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13. Februar 2006

Test: nVidia GeForce 7300 GS (21/23)

Gut und billig?
Autor: Wolfgang Andermahr

Sonstiges

Lautstärke

Da quasi alle aktuellen Modelle über eine herstellerseitige Lüftersteuerung verfügen, unterscheiden wir bei den Messungen den 2D- und den 3D-Betrieb. Für die Last-Messungen wird der 3DMark05 in der Endlosschleife ausgeführt und nach dreißig Minuten die Lautstärke notiert. Beide Messungen werden im Abstand von 15 cm zur Grafikkarte durchgeführt. Um nur die Lautstärke der jeweiligen Grafikkarte messen zu können, wurden beim Test die Gehäuselüfter vom Netz getrennt.

Lautstärke

 Idle (Windows):
nVidia GeForce 7800 GS
49,0
nVidia GeForce 7300 GS
49,5
nVidia GeForce 7800 GTX
50,0
ATi Radeon X1800 XL
50,0
ATi Radeon X800 GTO
50,0
nVidia GeForce 7800 GTX 512
50,0
nVidia GeForce 7800 GT
53,0
ATi Radeon X850 XT
53,0
nVidia GeForce 6600 GT
53,0
ATi Radeon X1900 XTX
53,0
ATi Radeon X800 XL
54,0
ATi Radeon X850 Pro
54,0
ATi Radeon X1800 XT
54,0
ATi Radeon X800 GT
54,0
ATi Radeon X800
56,0
nVidia GeForce 6800
57,0
nVidia GeForce 6800 Ultra
59,0
ATi Radeon X1600 XT
64,0
ATi Radeon X1300 Pro
67,0
 Last:
nVidia GeForce 7300 GS
49,5
nVidia GeForce 7800 GTX
53,0
ATi Radeon X800 GTO
53,0
ATi Radeon X850 XT
54,0
nVidia GeForce 6600 GT
54,0
nVidia GeForce 7800 GS
54,0
nVidia GeForce 7800 GTX 512
55,0
nVidia GeForce 7800 GT
56,0
ATi Radeon X850 Pro
57,0
nVidia GeForce 6800
58,0
ATi Radeon X1800 XT
58,0
ATi Radeon X800 GT
58,0
nVidia GeForce 6800 Ultra
59,0
ATi Radeon X800
59,0
ATi Radeon X1800 XL
60,0
ATi Radeon X1900 XTX
61,0
ATi Radeon X800 XL
63,0
ATi Radeon X1600 XT
64,0
ATi Radeon X1300 Pro
67,0
Angaben in Dezibel

Der kleine Lüfter lässt bereits hoffen, dass sich der Geräuschpegel in Grenzen hält und Leadtek hat mit der WinFast 7300 GS diese Hoffnungen wahr gemacht. Direkt nach dem Starten des Testsystems ist die Grafikkarte nicht zu hören, so dass wir zuerst gar überprüften, ob der VGA-Lüfter überhaupt seinen Dienst verrichtete. Nach der Treiberinstallation unter Windows änderte sich der Geräuschpegel nicht. Die Karte war selbst bei genauem hinhören und nach der bestmöglichen Minderung anderweitiger Lärmquellen nicht aus dem geschlossenen Gehäuse herauszuhören, was auch die guten Messwerte bestätigen. Eine vergleichbar teure Radeon X1300 Pro von dem Konkurrenten ATi kann in den Messungen nicht annähernd mithalten, wobei man hier jedoch anmerken muss, dass die Verkaufsexemplare des RV515-Chips voraussichtlich mit einer besseren Lüftersteuerung aufwarten können.

Erfreulicherweise ändert sie die Drehzahl des Leadtek-Quirls in einer 3D-Anwendung nicht, da die Grafikkarte keine Lüftersteuerung zu besitzen scheint, die bei höheren Temperaturen die Spannung des Lüfters ändert. Somit ist die Leadtek WinFast 7300 GS eine der wenigen Grafikkarte in unserem Testparcours, die unter Last nicht die Lautstärke des Rechners negativ beeinflusst – sehr gut! Dementsprechend eignet sich die Low-Profile-Karte nicht nur für ein störenfreies Arbeiten unter Windows, der eigene PC bleibt auch während des Spielens flüsterleise. Zwar verfügt die Radeon X1300 Pro ebenfalls über keine aktive Lüftersteuerung, der Propeller der ATi-Karte dreht aber durchgehend auf einem dermaßen hohen Niveau, dass der Lärm kaum auszuhalten ist.

Temperatur

Ähnlich den Messungen zur Lautstärke werden auch die Temperatur-Messungen durchgeführt. Fast alle aktuellen Grafikkarten besitzen Sensoren, die per Treiber oder Hersteller-Tool ausgelesen werden können. Die Kern-Temperatur wird dabei im Ruhezustand im Windows-Desktop und unter Last nach dreißig Minuten 3DMark05 abgelesen. Zudem messen wir mit Hilfe eines Infrarot-Thermometers die Chiptemperatur auf der Rückseite der Grafikkarte.

Temperatur

 Idle - Chip:
ATi Radeon X1300 Pro
0,0
Hinweis: Nicht möglich!
ATi Radeon X850 Pro
40,0
ATi Radeon X850 XT
42,0
nVidia GeForce 7800 GT
42,0
ATi Radeon X800 GT
42,0
nVidia GeForce 7800 GS
42,0
ATi Radeon X800
44,0
ATi Radeon X800 GTO
45,0
nVidia GeForce 6600 GT
47,0
nVidia GeForce 7800 GTX 512
47,0
ATi Radeon X800 XL
48,0
nVidia GeForce 6800
48,0
ATi Radeon X1600 XT
49,0
nVidia GeForce 7800 GTX
50,0
ATi Radeon X1800 XL
55,0
ATi Radeon X1900 XTX
55,0
nVidia GeForce 6800 Ultra
57,0
nVidia GeForce 7300 GS
58,0
ATi Radeon X1800 XT
65,0
 Last - Chip:
ATi Radeon X1300 Pro
0,0
Hinweis: Nicht möglich!
nVidia GeForce 7800 GS
65,0
nVidia GeForce 7800 GT
66,0
ATi Radeon X850 Pro
69,0
ATi Radeon X800 GT
69,0
ATi Radeon X1800 XL
70,0
ATi Radeon X800
71,0
nVidia GeForce 6800
72,0
ATi Radeon X1600 XT
74,0
ATi Radeon X800 GTO
76,0
nVidia GeForce 7800 GTX 512
77,0
nVidia GeForce 7300 GS
79,0
nVidia GeForce 6800 Ultra
80,0
ATi Radeon X850 XT
81,0
nVidia GeForce 7800 GTX
83,0
nVidia GeForce 6600 GT
85,0
ATi Radeon X800 XL
87,0
ATi Radeon X1800 XT
92,0
ATi Radeon X1900 XTX
94,0
Hinweis: Mit CCC gemessen
 Last - Chiprückseite:
nVidia GeForce 7300 GS
44,0
nVidia GeForce 7800 GS
46,0
nVidia GeForce 6800
52,0
nVidia GeForce 7800 GT
54,0
ATi Radeon X1300 Pro
54,0
ATi Radeon X1600 XT
60,0
ATi Radeon X850 Pro
64,0
ATi Radeon X1800 XL
64,0
ATi Radeon X800 GT
64,0
ATi Radeon X800
66,0
nVidia GeForce 6800 Ultra
66,0
nVidia GeForce 6600 GT
68,0
ATi Radeon X850 XT
70,0
ATi Radeon X800 XL
71,0
nVidia GeForce 7800 GTX
73,0
nVidia GeForce 7800 GTX 512
73,0
ATi Radeon X1800 XT
75,0
ATi Radeon X800 GTO
75,0
ATi Radeon X1900 XTX
82,0
Angaben in °C

Gespannt waren wir auf die Temperaturmessungen, da der kleinere 90-nm-Prozess eine Verringerung der Temperatur mit sich bringen sollte. Unter Windows erhitzte sich die Leadtek WinFast 7300 GS jedoch bereits recht stark, was allerdings mit dem kleinen Kühlkörper sowie dem langsam drehenden Lüfter zu erklären ist. Das Messergebnis lautet 58 Grad Celsius, was der zweithöchste Wert ist, der je in unserem Testlabor gemessen worden ist; nur die Radeon X1800 XT erreichte einen noch höheren Wert. Selbst mit dem neuen Catalyst-Treiber konnten aktuelle Tools nicht den – eventuell fehlenden – Temperatursensor der Radeon X1300 Pro auslesen, weswegen wir keine Vergleichswerte anbieten können.

Unter Last platziert sich die Leadtek WinFast 7300 GS mit den gemessenen 79 Grad Celsius im Mittelfeld, was aber dennoch ein hoher Wert für eine Low-End-Grafikkarte ist. Nichtsdestotrotz liegt dieser Wert noch weit von dem kritischen Bereich des 90-nm-Prozesses entfernt. Auf der Chiprückseite zeigte die Leadtek-GPU keinerlei Nachteile, ganz im Gegenteil sogar. Die GeForce 7300 GS stellt in dieser Disziplin mit 44 Grad Celsius einen neuen Rekordwert auf – kühler blieb keine andere Grafikkarte! Auch im Vergleich zur ATi Radeon X1300 Pro steht die Leadtek-Karte gut dar. Die GPU der Kanadier bleibt mit 54 Grad zwar ebenfalls relativ kühl, an die Werte der Leadtek-Adaption kommt die Karte aber nicht annähernd heran.