 Watt erhältlich. Rund 85 Euro kostet aktuell die Variante mit 120-Watt-Netzteil.

Kühlkonzept Akasa Newton (V)
Kühlkonzept Akasa Newton (V) (Bild: Akasa)
Kühlkonzept Akasa Galileo
Kühlkonzept Akasa Galileo (Bild: Akasa)
Akasa Newton V Akasa Newton Akasa Galileo
Mainboard-Format Proprietär: Intel NUC D53427RKE Proprietär: Intel NUC DCP847SK/D33217GKE Thin Mini-ITX
Material Aluminium
Abmessungen 150 (B) × 150 (T) × 47 (H) mm 307 (B) × 190 (T) × 36,8 (H) mm
Gewicht 950 g 925 g 1.730 g
Kühlung passiv
Front 2 × USB 2.0, 1 × USB 3.0 1 × USB 2.0
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