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14. April 2006

Test: MSI GeForce 7600 GS (2/23)

Viel Geschwindigkeit für wenig Geld
Autor: Wolfgang Andermahr

Technische Daten

GeForce
6600 GT
GeForce
7600 GS
Radeon
X1600 XT
Logo
GeForce 6600 GT
GeForce 7600 GS
Radeon X1600 Series
ChipNV43G73RV530
Transistorenca. 146 Mio.ca. 178 Mio.ca. 157 Mio.
Fertigung0,11 µm90 nm90 nm
Chiptakt500 MHz400 MHz590
Pixel-Pipelines8124
Shader-Einheiten
pro Pipeline (MADD)
123
ROPs484
Pixelfüllrate2000 MPix/s3200 MPix/s2360 MPix/s
TMUs je Pixel-Pipeline111
Texelfüllrate4000 MTex/s4800 MTex/s2360 MTex/s
Vertex-Shader355
Dreiecksdurchsatz375 MV/s500 MV/s737,5 MV/s
PixelshaderPS 3.0PS 3.0PS 3.0
VertexshaderVS 3.0VS 3.0VS 3.0
Speichermenge128 GDDR3256 DDR2256 GDDR3
Speichertakt500 MHz400 MHz690 MHz
Speicherinterface128 Bit128 Bit128 Bit
Speicherbandbreite16000 MB/s12800 MB/s22080 MB/s
Präzision pro KanalFP32/FP16FP32/FP16FP32
InterfacePCIe/AGPPCIePCIe
SLI/CF-UnterstützungJa (PCIe)JaJa

Die nVidia GeForce 7600 GS basiert auf einem vollwertigen G73-Chip, sprich auf der GPU sind alle physisch vorhandenen Einheiten aktiviert. Der Kern beinhaltet 178 Millionen Transistoren und wird im 90-nm-Prozess bei TSMC gefertigt. Somit vertraut die neue Grafikkarte wie die GeForce 7600 GT auf 12 Pixel-Pipelines, welche jeweils über eine Texture Mapping Unit sowie zwei Shader-Einheiten verfügen, die pro Takt unter anderem eine MADD-Operation durchführen können. Darüber hinaus kann der G73 auf acht ROPs zurückgreifen, womit nVidia den Vorteil der entkoppelten Raster Operation Processors ausnutzt.

Zusätzlich werden auf der GeForce 7600 GS fünf Vertex-Shader verbaut. Die GPU taktet mit einer Frequenz von 400 MHz, wobei es, ähnlich wie bei der schnelleren GeForce 7600 GT, keine verschiedenen Taktdomänen gibt (Der Geometric-Clock arbeitet sowohl auf der GeForce 7900 GT als auch auf der GeForce 7900 GTX mit einer höheren Frequenz als die restlichen Taktdomänen). Der 256 MB große DDR2-Speicher läuft ebenfalls mit 400 MHz und wird durch ein 128 Bit breites Speicherinterface an die GPU angebunden. Mit der preisgünstigen Karte kann ein SLI-System aufgebaut werden.

Im Vergleich zur GeForce 6600 GT, welche durch die 7600 GS ersetzt wird, liefert die neue Grafikkarte aus dem Hause nVidia eine gering höhere Pixel- sowie Texelfüllrate. Aufgrund des geringeren Speichertaktes ist gar weniger Speicherbandbreite als bei dem Vorgängermodell vorhanden und man kann bereits von vornherein vermuten, dass es die GeForce 7600 GS nicht leicht haben wird, sich von der GeForce 6600 GT deutlich abzusetzen. Neben der höheren Füllrate wird jedoch die effizientere Architektur und vor allem die gesteigerte Pixelshaderleistung für ein Leistungsplus sorgen können.

Die etwas teurere Radeon X1600 XT von ATi muss vor allem bei der Füllrate federn lassen, was die RV530-GPU den vier Pixel-Pipelines zu „verdanken“ hat. Stattdessen vertrauen die Kanadier auf eine stark gesteigerte Pixelshaderleistung, da eine Pixel-Pipeline über drei Shader-Einheiten verfügt. Bezüglich der Speicherbandbreite kann ATi alle Vorteile für sich verbuchen, da der VRAM mit 690 MHz deutlich höher als auf der GeForce 7600 GS getaktet ist.

G73-Core