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16. Juni 2008

Test: Nvidia GeForce GTX 280 (SLI) (2/35)

1,4 Mrd. Transistoren Rechenleistung
Autor: Wolfgang Andermahr

Technische Daten

Bevor wir uns mit der GT200-GPU und ihrer Architektur im Detail beschäftigen, möchten wir mit den obligatorischen Spezifikationen des neuen Chips starten.

Radeon
HD 3870 X2
GeForce
8800 Ultra
GeForce
9800 GTX
GeForce
GTX 280
GeForce
GTX 260
Logo
ATi Radeon Graphics klein
Nvidia GeForce
Nvidia GeForce
Nvidia GeForce
Nvidia GeForce
ChipR680 (2x RV670)G80G92GT200GT200
Transistorenca. 2x 666 Mio.ca. 681 Mio.ca. 754 Mio.ca. 1,4 Mrd.ca. 1,4 Mrd.
Fertigung55 nm90 nm65 nm65 nm65 nm
Chiptakt825MHz612 MHz675 MHz602 MHz576 MHz
Shadertakt825MHz1.512 MHz1.675 MHz1.296 MHz1.242 MHz
Shader-Einheiten
(MADD)
2x 64 (5D)128 (1D)128 (1D)240 (1D)192 (1D)
FLOPs (MADD/ADD)2x 528 GFLOPs581 GFLOPs*643 GFLOP/s*933 GFLOP/s715 GFLOPs
ROPs2x 1624163228
Pixelfüllrate2x 13200 MPix/s14688 MPix/s10800 MPix/s19264 Mpix/s16128 MPix/s
TMUs2x 1664648064
TAUs2x 3232648064
Texelfüllrate2x 13200 MTex/s39168 MTex/s43200 MTex/s48160 MTex/s36864 MTex/s
Shader-ModelSM 4.1SM 4SM 4SM 4SM 4
Hybrid-CF/-SLIXX
effektive Windows
Stromsparfunktion
XX
Speichermenge2x 512 MB GDDR3768 MB GDDR3512 MB GDDR31.024 MB GDDR3896 MB GDDR3
Speichertakt900 MHz1.080 MHz1.100 MHz1.107 MHz999 MHz
Speicherinterface2x 256 Bit384 Bit256 Bit512 Bit448 Bit
Speicherbandbreite2x 57600 MB/s103680 MB/s70400 MB/s141696 MB/s111888 MB/s

GT200-GPU

*Die von uns angegebenen GFLOP-Zahlen der G80/G92-Grafikkarten entsprechen dem theoretisch maximalen Output, wenn alle ALUs auf die gesamte Kapazität der MADD- und MUL-Einheiten zurückgreifen können. Dies ist auf einem G80 allerdings praktisch nie der Fall. Während das MADD komplett für „General Shading“ genutzt werden kann, hat das zweite MUL meistens andere Aufgaben und kümmert sich um die Perspektivenkorrektur oder arbeitet als Attributinterpolator oder Special-Function-Unit (SFU). Mit dem ForceWare 158.19 (sowie dessen Windows-Vista-Ableger) kann das zweite MUL zwar auch für General Shading verwendet werden, anscheinend aber nicht vollständig, da weiterhin die „Sonderfunktionen“ ausgeführt werden müssen. Deswegen liegen die reellen GFLOP-Zahlen unter den theoretisch maximalen.