AMD FreeSync : HP stattet Carrizo-Notebooks mit Bildverbesserer aus

, 21 Kommentare
AMD FreeSync: HP stattet Carrizo-Notebooks mit Bildverbesserer aus

HP wird in diesem Jahr eine ganze Reihe von Notebooks mit Unterstützung für AMD FreeSync anbieten. In der ersten Jahreshälfte sollen die Laptops der Serie Envy 15z die Technik für flüssigere Bewegtbilder erhalten. Im zweiten Halbjahr sollen alle HP-Consumer-Notebooks mit Carrizo-APU FreeSync-Support erhalten.

Diese Pläne seitens HP hat AMD im Rahmen der Ankündigung neuer Produkte mit den APUs der A-Serie der sechsten Generation alias Carrizo enthüllt.

HP anticipates having AMD FreeSync-enabled HP Envy 15z laptops available in the first half of 2016, and plans to enable AMD FreeSync support across its entire consumer laptop line-up powered by 6th Generation AMD A-Series processors in the second half of the year.

AMD

FreeSync ist bisher bei Notebooks Mangelware

Während immer mehr PC-Monitore FreeSync unterstützen, ist die Funktion bei Notebooks bisher noch Mangelware. Publik wurde mit dem Lenovo IdeaPad Y700 erst ein einziges Notebook, dessen FreeSync-Unterstützung zudem auf ein Modell für den US-Markt beschränkt sei. Mit den Notebooks von HP wird das Angebot an FreeSync-Notebooks entsprechend deutlich zunehmen. Notebooks mit Nvidia G-Sync sind bereits zahlreich anzutreffen. Bei Monitoren gibt es derzeit deutlich mehr Modelle mit FreeSync statt mit G-Sync.

FreeSync versus G-Sync, Kunden haben Qual der Wahl

FreeSync basiert auf der Technik Adaptive-Sync, die als optionale Erweiterung des VESA-Standards DisplayPort definiert ist. Die Technik ermöglicht die Synchronisation der Bildwiederholraten von Display und Grafikkarte und wirkt dadurch störenden Effekten wie Tearing (Bild zerreißen) oder Stuttering (Ruckeln) entgegen, die bei Spielen auftreten können. FreeSync funktioniert nur mit bestimmten Radeon-Grafiklösungen von AMD und setzt auch beim Display eine Unterstützung voraus.

Das Pendant für Nvidias GeForce-Grafikkarten nennt sich G-Sync und setzt bei Monitoren auf proprietäre Technik statt des offenen VESA-Standards. Nur bei Notebooks wird auf das G-Sync-Modul verzichtet und damit wie bei FreeSync ebenfalls Adaptive-Sync genutzt. Auch G-Sync wird nur von bestimmten Grafiklösungen des Herstellers unterstützt.

Dennoch müssen sich interessierte Kunden derzeit sowohl beim Kauf des Monitors als auch der Grafikkarte für einen der beiden Wege entscheiden, was auf Kritik stößt. Dass Monitore beide Techniken unterstützen, ist derzeit nur eine Wunschvorstellung.

21 Kommentare
Themen:
  • Michael Günsch E-Mail
    … zeichnet auf ComputerBase für das Ressort Massenspeicher rund um SSDs und HDDs verantwortlich.

Ergänzungen aus der Community

  • noxcivi 12.02.2016 10:43
    @MichaG

    Die verlinkte Preisliste für G-Sync ist leider fehlerhaft. Nur wenige Laptops dieser Liste ermöglichen tatsächlich G-Sync mit dem Panel des Laptops (z.B. Schenker). Alle 24 Acer-Notebooks können G-Sync nur über einen per DisplayPort angeschlossenen Monitor, obwohl das verbaute FHD-Panel sogar G-Sync könnte!

    Zur News: Innerhalb des Systems "Gaming-Laptop" kann es einem doch egal sein, welche Technik eingesetzt wird. Hauptsache man kann am Lappi schöner spielen. Es ist Aufgabe des Herstellers, dass das Laptop-Panel die zur verbauten Graka passende Technik beherrscht oder umgekehrt. Dass es genau hier noch hapert ist bei Preisen um 2000€ recht traurig.