Mit dem Nirvana NV120 konnte sich der für seine schicken Schmetterlingskühler bekannt gewordene Hersteller Zerotherm endgültig am Markt für leistungsfähige Prozessorkühler festsetzen. Kritikpunkte am Nirvana waren dennoch vorhanden. So stand hauptsächlich der Lüfter des 120-mm-Sprosses im Visier: Zu laut in allen Lebenslagen und aufgrund des eingebundenen Layouts nicht gegen ein leiseres Modell austauschbar. Auf der diesjährigen CeBIT präsentierte Zerotherm nun den weiterentwickelten FZ120, der die Kritikpunkte des NV120 ausbügeln sollte. Günstiger als der Nirvana (da einfacher zu fertigen) wird nun auf einen leiseren 120-mm-PWM-Lüfter vertraut, der sich überdies auch problemlos wechseln lässt. Wir haben uns den Zerotherm-Neuling ins Haus geholt und prüfen, ob der FZ120 wirklich ein würdiger Nirvana-NV120-Nachfolger darstellt.
Im Lieferumfang finden sich die üblichen Verdächtigen: Zum Kühlkörper und dem transparenten, aber nicht LED-beleuchteten 120-Lüfter gesellen sich das Montagematerial für Intels Sockel 775 (jenes für den AM2/939 von AMD ist als optionales Kit erhältlich), eine Installationsanleitung mit deutschem Sprachteil sowie zwei Drahtbügel zur Lüfterfixierung. Abgerundet wird das Paket von einer großen Spritze hochwertiger Wärmeleitpaste.