Viele Messen mussten vergehen, viele Prototypen gebaut werden und nun ist es endlich soweit: Der japanische Hersteller Scythe bringt mit dem Musashi seinen ersten Grafikkartenkühler auf den Markt. Als Namensgeber stand dabei kein geringerer als der legendäre Samurai Miyamoto Musashi Pate – eine deutliche Kampfansage an die mittlerweile recht klangvolle Konkurrenz im Retail-VGA-Kühler-Segment. Dabei vertraut die ausgesprochen flach gehaltene Hybridcombo auf den typischen Heatpipeeinsatz sowie einen üppigen Lamellenkörper, der von zwei regelbaren 100-mm-Lüftern ventiliert wird. Ferner verspricht Scythe eine übergreifende Kompatibilität und ein piekfein aufeinander abgestimmtes Rundum-Sorglos-Paket für Grafikkarten aller Leistungsklassen. Ob der Musashi an den Erfolg der Scythe-Prozessorkühler anknüpfen und die VGA-Cooler-Kontrahenten in die Schranken weisen kann, wollen wir im Einzeltest herausfinden.
Scythe hat sich auf die Fahnen geschrieben, mit dem Musashi einen echten VGA-Kühl-Allrounder zu präsentieren, der zu fast allen Grafikkarten des Marktes kompatibel ist. Entsprechend reichhaltig fällt der Lieferumfang des Japaners aus. Neben dem komplett vormontierten VGA-Kühler inklusive Doppelbelüftung und Potentiometerblende erfreut man den Kunden vor allem durch eine überdurchschnittlich reichhaltige Sammlung an passiven Speicher-, Chip- und Spannungswandlerkühlern. Ein 4-Pin-Stromanschlussadapter, das übliche Montagematerial nebst mehrsprachiger Installationsanleitung mit deutschem Sprachteil, ein Tütchen Wärmeleitpaste auf Silberoxidbasis sowie ein Kupfer-Schutzplättchen runden das Lieferangebot ab.