NZXT Noctis 450 im Test : Zwei Gehäuseklassiker mit LED-Beleuchtung vereint

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NZXT Noctis 450 im Test: Zwei Gehäuseklassiker mit LED-Beleuchtung vereint

Seit Jahren hält NZXT am Grunddesign des ursprünglichen Phantom fest. Kein Wunder, das Konzept ist sehr erfolgreich. Das neue NZXT Noctis 450 schmückt sich zwar mit einem neuen Seriennamen, äußerlich ist die enge Verwandtschaft zum Phantom-Design aber auch hier nicht zu leugnen.

Auch innen zeigt der neue Midi-Tower des amerikanischen Herstellers starke Parallelen zu einem bereits bekannten Produkt: Nahezu der gesamte Innenraum wurde aus dem NZXT H440 übernommen, Veränderungen belaufen sich auf Details.

NZXT Noctis 450 – Obersicht
NZXT Noctis 450 – Obersicht

Was das Noctis 450 neben der Kombination zweier Klassiker besonders macht? In erster Linie sind es die zahlreichen LEDs gekoppelt an fünf Belichtungsmodi, die den Midi-Tower in verschiedenen Charakteren von dezent bis auffällig erstrahlen lassen können. Damit geht NZXT einen weiteren Schritt auf die Case-Modding-Szene zu. Ob das als Kaufargument ausreicht und wie sich das NZXT Noctis 450 im Alltag schlägt? Mehr dazu auf den folgenden Seiten.

Lieferumfang

Zusätzlich zu dem obligatorischen Schraubenmaterial legt NZXT dem Gehäuse 20 Kabelbinder bei. Die Gebrauchsanweisung ist an den entscheidenden Stellen ausführlich geschrieben, ansonsten liegt der Fokus eher auf selbsterklärende Schwarz-Weiß-Skizzen.

Merkmale der vorinstallierten Lüfter
Position Größe U/min Anschluss Anlaufspannung
Front 3 × 120 mm 1.300 3-Pin 3,2 Volt
Heck 1 × 140 mm 1.000 3-Pin 3,0 Volt

Ausstattung

Trotz des vielfältigen Einsatzes von Kunststoff bringt das NZXT Noctis 450 ein stolzes Gewicht von 9,5 kg auf die Waage. Dies lässt auf einen robusten Korpus schließen. Wie die meisten Gehäuse von NZXT, so ist auch das neue Noctis 450 nur mit Seitenfenster erhältlich.

NZXT Noctis 450

Ein Video vom amerikanischen Hersteller zeigt das Noctis 450 und seine Beleuchtung sehr eindrucksvoll. Über einen Taster an der Rückseite kann zwischen fünf Belichtungsmodi gewählt werden.

Der erste Modus aktiviert die gesamte Beleuchtung, also die LEDs an der I/O-Blende, im NZXT-Schriftzug und unter dem Gehäuse. Wird der Taster ein weiteres Mal betätigt, schaltet sich die I/O-Blendenbeleuchtung aus. Noch einmal Drücken halbiert die Leuchtkraft der Untergrundbeleuchtung, Modus vier deaktiviert sie ganz und lässt nur noch den NZXT-Schriftzug erstrahlen. Die letzte Option schaltet die gesamte Beleuchtung ab.

NZXT Noctis 450
Mainboard-Format: ATX, Micro-ATX
Chassis (L × B × H): 544 × 220 × 567 mm (67,86 Liter)
Seitenfenster
Material: Kunststoff, Stahl
Nettogewicht: 9,50 kg
I/O-Ports: 2 × USB 3.0, 2 × USB 2.0, HD-Audio
Einschübe: 6 × 3,5"/2,5" (intern)
2 × 2,5" (intern)
vollmodulare Laufwerkskäfige
Erweiterungsslots: 7
Lüfter: Front: 2 × 140 mm oder 3 × 120 mm (3 × 120 mm inklusive)
Heck: 1 × 140/120 mm (1 × 140 mm inklusive)
Deckel: 2 × 140 mm oder 3 × 120 mm (optional)
Staubfilter: Front, Netzteil
Kompatibilität: CPU-Kühler: 180 mm
GPU: 294 mm – 406 mm
Netzteil: Unbeschränkt
Preis: ab € 126

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  • Carsten Lissack E-Mail
    … ist auf ComputerBase für den Bereich PC-Gehäuse verantwortlich. Fotografie ist seine Leidenschaft.