Einleitung
Als Hardware-Online-Magazin wollen wir uns diesmal auf relativ fremdes Terrain begeben, wobei die Grenzen zwischen PC und Home-Entertainment immer mehr verschmelzen. Deshalb haben wir uns aktuelle, kabelgebundene Kopfhörer und einige Headsets von AKG [1], Sennheiser [2], Creative [3], TerraTec [4] und Speedlink [5] ins Testlabor geholt und auf Praxistauglichkeit, Ergonomie und Klangverhalten überprüft. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Ob Headset oder Kopfhörer, diese Entscheidung muß jeder für sich selbst treffen. Kopfhörer bieten in der Regel besseren Klang und Tragekomfort; Headsets die bessere Funktionalität. Für Spiele im Netzwerk, VoiceChat oder Spracherkennung benötigt man zwangsläufig ein Mikrofon, welches sich dann aus ergonomischen Gründen in Kombination mit einem Kopfhörer - also als Headset - anbietet. Für den anspruchsvollen Musikliebhaber, der auf Klang und Tragekomfort großen Wert legt, bleibt eigentlich nur der Griff zum Kopfhörer, da die technischen Eigenschaften von kombinierten Geräten bei Weitem nicht das Level eines ausgewachsenen Kopfhörers anbieten.
Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Versionen von Kopfhörern. Zum Einen die geschlossene Variante, die nach außen abgeschirmt den Klang am Ohr lassen, und die offene Variante, die durch Perforationen oder Öffnungen an der Ohrmuschel den Klang auch nach außen lassen, somit Resonanzen vermeiden und durch luftigen und transparenten Klang überzeugen können.
Als nächstes gilt es zu unterscheiden, ob ein ohraufliegender (supraaural) Kopfhörer oder lieber ein ohrumschließendes (circumaural) Pendant der Favorit ist. Vom Tragekomfort her sind beide Systeme gleichauf, so daß es hier kaum Unterschiede gibt. Die In-Ear-Variante (intraaural) wollen wir in unserem Review unberücksichtigt lassen, da sie ausschließlich für Outdoorzwecke konzipiert wurden und vom Tragekomfort, falls man hier davon sprechen kann, äußerst gewöhnungsbedürftig sind.
Test-Teilnehmer
Die Anfragen an unsere Redaktion, Kopfhörer im höheren Preissegment zu testen, häuften sich derart, dass wir uns dem nicht weiter verschließen konnten und auch Hörer jenseits der magischen 100,- Euro-Grenze ins Labor zu holen. Das Hauptkriterium bei der Auswahl war ein Preislimit von 250,- Euro. Um eine bunte Vielfalt unter den dreizehn Testteilnehmern zu gewährleisten, haben wir sowohl Hörer der Einstiegsklasse, Headsets, Surroundkopfhörer und Vertreter aus dem High-Fidelity-Segment antreten lassen.
Damit das Ganze nicht zu sehr ausufert, haben wir uns auf AKG und Sennheiser, die ihrem Namen in diesem Segment schon alle Ehre gemacht haben, und die speziellen Hardware-Anbieter TerraTec, Creative und Speedlink konzentriert. Der Übergang ist - wie bei so vielen Dingen - mal wieder fließend; was ist High-Fidelity und was ist PC-typisch? Nun, diese Frage wollen und können wir nicht beantworten. Jeder sollte selber wissen, was für ihn selber am wichtigsten ist und vor allem, was der Geldbeutel zulässt.
Eine kleine Hilfe zur Auswahl bietet beispielsweise der Kopfhörer-Guide von Sennheiser [6].
Entscheidend beim Kauf eines Kopfhörers ist das überwiegende Einsatzgebiet, das das Gerät ausfüllen soll. Wir stellen nachfolgend überwiegend Hörer für den stationären Einsatz am PC vor, einige jedoch eignen sich auch vorzüglich für den Outdoor-Einsatz.
AKG K 101
Der halboffene, ohraufliegende AKG 101 wurde erstmals auf der Funkausstellung im Herbst 2003 vorgestellt und ist sowohl für den portablen Einsatz, wie auch für den heimischen PC konzipiert. Mit seinem selbstjustierenden, gepolsterten Bügelband bietet der zierliche, aber robuste Kopfhörer alles, was das Einsteigerherz begehrt.




AKG K 171 Studio
Der geschlossene, ohraufliegende AKG 171 Studio, erstmals vorgestellt auf der Musikmesse ProLight & Sound im Frühjahr 2003, ist der klassische DJ-Kopfhörer schlechthin und durch seine äußerst robuste und nach außen abschirmende Konstruktion für sämtliche Home-Audio Anwendungen sehr gut einsetzbar.




AKG K 271 Studio
Der geschlossene, ohrumschließende AKG 271 Studio, ebenfalls auf der ProLight & Sound 2003 vorgestellt, ist der Nachfolger des legendären K 270. Ausgerüstet mit einer Ein- und Ausschaltautomatik und hochwertiger Technik, bietet der robuste und gut abgeschirmte Kopfhörer ideale Voraussetzungen für alle Einsatzgebiete.




AKG K 301 xtra
Der taufrische, halboffene, ohrumschließende AKG 301 xtra mit Bügelbandautomatik und Lederbügelband ist trotz seiner großen Erscheinung ein echtes Leichtgewicht und bietet neben dem trendigen, ansprechenden Design den Einstieg in die HiFi-Klasse.




Sennheiser PC 150 Headset
Sennheiser hat mit dem geschlossenen, ohraufliegenden PC 150 Headset unter Anderem auch die 300 PCs bei der Qualifikation der World Cyber Games (WCG) auf der Cebit 2004 ausgerüstet. Das Leichtgewicht mit Mikrofonstummschaltung, Lautstärkeregler und gepolstertem Bügel ist mit allen gängigen Soundkarten kompatibel.
Die WCG sind der Welt größter und renommiertester Wettbewerb in Computerspielen und Videospielen. Im letzten Jahr nahmen mehr als 600.000 Spielern an den Spielen teil.




Sennheiser PX 200
Der taufrische PX 200 aus der Streetware-Kollektion von Sennheiser ist ein geschlossener, ohraufliegender, zusammenklappbarer Kopfhörer für portable Abspielgeräte. Klein gefaltet und in die ca. 14 x 8 x 3 cm (B x H x T) große Transportbox gesteckt, ist er ein idealer Begleiter für all jene User, die keine In-Ear-Variante mögen.




Sennheiser HD 212 Pro
Der geschlossene, ohraufliegende Sennheiser HD 212 Pro wurde speziell für den preisbewußten DJ konzipiert und besitzt eine sehr gute Dämmung gegen Umgebungsgeräusche. Mit seinem geringen Gewicht, der guten Polsterung, austauschbaren Kabeln und dem moderaten Preis ist er aber auch ein echter Kandidat für die heimische PC-Umgebung.




Sennheiser HD 497
Der offene, ohraufliegende Kopfhörer Sennheiser HD 497 mit sehr ansprechendem Design ist wie der fast baugleiche, aber geschlossene HD 212 Pro ein robuster Vertreter seiner Klasse. Dieser vielseitige Kopfhörer verspricht Langlebigkeit durch austauschbare Kabel und Ohrpolster.




Sennheiser HD 600 Avantgarde
Damit der audiophile Musikliebhaber unter den PC-Usern nicht zu kurz kommt, haben wir den offenen, ohrumschließenden Sennheiser HD 600 Avantgarde mit ins Boot genommen. Dieser legendäre Kopfhörer mit seiner gediegenen Verarbeitung und den robusten Metallabdeckungen verspricht schon vom Auftritt her viel Gutes.




Creative HQ-1300
Der geschlossene, ohraufliegende Creative HQ-1300 mit selbsteinstellendem Kopfband und Lautstärkeregler am Kabel ist der erste Vertreter seiner Gattung im Hause Creative und erst kürzlich auf dem Markt erschienen. Robust, mit auswechselbarem Samtbezug am Ohrpolster und im frischen Design macht er auf Anhieb ein guten Eindruck.




Creative HS-300 Headset
Das geschlossene, ohraufliegende Creative HS-300 Headset ist eine frisurschonende Nackenband-Konstruktion, ausgestattet mit Schaumstoff-Ohrpolster und Lautstärkeregler am Kabel mit Mikrofonstummschaltung. Für Online-Chats, Multiplayer-Games und Videokonferenzen konzipiert ist es ein preiswertes und leichtes Set.




Speedlink Medusa 5.1 Headset
Das kürzlich auf dem Markt erschienene halboffene, ohrumschließende Speedlink Medusa 5.1 Headset ist ein Vertreter der ganz besonderen Art und wurde uns von Caseking.de [7] zur Verfügung gestellt. Mit jeweils vier Lautsprechern in jeder Ohrmuschel, Mikrofon und externem Vorverstärker mit zusätzlichem Lautstärkeregler soll es laut Hersteller möglich sein, perfekten 5.1 Surround-Sound per Kopfhörer zu vermitteln.




TerraTec Mystify Headset
Bei dem geschlossenem, ohraufliegenden TerraTec Mystify Headset, welches in Zusammenarbeit mit Sennheiser entwickelt wurde, läßt sich das Mikrofon durch eine ca. 340° mögliche Verstellbarkeit sowohl rechts, als auch links tragen. Das 110 g schwere Leichtgewicht hat den gleichen Lautstärkeregler und Stummschalter am Kabel wie das PC 150 Headset von Sennheiser.




Technische Daten
Unserer Meinung nach spielen die nachstehenden Angaben eher eine untergeordnete Rolle, da meistens das subjektive Hörerlebnis das entscheidende Kriterium zum Kauf eines Kopfhörers oder Headsets ist. Wichtig wäre noch zu erwähnen, dass gerade bei Kopfhörern, die auch am PC genutzt werden, die Impedanz eine wesentliche Rolle spielt, da Kopfhörer mit Impedanzen höher als 64 Ohm bessere Klangquellen als eine Soundkarte benötigen. Durch hohe Impedanzen lassen sich nur geringe Pegel realisieren. Die Kopfhörerverstärker der gängigen Soundkarten sind für hochohmige Kopfhörer nicht ausgerüstet - hier sollten schon höherwertigere HiFi-Komponenten die guten Töne liefern.
Frequenzangaben der Hersteller sind sicherlich ein Hinweis auf die Qualität der Hörer. Aber über die eigentliche Klangqualität sagen solche Angaben sehr wenig aus; Da ist das menschliche Ohr gefragt, denn mitunter tauchen da Werte auf, die das Gehör ohnehin nicht wahrnehmen kann.
Hören über 20 kHz
Seit einigen Jahrzehnten geht die Wissenschaft davon aus, dass die Obergrenze des
menschlichen Hörfrequenzbereiches bestenfalls bei ca. 20 kHz liegt, bei vielen älteren
erwachsenen Personen liegt die „obere Grenzfrequenz“ bei lediglich 16 kHz oder noch darunter.
Trotzdem wurden bei Hörtests mit Musikmaterial, die in jüngster Vergangenheit im Rahmen der 96/192 kHz Diskussion durchgeführt wurden, Unterschiede festgestellt zwischen Signalen, die durch die Übertragungskette bis 20 kHz begrenzt waren und solchen, die über eine Übertragungskette mit weiter reichendem Frequenzbereich wiedergegeben wurden.
Vor diesem Hintergrund führten die beiden Wissenschaftler Ashihara Kaoru und Kiryu Shogo vom japanischen Institut ETL verschiedene Experimente und Hörversuche durch, deren Ergebnisse auf der 7. AES Convention (Paper No. 5401) der Fachwelt präsentiert wurden.
Hiernach wird die Existenz eigentlich unhörbarer Frequenzen unter anderem dann wahrgenommen, wenn sie zusammen mit weiteren komplexen, nicht sinusförmigen Signalen über ein nichtlinear übertragendes System wiedergegeben werden. Durch diese nichtlinearen Übertragungseigenschaften werden die höherfrequenten Signale in den Hörfrequenzbereich demoduliert. Übertragungsglieder der Audiokette, bei denen das nichtlineare Übertragungsverhalten relativ stark ausgeprägt ist, sind z.B. die Lautsprecher, über die das Musiksignal wiedergegeben wird.
Die vorstehenden Sachverhalte wurden anhand des folgenden Experimentes belegt:
In einem Abstand von ca. 220 cm von der (normal hörenden) Testperson werden zwei Lautsprecher direkt übereinander so montiert, dass sie am Abhörplatz über identische Übertragungsfunktionen verfügen. Im ersten Teil des Versuches wird nur einer der beiden Lautsprecher verwendet: Über diesen wird ein harmonisches Frequenzspektrum wiedergegeben, welches nach oben bis 35 kHz begrenzt ist und dessen Grundwelle herausgefiltert wurde. Dieses Spektrum wurde anschließend um einen Ton mit der Frequenz von 31,5 kHz ergänzt, der zusätzlich mit einer Frequenz von 2 Hz gepulst ist, um sich besser aus dem übrigen Signal hervorzuheben.
Sämtliche Testpersonen hörten den Unterschied zwischen den beiden Signalen, obwohl die Frequenz des gepulsten Tones weit über ihrem Hörfrequenzbereich lag. Bei einer anschließenden FFT-Analyse des akustischen Signals am Hörplatz wurde bei dem zweiten Testsignal (mit gepulstem 31,5 kHz-Ton) eine zusätzliche Komponente bei 3,5 kHz ausgemacht: Es handelt sich hierbei um eine (deutlich hörbare) Intermodulationsverzerrung, hervorgerufen durch nichtlineares Verhalten der Lautsprecher.
Im zweiten Teil des Versuches werden nun beide Lautsprecher eingesetzt: Der eine gibt das Testspektrum (ohne 31,5 kHz-Ton) wieder, während der zweite ausschließlich zur Übertragung des 31,5 kHz-Tones (wieder mit 2 Hz gepulst) dient. Hierdurch werden die nichtlinearen Lautsprechereigenschaften in Bezug auf den Testton ausgeschaltet. In diesem Fall konnte keine der Testpersonen einen Unterschied in der Darbietung bei ein- oder ausgeschaltetem 31,5 kHz- Ton ausmachen, selbst dann nicht, wenn sein Schalldruckpegel über 80 dB betrug. Die später am Abhörplatz gemessenen Spektren unterschieden sich lediglich durch die Existenz des 31,5 kHz- Tones, es wurde keine Komponente bei 3,5 kHz gefunden.
Fazit: Unterschiede, die bei Hörversuchen über Übertragungsketten mit unterschiedlichen
oberen Grenzfrequenzen (> 20kHz) durchaus herausgehört werden, lassen sich auf zusätzliche
niederfrequente Intermodulationsprodukte u. A. der Lautsprecher zurückführen, die dann auftreten,
wenn diese mit höherfrequenten (Nutz-) Signalen angeregt werden.
Die hochfrequenten zur Originaldarbietung gehörenden Signale werden unterdessen vom
Menschen nicht wahrgenommen!
Quelle: KLEIN + HUMMEL [8]
Die Kabelanbindung der einzelnen Hörer und Headsets ist unterschiedlich. Einige Modelle sind fest an einer Hörmuschel angeschlossen (einseitig fest), andere an beiden Hörmuscheln (zweiseitig fest). Die Variante einseitig oder zweiseitig steckbar bedeutet, dass das Kabel mittels eines Steckers mit dem Hörer verbunden ist und somit austauschbar ist. Nicht ganz unwichtig, wie wir meinen, denn bei einem PC besteht schnell mal die Möglichkeit, dass der User mit dem Kabel hängen bleibt und selbiges dadurch beschädigt werden kann.
Wie immer sind sämtliche Preise Herstellerangaben und können mitunter erheblich von den Marktpreisen abweichen.
| Sennheiser PC 150 | Sennheiser PX 200 | Sennheiser HD 212 | Sennheiser HD 497 | Sennheiser HD 600 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Übertragungsbereich | 18 - 22.000 Hz | 10 - 21.000 Hz | 12 - 19.000 Hz | 24 - 22.000 Hz | 12 - 39.000 Hz |
| Gewicht ohne Kabel | 135 g | 60 g | 130 g | 130 g | 260 g |
| Kabel | 3m einseitig fest |
1,4 m zweiseitig fest |
3 m zweiseitig steckbar |
3 m zweiseitig steckbar |
3 m zweiseitig steckbar |
| Impedanz | 32 Ohm | 32 Ohm | 32 Ohm | 32 Ohm | 300 Ohm |
| Polsterung | Samt wechselbar |
Kunstleder wechselbar |
Kunstleder wechselbar |
Kunstleder wechselbar |
Samt wechselbar |
| Bauform | geschlossen | geschlossen | geschlossen | offen | offen |
| Stecker | 2 x 3,5 mm | 3,5 mm | 3,5 & 6,3 mm | 3,5 & 6,3 mm | 3,5 & 6,3 mm |
| Ohrkontakt | ohraufliegend | ohraufliegend | ohraufliegend | ohraufliegend | ohrumschließend |
| Besonderheiten | Lautstärkeregler im Kabel Mikrofon |
Transportbox Kopfhörer faltbar |
- | - | hartvergoldete Klinkenstecker |
| Verkaufspreis | 79,- | 62,- | 39,- | 59,- | 245,- |
| Creative HQ1300 | Creative HS300 | TerraTec Mystify | Speedlink Medusa 5.1 | |
|---|---|---|---|---|
| Übertragungsbereich | 20 - 20.000 Hz | 20 - 15.000 Hz | 30 - 18.000 Hz | 20 - 20.000 Hz Subwoofer 20 - 120 Hz |
| Gewicht ohne Kabel | 251 g | 86,5 g | 105 g | 345 g |
| Kabel | 3m einseitig fest |
2,5 m einseitig fest |
3m einseitig fest |
3m einseitig fest |
| Impedanz | 32 Ohm | 32 Ohm | 32 Ohm | 32 Ohm Surround 64 Ohm Center 8 Ohm Subwoofer |
| Polsterung | Samt wechselbar |
Schaumstoff wechselbar |
Schaumstoff wechselbar |
Samt wechselbar |
| Bauform | geschlossen | geschlossen | geschlossen | halboffen |
| Stecker | 3,5 & 6,3 mm | 2 x 3,5 mm | 2 x 3,5 mm | 3,5 mm & 9-poliger DIN |
| Ohrkontakt | ohraufliegend | ohraufliegend | ohraufliegend | ohrumschließend |
| Besonderheiten | Lautstärkeregler im Kabel hartvergoldete Klinkenstecker |
Nackenbügel-Headset Lautstärkeregler im Kabel Mikrofon |
Lautstärkeregler im Kabel Mikrofon |
Vorverstärker Lautstärkeregler im Kabel Mikrofon |
| Verkaufspreis | 29,- | 15,- | 49,- | 79,- |
| AKG K 101 | AKG K 171 Studio | AKG K 271 Studio | AKG K 301 xtra | |
|---|---|---|---|---|
| Übertragungsbereich | 18 - 22.000 Hz | 18 - 26.000 Hz | 16 - 28.000 Hz | 18 - 26.000 Hz |
| Gewicht ohne Kabel | 160 g | 200 g | 240 g | 245 g |
| Kabel | 3 m einseitig |
3 m einseitig steckbar |
3 m einseitig steckbar |
3 m einseitig steckbar |
| Impedanz | 19 Ohm | 55 Ohm | 55 Ohm | 55 Ohm |
| Polsterung | Kunstleder wechselbar |
Kunstleder wechselbar |
Kunstleder wechselbar |
Kunstleder wechselbar |
| Bauform | halboffen | geschlossen | geschlossen | halboffen |
| Stecker | 3,5 & 6,3 mm | 3,5 & 6,3 mm | 3,5 & 6,3 mm | 3,5 & 6,3 mm |
| Ohrkontakt | ohraufliegend | ohraufliegend | ohrumschließend | ohrumschließend |
| Besonderheiten | hartvergoldete Klinkenstecker |
hartvergoldete Klinkenstecker |
hartvergoldete Klinkenstecker |
hartvergoldete Klinkenstecker |
| Verkaufspreis | 65,- | 139,- | 179,- | 129,- |
Ergonomie und Tragekomfort
Wesentliches Kriterium eines Kopfhörers oder Headsets ist der Tragekomfort. Besonders der Anpressdruck auf die Ohren, das Gewicht und die Auflagen der Hörmuschel spielen hier die entscheidende Rolle. Der Druck des Kopfhörers sollte nicht zu groß sein, darf aber keinesfalls zu gering ausfallen, da ein Verrutschen lästig sein kann. Es ist also ein sehr schmaler Grat, auf dem sich die Hersteller bewegen müssen. Eine schnelle und bequeme Anpassung an jede Kopfform sollte problemlos möglich sein. Alle im Test befindlichen Kopfhörer und Headsets sind für Brillenträger gut geeignet.
Die Bewertung des Tragekomforts ist natürlich subjektiv und was der Eine als angenehm empfindet, ist für den Anderen eher lästig. Daher haben wir diesen Test mit zwei Personen durchgeführt.
Die Kopfhörer und Headsets wurden bezüglich Bequemlichkeit und Tragekomfort mindestens drei Stunden lang durchgehend getragen. Nach dieser Zeit sollten keine größeren Druckstellen oder rote Ohren zu sehen sein. Was nützt das schönste Design und der vermeintlich beste Klang, wenn die Kopfhörer den User schon nach 30 Minuten den unweigerlichen Drang verspüren lassen, selbigen aus Unbequemlichkeit schnellstens wieder abzunehmen? Die meisten unserer Kandidaten sind vom Tragekomfort schon recht ansprechend und können auch nach Stunden noch überzeugen.
Das schönste Kompliment bezüglich Tragekomfort ist sicherlich: Man spürt ihn kaum. Das ist jedoch nur sehr wenigen Exemplaren gelungen.
Äusserst praktisch erweist sich die Kennzeichnung der rechts/links -Hörmuschel von Sennheiser; stabile, kleine Kunststoffnoppen in Form von drei kleinen, gut fühlbaren Punkten auf der linken Seite bei allen Kopfhörern.
AKG K 101 Das selbstjustierende, gepolsterte Bügelband des kleinen AKG K 101 paßt sich sehr gut der Kopfform an und sorgt für sicheren Halt. Die beweglichen Hörmuscheln mit weichem Kunstlederpolster schmiegen sich konstruktionsbedingt durch den Bügel gut an, sind manchmal jedoch etwas aufdringlich. Nach zwei Stunden Tragezeit bildeten sich minimale Druckstellen am Ohr. Dennoch überzeugt der AKG K 101 durch guten Tragekomfort in dieser Preisklasse.


AKG K 171 Studio
Etwas kräftiger geht der AKG 171 Studio zu Werke, denn dessen Einsatzgebiet ist hauptsächlich die Disco oder das Studio. Robuste Metallbügel gepaart mit weichen Ohrpolstern bieten sehr guten Tragekomfort und schirmen den Hörer hermetisch von der Außenwelt ab. Wer mit diesem Kopfhörer mehrere Stunden hintereinander Musik hören möchte, sollte sich die Hörmuscheln exakt auf das Außenohr aufsetzen, denn leichte Schieflage oder ungenaue Position können relativ früh Druckstellen verursachen. Aber einmal korrekt aufgesetzt, bedankt sich der K 171 Studio durch äußerst sicheren Halt und sehr guten Tragekomfort.


AKG K 271 Studio
Ergonomisch sitzt der AKG K 271 Studio sehr gut auf dem Kopf und vermittelt dem Hörer eine lauschige, warme Atmosphäre, ohne jedoch schweißtreibend zu wirken. Der stabile Metallbügel und die sehr bequemen, ohrumschließenden Polster der Hörmuschel sind das Maß aller Dinge und überzeugen auch bei sehr langen Tragezeiten. Dieser Hörer bietet bezüglich Tragekomfort alles, was das Herz begehrt. Man spürt ihn kaum.


AKG K 301 xtra
Leicht und luftig kommt der AKG K 301 xtra daher und besticht trotz seiner Größe durch einen sehr guten Tragekomfort. Die selbstjustierende Bügelbandautomatik funktioniert tadellos und ermöglicht eine schnelle und bequeme Anpassung an jede Kopfform. Das Kunstleder-Ohrpolster fühlt sich auch nach längerer Hörsession noch angenehm an und führt nicht zur Schweißbildung.
Ein Kopfhörer, den man auch länger als drei Stunden ohne Probleme tragen kann. Man spürt ihn kaum.


Sennheiser PC 150 Headset
Das PC 150 ist ein wahrlich ausgewachsenes Headset, bietet es doch schon fast den Komfort eines richtigen Kopfhörers, und das soll schon etwas heißen. Die Verstellmöglichkeiten sind gut, die Vorspannung nicht zu straff und die samtbezogenen Ohrpolster sind sehr angenehm zu tragen. Auch ruckartige Bewegungen mit dem Kopf lassen das Headset nicht verrutschen. Alles in Allem eine wirklich sehr überzeugende Darstellung für ein Headset.


Sennheiser PX 200
Der mit 60 g leichteste Kopfhörer im Test ist der Sennheiser PX 200. Trotz der kleinen Hörmuscheln liegt das robuste Set ausgezeichnet am Ohr an und überzeugt durch eine sehr gute Ergonomie. Kleine, kunstlederbezogende Polster am metallenen Oberbügel vermitteln viel Tragekomfort und lassen die Hörmuscheln präzise am Ohr anliegen, ohne den Hörer zu beengen. Durch einen ausgeklügelten Faltmechanismus [9] läßt sich der PX 200 auf kleinstem Raum in die mitgelieferte Design-Box verstauen und ist somit der ideale Begleiter für den Outdoor-Einsatz.




Sennheiser HD 212 Pro
Das ultraleichte Design des HD 212 Pro hält, was es zumindest optisch verspricht: komfortables Tragen über Stunden hinweg. Die höhenverstellbaren Hörmuscheln lassen sich seitlich bewegen und passen sich sehr gut der Kopfform an, ohne jedoch schweißtreibend zu wirken. Eine gute, gleichbleibende Sitzposition des Kopfhörers ohne störenden Druck vom Bügel sorgt für ungetrübten Hörgenuß.


Sennheiser HD 497
Von der Konstruktion her absolut identisch bezüglich des Tragekomfort mit dem Sennheiser HD 212 Pro.


Sennheiser HD 600
Der teuerste Kopfhörer in diesem Test macht schon vom Design her ein sehr guten Eindruck. Gediegen, majestätisch und trotzdem nicht zu schwer, überzeugt er seit Jahren eine große Hörerschaft. Die massiven Hörmuscheln mit dem samtbezogenen Ohrpolster umschließen die Ohren sanft und vermitteln dem Hörer eine sehr angenehme Atmosphäre zum Hören. Der mechanisch stufenweise verstellbare Bügel läßt sich gut justieren und bietet sicheren Halt. Die Noppen im inneren des Bügels für den Oberkopf entlasten die Ohren und sorgen neben den leicht schwenkbaren Hörmuscheln für ausgezeichneten Tragekomfort. Man spürt ihn kaum.



Creative HQ-1300
Die samtbezogenen Hörmuscheln des Creative HQ-1300 sind angenehm zu tragen, vermitteln etwas Druck auf die Ohren, ohne jedoch schweißtreibend zu wirken. Der User hat nach längerer Tragedauer das Gefühl, als wenn nur die Hörmuscheln den gesamten Kopfhörer tragen. Die Bügelbandautomatik ist nicht optimal mit der Vorspannung des äußeren Bügels abgestimmt. Das ändert sich nach einer gewissen Tragezeit. Der Creative HQ-1300 überzeugt durch guten Tragekomfort in dieser Preisklasse.


Creative HS-300 Headset
Hauptsache, die Haare liegen. Unter dieser Devise hat Creative eine Nackenband-Ausführung im Angebot. Das Headset mit austauschbaren Schaumstoffpolstern sitzt auf Anhieb und bietet durch die Vorspannung des Haltebügels genügend Halt, ohne jedoch aufdringlich zu wirken. Das Mikrofon läßt sich einfach auf die Bedürfnisse des Users ausrichten. Bei Nackenbügel-Konstruktionen von Tragekomfort zu sprechen, ist schon etwas gewagt. Aber das Creative HS-300 bietet für wenig Geld viel Komfort.



Speedlink Medusa 5.1 Headset
Das Medusa Headset ist mit 345 g ein wahres Schwergewicht, jedoch durch seine ausgeklügelte Bügelkunstruktion, ähnlich der des Sennheiser HD 600, angenehm zu tragen. Die samtbezogenen Hörmuscheln sitzen angenehm am Kopf und vermitteln einen guten, bequemen Sitz ohne schweißtreibend zu wirken. Die Vorspannung des Bügels hätte etwas größer sein können, da das Medusa Headset bei schnellen Kopfbewegungen verwackelt. Auch das innere Polster des Oberbügels könnte etwas dicker sein, da bei kleineren Köpfen die Hörmuschel am unteren Ende absteht. Hier ist noch etwas Feinabstimmung von Nöten.





TerraTec Mystify Headset
Das Mystify Headset, in enger Zusammenarbeit mit Sennheiser entwickelt, ist mit dem extraleichten Design eigens für den Gamer konzipiert. Das Mikrofon läßt sich sowohl rechts, als auch links tragen und ist einfach zu verstellen. Wir hätten uns eine kleine Polsterung im inneren, oberen Bügel gewünscht, denn nach ca. zwei Stunden macht sich das Headset durch sanften Druck auf die Schädeldecke bemerkbar. Bei schnellen Kopfbewegungen bleibt das Mystify Headset stabil am Ohr und verwackelt kein bißchen. Hitzige Gemüter warten vergebens auf eine schweißtreibende Wirkung der Ohrpolster.


Klangeigenschaften und Fazit
Die Qualität der getesteten Kopfhörer und Headsets bewegt sich insgesamt gesehen auf einem recht hohen Niveau. Die Hersteller müssen wohl an den Verkaufszahlen gemerkt haben, daß sich schlecht sitzende und quäkende Kopfhörer nur einmal verkaufen lassen, und der Kunde beim nächsten Mal etwas Vernünftiges kauft. Die renommierten Hersteller boten eine ausgewachsene Leistung und zeigten kaum Blößen. Im Zeitalter von Onlinegames, VoiceChat, Internet-Telefonie und Spracherkennung haben auch die User sehr schnell gemerkt, dass letztendlich Qualität zählt und nicht nur der Preis. Ausgeklügelte Mechanismen, bewegliche Ohrmuscheln, gut gepolsterte Tragebügel und hochwertige Materialien sind mittlerweile Stand der Technik bezüglich des Tragekomforts - zumindest bei den renommierten Herstellern, die sich bereits in der HiFi-Branche einen Namen verdient haben. Wir haben deshalb bewußt die einschlägigen Hersteller in der Branche getestet und sind mit dem Ergebnis im Großen und Ganzen zufrieden. Es gab bezüglich Tragekomfort und Klangqualität keine eklatanten Schwachstellen, wobei auch hier unbedingt die Empfehlung gilt: selber aufsetzen und Probe hören.
Es hat uns auf jeden Fall einmal mehr richtig Spaß gemacht. Wer kennt das nicht? Man hört mal wieder seine Lieblingssongs und plötzlich richten sich die Nackenhaare auf, ein warmes, schönes Gefühl macht sich im Körper breit, und man schwelgt nur so dahin. Wenn dann noch die richtigen Wiedergabe-Geräte im Einsatz sind, ja, dann stimmt einfach Alles! Es ist einer jener wunderbaren Augenblicke im Leben, die das Leben lebenswert machen und die kleinen Sorgen des grauen Alltags für Stunden vergessen lassen. Getreu dem Motto: Heute schon gelebt?
Wer schöne Musik richtig genießen möchte, sollte nicht unbedingt auf den Preis schielen, sondern darauf achten, dass Klang und Tragekomfort die Wahl bestimmen.
Die Kopfhörer und Headsets wurden mit folgendem PC-System getestet. Als Referenz wurde ein STAX SR Lambda Pro elektrostatischer Kopfhörer des Öfteren zum direkten Vergleich genutzt. Ein DENON PRA-1500 Vorverstärker, ONKYO CP 1057F Plattendreher und der DENON CD- Player 2560 boten als Klangquelle ebenfalls hervorragende Dienste.
Testsystem:
- Prozessor
- Intel P4C 2,8 GHz (FSB800) HyperThreading aktiv
- Motherboard
- Asus P4C 800 Deluxe
- Arbeitsspeicher
- 2 x 512 MB OCZ EL DDR PC4000 Gold Edition
- Soundkarten
- Creative Audigy 2 ZS Platinum Pro
- Grafikkarte
- inno3d FX 5900 PersonalCinema
- Peripherie
- Pioneer DVD 120 SlotIn
- Yamaha CRW F 1 CD-Brenner
- LG GSA-4040B DVD-Brenner
- 2x Seagate ST380023AS SATA als StripeSet 0-Raid, 1x Maxtor 6Y160M0 160 GB SATA
- Gehäuse
- Chieftec 601 schallgedämmt
- Chieftec Netzteil 360Watt 2 Lüfter
- Treiberversionen
- nVidia Detonator 56.72
- Intel Chipsatztreiber 5.0.2.1003
- Creative Audigy2 ZS
- Software
- Windows XP Professional SP 1
- Creative MediaSourcePlayer 2
Folgende Audio-CDs, LPs und DVDs wurden verwendet:
- Mana - Sueños Liquidos / Audio-DVD
- Creative DVD Sampler Disc / Audio-DVD
- Yello - Motion Picture / Audio-CD
- Randy Newman - Land of Dreams / Audio-CD
- Van Morrison - A Night in San Francisco / Audio-CD
- The Cure - Greatest Hits / Audio-CD
- The Stranglers - Aural Sculpture / Audio-CD
- CHESKY Records - The Collection / Audio-CD
- CLEARAUDIO - Bestseller (Limited Reference Edition 1.0) / Audio-CD
- AUDIO- Stakkato (Hörtest-CD) / Audio-CD
- Guitar Crusher - Live at the Quasimodo, Berlin (Audio STAX) / Audio-CD
- Mannheim Steamroller - Fresh Aire (American Grammaphone Records) / Audio-CD
- AUDIO's Audiophile Vol.12 - Live Tracks / ZOUNDS [10] 24-Karat-Echtgold-CD / Audio-CD
- AUDIO's Audiophile Vol.11 - Power Beats / ZOUNDS [11] 24 Karat Echtgold-CD / Audio-CD
- Steve Winwood - Well All Right / ZOUNDS [12] Audio-CD
- Neil Young - Are You Passionate (mp3-320 kBit/s)
- Pink Floyd - The Wall (Vinyl LP)
- Peter Frampton - Comes Alive (Vinyl LP)
![Peter Frampton [Vinyl LP]](//pics.computerbase.de/1/3/5/5/8/92-s.jpg)
Peter Frampton [Vinyl LP] 
Equipment ![Pink Floyd [Vinyl LP]](//pics.computerbase.de/1/3/5/5/8/93-s.jpg)
Pink Floyd [Vinyl LP]
Folgende Spiele wurden verwendet:
- Tomb Raider / The Angel of Darkness
- Enter the Matrix
- Unreal Tournament 2004 (Demo)
- Call of Duty




AKG K 101
Der Kleine von AKG macht mächtig Dampf und heizt dem Hörer gewaltig ein. Der Bass ist unten herum ein wenig dünn aber vollkommen ausreichend. Höhen und Mitten kommen präzise rüber. Ein warmes, ausgeglichenes Klangbild und ein guter Tragekomfort machen den trendigen AKG K 101 zum idealen Einsteiger-Kopfhörer für Draußen und Drinnen. Bei der Präsentation auf der Funkausstellung 2003 beschrieb AKG den K 101 als einen Hörer, der unter der Rubrik erste Liebe fallen könnte. Wir meinen, AKG hat nicht zu viel versprochen und hat mit dem K 101 ein guten Kopfhörer mit ausgezeichnetem Preis-Leistungsverhältnis auf dem Markt plaziert.
AKG K 171 Studio
Wie schon der Name verrät, ist der äußerst robuste AKG K 171 Studio ein Kopfhörer für Profis, oder solche, die es werden wollen. Die hermetische Abschottung nach außen und der sehr gute Tragekomfort machen diesen Kopfhörer zum echten Insider-Tipp für DJs und Nutzer, die von äußeren Umgebungsgeräuschen nicht gestört werden wollen. Knackige Bässe, sehr natürliche, kraftvolle Wiedergabe und brillante Höhen sind die Stärken des AKG 171 K Studio. Bei hohen Lautstärken kann der 171 Studio richtig auftrumpfen und überzeugt durch eine sehr präzise Wiedergabe. Die saubere Verarbeitung und qualitativ hochwertigen Materialien machen den K 171 Studio zu einem akustischen Leckerbissen erster Güte. Leider verhindert der gewöhnunsbedürftige Tragekomfort einen Award für diese Produkt aus dem Hause AKG.
AKG K 271 Studio
Ein Kopfhörer, der richtig Dampf macht, ist der sehr gut gegen Umgebungslärm abgeschirmte AKG K 271 Studio. Warmer, sehr offener Klang, eine hervorragende Klangbalance und Klangpräzision, die man sonst nur bei sehr teuren Kopfhörern erleben kann, sind nur einige von den positiven Eigenschaften des AKG 271 Studio. Das unverfälschte Klangbild, der hervorragende Tragekomfort und die Abschaltautomatik beim Absetzen des Hörers runden das Gesamtbild positiv ab und machen den 271 zur ersten Wahl, die den Musikliebhaber auch mal richtig abtauchen lassen. AKG hat mit dem K 271 Studio einen sehr guten, qualitativ hochwertigen Hörer produziert, der sowohl an an HiFi-Anlagen, an PC-Soundkarten aber auch an portablen Abspielgeräten seine Stärken voll ausspielt.
Für Design, Verarbeitung und Preis-Leistungsverhältnis gibt es unseren HardwareHammer!
AKG K 301 xtra
Fun ohne Ende. Genau so, wie er aussieht, so kommt er auch rüber. Quicklebendiger Sound, brillante, differenzierte Höhen und kräftig-knackiger Bass, das sind die typischen Merkmale des AKG 301 xtra, wobei xtra das Tor zur Hi-Fi Klasse öffnen soll, denn ausgerüstet mit AKGs XXL-Varimotion-Technik, die sonst nur den teureren Modellen von AKG vorbehalten sind, kann der AKG 301 xtra so richtig auftrumpfen. Die Klangpräzision und die warme Atmosphäre, die der 301 zu vermitteln vermag, machen richtig Spaß und laden zu ermüdungsfreien Hörsessions ein. Mit 245 g gehört er zwar nicht zu den Leichtgewichten im Test. Aber zu jenen, die ihr Gewicht geschickt vertuschen und einen sehr guten Tragekomfort bieten.
Für das ausgezeichnete Preis-Leistungsverhältnis gibt es unseren PreisHammer.
Sennheiser PC 150 Headset
Um es vorweg zu sagen: Das PC 150 Headset hat wirklich alles, was ein gutes Headset braucht: Super Tragekomfort, hochwertiges Mikro und einen Klang, der es mit grösseren Kopfhörern durchaus aufnehmen kann. Der bequeme, gepolsterte Kopfbügel läßt auch nach stundenlangen Onlinegames höchstens die Finger und die Gegner schwitzen - aber nicht die Ohren. Die Sprachausgabe ist klar und deutlich und ohne störendes Rauschen. Mit Mikrofonstummschaltung und Lautstärkeregler im Kabel, dick gepolsterten, samtbezogenen Ohrpolstern und dem hochwertigen Mikrofon kann der PC 150 richtig auftrumpfen und hinterläßt keine große Lücke in der Geldbörse. Das PC 150 rockt und wer Wert auf hohe Qualität und einen fairen Preis setzt, kommt um dieses Headset nicht herum.
Für Design, Verarbeitung und Preis-Leistungsverhältnis gibt es unseren HardwareHammer!
Sennheiser PX 200
Die eigentliche Überraschung des Tests ist der kleine, unscheinbare Sennheiser PX 200. Schon beim Auspacken aus der Designbox sticht sofort die Hochwertigkeit des portablen Hörers ins Auge. Der Kleine haut richtig auf die Pauke und besticht durch druckvollen Sound und geniale, impulsive Spielfreude. Mit dezenten Höhen, knackigem, trockenen Bass und frischer Musikalität ist der PX 200 der ideale Partner für alle portablen Abspielgeräte, ohne dabei die vermeintlichen Mithörer zu belästigen, da der PX 200 sehr gut abgeschirmt ist. Interessant dabei ist, dass der PX eine recht hohe Lautstärke besitzt und so dem ein oder anderen schmalbrüstigen Player gut auf die Sprünge helfen kann. Auch beim stationären Einsatz am PC oder an der HiFi-Anlage macht der PX 200 ein erwachsenen Eindruck und kann es durchaus mit manch einem Großen aufnehmen. Der ausgezeichnete Tragekomfort und die sehr guten Klangeigenschaften machen den PX 200 zum ultimativen Insider-Tipp für den mobilen Musikliebhaber. Kleiner Wermutstropfen ist der fehlende Klinkenstecker auf 6,3mm für die Heimanlage und ein Lautstärkeregler am Kabel.
Für Design, Verarbeitung und Preis-Leistungsverhältnis gibt es unseren LeistungsHammer!
Sennheiser HD 212 Pro
Hervorragende Schalldämmung nach außen, Bass ohne Ende und guter Tragekomfort sind die Indikatoren des Sennheiser HD 212 Pro. Ursprünglich für den DJ konzipiert, wird er jedoch gerne wegen seines günstigen Preises von Einsteigern und PC-Usern genutzt. Der Bass ist - wie bereits erwähnt - sehr kräftig, jedoch nicht zu aufdringlich. Höhen und Mitten sind recht ausgewogen aber mitunter etwas spitz. Richtig zur Sache geht's bei dem recht lauten HD 212 Pro bei rhythmusbetonter Musik, denn dort ist er in seinem Element. Stücke wie Para Los Rumberos von Carlos Santana treiben den geschlossenen HD 212 zu wahren Höchstleistungen.
Sennheiser HD 497
Äusserlich fast baugleich mit dem HD 212 Pro kommt der HD 497 daher und unterscheidet sich dennoch erheblich in der Wiedergabetechnik. Der offene Kopfhörer hat hochwertige Neodym-Magnete und extrem leichtes Membranmaterial in der Hörmuschel, was sich gegenüber dem Klang des HD 212 Pro erheblich bemerkbar macht. Ein warmes, ausgeglichenes Klangbild, schöne, unaufdringliche aber knackige Bässe, ausdrucksstarke Höhen, detailreiche Wiedergabe und ein guter Tragekomfort machen den Sennheiser HD 497 zum idealen Einsteiger-Kopfhörer für den gehobenen Anspruch. Die robuste, leichtgewichtige Konstruktion ermöglicht sowohl den Einsatz an stationären wie auch mobilen Geräten.
Sennheiser HD 600
Der HD 600 ist für den PC fast schon zu schade, da Kopfhörer mit Impedanzen höher als 64 Ohm bessere Klangquellen als eine Soundkarte benötigen. Die Kopfhörerverstärker der gängigen Soundkarten sind für so hochwertige Sets nicht ausgerüstet. Hier sollten schon höherwertige HiFi-Komponenten die guten Töne liefern. So blieben dem HD 600 manche Töne und Details am PC verborgen, die der Denon Vorverstärker erst zu Tage brachte. Ein sehr schöner, satter und kraftvoller Bass, klare Mitten, transparente Höhen, extreme Natürlichkeit und Detail-Reichtum ohne Frequenzlöcher sind die Indikatoren dieses hochwertigen Hörers der absoluten Spitzenklasse, der mit seinen insgesamt hervorragenden Klangeigenschaften in einer ganz anderen Liga spielt.
Nichts destotrotz haben wir diesen Kopfhörer bewußt mitgetestet, um die Grenzen des Machbaren am PC aufzuzeigen, welche mit dem HD 600 klar überschritten werden. Wer ein sehr guten Kopfhörer sucht, den jedoch überwiegend an der Hi-Fi Anlage und nur hin und wieder am PC betreiben will, der ist mit dem HD 600 bestens bestückt.
Für Design, Verarbeitung und Klangqualität gibt es unseren HardwareHammer.
Creative HQ-1300
Creative betritt Neuland mit der Produktion von Kopfhörern und Headsets. Der HQ-1300 wurde erst kürzlich vorgestellt und ist seit Februar auf dem Markt erhältlich. Die samtbezogenen Hörmuscheln des HQ-1300 sind auf kurze Zeit angenehm zu tragen, der Tragekomfort läßt jedoch nach längerer Tragedauer etwas zu wünschen übrig. Akustisch kann der HQ-1300 durch ein gutes und ausgewogenen Klangbild überzeugen, wobei die Höhen mitunter etwas spitz wirken. Das gute Preis-Leistungsverhältnis, der Klang und hohe Wirkungsgrad, sowie die sehr gute, Creative-übliche Verarbeitung, machen den HQ-1300 zum Schnäppchen für den für höhere Klassen zu schmalen Geldbeutel.
Creative HS-300 Headset
Die Nackenbügelkonstruktion von Creative ist das günstigste Set im Test. Wer keine großen Ansprüche stellt und preislich keine großen Sprünge machen kann oder will, der ist mit dem HS-300 gut bedient. Klare Sprachübertragung durch das rauschunterdrückende Mikrofon, eine neutrale Wiedergabe und der Lautstärkeregler mit Stummschalter bieten alles nötige für OnlineChat, oder einfach nur um ein bisschen Mucke zu hören. Ursprünglich konzipiert für Instant Messaging kann das Creative HS-300 Headset durch bequeme Tragweise und günstigen Preis überzeugen.
Speedlink Medusa 5.1 Headset
Selten gingen die Meinungen nach der Präsentation so auseinander, wie es beim Medusa 5.1 Headset der Fall war. In den einschlägigen Foren wird das Set entweder hochgelobt oder total niedergemacht. Wir können weder das Eine, noch das Andere bestätigen und halten uns an die eigenen Erfahrungswerte. Das Set überzeugt durch guten bis sehr guten Tragekomfort, kann aber bei kleineren Köpfen zu Schwierigkeiten führen, da das untere Ende der Hörmuschel dann vom Kopf absteht. Wir empfehlen daher unbedingt, das Set vorher Probe zu tragen. Klanglich kann das Medusa mit Hörern in dieser Preisklasse durchaus mithalten, wobei die eigentliche Zielgruppe, nämlich die Gamer, voll auf Ihre Kosten kommen. Der 5.1 Surround-Effekt funktioniert tadellos und überrascht den Gamer durch angenehme Klangkulisse. Der audiophil angetouchte User wird bei den leicht überspitzten Höhen und den etwas dünnen Bass ein bißchen die Nase rümpfen. Letztendlich ist das Medusa ein guter Partner zum Zocken und kann durch atemberaubende Effekte und samtbezogene Hörmuscheln die eigentliche Zielgruppe voll zufrieden stellen. Wer ein 7.1-System sein eigen nennt, muß seine Lautsprecher-Konfiguration zum Hören von echten 7.1-Sound umstecken, da der 5.1-Verstärker - technisch bedingt durch die Codierung der 3,5mm Klinkenstecker - nicht kompatibel ist.
TerraTec Mystify Headset
Buchstäblich in letzter Minute traf das TerraTec Mystify Headset bei uns ein. Das leichtgewichtige, aber robuste Headset macht auf Anhieb einen guten Eindruck und überzeugt durch hochwertige Verarbeitung und angenehmen Tragekomfort. Nach längerer Nutzung macht sich das Headset jedoch durch sanften Druck auf die Schädeldecke bemerkbar, was durch die fehlende Polsterung im Oberbügel verursacht wird. Hier wäre eine Überarbeitung angebracht. Vom klanglichen Aspekt her macht sich die gute Zusammenarbeit mit Sennheiser sofort bemerkbar; ein exzellentes Mikrofon, Mikrofonstummschaltung und Lautstärkeregler (baugleich mit dem des PC 150), sowie Hörmuscheln in bester Qualität. Sehr gute Sprachverständlichkeit, straffe Bässe, hoher Wirkungsgrad und ein für diese Preisklasse sehr ausgewogenes Klangbild lassen kaum noch Wünsche offen und überzeugen auf der ganzen Linie. TerraTec bleibt seiner Linie treu und hat mit dem Mystify Headset ein weiteres Produkt zum günstigen Preis der Mystify-Serie zugefügt.
Vielleicht noch ein kleine Hinweis am Rande. Die Mietzekatze schien begeistert zu sein, da das ihrerseits wahrnehmbare Klangvolumen erheblich leiser ausfiel, als es bei bisherigen Reviews der Fall war. ;)



![Peter Frampton [Vinyl LP]](http://pics.computerbase.de/1/3/5/5/8/92-s.jpg)

![Pink Floyd [Vinyl LP]](http://pics.computerbase.de/1/3/5/5/8/93-s.jpg)