Radeon R9 380X im Test: Tonga im Vollausbau von Asus und Sapphire

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Wolfgang Andermahr (+1)
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Testergebnisse

Urlaubsbedingt weicht ComputerBase in diesem Marktstart in Sachen Umfang vom üblichen Testprozedere für Grafikkarten ab. Dieser Artikel beschränkt sich auf Benchmarks in der Auflösung Full HD. Die restlichen Testergebnisse in höheren Auflösungen werden in Kürze nachgereicht.

ComputerBase hat für die Radeon R9 380X sowie den Vorgänger Radeon R9 280X und das kleinere Modell Radeon R9 380 auf den Catalyst 15.11.1 zurückgegriffen. Alle drei Modelle sind in den Diagrammen farblich hervorgehoben.

Im folgenden Abschnitt wurden die Messungen mit AMDs Referenztakt von 970 MHz vorgenommen, die darauffolgenden Abschnitte beziehen sich auf die Partnerkarten mit ihren jeweils spezifischen Taktraten.

Benchmarks in 1.920 × 1.080 (Full HD)

Im Schnitt über alle 18 getesteten Spiele liegen Radeon R9 380X und Radeon R9 280X mit einem Vorsprung der neuen Grafikkarte in Höhe von drei Prozent fast gleich auf. Gegenüber der Radeon R9 380 mit ebenfalls vier Gigabyte beträgt der Vorteile im Schnitt sieben Prozent.

Rating 1.920 × 1.080 – normale Qualität
    • Nvidia GeForce GTX 980
      150,1
    • AMD Radeon R9 390X
      146,7
    • GeForce GTX 970 OC-Karte
      135,8
    • AMD Radeon R9 390
      133,5
    • Nvidia GeForce GTX 970
      130,4
    • Nvidia GeForce GTX 780 Ti
      125,7
    • Nvidia GeForce GTX 780
      113,7
    • AMD Radeon R9 380X
      100,0
    • AMD Radeon R9 280X
      97,5
    • Nvidia GeForce GTX 770
      94,5
    • AMD Radeon R9 380 4GB
      93,8
    • GeForce GTX 960 OC-Karte
      91,5
    • Nvidia GeForce GTX 960
      87,5
    • AMD Radeon R9 285
      86,2
    • AMD Radeon R9 270X
      74,7
    • Nvidia GeForce GTX 760
      74,0
    • Nvidia GeForce GTX 950
      66,8
    • AMD Radeon R7 370
      65,9
Einheit: Prozent, Arithmetisches Mittel

Die neue Grafikkarte ist allerdings nicht immer schneller als der Vorgänger, wie der Blick auf die einzelnen Spiele zeigt. Je nachdem, wie effizient die Speicherkompression den Verlust von gut einem Drittel an Speicherbandbreite gegenüber dem Vorgänger ausgleichen kann, liegt die Radeon R9 380X mal vor, aber auch mal hinter der Radeon R9 280X. Bioshock: Infinite, Risen 3, Ryse: Son of Rome und The Talos Principle sind vier von achtzehn Titeln, in denen der Vorgänger vorne liegt. In doppelt so vielen Spielen geht allerdings die Radeon R9 380X als Sieger vom Platz – vier Spiele zeigen ein Unentschieden.

1.920 × 1.080
Assassin's Creed Unity – 1.920 × 1.080
  • FXAA/16×AF:
    • Nvidia GeForce GTX 980
      64,5
    • AMD Radeon R9 390X
      60,8
    • GeForce GTX 970 OC-Karte
      58,7
    • AMD Radeon R9 390
      57,7
    • Nvidia GeForce GTX 970
      55,8
    • Nvidia GeForce GTX 780 Ti
      53,9
    • Nvidia GeForce GTX 780
      50,4
    • AMD Radeon R9 280X
      44,9
    • AMD Radeon R9 380X
      44,4
    • AMD Radeon R9 380 4GB
      41,7
    • Nvidia GeForce GTX 770
      39,0
    • GeForce GTX 960 OC-Karte
      35,7
    • Nvidia GeForce GTX 960
      34,9
    • Nvidia GeForce GTX 760
      31,0
    • AMD Radeon R9 285
      30,4
    • AMD Radeon R9 270X
      30,1
    • AMD Radeon R7 370
      28,9
    • Nvidia GeForce GTX 950
      28,5
Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS)

ComputerBase hat die drei mit dem neuen Treiber getesteten Grafikkarten auch in den zuletzt erschienenen Spielen Anno 2205, Call of Duty: Black Ops III und Fallout 4 getestet. Die Spiele werden erst in naher Zukunft Teil des Standardtestparcours, aufgrund der umfangreichen Technik-Artikel liegen aber auch hier viele Vergleichswerte vor. In diesem Fall kam Windows 10 anstelle von Windows 8.1 zum Einsatz.

1.920 × 1.080
Anno 2205 – 1.920 × 1.080
  • Ultrahoch-Preset, 2×MSAA, Shader-Qualität Sehr Hoch:
    • Nvidia GeForce GTX 980
      83,7
    • Nvidia GeForce GTX 970
      69,0
    • Nvidia GeForce GTX 780 Ti
      56,4
    • AMD Radeon R9 390X
      55,5
    • AMD Radeon R9 390
      51,1
    • Nvidia GeForce GTX 960
      49,1
    • Nvidia GeForce GTX 780
      47,4
    • AMD Radeon R9 380X
      41,0
    • AMD Radeon R9 280X
      40,3
    • Nvidia GeForce GTX 770
      39,4
    • Nvidia GeForce GTX 950
      38,9
    • AMD Radeon R9 380 4GB
      38,8
    • AMD Radeon R9 285
      38,0
    • AMD Radeon R9 270X
      33,5
    • Nvidia GeForce GTX 760
      28,5
    • AMD Radeon R7 370
      27,8
Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS)

Auch diese sehr neuen Titel spannen das gesamte Feld an möglichen Konstellationen zwischen Radeon R9 380X und Radeon R9 280X auf: In Fallout 4 liegt die neue Grafikkarte sechs Prozent vorne, in Anno 2205 beträgt der Vorsprung zwei Prozent, in Call of Duty liegt sie hingegen rund zehn Prozent zurück.

Asus gegen Sapphire

Asus und Sapphire takten die GPU höher, als AMD es offiziell vorsieht. Mit 1.030 bei Asus zu 1.040 MHz bei Sapphire sind die Unterschiede zwischen den beiden Modellen gering, gegenüber dem Referenztakt liegt der Aufschlag bei 60 respektive 70 MHz. Den Speichertakt passt dagegen nur Sapphire an: 3.000 MHz sind eingestellt.

In den drei von ComputerBase getesteten Anwendungen Anno 2205, Bioshock: Infinite und Fallout 4 positionieren sich beide Partnerkarten analog ihrer höheren Taktraten. Auffällig ist, dass das Mehr an Takt in zwei von drei Spielen 1:1 in mehr Leistung umgesetzt wird; das Speicherinterface ist offensichtlich kein Flaschenhals für die Radeon R9 380X, sonst müsste die Version von Sapphire gegenüber der Karte von Asus deutlicher zulegen.

Partnerkarten
Partnerkarten – Anno 2205
    • Nvidia GeForce GTX 970
      69,0
    • GeForce GTX 960 OC-Karte
      51,8
    • AMD Radeon R9 390
      51,1
    • Nvidia GeForce GTX 960
      49,1
    • Sapphire R9 380X Nitro
      44,4
    • Asus R9 380X Strix
      43,5
    • AMD Radeon R9 380X
      41,0
    • AMD Radeon R9 380 4GB
      38,8
Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS)
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