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SSD "abgenutzt"?

Naddel_81

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Beiträge
3.878
Hi @ all,

nutze seit einem guten Jahr ausfallfrei (!) eine OCZ Vertex 2 und wundere mich seit einiger Zeit über ein spürbar leicht langsameres System als beim Umstieg von HDD auf SSD.
Gemessen mit AS SSD kamen die Ursachen ans Licht: ÜBLE Werte (sogar die Zugriffswerte, die ja eigentlich Paradedisziplin einer jeden SSD sein sollten).



Nun meine Frage: Ist die OCZ eine Ausnahme oder nutzen sich alle SSD so schnell ab?

Laut OCZ Toolbox hat meine SSD 100% Health und kaum 10TB sind bewegt worden. Quasi NIX!

Über Feedback würde ich mich freuen.

Viele Grüße!

P.S.: Habe Angst, dass meine bestellte Samsung 830 auch so in die Knie gehen wird. !?!?
 
Je voller eine SSD desto langsamer wird diese... mehr oder weniger :)
 
> Habe Angst, dass meine bestellte Samsung 830 auch so in die Knie gehen wird. !?!?

Wie voll ist die OCZ denn?
Sicher deine Daten, mach nen Secure-Erase, installier Windows neu und check die Werte nochmal.
 
Daten freischaufeln und ein paar Tage warten. Dabei nicht jeden Tag Benchmarks ausführen. Wenn nach ein paar Tagen im AS SSD Benchmark keine Besserung bemerkbar ist, machst du mit Acronis True Image Home 2012 ein Backup, brennst dir eine GParted-CD, führst einen Secure Erase aus und lädtst das Backup zurück.
 
Die Schreibwerte sind recht niedrig, verwendest du Windows 7? Falls nicht könnte das fehlende TRIM älterer Betriebssysteme diesen Einbruch der Schreibraten erklären, wobei dieser bei Sandforce SSDs sowieso stattfindet. Aber 40 MB/s sequentiell sind schon ziemlich wenig.
Die Leseraten sind durchaus O.K. Außerdem gab es für die Vertex 2 mehrere Firmware-Updates. Prüfe doch mal, welche bei installiert ist, z.B. mit Crystal Disk Info und installiere die aktuelle, sofern diese noch nicht drauf ist.
Wenn das alles nichts bringt, kannst du die SSD mittels eines Secure Erase wieder auf die Geschwindigkeit, die die SSD hatte als sie neu war, zurücksetzen. Secure Erase kann man auch mit der OCZ-Toolbox durchführen, natürlich wird dabei alles gelöscht und das Betriebssystem darf nicht auf der zu löschenden SSD installiert sein.
 
also meine crucial m4 hält sich nach 10 monaten noch relativ gut, werte gehen zwar auch nen stück runter, aber nicht ganz so extrem wie bei dir...

edit: evtl. mal mit crystaldiskinfo nachschauen wie fit deine ssd noch ist...
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist eben der typische Einbruch bei Sandforce. (SandForce SF-1200 Controller)
Da kann er auch so viel Erasen wie er will,der Einbruch kommt leider immer wieder.
Das ist nur eine Frage der Zeit bzw wie intensiv das Ding genutzt wird.
Meine Vertex 2 100GB (eine der ersten / noch 34nm) ist auch so massiv eingebrochen.
X-mal Secure Erase und immer wieder diese Einbrüche.Das kann er sich sparen.

181cf0.png
20qea5.jpg
 
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hi an alle,

danke für die rege beteiligung. Ja, ich habe XP (und daher vermutlich nativ keinen TRIM befehl trotz AHCI treiber).

und ja, das ding ist zu 75% voll. aber ich glaube auch, dass ich da erasen kann so viel ich will. das problem kommt schnell wieder und dauerhaft ist die platte zu lahm. daher ging sie gestern bei ebay für netto 31€ weg und dieses geld wird jetzt in eine 128er samsung 830 investiert. hoffe, dass die nicht auch so einbricht, sondern den Sata 3Gb/s port bis an ihr lebensende ausreizt ;)
 
XP kann kein TRIM, aber die Samsung SW sollte sowas manuell ausführen können. Ansonsten sind die Werte Deiner Vertex2 normal, denn Du hast eine mit dem 25nm 64GBit NAND, was man an der Kapazität von 55GB erkennt und die schreiben eben nicht komprimierbare Daten deutlich langsamer als die mit 32GBit NANDs. Nach dem erstmaligen Beschreiben aller NAND Pages lassen bei den SF sowieso die Schreibraten nach und bei Deiner so etwa 1/3, was auch nach dem Secure Erease wieder passieren wird. Die Werte passen also und sind auch nicht wegen fehlendem TRIM besonders schlecht.
 
dachte ich hätte die 34nm Version, weil die im Oktober 2010 noch verkauft wurden und die 25nm erst später produziert und in den Handel kamen.

EDIT: Hier steht, dass die 25nm Version nur 52GB formatierte Kapazität hat. Meine hat 56GB formatiert!

http://www.storagereview.com/ocz_vertex_2_25nm_review_oczssd22vtxe60g

Daher extrem erschreckend die Performance! Wie schlecht müssen dann erst die 25nm Versionen nach einem Jahr Benutzung abschneiden?
 
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Das hat nix mit irgendeiner einjährigen oder sonstwie irgendwie datumspezifizierten Nutzung zu tun.

Wenn alle Zellen bei den Sandforce basierten Vertex 2 einmal beschrieben wurden, dann 'knicken' die Zellen beim nochmaligen beschreiben ein. Das lässt sich nur durch ein Secure Erase zumindest vorübergehend wieder bereinigen. Und zwar so lange bis alle Zellen wieder einmal vollständig beschrieben worden sind. Danach tritt widerum der gleiche 'Einknick-Effekt' ein ... und wenn einen das stört, ist wieder ein Sceure Erase nötig ... und das Spielchen beginnt wieder von vorne ... man könnte das auch mit Teufelskreis umschreiben. :D

Siehe auch den Beitrag von 'Holt' in #12
 
Das ist insbes. beim SF-12xx bzw. SF-1xxx Chipsätzen so. Ob das was mit der Verschlüsselung was zu tun hat, kann ich nicht sagen ... kann möglich sein. Auch die Vertex 3 mit einem SF-2xxx Chipsatz hat das - wenn auch bei weitem nicht so stark ausgeprägt wie bei der Vertex 2 bzw. dem SF1xxx Chipstz.
 
Es sind nicht die Flashzellen die "Einknicken", der Sandforce löscht Flashblöcke immer erst beim Schreiben und nicht schon vorher. Im Neuzustand oder nach einem Secure Erease ist das nicht nötig und man spart die Zeit dafür, weshalb die Schreibraten dann eben entsprechend etwas höher ausfallen.
 
aber das ist doch bei allen speichermedien so, dass neue blöcke immer erst gelöscht werden, wenn sie neu beschrieben werden.

Nein, bei Festplatten muss gar nichts gelöscht werden, da können die Sektoren direkt mit dem neuen Inhalt überschrieben werden. Bei SSDs geht dass nicht, da muss die Zelle vor dem Überschreiben erst gelöscht werden, passiert das löschen erst dann, wenn die Zelle neu geschrieben werden soll, kostet der Löschvorgang Zeit und das reduziert die Schreibgeschwindigkeit. Um das zu verhindern gibt es eben den TRIM Befehl, bei dem das OS dem Controller mitteilt welche Daten gelöscht wurden und nicht mehr gebraucht werden. Der Controller löscht diese Zellen dann gleich und wenn sie dann wieder beschrieben werden sollen, entfällt die Verzögerung die durch das Löschen verursacht würde.
 
Alternate 3
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