Ambitionierte Vielspieler mussten seit jeher mit Komfortkompromissen bei der Wahl ihres Mauswerkzeuges leben. Denn um verzögerungsfreie Digitalisierung ihrer Bewegungen zu garantieren, musste stets ein Mauskabel zur Bändigung des geliebten Schreibtischnagers vorhanden sein. Kabellose Funkmäuse haben dagegen technikbedingt immer mit minimalen Übertragungsverzögerungen zu kämpfen, die im Ernstfall über Sieg oder Niederlage entscheiden können. Mit der heiß erwarteten „Mamba“ hat sich nun die kalifornische Traditionsschmiede von Razer diesem Problem angenommen und einen höchst interessanten Maushybrid entwickelt, der auf Basis der beliebten Death-Adder-Ergonomie nicht nur in den Punkten Qualität und Abtastgeschwindigkeit neue Razer-Maßstäbe setzt, sondern sowohl als kabelgebundene Spielermaus als auch als frei lebender Funknager genutzt werden kann. Wir haben uns den knapp 130 Euro teuren Spross zu Gemüte geführt und wollen klären, ob das Konzept aufgeht.