Plextor M8Pe : NVMe-SSD mit bis zu 1 TB und als M.2 mit Kühler

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Plextor M8Pe: NVMe-SSD mit bis zu 1 TB und als M.2 mit Kühler

Weder Ankündigung noch die jüngste Pressemitteilung verrieten alle Details zu Plextors erster NVMe-SSD. Bilder aus der Suite von der CES 2016 offenbaren, dass die M8Pe bis zu 1 TByte Speicherplatz bietet. Sowohl PCIe-Version als auch das kompakte M.2-Modul verfügen über einen Kühlkörper.

Ein Schild verrät, dass es die M8Pe als PCIe-Steckkarte auf Transferraten von bis zu 2.200 MB/s lesend und 1.500 MB/s schreibend bringen soll. Im Vorfeld hatte Plextor lediglich bis zu 270.000 IOPS (Lesen) und 150.000 IOPS (Schreiben) bei wahlfreien 4K-Zugriffen genannt. Ein Demosystem ist mit der 1-TB-Version bestückt, womit zumindest eine Kapazitätsklasse der Steckkartenversion bekannt ist.

Plextor M8Pe (AIC) mit 1 TB
Plextor M8Pe (AIC) mit 1 TB
Plextor M8Pe (AIC) mit 1 TB
Plextor M8Pe (AIC) mit 1 TB

Ob die kompakte M.2-Version die gleiche Leistung erzielen wird wie das große Modell, gilt es abzuwarten. Patriot hatte bei der Hellfire-SSD unterschiedliche Leistungswerte für M.2-Modul und PCIe-Karte genannt. Dies könnte auch bei Plextor der Fall sein, obgleich sich darüber mangels Details nur spekulieren lässt. Angeblich soll als Controller Marvells 88SS1093 dienen. Beim Speicher handele es sich um 15-nm-MLC-Chips von Toshiba. Die elektrische Schnittstelle bildet bei beiden Varianten PCI Express 3.0 x4, die logische Schnittstelle heißt NVMe.

Plextor M8Pe (M.2)
Plextor M8Pe (M.2)

Schnelle M.2-SSDs wie Samsungs 950 Pro erreichen hohe Temperaturen. Plextor begegnet diesem Umstand mit dem Einsatz eines Kühlkörpers auf der M8Pe im M.2-Modulformat mit 80 mm Länge. Auf dem Typenschild ist vom „Super cool new head-turning heatsink design“ die Rede – inwieweit nicht nur Optik sondern auch Temperaturen von dem flachen Kühler positiv beeinflusst werden, gilt es noch herauszufinden. Weiter besagt das Schild, dass die M8Pe als M.2-Modul in den Kapazitäten 128 GB, 256 GB und 1 TB geplant ist. Das Fehlen einer 512-GB-Version überrascht.

Plextor M7V bildet den neuen Einstieg mit TLC

Die schon mehrfach angekündigte Plextor M7V wird ebenfalls in zwei Varianten erscheinen. Die SATA-SSD ist sowohl als 2,5-Zoll-Version als auch als M.2-Steckmodul (M.2 2280) geplant. In beiden Fällen sollen maximal 512 GB zur Auswahl stehen, was angesichts stetig steigender Kapazitäten zumindest beim 2,5-Zoll-Modell überrascht. Zu günstigen Preisen soll unter anderem der TLC-NAND-Flash mit drei Bit pro Speicherzelle verhelfen. Der nicht näher spezifizierte Controller besitzt dafür eine LDPC-Fehlerkorrektur.

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  • Michael Günsch E-Mail
    … zeichnet auf ComputerBase für das Ressort Massenspeicher rund um SSDs und HDDs verantwortlich.