Xigmatek konnte mit dem Towerkühler S1283 vor knapp einem Jahr einen großartigen Erfolg landen. Der günstige 120-mm-Kühler auf Heatpipe-Direct-Touch-Basis überzeugte mit außergewöhnlich hoher Leistungsfähigkeit und der Besinnung auf das Wesentliche. Im März dieses Jahres spendierte der Hersteller dem S1283-Konzept dann eine zeitgemäße Frischzellenkur mit peppigerem Lüfter und deutlich verbesserter Gesamtqualität samt Komplettvernickelung, ohne allerdings die Leistung steigern zu können. Nun legt Xigmatek mit dem S1284 alias „Achilles“ nach und will, auf vier 8-mm-Heatpipes, HDT-Technik sowie veränderter Lamellenformgebung aufbauend, neue Performanceakzente setzen. Wir testen den Nachfolger des erfolgreichen S1283 und prüfen, ob Xigmatek seine hohen Ziele erreichen kann.
Beim Standardlieferumfang des Xigmatek-Sprosses hat sich nicht viel getan. Neben dem Kühlkörper und dem 120-mm-PWM-Lüfter samt Haltegummis, einer Anleitung sowie einer Tüte Wärmeleitpaste auf Silikonbasis liegt entsprechendes Montagezubehör für AMD und Intel bei. Während für die AMD-Varianten ein 2-Punkt-Bügel vorgesehen ist, gibt es für Intels Sockel 775 serienmäßig nur eine Push-Pin-Halterung. Für ca. fünf Euro kann der geneigte Anwender allerdings das sogenannte Crossbow-Kit erstehen, womit eine sichere, direktverschraubende Installation auf Intels aktuellem Sockel realisierbar ist.