Test: SSDs aus Deutschland

extrememory XLR8 M und XLR8 Plus
Autor: Norman Dittmar

Einleitung

In unseren letzten beiden Artikeln haben wir mit der OCZ Vertex 2 (Test) und der Corsair Force (Test) zwei SSDs auf Basis des SandForce-Controllers unter die Lupe genommen, um unter anderem die Leistungsfähigkeit mit zwei unterschiedlichen Kapazitäten darzustellen. Beide SSDs nutzen die High-IOPS-Firmware, die eine höhere Leistung bei zufälligen Schreibzugriffen mit kleinen Dateien bieten soll.

Der heutige Artikel soll nun dazu dienen, zwei Modelle des deutschen SSD-Herstellers extrememory vorzustellen und mit der XLR8 Plus eine SandForce-SSD zu analysieren, die die „normale“ Firmware verwendet, um eventuell auftretende Unterschiede zur High-IOPS-Firmware zu verdeutlichen.

XLR8 Anschlüsse
XLR8 Anschlüsse

XLR8 Anschlüsse
XLR8 Anschlüsse
XLR8 Unterseite
XLR8 Unterseite

XLR8 Oberseite
XLR8 Oberseite
XLR8 Verpackung
XLR8 Verpackung

Die XLR8-M-Serie basiert auf dem aktuellen Indilinx-Controller und ist mit Flash-Chips von Micron bestückt. Die maximalen Transferraten gibt der Hersteller mit 275 MB/s beim Lesen und 175 MB/s beim Schreiben an. Die Garantie beträgt zwei Jahre.

XLR8 Plus
XLR8 Plus

XLR8 Plus Anschlüsse
XLR8 Plus Anschlüsse
XLR8 Plus Verpackung
XLR8 Plus Verpackung

Bei der XLR8 Plus setzt extrememory auf den SandForce-Controller SF1222 und verbaut auch hier Micron-Flash-Chips. Die maximalen Transferraten werden wie bei anderen SandForce-SSDs mit 285 MB/s beim Lesen und 275 MB/s beim Schreiben angegeben. Die Herstellergarantie beträgt wie bei der M-Serie zwei Jahre. Das uns zur Verfügung gestellte Testexemplar hatte ein schwarzes Metallgehäuse. Bei den Verkaufsmodellen wird das Äußere laut Hersteller in Silber gehalten sein. Zusätzlich zum SATA-Anschluss verfügt die XLR8 Plus über eine Mini-USB-Verbindung.

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