Fallout 4 Patch 1.3 : Benchmarks mit neuen Treibern und HBAO+

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Fallout 4 Patch 1.3: Benchmarks mit neuen Treibern und HBAO+

Bei Veröffentlichung von Fallout 4 hatte Nvidia in Sachen Leistung die Oberhand. Vor allem die schnellsten Modelle GeForce GTX 980 und GeForce GTX 980 Ti lagen vor den Konkurrenzprodukten wie der Radeon R9 Fury X. Je langsamer die Grafikkarten wurden, desto mehr holte AMD auf.

Mittlerweile haben sowohl AMD als auch Nvidia neue Treiber heraus gebracht und mit der Version 1.3 hat sich auch so einiges am Spiel getan. Ob dies Einflüsse auf die Spielperformance hat, klären die folgenden Benchmarks, die aktuellen Messwerte mit den damaligen Ergebnissen vergleichen. Das Testsystem, die Testszenen sowie die Qualitätseinstellungen sind nachfolgend dieselben, die neuen Effekte also vorerst deaktiviert. Als Treiber sind der Crimson 16.1.1 sowie der GeForce 361.75 installiert.

Benchmarks in Full HD bis Ultra HD

In der Tat gibt es mit aktueller Software Unterschiede zu verzeichnen, bei Nvidia fallen sie allerdings gering aus. So kann in 1.920 × 1.080 zum Beispiel die GeForce GTX 970 um vier Prozent (Godrays High) zulegen. Auf denselben Wert kommt die GeForce GTX 980 Ti bei maximierten Godrays, dasselbe gilt für die GeForce GTX 960. In den höheren Auflösungen schrumpfen die Unterschiede dann zusammen.

Bei AMD hat sich mehr getan. Das liegt unter anderem am neuen Treiber. Der zur Veröffentlichung des Spiels aktuelle Catalyst 15.11 hatte große Probleme, die Radeon R9 Fury X auszulasten. Das funktioniert jetzt deutlich besser. In 1.920 × 1.080 kann sich das Flaggschiff mit dem Crimson 16.1.1 und Fallout 4 in der Version 1.3 um elf beziehungsweise 14 Prozent absetzen. In 2.560 × 1.440 liegen die Abstände dann bei acht und zehn Prozent und in 3.840 × 2.160 sind es noch vier und drei Prozent. Die GeForce GTX 980 Ti ist damit immer noch klar die schnellste Grafikkarte in Fallout 4, die Radeon R9 Fury X rutscht aber ein gutes Stück näher und kann sich vor allem von den älteren Hawaii-Beschleunigern besser absetzen.

Die anderen AMD-Grafikkarten profitieren dann weniger. Die Radeon R9 380 kann noch um gute vier bis neun Prozent zulegen, die Radeon R9 390 dann aber kaum noch. Es liegt die Vermutung nahe, dass die höhere Tessellation-Leistung der Tonga- (R9 380) und der Fiji-GPU (R9 Fury X) effektiver in eine höhere Performance umgesetzt werden kann, während der schlechtere Tessellator in Hawaii (R9 390) bereits mit dem alten Treiber gut ausgelastet ist.

Grafikfehler mit den Gottesstrahlen wurden behoben

Ein nettes Detail am Rande: Die erste spielbare Version von Fallout 4 zeigte noch sehr unschöne Artefakte bei den „Gottestrahlen“, wenn die Option nicht auf der maximalen Ultra-Einstellung stand. Bereits auf „Hoch“ war der Effekt kaputt. Mittlerweile sehen die Godrays auch auf Hoch bereits gut aus – zu Ultra gibt es kaum noch einen Unterschied.

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