Grafikkarten : Benchmarks & Methodik

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Grafikkarten: Benchmarks & Methodik

Die Grafikkarten-Tests von ComputerBase setzen sich nicht nur aus zahlreichen Spielen zusammen, sondern auch aus anderen Testreihen wie beispielsweise Messungen zur Lautstärke und zur Leistungsaufnahme.

Im Folgenden wird Einblick in die einheitliche Testmethodik für AMD- und Nvidia-Grafikkarten, wie sie seit Mai 2015 zum Einsatz kommt, gegeben. Neben den angepassten Benchmarks stehen ebenso die neuen Testverfahren im Mittelpunkt.

Das Testsystem

Komponente
Prozessor Intel Core i7-4770K, übertaktet per Multiplikator auf 4,4 GHz
CPU-Kühler Prolimatech Armageddon + Prolimatech Vortex 14 (140 mm bei 1.000 U/min)
Motherboard Asus Z87-Deluxe (Intel Z87, BIOS-Version: 2103)
Arbeitsspeicher 2 x 8.192 MB AMD Radeon DDR3-1.600 (11-11-11-32)
Netzteil SuperFlower Leadex Gold (750 Watt, Semipassiv-Betrieb, 80 Plus Gold)
SSD Crucial M500 mit 480 GB, (Windows und Benchmarks)
Festplatte Western Digital Caviar Black mit 1.000 GB (Tools, Backups)
Gehäuse Cooler Master CM 690 III Fractal Design Define R4
Lüfter 1 x 200-mm-Lüfter, 740 U/min an der Vorder-,
1 x 120-mm-Lüfter, 1.130 U/min an der Rückseite
1 x 120-mm-Lüfter, 1.000 U/min an der Vorder-,
1 x 120-mm-Lüfter, 1.000 U/min an der Rückseite

Alle Benchmarks werden mit den in den Abschnitten aufgelisteten Details ausgeführt. Das Ziel ist es, die Grafikkarte möglichst hoch zu belasten, generell aber auch ein flüssiges Spielen zu erlauben. Als Auflösungen kommen 1.920 × 1.080, 2.560 × 1.440 sowie 3.840 × 2.160 (je nach Geschwindigkeit der Grafikkarte) zum Einsatz. Damit wird auch modernen High-End-Grafikkarten Tribut gezollt, die durch ihre Rechenkraft niedrigere Auflösungen CPU-limitiert werden lassen. Die getesteten Grafikkarten durchlaufen den Benchmark-Parcours ausschließlich ab vierfachem Anti-Aliasing (beziehungsweise Post-Processing-AA) sowie 16-fachem anisotropen Filter.

Die Software
Programm/Version
Grafikkarten-Treiber AMD Catalyst 15.3.1
AMD Catalyst 15.15 (R9 Fury X, R7/R9 300)
Nvidia GeForce 347.88
Nvidia GeForce 352.90 (GTX 980 Ti)
Nvidia GeForce 355.65 (GTX 950)
Betriebssystem Microsoft Windows 8.1
Blu-ray-Wiedergabe Cyberlink PowerDVD 14

Warum (auch) ein Intel Core i5-2500K?

Grafikkarten werden am besten mit den schnellsten CPUs getestet, um deren Einfluss auf die Ergebnisse möglichst gering zu halten – zweifellos. Aus diesem Grund verwendet ComputerBase einen flotten Intel Core i7-4770K, der auf 4,4 GHz übertaktet ist. Allerdings haben die meisten Leser einen langsameren Prozessor installiert und in vielen Fällen auch einen älteren. So findet sich oft der damals sehr beliebte Core i5-2500K der Sandy-Bridge-Generation im heimischen PC, der auch heute eine immer noch akzeptable Geschwindigkeit erreicht – vor allem in Spielen.

Ab sofort gibt es deshalb eine neue Testreihe, die sich mit einem nicht übertakteten Core i5-2500K beschäftigt. Alle Grafikkarten müssen in den Spielen Assassin's Creed Unity, Call of Duty: Advanced Warfare, Dragon Age: Inquisition, Far Cry 4 sowie Ryse beweisen, wie gut diese mit dem älteren Prozessor zurechtkommen. So lässt sich die Frage klären, ob auch bei schwächeren CPUs eine neue Grafikkarte sinnvoll ist oder auch der Prozessor aufgerüstet werden muss.

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