Nvidia GeForce GTX 750 (Ti) „Maxwell“ im Test: Vier Grafikkarten im Vergleich

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Wolfgang Andermahr
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Leistungsaufnahme

Leistungsaufnahme
  • Abgeschalteter Monitor:
    • Intel Core i7-4770K
      37
    • AMD Radeon R7 260X
      52
    • AMD Radeon R7 260
      53
    • Nvidia GeForce GTX 750 Ti
      55
    • Nvidia GeForce GTX 650 Ti
      55
    • Palit GeForce GTX 750 Ti OC
      57
    • Gigabyte GeForce GTX 750 OC
      57
    • Zotac GeForce GTX 750 Ti OC
      58
    • Nvidia GeForce GTX 760
      59
    • AMD Radeon R7 265
      60
    • Nvidia GeForce GTX 660
      62
    • AMD Radeon R9 270
      65
  • Desktop-Betrieb:
    • Intel Core i7-4770K
      38
    • Nvidia GeForce GTX 750 Ti
      57
    • Nvidia GeForce GTX 650 Ti
      57
    • AMD Radeon R7 260
      58
    • Gigabyte GeForce GTX 750 OC
      58
    • AMD Radeon R7 260X
      59
    • Zotac GeForce GTX 750 Ti OC
      59
    • Palit GeForce GTX 750 Ti OC
      59
    • AMD Radeon R7 265
      60
    • Nvidia GeForce GTX 760
      60
    • Nvidia GeForce GTX 660
      64
    • AMD Radeon R9 270
      66
  • Last - Crysis 3:
    • Gigabyte GeForce GTX 750 OC
      160
    • Nvidia GeForce GTX 750 Ti
      164
    • Zotac GeForce GTX 750 Ti OC
      165
    • Palit GeForce GTX 750 Ti OC
      172
    • AMD Radeon R7 260
      179
    • Nvidia GeForce GTX 650 Ti
      184
    • AMD Radeon R7 260X
      214
    • AMD Radeon R7 265
      216
    • Nvidia GeForce GTX 660
      234
    • AMD Radeon R9 270
      245
    • Nvidia GeForce GTX 760
      255
Einheit: Watt (W)

Unter Windows kommt der PC mit der GeForce GTX 750 Ti auf eine Leistungsaufnahme von 57 Watt. Damit liegt die Karte auf ein und demselben Niveau wie die GeForce GTX 650 Ti – ein sehr guter Wert. Die Partnerkarten kommen zwar auf nicht ganz so gute Werte, schneiden mit 59 Watt aber immer noch akzeptabel ab. Die Gigabyte GeForce GTX 750 ordnet sich mit 58 Watt genau in der Mitte ein.

Unter Last attestieren wir dem PC mit GeForce GTX 750 Ti 164 Watt, womit der 3D-Beschleuniger den ersten Platz im Testfeld inne hat. Das System mit deutlich langsamerer GeForce GTX 650 Ti benötigt 20 Watt mehr und mit der etwas langsameren Radeon R7 260X gar 50 Watt. Die Partnerkarten sind von Haus aus übertaktet, wobei das System mit der Zotac-Karte mit 165 Watt aber auf fast denselben Wert kommt. Nur das Palit-Modell benötigt acht Watt mehr. Mit Gigabyte GeForce GTX 750 OC kommt das System auf 160 Watt, was vier Watt weniger als bei normaler Ti-Variante bedeutet.

Leistungsaufnahme – Blu-ray/Multi-Monitor
  • Blu-ray-Betrieb:
    • Intel Core i7-4770K
      59
    • Nvidia GeForce GTX 650 Ti
      74
    • Nvidia GeForce GTX 760
      77
    • Nvidia GeForce GTX 660
      83
    • Nvidia GeForce GTX 750 Ti
      84
    • Gigabyte GeForce GTX 750 OC
      84
    • Zotac GeForce GTX 750 Ti OC
      85
    • Palit GeForce GTX 750 Ti OC
      85
    • AMD Radeon R7 260
      95
    • AMD Radeon R7 265
      100
    • AMD Radeon R7 260X
      100
    • AMD Radeon R9 270
      107
  • Desktop – Zwei Monitore:
    • Intel Core i7-4770K
      40
    • Nvidia GeForce GTX 750 Ti
      58
    • Nvidia GeForce GTX 650 Ti
      58
    • Zotac GeForce GTX 750 Ti OC
      59
    • Palit GeForce GTX 750 Ti OC
      59
    • Gigabyte GeForce GTX 750 OC
      59
    • Nvidia GeForce GTX 760
      62
    • Nvidia GeForce GTX 660
      66
    • AMD Radeon R7 260
      71
    • AMD Radeon R7 260X
      75
    • AMD Radeon R7 265
      85
    • AMD Radeon R9 270
      89
  • Desktop – Drei Monitore:
    • Nvidia GeForce GTX 750 Ti
      68
    • Gigabyte GeForce GTX 750 OC
      69
    • Zotac GeForce GTX 750 Ti OC
      70
    • Palit GeForce GTX 750 Ti OC
      70
    • AMD Radeon R7 260
      72
    • AMD Radeon R7 260X
      76
    • Nvidia GeForce GTX 650 Ti
      78
    • AMD Radeon R7 265
      86
    • AMD Radeon R9 270
      89
    • Nvidia GeForce GTX 660
      89
    • Nvidia GeForce GTX 760
      93
Einheit: Watt (W)

Im Blu-ray-Betrieb schwächelt die GeForce GTX 750 Ti ein wenig: 84 Watt sind zwar weniger als sämtliche AMD-Grafikkarten, unter den GeForce-Karten reicht es aber nur für den letzten Platz. Die GeForce GTX 750 Ti ist zehn Watt sparsamer. Im Multi-Monitor-Betrieb sieht es für die Maxwell-Karte der ersten Generation dann wieder gut aus: Die Karte belegt den Spitzenrang. Die GeForce GTX 750 kommt im Bereich der Messungenauigkeit auf dieselben Werte.

Effizienz: Maxwell vs. Kepler

Maxwells größte Stärke auf der GeForce GTX 750 Ti und GeForce GTX 750 ist die verbesserte Energieeffizienz, weshalb wir diese noch einmal gesondert betrachten. Dabei vergleichen wir in fünf Spielen die GeForce GTX 750 Ti mit einer im Takt angepassten GeForce GTX 650 Ti Boost. Durch Untertakten der GeForce GTX 650 Ti Boost setzen wir ihre Leistung auf dasselbe Niveau wie das der GeForce GTX 750 Ti und vergleichen dann die Leistungsaufnahme der beiden Systeme, die sich nur in der Grafikkarte unterscheiden.

Ein Aspekt, der dabei technisch nicht angepasst werden kann, ist die GPU-Spannung der GTX 650 Ti Boost. Denn mit einem niedrigeren Takt könnte auch die GPU-Spannung verringert werden, was die Leistungsaufnahme reduzieren würde. Dennoch ist dieser Vergleich der technisch bestmögliche, um die Energieeffizienz beider Architekturen gegenüberzustellen.

Effizienztest nach FPS
  • Battlefield 4 (~33 FPS):
    • GTX 750 Ti
      172
    • GTX 650 Ti Boost
      223
  • Bioshock: Infinite (~52 FPS):
    • GTX 750 Ti
      160
    • GTX 650 Ti Boost
      202
  • Metro: Last Light (~35 FPS):
    • GTX 750 Ti
      171
    • GTX 650 Ti Boost
      222
  • Tomb Raider (~30 FPS):
    • GTX 750 Ti
      153
    • GTX 650 Ti Boost
      206
Einheit: Watt (W)

Die Messwerte, die aufgrund der genannten Einschränkung nur als Anhaltspunkt dienen können, belegen eindrucksvoll, dass Nvidia bei der Energieeffizienz tatsächlich einen großen Sprung gemacht hat. Bei gleicher Performance ist die Leistungsaufnahme des Systems beim Einsatz der GeForce GTX 750 Ti deutlich niedriger als bei Verwendung der GeForce GTX 650 Ti Boost. So benötigt unser Testsystem mit der GeForce GTX 750 Ti bei gleicher Leistung etwa 40 bis 50 Watt weniger als mit der heruntergetakteten GeForce GTX 650 Ti Boost.

Effizienztest nach Verbrauch
  • Battlefield 4 (~172 Watt):
    • GTX 750 Ti
      33,5
    • GTX 650 Ti
      25,4
  • Bioshock: Infinite (~160 Watt):
    • GTX 750 Ti
      51,5
    • GTX 650 Ti
      41,9
  • Metro: Last Light (~171 Watt):
    • GTX 750 Ti
      35,3
    • GTX 650 Ti
      26,7
  • Tomb Raider (~152 Watt):
    • GTX 750 Ti
      29,2
    • GTX 650 Ti
      21,2
Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS)

Darüber hinaus haben wir die GeForce GTX 750 Ti mit der langsameren GeForce GTX 650 Ti noch einmal gesondert in Benchmarkszenen verglichen, in denen die Leistungsaufnahme des Systems beim Einsatz beider GPUs nahezu identisch ist. Anders als beim vorherigen Vergleich betrachten wir nunmehr die unterschiedliche Leistung beider Grafikkarten bei identischer Leistungsaufnahme. Durch diese Gegenüberstellung zeigt sich, dass die GeForce GTX 750 Ti bei gleichem Verbrauch des Systems mitunter fast 40 Prozent schneller agiert.

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