Test: ATi Xpress 200 CrossFire Edition (14/14)

Die Basis aller CrossFire-Systeme
Autor: Ralph Burmester

Ranking

Zu guter Letzt wollen wir die Ergebnisse der Benchmarks in unseren Rankings zusammenführen. So lässt sich recht einfach ein Überblick darüber gewinnen, in welchem Bereich welches Mainboard Stärken oder Schwächen zeigt.

In das Performance-Rating fließen die Ergebnisse von Worldbench, Sandra 2005, PCMark05 und aller Spiele ein.

Performance-Rating

Asus A8N-SLI Premium
99,4
Gigabyte GA-K8NXP-SLI
99,4
MSI K8N Diamond
99,3
Gigabyte GA-K8N Pro-SLI
99,1
ATi Xpress 200 CF-Edition
97,8
EPoX 9HEAI
97,1
Angaben in Prozent

Das Schnittstellen-Rating setzt sich aus den Werten der Messungen der PCI Express-Leistung, Netzwerk-, USB-, FireWire-Anschlüsse, sowie der Ergebnisse der Controller im RAID-0- und RAID-1-Modus zusammen. Die CPU-Last bleibt dabei unberücksichtigt.

Schlechter ausgestattete Mainboards haben hier natürlich Nachteile. Die Platzierung wird im Text unter dem Diagramm ausstattungsbereinigt angegeben.

Schnittstellen-Rating

MSI K8N Diamond
89,3
Gigabyte GA-K8NXP-SLI
85,6
Asus A8N-SLI Premium
84,0
Gigabyte GA-K8N Pro-SLI
60,7
ATi Xpress 200 CF-Edition
49,9
EPoX 9HEAI
40,0
Angaben in Prozent

Zwar verfügt das ATi-Mainboard nur über eine Netzwerk-Schnittstelle, ausstattungsbereinigt ändert sich jedoch nichts an der Position im Vergleich zu den bisherigen Mainboards.

Fazit

ATis RD480-Chipsatz auf dem CrossFire-Vorserien-Modell kann durchaus mit der Konkurrenz aus dem Hause nVidia mithalten. Die kaum schlechtere Gesamtperformance kann man getrost mit dem Vorserien-Status und dem unausgereiften BIOS erklären. ATi hat also seine Hausaufgaben gemacht und einen guten Chipsatz auf den Markt gebracht, der vor allem durch seine Multi-Grafikkarten-Fähigkeit auffällt.

ATi Radeon Xpress 200 CrossFire-Edition
ATi Radeon Xpress 200 CrossFire-Edition

Völlig unverständlich ist dagegen die USB 2.0-Leistung. Keine 20 MB/s Datendurchsatz verbunden mit 14 Prozent Prozessorlast sind für heutige Verhältnisse nicht hinnehmbar. Auch bei der LAN-Schnittstelle paaren sich niedrige Leistung mit hoher CPU-Last. Hier muss ATi, sofern per BIOS oder Treiber möglich, auf jeden Fall nachbessern. Dass nur SATA 150 unterstützt wird, ist ebenfalls nicht mehr zeitgemäß.

Sehr positiv an der neuen Southbridge SB450 ist die HD-Audio-Unterstützung zu bewerten, welche sich auch in den eine deutliche Sprache sprechenden Werten widerspiegelt. Bleibt also abzuwarten, welche Layouts die Mainboardhersteller entwerfen und ob sie die Kinderkrankheiten unseres Vorserien-Modells in den Griff bekommen. Wir werden am Ball bleiben und in Zukunft natürlich bei den Sockel 939-Mainboard-Artikeln auch auf ATi-Boards nicht verzichten.

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