11 Energiemessgeräte im Test : Gut muss nicht viel kosten

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11 Energiemessgeräte im Test: Gut muss nicht viel kosten

Auf der Suche nach Einsparmöglichkeiten beim Stromverbrauch sind Energiemessgeräte nützliche Helfer. Aber wie präzise kann die Leistungsaufnahme überhaupt gemessen werden? Eignen sich die Geräte auch für elektronische Verbraucher? Welches Modell ist eine gute Wahl? Wir testen elf Vertreter zwischen 10 und 55 Euro auf ihre Fähigkeiten.

In unserem praxisnahen Test stellen wir fest, ob die Probanden einfache ohmsche Lasten wie Glühlampen und anspruchsvollere elektronische Lasten wie Computer ausreichend genau messen können. Als Vergleich dient uns ein kalibriertes Powermeter von Chroma. Erhält der Kunde mit teureren Messgeräten vertrauenswürdigere Ergebnisse?

Die Testkandidaten

Technische Daten und Funktionen

Die Basisfunktionen „Leistungsaufnahmemessung in Watt“ und „Verbrauchsmessung in Kilowattstunden“ sind bei allen Geräten vorhanden. Interessanterweise verfügen alle Modelle auch über die Möglichkeit, über einen einstellbaren Strompreis die Kosten abzuschätzen. Ein Taschenrechner erledigt diese Aufgabe allerdings ebenfalls, wenn auch nicht so komfortabel.

Messgerät Messbereich Messung Verbrauch in KWh Kostenberechnung softwaregestützte Analyse
Basetech Cost Control 3000 1 – 3.680 W ja ja nein
Profitec Energiekosten-Messgerät KD-202 0,2 – 3.600 W ja ja nein
Voltcraft Energy Logger 4000 1,5 – 3.500 W ja ja ja
Voltcraft Energy Check 3000 1,5 – 3.000 W ja ja nein
X4-Life Inspector II k.A. ja ja nein
Techno Line Cost Control 0,2 – 3.600 W ja ja nein
ELV Energy Master Basic 0,1 – 3.680 W ja ja nein
Hama Energiekosten-Messgerät Premium max. 3.680 W ja ja nein
Brennenstuhl Primera-Line PM231E 0,2 – 3.600 W ja ja nein
ELRO Steckdosen-Verbrauchszähler M12 15 – 3.000 ja ja nein
ChiliTec Energiekosten-Messgerät 20614 0,2 – 3.680 ja ja nein
Die obere Schranke des Messbereichs mit 3.680 Watt ergibt sich durch die Auslegung üblicher Sicherungen auf maximal 16 Ampere bei 230 Volt und die Maximalbelastung üblicher Steckdosen.

Viele Geräte können auch Spannung, Strom und Leistungsfaktor ausgeben. Diese Daten werden für die genaue Bestimmung der Leistungsaufnahme benötigt, sind für den Endkunden aber meist nicht weiter relevant. Der Energy Logger 4000 von Voltcraft bietet die Möglichkeit, die Verbrauchsdaten auf einer SD-Karte zu speichern, auf einen Windows-Computer zu übertragen und dort genauer zu analysieren. Damit lassen sich detaillierte, zeitbezogene Verbrauchsprofile erstellen.

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  • Philip Pfab E-Mail
    … zeichnet sich auf ComputerBase für die Berichterstattung über Computer-Netzteile verantwortlich. Mit Kritik an der Branche geizt er nicht.