Der Scythe Mugen (ehemals Infinity) gehört zu den erfolgreichsten Prozessorkühlern des japanischen Spezialisten für leise Kühlhardware. Durch seinen vergleichsweise günstigen Preis, seine sehr gute Qualität und seine ausgezeichnete Kühlleistung im aktiven wie im passiven Betrieb konnte der üppige Towerkühler mit guter Serienlüfterausstattung viele Anwender für sich gewinnen. Die enorm starke Konkurrenz und die enge Marktlage haben das einstige Scythe-Aushängeschild mittlerweile allerdings etwas ins Mittelfeld abgedrängt, sodass es für die Japaner an der Zeit war, einen adäquaten Nachfolger in Form des Mugen 2 nach zu legen. Mit einem interessanten Towerdesign und fünf U-Heatpipes sowie einem leisen PWM-Lüfter und einem überarbeiteten Montagesystem aufwartend, stellt sich der Scythe-Neuling dem folgenden ComputerBase-Test.
Gut verpackt in einer für Scythe typisch gestalteten Kartonage tritt der Mugen 2 seinen Weg zum Endkunden an. Neben dem Kühlkörper und dem 120-mm-Serienlüfter besiedeln das Montagematerial für AMD und Intel, eine mehrsprachige Installationsanleitung, zwei Drahtbügel zur Lüfterfixierung sowie eine Tüte Wärmeleitpaste auf Silberoxidbasis die Lieferverpackung.