Prolog
80 Prozent Marktanteil bei den sogenannten Small Form Factor-PCs (SFF), bisher über 400.000 verkaufte XPCs, vier Jahre Erfahrung und revolutionäre Zukunftstechnologien - ginge es nach Shuttle, so ließe sich diese Aufzählung beliebig fortsetzen. Doch es ist nicht allein der Erfolg, der seit einigen Monaten ein aggressiveres und selbstbewußteres Marketing auf dem Sektor der Mini-Barebone-PCs voran treibt. Insbesondere die Konkurrenz hat den einst durch die im Jahre 1983 geründete Firma Shuttle aus Taiwan eröffneten Markt für sich entdeckt und allerorts schießen mehr oder weniger originelle Alternativen aus dem Boden. Soltek, MSI, AOpen, EPoX - noch so eine Liste, die fast wöchentlich neue Mitglieder erhält.
Kurzum, neben der Verfolgung der selbstgesteckten Ziele geht es für Shuttle in erster Linie um die Verteidigung der eigenen Vormachtstellung. Ein Unterfangen, das nicht zuletzt von einem technologischen Vorsprung profitieren würde. Das erste Mainboard mit einer Fläche von 17x17 cm, der erste Mini-PC für Sockel 370, Pentium 4 und Varianten mit nForce 2 - auch mit dieser Aufzählung verweist Shuttle auf eine von richtungsweisenden Technologien gekennzeichnete Vergangenheit. Mit dem SN85G4, dem weltweit ersten SFF für den Athlon 64, will man diese Serie auch weiterhin fortsetzen.

Zitat"Shuttle creates, others follow",
heißt es auf der letzten Folie einer selbstbewußten Presse-Präsentation. Wir wollen in diesem Review versuchen zu klären, ob der mit dem SN85G4 eingeschlagene Weg ein weiterer, nachahmenswerter Schritt in die richtige Richtung ist.
Lieferumfang
Das SN85G4 erreichte unsere heimischen Gefilde sicher und kompakt verstaut, was gerade bei der schwarzen Lackierung von zwingender Notwendigkeit ist. Neben dem eigentlichen XPC umfasst der Lieferumfang praktisch alle zur Montage und dem Betrieb benötigten Komponenten und eine auch weiterhin auf sehr hohem Niveau verfasste Dokumentation. Auch wer der englischen Sprache nicht (allzu gut) mächtig ist, sollte mit der ausführlichst bebilderten Installationsanleitung ohne Probleme zu Rande kommen. Ein Tütchen Wärmeleitpaste, ein Serial ATA-Kabel sowie ein Staubtuch runden das Beigabenpaket ab. Die restlichen Kabel sind bereits im System verstaut.
- SN85G4
- Gehäuse
- Mainboard
- Netzteil
- ICE-Kühlung
- Cardreader
- Kaltgeräteanschluss
- 2x ATA-, 1x-Serial ATA-Kabel
- Dokumentation
- Treiber/Tools-CD
- Schrauben/Kabelbinder/Standfüße
Optionales Zubehör wie WLAN- und Bluetooth-Module bietet Shuttle [1] darüber hinaus an.
Was gibt's Neues?
Neben Altbewährtem bietet das XPC SN85G4 schon rein äußerlich eine ganze Fülle an Neuerungen, die im Inneren um weitere, teilweise recht innovative Veränderungen ergänzt werden. Werfen wir also zuerst einen Blick auf diese Eigenschaften.
Schon der Blick auf die Front verrät, dass man bei Shuttle einmal mehr einen Wechsel im Design des Barebones vollzogen hat. Nach dem Schritt von der ursprünglichen Fassade der ersten Modelle SV24 (ebenso: SV25, SS50, SS40G) zur bis vor kurzem aktuellen Verkleidung (G2) der Modelle für Pentium 4 und Athlon XP vollführt das SN85G4 den zweiten, grundlegenden Designwechsel in der Geschichte der XPCs hin zum G4. Bisherige Änderungen beschränkten sich zumeist auf die Positionierung der Knöpfe und Frontanschlüsse. Ab sofort ziert eine verspiegeltes Antlitz das Athlon 64-Barebone sowie den Pentium 4-Vertreter mit ATI Chipsatz (ST61G4 [2]). Der Rest des bis auf die Frontblende komplett in Aluminium gefertigten Gehäuses überzeugt im edlen Schwarz und auch die Umsetzung der Tasten und Anschlüsse sowie der Ports für die Speicherkarten überzeugen. In Verbindung mit einem schwarzen Laufwerk kann hier der bei den alten XPCs so oft gescholtene Stilbruch wirkungsvoll unterbunden werden; der bisher nicht zu leugnende PC-Look ist weit weniger deutlich wahrnehmbar. Dafür hat man den Schacht für das Diskettenlaufwerk wegfallen lassen. Wird ein solches z.B. für die Installation von Windows auf einem RAID-Verbund benötigt, bietet das Mainboard den entsprechenden Anschluss jedoch weiterhin. In diesem Fall muss das System bei der OS-Installation "offen" betrieben werden. Auf der Rückseite ist hingegen - bis auf eine veränderte Anordnung - alles beim Alten geblieben.
Hat man die Gehäuseverkleidung wie üblich mittels dreier Thumbscrews vom Skelett getrennt, offenbaren sich weitere Veränderungen gegenüber den Vorgängermodellen. So sind die Kabel ab sofort vorverlegt, was lästige Arbeiten vor der eigentlichen Montage überflüssig werden läßt. Auch der Einsatz der Laufwerke und Festplatten gestaltet sich einfacher als bisher. So muss nicht mehr der komplette Laufwerkkäfig sondern nur noch der Käfig für die HDD entfernt werden. Hat man zwei Schrauben gelöst, lässt sich das Gestell mit etwas Kraft seitlich aus dem Gehäuse ziehen. Das CD-ROM-Laufwerk hingegen wird von vorne in das SN85G4 geschoben. Der 2. HDD-Slot kann leider nicht genutzt werden - hier liegt die Elektronik für die Memory-Card-Reader (6-in-1) verborgen.
Endlich angenommen hat sich Shuttle dem Netzteil. Nicht nur, dass ab sofort gigantische 240 Watt (nicht zu vergleichen mit weniger leistungsfähigen ATX-Netzteilen, der Wirkungsgrad ist entscheidend) geboten werden. Auch die Kühlung kommt ab sofort ohne den lärmenden 40 mm Lüfter aus. Anstatt die Luft wie bisher aus dem Netzteil zu saugen, schiebt nun ein intern verbauter 60 mm Lüfter das kühlende Gasgemisch in das Netzteil hinein. Im Betrieb konnten wir diesen Lüfter nicht wahrnehmen - das Netzteil erreichte dafür eine beachtliche Temperatur, auf die wir im späteren Verlauf noch genauer eingehen wollen. Da es jedoch zu jedem Zeitpunkt einen stabilen Betrieb ermöglichte, scheint uns diese Tatsache nicht weiter bedenklich. Zumal das Gerede rund um Temperaturen im PC oftmals eh jeglicher Grundlage entbehrt... :-) Darüber hinaus hat man den Gehäuselüfter und das Kühlelement an Kontaktstellen mit Gummi überzogen, um Schwingungen und deren Resonanz zu eleminieren.
Die Kühlung realisiert Shuttle auch weiterhin mit der altbekannten Heatpipe-Methode, die die Abwärme der CPU über vier Heatpipes zum rückwärtigen, feinlamelligen Kühler führt. Der Chipsatz wird, anders als bei den vergangenen Modellen mit nForce 2 IGP, passiv gekühlt. Praktischer Weise hat man die Plane Auflagefläche genutzt, um ansonsten störende Kabel zu bändigen.
Auch wenn wir auf das Mainboard im folgenden Abschnitt noch genauer eingehen wollen, sollte an dieser Stelle als "Neuerung" die fehlende Onboard-Grafik ruhig schon vorweg genommen werden, da sie eine klare Richtungsänderung in Sachen Alltagsgebrauch des XPCs darstellt. Bisher war es durchweg möglich, die Shuttle SFFs ohne externe Grafik an einen Monitor oder den Fernseher anzuschließen; ein Grund, warum wir in diesem Zusammenhang gerne das Wort Wohnzimmer-PC verwendet haben. Doch auf unsere Kritik, dass die Systeme für diesen Zweck immer noch zu laut ausfallen würden, hatte man uns schon vor Monaten mitgeteilt, dass dieser Einsatzbereich nicht das gesteckte Anwendungsziel der Serie sei. Und so verwundert es nicht, dass man SN85G4 OnBoard-Grafik und somit auch einen TV-Out genommen hat.
Wir, die wir bisher jedes Mini-Barebone gerne neben dem Fernseher gesehen haben, waren vorerst etwas überrascht, müssen jedoch eingestehen, dass ein Athlon 64 mit einer kränkelnden Chipsatzgrafik wohl kaum eine Daseinsberechtigung vorzuweisen hätte, zumal der einzig verfügbare Chipsatz, der K8V800, bisher noch mit der Lupe zu suchen ist.
Installation
Die Installation des Systems geht in den ersten Schritten leicht von der Hand und jeder, der bereits einmal einen XPC unter seinen Fuchteln hatte, wird sich schnell zurecht finden. Die Tatsache, dass die meisten Kabel ab sofort bereits verlegt sind, erspart lästige Fummelein und auch ein Kabeldefekt, wie wir ihn in unserem ersten Test eines XPCs bei der Montage zu beklagen hatten, kann ausgeschlossen werden. An dieser Stelle fällt auf, dass selbst Shuttle die Kabel nicht in den dafür vorgesehenen Metallspangen verlegt hat - allem Anschein nach ist das Problem auch dort bekannt. Wie auf einem roten Sticker angemerkt, sollte man vor der Montage der CPU und der Heatpipe den HDD-Käfig entfernen, um in dem kompakten Gehäuse ein wenig mehr Spielraum zu erlangen (Unter uns: notwendig ist es nicht ;-) ). Die Heatpipe wird auch weiterhin mit einer kräftigen Metallspange per Hand im Retention-Modul arretiert und sitzt ohne große Kraftanstrengungen fest auf dem Heatspreader des Athlon 64 auf.
Die Speicherbänke sind aus der Gehäusefront an die Seite gewandert und liegen - für ein derart kompaktes System - relativ gut erreichbar unter dem Netzteil. Allerdings sollte man sich hier durchaus mehrmals nach der korrekten Ausrichtung der Module zu den Slots hin vergewissern, da eine Draufsicht nur bedingt möglich ist. Die beleuchteten Module der Pro-Serie aus dem Hause Corsair passen nicht in das System. Nicht weiter tragisch, würde man von den LEDs doch nicht den kleinsten Schimmer mitbekommen. Ist die HDD im herausnehmbaren Schlitten verstaut und wieder in das System verfrachtet worden, erfolgt die Montage des Laufwerks über die Gehäusefront. Auch wenn die Laufwerksblende weiterhin nicht von einer Schonblende versteckt wird, hat es Shuttle zumindest geschafft, bei schwarzen Laufwerken ein einheitliches Bild der Frontansicht zu erzeugen. Die typisch beigen Vertreter sollten hier aus ästhetischen Gründen nur im Notfall zum Einsatz kommen.
Nach Abschluss der Verkabelung der Laufwerke wandten zumindestens wir uns dem AGP-Slot zu und waren drauf und dran, eine wuchtige GeForce FX 5900 Ultra von Asus in dem kleinwüchsigen PC zu verfrachten. Mit etwas Geschickt gelang dies nach kurzem Zögern auch ohne Probleme, bis die Suche nach dem passenden Stromanschluss an der Tagesordnung stand. Kurz gesagt: Das System bietet nur derer zwei und somit bei installierter Festplatte und optischem Laufwerk keine Möglichkeit, eine Grafikkarte mit separatem Anschluss zu betreiben, ohne auf die bei dieser beigelegten Y-Weiche zurück zu greifen.
Gesagt, getan. Doch nachdem alle Geräte nochmals auf ihren korrekten Sitz überprüft wurden, erfolgte beim Schließen des Gehäusedeckels leider die nächste Überraschung; abermals fiel unser Blick auf die Grafikkarte. Anders als ATI hat man bei nVidia den Anschluss für die Stromversorgung im leider allzu oft adaptierten Referenzdesign orthogonal, also im 90°-Winkel, auf der Karte verbaut, sodass nun in unserem Fall der Stecker des Stromkabels seitlich aus dem Gehäuse heraus ragte und einen Verschluss des XPCs auch unter der Anwendung von als wagemutig zu bezeichnender Gewalt nicht zuließ. Auf Nachfrage bei Shuttle erhielten wir folgendes Statement:
ZitatWir sind uns bewußt, daß es mit gewissen Grafikkarten mechanische Kompatibilitätsprobleme geben könnte, aber wollten deswegen nicht unser Gehäuse größer machen.
Mit zunehmender Bedeutung der Mini-PC-Systeme (ich glaube, der Marktanteil liegt derzeit bei 1,5%) werden die Komponenten-Hersteller sich zunehmend Gedanken über die Kompatibilität machen müssen. Hat der XPC oder die Grafikkarte das Problem? Die Antwort ist leider oft subjektiv und basiert auf den jeweiligen Bekanntheitsgrad bzw. Marktanteil.
Eine Aussage, die auch uns einleuchtet. Leider ändert auch sie nichts an der Tatsache, dass wir dem System - zumindest zum derzeitigen Zeitpunkt - eine Inkompatibilität mit vielen nVidia-Karten mit separater Stromversorgung bescheinigen müssen. Es gibt jedoch einige Modelle, die die Buchse wie bei der Konkurrenz nach hinten weg führen. Karten auf Basis der ATI-Chips haben diese Probleme nicht, da der Anschluss hier immer parallel zum PCB der Platine verläuft. Ein auf den ersten Blick hahnebübcher Unterschied mit gravierenden Ausmaßen.
Testweise versuchten wir eine GeForce FX 5900 von MSI sowie die bekannten Leadtek-Karten im System zu verstauen. Beide ließen sich nur mit Fingerspitzengefühl und sanftem Druck in den AGP-Slot einsetzen. Während bei der MSI-Karte der besagte Stromanschluss ein Schließen des Systems verhinderte, störte dieser, da er nach hinten hinaus geführt wurde, bei dem Leadtek-Modell nicht. Allerdings stören dort die Luft Ein- und Auslässe, so dass auch alle Karten, die auf diesem Kühlerdesign beruhen, nicht in das Barebone passen.
Die zu Testzwecken Installierte Gainward FX PowerPack! Model Ultra/960 erwies sich hingegen als brauchbar. Kein großer Kühler und ein nach hinten gelegter Stromanschluss. Fassen wir zusammen:
ZitatGrafikkarten, deren Kühler über die Höhe der Slotblende hinaus gehen, oder die einen Stromanschluss besitzen, der aus dem Gehäuse heraus zeigt, passen nicht in das Athlon 64-Barebone. Karten, die keine dieser Einschränkungen misachten, sollten hingegen keinerlei Probleme bereiten!
Für unsere Leistungs-Tests musste das Gehäuse also vorerst offen bleiben und später im Alltag schlug sich das Barebone dann sicher verschlossen mit einer passiven GeForce 2 MX sowie einer Ti4200 und Radeon 9800 Pro 256 MB herum.
Bis wir kurz vor Testende die Serial-ATA-Benchmarks durchführen wollten, traten keine weiteren Komplikationen auf. Hier sollten wir dann jedoch ein weiteres Mal auf Probleme mit der Stromversorgung stoßen. Zwar bietet das FN85 die als durchaus überdimensioniert anzusehenden SATA-Ports. Leider verfügt das Netzteil jedoch nur über einen SATA-Stromanschluss. Wir können nur mutmaßen, dass man bei Shuttle nicht unbedingt davon ausgeht, dass der Kunde sein CD-Laufwerk für eine 2. Platte opfert und somit zwei Anschlüsse benötigt. Allerdings bräuchte man im Umkehrschluss dann auch nicht das Raid-Feature als hervorhebenswerte Eigenschaft zu vermarkten. Der Istzustand stellt uns jedenfalls vor ein weiteres Problem: Die notwendige Y-Weiche lag uns nur in Form von 1x ATA auf 2x SATA vor, sodass dann tatsächlich auch für die Benchmarks das CD-ROM-Laufwerk aus dem System entfernt werden musste. Raid, so scheint uns, macht im SN85G4 leider keinen Sinn.
Das Mainboard
Das Mainboard stellt sicherlich seit eh und je das Herzstück der XPC-Serie dar und hört im Falle des SN85G4 auf die Bezeichnung FN85 [3]. Shuttle bietet auch dieses Board nicht separat an, um die Nachahmung der XPCs durch den Zukauf dieser Boards nicht unnötig zu erleichtern. Das Format entspricht mit 25,4 x 18,5 cm dem Flex/MicroATX-Format und kommt mit dem nVidia nForce 3 150 daher, wie ihn Shuttle auch auf dem Desktop-Board AN50R verbaut. Auch wenn der Chipsatz im Rahmen der K8-Plattform (Athlon 64/64 FX/Operon) nur noch eine untergeordnete Rolle spielen sollte, da sich der Speichercontroller und somit die größte Einflussquelle in Sachen Geschwindigkeit in der CPU und nicht mehr im Chipsatz befindet, hat sich der nForce 3 150 in ersten Tests durchweg als etwas langsamer gezeigt als VIAs K8T800.
Der Chip (Codename CrushK8) basiert auf einem Single-Chip-Design und wird auf dem FN85 passiv gekühlt. Um die CPU stabil mit genügend Strom zu versorgen, setzt Shuttle auf eine noch selten anzutreffende vierphasige Lösung und verbaut neben dem herkömmlichen ATX-Stecker auf den von Intel eingeführten, zusätzlichen 12V-Anschluss, der seit dem K8 auch Teil der AMD-Spezifikation ist. Das Board bietet drei Molex-Anschlüsse, von denen Anschluss 1 und 3 über das Mainboard geregelt werden können. Das Board verfügt mit den Burn Proof-Erweiterung über eine Technik, die die CPU "in Hardware" vor einer Überhitzung bewahrt und im Ernstfall binnen Millisekunden abschaltet. Die Temperaturmessung erfolgt über die interne Diode des Athlon 64 und reagiert unter Last innerhalb kürzester Zeit mit gut 15°C Temperaturzunahme, was auf eine sehr exakte Messung hindeutet.
Fast etwas überdimensioniert erscheinen die Anschlussmöglichkeiten für Laufwerke aller Art. Zwei EIDE-Ports für maximal vier Laufwerke sowie zwei SATA-Ports, realisiert über den Silicon Image SiI3512CT128, bieten angesichts der Tatsache, dass eigentlich nur Platz für ein 5,25" und ein 3,5" Laufwerk ist, reichlich Wahlmöglichkeiten. Die optionale Raid-Funktion des SATA-Controllers dürfte jedoch nur in Ausnahmefällen von Bedeutung sein. Das Board selber bietet auch nur einen SATA-Stromanschluss sowie ein SATA-Kabel, so dass hier im Notfall nachgekauft werden muss. Wie bereits angesprochen, hat Shuttle, auch wenn man kein Floppy-Laufwerk in dem System verstauen kann, dennoch einen Floppy-Port auf das Board verfrachtet. So steht einer Installation des Betriebssystems auf einen Raid-Verbund (auch Windows XP verlangt hier noch nach einer Diskette) nichts im Wege.
Ansonsten befinden sich im vorderen Bereich des Mainboards der Jumper für den CMOS-Clear (der aufgrund der schlechten Handhabung zum Glück auch per Keyboard während dem dem Bootvorgang ausgelöst werden kann), der I/O-Controller aus dem Hause ITE und das gesockelte Bios.
Wandern wir mit den Blicken langsam über das Board hinweg, fallen neben dem Sockel und seinem Retention-Modul die Erweiterungssteckplätze auf. Zwei DIMM-Slots sowie ein AGP- und ein PCI-Steckplatz sind für ein derart kompaktes System keine Selbstverständlichkeit und bezogen auf die (noch) schlechte Kompatibilität des Athlon 64 im Bezug auf DDR400 macht ein Einsatz von mehr als zwei Riegeln derzeit auch noch keinen Sinn. Hier sitzt auch der freie, dritte Lüfteranschluss, den die Temperatursteuerung nicht überwacht.
In Sachen OnBoard-Chips setzt Shuttle auf bewährte Technik. Den Sound gibt der altbekannte ALC650 von Realtek und FireWire der VT6307 von VIA aus. Den 10/100 MBit/s RJ45-Port bedient der ebenfalls bekannte Realtek RTL8201BL.
Anschlussfreudig wie eh und je, so präsentiert sich das SN85G4 von hinten wie von vorne. Schon die Vorderseite wird von einem Line-In, Mirco-In, Kopfhöreranschluss (Line-Out), zwei USB 2.0 und einem FireWire-Port geschmückt. Auf der Rückseite befinden sich ein paralleler und ein serieller Port sowie ein optischer Ein- und Ausgang (SPDIF). Darüber hinaus lassen sich zwei weitere USB 2.0-Geräte, ein Netzwerkkabel, ein zweites FireWire-Peripheriegerät sowie Maus und Tastatur nach PS/2 anschließen. Hier befinden sich auch die für den 6-Kanal-Sound (5.1 - ALC'97 2.2 konform) des Realtek ALC650 benötigten Center/Bass-, Front- und Rear-Anschlussbuchsen.
Bios / OC / Stabilität
Das Bios präsentiert sich reichhaltig und aufgeräumt. Neben den obligatorischen Einstellungsmöglichkeiten erlaubt es, sämtliche Onboard-Komponenten jumperlos und per Tastendruck zu deaktivieren. In Sachen Tuning gibt man sich ebenfalls großzügig und rückt Speicher und Prozessor sowie Chipsatz wahlweise gehörig auf die Pelle. Der Speicher darf neben den vom RAM vorgegeben Timings - was, wir greifen ein wenig vorweg, einwandfrei funktioniert hat - auch mit speziellen Verzögerungszeiten angesprochen werden. Zur Auswahl stehen die CAS Latency (2.0 - 3.0), tRCD (2-7), tRAS (5-15) und tRP (2-6). Die Spannung darf zur Unterstützung auf bis zu 2,9 Volt angehoben werden. Auch anderen Komponenten darf mit ein wenig "mehr Saft" auf die Sprünge geholfen werden. So kann die CPU-Spannung von 0,8 auf 1,7 Volt, die AGP-Spannung von 1,6 bis 1,8 Volt und die Chipsatzspannung bis 1,9 Volt angehoben werden. Auch der Hypertransport-Bus darf mit bis zu 1,5 Volt gut 0,2 Volt über Spezifikation betrieben werden. Auch so schaffte er aber nicht den Sprung von 3x (600 MHz - Standard nForce 3) auf 4x, wie es der K8T800 von VIA bietet. Wem die 2,0 GHz seines Athlon 64 3200+ noch nicht genug sind, der darf den internen Referenztakt bis auf unrealistisch hoch erscheinende 280 MHz erhöhen. Hieran orientiert sich dann automatisch der Speichertakt, je nachdem, welchen Teiler man vorher eingestellt hat (2:1,3:2,6:5,1:1).
Eine Besonderheit verbirgt sich hinter dem ansonsten oft stiefmütterlich behandelten Menüpunkt "PC Health Status". Hier schlägt das Herz der Lüftersteuerung, die dem Barebone in Zusammenarbeit mit der Heatpipe und den beiden groß dimensionierten Lüftern einen in jeder Lebenslage leisen Betrieb ermöglichen soll. Wahlweise darf einer der drei Lüfter oder Lüfteranschluss 1 (CPU) und 3 (Netzteil) durch die Steuerung automatisch geregelt werden. Als Basis dienen vier Geschwindgkeitsstufen: Full, Mid, Low und Ultra Low. Wird eine dieser Stufen eingestellt, bedeutet dies jedes Mal, dass ab einer CPU-Temperatur von 78°C die Lüfter auf Volllast laufen. Darunter mit der entsprechend eingestellten Stufen (Beispiel: Mid eingestellt bedeutet, Lüfter drehen bis 78°C mit mittlerer Geschwindigkeit, darüber voll). Mit zwei weiteren Einstellungsmöglichkeiten können diese Stufen feiner abgestimmt werden. Bei "Quiet" drehen die Lüfter ab 70°C mit Low (darunter Ultra Low), ab 74°C mit Mid und ab 78°C mit Full. Bei der Einstellung Safe werden die Temperaturschwellen etwas herunter gedreht und liegen bei 56, 67 und wiederum 78°C.
Was sich in der Theorie noch absolut optimal anhört, hat in der Praxis dann allerdings auch weiterhin mit einigen Problemen zu kämpfen. Doch zuerst sollten wir vielleicht Entwarnung bezüglich der Temperaturschwellen geben. Auch wenn 78°C dem ein oder anderen PC-Besitzer den Angstschweiß auf der Stirn perlen lässt, sollte hier nochmal klipp und klar erwähnt werden, dass solche Temperaturen, insbesondere dann, wenn sie - wie beim Athlon 64 - intern gemessen werden, absolut keine Gefahr darstellen. Die Diode des FN85 erwies sich darüber hinaus als äußerst korrekt und stieg beim Wechsel von Idle auf Last binnen Sekunden um über zehn Grad an, was für eine realistische Messung spricht. Zusammen mit der Hardwareabschaltung sollte dem Prozessor im XPC also nicht all zu viel passieren.
Doch zurück zum Thema. Wir, die wir von Natur aus hohen CPU-Temperaturen gelassen gegenüber stehen, gingen mit der Einstellung "Ultra Low" erwartungsvoll an den Start. In dieser Einstellung erreichte das System nach einer guten halben Stunde im Windows-Betrieb ohne Last 47°C. Die CPU lief bei 70°C und das Netzteil bei beachtlichen 56°C. Cool'n'Quiet war hierbei aktiv.
Bei Cool'n'Quiet, das nur der Athlon 64 und nicht der Athlon 64 FX unterstützt, handelt es sich um einen Stromsparmechanismus, der es der CPU ermöglicht, in sog. "P-States" zu verfallen. D.h. wenn keine Last anliegt, kann der Prozessor den Takt auf 800 MHz und die VCore auf 1,3 Volt senken. Diese Feature muss allerdings vom Mainboard unterstützt werden, was beim FN85 der Fall ist.
Unter den eben genannten Bedingungen erreicht die CPU auf der Stufe "Ultra Low" dennoch 70°C, obwohl auch die Grafikkarte, eine GeForce 2 MX, nicht viel zur Erwärmung beiträgt. Allerdings ist das Barebone in diesem Modus wirklich leise. Die Lüfter sind praktisch nicht zu hören und nur die Festplatten säuseln - je nach Modell - mehr oder weniger melodisch dahin. An heißen Sommertagen wird diese Stufe wohl leider nicht mehr für genug Kühlung sorgen und die Geräuschkulisse notgedrungen ansteigen.
Speicherkompatibilität
Dem Thema Speicherchaos hatten wir uns bereits in unserem letzten Artikel zum Sockel 754 gewidmet und wir wollen uns die Details an dieser Stelle ersparen. Shuttle tut gut daran, dem FN85 nur zwei RAM-Slots spendiert zu haben. Zwar wird die Entscheidung bei einem Barebone eher aus Platzgründen gefallen sein. Wirklich sicher gehen, dass ein Kunde in jeder Konfiguration DDR400 auch stabil nutzen kann, kann man allerdings nur mit dieser Wahl. Wie sieht es nun mit der Kompatiblität aus? In dieser Disziplin muss das SN85G4 jeweils ein Paar zweier gleicher Module mit ihren Werkseinstellungen ("By SPD") durch den CPUMark des 3DMark03 schiffen, der sich in unseren Speichertests als sicherer Indikator für die Systemstabilität heraus gestellt hat.
| Erkannte Timings | Windows laden | CPUMark03 | |
|---|---|---|---|
| Corsair CMX512 - 3200LL | 2.0-2-3-6 | ok | ok |
| Corsair CMX256A - 3200LL | 2.0-2-2-6 | ok | ok |
| Corsair CMX256A - 3700 | 2.5-4-4-7 | ok | ok |
| Corsair CMX256A - 3200C2 | 2.5-3-3-7 | ok | ok |
| OCZ PC3700 | 2.5-3-3-8 | ok | ok |
| Infineon PC3200U-30330-A0 | 3.0-3-3-8 | ok | ok |
| takeMS 512MB DDR PC400 10/03 | 3.0-3-3-8 | ok | ok |
| takeMS 256MB DDR PC400 10/03 | 3.0-3-3-8 | ok | ok |
| takeMS 256MB DDR PC400 04/03 | - | - | - |
| Samsung 256MB PC3200U (CCC) | 3.0-3-3-8 | ok | ok |
Ohne Frage, das SN85G4 bzw. sein Mainboard, das FN85, meisterte unseren Testparcours in Sachen Kompatiblität als bisher beste Platine. Alle Module wurden mit ihren korrekten Timings erkannt und liefen unter Windows gemäß ihrer Spezifikationen einwandfrei. Dass auch hier die TakeMS 256 MB-Module nicht liefen, liegt schlicht und ergreifend am Speicher. Erst eine neue Revision der Module arbeitet mit dem Athlon 64 zusammen. Unser Modul aus dem Frühjahr diesen Jahres ließ sich hingegen noch nie zum stabilen Einsatz bringen.
Testsystem
- Prozessor
- Athlon 64 3200+ (2,0 GHz, Single Channel) - Sockel 754
- Motherboard
- Shuttle SN85G4
- Shuttle AN50R (Version 1.2, Bios AN50S00S)
- MSI K8T Neo-FIS2R (Version 1, Bios 1.12)
- Arbeitsspeicher
- 2x512MB DDR400 Corsair CMX512 - 3200LL
- Grafikkarte
- Asus V9950 (GeForce FX 5900 Ultra)
- Peripherie
- Asus CRW 4012A
- IBM IC35LC040
- Treiberversionen
- nVidia Detonator 45.23
- nVidia nForce Treiberpaket 2.65
- nVidia nForce Treiberpaket 3.13 (Shuttle XPC)
- VIA Hyperion 4.49
- Software
- Microsoft Windows XP Professional SP1
- Microsoft Windows Media Player 9
- Microsoft Windows Movie Maker 2.0
- Microsoft DirectX 9.0b
Benchmarks
Wir haben die Neuvorstellung des Athlon 64 / 64 FX genutzt und unseren Benchmarkparcours generalüberholt. Dabei haben wir insbesondere auf Anwendungen, die uns Leser auf Anfrage im Forum [4]genannt haben, Wert gelegt. Neben einer Reihe aktueller Spiele liegt der Schwerpunkt nun auf Audio- und Video-Encoding. Aber auch CAD/Render-Anwendungen haben wir nach durchweg positiver Resonanz im Sortiment behalten. Wie und was wir genau gebencht haben, steht im jeweiligen Infokasten über den Ergebnissen.
- Synthetische Benchmarks
- SiSoft Sandra 2003 Max!
- SiSoft Sandra 2004 Pro
- Audio-Encoding
- Lame 3.93.1
- Ogg Vorbis
- Windows Media Encoder 9
- Video-Encoding
- XMPEG 5.0 Divx 5.1
- TMPEGEnc
- Windows Media Encoder 9
- CAD & 3D-Rendering
- Spec Viewperf 7.1
- Cinema 4D 8.1
- Lightwave 7.5c
- Bildbearbeitung
- Photoshop 7.0
- Datenkomprimierung
- WinRAR3.20
- 7-Zip
- Sonstiges
- Seti@Home
- Spiele
- 3DMark2001SE
- 3DMark03
- Comanche 4
- Gunmetal
- Quake 3 Arena
- Serious Sam - The Second Encounter
- Splinter Cell
- Unreal Tournament 2003
- Warcraft 3
- X-2 The Threat
Speicherbenchmarks
SiSoft Sandra 2003 Max
- Offizielle Website:
www.sisoftware.co.uk [5]
- Download:
ComputerBase.de [6]
- Kostenpunkt: kostenlose Standardversion
- Was benchen wir?
- Arithmetik- und Multimedia-Leistung der CPU, Speichertransferraten.
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Arithmetik- und Multimedia-Leistung der CPU, Speichertransferraten.
Sisoft Sandra 2003 MAX - Speicher
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
Cachemem
- Offizielle Website:
Benchmarkhq.ru [7]
- Download:
Benchmarkhq.ru [6]
- Kostenpunkt: Freeware
- Was benchen wir?
- Default-Benchmark
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Default-Benchmark
Cachemem - Latenzen
Angaben in Taktzyklen
|
Science Mark
- Offizielle Website:
Sciencemark.org [8]
- Download:
Sciencemark.org [7]
- Kostenpunkt: Freeware
- Was benchen wir?
- Den in Sciencemark enthaltenen Membench.
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Den in Sciencemark enthaltenen Membench.
Science Mark - Latenzen
Angaben in Nanosekunden
|
Audio-Encoding
Lame 3.93.1
- Offizielle Website:
lame.sourceforge.net [9]
- Download:
Freenet.de [10]
- Kostenpunkt: Freeware
- Was benchen wir?
- Komprimieren einer Wave-Datei in MP3: "Iron Butterfly - In-A-Gadda-DA-Vida" CD Rip, 17,04 Minuten, 180,75MB.
- Besondere Einstellungen: bitrate 192kbit / joint stereo, optimization; quality, VBR: 320kbit, Quality 0
- Komprimieren einer Wave-Datei in MP3: "Iron Butterfly - In-A-Gadda-DA-Vida" CD Rip, 17,04 Minuten, 180,75MB.
Lame 3.93.1
Angaben in Minuten, Sekunden
|
Ogg Vorbis
- Offizielle Website:
Vorbis.com [11]
- Download:
Vorbis.com [12] (Oggdrop)
- Kostenpunkt: Freeware
- Was benchen wir?
- Komprimieren einer Wave-Datei in OGG-Vorbis mittels Ogg-Drop: "Iron Butterfly - In-A-Gadda-DA-Vida" CD Rip, 17,04 Minuten, 180,75MB.
- Besondere Einstellungen: nominal Bitrate 320 kBps (Quality 9)
- Komprimieren einer Wave-Datei in OGG-Vorbis mittels Ogg-Drop: "Iron Butterfly - In-A-Gadda-DA-Vida" CD Rip, 17,04 Minuten, 180,75MB.
Ogg Vorbis
Angaben in Minuten, Sekunden
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Windows Media Encoder 9
- Offizielle Website:
Microsoft.com [13]
- Download:
Microsoft.com [12]
- Kostenpunkt: kostenlos, Windows 2000/XP benötigt
- Was benchen wir?
- Auch hier kommt die selbe Datei zum Zuge und wird in ein WMA konvertiert: "Iron Butterfly - In-A-Gadda-DA-Vida" CD Rip, 17,04 Minuten, 180,75MB.
- Besondere Einstellungen: 320kbps VBR
- Auch hier kommt die selbe Datei zum Zuge und wird in ein WMA konvertiert: "Iron Butterfly - In-A-Gadda-DA-Vida" CD Rip, 17,04 Minuten, 180,75MB.
Windows Media Encoder 9 - Audio
Angaben in Minuten, Sekunden
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Video-Encoding
XMPEG 5.0 Divx 5.1
- Offizielle Website:
Mp3guest.com [14]
- Download:
Download.de [15]
- Kostenpunkt: Freeware
- Was benchen wir?
- XMPEG 5.0 encodiert einen 328MB großen THX-Werbetrailer aus dem von DVD gerippten vob-Format in ein DivX 5.1. Heraus kommen 47,35 MB.
- Besondere Einstellungen: no audio, divx 780 kbps, "home theater", disable logo, disable feedback windows, crop 720x480 auf 720x309, DivX Commandozeile: "-bv1 780 -psy 2 -key 300 -p -b -sc 50 -pq 5 -vbv 6951200,3145728,2359296 -profile 3 -nf"
- XMPEG 5.0 encodiert einen 328MB großen THX-Werbetrailer aus dem von DVD gerippten vob-Format in ein DivX 5.1. Heraus kommen 47,35 MB.
XMPEG 5.02 Divx 5.1
Angaben in Minuten, Sekunden
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TMPEGEnc
- Offizielle Website:
TMPEGEnc.net [16]
- Download:
TMPEGEnc.net [17]
- Kostenpunkt: Freeware
- Was benchen wir?
- Aus der soeben mit XMPEG 5.0 erstellten DivX wird mittels TMPEGEnc eine SVCD (PAL) erstellt. Die Datei ist 168,93 MB groß.
- Besondere Einstellungen: Super Video-CD PAL (MPEG-2 480x576 25fps CBR 2520kbps, Layer-2 44100Hz 224kbps), fullscreen, no resize
- Aus der soeben mit XMPEG 5.0 erstellten DivX wird mittels TMPEGEnc eine SVCD (PAL) erstellt. Die Datei ist 168,93 MB groß.
TMPEGEnc 2.520
Angaben in Minuten, Sekunden
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Windows Media Encoder 9
- Offizielle Website:
Microsoft.com [12]
- Download:
Microsoft.com [12]
- Kostenpunkt: kostenlos, Windows 2000/XP benötigt
- Was benchen wir?
- Das mit XMPEG erstellte DivX wird in ein Windows Media Movie (wmv) konvertiert. Die entstandene Datei hat 120MB.
- Besondere Einstellungen: DVD quality video (VBR), 2000Kbps, PAL 25pfs
- Das mit XMPEG erstellte DivX wird in ein Windows Media Movie (wmv) konvertiert. Die entstandene Datei hat 120MB.
Windows Media Encoder 9 - Video
Angaben in Minuten, Sekunden
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CAD & 3D-Rendering
Spec Viewperf 7.1
- Offizielle Website:
Specbench.org [18]
- Download:
Specbench.org [19]
- Kostenpunkt: kostenlos
- Was benchen wir?
- Alle in Spec Viewperf 7.1 enthaltenen Benchmarks werden ausgeführt.
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Alle in Spec Viewperf 7.1 enthaltenen Benchmarks werden ausgeführt.
Spec Viewperf 7.1 3dsmax-02
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Spec Viewperf 7.1 drv-09
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Spec Viewperf 7.1 dx-08
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Spec Viewperf 7.1 light-06
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Spec Viewperf 7.1 proe-02
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Spec Viewperf 7.1 ugs-03
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Cinema 4D 8.1
- Offizielle Website:
Maxoncomputer.com [20]
- Download:
Maxoncomputer.com [21]
- Kostenpunkt: kostenlose Demoversion
- Was benchen wir?
- Rendern zweier Demos in der aktuellen Ansicht (render view).
- Besondere Einstellungen: caust static (320x240 NTSC), cloud sun (640x480 NTSC)
- Rendern zweier Demos in der aktuellen Ansicht (render view).
Cinema 4D 8.1 - Caustatic Animated
Angaben in Minuten, Sekunden
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Sonstiges
Seti@Home
- Offizielle Website:
setiathome.ssl.berkeley.edu [22]
- Download:
Seti@Home [23], Computerbase WU1 [24], ComputerBase WU2 [25]
- Kostenpunkt: kostenlos
- Was benchen wir?
- Bei Seti@Home gilt es, zwei verschiedene Work Units (WUs) zu berechnen. Prozessoren mit Hyperthreading bekommen beide Files gleichzeitig. CPUs ohne dieses Feature müssen sie hintereinander berechnen. Die Zeit bis zur Beendigung der letzten WU wird gemessen.
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Bei Seti@Home gilt es, zwei verschiedene Work Units (WUs) zu berechnen. Prozessoren mit Hyperthreading bekommen beide Files gleichzeitig. CPUs ohne dieses Feature müssen sie hintereinander berechnen. Die Zeit bis zur Beendigung der letzten WU wird gemessen.
Seti @ Home 3.03
Angaben in Stunden, Minuten
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Spiele
3DMark2001SE
- Offizielle Website:
Futuremark.com [26]
- Download:
ComputerBase [27]
- Kostenpunkt: kostenlos
- Was benchen wir?
- Durchlauf des Benchmarks unter "Default"-Settings
- Besondere Einstellungen: Update auf Version 330.
- Durchlauf des Benchmarks unter "Default"-Settings
3DMark2001SE
Angaben in Punkten
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3DMark03
- Offizielle Website:
Futuremark.com [28]
- Download:
ComputerBase [29]
- Kostenpunkt: kostenlos
- Was benchen wir?
- Durchlauf des Benchmarks unter "Default"-Settings
- Besondere Einstellungen: Update auf Version 330.
- Durchlauf des Benchmarks unter "Default"-Settings
3DMark03
Angaben in Punkten
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3DMark03 CPUMark
Angaben in Punkten
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Comanche 4
- Offizielle Website:
Novalogic.com [30]
- Download:
Novalogic.com [31]
- Kostenpunkt: kostenlose Demoversion
- Was benchen wir?
- Comanche-Demo in 1024x768 bei 32 Bit.
- Besondere Einstellungen: texture compression, disable sound, disable vsny, hardware shaders, full screen antialiasing 0
- Comanche-Demo in 1024x768 bei 32 Bit.
Comanche 4 - 1024x768x32
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Quake 3 Arena
- Offizielle Website:
Quake3Arena.com [32]
- Download:
Guru3D.com [33] (Q3Bench)
- Kostenpunkt: kostenlose Demoversion
- Was benchen wir?
- Wir benchen Quake3Arena Point Relese 1.31 mit Q3bench 2.00 beta. Das Mittel aus drei Durchgängen wird gewertet.
- Besondere Einstellungen: Demo four.dm_76, 1024x768 Max Details, Sound aus, Text compression off
- Wir benchen Quake3Arena Point Relese 1.31 mit Q3bench 2.00 beta. Das Mittel aus drei Durchgängen wird gewertet.
Quake 3 Arena - 1024x768 Max
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Serious Sam - The Second Encounter
- Offizielle Website:
Serioussam.com [34]
- Download:
Fileplanet.com [35] (Demo)
- Kostenpunkt: 10,00 Euro (Amazon.de [36])
- Was benchen wir?
- Serious Sam - The Second Encounter - Version 1.07
- Besondere Einstellungen: 3DCenter.org 32bit HQ++ Settings, Demo Kathedrale
- Serious Sam - The Second Encounter - Version 1.07
Serious Sam - 1024x768x32 HQ++
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Serious Sam - Tiefmittel
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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X-2 The Threat
- Offizielle Website:
Egosoft.com [37]
- Download:
EgoSoft.com [38]
- Kostenpunkt: kostenlose Demoversion
- Was benchen wir?
- Default-Benchmark
- Besondere Einstellungen: 1024x768 bei 32 Bit, automatic quality, bumpmaps, fullscreen
- Default-Benchmark
X-2 The Threat - 1024x768x32
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Schnittstellen
USB 2.0
- Offizielle Website:
Tcdlabs.com/hdtach.htm [39]
- Download:
HT4U.de [40]
- Kostenpunkt: kostenlose Demoversion (keine Schreibtests möglich)
- Was benchen wir?
- Geschwindigkeit der Übertragung auf eine externe USB2.0-Platte von Iomega.
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Geschwindigkeit der Übertragung auf eine externe USB2.0-Platte von Iomega.
HD-Tach - USB2.0
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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SATA
- Offizielle Website:
Tcdlabs.com/hdtach.htm [38]
- Download:
HT4U.de [39]
- Kostenpunkt: kostenlose Demoversion (keine Schreibtests möglich)
- Was benchen wir?
- Geschwindigkeit der Übertragung auf ein Raid-0 (16K Cluster) bestehend aus zwei Serial ATA-Platten von Seagate (120GB).
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Geschwindigkeit der Übertragung auf ein Raid-0 (16K Cluster) bestehend aus zwei Serial ATA-Platten von Seagate (120GB).
HD Tach - SATA
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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ATA133
- Offizielle Website:
Tcdlabs.com/hdtach.htm [38]
- Download:
HT4U.de [39]
- Kostenpunkt: kostenlose Demoversion (keine Schreibtests möglich)
- Was benchen wir?
- Geschwindigkeit der Übertragung auf eine interne ATA-100 Platte von IBM (IC35LC040).
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Geschwindigkeit der Übertragung auf eine interne ATA-100 Platte von IBM (IC35LC040).
HD Tach - ATA133
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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Sound
- Offizielle Website:
-
- Download:
-
- Kostenpunkt: -
- Was benchen wir?
- Quake 3 Arena 1.31 mit aktiviertem und deaktiviertem OnBoard-Sound (Stereo).
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Quake 3 Arena 1.31 mit aktiviertem und deaktiviertem OnBoard-Sound (Stereo).
Performance mit OnBoard-Sound (Stereo)
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Fazit
Benchmarks
Schon mit den letzten Mainboard-Artikeln aus dem Athlon 64- und Athlon 64 FX-Lager wurde klar, dass der in der CPU integrierte Speichercontroller Leistungsunterschiede der Hauptplatinen deutlicher als je zuvor kaschiert. Ist zwischen VIAs K8T800 und nVidias nForce 3 150 in manchen Anwendungen noch eine dezente Differenz zu beobachten, muss der Hersteller schon einiges falsch gemacht haben, um ein internes Duell unter Chipsätzen klar an den Konkurrenten abzugeben.
Auch das im SN85G4 eingesetzte Mainboard FN85 fällt hier nicht aus der Reihe. Das System liegt in den meisten Anwendungen mit nForce 3 150 und VIA K8T800 gleich auf. In der SpecView Perf 7.1 zeigt es die selben Schwächen, wie schon AN50R und Asus SK8N, die dort beide mit dem Chipsatz zu kämpfen haben. Insgesamt bewegt sich der XPC also auf exakt dem Niveau, das wir von ihm erwartet hatten. Auch in den Schnittstellenbenchmarks zeigt sich das FN85 weitestgehend ohne Fehl und Tadel. Im USB 2.0 muss das Board zwar leicht hinter der Konkurrenz zurück stecken. Im PATA- und Serial ATA-Test liefert es jedoch erneut im Rahmen des üblichen liegende Ergebnisse. Die Einbrüche beim Einsatz des Onboard-Sounds fallen weniger gravierend aus, als bei anderen Testprobanden bisher der Fall war.
SN85G4
Bevor wir uns der endgültigen Bewertung des SN85G4 widmen, wollen wir unsere Bewertungsgrundlage, die wir bisher für ein abschließendes Fazit der XPCs heran gezogen haben, etwas überarbeiten. Bisher hatten wir stets großen Wert auf die Wohnzimmertauglichkeit der Shuttle-Barebones gelegt und mussten hier regelmäßig mit Einschränkungen leben, die durchaus mit einem negativen Beigeschmack in die Wertungen eingeflossen sind. Schon damals teilte man uns bei Shuttle jedoch mit, dass der Grundgedanke (noch) kein wohnzimmertauglicher Silent-PC sei. Nun haben wir das SN85G4 vor uns stehen, über fast drei Monate ausgiebig begutachtet und müssen gerade bei diesem Modell eingestehen, dass es eventuell nicht gerechtfertigt wäre, dem System eine solche Position aufzuzwingen. Letztendlich ausschlaggebend war für uns die fehlende OnBoard-Grafik, die das System bisher ad hoc zur Multimediaschaltzentrale avancieren ließ, und die auf Leistung getrimmten Komponenten. Stellen wir uns also nicht mehr die Frage, ob der uns vorliegende XPC ein Wohnzimmer-PC ist. Fragen wir uns, ob er auch für diesen Einsatz in Frage kommt.
Beginnen wir nun unser eigentliches Fazit mit der wohl einfachsten Einschätzen, der Geschwindigkeit des Barebones. Hier hat das SN85G4 durchweg die Leistung gezeigt, die wir vom Athlon 64 in Verbindung mit dem nForce 3 150 erwartet hatten. Das System steht ausgewachsenen Desktop-Systemen in Nichts nach und vereint die derzeit beste Leistung, die ein AMD-User mit Drang zum Sockel 754 für Geld kaufen kann in einem Gehäuse, nicht viel größer als ein Schuhkarton. Besonders erfreulich erschien uns in diesem Zusammenhang die Kompatibilität mit den von uns eingesetzten RAM-Modulen. Als erstes Mainboard konnte das FN85 mit allen Riegeln ohne Probleme kommunizieren.
Einen deutlichen Fortschritt gegenüber vorangegangenen Shuttle-Barebones können wir im Bezug auf die Geräuschentwicklung vermelden, der der Weiterentwicklung insbesondere des Netzteiles zu verdanken ist. Gepaart mit Cool'n'Quiet vermag es das System, im normalen Windows-Betrieb ohne Rechenaufwand äußerst leise zu Werke zu gehen. In unserer Konfiguration mit passiv gekühlter GeForce 2 MX war im Endeffekt nur noch die Festplatte wahrnehmbar. Wird das SN85G4 durch Spiele oder ähnliche Höchstleistungen gefordert, überschreitet die CPU dann jedoch relativ schnell die magische Marke von 78 °C und lässt den kombinierten CPU- und Gehäuselüfter in den Vordergrund treten. Leider wechselt der Lüfter auch weiterhin andauernd zwischen den beiden Betriebsmodi, was letztendlich störender scheint, als ein längerer, schnellerer Lauf des Lüfters, der die kritische Schwelle von 78°C deutlich unterschreitet und darauf hin einen längeren, fast lautlosen Betriebsmodus ermöglicht. Gedanken hierüber sollten sich schlussendlich jedoch nur die potentiellen Käufer machen, deren Hauptaugenmerk auf der CPU- und nicht auf der Grafikleistung liegt. Wer in das SN85G4 eine potente Grafikkarte setzt, der sollte sich im Klaren darüber sein, dass mit der seeligen Ruhe auch bei niedrigen CPU-Temperaturen Schluss ist. Das System ist zu klein, als dass Lüfter-Geräusch bzw. hohe Töne von schnell drehenden Festplatten sich in ihm verfangen könnten.
Über alle Zweifel erhaben scheint die Optik des SN85G4; zumindest solange der Käufer ein schwarzes Laufwerk einsetzt. Frontblende, Knöpfe, LEDs, Anschlüsse und Gehäusedeckel vermitteln einen edlen Eindruck, der sich auch in der Verarbeitung widerspiegelt. Das Gehäuse ist auch weiterhin bis in die kleinste Ecke robust gebaut und von scharfen Kanten befreit. Das modulare Konzept ermöglicht einen fast reibungslosen Einbau der Komponenten, nur die Bestückung mit einer Grafikkarte kann zu Problemen führen. Hier sollte sich jeder potentielle Käufer auf jeden Fall nochmals die entsprechende Passage „Installation“ in unserem Test zu Gemüte führen. In Sachen Anschlussfreudigkeit steht das Athlon 64-Barebone seinen Vorgängern in Nichts nach. Und wie sieht es nun mit dem Wohnzimmer aus? Abgesehen davon, dass der Einsatz eines Athlon 64 im Gespann mit einer passiven und somit relativ langsamen Grafikkarte nur in wenigen Fällen Sinn macht, ließe sich in einer solchen Kombination und unter Zuhilfenahme einer sehr leisen Festplatte durchaus ein leiser "Alles-Spieler" realisieren. Geschaffen scheint das SN85G4 hierfür jedoch nicht.
Fassen wir zusammen: Ein Barebone in bewährter Shuttle-Qualität, das in Sachen Geschwindigkeit und Gräuschkulisse einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht hat, ohne an der Optik, der Anschlussfreudigkeit oder der Verarbeitung zu sparen. Wer mit den Einschränkungen in Sachen Laufwerke und Grafikkarte leben kann, kein absolutes Silent-System in allen Lebenslagen benötigt und von den einheitlichen Big- und Midi-Towern die Nase voll hat, der könnte hier eine echte Alternative gefunden haben. Staunende Blicke ob der theoretisch möglichen Leistung des Systems auf LAN-Parties mit inbegriffen. So schafft es das SN85G4 als erstes Barebone hier auf ComputerBase, einen Preis in Form unseres Leistungshammers für besonderes Leistungen zu ergattern. Für die allgemein Hardware-Auszeichnung hat es aufgrund der aufgezeigten Probleme leider nicht ganz gereicht. Das SN85G4 ist ab 299,- Euro im Handel erhältlich.
Wir würden uns über positives Feedback oder konstruktive Kritik in den Kommentaren [41] freuen!









































