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Bericht: RAM: Takt oder Timings?

von Boris Küntzler

Einleitung

Immer wieder stellen sich Athlon-64-Besitzern die Frage, ob man sich, gerade wenn es um das Übertakten des Systems geht, teuren Speicher kaufen sollte. Soll er besonders niedrige Latenzen aufweisen, kann der Preis schnell um den Faktor zwei bis drei steigen. Und ein potentes Overclocking-Mainboard ist da noch außen vorgelassen.

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Keine leichte Entscheidung, zumal der Athlon 64 durch seine Architektur (Integration des Speichercontrollers in die CPU) dazu neigt, mehr Leistung aus einer Übertaktung der CPU zu holen, auch ohne mit schnellem und dadurch teuren Speicher zu arbeiten. Vorausgesetzt, der Speicherteiler wird genutzt. Im Gegensatz dazu zeigen Intel-Systeme im asynchronen Betrieb, den es beim AMD-Pendant nicht gibt, deutliche Leistungseinbußen.

In diesem Test soll nun der Frage nachgegangen werden, wie groß der Einfluss von Takt und Timings ist. Grundlage dieses Artikels ist eine vorangegangene Messreihe, welche um Anwendungs- und Spielebenchmarks ergänzt wurde.

An dieser Stelle möchten wir unserem Forummitglied „stummerwinter“ einen Dank aussprechen, der diesen Artikel verfasst hat.

Lesezeichen
- Grundlagen: Athlon 64 übertakten [1]

- Takt oder Timings beim RAM [2]

Testsystem

Als Vertreter der Arbeitsspeicherfraktion, die auch bei hohen Taktraten noch schnelle Timings zulässt, kam der OCZ Gold VX zum Einsatz. Beim Betrieb mit entsprechender Spannung (in diesem Fall 3,2 Volt – was aber weit außerhalb der Spezifikation liegt) sind mit diesen Modulen auch bei 250 Mhz noch Timings von 2.0-2-2-5-1T möglich.

Testeinstellungen:

OCZ EL DDR PC-3200 Gold VX
OCZ EL DDR PC-3200 Gold VX

OCZVX-200 MHz-2.0-2-2-5-1T
OCZVX-200 MHz-2.0-2-2-5-1T
OCZVX-250 MHz-2.0-2-2-5-1T
OCZVX-250 MHz-2.0-2-2-5-1T

Als Alternative, sozusagen als Vertreter der hohen Taktraten und moderaten Spannungen, treten OCZ-Platinum-Module mit TCC5-Chips, die 300 MHz mit 2,9 V erreichen (ebenfalls außerhalb der Spezifikation), an.

Testeinstellungen:

OCZ EL DDR PC-3200 Platinum
OCZ EL DDR PC-3200 Platinum

OCZPlatinum-200 MHz-3.0-4-4-8-1T
OCZPlatinum-200 MHz-3.0-4-4-8-1T
OCZPlatinum-200 MHz-3.0-4-4-8-2T
OCZPlatinum-200 MHz-3.0-4-4-8-2T

OCZPlatinum-300 MHz-3.0-4-4-8-1T
OCZPlatinum-300 MHz-3.0-4-4-8-1T
OCZPlatinum-300 MHz-3.0-4-4-8-2T
OCZPlatinum-300 MHz-3.0-4-4-8-2T

Aufgrund der hohen Anzahl an Benchmarks wurden nur extreme Einstellungen gemessen. Neben schnellen Timings wurde auch zwei Einstellungen mit einer Commandrate von 2T untersucht. Die Frage nach dem Einfluss dieser Einstellung taucht immer häufiger auf, da beim Betrieb eines Athlon 64 mit vier Speicherriegeln diese in der Regel auf 2T gesetzt werden muss, was einen Performanceeinbruch zur Folge hat. Nur in welchem Umfang, das ist oftmals unklar.

Benchmarks

Nachfolgend die Übersicht der im Test verwendeten Software:

  1. SuperPi [9], 1M und 32M
  2. Everest [10], Lese- und Schreibdurchsatz
  3. SiSoft [11] Sandra 2005, Speicherdurchsatz IntBuff und FloatBuff
  4. PCMark05 [12], RAM (nicht mit der Freewareversion möglich)
  5. Aquamark [13], (Default)
  6. 3DMark01 [11] SE und 3DMark05, (Default)
  7. Unreal Tournament 2004 Demo, mit BenchemAll gemessen (1280 x 1024, Rest Default)
  8. AoE III Demo, Intro, mit Fraps gemessen (1280 x 1024, Rest Default)
  9. F.E.A.R. Demo, Intro, mit Fraps gemessen (1024 x 768, Rest Default)
  10. WinRAR [14] 3.51, packen von 231 MB und entpacken von 454 MB
  11. Lame [15] 3.96, umwandeln einer 421 MB Wave- in ein 192 kbps MP3-Datei

Der Ablauf sah wie folgt aus: Zunächst wurden der Rechner gestartet und im BIOS die entsprechenden Einstellungen vorgenommen. Nach dem Neustart wurden die Benchmarks der Reihe nach durchgeführt. Cool'n'Quiet und eine eventuell lastabhängige CPU-Übertaktung waren deaktiviert. Lediglich die Werte von Age of Empires III und F.E.A.R. wurden später ermittelt – jeweils nach einem Neustart.

Synthetische Benchmarks

Beim reinen Speicherdurchsatz sind teils enorme Zuwächse durch Takterhöhungen zu verzeichnen – in der Spitze über 40%. Der Einfluss der Commandrate ist in Everest vernachlässigbar.

Everest

 schreiben:
200 MHz @ 3,0-4-4-8-2T
2.016
200 MHz @ 3,0-4-4-8-1T
2.370
200 MHz @ 2,0-2-2-5-1T
2.518
250 MHz @ 2,0-2-2-5-1T
3.108
300 MHz @ 3,0-4-4-8-2T
2.761
300 MHz @ 3,0-4-4-8-1T
3.321
 lesen:
200 MHz @ 3,0-4-4-8-2T
5.512
200 MHz @ 3,0-4-4-8-1T
5.605
200 MHz @ 2,0-2-2-5-1T
5.954
250 MHz @ 2,0-2-2-5-1T
7.055
300 MHz @ 3,0-4-4-8-2T
7.745
300 MHz @ 3,0-4-4-8-1T
7.798

Bei SiSoft Sandra sind die Unterschiede im Vergleich zu Everest noch größer. Darüber hinaus ist ein circa 20 Prozent ausmachender Einfluss der Commandrate sowohl bei geringem als auch bei hohem Takt zu erkennen. Insgesamt bleibt jedoch ein Vorteil für den Takt.

SiSoftSandra – RAM

 IntBuff:
200 MHz @ 3,0-4-4-8-2T
4.904
200 MHz @ 3,0-4-4-8-1T
5.932
200 MHz @ 2,0-2-2-5-1T
6.023
250 MHz @ 2,0-2-2-5-1T
7.482
300 MHz @ 3,0-4-4-8-2T
6.947
300 MHz @ 3,0-4-4-8-1T
7.975
 FloatBuff:
200 MHz @ 3,0-4-4-8-2T
4.906
200 MHz @ 3,0-4-4-8-1T
5.932
200 MHz @ 2,0-2-2-5-1T
6.049
250 MHz @ 2,0-2-2-5-1T
7.409
300 MHz @ 3,0-4-4-8-2T
6.956
300 MHz @ 3,0-4-4-8-1T
7.876
Angaben in Punkten

Eine weitere Anwendung für RAM-Benchmarks ist die RAM-Testroutine des PCMark05 von Futuremark (nicht in der Freewareversion enthalten). In der Tendenz zeigt sich das gleiche Bild wie bei Sandra, allerdings mit geringeren Unterschiede.

PCMark05 – RAM

200 MHz @ 3,0-4-4-8-2T
4.279
200 MHz @ 3,0-4-4-8-1T
4.651
200 MHz @ 2,0-2-2-5-1T
4.862
250 MHz @ 2,0-2-2-5-1T
5.316
300 MHz @ 3,0-4-4-8-2T
5.160
300 MHz @ 3,0-4-4-8-1T
5.546
Angaben in Punkten

Nach den reinen Speicherbenchmarks kommen nun kombinierte Testszenarien zum Einsatz, bei denen das Zusammenspiel aus Speicher und dem restlichen System entscheidend ist. Durch gezieltes Tuning ist es auch hier möglich, etwa zehn Prozent bessere Ergebnisse im Vergleich zur langsamsten Einstellung zu erzielen – mit einem leichten Vorteil für die Kombination aus schnellen Timings und hohem Takt. Ein um 50 MHz höherer Takt kann die schnellen Timings nicht ausgleichen. Erstaunlicherweise brachte der 32M-Test in SuperPI mit der 300-MHz-Taktung und einer Commandrate von 2T eine Fehlermeldung. 1T lief problemlos durch.

SuperPi

 1M:
200 MHz @ 3,0-4-4-8-2T
0:30
200 MHz @ 3,0-4-4-8-1T
0:30
200 MHz @ 2,0-2-2-5-1T
0:28
250 MHz @ 2,0-2-2-5-1T
0:27
300 MHz @ 3,0-4-4-8-2T
0:28
300 MHz @ 3,0-4-4-8-1T
0:28
 32M:
200 MHz @ 3,0-4-4-8-2T
27:31
200 MHz @ 3,0-4-4-8-1T
26:41
200 MHz @ 2,0-2-2-5-1T
25:24
250 MHz @ 2,0-2-2-5-1T
24:36
300 MHz @ 3,0-4-4-8-2T
0:00
Hinweis: Abbruch
300 MHz @ 3,0-4-4-8-1T
24:52
Angaben in Minuten, Sekunden

Synthetische Benchmarks (Fortsetzung)

Aquamark CPU

200 MHz @ 3,0-4-4-8-2T
11.871
200 MHz @ 3,0-4-4-8-1T
12.326
200 MHz @ 2,0-2-2-5-1T
13.576
250 MHz @ 2,0-2-2-5-1T
14.607
300 MHz @ 3,0-4-4-8-2T
13.897
300 MHz @ 3,0-4-4-8-1T
14.418

Aquamark Frames

200 MHz @ 3,0-4-4-8-2T
75,14
200 MHz @ 3,0-4-4-8-1T
76,45
200 MHz @ 2,0-2-2-5-1T
79,06
250 MHz @ 2,0-2-2-5-1T
80,77
300 MHz @ 3,0-4-4-8-2T
79,44
300 MHz @ 3,0-4-4-8-1T
80,34

Aquamark GFX

200 MHz @ 3,0-4-4-8-2T
10.995
200 MHz @ 3,0-4-4-8-1T
11.079
200 MHz @ 2,0-2-2-5-1T
11.151
250 MHz @ 2,0-2-2-5-1T
11.163
300 MHz @ 3,0-4-4-8-2T
11.124
300 MHz @ 3,0-4-4-8-1T
11.148

Beim Grafikkarten-Test in Aquamark gibt es erwartungsgemäß (und sicherlich auch aufgrund der von uns verwendeten X800 XL) fast keine Unterschiede, während beim CPU-Test deutliche Abstände zu Tage treten. Letztendlich bleibt bei den Frameraten davon aber wenig übrig: Gerade einmal 7,5 Prozent Unterschied von der langsamsten zur schnellsten Einstellung bei einem minimalen Vorteil für 2.0-2-2-5-1T bei 250 MHz.

3DMark01 SE

200 MHz @ 3,0-4-4-8-2T
26.474
200 MHz @ 3,0-4-4-8-1T
26.711
200 MHz @ 2,0-2-2-5-1T
27.891
250 MHz @ 2,0-2-2-5-1T
28.723
300 MHz @ 3,0-4-4-8-2T
27.972
300 MHz @ 3,0-4-4-8-1T
28.304
Angaben in Punkten

Bei der 2001er-Version des 3DMark zeigt sich ein ähnliches Bild: Unterschiede deutlich unter 10% und ein minimaler Einfluss der Commandrate.

3DMark05 V120

200 MHz @ 3,0-4-4-8-2T
5.325
200 MHz @ 3,0-4-4-8-1T
5.329
200 MHz @ 2,0-2-2-5-1T
5.337
250 MHz @ 2,0-2-2-5-1T
5.352
300 MHz @ 3,0-4-4-8-2T
5.341
300 MHz @ 3,0-4-4-8-1T
5.349
Angaben in Punkten

In Tests mit der 2005er-Version des beliebten Spielebenchmarks sind erwartungsgemäß ebenfalls keine gravierenden Unterschiede festzustellen, da der Test wie die Versionen 2003 und (ganz besonders) 2006 extrem grafiklastig ist und es eines extrem schnellen Grafikkarten-Gespanns bedarf, um Vorteile der Speicherarchitektur in Leistung umzusetzen.

Spielebenchmarks und Anwendungen

Die Auflösung bei den Spieletests ist auf 1280 x 1024 Pixel eingestellt, alle weiteren Optionen bleiben auf ihren vom Spiel vorgegebenen Werten.

Unreal Tournament 2004 Demo

 gemessen mit BenchemAll:
200 MHz @ 3,0-4-4-8-2T
187,71
200 MHz @ 3,0-4-4-8-1T
190,74
200 MHz @ 2,0-2-2-5-1T
197,72
250 MHz @ 2,0-2-2-5-1T
203,08
300 MHz @ 3,0-4-4-8-2T
198,48
300 MHz @ 3,0-4-4-8-1T
200,98

Die Messungen in Unreal Tournament ergeben ein zu Aquamark und 3DMark01 vergleichbares Bild. Knappe neun Prozent Unterschied zwischen der langsamsten (3.0-4-4-8-2T bei 200 MHz) und der schnellsten (2.0-2-2-5-1T bei 250 MHz) Einstellung. Die TCC5-Module bei 300 MHz sind im Vergleich zu den CH-5-Chips bei 250 MHz gut ein Prozent langsamer.

AoE III Demo

 gemessen mit BenchemAll:
200 MHz @ 3,0-4-4-8-2T
39,117
200 MHz @ 3,0-4-4-8-1T
39,200
200 MHz @ 2,0-2-2-5-1T
39,067
250 MHz @ 2,0-2-2-5-1T
39,367
300 MHz @ 3,0-4-4-8-2T
39,250
300 MHz @ 3,0-4-4-8-1T
39,417

Mit Age Of Empires III der Microsoft Gamestudios darf ein sehr aktueller und grafiklastiger Spieletitel selbstverständlich nicht im Test fehlen. Die Framerate wird mit Hilfe von Fraps (60 Sekunden Laufzeit) gemessen. Es ergeben sich minimale Unterschiede (kleiner ein Prozent). Setzt die Grafikkarte das Limit, nützt eben auch der schnellste Speicher nichts.

F.E.A.R. Demo

 gemessen mit BenchemAll:
200 MHz @ 3,0-4-4-8-2T
144,107
200 MHz @ 3,0-4-4-8-1T
148,480
200 MHz @ 2,0-2-2-5-1T
158,127
250 MHz @ 2,0-2-2-5-1T
172,027
300 MHz @ 3,0-4-4-8-2T
163,587
300 MHz @ 3,0-4-4-8-1T
167,480

Als zweiter aktueller Spieletitel kommt F.E.A.R. zum Zuge. Um den Einfluss der Grafikkarte nicht ins Unermessliche steigen zu lassen, wurde eine geringere Auflösung gewählt. Die restlichen Einstellungen blieben erneut unverändert. Da im Intro weniger aufwendige Grafikszenen vorkommen, fallen die Frameraten insgesamt relativ hoch aus. Auch hier zeigt sich ein bekanntes Bild: Ein kleiner Vorsprung für die schnellen Timings mit mittlerem Takt gefolgt von den langsamen Timings mit hohem Takt. Der Einfluss der Commandrate hält sich mit knapp drei Prozent erneut in Grenzen.

WinRAR 3.51

WinRAR 3.51

 entpacken von 454 MB:
200 MHz @ 3,0-4-4-8-2T
0:54
200 MHz @ 3,0-4-4-8-1T
0:55
200 MHz @ 2,0-2-2-5-1T
0:54
250 MHz @ 2,0-2-2-5-1T
0:54
300 MHz @ 3,0-4-4-8-2T
0:55
300 MHz @ 3,0-4-4-8-1T
0:55
 packen von 234 MB:
200 MHz @ 3,0-4-4-8-2T
1:42
200 MHz @ 3,0-4-4-8-1T
1:37
200 MHz @ 2,0-2-2-5-1T
1:20
250 MHz @ 2,0-2-2-5-1T
1:12
300 MHz @ 3,0-4-4-8-2T
1:22
300 MHz @ 3,0-4-4-8-1T
1:17
Angaben in Minuten, Sekunden

Beim Packen zweier Ordner mit insgesamt 234 MB können die schnellsten Einstellungen (2.0-2-2-5-1T bei 250 MHz) die langsamsten (3.0-4-4-8-2T bei 200 MHz) um fast 30% überbieten. Beim Entpacken sind keine Unterschiede festzustellen.

Lame 3.96.1

 umwandeln einer 421-MB-WAVE-Datei:
200 MHz @ 3,0-4-4-8-2T
1:32
200 MHz @ 3,0-4-4-8-1T
1:32
200 MHz @ 2,0-2-2-5-1T
1:32
250 MHz @ 2,0-2-2-5-1T
1:32
300 MHz @ 3,0-4-4-8-2T
1:31
300 MHz @ 3,0-4-4-8-1T
1:32
Angaben in Minuten, Sekunden

Wie beim Entpacken können beim Umwandeln einer 421 Megabyte großen Wave-Datei in eine MP3-Datei (192 kB/s) keine signifikanten Unterschiede gemessen werden.

Fazit

Lohnt sich teurer Speicher, der hohe Taktraten und/oder schnelle Timings zulässt? Wie so oft konnte die Frage leider nicht eindeutig beantwortet werden.

Für den normalen Benutzer, der einfach nur ein stabiles System für diverse Anwendungen und Spiele benötigt, lohnt es sich eindeutig nicht. Zu gering sind die Unterschiede, denn lediglich beim Packen von Dateien mit WinRAR konnten größere Vorteile im Alltagsbetrieb gemessen werden. Gerade wenn die Grafikkarte in Spielen am Anschlag rendert, bringen schneller Speicher oder niedrige Timings keinen Leistungsschub. Ein Leistungseinbruch durch eine Commandrate von 2T kann zwar in synthetischen Benchmarks nachgewiesen werden. Er spielt in der Realität aber kaum eine Rolle.

Das Geld für teuren Speicher ist somit in den meisten Fällen eindeutig besser in einer schnelleren CPU oder Grafikkarte angelegt. Auch und gerade wenn man bedenkt, dass neben dem Speicher ein entsprechend ausgelegtes Mainboard eingesetzt werden muss. Gerade für Speichermodule, die schnelle Timings bei hohen Taktraten zulassen, muss eine hohe Versorgungsspannung (in der Regel mehr als 3 Volt) zur Verfügung gestellt werden.

Synthetische Benchmarks

300 MHz @ 3,0-4-4-8-1T
86,9
250 MHz @ 2,0-2-2-5-1T
83,3
300 MHz @ 3,0-4-4-8-2T
80,9
200 MHz @ 2,0-2-2-5-1T
73,4
200 MHz @ 3,0-4-4-8-1T
70,7
200 MHz @ 3,0-4-4-8-2T
65,2
Angaben in Prozent

Spielebenchmarks

250 MHz @ 2,0-2-2-5-1T
100,0
300 MHz @ 3,0-4-4-8-1T
99,1
300 MHz @ 3,0-4-4-8-2T
97,8
200 MHz @ 2,0-2-2-5-1T
97,0
200 MHz @ 3,0-4-4-8-1T
93,8
200 MHz @ 3,0-4-4-8-2T
92,5
Angaben in Prozent

Anwendungen

250 MHz @ 2,0-2-2-5-1T
99,6
300 MHz @ 3,0-4-4-8-1T
96,9
200 MHz @ 2,0-2-2-5-1T
96,3
300 MHz @ 3,0-4-4-8-2T
95,3
200 MHz @ 3,0-4-4-8-1T
90,4
200 MHz @ 3,0-4-4-8-2T
89,8
Angaben in Prozent

Zusätzlich zur Zeit, die für das Austesten der Einstellungen investiert werden muss, steigt das Risiko einer möglichen Systeminstabilität. Darüber hinaus sollte berücksichtigt werden, dass es neben dem Garantieverlust beim Betrieb außerhalb der Spezifikationen auch zu einer verkürzten Lebensdauer oder sogar zum Ausfall der Komponenten kommen kann.

Unabhängig davon ist es für Enthusiasten hingegen selbstverständlich nur über hochwertige und teure Module möglich, tatsächlich das letzte Quentchen Performance aus dem System herauszuholen und zum Aufstellen von Rekorden ist es sogar unumgänglich. Ob es aber rational ist, das mag jeder Computerbesitzer für sich selber entscheiden.

Ein interessanter Nebenaspekt ist, dass sich die Ergebnisse (wenn auch unterschiedlich stark) tendenziell für alle Einstellungen in nahezu allen Benchmarks zeigen.

Ein herzlicher Dank geht an dieser Stelle abermals an unser Forummitglied „stummerwinter“, der diesen Artikel verfasst hat.

URL-Liste:

  1. http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?p=1082696#post1082696
  2. http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?p=1578131#post1578131
  3. http://www.cpuid.org/cpuz.php
  4. http://www.dfi.com.tw/
  5. http://www.ocztechnology.com
  6. http://httP://www.ati.com
  7. http://www.samsung.de
  8. http://www.enermax.com.tw
  9. http://superpi.radeonx.com/
  10. http://www.lavalys.com/
  11. http://www.sisoftware.net/
  12. http://www.futuremark.com
  13. http://www.aquamark.de/
  14. http://www.winrar.de/
  15. http://lame.sourceforge.net/
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