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15. September 2007

Test: Nvidia GeForce 8600 GTS RoundUp (9/14)

Direct3D 10 für alle
Autor: Wolfgang Andermahr

Prey

Kinder in jungen Jahren verkleiden sich zu Karneval gerne als Indianer. Viele ältere Artgenossen spielen dagegen lieber den First-Person-Shooter Prey und helfen dem etwas mürrischen Indianerhelden Tommy, die Welt vor einer außerirdischen Macht zu retten. Dies tut Tommy nicht nur mit gefundenen beziehungsweise abgenommenen Alien-Waffen, sondern zusätzlich mit der altbewährten Doom-3-Engine, die für Prey aber kräftig aufgebohrt worden ist. Mit anderen Worten: Die Grafik ist kaum wieder zu erkennen. Hochauflösende Texturen, schicke Shader-Effekte, aufwendige Schattenberechnungen und noch vieles mehr machen das Spiel zu einem wahren Augenschmaus. Die selbst aufgenommene Timedemo zeigt sowohl einen Abschnitt innerhalb als auch außerhalb eines Gebäudes und deckt insgesamt einen Großteil des Spielgeschehens ab. Waffenfeuer, viele Gegner und Tommys Fähigkeit, sich außerhalb seines eigenen Körpers zu bewegen, fehlen nicht.

Prey - G80 Prey - R600

Prey – 1280x1024

 1280x1024:
BFG 8600 GTS OC2
60,6
Gainward 8600 GTS GS
60,5
Zotac 8600 GTS AMP!
60,1
Nvidia 8600 GTS 512 MB
56,9
nVidia GeForce 8600 GTS
56,1
 1280x1024 4xAA/16xAF:
BFG 8600 GTS OC2
37,5
Gainward 8600 GTS GS
37,3
Zotac 8600 GTS AMP!
37,0
Nvidia 8600 GTS 512 MB
35,4
nVidia GeForce 8600 GTS
33,8
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)

Stalker

„Stalker“ – neben Duke Nukem Forever wohl der Inbegriff des Wartens. Nach einer langen Zeit hat es der ukrainische First-Person-Shooter aber dennoch in die Regale geschafft und weißt trotz der schier ewigen Entwicklungszeit zu gefallen. Nicht nur spielerich punktet das Spiel mit einigen netten Ideen, auch die Atmosphäre kann sich sehen beziehungsweise spüren lassen. Darüber hinaus ist die Grafikengine, die einen „Deffered Shadowing“-Algorithmus verwendet, gut gelungen. Das Spiel überzeugt vor allem mit schicken Wettereffekten und kann detaillierte Texturen aufweisen. Shader-Model-3.0-Effekte kommen zum Einsatz, ebenso hochwertiges FP16-HDR-Rendering, das für ein realitätsnahes Farbenspektrum sorgt. Ein weiteres Highlight sind die zahlreichen hochwertigen Licht- und Schatteneffekte, die man in dieser Form bis jetzt noch nicht zu sehen bekommen hat. Dies ist der Vorteil von Deffered Shadowing, da die Licht- und Schattenberechnungen sehr schnell ausgeführt werden können. Ein große Nachteil ist aber, dass Direct3D-9-Beschleuniger deswegen kein Multi-Sampling-Anti-Aliasing ausführen können. Dazu benötigt es nicht nur eine D3D10-Grafikkarte, auch das Spiel muss mit der neuen API ausgestattet sein.

Stalker - G80 Stalker - R600

Stalker – 1280x1024

 1280x1024:
Gainward 8600 GTS GS
21,7
BFG 8600 GTS OC2
21,7
Zotac 8600 GTS AMP!
21,6
Nvidia 8600 GTS 512 MB
21,4
nVidia GeForce 8600 GTS
20,4
 1280x1024 1xAA/16xAF:
Gainward 8600 GTS GS
18,2
BFG 8600 GTS OC2
18,2
Zotac 8600 GTS AMP!
17,9
Nvidia 8600 GTS 512 MB
17,5
nVidia GeForce 8600 GTS
16,9
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)