Passiv gekühlte Zotac Zbox nano CI540 im Test

Core i5 mit ohne Lüfter
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Einführung

Neben der kugelrunden Zbox Sphere OI520 (Test) bringt Zotac mit der C-Serie eine weitere neue Mini-PC-Serie auf den Markt. Deren Alleinstellungsmerkmal: Die Kühlung erfolgt vollständig passiv. Damit geht der Hersteller eine der Problemzonen der bisherigen nano-Lösungen an, die ab Werk oft deutlich zu laut sind. ComputerBase hat getestet, was das Flaggschiff Zotac Zbox nano CI540 Plus leistet – und ob die Kühlung am Ende für neue Probleme sorgt.

Die Front mit USB- und Audio-Anschlüssen sowie SD-Karten-Slot
Die Front mit USB- und Audio-Anschlüssen sowie SD-Karten-Slot

Zotac Zbox nano CI540 Plus

Die C-Serie setzt auf ein neues Gehäuse, das für den passiven Einsatz entscheidend angepasst wurde. Das fällt schon beim ersten Blick auf die Wabenstruktur auf, an allen Seiten außer der Front ist das Gehäuse zum großen Teil luftdurchlässig gestaltet.

Kühlkörper der Zotac Zbox nano CI540
Kühlkörper der Zotac Zbox nano CI540

Um eine passive Kühlung im extrem kleinen Gehäuse, das die gleichen Abmessungen wie alle Modelle der nano-Serie besitzt, zu gewährleisten, bedarf es trotzdem ausgesuchter Komponenten. Das Topmodell setzt auf einen Intel Core i5-4210Y aus der „Haswell“-Generation mit zwei Kernen und vier Threads sowie Taktraten von 1,5 bis 1,9 GHz. Die Y-Modellreihe ist offiziell für Tablets und ultradünne Notebooks konzipiert. Neben der TDP von 11,5 Watt ist für die CPU eine Scenario Design Power (SDP) von 6 Watt spezifiziert, die den realen Energiebedarf im Alltag in Durchschnittsanwendungen widerspiegeln soll.

Die Hauptplatine der nano CI540
Die Hauptplatine der nano CI540

Im Prozessor integriert ist eine HD-4200-Grafikeinheit, auf dem gleichen Package sitzt zudem der Chipsatz mit dem Codenamen „Lynx Point ULT“, der seinerseits noch einmal eine TDP von 2,7 Watt aufweist.

Im Inneren des 127 × 127 × 45 mm kleinen Gehäuses ist Platz für einen Speicherriegel vom Typ DDR3L-1600 sowie eine 2,5-Zoll-HDD/SSD. Die Plus-Lösung, bei der beide Komponenten im Lieferumfang enthalten sind, verfügt über 4 GByte DDR3L-1600 sowie erstmals eine SSD – bisher hatte Zotac den Plus-Modellen der nano-Serie nur eine HDD spendiert.

PCB und Anschlüsse offengelegt
PCB und Anschlüsse offengelegt

Herausragend ist auch bei der CI540 die Anschlussvielfalt. Die folgende Tabelle bietet die komplette Übersicht.

Zotac Zbox nano CI540 Zotac Zbox nano CI540 Plus
Preis: ab 308 Euro ab 402 Euro
CPU:

Integrierte GPU:
Chipsatz:
Intel Core i5-4210Y, 1,5 – 1,9 GHz, 3 MByte L3-Cache
2 Kerne / 4 Threads
Intel HD 4400
Lynx Point ULT
Arbeitsspeicher: nicht enthalten,
1 × DDR3L-1600, SODIMM,
max. 1,35 Volt, max. 8 GByte
4 GByte im Lieferumfang enthalten
Massenspeicher: nicht enthalten,
(1 × 2,5 Zoll, max. 9,5 mm Bauhöhe)
64 GByte SSD im Lieferumfang
interne Anschlüsse: 1 × SATA 6 Gbit/s
1 × mini PCI Express (halbe Höhe, mit 802.11ac/n/g/b/a + Bluetooth 4.0 belegt)
externe Anschlüsse: 4 × USB 3.0
2 × USB 2.0
1 × eSATA
1 × Gigabit-LAN
1 × DisplayPort 1.2
1 × HDMI 1.4a
1 × Kopfhörer/ S/PDIF
1 × Mikrofon
1 × Infrarot
1 × Anschluss für WLAN-Antenne
1 × 3-in-1-Kartenleser (SD/SDHC/SDXC)
1 × Kensington-Lock
Abmessung: 127 × 127 × 45 mm
Lieferumfang: Netzteil 40 W (19 V, 2,1 A) + Stromkabel, WLAN-Antenne, mini-S/PDIF-Adapter, VESA-Halterung (100 × 100 mm), Quick-Start-Guide, Handbuch, Treiber-CD & Treiber-USB-Stick, Garantiekarte