Weltkriegs-Shooter gibt es bekanntlich wie Sand am Meer. Umso größer ist die Konkurrenz in diesem recht speziellen Segment der Action-Spiele und umso wichtiger ist es für Neuerscheinungen, mit einem bestimmten Maß an Innovation aufzuwarten. Wie sonst kann Titel XY sich gegen den Wust an bereits verfügbaren und angekündigten Spielen aus dem Genre behaupten? Oder aus Käufersicht gefragt: Warum sonst sollte man sich den Titel für 40 bis 50 Euro zulegen? Entsprechend hoch darf also auch die Messlatte bei der Bewertung eben jener Spiele angelegt werden. Denn wo die Konkurrenz groß ist, entscheiden Feinheiten über ein „ja“ oder „nein“ im Hinblick auf die Kaufentscheidung.
Mit der „Medal of Honor“-Reihe hat Publisher Electronic Arts sich in den vergangenen Jahren mit Recht eine gewisse Stellung im Genre erkämpft. Doch kann der neuste Titel aus der Serie, Medal of Honor – Airborne, mit eben jenem Maß an Innovation überzeugen, welches ein besonderes Exemplar des Genres ausmachen würde? Auf den nächsten Seiten soll dieses Review einen ersten Eindruck zu Medal of Honor – Airborne liefern und eben diese Frage beantworten.
Testsystem für Medal of Honor – Airborne:
Hersteller-Empfehlung für Medal of Honor – Airborne:
Jugendschutz-Hinweis:
An dieser Stelle soll auch erwähnt werden, dass Medal of Honor – Airborne in Deutschland eine 18-Plus-Freigabe erhalten hat und wie zahlreiche andere Titel aus dem Genre hierzulande in Anlehnung an geltendes Recht zensiert – das heißt ohne Nazi-Symbolik – vertrieben wird.