Registrieren Passwort vergessen?
23. September 2005

Test: Drei passiv gekühlte Grafikkarten (3/13)

Leiser gehts nicht!
Autor: Wolfgang Andermahr

Die Karten

Um alle drei Testkandidaten besser miteinander vergleichen zu können, stellen wir nachfolgend ihre Features in einer Tabelle gegenüber.

ModellAOpen Aeolus PCX6600-DV128LP
(GeForce 6600)
Gigabyte GV-NX66T128VP
(GeForce 6600 GT)
Bild
AOpen GeForce 6600
Gigabyte GeForce 6600 GT
Preis, Geizhals
(lieferbar)
Chip
nVidia NV43
nVidia NV43
Architektur
8 Pixel-, 3 Vertex-Pipelines
8 Pixel-, 3 Vertex-Pipelines
Chiptakt
300 MHz
500 MHz
Speicher
128 MB GDDR3
128 MB GDDR3
Speichertakt (max.)
350 MHz
560 MHz
Speicherhersteller
Samsung GDDR3, 2,0 ns
Samsung GDDR3, 1,6 ns
Speicheranbindung
128 Bit
128 Bit
PCB
modifiziertes Design (Low-Profile)
modifiziertes Design
Anschlüsse
  • 1x D-Sub
  • 1x DVI
  • 1x TV-Out
  • 1x D-Sub
  • 1x DVI
  • 1x TV-Out
ViVo
Ja
-
Kühler
Heatpipe-Passivkühler, Single-Slot
Heatpipe-Passivkühler, Single-Slot
Speicherkühlung
Ja, durch Chipkühlung
Ja, durch Chipkühlung
Lieferumfang
  • Grafikkarte
  • DVI-auf-D-Sub-Adapter
  • HDTV/ViVo-Kabel
  • Handbuch
  • CD mit allen benötigten Treibern
  • Second Sight
  • Grafikkarte
  • DVI-auf-D-Sub-Adapter
  • Handbuch
  • CD mit allen benötigten Treibern
ModellGigabyte GV-RX80L256V
(Radeon X800 XL)
Bild
Gigabyte Radeon X800 XL
Preis, Geizhals
(lieferbar)
Chip
R430
Architektur
16 Pixel-, 6 Vertex-Pipelines
Chiptakt
400 MHz
Speicher
256 MB GDDR3
Speichertakt (max.)
490 MHz
Speicherhersteller
Samsung GDDR3, 2,0 ns
Speicheranbindung
256 Bit
PCB
ATi Referenz-Design
Anschlüsse
  • 1x D-Sub
  • 1x DVI
  • 1x TV-Out
ViVo
Ja
Kühler
Heatpipe-Passivkühler, Single-Slot
SpeicherkühlungJa, durch Chipkühlung
Lieferumfang
  • Grafikkarte
  • DVI-auf-D-Sub-Adapter
  • HDTV/ViVo-Kabel
  • Handbuch
  • CD mit allen benötigten Treibern
  • Joint Operations
  • Thief III
  • PowerDVD 6.0
  • PowerDirector 3.0 ME

Je teurer die Karte, desto besser die Ausstattung – auch wenn dieser Spruch nicht immer der Wahrheit entspricht, bei unseren drei Testkandidaten trifft er durchaus zu. Die um mehr als 100 Euro teurere Radeon X800 XL von Gigabyte bietet beispielsweise eine deutlich bessere Ausstattung als die preiswertere GeForce 6600 GT aus dem gleichen Haus. Weiterhin lässt sich feststellen, dass der ungewöhnliche Low-Profile-Formfaktor, welcher sich besonders für Micro-ATX-Gehäuse eignet, etwas mehr den Preis in die Höhe schnellen lässt, als zuerst vermutet. So ist jene Karte nur 30 Euro billiger als eine deutlich schnellere GeForce 6600 GT, auch wenn diese unter anderem keine ViVo-Fähigkeiten besitzt. Man kann also sagen, dass die AOpen-Karte sich nur in einem kleinen Gehäuse lohnt; bessere (oder viel mehr schnellere) Alternativen kosten nicht unbedingt deutlich mehr, wie die GeForce 6600 GT von Gigabyte zeigt.