Test: Springdale Roundup 2 (15/17)

Vier Platinen mit dem Intel i865 im Test
Autor: Thomas Hübner

Anwendungsleistung

Für die Berechnung der Anwendungsperformance wurden folgende Ergebnisse herangezogen:

  • Anwendungen 1024x768x32
    • FlaskMPEG
    • Lame 3.91
    • MP3 Maker Platinum 3.04
    • PCMark2002 (CPU)
    • Seti@Home (1WU)
    • Sysmark 2002
    • WinACE 2.11
    • WinRAR 3.11

Anwendungsleistung

i865PE - MSI 865 Neo "DOT"
98,1
i865PE - Abit IS7-G "Game Accel."
96,5
i875P   - Asus P4C800
96,2
i865PE - Asus P4P800 "Turbo"
96,2
i865PE - MSI 865 Neo "MAT"
95,1
i865PE - MSI 865 Neo
92,4
i865PE - Asus P4P800 "HyperPath"
91,4
i875P   - Intel D875PBZ
91,3
i875P   - Asus P4C800 (P4 2,80C)
90,7
i865PE - Abit IS7-G
90,4
i865PE - Asus P4P800
88,7
i865PE - Gigabyte GA-8PENXP
88,6
i865PE - EPoX 4PDA2+
88,2
i865G   - Intel D865GBF
87,6
i865PE - Intel D865PERL
87,4
i865G   - QDI P4i865GA-6A
87,4
i850E   - Asus P4T533 (P4 3,06)
87,3
i865G   - Intel D865GBF int. Gra.
84,6
S648FX - Gigabyte GA-8S648FX
82,1
i845PE - Asus P4PE
79,7
Angaben in Prozent

Im Anwendungsbereich hat MSI allgemein weniger Probleme mit der DO-Technologie und kann demzufolge klar punkten. Allerdings sollte niemand vergessen, dass hierbei insbesondere der Prozessor und der Arbeitsspeicher in der von uns getesteten höchsten Stufe um 10 Prozent übertaktet werden. Im "MAT"-Modus kann das MSI 865 Neo dagegen nicht ganz mit Asus und Abit mithalten.

Bleibt PAT beim Springdale aus, so ist MSI abermals der Performance-Leader, gefolgt vom IS7-G, dem P4P800 Deluxe, welches mit dem Gigabyte GA-8PENXP fast gleich auf liegt; die QDI Springdale-Platine findet sich im unteren Drittel wieder.

Gesamtleistung

Die Gesamtleistung errechnet sich aus allen Ergebnissen, die für die Berechnung der Leistung in Spielen und Anwendungen herangezogen wurden. Nur der Prozessor, der sowohl in Spielen als auch in Anwendungen die beste Leistung liefert, erreicht auch in der Gesamtleistung eine Bewertung von 100 Prozent.

Gesamtleistung

i865PE - MSI 865 Neo "DOT"
97,9
i875P   - Asus P4C800
97,5
i865PE - Abit IS7-G "Game Accel."
97,5
i865PE - Asus P4P800 "Turbo"
97,3
i865PE - MSI 865 Neo "MAT"
96,8
i865PE - MSI 865 Neo
94,3
i875P   - Intel D875PBZ
93,5
i865PE - Asus P4P800 "HyperPath"
93,2
i875P   - Asus P4C800 (P4 2,80C)
93,1
i865PE - Abit IS7-G
92,7
i865PE - Asus P4P800
91,0
i865PE - Gigabyte GA-8PENXP
90,9
i865PE - EPoX 4PDA2+
90,4
i865PE - Intel D865PERL
90,2
i865G   - Intel D865GBF
90,2
i865G   - QDI P4i865GA-6A
89,7
S648FX - Gigabyte GA-8S648FX
86,2
i845PE - Asus P4PE
84,5
i865G   - Intel D865GBF int. Gra.
54,7
Angaben in Prozent

Insgesamt kann das MSI 865PE Neo2-FIS2R mit DOT im "General"-Mode das Testfeld als schnellstes Mainboard verlassen - letztendlich konnte das dynamische Übertakten des Prozessors also fruchten. Ansonsten konnte Abit seinem guten Ruf mit dem IS7-G voll gerecht werden, welches knapp vor dem MSI 865 Neo mit MAT ins Ziel einlaufen konnte. Die Ergebnisse des Asus P4P800 muss man dagegen etwas differenziert betrachten: Nur wenn der Speicher den "Turbo"-Mode verkraftet (das schaffen derzeit die Corsair TWINX512-3200LL und die Kingston HyperX PC3500) ist das Board so schnell wie die beiden zuvor genannten Platinen - ansonsten büßt es ca. vier Prozent an Leistung gegenüber diesen ein.

Bleibt PAT - wie von Intel vorgesehen - aus, so siegt abermals MSI, gefolgt von Abit, Asus, Gigabyte und QDI. Alles in allem muss sich nur die QDI-Platinen Intels selbst gebauten Springdale-Platinen geschlagen geben und darf sich somit als langsamstes, dafür aber sehr stabiles Springdale-Mainboard betiteln.

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