Test: nForce 2 und KT400 im Duell (13/19)

Unter der Lupe: Asus A7N8X Deluxe, EPoX 8RDA+ und EP-8K9A2+
Autor: Jan-Frederik Timm

SiSoft Sandra 2003 Pro

  • SiSoft Sandra bietet Informationen über das System in Hülle und Fülle und ist zudem in der Lage, die wichtigsten Bestandteile des PCs auf ihre Geschwindigkeit hin zu überprüfen. Als besonders nützlich stellt sich hier der sog. "Memory Benchmark" heraus, der das Zusammenspiel zwischen Speicher, Chipsatz und Prozessor ermittelt. Hier kommt es also nicht nur auf den Speichertakt und die maximale Speicherbandbreite an. Da sämtliche Daten auch über den Prozessor geschickt werden, spielen Northbridge und Frontside Bus eine ebenso wichtige Rolle. Zum Einsatz kam die SiSoft Sandra Version 2003 Pro.

  • Weitere Informationen: SiSoftware.demon.co.uk

  • Download: ComputerBase.de


SiSoft Sandra 2003 Pro

 Int Buffered:
EPoX 8RDA+ (nForce 2) DDR333
2.602
Asus A7N8X (nForce 2) DDR333
2.602
EPoX 8K9A2+ (KT400) DDR333
2.541
 Float Buffered:
Asus A7N8X (nForce 2) DDR333
2.474
EPoX 8RDA+ (nForce 2) DDR333
2.473
EPoX 8K9A2+ (KT400) DDR333
2.418

Obwohl alle drei Boards mit einem FSB von 166MHz liefen und somit theoretisch einheitlich in der Lage sind, 2,7 GB/s über den Front Side Bus zu schaufeln, ergibt sich bereits in unserem ersten Test eine Aufteilung der Kandidaten in zwei Lager. Während sich die beiden nForce 2 Boliden praktisch im Synchronflug an der Spitze bewegen, liegt der KT400 auf dem 8K9A2+ in beiden Disziplinen gut 60MB/s zurück. Allerdings fällt der Vorsprung des nVidia Chipsatzes mit gut 2,5% noch recht moderat aus.

Cachemem

  • Cachemem scheint wie geschaffen für das Ausloten der Speicherlatenzen (Verzögerungen). Diese stellen neben der reinen Bandbreite die wichtigsten Faktoren für die Geschwindigkeit eines Systems dar und sind zumeist ausschlaggebend für die finale Rangfolge der Hauptplatinen.


Cachemem

EPoX 8RDA+ (nForce 2) DDR333
226
Asus A7N8X (nForce 2) DDR333
227
EPoX 8K9A2+ (KT400) DDR333
279
Angaben in Nanosekunden

Cachemem hatte uns schon in unserem nForce 2 Beta Preview den wohl ausschlaggebenden Vorteil des nForce 2 präsentiert: Die Speicherlatenz. Und auch die Final Boards geben sich in diesem Test keine Blöße und liegen gut 25% vor dem KT400 von VIA. Dieses Ergebnis dürfte eindrucksvoll verdeutlichen, warum VIA nach letzten Meldungen vorallem die Verzögerungen des Memorycontrollers beim KT400A verbessern will. Ein Schritt, der vor einigen Monaten bereits dem KT266A auf die Sprünge geholfen hat.

Auch wenn wir mit Sandra bereits einen Blick auf die Datentransferraten geworfen haben, wollen wir auch den Ergebnissen von Cachemem noch kurz unserer Aufmerksamkeit widmen.

Cachemem Read

Asus A7N8X (nForce 2) DDR333
1.655
EPoX 8RDA+ (nForce 2) DDR333
1.654
EPoX 8K9A2+ (KT400) DDR333
1.593

Cachemem Write

EPoX 8RDA+ (nForce 2) DDR333
1.009
Asus A7N8X (nForce 2) DDR333
1.008
EPoX 8K9A2+ (KT400) DDR333
753

Während der KT400 im Lesetest nur gut 4% zurück hinkt, trennen nForce 2 und den VIA Chip im Schreibtest satte 34% voneinander - beachtlich.

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