GeForce GTX 570 im Test: Nicht optimale Nvidia-Grafikkarte macht vieles besser

Wolfgang Andermahr
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GeForce GTX 570 im Test: Nicht optimale Nvidia-Grafikkarte macht vieles besser

Einleitung

Ursprünglich sah es so aus als würde AMD ihre Radeon-HD-6000-Generation erneut früher als die Gegenstücke von Nvidia der Öffentlichkeit präsentieren können. Das ist aber nur bedingt gelungen. Mit der Radeon HD 6850 und Radeon HD 6870 sind zwar zwei entsprechende 3D-Beschleuniger bereits erhältlich, allerdings fehlen weiterhin die High-End-Beschleuniger. Die Radeon HD 6950 sowie Radeon HD 6970 waren zwar auch für Ende November angesetzt, wurden dann aber verschoben. Genau das hat Nvidia ausgenutzt und mit der GeForce GTX 580 für frischen Wind im High-End-Markt gesorgt. Das scheint den Kaliforniern aber noch nicht zu genügen und so schickt man nun zusätzlich einen weiteren 3D-Beschleuniger in die Händlerregale, die die eigenen Verkäufe weiter ankurbeln sollen: Die GeForce GTX 570.

Bei der Grafikkarte handelt es sich um den Nachfolger der GeForce GTX 470, der alles besser als der Vorgänger machen und gleichzeitig die GeForce GTX 480 ablösen soll. Um das zu erreichen, setzt die GeForce GTX 570 wie der größere Bruder auf den überarbeiteten GF110-Chip, der auf dem Flaggschiff durchaus zu gefallen weiß. Ob dies auch auf der GeForce GTX 570 gelungen ist, werden wir auf den nächsten Seiten klären.