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1. November 2005

Test: ATi Xpress 200 CrossFire Edition (3/14)

Die Basis aller CrossFire-Systeme
Autor: Ralph Burmester

BIOS

Trotz der durchweg hohen Leistungsfähigkeit der AMD Athlon 64-Prozessoren ist das Thema Overclocking (OC) sehr beliebt. Immer mehr Hersteller bieten im BIOS oder per Software unter Windows die Möglichkeit, das System in verschiedenen Stufen zu übertakten. Die Möglichkeiten für den Benutzer im BIOS der ATi-Platine, solche OC-Einstellungen vorzunehmen, zeigt die nächste Tabelle.

Overclocking Einstellungen
OptionATi Radeon Xpress 200 CrossFire-Edition
Processor Frequency Multiplierx4,5 bis x12 in 0,5er-Schritten
Processor Voltage0,800 bis 1,450 V in 0,025er-Schritten
Processor Voltage Offset0,00 bis +0,60 V in 0,02er-Schritten
CPU/HT Reference Clock200 bis 500 MHz in 1er-Schritten
CPU Tuning Frequency0 bis 15 Prozent in 1er-Schritten
T Start Tuning0 bis 80°C in 1er-Schritten
T Stop Tuning0 bis 70°C in 1er-Schritten
Radeon Xpress 200 Voltage1,22, 1,32, 1,4, 1,5 Volt
HT Link Voltage1,22, 1,29, 1,39, 1,5 Volt
PCI-E 1.2 Voltage1,22, 1,29, 1,39, 1,5 Volt
PCI-E 1.8 Voltage1,8, 1,9 Volt
Memclock ValueAuto, 100, 133, 166, 183, 200, 216, 233, 250 MHz
CAS Latency (Tcl)Auto, 2,0, 2,5, 3,0
TrasAuto, 5 bis 15 in 1er-Schritten
TrpAuto, 2 bis 6 in 1er-Schritten
TrcdAuto, 2 bis 6 in 1er-Schritten
TrrdAuto, 2 bis 4 in 1er-Schritten
TrcAuto, 7 bis 22 in 1er-Schritten
TrfcAuto, 9 bis 24 in 1er-Schritten
TrwtAuto, 1 bis 6 in 1er-Schritten
TwclAuto, 1, 2
TwtrAuto, 1, 2
TwrAuto, 2, 3
DRAM Voltage (VDIMM)Auto, 2,5 bis 4,0 V, in 0,05-Volt-Schritten

Alle diese Werte sind direkt dem BIOS entnommen, das in der Version 080012 eingesetzt wurde.

CPU-Z CPU CPU-Z RAM

Das ATi RAID-BIOS trägt die Versionsnummer 4.2.61., das des SiI 3132 die 7.2.12. Auch das ATi-BIOS beherrscht die Änderung des RAM-Takts, ohne den CPU-Takt zu ändern. Funktioniert haben mit unserem Testsystem nur die Einstellungen 166, 183 und 233 MHz.

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ACPI-Suspend
Das ATi-Mainboard unterstützt mit S1 und S3 die beiden wichtigsten Stromsparmodi. Beide lassen sich einzeln oder zusammen im BIOS anwählen. Aus dem S1-Modus kann der Rechner per Tastendruck, Mausklick oder Drücken das Ein/Aus-Schalters wieder aufgeweckt werden. Um den Rechner aus dem S3-Modus wieder zum Arbeiten zu bewegen, braucht man trotz der BIOS-Einstellung „USB Resume from Suspend“ den Ein/Aus-Schalter oder eine PS/2-Tastatur. Mit einer USB-Maus bzw. -Tastatur war ein Aufwecken nicht möglich.

Lüfter-Steuerung
Die Option ist nicht im BIOS integriert. Hier bleibt zu hoffen, dass die Mainboardhersteller die Ausstattung des ITE IT8712F-A-Chips nutzen und nicht nur den Anschluss für den CPU-Lüfter regeln.

Software

Folgende Inhalte werden von der ATi-Anwendung nach dem Autostart der CD angeboten:

  • CrossFire Install and User's Guide
  • Install CrossFire drivers
  • Install additional drivers

Der erste Punkt umfasst die zweiteilige pdf-Serie, in der die Mainboard- und Grafikkarten-Installation beschrieben wird. Punkt Zwei installiert automatisch die CF-Edition der Catalyst 5.8-Treiber. Dazu gehört auch .NET und das Catalyst Control Center (CCC).

Der dritte Punkt ruft einfach das zusätzliche Treiber-Verzeichnis auf der CD im Explorer auf. Hier kann dann der kundige Benutzer z.B. den Treiber für den Marvell-LAN-Chip installieren.

Natürlich handelt es sich um eine CD für Tester aus Presse und Industrie. Daher sollte man die Auswahl und Anzahl der Software nicht bewerten. Sonstige Software ist nicht beigelegt.

In Kooperation mit Lycos Europe Network