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16. Juni 2008

Test: Nvidia GeForce GTX 280 (SLI) (31/35)

1,4 Mrd. Transistoren Rechenleistung
Autor: Wolfgang Andermahr

Temperatur

Ähnlich den Messungen zur Lautstärke werden auch die Temperaturmessungen durchgeführt. Fast alle aktuellen Grafikkarten besitzen Sensoren, die per Treiber oder Hersteller-Tool ausgelesen werden können. Die Kern-Temperatur wird dabei im Ruhezustand im Windows-Desktop und unter Last nach dreißig Minuten Unreal Tournament 3 abgelesen. Zudem messen wir mit Hilfe eines Infrarot-Thermometers die Chiptemperatur auf der Rückseite der Grafikkarte.

Temperatur

 Idle – GPU:
ATi Radeon HD 3650
34
Nvidia GeForce 9600 GT
44
ATi Radeon HD 3870
45
Nvidia GeForce GTX 280
45
Nvidia GeForce GTX 280 SLI
45
Nvidia GeForce 8600 GTS
45
Nvidia GeForce 9600 GSO
46
ATi Radeon HD 3850
48
Nvidia GeForce 8800 GTS 512
49
Nvidia GeForce 9800 GTX
51
Nvidia GeForce 8800 GT
53
ATi Radeon HD 3870 X2
55
Nvidia GeForce 8600 GT
58
Hinweis: Passivkühlung
Nvidia GeForce 9800 GX2
60
Nvidia GeForce 8800 GTX
60
Nvidia GeForce 8800 Ultra
63
 Last – GPU:
ATi Radeon HD 3650
45
Nvidia GeForce 8600 GTS
53
Nvidia GeForce 9600 GT
64
Nvidia GeForce 9800 GTX
68
Nvidia GeForce 9600 GSO
70
Nvidia GeForce 8600 GT
73
Hinweis: Passivkühlung
Nvidia GeForce GTX 280
80
Nvidia GeForce GTX 280 SLI
80
Nvidia GeForce 8800 GTX
80
Nvidia GeForce 8800 Ultra
81
Nvidia GeForce 8800 GTS 512
81
ATi Radeon HD 3870 X2
82
ATi Radeon HD 3870
84
Nvidia GeForce 9800 GX2
84
Nvidia GeForce 8800 GT
85
ATi Radeon HD 3850
87
 Last – Chiprückseite:
Nvidia GeForce 8600 GTS
36
ATi Radeon HD 3650
38
Nvidia GeForce 9600 GT
43
Nvidia GeForce 8600 GT
45
Hinweis: Passivkühlung
Nvidia GeForce 9800 GTX
50
Nvidia GeForce 9600 GSO
54
ATi Radeon HD 3870 X2
57
ATi Radeon HD 3870
57
Nvidia GeForce 8800 GTX
58
Nvidia GeForce 8800 GTS 512
58
Nvidia GeForce 8800 Ultra
60
ATi Radeon HD 3850
62
Nvidia GeForce 9800 GX2
63
Nvidia GeForce GTX 280
64
Nvidia GeForce GTX 280 SLI
65
Nvidia GeForce 8800 GT
65
Angaben in °C

Unter Windows erzielt die GeForce GTX 280 einen sehr guten Temperaturwert von geringen 45 Grad Celsius, womit man sich ans obere Ende des Testfeldes setzt. Begründet ist das Ergebnis mit den neu eingeführten Stromsparmechanismen und dem relativ laut drehenden Lüfter. Im Vergleich dazu wird eine GeForce 8800 Ultra oder GeForce 9800 GTX um einiges wärmer, einzig die Radeon HD 3870 von ATi kann mit der GeForce-GTX-200-Karte mithalten. Unter Last greifen die Maßnahmen zur Reduzierung der Leistungsaufnahme nicht mehr und die GT200-GPU wird spürbar wärmer – erreicht aber auch dort ein gutes Resultat.

Die Lüftersteuerung hält die GPU-Temperatur bei 80 Grad Celsius, wodurch sich die Grafikkarte im Mittelfeld platzieren kann. Dies schafft das Kühlsystem aber nur durch eine höhere Drehzahl des Lüfters, der dann recht störend auffällt. Nötig ist das Verhalten dabei nicht, da moderne GPUs auch problemlos 90 Grad Celsius und mehr vertragen können. Mit dem erzielten Messwert kann sich die GeForce GTX 280 von einer Radeon HD 3870 absetzen, während die GeForce 8800 Ultra auf demselben Niveau ihren Dienst verrichtet. Die G92-GPU auf der GeForce 9800 GTX bleibt deutlich kühler.

Auf der Chiprückseite messen wir 64 Grad Celsius, was zwar eine hohe Temperatur bedeutet, aber absolut problemlos ist. Selbst in warmen Sommertagen rechnen wir nicht damit, dass es bei einer GeForce GTX 280 zu Überhitzungen kommt.