Test: CrossFire, SLI oder Einzelkarte? (14/26)

GeForce 8800 GT SLI vs Radeon HD 3800 CrossFire
Autor: Wolfgang Andermahr

Stalker

„Stalker“ – neben Duke Nukem Forever wohl der Inbegriff des Wartens. Nach einer langen Zeit hat es der ukrainische First-Person-Shooter aber dennoch in die Regale geschafft und weißt trotz der schier ewigen Entwicklungszeit zu gefallen. Nicht nur spielerich punktet das Spiel mit einigen netten Ideen, auch die Atmosphäre kann sich sehen beziehungsweise spüren lassen. Darüber hinaus ist die Grafikengine, die einen „Deffered Shadowing“-Algorithmus verwendet, gut gelungen. Das Spiel überzeugt vor allem mit schicken Wettereffekten und kann detaillierte Texturen aufweisen. Shader-Model-3.0-Effekte kommen zum Einsatz, ebenso hochwertiges FP16-HDR-Rendering, das für ein realitätsnahes Farbenspektrum sorgt. Ein weiteres Highlight sind die zahlreichen hochwertigen Licht- und Schatteneffekte, die man in dieser Form bis jetzt noch nicht zu sehen bekommen hat. Dies ist der Vorteil von Deffered Shadowing, da die Licht- und Schattenberechnungen sehr schnell ausgeführt werden können. Ein große Nachteil ist aber, dass Direct3D-9-Beschleuniger deswegen kein Multi-Sampling-Anti-Aliasing ausführen können. Dazu benötigt es nicht nur eine D3D10-Grafikkarte, auch das Spiel muss mit der neuen API ausgestattet sein.

Stalker - G80
Stalker - G80
Stalker - R600
Stalker - R600

Stalker

 1280x1024 1xAA/16xAF:
GeForce 8800 GT SLI
72,8
GeForce 8800 Ultra
51,3
Radeon HD 3870 CF
47,6
GeForce 8800 GT
40,5
Radeon HD 3850 CF
33,5
Radeon HD 3870
25,0
Radeon HD 3850
19,3
 1600x1200 1xAA/16xAF:
GeForce 8800 GT SLI
58,9
GeForce 8800 Ultra
40,4
Radeon HD 3870 CF
38,7
GeForce 8800 GT
31,5
Radeon HD 3870
19,6
Radeon HD 3850 CF
17,3
Radeon HD 3850
14,0
 2560x1600 1xAA/16xAF:
GeForce 8800 GT SLI
24,5
GeForce 8800 Ultra
22,9
Radeon HD 3870 CF
19,1
GeForce 8800 GT
16,9
Radeon HD 3870
10,7
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