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7. November 2005

Test: nVidia GeForce 6800 GS (19/21)

Der Radeon-X1600-XT-Gegenspieler
Autor: Wolfgang Andermahr

Sonstiges

Lautstärke

Da quasi alle aktuellen Modelle über eine herstellerseitige Lüftersteuerung verfügen, unterscheiden wir bei den Messungen den 2D- und den 3D-Betrieb. Für die Last-Messungen wird der 3DMark05 in der Endlosschleife ausgeführt und nach dreißig Minuten die Lautstärke notiert. Beide Messungen werden im Abstand von 15 cm zur Grafikkarte durchgeführt. Um nur die Lautstärke der jeweiligen Grafikkarte messen zu können, wurden beim Test die Gehäuselüfter vom Netz getrennt.

Lautstärke

 Idle (Windows):
nVidia GeForce 7800 GTX
49,5
ATi Radeon X800 GTO
50,0
nVidia GeForce 7800 GT
52,5
nVidia GeForce 6600 GT
52,5
ATi Radeon X850 XT
53,0
ATi Radeon X800 GT
53,5
ATi Radeon X800 XL
54,0
ATi Radeon X850 Pro
54,0
ATi Radeon X700 Pro
54,0
ATi Radeon X1800 XT
55,5
ATi Radeon X800
56,0
nVidia GeForce 6800
57,0
nVidia GeForce 6800 GS
58,5
nVidia GeForce 6800 Ultra
59,0
ATi Radeon X1800 XL
60,0
ATi Radeon X1600 XT
65,0
ATi Radeon X1300 Pro
66,0
 Last:
ATi Radeon X800 GTO
52,5
nVidia GeForce 7800 GTX
53,0
ATi Radeon X850 XT
53,5
nVidia GeForce 6600 GT
53,5
nVidia GeForce 7800 GT
55,5
ATi Radeon X1800 XT
56,5
ATi Radeon X850 Pro
57,0
nVidia GeForce 6800
58,0
ATi Radeon X800 GT
58,0
nVidia GeForce 6800 GS
58,5
nVidia GeForce 6800 Ultra
59,0
ATi Radeon X800
59,0
ATi Radeon X1800 XL
60,0
ATi Radeon X800 XL
63,0
ATi Radeon X700 Pro
64,5
ATi Radeon X1600 XT
65,0
ATi Radeon X1300 Pro
66,0
Angaben in Dezibel

Bei der damaligen Präsentation der nVidia GeForce 6800 GT konnte die Grafikkarte überzeugen, allerdings hatte das Referenzdesign einen entscheidenden Nachteil: Das von nVidia entwickelte Kühlsystem arbeitete sowohl unter Windows als auch unter Last durchgehend mit einem recht hohen Lärmpegel, den man durchaus als störend bezeichnen kann. Auf der neuen GeForce 6800 GS wird dasselbe Kühlsystem verbaut und leider arbeitet der dort verwendete Radiallüfter erneut auf einem hohen Geräuschniveau. Warum nVidia die Drehzahl des kleinen Quirl nicht etwas reduziert, bleibt unklar, da die Temperaturen auch mit einem langsamer drehenden Lüfter noch im grünen Bereich wären.

Nach dem initialisieren des Treibers greift die verbaute Lüftersteuerung ein und regelt die Drehzahl des Radiallüfters etwas runter, dennoch ist die Grafikkarte unter Windows aus einem geschlossenen Gehäuse problemlos herauszuhören. Dabei ist der Lärmpegel des Kühlsystems störend und wir können nur empfehlen, den Lüfter mit einem Tool wie beispielsweise dem RivaTuner auf ein annehmbares Niveau herunterzuregeln. Man sollte allerdings immer ein Auge auf die Temperatur des Chips gerichtet haben, da es ansonsten schnell zu einer Überhitzung kommen kann.

Ersteinmal die positive Nachricht vorweg: Unter Last bleibt die Drehzahl des Lüfters identisch zum 2D-Betrieb, womit die GeForce 6800 GS zwar immer noch negativ auffällt, während des Spielens stört der Propeller allerdings nicht mehr. Nichtsdestotrotz hoffen wir, dass die Hersteller bei einer entsprechenden Adaption die Spannung des Lüfters unter Windows reduzieren oder gar ein anderes Kühlsystem einsetzen.

Temperatur

Ähnlich den Messungen zur Lautstärke werden auch die Temperatur-Messungen durchgeführt. Fast alle aktuellen Grafikkarten besitzen Sensoren, die per Treiber oder Hersteller-Tool ausgelesen werden können. Die Kern-Temperatur wird dabei im Ruhezustand im Windows-Desktop und unter Last nach dreißig Minuten 3DMark05 abgelesen. Zudem messen wir mit Hilfe eines Infrarot-Thermometers die Chiptemperatur auf der Rückseite der Grafikkarte.

Temperatur

 Idle - Chip:
ATi Radeon X1800 XT
0
Hinweis: Nicht messbar
ATi Radeon X1800 XL
0
Hinweis: Nicht messbar
ATi Radeon X1600 XT
0
Hinweis: Nicht messbar
ATi Radeon X1300 Pro
0
Hinweis: Nicht messbar
nVidia GeForce 6800 GS
39
ATi Radeon X850 Pro
40
ATi Radeon X850 XT
42
nVidia GeForce 7800 GT
42
ATi Radeon X800 GT
42
ATi Radeon X800
44
ATi Radeon X700 Pro
44
ATi Radeon X800 GTO
45
nVidia GeForce 6600 GT
47
ATi Radeon X800 XL
48
nVidia GeForce 6800
48
nVidia GeForce 7800 GTX
50
nVidia GeForce 6800 Ultra
57
 Last - Chip:
ATi Radeon X1800 XT
0
Hinweis: Nicht messbar
ATi Radeon X1800 XL
0
Hinweis: Nicht messbar
ATi Radeon X1600 XT
0
Hinweis: Nicht messbar
ATi Radeon X1300 Pro
0
Hinweis: Nicht messbar
ATi Radeon X700 Pro
65
nVidia GeForce 7800 GT
66
nVidia GeForce 6800 GS
66
ATi Radeon X850 Pro
69
ATi Radeon X800 GT
69
ATi Radeon X800
71
nVidia GeForce 6800
72
ATi Radeon X800 GTO
76
nVidia GeForce 6800 Ultra
80
ATi Radeon X850 XT
81
nVidia GeForce 7800 GTX
83
nVidia GeForce 6600 GT
85
ATi Radeon X800 XL
87
 Last - Chiprückseite:
nVidia GeForce 6800 GS
51
nVidia GeForce 6800
52
nVidia GeForce 7800 GT
54
ATi Radeon X1300 Pro
56
ATi Radeon X1600 XT
61
ATi Radeon X850 Pro
64
ATi Radeon X1800 XL
64
ATi Radeon X800 GT
64
ATi Radeon X800
66
nVidia GeForce 6800 Ultra
66
nVidia GeForce 6600 GT
68
ATi Radeon X850 XT
70
ATi Radeon X800 XL
71
ATi Radeon X700 Pro
72
nVidia GeForce 7800 GTX
73
ATi Radeon X1800 XT
75
ATi Radeon X800 GTO
75
Angaben in °C

Überzeugen kann die GeForce 6800 GS bei den Temperaturwerten, die durch die Bank sehr niedrig ausfallen, was unter anderem dem kühlen 110-nm-Prozess sowie dem starken Lüfter zu verdanken ist. So setzt man sich unter Windows an die Spitze unserer Testkandidaten. Die GeForce 6800 GS ist damit knapp die kühlste, jemals von uns getestete Grafikkarte im 2D-Modus. Unter Last ist die Temperatur ebenfalls sehr niedrig und man muss sich nur mit einem Grad Celsius Differenz der Radeon X700 Pro von ATi geschlagen geben. Die direkte Konkurrenzkarte Radeon X800 GTO hält man problemlos in Schach; Temperaturwerte einer Radeon X1600 XT können wir leider nicht präsentieren, da jene Karte zum Testzeitpunkt noch von keinem Tool korrekt erkannt wurde.

Weiterhin liefert die nVidia-Karte ein hervorragendes Ergebnis bei der Messung auf der Platinenrückseite – auch hier ein neuer Rekord. Somit liefern die Kalifornier mit der GeForce 6800 GS ein Produkt ab, das wahrlich in allen Lebenslagen einen Kühlen Kopf behält.

In Kooperation mit Lycos Europe Network