Performance-Rating
Angaben in Prozent
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Das Performance-Rating zeichnet ein beeindruckendes Bild vom neuen Forceware der 80er Version. In Kombination mit dem verwendeten Pentium D 820 (2,8 GHz) waren signifikante Geschwindigkeitszuwächse möglich. Im Vergleich mit dem deutlich performanteren Pentium 4 Extreme Edition 3,73 GHz legte das Testsystem mit Pentium D und neuer Forceware etwa sechs Prozentpunkte zu und minimierte den Abstand zwischen den beiden Prozessoren damit auf relativ geringe 4 Prozent. Bei einem Preisunterschied von 700 Euro (Pentium D 820 ca. 245 Euro, Pentium 4 Extreme Edition 3,73 GHz ca. 950 Euro) ein wahrlich beachtliches Ergebnis!
Weiterhin geht aus dem Performance-Rating hervor, dass ein Prozessor mit zwei virtuellen Kernen nicht von der neuen Treiber-Generation profitieren kann. So lieferten Tests mit einem Pentium 4 Extreme Edition 3,73 GHz ausschließlich Unterschiede im Nachkommabereich, ein Fakt, der zweifellos auf Messungenauigkeiten zurückzuführen ist.
Das Fazit für den neuen Forceware-Treiber, getestet in der Version 81.87, muss angesichts der überraschend guten Ergebnisse positiv ausfallen. nVidia vermag es, mehr Performance aus Systemen mit einer Dual-Core-CPU herauszuholen, zumindest bestätigt sich dies an unserem Testaufbau basierend auf einem Pentium D von Intel. Ob Systeme mit AMDs Dual-Core-Äquivalenten ebenso durch den neuen Treiber profitieren, muss an dieser Stelle ebenso ausgespart werden wie etwaige SLI-Tests. Während der erste Sachverhalt bereits von uns untersucht wird, muss auf einen SLI-Test vorerst verzichtet werden. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass es bis jetzt kein SLI-fähiges Mainboard in unser Testlabor geschafft hat, das gleichzeitig auch den verwendeten Pentium D 820 unterstützt.
Wohl aber festgestellt werden konnte, dass der versprochene Geschwindigkeitszuwachs mit dem neuen Forceware nicht auf ein generelles Geschwindigkeits-Plus zurückzuführen ist. So zeigte unser Testsystem beim Einsatz eines Pentium 4 Extreme Edition keine Verbesserung der Performance. Diese ließ sich auch dann nicht zu einer Steigerung veranlassen, wenn die „Hyper-Threading“-Funktion aktiviert oder deaktiviert wurde.
Wer also einen Dual-Core Prozessor sein Eigen nennt, der sollte sich der neuen Treiber-Generation annehmen. Nicht immer und überall, aber oft und weit verbreitet zeigten sich sehr gute Ergebnisse, die einen vermeintlich schwächeren Zweikern-Prozessor durchaus den Anschluss an eine schnellere CPU finden lassen können.