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5. Oktober 2005

Test: ATi Radeon X1800, X1600 und X1300 (24/26)

Neuer Chip, neuer Kampf!
Autor: Wolfgang Andermahr

Sonstiges

Lautstärke

Da quasi alle aktuellen Modelle über eine herstellerseitige Lüftersteuerung verfügen, unterscheiden wir bei den Messungen den 2D- und den 3D-Betrieb. Für die Last-Messungen wird der 3DMark05 in der Endlosschleife ausgeführt und nach dreißig Minuten die Lautstärke notiert. Beide Messungen werden im Abstand von 15 cm zur Grafikkarte durchgeführt. Um nur die Lautstärke der jeweiligen Grafikkarte messen zu können, wurden beim Test die Gehäuselüfter vom Netz getrennt.

Lautstärke

 Idle (Windows):
nVidia GeForce 7800 GTX
49,5
nVidia GeForce 7800 GT
52,5
ATi Radeon X850 XT
53,0
ATi Radeon X800 XL
54,0
ATi Radeon X850 Pro
54,0
ATi Radeon X1800 XT
55,5
ATi Radeon X800
56,0
nVidia GeForce 6800
57,0
nVidia GeForce 6800 Ultra
59,0
ATi Radeon X1800 XL
60,0
ATi Radeon X1600 XT
65,0
ATi Radeon X1300 Pro
66,0
 Last:
nVidia GeForce 7800 GTX
53,0
ATi Radeon X850 XT
53,5
nVidia GeForce 7800 GT
55,5
ATi Radeon X1800 XT
56,5
ATi Radeon X850 Pro
57,0
nVidia GeForce 6800
58,0
nVidia GeForce 6800 Ultra
59,0
ATi Radeon X800
59,0
ATi Radeon X1800 XL
60,0
ATi Radeon X800 XL
63,0
ATi Radeon X1600 XT
65,0
ATi Radeon X1300 Pro
66,0
Angaben in Dezibel

Punkten konnte bei der Lautstärke vor allem die schnellste ATi-Karte, die Radeon X1800XT. Jene kommt zwar nicht ganz an den Geräuschpegel der GeForce 7800 GTX heran, arbeitet aber trotzdem auf einem angenehmen Niveau. Überhaupt nicht gefallen hat uns jedoch die Radeon X1800 XL, wobei wir hier einen Defekt der Lüftersteuerung aber nicht ausschließen können. Jene wechselte selbst unter Windows andauernd die Geschwindigkeiten des Lüfters, was wir als äußerst störend empfunden haben. Weniger schlimm, aber dennoch zu laut waren die Lüfter der Radeon X1600 XT und X1300 Pro. Diese sind eigentlich lauter als die X1800 XL, blieben aber immer konstant auf diesem sehr hohen Niveau. Nichtsdestotrotz disqualifizieren sich beide Karten direkt für einen Silent-PC.

Temperatur

Ähnlich den Messungen zur Lautstärke werden auch die Temperatur-Messungen durchgeführt. Fast alle aktuellen Grafikkarten besitzen Sensoren, die per Treiber oder Hersteller-Tool ausgelesen werden können. Die Kern-Temperatur wird dabei im Ruhezustand im Windows-Desktop und unter Last nach dreißig Minuten 3DMark05 abgelesen. Zudem messen wir mit Hilfe eines Infrarot-Thermometers die Chiptemperatur auf der Rückseite der Grafikkarte.

Temperatur

 Idle - Chip:
ATi Radeon X1800 XT
0
Hinweis: Nicht messbar
ATi Radeon X1800 XL
0
Hinweis: Nicht messbar
ATi Radeon X1600 XT
0
Hinweis: Nicht messbar
ATi Radeon X1300 Pro
0
Hinweis: Nicht messbar
ATi Radeon X850 Pro
40
ATi Radeon X850 XT
42
nVidia GeForce 7800 GT
42
ATi Radeon X800
44
ATi Radeon X800 XL
48
nVidia GeForce 6800
48
nVidia GeForce 7800 GTX
50
nVidia GeForce 6800 Ultra
57
 Last - Chip:
ATi Radeon X1800 XT
0
Hinweis: Nicht messbar
ATi Radeon X1800 XL
0
Hinweis: Nicht messbar
ATi Radeon X1600 XT
0
Hinweis: Nicht messbar
ATi Radeon X1300 Pro
0
Hinweis: Nicht messbar
nVidia GeForce 7800 GT
66
ATi Radeon X850 Pro
69
ATi Radeon X800
71
nVidia GeForce 6800
72
nVidia GeForce 6800 Ultra
80
ATi Radeon X850 XT
81
nVidia GeForce 7800 GTX
83
ATi Radeon X800 XL
87
 Last - Chiprückseite:
nVidia GeForce 6800
52
nVidia GeForce 7800 GT
54
ATi Radeon X1300 Pro
56
ATi Radeon X1600 XT
61
ATi Radeon X850 Pro
64
ATi Radeon X1800 XL
64
ATi Radeon X800
66
nVidia GeForce 6800 Ultra
66
ATi Radeon X850 XT
70
ATi Radeon X800 XL
71
nVidia GeForce 7800 GTX
73
ATi Radeon X1800 XT
75
Angaben in °C

Leider gibt es zur Zeit kein Tool, dass die Chiptemperatur über den internen Temperatursensor der X1k-Grafikkarten auslesen kann, ebenso ist dies im Treiber derzeit nicht möglich. Auf der Chiprückseite stellte sich die Radeon X1800 XT als ein ziemlicher Hitzeliebhaber heraus und „erkämpft“ sich dort somit den ersten Platz der wärmsten Grafikkarten. Die Radeon X1800 XL blieb dagegen immer schön kühl und reiht sich in das Mittelfeld ein. Die X1600 XT und X1300 Pro sind sogar noch ein Stück kälter, womit man die Karten problemlos auch längere Zeit in schlecht belüfteten Gehäusen einsetzen kann.