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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Homosexualität - was ist das?


[focusbiker]
18.01.2005, 22:51
Ich will zwar jetzt hier nicht total offtopic werden, aber es passt halt hier grad rein:

Kann mir jemand GENAU erklären, was schwul-sein eigentlich ist?
Wir wissen alle, dass Frauen eine Mumu und Männer einen Piepmatz haben, das passt ja dann wie die Faust aufs Auge oder wie der Stecker in die Dose!

Wie kommt es dann zu Homosexualität? Das Wort Sex steckt ja da schon drin, ergibt in dem einen Falle aber höchstens ein schmerzendes Rektum und im anderen Falle einen Haufen Spielzeug...

Was folgere ich daraus? Trotz aller Akzeptanz und Toleranz: Ganz normal kanns ja nicht sein... :freak
Oh man, ich hau mich weg! :rolleyes Auf der anderen Seite hat der Pole echt Recht! Was ist eigentlich schwul? Krank, normal, sonderbar? Im Allgemeinen sind Lesben und Schwule in der Gesellschaft echt halbwegs akzeptiert, wobei es so zu sein scheint, dass an der Sache immer noch was haftet (schließe mich da nicht aus, kann mir das irgendwie auch nicht vorstellen!). So, da der Pole nun schon so eine schöne Einleitung gegeben hat, laßt euch mal aus! Was ist schwul oder lesbisch? Also, für euch gesehen! Einige Kommentare lassen einen darauf schließen, dass es noch immer nicht gesellschaftlich akzeptiert ist bzw. gar als krank angesehen wird!

Ich bitte um eine sachliche Diskussion!

Wo stehen die Schwulen und Lesben heute? Anerkannt oder im Abseits?

InTeNsO
18.01.2005, 22:57
Ich hoffe mal, mein Kommentar ist sachlich genug.
Ich selber bin ned schwul und habe auch nix gegen sie, hauptsache se graben mich ned an. Ich denke lesben stehen in der Gesellschaft höher bzw. werden mehr anerkannt als schwule, da viele Männer zwei Frauen geil macht irgendwie ^^
Ich bin noch inner Schule und da würde sich keiner trauen sich zu outen sonst wäre er der Lamer der Klasse. Denke im Alltag isses auch ned so einfach, die Arbeitskollegen werden meist bissel lachen usw. aber ich weiß es auch ned so genau, da es mich ja ned betrifft wie oben erwähnt.

Im Gegensatz zu anderen Ländern isses in Deutschland aber schon recht gut akzeptiert.

buchi
18.01.2005, 23:01
ich denke das sie schon sehr stark von der gesellschaft akzeptiert werden, vorallem im europäischen raum. die homosexuellen in den usa geht es da wohl nicht ganz so gut.
da homosexualität ja auch im tierreich vorkommt, würde ich sie nicht als krankheit anerkennen. ich würde mehr sagen, dass dies ein ganz "normale" weitere form der sexuellen lebensweise darstellt.

ich finde es jedoch persönlich nicht gut, das es in letzter zeit so viele serien etc gibt, in denen homosexuelle eine so große rolle spielen. da dies besonders für ältere menschen nicht so akzeptabel ist.

homosexualtität in der politik finde ich nicht schlimm, da ein politiker ja nicht nach seiner sexuellen neigung zu beurteilen ist.sie müßen halt nur damit leben können als menschen der öffentlichkeit,das auch witze über sie gemacht werden. (ich sag nur OB von berlin "Pobereit" :) ).

porn()pole
18.01.2005, 23:08
Ich muss ehrlich sagen, dass ich noch nie einen "normalen" Schwulen getroffen hab... normal in dem Sinne, dass man es demjenigen nicht SOFORT ansieht, dass er andersrum ist!

Widerlich, wie sich manche selbst in die Schublade der tuffigen Weicheier stecken. Rosa Fummel, Scheissgelaber und eine Gestik, dass man sich wie im Zirkus vorkommt.

Kennt jemand die Serie "Will & Grace"?
Der eine von denen ist saucool, sieht gut aus und hat Charme... der andere, die Tuffe, ist zwar bocklustig (in der Serie), aber wenn ich jemals so nem Typen übern Weg laufe, dann zentrier ich ihm eine ;)

Ich kenne wirklich sehr viele Schwule, komme mit denen auch gut klar und schätze sie als Persönlichkeiten. Aber dieses ewige "hach, schaut mich an... ich bin ein Arschficker! Is das nicht super, ihr altmodischen Heteros" (sorry für die Ausdrucksweise, aber hier ist das ein stilistisches Mittel, um die Aussage zu unterstreichen) geht mir brutal auf den Sack!

NinjaKid
18.01.2005, 23:13
Tjo, eher ein heikles Thema! Ich perönlich habe nichts gegen Schule und/oder Lesben, solange sie nicht aufdringlich werden und ein "nicht interessiert" akzeptieren - akzeptiere ich sie auch. Hatte im Grafikkurs an der Hochschule sogar einen, der superhilfsbereit war.

"Normal" oder "Nicht-Normal" ... schwer zu sagen, vom biologischen Aufbau des menschlichen Körpers her und die Grundlage des Geschlechtstriebes eben auf Rücksicht der Vermehrung bzw. Fortpflanzung, meine ich "Nicht-Normal", aber es ist ja auch nicht normal, dass wir unsere Umwelt vergiften obwohl wir wissen, dass wir sie brauchen!

Ich sag mal "Geschmäcker sind verschieden" so auch die Neigungen. Finde es auch (heutzutage) nicht wirklich schlimm, wenn zwei Frauen oder zwei Männer sich gegenseitig ihre Zuneigung beweisen.

Meine Freundin z.Bsp. sagt immer "der Beste Freund einer Frau ist ein Homosexueller Mann". Dies Begründet sich insofern, dass sie mit so einem Menschen Themen besprechen kann ohne Angst zu haben, dass sie angegrabscht wird. Angeblich sind dies auch sehr sensible und einfühlsame Menschen.

Nun Ja, ich für meinen Teil akzeptiere diese Gruppen und finde, wie schon gesagt, nicht wirklich was daben. Als ich noch jünger war (Schulzeit) hatte ich diesbezüglich eine andere Meinung. Jetzt wo ich selber 2 (bekennende) Bekannte habe und mich mit diesen gut verstehe ist auch das Vorurteil, das ich hatte, verschwunden.

@Prono()pole ... kleiner Aufklärungskurs: Arschfi**en ist auch bein Heterosexuellen durchaus eine weitverbreitete Neigung! Das müssen nicht nur Homosexuelle gut können! Aber vielleicht hast auch mal eine Freundin die drauf steht ... da wart ich schon drauf das du dir selber eine "betonierst"!

Bezüglich "schwules Getue" ... und "Weicheier" ... der eine von meinem Grafikkurs, da würd ich ma schon gern mal anschauen wie du im eine verpaßt! LoL .. also wenn du ned 2m und mind. 85 kg wiegst, wirst da sehr schwer tun.

Woher nimmst du eigentlich das Recht, andere Leuten aufgrund Ihrer sexuellen Neigungen so abzuwerten. Stell dir mal vor es gibt keine Schwulen mehr, dann gehen alle auf Raucher los (bin auch Raucher) dannach kommen die Ausländer und dann die Pensionisten ...

Übrigends: 2 Frauen findest warscheinlich "cool" ...

!! Bevor ich mich jetzt als "Schwulen-Freund" oute ... ich hab diesbezüglich halt nur keine Vorurteile - ich akzeptiere deren Einstellung, genau so wie ich MÖCHTE das meine Einstellung von denen akzeptiert werden! Soll doch heutzutage jeder das machen, was er am liebsten tut.

porn()pole
18.01.2005, 23:17
Du hast mich grad noch auf was gebracht, was ich vielleicht erwähnen sollte:

Ich habe KEINE Vorurteile! Ich bewerte nur das, was ich sehe und erlebt habe.

DaveStar
18.01.2005, 23:19
Irgendwie ist es sowieso paradox:

Die meisten Leute (zumindest jüngere) sagen heute, sie akzeptieren Schwule und haben nix gegen sie (das sage ich auch). Dennoch benutzen sehr viele 'Schwul' oder 'Schwuchtel' (usw.) als mehr oder weniger alltägliches Schimpfwort oder 'Halbschimpfwort' (ich gebs zu, ich auch ;))

Die zeigt irgendwie eine Art 'gespaltene Denkweise' - einerseits sagt man, wenn man 'rationell' denkt, man akzeptiert Schwule vollkommen (wieso auch nicht, sollte klar sein dass man Schwuil-sein akzeptiert, oder?) andererseits eignet es sich wie alles 'andere' / 'unbekannte' halt um Spässe drüber zu machen.

Als 'krank' würde ich es keinesfalls bezeichnen. Normal im Biologischen Sinne ist es aber wohl nicht.

Tiu
18.01.2005, 23:23
Als 'krank' würde ich es keinesfalls bezeichnen. Normal im Biologischen Sinne ist es aber wohl nicht.
Selbst Schimpansen besorgen es sich gegenseitig! Egal ob Männlein oder Weiblein. :freak2

NinjaKid
18.01.2005, 23:26
Lol .. . auf so ein Comment hab ich gewartet ... willst Du unsere Intelligenz mit den eines Affen vergleichen? Wir wissen warum wir unsere "Nudel" haben .... naja vielleicht wissens auch einige nicht!

buchi
18.01.2005, 23:26
viele akzeptieren es bestimmt solange, solange sie sich nicht in irgend einer art und weise durch das thema " schwulsein " belästigt fühlen.würde dort eine änderung auftreten, würde bei manchen bestimmt die sache schon wieder ganz anders aussehen.

porn()pole
18.01.2005, 23:26
Selbst Schimpansen besorgen es sich gegenseitig! Egal ob Männlein oder Weiblein. :freak2

Was heisst hier denn "selbst Schimpansen"?

Schimpansen lecken sich auch gegenseitig am Hintern!

buchi
18.01.2005, 23:29
die wissen halt was gut für sie ist ;)
also kann man niemanden verbeiten es zu machen, so wie es die amis ja wollen.

GevatterTod
18.01.2005, 23:30
Lol .. . auf so ein Comment hab ich gewartet ... willst Du unsere Intelligenz mit den eines Affen vergleichen? Wir wissen warum wir unsere "Nudel" haben .... naja vielleicht wissens auch einige nicht!

Mmmh, was hat die sexuelle Neigung mit der Intelligenz eines Lebewesens zu tun?

NinjaKid
18.01.2005, 23:33
Thema Amis is auch wieder ein Eigenes. Da darfst in manchen Bundesstaaten nicht mal Oralsex haben, wenn Du nicht verheiratet bist, in anderen wiederum dürfen selbst Heteros sich in der Öffentlichkeit küssen!

Da wunderts dann ned, dass einige dieser "Menschen", aus dem Land der unbegrenzten Freiheit, Ihre Neigungen wo anders ausleben müssen!

EDIT: hast schon Recht, bei manchen ned viel!

Tiu
18.01.2005, 23:43
Lol .. . auf so ein Comment hab ich gewartet ... willst Du unsere Intelligenz mit den eines Affen vergleichen? Wir wissen warum wir unsere "Nudel" haben .... naja vielleicht wissens auch einige nicht!
Wo habe ich denn einen Bezug zur Intelligenz hergestellt?
Liest Du auch alles was dort geschrieben steht?
Also, dann noch einmal ganz für Dich allein:

Mein Vorredener (den ich ediert habe) fragt nach der biologischen Natürlichkeit.
Daraufhin habe ich einen vergleich aus der Natur gebracht.

Solltest Du es immer noch nicht verstehen, erklärte ich es Dir gerne auch noch einmal per PN. :lol
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Vor 2000 Jahren hätten wir uns wahrscheinlich gar nicht über dieses Thema unterhalten.
Bei Römern und Griechen war Homosexualität etwas vollkommen normales.
Erst mit dem Aufkommen des Christentums wurde es auch dort zur Todsünde.

Bei uns Germanen hat man Homosexuelle ins Moor geschmissen. :D

buchi
18.01.2005, 23:57
da sieht man mal wieder wie sich die geschichte so entwickelt hat.
also sind die amis quasi die germanen der neuzeit :D

Tiu
18.01.2005, 23:59
da sieht man mal wieder wie sich die geschichte so entwickelt hat.
also sind die amis quasi die germanen der neuzeit :D
Kann man so auch nicht sagen, immerhin gab es bei Germanen die Vielweiberei. :daumen

Simon
19.01.2005, 00:23
Bei Römern und Griechen war Homosexualität etwas vollkommen normales.Erst mit dem Aufkommen des Christentums wurde es auch dort zur Todsünde.

Nicht nur Homosexualität war dort Gang und Gebe. Ich musste im Lateinunterricht mal das Buch "Ars amartoria" von Ovid durchlesen und übersetzen.
Wenn man sich das mal vor Augen hält, was die da alles getrieben haben, kann man unsere Gesellschaft eigentlich nur als "sexuell verklemmt" betrachten.

Den meisten Homosexuellen sieht man es sicher nicht auf den ersten Blick an, dass sie so gesinnt sind. Wobei Frauen noch weit weniger zu naja sagen wir "auffälligen Verhaltensweisen" neigen. Bei Männern ist der Übergang zur "Tucke" (blödes Wort) oft eher der Fall.
Viele Frauen sind übrigens auch bisexuell angehaucht. Der Verlangen oder der Wunsch nach der Erfahrung im sexuellen Kontakt mit Gleichgeschlechtlichen ist bei vielen recht ausgeprägt.
Hetero Männer finden den Gedanken, Sex mit einem anderen Mann zu haben, viel abstoßender.

Homosexualität ist keine Krankheit oder Normalität sondern einfach eine Laune der Natur die etwas unstimmig mit unseren tiefsten Urtrieben ist, nämlich sich fortzupflanzen. Dagegen wehren können wir uns nicht, man kann jemanden nicht zu seiner Sexualität zwingen oder ihn umerziehen.
Also müssen wir damit leben und uns solchen Menschen möglichst tolerant gegenüber verhalten, da Sexualität eine in meinen Augen absolute Privatsphäre darstellt, die respektiert werden soll.

mfg Simon

Krebsnebelwesen
19.01.2005, 00:38
Sooo.... Mal zur Ursache der Homosexualität:
Weitestgehend bewiesen ist wohl, das Homosexualität keine "Krankheit" und auch keine "freie Entscheidung" ist. Homosexuell ist man, und zwar noch vor der Geburt.
Das kann man u. a. nachlesen in einem Buch von Allan und Barbara Pease. Entweder "Warum Frauen schlecht einparken und Männer nicht zuhören" oder "Warum Männer lügen und Frauen Schuhe kaufen". Kann leider nicht nachschauen welches nun davon, da ich beide verliehen habe.

Während der Schwangerschaft bekommt der männliche Embryo 3 Schübe mit Hormonen. Fällt einer oder zwei dieser Schübe aus, wird er nicht mehr die sexuellen Verhaltensweisen eines heterosexuellen Mannes haben. Das reicht dann von Bisexualität bis Homosexualität.

Warum wir "normalen" es nicht mögen, wenn sich zwei Männer küssen? Von der Ästhetik einmal abgesehen, vielleicht weil wir von der Natur gesteuert sind, uns zu vervielfältigen. Und wenn sich zwei Männer küssen und lieben, ist es doppelt verschwendete Manneskraft, die der Natur und ihre "Forderung" nicht mehr nachkommt. Da scheint dann wohl jeder ein Geizkragen zu sein ;)

Hingegen zwei Frauen, die sich liebkosen, immernoch von einem Mann geschwängert werden können. Sie bräuchten mich nur fragen :D Danach können sie ja ruhig mit "ihrem" Spielchen weitermachen. Allein der Gedanke daran reicht doch, oder? Wer würde es nicht mal gerne mit 2 Frauen probieren? Da ist dann jeder wieder gerne spendabel...

Wie gesagt, daß habe ich aus einem Buch. Nicht wortwörtlich wiedergegeben, sondern aus dem Gedächnis und interpretiert.

Nein, ich bin nicht schwul.
Kenne aber einige Schwule und Lesben durch eine mir sehr liebe Arbeitskollegin.
Ich wurde auch schon angemacht, aber wenn man ihnen deutlich macht, daß kein Interesse besteht, sehen es diejenigen auch schnell ein.
Da wird wohl manche Frau mehr Probleme haben, wenn sie von einem besoffenen Kerl angelabert wird. Was man da manchmal beobachten kann... Nee, nee, nee.

Und genauso, wie es Blondinenwitze, Ostfriesenwitze und Mantafahrerwitze getan haben, werden Schwulenwitze auch irgendwann wieder verschwinden. Niemals so ganz, aber viele werden vergessen werden, wie bei den anderen auch.

Da sollte man sich, statt sich über einen schwulen Oberbürgermeister zu echauvieren, lieber Gedanken darüber machen, wie ein zweifacher Familienvater zwei fremde Kinder sexuell mißbrauchen und anschließend umbringen kann.
Das ist krank !
Dies ist aber nur eine abschließende Anmerkung und sollte, wenn überhaupt in einem separaten Thread erörtert werden.

mfG

linkser
19.01.2005, 00:50
sehr interessante diskussion.

davestar hat schon einen sehr interessanten gesichtspunkt genannt. alle meinen/sagen/sind nicht(s) gegene homosexuelle, doch alle (bei mir in der stufe, auch ich) benutzen "schwul" als mehr oder weniges schimpfwort. und "schwul" hat sich selbst bei den kindern (ich rede hier von eigenen erfahrungen in der nachmittagsbetreeung von 5+6 klässlern) als normales schimpfwort eingebürgert. schon etwas paradox.

ich persönlich habe nichts gegen homosexuelle an sich. ich finde nur manche auswüchse davon schon etwas merkwürdig. dieses mit seinem homosexuell-sein angeben und "schwul ist cool"-sprüche kann ich nicht ab. homosexuell zu sein ist weder besser noch schlechter als heterosexuell zu sein. man sollte um diese tatsache auch kein allzugroßes tamtam machen sondern es einfach zur kenntnis nehmen.

aus meiner stufe ist einer seit nun schon über einem jahr bekennd schwul (ist zufälligerweise mein ehemaliger freund aus der grundschule, aber das ehemalig war schon lange vor seinem outing und hat rein gar nichts damit zu tun). ich zolle ihm den allergrößten respekt dafür. offen wird er zwar nicht angefeindet, aber ich glaube schon, dass er merkt, dass einige mit seiner homosexualität nun mal rein gar nichts anfangen können und im sehr sehr ablehnend gegenüber stehen. das ist teilweise schon heftig, da fragt man sich doch, ob manche in 8 jahren gymansium nichts an tolerantem denken dazu gewonnnen haben.
wie oben schon erwähnt bezeichne ich auch des öfteren leute als "schwul" oder mache irgendwelche schwulenwitze, die natürlich immer nur auf den allgemeinen vorurteilen gegenüber schwulen basieren. sobald es aber dann um die person an sich geht, hört für mich der spaß auf.

eine krankheit ist homosexualität für mich in keinem fall und wird wohl auch genetisch nicht direkt vererbt, daher hinkt der vergleich, den ich mir immer zu recht lege: homosexuellsein ist wie linkshändersein, man ist irgendwie ein bisschen anders als der rest aber das ist keinesfalls schlimm.

edit: einem so populärwissenschaftlichen buch von dem pease-ehepaar zu vertrauen, halte ich doch für etwas gewagt :)

Shiro <Kamui>
19.01.2005, 03:41
Ich habe grundsätzlich nichts gegen Schwule und stören tut es mich keinesfalls,allerdings muss ich durchaus zugeben,dass es mir nen vollkommenes Rätsel ist wie man schwul sein kann.
Wie kann man bitte als Mann auf Männer stehn?,also mir als hetero ist das total unverständlich...das soll jetzt garnicht böse sein,aber das ist wohl eh nen Punkt den ich nie verstehen werde...wie wohl nen Schwuler nicht verstehen wird warum ich auf Frauen stehe.

Hat eigentlich mal ne wissenschaftliche Studie stattgefunden warum jemand schwul,lebisch oder eben hetero ist? Ich meine liegt das nur an nem Gen,schlechten Erfahrungen etc.? Mich würde das wirklich mal interessieren...

Und leider muss ich auch zugeben,dass egal wie tolerant ich bin ( und ich stufe mich als äußerst tolerant ein) ich nicht wüsste wie ich reagieren würde wenn ein ziemlicher naher Mensch von mir schwul wäre.Mit ziemlich nah meine ich Vater oder Bruder...also ich glaube schon das es mich stören würde,wenn ich wüsste das mein bruder schwul wäre oder mein Vater...es wäre zwar nichts schlimmes,aber zu Beginn würde mich das schon stören.

Cerberus
19.01.2005, 08:07
Hat eigentlich mal ne wissenschaftliche Studie stattgefunden warum jemand schwul,lebisch oder eben hetero ist? Ich meine liegt das nur an nem Gen,schlechten Erfahrungen etc.? Mich würde das wirklich mal interessieren...
Allein bei "wissenschaft.de" gibt es über die Suchfunktion 27 Artikel zu diesem Thema. Beispiel (http://www.wissenschaft.de/wissen/hintergrund/225539.html)
Das Topic stört mich ein wenig. Es hat nichts, aber auch gar nichts mit krank sein zu tun. In der Natur sind gleichgeschlechtliche Handlungen weit verbreitet, wie Wissenschaftler herausgefunden haben. Auch unter Meeressäugern, wie z.B. Delfinen.
Die Gleichsetzung Schwul = Krank hat mit Sicherheit etwas mit unserer christlichen Erziehung zu tun. Die alten Griechen waren da viel entspannter. ;)
Im übrigen schließe ich mich Simon an, es ist und bleibt Privatsphäre, die niemanden etwas angeht.
Cerberus

bitfunker
19.01.2005, 08:20
Ich muss auch sagen, das Topic ist schon fast eine Beleidigung an sich. Ich käme mir schön blöde vor, wenn ich schwul wäre und mich jemand fragen würde: "Bist du krank?"

Homosexualität ist keine Krankheit. Ich persönlich achte nicht darauf, ob jemand homo oder hetero ist, mir ist das so egal wie nochwas. Und es gibt auch genug heteros, die sich sehr "weibisch" Verhalten.

Auf das ganze Gefasel bezüglich eurer sexuellen Wünsche und Phantasien gehe ich mal nicht näher ein... ;)

Ragnarök
19.01.2005, 08:23
@all,

schwule Männer sind mir persönlich lieber als Lesbische Frauen, wobei ich erst mal sage Leben und Leben lassen, es soll doch jeder so sein wie er mag.

Nur bei Lesbischen Frauen finde ich echt schlimm wie abwertend diese gegen alles was nach Mann aussieht hetzen. Schwule Männer sind da echt toleranter.

Wir gehen Freitags mit der Firma immer in eine von Homosexuellen geführte Bar, und die Jungs sind echt nett und Lustig.

Bedenkt man das im alten Griechenland und bei den Römern die gleichgeschlechtliche Liebe hoch angesehen war, so verwundert mich die ewigen Debatten über schwule und Lesben.

Wir sind wie wir sind, ich finde das gehört zum Leben.

Gruss Sitown69

Mr. Incredible
19.01.2005, 08:45
Angenommen unter einer bestimmten Art von Lebewesen wären einige von ihnen homosexuell, dann mehr und mehr, wäre dann dieses Lebewesen nicht vom Aussterben bedroht?

Andere Theorie:
Ist die Homosexualität ein Aussortiermechanismus der Natur? Denn homosexuelle Lebewesen können sich nicht fortpflanzen und sterben ohne Nachkommen.

An dieser Stelle sei gesagt dass ich persönlich alle Menschen akzeptiere so wie sie sind.

Ragnarök
19.01.2005, 09:01
Angenommen unter einer bestimmten Art von Lebewesen wären einige von ihnen homosexuell, dann mehr und mehr, wäre dann dieses Lebewesen nicht vom Aussterben bedroht?

Andere Theorie:
Ist die Homosexualität ein Aussortiermechanismus der Natur? Denn homosexuelle Lebewesen können sich nicht fortpflanzen und sterben ohne Nachkommen.

An dieser Stelle sei gesagt dass ich persönlich alle Menschen akzeptiere so wie sie sind.

Die Natur oder die Evolution findet immer einen Weg, das Leben zu bewahren. Auch den Menschen. Und bei so vielen Milliarden Homo Sapiens auf diesen Planeten, sehe ich nicht die Gefahr das wir Aussterben.

Morgoth
19.01.2005, 09:47
Bedenkt man das im alten Griechenland und bei den Römern die gleichgeschlechtliche Liebe hoch angesehen war, so verwundert mich die ewigen Debatten über schwule und Lesben.

Bei den alten Griechen war es auch üblich, dass sich ein Edler einen Knaben zum Rumfummeln gehalten hat...

Mein Eindruck in letzter Zeit: die Bedeutung von Homosexualität in der Gesellschaft dreht sich um.
Wenn man sich früher als Schwul geoutet hat, war man unten durch. Karriere im Eimer.
Wegen der gestiegenen Toleranz ist das heute kein Problem mehr, nein, es fördert sogar manchmal die Laufbahn.
Und das liegt an der oft übertriebenen, gespielten Toleranz.
Ein Schwuler? Hab ich kein Problem mit, solange er mich nicht anmacht. Was ist denn das bitte für eine Aussage? Doch ein Problem? Denn man muss doch davon ausgehen, dass die einen angraben, immerhin stehen die auf das gleiche Geschlecht.
Teilweise wird dieses Gehabe ausgenutzt, um sich eben voran zu bringen. Frauen müssen sich hochschlafen, und Männer? Naja, meistens ist der Vorgesetzte (oder Filmproduzent, oder...) männlich, was bleibt da noch übrig?
Dann outet man sich eben als schwul und der Chef befördert/engagiert einen, um sich mit seiner übertriebenen Toleranz dicke zu tun und sich selbst zu bestätigen.

Gruß
Morgoth

Ragnarök
19.01.2005, 10:14
@Morgoth,

es gibt Schwule und es gibt Tunten, letztere sind zwar oft Lustig, aber doch nervig auf Dauer. Und klar, anfassen lasse ich mich auch nicht, und wenn mich mal einer anquatscht, was soll`s ich steh drüber.

Aber in der Regel haben die Schwulen da ein Gespür wo was geht und wo nicht.

Und du hast natürlich vollkommen Recht das Schwul sein heute so richtig Schick ist, gerade in der Medien und Werbebranche.

Gruss Sitown69

oDeM
19.01.2005, 10:19
Kann mir jemand GENAU erklären, was schwul-sein eigentlich ist?
Wir wissen alle, dass Frauen eine Mumu und Männer einen Piepmatz haben, das passt ja dann wie die Faust aufs Auge oder wie der Stecker in die Dose!

Wie kommt es dann zu Homosexualität? Das Wort Sex steckt ja da schon drin, ergibt in dem einen Falle aber höchstens ein schmerzendes Rektum und im anderen Falle einen Haufen Spielzeug...

Das Stimmt so ja auch nicht. Sex kommt nicht gleich von po**en, fi**en und sonstigem sondern von Geschlecht. Also gleichgeschlechtlich. Mehr bedeutet das nicht.

Mein Bruder ist zufälligerweise schwul und ihm würdest du das keineswegs anmerken. Seinem Freund vielleicht schon, aber ihm in keinster Weise.
Die beiden sind nett, freundlich, zuvorkommend. Da könnte sich manch ein hetero ne Scheibe von abschneiden.

Zum Thema Schwulenwitze: Das sehe ich selbst nicht so kitisch, da ich ja an meinem Bruder und seinen Bekannten sehe, dass die selbst so reden, was ganz witzig ist.
Wenn du da in der Runde sitzt und weißt, dass von den, sagen wir mal, zehn Leuten fünf schwul oder lesbisch sind und die selbst ständig über Tucken, Schwuppen und sonst was reden, sich aufregen oder sonst was :)
Da kommen die schon ganz gut mit klar. Sie wollen halt nur nicht darauf reduziert werden, denn das ist nicht der Fall. Natürlich gibt es viele extreme, aber das ist ja dennoch kein Grund diesem jemand eine zu klatschen.
Ich finds auch immer zum schmunzeln, aber ich denke das darf man solange man es akzeptiert und respektiert.

Aber mir gefällt die Diskussion hier ... weiter machen :D


P.S: Sorry für meine schlechte Grammatik aber ich hab immo ne Matschbirne übelster Sorte.

th3o
19.01.2005, 11:39
eine sehr gute freundin von mir hat einen bekannten der schwul ist. einmal als ich bei ihr zum essen eingeladen war, war auch er da. zu dem zeitpunkt wusste ich das nicht, und hätte sie es mir nicht gesagt, hätte ich es auch nicht erraten. ein paar tage später auf ihrer b-day party war auch sein freund da. auch dem sah man es nicht wirklich an. erst als sie zu mir meinte, dass der typ gesagt hätte ich hätte ein niedliches (lol) gesicht dämmerte es mir :)

ich denke heutzutage ist es schon reichlich überholt wenn man mit homosexualität probleme hat...man sollte sich stattdessen lieber überlegen was mit einem selbst wohl nicht stimmt, warum man so intolerant ist.
weiss auch nicht wie ich -schwul sein- einstufen würde...aber nur weils nicht "normal" ist oder der "mehrheit" entspricht und nicht im sinne der "natur" ist...muss es nicht automatisch etwas schelchtes sein für unsere gesellschaft.

oDeM
19.01.2005, 12:13
Mir ist aufgefallen, dass gerade die Leute die gläubig sind, egal welcher Religionsgemeinschaft oder Konfession (ich beziehe das jetzt auf die populärtsen in den sog. westlichen Kulturen), am intollerantesten sind. Ich möchte da jetzt niemandem auf den Schlips treten oder seinen Glauben schlecht machen, nur das ist eben eine Erfahrung die ich gemacht habe.
Am meisten bin ich vom Christentum enttäuscht. Auf dem Papier zeichnet diese Religion ja eigentlich durch Nächstenliebe und Tolleranz aus. Davon ist aber gerade auf dem Gebiet der Homosexualität nicht wirklich viel zu spüren.

Es mag Leute geben die das jetzt widerlegen wollen und auch können, aber es sind meine Erahrungen und die meiner Bekannten (hatten das Thema schon mehr als einmal)

Herrmann
19.01.2005, 12:29
Also mal mein Senf zum Thema:

Ich kann die homosexuellen Frauen verstehen.
Wenn man da mehrere gescheiterte Ehen hintersich hat, der Ehemann ein Loser im Bett war und auch sonst nichts gestimmt hat, wechselt man halt von Mann auf Frau.
Manche brauchen halt diese Erfahrung nicht und wechseln gleich auf eine Frau als Partnerin.
Bei diesem Gerücht mit 10min Sex und ohne Vorspiel beim Mann kann mans verstehen.
Frauen brauchen halt mehr Zärtlichkeit.

Beim Mann siehts halt so aus das man durchaus von den Weibern die "Schnauze voll" haben kann. Macht nichts im Haushalt, geht nur fremd und verpulvert das ganze Geld. Da kann man schon mal lieber an einen sparsamen Mann denken als Partner ;)

Fakt ist das es sicher genetisch veranlagt ist ob man später homosexuell wird.
(Wer weis ob ich später schwul werde :freak . Aber mein Arsch bleibt jungfräulich)

Zum umgang mit Homosexuellen kann ich nur zur weiblichen Seite was sagen.
Manchmal ist es halt schade das man keine Chancen hat.

Hoffe Ihr versteht mich.

oDeM
19.01.2005, 12:47
Nein nicht wirklich...

Fakt ist das es sicher genetisch veranlagt ist ob man später homosexuell wird.
(Wer weis ob ich später schwul werde . Aber mein Arsch bleibt jungfräulich)
Wenn bist du schon längst schwul, verdrängst es aber oder ignorierst es.

Aber deine Theorie wie man zum anderen Geschlecht wechselt .... ist irgendwie ohne Hand und Fuß, bzw. die Begründung (besnders beim Mann).
Die weibliche Theorie kann ich schon irgendwie nachvollziehen, vor allem weil es bei unserer Sekretärin ähnlich war. Das hat aber eher damit zu tun, das sie schon immer ne Lesbe war und es erst nach den Ehen gemerkt hat. Wer weiß wieso die Ehen gescheitert sind...
Aber dennoch sind beide deiner Beispiele eher die Ausnahme denke ich.

MfG
oDeM

P.S: Zu deiner Signatur. Es heisst "Interesse an einem Handy?", nicht "einen Handy".

[focusbiker]
19.01.2005, 16:37
Das hier ist ein wunderbares Beispiel, wie man die Sachlichkeit einer Diskussion verdrängen kann:
Man könnte sagen:

Schwulsein ist zwar zum einen eine Krankheit, zum anderen das schlimmste Verbrechen, was man begehen kann.

Schwule haben keine Hemmungen Kinder zu schänden, da sie ja ohnehin eine pervertierte Sexualität haben.

Schwule haben keine Menschlichkeit: Statt zu heiraten und Kinder zu zeugen, also die Menschheit weiterzuführen, geben sie sich schwuchteleien hin und missbrauchen ihr Werkzeug zum Kinderzeugen. Sie erüllen ihren Lebenszweck in keinster Weise.

Daher gibt es keinen Grund, Homosexuelle zu dulden, oder ihnen gar gleiche Rechte zuzusprechen.
Sidolin, irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass du wirklich so abartig denkst! Das ist krank! Schwule mit Kinderschändern gleichzusetzen, ist wohl die aller unterste Schublade und entbährt jeglicher Wahrheit!

Back to Topic, please! Ich denke, man kann solche verbalen, naja eher schriftlichen, Ausrutscher getrost links liegen lassen! Also, werdet sachlich!

Sodele, ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass euch das Thema so auf der Seele brennt! Interessant! :) Bis auf die erwähnten Ausrutscher, liest sich das alles ganz ordentlich.

Ich habe bisher ehrlich gesagt nur mit Schwulen meine Erfahrungen gemacht, eine Lesbe ist mir bisher noch nicht über den Weg gelaufen! Was ich aber wirklich sagen kann, ist , dass ich bisher noch wirklich ein Problem mit denen hatte, die meisten sind recht nett und wenn sie mir nicht gerade näher kommen wollen, dann kann man mit denen ganz gut. Allerdings geht mir überaus betontes Schwulsein man könnte auch sagen "tuntiges Gehabe" mächtig auf den Keks, aber so, wie ich das mitbekommen habe, sind nur die wenigsten Schwulen so. Oft lernt man irgendwelche Leute irgendwo kennen und merkt es nicht einmal, dass die anders gepolt sind, erfährt es erst hinterher. Na und? Was ist daran schlimm?
Jeder so, wie er gerne möchte, solange die eigene sexuelle Orientierung gegenseitig akzeptiert wird, ist das schon in Ordnung. Ich hätte aber auf der anderen Seite schon ein Problem mit demjenigen, der genau weiß, dass ich nicht auf Kerle stehe und der würde mich die ganze Zeit mit eindeutigen Angeboten überschütten. Wenn jemand von mir erwartet, dass ich seine Homsexualität respektiere, sollte es andersherum auch so sein, dass ich als Hetero akzeptiert werde.

Schwule und Lesben als krank zu bezeichnen, ist ein bisl hinterwäldlerisch. Wie hier bereits schön beschrieben wurde, gibt es das schon seit Menschengedenken. Es ist einfach so. Man könnte sagen: "Völlig Natürlich!"

@b-runner: Du hast recht, ich hätte den Topic ein bisl "harmonischer" wählen können! :) Wenn du willst, kannst du ihn gerne etwas "entschärfen"!

Tiguar
19.01.2005, 16:52
@ [FocusBiker] Ich habe mich bemüht, dem Thread ein möglichst neutrales Topic zu verpassen. ;)

Und lasst doch bitte die Äußerungen von Leuten, die entweder noch im Mittelalter zu leben scheinen oder aber - was mir viel wahrscheinlicher erscheint - einfach nur provozieren wollen, am besten unbeachtet. Wer an einer themenorientierten und sachlichen Diskussion nicht interessiert ist, sollte imho nicht auch noch mit Aufmerksamkeit belohnt werden.

Don´t feed the trolls! :D

Viele Grüße, Tiguar

c4$h
19.01.2005, 17:05
Ich persönlich habe nicht unbedingt was gegen Schwule, solange sie mich in Ruhe lassen ist alles in Ordnung.
Was ich absolut nicht ausstehen kann , dass Schwulsein mittlerweile aufs Äusserste zelebriert wird und als so toll dargestellt wird z.b. Christopherus Day in Berlin, oder wie das heisst.
Die heutige Jugend wird doch durch Vergabe von Rechten an Schwule und deren ständige übertriebene Selbstdarstellung völlig verunsichert.
Wenn ich mir da so manche Technojünger angucke, benehmen sich wie Tucken obwohl sie eigentlich keine sind aber die Verunsicherung ist da.
Gibt bestimmt genug Jugendliche mittlerweile die sich fragen ob sie schwul sind oder nicht.
Ich fand es damals auf jedenfall besser, schwul war zwar ein Begriff aber er wurde nicht so extrem nach draussen getragen wie heute.
Ich persönlich finde das Schwule mittlerweile viel zuviel Rechte haben, es gibt keine andere Minderheit die soviele Rechte hat wie die Schwulen.

So und nun schwult euch :lol

Tiguar
19.01.2005, 17:12
@ c4$h: Dann nenne doch mal bitte ein einziges Recht, das speziell Schwulen und Lesben zusteht, und das über die Rechte, die ohnehin jeder hat, hinausgeht.

Oder möchtest Du darauf hinaus, dass Homosexuelle weniger Rechte haben sollten als andere Menschen?

Ciao, Tiguar

c4$h
19.01.2005, 17:17
Naja zum Beispiel heiraten oder Kinder adoptieren können, was soll das bitte, sowas sind Dinge die Heteros vorbehalten sein sollten.
Das arme Kind, wächst in einer schwulen Lebensgemeinschaft auf, die Gefahr das das adoptierte Kind auch schwul wird ist doch ziemlich hoch.
Es wird nicht umsonst immer gesagt ein Kind braucht Mutter und Vater.

Blutschlumpf
19.01.2005, 17:18
Und mir fiel noch ein, das SIDOlin, wenn er schon irgendwelche Behauptungen in den Raum stellt, egal wie abartig und abstrus diese doch sein mögen, sie wenigstens erklären bzw. belegen könnte.
Jedem seine Meinung.
Wie soll er seine Behauptungen denn beweisen ?
Du kannst auch nicht beweisen, dass homosexualität normal ist.
Genaugenommen kannst du doch nichtmal beweisen, dass es normal ist wenn jemand hetero ist. Vielleicht sind wir alle krank. ;)
Bei so psychischen Dingen ist die Grenze zwischen normal und krank doch immer fließend und wird sowieso nur durch den Großteil der Meinungen vertreten.
Ich bin 22, wär es normal wenn ich ne 17 jährige Freundin hätte ?
Und wenn sie 16 wär oder 15, vielleicht erst 14 ?
Wo hört normal auf und fängt pedophil/krank an ?

porn()pole
19.01.2005, 17:20
@cash
Ein Kind wird sicher nicht schwul, nur weil die "Eltern" schwul sind...

Tatsache ist aber, dass die Ehe einen ursprünglich religiösen Hintergrund hat und deshalb verstehe ich auch die Protesthaltung der Kirchen gegen die Homo-Ehe!

Ich bin ebenfalls dagegen, muss ich ehrlich sagen.

@Blutschlumpf

Kommt ganz auf die geistige Reife der Dame an... ich kenne Ü20-jährige, da würd ich mir wie ein Kinderficker vorkommen, wenn ich da den Delfin eintachen würde ;)

[focusbiker]
19.01.2005, 17:40
Mmmh... Homo-Ehe ist das nicht eher etwas zu hoch gegriffen, sowas eine Ehe zu nennen. Das soll jetzt nich abwertend klingen, aber so eine richtige Ehe ist das doch nicht, oder? Sagt der Gesetzgeber nicht selber irgendwas von "Lebensgemeinschaft Homosexueller" oder wie hieß das doch gleich? Wie sehen denn da die zusätzlichen Rechte aus?

Die Kirche hat sich der Sache doch auch schon ein bisl angenähert oder bin ich da falsch informiert, aber es wird sicherlich nie soweit kommen, dass irgendwann 2 Lesben oder Schwule in der katholischen St. Josefs Kirche in München heiraten. :D

Was mich schon die ganze Zeit beschäftigt:
Wie machen die das? Wie merken die, dass sie schwul sind? Ich kenne nen Typen, der hat das erst mit 36 Jahren gemerkt. Fällt einem das normalerweise nicht früher auf?
Hängt das eventuell damit zusammen, dass der gesellschaftliche Druck in der Hinsicht auf ein Coming-Out ziemlich groß. Wer schwul ist, dem wird nicht viel zugetraut?
Ich hab das schon ziemlich früh gemerkt, dass ich Weiber toll finde! :D

Irgendwie muss dass einem doch auffallen, dass man andersrum ist, oder nicht? Ich meine, wenn ich in der Dusche nach dem Fussball mehr Spaß habe, als zu Hause bei meiner Ollen, da sollte man sich doch spätestens seine Gedanken machen:freak
Ist es eigentlich bekannt, wie viele Schwule in einer Hetero-Lebensgemeinschaft leben?

Crunkmaster
19.01.2005, 17:53
kann ja sein dass des Kind dann nich schwul wird aber schau dir mal an wie sein Leben damit praktisch "untergeht". schon im Kindergarten wird er von den anderen Eltern verachtet werden, in der Schule wird das nich anders sein, blos da kommen dann noch die ganzen Hänselleien von den Schülern, und wenns schlimm kommt wird er dadurch sogar Nachteile in der Notengebung haben, ich mein, es gibt noch viele Lehrer die den 2. WK miterlebt haben, da war das ein sehr heikles Thema. Und tut jetzt nich so als ob das nich stimmt, ich will hier keinem Lehrer was unterstellen, jedoch hat man auch so seine Eindrücke von manchen bekommen, die viele Vorutreile wiederlegen.
Aber naja, das is wieder ein anderes Thema...
@topic: Ich finde es nich richtig, das Leben in die Hände solcher Menschen zu legen, weil die dann automatisch das Leben des Kindes massiv beeinträchtigen werden oder gar stören. Das is genauso wie Eltern, die einen Gottfried oder Mathilda nennen, das verändert das zukünftige Leben drastisch.
In meiner Klasse gabs auch ein Mädel, das von allen gehänselt wurde, etc. weil die fast nie was gesagt hat, und wenn doch mal, dann mit so ner Piepsstimme die nich auszuhalten war. Slbst wenn ein Lehrer sie was gefragt hatte, war erstmal ne Minute lang Stille, und dann...
die hat des n halbes Jahr mitgemacht bis sie dann die Schule! gewechselt hat, so brutal war des. Ich hab da nich mitgemacht, aber was dagegen machen konnte ich auch nich.
Naja was ich damit sagen will, wenn sich welche zum selben Geschlecht hingezogen fühlen, dann sollen die damit nich noch andere Leben, sagen wir mal grob ausgedrückt, verschandeln, denn das is ja wohl klar dass deren Kinder ein sehr schweres Leben haben werden, vorallem in der Kindheit, selbst bei der Heirat, wenn sich die Schwiegereltern kennen lernen, usw...
Schwule können von mir aus in der Gesellschaft leben, ich hätte nichmal ein Problem mit nem homosexuellen befreundet zu sein, solang er mich nich anmacht :) joke
Aber wenn, dann soll das bitte diskret sein und nich auch noch aufdringlich wie so mancher. Will & Grace is das beste Beispiel. Waqs kann man denn gegen den einen, der sich normal verhält, noch sagen? Er stört keinen damit, und machts auch nich deutlich bemerkbar, doch dem anderen könnte ich pausenlos eine in sein Labermaul schlagen. Solche Schwulen wollen extra noch auffallen und tun fast so, als ob Schwulsein etwas besonderes wäre, oder gar noch besser als Hetero. Wenn ein "normaler" Homosexueller dir über den Weg läuft, würdest du ihn niemals als solchen erkennen, denn sie leben ja ansonsten auch ein normales Leben wie alle anderen. Die andere fraktion soll sich jedoch einweisen lassen oder weis was ich, schließlich laufen wir ja auch nich sonderlich rum und schreihn, uhh ich bin hetero und ihr schwulen sollt mich gefälligst infrieden lassen...

Und ich sag mal so: ich hab so ein paar homos in der Gesellschaft leiber als so'n Haufen pädophiler Schweine, die ihre Kinder... :mad

Holodan
19.01.2005, 18:40
1. schreib doch bitte mal mit Absätzen. Ohne sie bekommt man ja Kopfschmerzen.

2.

kann ja sein dass des Kind dann nich schwul wird aber schau dir mal an wie sein Leben damit praktisch "untergeht". schon im Kindergarten wird er von den anderen Eltern verachtet werden, in der Schule wird das nich anders sein, blos da kommen dann noch die ganzen Hänselleien von den Schülern, und wenns schlimm kommt wird er dadurch sogar Nachteile in der Notengebung haben

An wem liegt das denn? An der Gesellschaft und nicht an den Homosexuellen, die zusammen ein Kind adoptieren. Warum sollten sie nicht das Recht haben, ein Kind zu adoptieren, nur weil die Gesellschaft sowas nicht annehmen würde? Die Leute, die Homosexuallität nicht so akzeptieren sollte man... :grr

PS: Nein, ich bin nicht schwul! :rolleyes

EDIT: die Kinder werden dann auch schwul (o.ä.)

Sowas dummes hab ich lange nichtmehr gehört. Es gibt viele homosexuelle Paare, die ihre Kinder weit besser erziehen, als Hetero-Paare und die Kinder sind nicht schwul! :rolleyes

Tiu
19.01.2005, 23:30
']Mmmh... Homo-Ehe ist das nicht eher etwas zu hoch gegriffen, sowas eine Ehe zu nennen. Das soll jetzt nich abwertend klingen, aber so eine richtige Ehe ist das doch nicht, oder? Sagt der Gesetzgeber nicht selber irgendwas von "Lebensgemeinschaft Homosexueller" oder wie hieß das doch gleich?
Nene.
EHE ist auch wieder ein Wort aus dem germanischem.
E-WALD = der das Recht waltet.
E = Recht
EHE = eine rechtmäßige Verbindung / Verpflichtung

Man geht eine Verbindung und zugleich eine rechtliche Verpflichtung gegenüber jemandem ein!
So ist auch eine Homosexuelle Ehe eine rechtliche Verbindung die auf Verpflichtungen gegenüber dem Partner (Unterhalt etc.) beruht.

linkser
19.01.2005, 23:33
muss holodan zustimmen. hatte auch schon einen beitrag dazu geschrieben, leider genau in der zeit, in dem es wartungsarbeiten im forum gab, so dass der nicht abgesendet werden konnte.

ich glaube auch, dass die kinder gar nicht so das problem sind, sondern viel mehr die intoleranten eltern. denn das kind eines homosexuellen paares hat ja keine auffälligen merkmale (weder körperlich, noch geistig), die die kinder irgendwie abstoßend oder lustig finden, und erst wenn die eltern sagen: "iih, guck mal der junge hat 2 väter. das ist doch pervers. ich will nicht, dass du mit dem spielst" werden auch die kinder den jungen/mädchen ärgern.

das lehrerproblem, das ich auch teilweise sehe, wird sich eh in den nächsten auf biologische art und weise ändern, denn selbst die, die kind waren im 2.weltkrieg, sind mittlerweile alle 65 und ergo nicht mehr im dienst. und nicht alle rentner sind schwulen/lesben-feindlich.

und ich behaupte mal, dass es ein kind in manchen fällen bestimmt besser bei einem homosexuellen paar geht als in einer normalen familie. denn die homosexuellen (übrigens von dir als "solche menschen" bezeichnet, noch distanzierter kann man das schon nicht mehr sagen) werden nur ein kind adoptieren, wenn sie das wirklich wollen und es auch dementsprechend lieben, hegen und pflegen. während ich mir bei manchen "normalen" eltern nicht sicher bin, ob das kind wirklich gewollt war und ob sie es denn auch 100% lieben.

AND1
20.01.2005, 01:07
Oh Mein Gott.
Homosexuell ist ...
...
..wenn jmd das eigene Geschlecht attraktiv findet.


Das ist wie bei uns Männern, die meisten zumindest finden Frauen attraktiv. So schließt sich, dass Frauen Männer attraktiv finden. Aber irgendwas muss ja muss ja am anderen Geschlecht anziehend sein, wenn ein Mann bzw eine Frau dies am anderen Geschlecht nicht findet bzw nicht so schnell findet so schaut sich der/die jenige dann lieber beim eigenen Geschlecht um. Falls die Person dort schneller fündig wird so wird sie aller anschein interessiert am eigenen Geschlecht und irgendwann homosexuell.

Das ist zumindest mal ne Theorie.

Herrmann
20.01.2005, 11:02
Wenn bist du schon längst schwul, verdrängst es aber oder ignorierst es.NEIN bin NICHT schwul.
Dennoch ist nicht's unmöglich
Aber deine Theorie wie man zum anderen Geschlecht wechselt .... ist irgendwie ohne Hand und Fuß, bzw. die Begründung (besnders beim Mann).
Du hast noch nie eine "Monsterfrau" erlebt oder? Und dann hast du Pech und erwischt noch eine. Und irgendwann denkst du alle Frauen sind so und "probierst" einen Mann. Und da klappt dann die Beziehung.
Weil ja Männer untereinander eine andere Basis haben als Mann und Frau.
P.S: Zu deiner Signatur. Es heisst "Interesse an einem Handy?", nicht "einen Handy". Danke
Wo hört normal auf und fängt pedophil/krank an ?
Wenn heute ALLE Homo' werden, sind "morgen" alle Hetero's unnormal und werden gehänselt. ("Was du bist mit einer Frau zusammen? Bäh :D )

porn()pole
20.01.2005, 11:39
Trotz aller Akzeptanz und Toleranz:

Ich bin weiterhin der Meinung, dass es nicht ganz normal sein kann... es war auf oberster Ebene wohl eindeutig anders geplant!

Hänseleien und Diskrimminierungen sind natürlich banane und völlig daneben, aber trotzdem ist es das vorangige Ziel eines jeden Mannes (und auch jeder Frau), sich fortzupflanzen. Und das funzt halt nicht in einer homosexuellen Beziehung! Und was auf natürlichem Wege nicht funktioniert, sollte auch mittels einer Adoption oder ähnlichem nicht funktionieren.

Klar, ein künstliches Hüftgelenk funzt auch nicht auf natürlichem Wege, aber das betrifft einen nur persönlich. Ein Kind erziehen zu dürfen, ist eine andere Geschichte. Dieses Recht würde ich sogar vielen heterosexuellen Paaren entziehen ;)

[focusbiker]
20.01.2005, 11:55
Naja, man könnte da schon von einer eingeschränkten Toleranz sprechen, oder net? Dass es für uns als "normal-gepolte" schwierig ist, die Sache nachzuvollziehen, ist, denke ich mal, schon klar. Akzeptieren ja, nachvollziehen nein.

Über Hänseleien braucht man sich wohl nicht mehr zu unterhalten :rolleyes Das wäre genauso, wenn uns ein Schwuler sagt: "Du bist krank, weil du auf Tussis stehst!"

Aber die Brücke vom künstlichen Hüftgelenk zum Schwulsein und Kinder adoptieren ist echt sehr weit hergeholt! :D Nichtsdestotrotz ist das schon nicht verkehrt, was du sagst.


NEIN bin NICHT schwul.
Dennoch ist nicht's unmöglich
:daumen

------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Ich stelle jetzt einfach mal die Hypothese auf, dass diejenigen, die hier am lautesten geschrieen haben, entweder irgendwas kompensieren wollen oder selbst, naja, wie soll ich es sagen, sich nicht ganz so klar darüber sind, was sie sind und sich ziemlich angegriffen fühlen.... :evillol :cool

Nukleareswinterkind
20.01.2005, 17:08
Ich hab mal irgendwo gehört, dass der Mensch, wenn er geboren wird, sich für BEIDE Geschlechter interessiert. Also ist krank für schwul sein ehr der falsche Begriff. Dass wir Hetero werden liegt letzten Endes nur daran, welche Erfahrungen man mit verschiedenen Geschlechtern macht, aber mit Sicherheit spielt der Fortpflanzungtrieb da auch noch eine Rolle, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass es von der Natur so gedacht ist, dass wir uns nicht fortpflanzen, dann würden wir ja aussterben! Aber wissenschaftlich gesehen wird jeder Mann/Frau schwul/lesbisch, der/die in einer Gesellschafft geboren wird, die nur aus seinem Geschlecht besteht. Dennoch mein Mathelehrer ist schwul, und zwar so wie es im Bilderbuche steht (der berühmte Akzent, die typische Kleidung, und die "seltsame" Bewegung), das find ich schon sehr extrem ich meine, ich hab echt kein Problem damit auf wen der steht, aber muss er denn umbedingt seine Homosexualität so offensiv in der Gesellschaft durchsetzen, kann man sich nicht ein bischen "normaler" verhalten?

mellow
22.01.2005, 02:09
Zur Homosexualität kann ich, denke ich, viel sagen, da ich mit einem schwulen mann zusammenlebe:
Also, als mitbewohner ist er schon öfter schwierig und sehr zickick, muss gestehen das ich das bei hetero männern noch nicht erlebt habe.
es ist nicht wie im fernsehen!!! (will and grace, the next best thing, oder der film mit jennifer aniston-> vui schas)
also bei mir zumindest nicht.
vielleicht gibt es durchaus frauen die mit ihren schwulen mitbewohnern schlafen, keine ahnung.
ich habe die erfahrung gemacht das schwule männer auch sehr frauenfeindlich sein können. nicht sehr nett!
Positive aspekte, hm, einkaufn, ein klische das bei mir und meinem mitbewohner zutrifft!
Heulfilme, heulmusik, obwohl ich coldplay schon nicht mehr hören kann.
er kocht und bäckt auch total gut, der weitere haushalt ist nicht so sein ding, also wäsche waschen, bügeln, putzn,...neee absolut nicht!
zu seiner verteidung muss ich sagen das sich die hetero männer immer ein wenig bedroht fühlen und das dass die schwulen verunsichert und verärgert.
sie sind schon in der gesellschaft der männer ein wenig hinabgestellt und unakzeptierter als die lesben. weil ich kenne keine frau die sagt das sie es geil findet wennn zwei männer küssen!bei uns frauen schaut die ganze sache anders aus das stimmt schon!
muss dazu sagen das ich hetero bin aber in meiner jugend natürlich auch erfahrungen mit frauen ausgetauscht habe! lg mellow

curson
22.01.2005, 02:43
Hatte vor 9, ja 9 Jahren mal nen Schwulwn als Nachbarn.
Ne der war absolut in ordnung.
Keine Probleme der war besser zu genießen als der Rest.#
Kann natürlich auch darangelegen haben das meine ja Eltern sehr tollerant sind und im Gegensatz zu den Anderen Hausbewohnern nen guten Draht zu ihm hatten.
Das war bisher der Einzige dem ich begenet bin!
Hatte nichts gegen ihn aber trotz dem muss ich mir immer wieder die Frage stelllen ob soetwa wie der OB von Berlin etwas währe was er sein sollte nähmlich ein Vorbild fütr die jüngeren Generationen?
Kann zwar an den Personen liegen aber in den Medien wird so ein Unfug gelabert...das kann ich hier nich schreiben....Schwule sind eine Minderheit und das mit gutem Grunde.
Wir wollen tollerant sein aber irgentwo muss eine Grenze gezogen werden.
Es ist nicht normal. Sondern eine Abnormalität!
Augen auf und durch! Aber das ist kein Grund das als etwas hinzustellen wie die Ehe!
Wenn das so weitergeht dann sehe ich nur noch einen Verfall......

Tod
22.01.2005, 21:22
Ich sehe das ganz sachlich. Homosexualität ist schlicht gleichgeschlechtliche Liebe. Stellt man auf den reinen Zeugungsakt ab, der der Fortpflanzung dient, ist Homosexualität eine Laune der Natur, die so nicht vorgesehen und daher anormal ist. Per definitionem.

Kommt sogar im Tierreich bei sehr vielen Tierarten vor. Ist also nichts, das der Mensch erfunden hätte. Sex ist bei Menschen und auch bei einigen Tierarten aber nicht nur zur Fortpflanzung dar (man erinnere sich an die ständig poppenden Affen in Afrika, die damit Streß abbauen). So gesehen kann es auch Auswuchs einer sozialen Komponente sein. Im alten Griechenland hielt der Gelehrte, der was auf sich hielt, sich einen Schüler (Knaben!), zu dem er stets auch sexuellen Kontakt hielt. (Ich persönlich finde das krank, aber wer bin ich, über das Kulturverständnis anderer zu urteilen?).

Ich frage mich allerdings, ob "Schwulsein" konditionierbar sein kann, sprich, ob Kinder, die unter Schwulen/Lesben aufwachsen (Stichwort: Adoption) vielleicht "wider die Natur" erzogen werden können und so eine Gesellschaft im Fortbestand gefährden können. (Ich weiß, daß das weit hergeholt ist!) - Also, ob man der Homosexualität auch noch Förderung angedeien lassen sollte oder dies lieber nicht tut. Von gesellschaftlicher Ausgrenzung spreche ich dabei nicht! - Ich bin weder Arzt, noch Psychologe, noch Anthropologe oder ähnliches, habe dazu also kein fundiertes Wissen.
Für mich persönlich ist es extrem "bäh". Nun habe ich nichts gegen Schwule per se. Mir is das "Latte" (haha, welch Wortspiel), was andere in ihrer Freizeit machen. Die können sich sonstwo reinf*****, wenn es sonst keine Auswirkungen oder Schäden für andere hat. - Was ich nicht leiden kann, sind die Tucken, die einen "agressiv" anschwuchteln und sich betont weibisch gerieren, nur um entweder partout anders sein zu wollen oder dies anderen unter die Nasen zu reiben. (Oder wie der ewige Ödipuskomplex, den sie Heterosexuellen bisweilen "vorwerfen" - ich lach mich tot... und welchen Komplex haben die dann?).
Nun is Analsex alleine nichts ungewöhnliches (auch unter Heteros) und erwiesenermaßen (?) sind Frauen wohl grundsätzlich ein wenig homoerotisch veranlagt. Weiß ich nicht...

Für mich ist, je nach Erscheinungsform, etwas das mich a) anekelt, b) nicht interessiert, c) nachdenklich macht usw.

So, das reicht erstmal... ein sehr umfassendes und interessantes Thema.- Mal sehen, wie lange es durchhält. :D

PS: Ich kann mich auch köstlich über Will & Grace" amüsieren. Aber wenn ich so eine Supertucke, wie diesen Jack den ganzen um mich hätte... :freak

Green Mamba
22.01.2005, 21:25
Erinnert mich spontan an einen Nachmittag im Sommer, an dem ich fast 2h vor dem Pavian-Hügel im Kölner Zoo gesessen hab. Wer das noch nicht gesehen hat, unbedingt mal ansehen. Da geht vielleicht die Post ab. Denen ist völlig egal was sie da grad vor der Flinte haben. :evillol
Hab leider nicht gesehen als der Zoowärter zum Füttern kam. Der hatte sicher einen Keuschheitsgürtel an.

THE DEPUDEE
22.01.2005, 21:32
Haha, diese Dramen spielen sich doch quasi in jedem Zoo auf der Welt ab. Und daran sieht man doch wieder wer von wem abstammt. Oder, warum stehen so viele Knastologen gerne in der Dusche hinter einem ? Ausnahmen bestätigen dabei die Regel und in der freien Natur ist sowieso alles anders. ;)

D.S.i.u.S.
22.01.2005, 22:44
also ich würde Lesben und Schwulen Kinder haben verbieten. Na ja , ich frage mich entwickeln sich die Kinder dann normal oder doch nicht? Wie sind die Kinder dann so drauf wenn sie schon älter sind? Führt es zur Verbreitung von Homosexualität?
Es hat ähnlichkeit mit Hautfarbe , is man selber schwarz hat man andere einstellung gegenüber schwarzen. Also falls du als schwul geboren wirst ,wirst andere "Sichtweise" nicht kennen und du fühlst dich gut .


Also ich fühle mich in der nähe von schwulen nicht woll, sie sind finde ich irgendwie zu "weich" irgendwie anders.

Holodan
22.01.2005, 22:55
@D.S.i.u.S.:

Wenn man davon ausgeht, dass Kinder, die von Schwulen erzogen werden, auch schwul werden, da sie nichts anderes Kennen, gäbe es keine Schwulen. Denn jeder, der bei Hetero-Eltern aufwächst kennt dann folglich auch nichts anderes und wird dann natürlich auch heterosexuell.

Ich denke, dass wenn niemand in der Gesellschaft was gegen Schwule hätte, würden sich die Kinder überhaupt nicht anders entwickeln, wenn sie es nicht jetzt sogar schon tun. Ich denke auch, dass es jetzt nicht so ist. Meine Mutter hat selber einen Bekannten, der schwul ist. Er hat es nach Jahren geschafft mit seinem Partner ein Kind zu adoptieren. Es war 3 Jahre alt und ist nun 17. Er wird weder gehänselt und ist sehr selbstbewusst. Als er aufs Gymnasium kam stellte er sich vor die Klasse und sagte: "Hallo, ich heiße Mark und habe 2 schwule Väter!"

Die Klasse guckte dumm, niemand hatte was dagegen und er hat ne Menge Freunde, die auch zu ihm nach Haus kommen. Ich bin einer davon und seine Eltern (Ja E-L-T-E-R-N) sind sehr nett. Ich habe nichts gegen schwule, im Gegenteil, wenn ich so manche Eltern von anderen Kumpels sehe. :rolleyes

PS: Er ist Hetero und seit 3 Jahren mit seiner Freundin zusammen ;)

hans-kevin
27.01.2005, 17:23
jo also ich finde dass homosexualität ganz einfach gegen die natur vertößt, wie z.b. auch eine behinderung oder eine andere abnormalität.
ich könnte mir auch vorstellen, dass schule bzw. lesben einfach die natürliche aufgabe haben, die natur im gleichgewicht zu halten, sprich dass sie keine kinder bekommen und so die bevölkerungszahl kontrolliert wird.
ich persönlich nichts gegen schwule, ich kann mir nur einfach nicht vorstellen, einen kerl zu .... ihr wisst schon.

mfg

der hans

[focusbiker]
27.01.2005, 22:27
jo also ich finde dass homosexualität ganz einfach gegen die natur vertößt, wie z.b. auch eine behinderung oder eine andere abnormalität.
ich könnte mir auch vorstellen, dass schule bzw. lesben einfach die natürliche aufgabe haben, die natur im gleichgewicht zu halten, sprich dass sie keine kinder bekommen und so die bevölkerungszahl kontrolliert wird.
ich persönlich nichts gegen schwule, ich kann mir nur einfach nicht vorstellen, einen kerl zu .... ihr wisst schon.

mfg

der hans
Aua! Das tut aber Weh! Du meinst wirklich, dass Schwule bzw. Lesben die Bevölkerungszahlen regulieren sollen? :freak Der Vergleich mit den Behinderten hinkt aber ein bisl. Ich kenne genug körperlich behinderte, die erfolgreich ein Kind "Zustande" gebracht haben, wogegen auch nicht wirklich was spricht. Ganz davon abgesehen, dass eine Behinderung mit das Natürlichste auf der Welt ist, denn Gendefekte oder Behinderungen durch Unfälle sind alltäglich, wie im Übrigen das "Schwulsein" auch, nur, da ist ein meilenweiter Unterschied. Wenn ich das richtig interpretiere, dann haben laut deiner Meinung, Behinderte nicht das Recht auf Vermehrung :freak
Oder habe ich das was falsch Verstanden?

SL45i_user
14.06.2005, 00:12
*gähn..Thread rauskram~
Hmm..sehr interessant :D

Ich würde auch gerne wissen, wodurch das beeinflusst wird, dass man homosexuell ist/wird.
Natürlich ist man heute dem gegenüber aufgeschlossen und es ist nicht mehr so ein verklemmtes Thema, aber dennoch stößt man nicht überall auf Toleranz - Wieso auch? Sollen die Leute doch leben, wie es ihnen gefällt; solange man sich den Leuten gegenüber diskret verhält, selbst wenn man sie nicht mag, ist das doch ok.

Naja..das mit Homosexuelle und Kinder ist so ne Sache..ich denke schon, dass die Kinder in einer gewissen Weise "anders" erzogen werden, aber bis jetzt wurde auch nocht nicht bewiesen, dass diese Erziehung schlechter ist. Ich hab nix dagegen, aber ich persönlich bin eg nicht so der Freund des Kindergedanken, Hochzeit usw. (vllt. bin ich da noch zu jung für <.<)

Ja, ich bin schwul, na und? Ich mach da keine große Sache draus; ich find das weder großartig, noch so schrecklich, dass ich vorgeben muss "normal" zu sein, weil ich es selbst nicht verkrafte oder so.. :freak Ich mein das so Patrick Lindner-like..irgendwie belügt man doch sich selbst..:rolleyes naja..aber als der aufwuchs, wahrscheinlich im hintersten Kaff XYZ, wär das auch ziemlich kompliziert geworden (ich kenn seine Biographie nicht und das ist auch kein Angriff gegen ihn oder so...tut mir leid, falls ihr das böse aufgefasst hab, Patrick Lindner Fans :lol)

Was ich persönlich ziemlich übertrieben finde, ist diese Reaktion "Ich bin ja soo tolerant, aber ich würd nie mit nem Schwulen in ein Freibad (oder so) gehn, weil er mich ja überfallen und vergewaltigen könnte.." xDD Irgendwie zum Lachen.. Ich will das keinesfall aufspielen, aber wenn man hetero ist, dann steht man doch auch nicht automatisch auf JEDE Frau, oder lieg ich da falsch? Mag zwar sein, dass man sich als Schwuler in nen Hetero verliebt, aber man kann sich ja schließlich auch in eine Lesbe verlieben.
Ich persönlich lass von Heteros eh die Finger weg, das bringt nur Kummer ^^"

Argh o.O ich finde eg die Begriffe schwul, homo und hetero irgendwie abwertend, ich weiß auch nicht wieso..ich sträube mich dagegen es zu schreiben (>.<)°

Vllt. wird man eh nur viel zu sehr sexorientiert angesehn. Ja, Männer sind animalischer, aber diese rein-raus-Geschichten sind doch eg jedem zu wider, der auf der Suche nach Liebe ist... Sex sells! Wer f!**** will, der kann sich eine ausm Rotlichmilieu angeln, wenn er es unbedingt so nötig hat o.O..Nun aber zurück zum Thema
Ich finde auch teilweise Frauen attraktiv, aber nicht mehr. Ich kann z.B. nicht nachvollziehen, was an Frauenbeinen so erregend ist. :D Teilweise nervig finde ich diesen Metro-trend, Alle wollen ihre feminine Seite zeigen, wie schön..wenn man damit besser bei Frauen ankommt, warum nicht. ó.Ò Ich will hier auch niemand mit meinem Geschwafel langweilen ... Definitionen von schwul findet man genug..wen es so interessiert, der kann sich sowas gerne durchlesen; wofür gibt es Google? :D

Vllt. bin ich einfach kein normaler Schwuler..oh nein..ich bin abnormal²; ich glaub, ich geb mir die Kugel :lol Nunja..ich denke schon, dass man "es" einem teilweise anmerken kann, wenn man nicht grad im rosa Tütü rumhüpft und seine Stimme verstellt, was ich übrigens sehr affig finde..Tucke schimpft sich das ja..mag ja sehr witzig sein, aber erm...nicht wirklich die Art von Männern, die mich anspricht xDD Ich bin immerhin auch nur ein Mensch, ändern kann ich es auch nicht. Hmm...noch was vergessen? Glaub nich.. dann erstmal GN8 :n8

[focusbiker]
14.06.2005, 08:18
:daumen

Öhm... was oder wer ist schon normal? Ich denke, da hat jeder seine eigenen Maßstäbe, die wohl eher relativ subjetiv sind.

Wie ist denn die allg. Definition von schwul? :confused Nur: Mann steht auf Männer, oder net? Gibt es da nochmal Unterschiede? Nöh, oder? :freak

Mir ist das echt Latte, ob jemand schwul ist, oder nicht. Jeder so, wie er will. Du hast eigentlich recht, man sollte sich wirklich keine Gedanken machen, ob das gegenüber schwul ist oder nicht, schon gar nicht, ob dieser jenige einem dann noch an die Wäsche geht. Wäre wohl ein bisl arrogant. Ich gehe ja auch nicht davon aus, dass, wenn ich mich mit einer Dame unterhalte, diese mir sofort ans Leder bzw. an mein Teil will (obwohl diese Vorstellung manchmal gar nicht schlecht wäre :lol :evillol)!

Wie dem auch sei, ich persönlich habe nichts gegen Schwule oder Lesben, die sind mir genauso egal wie jeder Hetero. Doof nur, wenn du versuchst eine Frau aufzureissen und diese sich dann als Lesbe entpuppt...

oDeM
14.06.2005, 09:08
Ich verstehe auch nicht woher dieses komische, verzerrte Bild von "nicht heterosexuellen Männern" (<-- nur für dich SL45i_user ;)) kommt. Ich hab den Thread jetzt nicht mehr von vorne gelesen, aber ich meine in Erinnerung zu haben, dass ich damals kräftig mitdiskutiert habe :) Mein Bruder ist auch Schwul und man merkt es ihm so kein Stück an. Er ist vielleicht rein äußerlch und von seiner Ausdrucksweise männlicher als manch ein Hetero. Ich denke da jetzt an diese Möchtegern-Schönlinge die morgens in ne Badewanne voll Selbstbräuner hüpfen und nen tuffigen "Brillianten-Ohrring" tragen. Naja...bis solche Vorurteile aus der Welt sind werden warscheinlich noch Jahre vergehen.

Was ich jedoch nicht verstehen kann ist z.B. die Reaktion einiger Menschen. Natürlich kann man für sich entscheiden, dass man was gegen Homosexualität hat. Nur auf welcher Grundlage?! Wenn ich z.B. auf tagesschau.de lese, dass Homosexuelle in Polen ein Demonstrationsverbot bekommen. Oder dass sie, wenn sie trotzdem auf die Straße gehen als "Mörder, Pädophile und Abartige" Quelle (http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4421972,00.html) beschimpft werden?
Das einzige was Abartig ist, ist soetwas zu rufen und zu behaupten...

Aber um mal auf die ursprüngliche, neue Frage zurückzukommen

Ich würde auch gerne wissen, wodurch das beeinflusst wird, dass man homosexuell ist/wird.
Ich glaube man kann das nicht beeinflussen. Entweder man ist so oder nicht. Ich glaube auch nicht, dass man zu einem Homosexulellen erzogen werden kann. Am Ende entscheiden immer noch die Gene und Hormone. Selbst wenn man als übelster Matcho erzogen wurde kann man z.B. schwul sein. Man wird es sich selbst nur nicht eingestehen und vielleicht den Rest seines Lebens unglücklich sein. Wer weiß...

Naja..das mit Homosexuelle und Kinder ist so ne Sache..ich denke schon, dass die Kinder in einer gewissen Weise "anders" erzogen werden, aber bis jetzt wurde auch nocht nicht bewiesen, dass diese Erziehung schlechter ist. Ich hab nix dagegen, aber ich persönlich bin eg nicht so der Freund des Kindergedanken, Hochzeit usw. (vllt. bin ich da noch zu jung für <.<)

Mir gehts da ähnlich. Im Moment wäre ich auch eher dagegen, aber nur aus dem Grund, dass es nicht akzeptiert sein wird und ich mir denke, dass die bzw. manche Kinder ein schwereres Leben haben werden. Aber eben nur resultierend von außen und der Intolleranz der Menschen und nicht am homosexuellen Paar. Die werden ihre Sache womöglich sogar besser machen als manch "normales" Paar.

thiron
14.06.2005, 11:25
Homosexualität ist eine, Psychische, Abart. Evolutionstechnisch sicher nicht gewollt. Wir sind nunmal aufs fortpflanzen programmiert, was bei gleichgeschlechtlicher Liebe nicht funktioniert ohne eine 3. Person. ;)

Mann steht auf Männer

Ja, natuerlich. Was soll daran nicht klar sein.


Ich habe auch 2 Schwule Bekannte, einer davon ein guter Freund. Fuer mich war es noch nie ein Problem. Wenn wir mal unterwegs sind, in Bars oder Discos kommt dann auch mal ein Kommentar wie 'Der sieht ja suess aus' o.ä.. Wirklich ernst gemeint ist das nicht. Also sollte man nich davon ausgehen das ein Homosexueller direkt was von dir will (als Mann). Klisché, mehr nicht. Kommt wohl von so Hirnmatscherei wie Sitcoms ala Sex and the City.

Rosa Drache
14.06.2005, 16:06
Tja, jeder mit 13-14 Jahren mitbekommt, dass er sich bei Pornos lieber die Männer als die Frauen anschaut, hat trotz dieser ach so modernen Zeiten die Ar***karte gezogen. Bevor ich mich mit 17 geoutet habe, war das Leben nicht leicht. Gesellschaftliche Ausgrenzung ist viel schlimmer als ihr euch vorstellen könnt. Wenn euer Dad ständig über Schwule herzieht und ihr so tun müsst als wäre es lustig oder einer eurer besten Freunde von heute auf morgen nichts mehr mit euch zu tun haben will. Aber ein muss ich sagen: offene Anfeindungen finde ich persönlich besser als diese geheuchelte Pseudotoleranz. Zum Glück muss ich mich in meinem Umfeld inzwischen nicht mehr damit herumquälen, mit denen, die meine Art zu leben nicht abkönnen, will ich dann auch nix zu tun haben.

ZeRo.G
15.06.2005, 01:40
Aber ein muss ich sagen: offene Anfeindungen finde ich persönlich besser als diese geheuchelte Pseudotoleranz.versteh ich das richtig, dass es dir besser kommt, wenn man dich direkt als "Homo" oder "Schwuchtel" oder dergleichen offen anfeindet, als wenn man hinter deinem rücken lästert? R-E-S-P-E-C-T

ich selbst kenne nur wenig schwule, diese aber wenig auffallen und gut damit zurechtkommen (auch im verhalten und gespräch mit anderen leuten)... im gegensatz zu den metrosexuellen. bei denen habe ich keinen blassen schimmer, was ich von solchen halten soll. sind das halb-schwule oder was? diese Macker, mit rosa-polohemden und femininen eigenschaften werden von mir eher als homos eingestuft, als die leute, die es tatsächlich sind... weil die tragen die klischees (bereits erwähnte einflüsse wie Sex &the City etc.) deutlicher durch die gegend als die wahren Homosexuellen. (kommt mir perönl. jedenfalls so vor)

oDeM
15.06.2005, 08:53
@Rosa Drache: Was bedeutet für dich geheuchelte Pseudoltoleranz?

Was hat dein Vater eigentlich gemacht nachdem du dich geoutet hast?
Gute Freunde von meinen Eltern haben drei Söhne und alle drei sind schwul. Der Vater kommt da nicht so mit klar, aber ich glaube eher, weil er sich so sehr Enkelkinder gewünscht hat :)

.mojo
15.06.2005, 10:53
- Achtung: Flame-Potenzial -
MEiner MEinung nach ist Homosexualität - egal ob bei Männern oder Frauen - aus evolutionärer Sicht definitiv eine Krankheit (was jetzt nicht heissen soll, dass ich zwei geile Lesben nicht geil finden würde ;D), da man nach heutigem Stand der Wissenschaft davon ausgeht, dass das Ziel eines jeden Lebens, jewglicher Art und Rasse, darin besteht, sich fortzupflanzen. Fortpflanzung aber ist unter dem Aspekt der Homosexualität ausgeschlossen. Durch die natürliche Ausslese würden gleichgeschlechtliche Partner also unter den normalen Umständen des Lebens (so langsam aus)sterben, ohne ihre "Fehlfunktion" in ihrem Erbgut weitergeben zu können.
Doch unter dem soziologischen Einfluss des denkenden Menschen und der modernen, offenen Kultur hat sich diese "Problematik" der Verantwortung von Mutter Natur entzogen, und breitet sich somit "ungehindert" weiter aus, und wird zunehmend mehr akzeptiert. Die moralischen Grundsätze haben sich verschoben. Genau wie "Kein Sex vor der Ehe", wie Alkoholkonsum Minderjähriger, wie Zigaretten, usw...

Aus obigem Text könnte man nun annehmen, ich hätte was gegen "Schwule". Dem ist nicht so. Ich sag immer "Leben, und leben lassen". Wogegen ich was habe ist diese "ich bin schwul und lass es auf die tuckigste Art raushängen, die ich mir einfallen lassen kann, stopf mir ein Tempo in die nase, um noch tuckiger zu klingen, mache immer ätätähtäähh, und wenn das jemandem nicht passt, mach ich extra immer stärker damit weiter" Einstellung einiger Schwuler. Also ich kenn auch nur einen Schwulen persönlich, aber der ist genau so!!! ich hab ja nix gegn Schwule, aber gegen den Typ hab ich was... Aber egal.
Jedem das seine... (Naja, das könnt man jetzt wiederrum falsch verstehen. Denn den Spruch hatte ja auch schon "der andere" vor einem seiner "Lager". Und wie der zu homosexuellen stand, wissen wir, glaube ich, alle)

XBlack_AngelX
15.06.2005, 12:22
Ich glaube nicht, dass man die Homosexualität dem biologischen Grundsatz der Fortpflanzung gegenüberstellen kann. Wir leben in einer modernen Gesellschaft in der man den Sinn des Lebens nicht mehr auf die Erhaltung seiner Rasse beschränkt. Den Sinn des Lebens und wie man sein Leben gestaltet kann jeder selbst bestimmen.

Wenn es um Biologische Grundsätze geht, wären die meisten Sachen nicht im "Sinne des Erfinders". (z.B. Sex ohne sich fortpflanzen zu wollen, Verhütung, Rauchen,...etc.)

Bei Homosexuellen gibt es genauso viele Unterschiede, wie bei allen anderen sexuellen Ausrichtungen auch. Es gibt welche, die Leben und sich anderen gegenüber geben wie jeder heterosexuelle auch. Dann gibt auch welche, die Leiderschaften der Öffentlichkeit nicht vorenthalten. Na und? Mögen muss man es nicht. Genau so nicht, wie andere, die Ihre Leidenschaften und Meinung oder Glauben der Öffentlichkeit präsentieren (Punks, Hippies, Rechtsradikale, Christen, Juden, alternative Gruppen... und und).

Das Problem dieser Gesellschaft ist nicht, dass sie generell untollerant ist, sondern dass die Sexualität für die meisten mehr Privatsphäre bedeutet als alles Andere. Dort hinein lassen sich die wenigsten Menschen schauen. Deshalb auch die Inntolleranz oder wie es manche umschreiben ("Es stört mich nicht, solang mich keiner Anspricht, etc.")

Fassen wir uns doch mal selber an den Kopf und stellen die Frage: Man wird als heterosexueller Mensch von einem Gleichgeschlechtigem "angebaggert". Wer würde agressiv reagieren und wer würde sagen "ich fühle mich geehert, habe aber kein interesse da ich nicht schwul bin".

Ich denke 80% aller vermeintlich tolleranten Menschen halte sich nur für tolleranz, da es die Öffentlichkeit von Ihnen erwartet.

nightboy18
15.06.2005, 12:32
also ich bin schonmal beeindruckt das hier eigentlich recht viele homosexualität respektieren. und das in einem forum in dem (fast?) alle jungs sind ;)

ich muss gestehen ich selbst fühle mich zu jungs hingezogen :D und es halt lange gedauert bis ich das gemerkt habe bzw. ich selbst auch damit klargekommen bin. so etwas ist für einen selbst auch nicht so leicht zu akzeptieren und was wir als aller letztes gebrauchen können ist verachtung von den leuten die auf der anderen seite leben oder besser gesagt normal sind.

ich glaube meine freunde können bestätigen das ich auch heterosexualität vollkommen akzeptiere :D :D . nee spaß beiseite: meine freunde sind überwiegend weiblich, was aber nicht heißen soll das ich tuntig bin oder ähnliches. ich komme mit jungs genau so gut zurecht, wie mit mädchen.

ich bin zwar jetzt nicht der mensch der anderen leute einredet schwul zu sein oder lesbisch zu sein dennoch habe ich sehr großen respekt vor leuten die auch schwul oder lesbisch sind. ich glaub wenn meine beste freundin lesbisch wär das ich mich mit der prächtig verstehen könnte. ich würde der sofort um den hals fallen. warum? sie weiß das ich nicht auf mädchen stehe und ich weiß das sie nicht auf jungs steht. somit sind gedanken ausgeschlossen das man sich nicht mehr normal unterhalten kann ohne sich die person gleich im bett vorzustellen. ist meine meinung.

zum anderen sage ich zu meinen hetero-freunden schon oft das ich es gut finde das ich so bin wie ich bin. und plappere auch manchmal (vielleicht etwas zu viel) aus meinen träumen :D was aber nicht heißen soll das ich den ganzen tag dahänge und den leuten eintrichtere wie toll ich doch bin weil ich anders bin. sicherlich ist man auch etwas stolz darauf (ich zumindest schon da können jetzt die gegner sagen was sie wollen aber ich habs mir auch nicht ausgesucht) aber sowas gibt man in einem gewissen maße preis und dann is wieder gut.

bin gespannt wann der zeitpunkt bei uns auf der welt kommt wann jeder den anderen akzeptiert. zumal es sachen sind die keinem anderen was angehen. wenn ein junge auf der straße einen anderen jungen küsst schauen bestimmt gleich alle doof aus der wäsche und einige werden beleidigend. obwohl es ihnen egal sein kann. was ich damit sagen will: viele machen das nur das sie zeigen können wie toll sie doch sind. zumindest ändert es doch nichts daran ob es jemand akzeptiert oder nicht. es ist die sache der jeweiligen person und jeder mensch soll sich so entfalten wie er ist.

so und jetzt schlagt mich :lol :lol :D

Holodan
15.06.2005, 13:29
Huch, da diskutiert man in dem Thema mit und nach Monaten melden sich direkt 3 schwule Jungs an einem Tag und outen sich hier im Forum. Find ich klasse! :daumen

Ich habe großen Respekt vor homosexuellen Leuten, die sich outen. Ich kann mir vorstellen, wie schwer es ist akzeptiert zu werden, gerade wenn immer alle sagen, dass sie einen so akzeptieren, man aber immer das Gefühl hat, dass sie es nicht tun.
Es gibt so einige Sachen, die ich nicht begreife, bzgl. des Verhaltens einiger Menschen. Dazu gehört eben auch die Intolleranz, egal ob Behinderten, Homosexuellen oder sonstigen "anders" lebenden Menschen gegenüber.

Natürlich war die Homosexualität nicht von der Natur vorgesehen, jedoch gibt es noch keinen Bevölkerungsschwund aufgrund von Schwulen und Lesben, eher im Gegenteil. Von daher ist dieser Aspekt, bzw. diese Angst auch zu vernachlässigen.

Ich sehe in der Schule immerwieder Mitschüler, die sagen "Bahhh...schwul" oder "Igitt, ich hab letztens 2 dumme Schwuchteln gesehen". Da fragt man sich doch echt in welcher Welt wir leben. :freak

Naja, mich würde interessieren, wie ihr euch geoutet habt und wie euer Umfeld darauf reagiert hat. Ich stelle mir das gerade bei Oma und Opa, oder allgemein bei Eltern der älteren Generation sehr schwierig vor.

oDeM
15.06.2005, 13:44
Die moralischen Grundsätze haben sich verschoben.
Jo aber diese Grundsätze existieren nur in deinem Kopf. Die wurden irgendwann mal erfunden, um Leute in Schach zu halten und in ihrer freien Entfaltung zu hindern. Vom rein biologischen Aspekt gibt es sowas doch gar nicht.

Ich muß XBlack_AngelX schon recht geben. Heutzutage hat unser Leben so viel mit Selbserhaltungstrieb und Erhaltung der Art zu tun, wie Microsoft mit Open Source. Die absolut einzigen Argumente, die "Gegner" der Homosexualität bringen sind Religion (jedoch nicht alle Religionen, was wiederum beweist, dass dies ein absolut subjektives Argument ist, das nur in den Köpfen existiert also nicht real ist) und die Geschichte mit der Fortpflanzung. Das kann man unter biologischen Gesichtspunkten nachvollziehen unter gesellschaftlichen jedoch nicht. Also auch im Bezug auf das hier und jetzt nur die halbe Wahrheit.
Ich glaube viele Leute wissen gar nicht weshalb sie etwas gegen Homosexualität haben. Es wird halt von ihrem Umfeld erwartet und irgendwann glaubt man selbst.

Das Problem dieser Gesellschaft ist nicht, dass sie generell untollerant ist, sondern dass die Sexualität für die meisten mehr Privatsphäre bedeutet als alles Andere. Dort hinein lassen sich die wenigsten Menschen schauen. Deshalb auch die Inntolleranz oder wie es manche umschreiben ("Es stört mich nicht, solang mich keiner Anspricht, etc.")
Jopp, das ist auch noch so ein Punkt. Ich kann mir persönlich auch nicht vorstellen mit einem Mann Sex o.ä. zu haben. Die Vorstellung an sich finde ich nicht so prickelnd. Nur! Viele Leute kommen mit der Vorstellung nicht klar. Ob jetzt auf sich selbst oder ein homosexuelles Paar bezogen und reagieren mit Ablehnung, Verachtung, etc.

Cyberdud
15.06.2005, 19:02
so, jetzt kommt mein Senf;

Zunächst einmal solltet Ihr (oder einige) nicht immer so die Staaten verteufeln. Natürlich nicht alles richtig was sie tun (siehe links ;) ), aber in diesem Thema finde ich das recht unpassend.

[QUOTE=oDeM]
Ich muß XBlack_AngelX schon recht geben. Heutzutage hat unser Leben so viel mit Selbserhaltungstrieb und Erhaltung der Art zu tun...QUOTE]

irgendwie kann ich Euch in diesem Punkt nicht zustimmen. Klar werden in hetrosexuellen Beziehungen Verhütungsmittel verwendet, allerdings meißt nur, weil man ein Kind zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht ausreichend Versorgen kann...und dann finde ich den Einsatz von Verhütungsmittel richtig.

Allerdings sollte man sich immer vor Augen frühen, dass man Lebt, um sich Vortzupflanzen. Und meines Wissen geht das bei homosexuellen noch nicht. Es ist halt so in der Natur.

Thema Erziehung: Ich habe vor kurzem einen interessanten Bericht bei Arte gesehn. Dort ging es um lesbische Paare, einige von diesen hatten sich von unbekannten Schwängern lassen und stellt Euch vor, ein großteil ihrer Kinder war auch Homosexuell.

oDeM
15.06.2005, 19:36
dass man Lebt, um sich Vortzupflanzen
Das ist eben die "Streitfrage", ob das heute immer noch so ist. In Bezug auf unsere "moderne" Gesellschaft, wo jeder (theoretisch) frei in seinen Entscheidungen ist und sich mittels Psychologie und Philosophie auf die Suche nach dem "Sinn des Lebens" begibt.
Früher (in schlechteren/ärmeren Zeiten) war die Antwort warscheinlich Fortpflanzung, jetzt ist sie 42 :D.
Ne, mal Spaß beiseite. Besteht das Leben heutzutage wirklich nur noch aus Fortpflanzung? Ich denke nicht, wenn man den Trend (in Deutschland) beobachtet wo sich immer mehr Leute bewußt gegen ein Kind entscheiden. Das ist dann ja auch nicht im Sinne des Erfinders. Man muß die ganze Geschichte eben neu definieren und nach dieser neuen Definition müsste Homosexualität eigentlich normal sein.

Willüüü
15.06.2005, 20:07
Jopp, das ist auch noch so ein Punkt. Ich kann mir persönlich auch nicht vorstellen mit einem Mann Sex o.ä. zu haben. Die Vorstellung an sich finde ich nicht so prickelnd. Nur! Viele Leute kommen mit der Vorstellung nicht klar. Ob jetzt auf sich selbst oder ein homosexuelles Paar bezogen und reagieren mit Ablehnung, Verachtung, etc.

Das liegt aber daran das es für viele einfach ungewohnt ist andere "Arten" von Menschen zu sehen. Es ist für viele einfach ungewohnt, wer mit Homosexuellen "aufwächst" der kennt diese Art von Menschen und gewöhnt sich vielleicht daran.

gustl87
15.06.2005, 20:30
schön, dass man sich fortpflanzen kann - war bestimmt auch mal wichtig um die art als solches zu erhalten - doch man kann es auch übertreiben ...

wir haben eine bevölkerungsexplosion, die so heftig ist, dass man in manchen ländern schon um sauberes trinkwasser kämpft.
Und bei den chinesen giebt es das modell der 1-Kind-Familie, die entsprechend vom staat subventioniert wird.

ich glaube daher nicht, dass jeder umbedingt nachkommen zeugen soll.

@ Topic: der mensch macht dass, was ihm spaß macht - in diesem speziellen fall tun es auch viele tierarten. jeder von uns hat einen geruchssinn, der war mal dafür gedacht, dass wir gefahren riechen können (verdorbene lebensmittel, dreck allgemein, gift ...), doch was macht der auch so fortschrittliche mensch daraus ?
er entwickelt duftwässer (ja ich benutze sie auch) mit denen er seinen eigenen und den geruch der umgebung möglichst angenehm gestaltet. das selbe ist bei fast allen sinnen so ... geschmacksverstärker (man isst nichtmehr, was für einen gesund ist, sondern dass, was am besten schmeckt) sind eines der vielen beispiele.

und beim sexualtrieb ist das nicht sonderlich anders - wäre auch komisch, wenn gerade das eine ausnahme wäre oder ?

somit kann ich nur sagen: jedem das seine, solange er dabei die anderen, ausser sie wollen es anders, in ruhe lässt.

-gb-

Maxxer
15.06.2005, 21:02
Also was ist heute schon Normal ? :D
Ich bin ned Schwul ! Ich habe auch keine Probleme mit den Schwulen/Lesben, wieso auch ?
Meiner Meinung nach ist Schwul/Lesbisch sein fast so also wäre man ein Ausländer, man ist nicht überall erwünscht ! Der Vergleich ist vielleicht nich gerade Ideal.
Ich denke das die Schwulen/Lesben in der heutigen Zeit schon akzeptiert werden.
Diese Menschen wollten halt etwas neue Ausprobieren und sind dabei geblieben.

thiron
15.06.2005, 21:05
'Mal was neues ausprobieren' ? Ein Homosexueller kann es sich nicht aussuchen, ob er auf Maenner steht oder nicht. Also echt ...

Maxxer
15.06.2005, 21:12
'Mal was neues ausprobieren' ? Ein Homosexueller kann es sich nicht aussuchen, ob er auf Maenner steht oder nicht. Also echt ...


Ja, aber es soll auch solche geben die auf beides stehen !!

Der_MOB
15.06.2005, 22:59
Meiner Meinung nach ist das was ganz natürliches.

Warum?

Es gibt auch schwule Delfine(Quelle PM), Libellen(Spiegel) usw.. Ist also nicht unbedingt eine "Erscheinung" die nur beim Menschen auftritt.

Gruß MOB

Gonzo71
15.06.2005, 23:26
Ja, aber es soll auch solche geben die auf beides stehen !!Das ist dann Bisexuell. ;)

UTM
15.06.2005, 23:28
Ich geh auch noch in die Schule und in meiner klasse ist ein Schwuler. Es wird so halbwegs akzeptiert - solange er keinen angräbt. Die mädels finden seine Bettgeschrichten scheinbar sehr spannend - naja.

Generell finde ich auch, dass Lesben mehr angesehen sind als schwule, da frauen auch kein problem haben sich in der öffentlichkeit zu küssen (auch wenn sie hetero sind) - zumindest krieg ich des oft so mit.

Und ich muss persönlich natürlich auch zugeben:

Was gibt es schöneres als zwei hübsche frauen miteinander ....

Ach ja - der schwule wird auch nur akzeptiert, weil er offen damit umgeht und nicht immer sagt, dass er nicht schwul sei und auch dazu steht. Da macht des verarschen natürlich auch keinen spaß mehr, wenn es ihm nix ausmacht :freak

.mojo
16.06.2005, 10:29
Ich glaub, ihr habt mich da etwas falsch verstanden. Ich wollte damit nicht sagen, dass es meine Überzeugung ist, dass man sich fortpflanzen sollte. Jedenfalls nicht in der heutigen Welt. Im Moment würd ich auch nicht darn denken Kinder in diese Welt zu setzten. Aber man muss halt sehen, dass es von der Natur so vorgesehen ist, und die einzige Darseinsberechtigung darstellt, die ein jedes Lebewesen hat. Und wenn die Möglichkeit der Fortpflanzung durch eine Eigenschaft desjenigen nihct mehr gegeben ist, dann nen ich das Krankheit, oder Behinderung... Natürliche Auslese... Sorry, klingt etwas hart jetzt...



Generell finde ich auch, dass Lesben mehr angesehen sind als schwule, da frauen auch kein problem haben sich in der öffentlichkeit zu küssen (auch wenn sie hetero sind) - zumindest krieg ich des oft so mit.

Und ich muss persönlich natürlich auch zugeben:

Was gibt es schöneres als zwei hübsche frauen miteinander ....


Ich denke, dass liegt daran, das man sich zwei Frauen weitaus besser vorstellen kann als... Und das sagen auch Frauen. Also, viele die ich kenne, sagen auch, dass die Vorstellung von 2 Typen, die sich in den A........f......... nicht sehr appetitlich ist. Und das empfinde ich ganz entscheidend auch so!!! Also ich will hier echt keinen beleidigen, oder dergleichen, nd ich weiß ja auch nicht, wie das bei anderen ist, aber ich empfinde das als abstoßend...

Dilandau
16.06.2005, 12:05
@MrMojo
Kann das sein, dass du etwas arg prüde bist? Oder Vieleicht auf dem Lande/Bauernhof zu Hause bist? Es gibt auch Männer die mit Frauen Analverkehr haben... das ist kein privileg der Schwulen! Außerdem gibt es auch Lesben, die es untereinander Anal treiben... und es gibt noch viel viel schlimmere Sachen im S&M- oder Extremberiech... außerdem finde ich, dass dies zumindest ab diesen Punkt nicht mehr ins Forum gehört! Lese dir mal die Forum-Regeln durch!

Ich dachte damals als dieser Thread aufgemacht wurde, der macht es nicht lange... wenn die Forumregeln greifen, weil das Thema abrutscht... Mittlerweile war ich fasziniert was in diesem Thread so passiert ist und wieviel Mut in diesem Thread steckt...

Ich würde es Schade finden, wenn dieser Thread aufgrund so einem "Geflamme" geschlossen werden würde und bitte die Mods daher eher das Aqaurium für diverse Posts vorzuziehen...


Back to Topic
Ersteinmal verdienen sich alle die sich hier geoutet haben einen echt DICKEN RESPEKT! Ich kenne selbst welche aus der Szene und weiß wie schwer es Stellenweise ist sich zu outen und dazu zu stehen... die Mitmenschen machen es einem nicht immer gerade einfach - in der Großstadt ist es etwas leichter als auf dem Land...

Ich möchte 2 kleine Geschichten zum besten geben, die bestimmt auch für MrMojo interessant sein dürften:

(1) Ich selbst kenne auch so einen: Ich habe nichts gegen Ausländer, wenn nicht... Ich habe nichts gegen Schwule, wenn da nicht... Ich habe nichts gegen Arbeitslose, aber wenn die nicht...

Wir habe uns diesen Herren einfach mal geschnappt sind mit Ihm fort und haben Ihn dort 3 Herren vorgestellt... mit denen er sich prächtig verstanden hat und er hat sie sogar eingeladen Ihnen am nächsten Tag sein neu erworbenes Haus, welches er gerade renoviert, zu zeigen... gesagt getan der besagte Mann war hell auf begeistert von den 3 neuen Freunden, die er gwonnen hatte... so nette Menschen... als die 3 nach der Hausbesichtigung + Kaffee & Kuchen wieder gegangen waren ließ seine Freundin die Bombe platzen und beichtete Ihm, dass es sich dabei um einen Ausländer, einen Schwulen und einen Arbeitslosen gehandelt hat die wir sehr gut kennen und sehr gut mit Ihnen auskommen... und wir fragten Ihn ob sie jetzt wirklich so schlimm waren oder ob er sich bedroht gefühlt hat... zuerst schweigen, er sah uns total geplättet an und dann kam etwas womit wir nicht gerechnet hatten... er fiehl in seine alte Haltung zurück: "Ihr Schweine! Hättet Ihr mir das vorher gesagt ich wäre nie mit denen weg! Und ich Depp zeig denen noch mein Haus... Ihr könnt Euren sogenannten Freunden ausrichten, dass sie sich hier nicht mehr sehen lassen brauchen..." und seine größte Sorge war: "Der Schwule hat mir die Hand gegeben". Als ob es eine Krankheit wäre...

Ich sollte noch dazu sagen: der Mann kommt aus einer Bauernfamilie, ist stock konservativ und sobald er seinen Kirchturm nicht mehr sieht bekommt er Heimweh! ;) Klingt auch schon fast nach einem Cliché... Das war schon der Hammer bis wir denen letztens am Stammtisch beigebracht haben was eine Cocosnuß ist... Haben die echt nicht gekannt!

Weit über den Tellerrand schauen die nicht...

(2) Die 2te Geschichte geht mir bis heute nach!

Das war auch auf dem "Land" auf einem bayrischen Volksfest... wie es so ist gibts da jede menge Fahrgeschäfte... wir waren gerade angekommen als wir an einem Fahrgeschäft einen gigantischen Auflauf bemerkten und ständiges Lachen der Zuschauer... da dachten wir uns: Nix wie hin! Vieleicht wird da ja grad was geboten... leider hat uns der Anblick etwas erschreckt... in dem Fahrgeschäft saß ein Transwestit in einem Kleid, kreide bleich und immer wenn das Fahrgeschäft ein Auf- und Abbewegung machte lüpfte dies den Rock... entsetzt fragten wir einen Gaffer wie lange das schon geht... da sagt er:"Der Betreiber gibt schon seit 5 Minuten Extrarunden... als wir das hörten sind wir schier explodiert, sind zu den Betreiber in der Kabine und haben Ihn aufgefordert, dass Gerät sofort anzuhalten... der Mann sagte uns das sei sein Privatvergnügen, wenn er den Kindern Extrarunden spendiert und er wolle den Kindern nur einen Gefallen tun, sie freuen sich doch und grinste uns an... nach kurzer Diskussion blieb uns nichts anderes übrig die Polizei zu rufen die diese Aktion nach satten 25 Min beendete... wir zeigten natürlich den Betreiber an... :grr für solche Menschen und auch für nichtstunde Gaffer haben meine Freunde und ich absolut nichts übrig... er musste eine saftige Geldstrafe zahlen...

Ich persönlich finde, dass es die Sache aber nicht wieder gut macht! Denn aus meiner Sicht wurde hier sogar das Menschenrecht - Die Würde des Menschen ist unantastbar! - mehr als nur verletzt... der Mensch wurde in dem Fahrgeschäft aufgrund seines Aussehen aufs übelste gedemühtigt... aus meiner Sicht hätte zu der Geldstrafe auch gehört, dass man den Betreiber in einem Kleid auch mal 25 min in seinem Fahrgeschäft rotieren läßt - damit er wirklich versteht was er diesem Menschen angetan hat...


Ich persönlich finde, dass viele Homosexuelle den Heteros vorallem was Benimm, Kleidung und Körperpflege angeht weit überlegen sind und sich manche Heteros davon einmal eine Scheibe abschneiden sollten! Von der neutralen und toleranteren Weltanschauung kaum zu Schweigen!

Gruß Dilandau

Holodan
16.06.2005, 19:44
Heftige Geschichten! Sowas ist echt nicht normal. Bleibt nur zu hoffen, dass diese intollerante Generation bald ausstirbt. Es sind ja meist die Eltern und Großeltern, die sich so ablehnend verhalten, mal sehen, wie es mit uns aussieht, wenn wir älter sind. Ich hoffe dann wird es den homosexuellen Menschen leichter gemacht sich zu outen und von der Gesellschaft akzeptiert zu werden. :daumen

Willüüü
16.06.2005, 21:26
Stimmt, die Gesellschaft ist noch nicht so weit, das dauert einfach noch, man muss die älteren Menschen auch verstehen, für diese Personen ist das noch recht neu und wenn sie damit nicht konfontriert wurden sind sie eher ablehnend. Die Generation der jüngeren ist da schon verständnisvoller, obwohl es viele Jugendliche gibt die dennoch sich über Homosexuelle lustig machen, das nenne ich traurig, scheinbar sind hier im Forum echt andere Typen die nicht so sind. Das muss einmal gelobt werden, weil es noch keinen gab der gesagt hat Homosexuell? Nein danke. :daumen

Shadow86
16.06.2005, 22:09
Wenn ich schreibe, was ich denke, dann werde ich wohl gebannt, also dann lasse ich es lieber wohl! :evillol

Holodan
16.06.2005, 22:12
Solang es niemanden wirklich beleidigt ist doch alles ok. Jeder, egal welcher Meinung er ist (Rassismus ausgenommen) kann hier doch seine eigene Meinung äußern.

Willüüü
16.06.2005, 22:16
Wenn ich schreibe, was ich denke, dann werde ich wohl gebannt, also dann lasse ich es lieber wohl! :evillol

@ Shadow86, jetzt hast du uns aber neugierig gemacht, ich denke das Forum ist dazu da um zu diskutieren, also äußere dich doch ruhig.

Shadow86
16.06.2005, 22:24
Toll, das gleiche schreibt mir grade Holodan per MSN! ^^

Naja, haben bei mir keine Akzeptanz, kenne auch zum Glück keinen.

Einfach krank, normal ist das ja eben nicht. :rolleyes

Auf sowas kommt man doch echt wenn man zu viel Zeit hat, typisch heutzutage...

Es ist mir nun schon klar das ich hiermit ne Riesenprotestwelle gegen meinen Post ausgelöst habe, ich warte schon darauf das einer gleich einen Post schreibt mit mindestens 3000 Zeichen... :rolleyes

oDeM
16.06.2005, 22:30
Was würdest du denn tun wenn du jemanden kennen lernst, egal ob Mann oder Frau. Ihr versteht euch super, könnt gut reden, könnt alles gemeinsam machen usw.
Halt richtig gute Freunde oder von mir aus auch nur Bekannter.
Dann stellt sich heraus, das er/sie Homosexuell ist.

Was würdest du tun?

Willüüü
16.06.2005, 22:33
Du musst einfach verstehen das es Menschen sind wie du und ich, wieso so eine Abneigung, sie wollen auch nur lieben und brauchen Zuneigung, bloß holen sie sich diese woanders. Das ist einfach so. Das gibt es wie schon angesprochen auch in der Natur und es ist völlig normal heutzutage.

Shadow86
16.06.2005, 22:38
Eigentlich erkennt man schwule immer an ihrem Verhalten und da ich ja gegen solche sehr abgeneigt bin, wird da also nix mit Freundschaft oder ähnliches. :evillol

Hmm, Natur, da machens doch auch Männchen und Weibchen, also das ist für mich vollkommen normal.

Holodan
16.06.2005, 22:39
Naja, ich meine eine Meinung kann man den nicht-tolleranten Leuten nicht aufzwingen, traurig aber wahr. Auf eine Meinungsänderung müssen sie selber kommen, wenn nicht tun sie mir ehrlichgesagt leid, weil wegen Leuten wie ihnen hunderte oder tausende Homosexuelle Angst haben sich zu outen.

Man sollte homosexuelle einfach akzeptieren, so wie man jeden anderen Menschen auch akzeptiert, ob Schwarze, Behinderte ect.
Ich wüsste nicht was dagegen spricht.

Ich hab schon mit Schwulen nach dem Sport geduscht, die mir weder in den Hintern gekniffen haben, noch andauernd auf meine Nudel geglubscht haben.
Dass ich noch nichtmal bei Männern ne Chance habe...:lol ;)

Ich bleib zwar lieber bei den Weibchen unserer Art, akzeptiere Schwule aber voll.

oDeM
16.06.2005, 23:00
Eigentlich erkennt man schwule immer an ihrem Verhalten
Das ist eben genau nicht der Fall! Ich weiß nicht wie Homosexuelle in Essen so drauf sind, aber hier in Köln fallen die wenigsten wirklich auf. Natürlich gibt es Schwule, die das extrem raushängen lassen, aber genau so "schlimm" kann man es finden, wenn Leute mit coolen Gangster-Klamotten rumlaufen oder ständig reden wie die letzten Assis. Man kann an jeder Form der Extrovertiertheit etwas aussetzen. Da hat die sexuelle Gesinnung nichts mit zu tun.

Btw. redest hier immer nur von Männern. Was ist mit Frauen?
Wie Holodan schon sagte, niemand kann dir seine Meinung aufzwingen, aber man wenigstens versuchen dich zu verstehen.
Hast du denn noch einen anderen Grund, ausser das es unnatürlich ist?

Shadow86
16.06.2005, 23:11
Das man die in Köln nicht immer erkennt ist schon klar, wenn da Christopher Street Day ist... :lol

Bei Frauen...

Kann man natürlich so sehen als "geil", man muss aber auch konsequent sein, warum nun eine Ausnahme?

Ich frage mich sowieso warum hier über sowas diskutiert wird, es gibt in Deutschland 1000 x wichtigere Sachen, bzw. auf der ganzen Welt nochmehr, hier quatscht man sich dann aber über sowas tot...

Immer so typisch...

Wieso...?
Warum...?
Weswegen...?

:kotz

oDeM
16.06.2005, 23:22
Ich frage mich sowieso warum hier über sowas diskutiert wird
Wieso denn nicht? Das hier ist schließlich kein politisches Forum o.ä. Da kann man auch schon mal über sowas reden. Über Hardware zu reden wäre genau so unwichtig.

Btw. hab ich das Gefühl, dass du den Fragen und Aussagen ausweichst.


Nochwas zum Thema unnatürlich.
Ist es nicht auch unnatürlich Auto zu fahren, ins Solarium zu gehen, seine Umwelt zu zerstören, seinem eigenen Körper (und den anderer Menschen [der eigenen Art]) schaden (rauchen) .... moment .... ging es nicht darum gerade die zu Erhalten ... komisch nicht?!

Naja aber würdest du einen Menschen meiden, weil er Auto fährt, raucht oder aufn Assitoaster geht? Ich denke nicht...

MR.FReeZe
17.06.2005, 01:22
Ich möchte auch mal ein paar Zeilen dazu schreiben:).

Also ich hatte früher die selbe Haltung wie Shadow86 und habe diese "Ablehnung der Akzeptanz" ( um es mal zu versuchen dies unter einen gesamtbegriff zu fassen) leider heute immer noch etwas im unterbewusstsein.
Für mich war die Homosexualität bzw. die Bisexuallität unnormal, unnatürlich, abstoßend und was weiß ich noch alles, ich konnte/wollte es nicht akzeptieren. Sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Also bei Frauen habe ich es noch anders gesehen bzw muss ehrlich sagen das bei Frauen die Bisexuallität sogar recht "geil" ist, wobei ich bis jetzt Keine kenne.
Nun ja, bis ich dann erfahren habe das ein neuer Bekannter, den ich noch nicht solange kenne schwul ist. Ich habe mich in der Zeit bevor ich es erfahren habe gut mit ihm verstanden und alles war bestens. Ok, ich hab zwar mal gedacht warum der manchmal so etwas seltsam grinst und ab udn zu mit seinem Arsch wackelt, aber hab mir echt nichts ernsthaft dabei gedacht, man hat es ihm echt nicht angesehen, an seiner Kleidung vllt erkannt oder was weiß ich:lol...Na ja und als ich es erfahren habe das er schwul ist habe ich an mir selbst gemerkt das ich innerlich auf Distanz ging und ich ihn plötzlich nicht mehr so nett fand. Bis ich mir dann dachte:
CHRISTIAN, VERDAMMTE SCHEISSE WAS MACHST DU DA EIGENTLICH?
Warum sollte ich diesen Menschen deswegen plötzlich ablehnen obwohl wir uns gut verstehen? Das ist doch lächerlich.
Es ist sehr einfach über eine Situation zu Urteilen mit dem man unmittelbar nichst zu tun hat und der man nicht ausgesetzt ist.
Es ist eben so das er andere Neigungen hat und ich akzeptiere es seit dem Erlebnis.
Es ist richtig das es Leute gibt die das sehr stark heraushängen lassen, das finde ich auch übertrieben und es trägt auch zu diesem Bild bei. Man wäre erstaunt wie viele Menschen es gibt die Homosexuell sind und denen man es wirklich nicht ansieht. Ich finde es auch nicht natürlich, aber wenn sich zwei Menschen finden die zusammenleben sollen ist es ihre Sache und sie verletzen niemanden damit. Es ist einfach so und das muss man akzeptieren. Nur mit der Ehe der Adoption von Kindern kann ich micht abfinden. Wie gesagt es ist schwer dafür Argumente zu finden, es bleibt nur das es für mich keine Familie wäre, es ist etwas grundsätzliches/traditionelles vllt was man im Hinterkopf hat.
Auch wenn mich ein Schwuler angraben würde hätte ich da kein Problem mit, ja mein Gott dann klärt man das man nicht vom anderen Ufer ist.

@Shadow86: Wie schon gesagt, auch ich vertrat deine Ansicht einmal, aber das lag wohl daran das ich bis dato keinen Meschen kannte mit dem ich mich gut verstanden habe und erst später davon erfahren habe. Ich denke wenn dir auch mal in so einer situation bist dann wird es dir ähnlich gehen.

So ich hoffe mein Standpunkt ist klar geworden. Ach und bitte hackt jetzt nicht auf unserem Shadow rum, weil er dieses Statement abgegeben hat, ich hätte es vor ein paar wochen auch so geschrieben, ich denke er wird seine Ansicht auch noch ändern wenn er in eine ähliche Situation kommt:)

insane42
17.06.2005, 03:09
@Shadow:

Krank? Nicht normal? Unnatürlich?

Dann überleg mal, was alles normal und natürlich ist. Sich Rauch in die Lunge ziehen? Sich mit 120km/h fortbewegen als Mensch? Sicher ist im natürlichen Sinne keine Logik in der Homosexualität, aber überleg mal wieviel unlogische Dinge an dir sind und du tust.

Sagmal, poste doch mal ein Bild von dir. Poste doch mal deine Schulnoten. Sollen wir dich mal anhand von natürlichen Sachen missachten und beurteilen? Sollen wir uns über körperliche Makel deinerseits lustig machen? Vielleicht hast du eine Sehbehinderung? Haha, wie lustig Brillenschlange! (Ich hab auch eine Brille im übrigen).

Was würdest du davon halten, wenn du eins auf die Fresse kriegst, weil jemandem deine Nase nicht passt.
Du würdest warscheinlich sagen:

"Was kann ich denn für meine Nase, meine Eigenschaften, meine Körperlichen Makel, ich bin doch so geboren" ....eben, vielleicht siehst dus jetzt

bitfunker
17.06.2005, 11:52
Hm, nachdem dieser Thread erstaunlich lange und kontrovers läuft, bin ich nochmal tief in mich gegangen (;)), um das Thema aus einer anderen Perspektive anzugehen.

Ich frage mich: Muss man jeden Menschen so akzeptieren wie er ist? Ich denke: Nein!
Man darf Abneigungen haben!
Ich habe es schon gepostet und stehe dahinter (nein das ist kein(!) Wortspiel); ich habe nichts, aber auch gar nichts gegen Homosexuelle.
Ich kann allerdings auch nicht die Position nachvollziehen: Jeder ist so wie er ist, also akzeptiert das bitteschön!

Ich habe nämlich wohl was gegen z.B.: Rechte, Proleten, Sozialschnorrer, Angeber, ...

Und ich denke, wenn ich mir das Recht herausnehme, diese Leute nicht zu mögen, weil sie anders sind als ich, darf eine anderer durchaus auch etwas gegen Homosexuelle haben, weil sie anders sind als man selbst.
Klar, damit macht man schon wieder ein Türchen in Richtung Diskiminierung auf, aber schließlich kann und darf jeder Homosexuelle auch was gegen Heteros haben, weil sie anders sind. Und man sollte auch zwischen Toleranz und Akzeptanz differenzieren: manch einer mag z.B. Homosexuelle zwar nicht akzeptieren, aber toleriert sie dennoch!

marxx
17.06.2005, 12:08
Ohweh - den Thread könnte man meines Erachtens bis auf wenige Beiträge komplett ins Aquarium verfrachten. Als Parade-Beispiel für Dummheit, Vorurteile, Intoleranz, Uninformiertheit und Unerfahrenheit.

Homosexualität, was ist das? Allein die Frage verdient einen Orden, weil sie schon suggeriert, das das was ganz bestimmtes sein muss, etwas klar definierbares, wie 'ne Krankheit, ein abnormer Geisteszustand oder ähnliches.

Warum fragt hier niemand: "Heterosexualität - was ist das?"

Ich selbst bin Hetero, kenne aber auch einige Homosexuelle und die sind bis auf ihre Vorliebe für's männliche Geschlecht nicht anders drauf als andere Menschen auch. Oder habt ihr euch schonmal gefragt: "Hmmmm, warum stehe ich eigentlich auf Frauen? Und warum ist das bei den meisten Frauen andersherum, warum zum Deibel stehen die eigentlich auf Männer?" Tja - da gibt's eben auch Männer, die sich, was Zärtlichkeiten angeht, lieber mit Männern umgeben oder Frauen, die, wie die meisten Möchtegern-Männer hier, auf Frauen stehen. Uiiiiiii - na und?

Was interessiert es mich, mit wem mein Nachbar lieber vögelt? Und dann immer dieses ängstliche "solange sie die Finger von mir lassen"... da kriege ich nen Hals! :freak Wie macht ihr das denn? Geht ihr in der Öffentlichkeit einfach auf irgendeine Frau zu und fasst ihr in den Schritt? Nein - es sei denn ihr wollt was auf die Schauze bekommen oder wahlweise einen berechtigten Tritt in die Juwelen. Schwule werden Euch ebenso wenig überfallen - die meisten sind wie die meisten Heteros eben vollkkommen normale Menschen.

kaepten
17.06.2005, 14:58
Homosexualität, was ist das? Allein die Frage verdient einen Orden, weil sie schon suggeriert, das das was ganz bestimmtes sein muss, etwas klar definierbares, wie 'ne Krankheit, ein abnormer Geisteszustand oder ähnliches.

Warum fragt hier niemand: "Heterosexualität - was ist das?"

Alles was nicht "Mainstream" ist, wird als "sonderbar" angeschaut. Also insofern ist Frage doch berechtigt. Die Kinder wachsen (meist) in einem Heterosexuellen Verhältnis auf. Was Heterosexualität ist, bekommen die also automatisch mit. Ist es ungerecht, dass die dann fragen: "Was ist Homosexualität?" (Mir fällt jetzt gleich keine Metapher im Bereich Computer ein, aber ich glaube es ist klar was ich beschreiben wollte, ah doch: Ich immer, seit Kindergarten Win32, darf ich jetzt nicht fragen: "was ist Linux?" Einer immer Linux, darf der nicht fragen, "Was ist Win32?")

Ich ahne dass die Diskussion in die Richtung driftet: Was ist Mainstream, was ist "normal". Damit ich meine Position klar machen kann: Ich sehe männlein und weiblein als Evolution der Natur. Stichwort Fortpflanzung. Jedes Lebewesen und die Natur hat dieses Bedürfnis. Keine Gattung könnte ohne Fortpflanzung überleben. Also scheint mir Fortpflanzung "normal". Und da sich Homsexuelle (Frau und Mann) nicht Fortpflanzen können, betrachte ich dies Form als "Spezialfall". (Nicht wertende gemeint) Sowieso sehe ich alles was über 50% der Menschen machen (gezwungenermassen) als "Mainstream" an...


Ich selbst bin Hetero, kenne aber auch einige Homosexuelle und die sind bis auf ihre Vorliebe für's männliche Geschlecht nicht anders drauf als andere Menschen auch. Oder habt ihr euch schonmal gefragt: "Hmmmm, warum stehe ich eigentlich auf Frauen? Und warum ist das bei den meisten Frauen andersherum, warum zum Deibel stehen die eigentlich auf Männer?" Tja - da gibt's eben auch Männer, die sich, was Zärtlichkeiten angeht, lieber mit Männern umgeben oder Frauen, die, wie die meisten Möchtegern-Männer hier, auf Frauen stehen. Uiiiiiii - na und?

Nichts na und, ist doch toll, die Freiheiten die wir hier in DE und CH haben. Die EU und die Softwarepantente leben hoch!


Was interessiert es mich, mit wem mein Nachbar lieber vögelt? Und dann immer dieses ängstliche "solange sie die Finger von mir lassen"... da kriege ich nen Hals! :freak Wie macht ihr das denn? Geht ihr in der Öffentlichkeit einfach auf irgendeine Frau zu und fasst ihr in den Schritt? Nein - es sei denn ihr wollt was auf die Schauze bekommen oder wahlweise einen berechtigten Tritt in die Juwelen.
Schwule werden Euch ebenso wenig überfallen - die meisten sind wie die meisten Heteros eben vollkkommen normale Menschen.
Ich kenne auch mehr als zwei Schwule und ein Paar sind Kollegen von mir. Und ich muss Dir da schon etwas entgegenreden. Meine Erfahrungen sind einfach, dass bei Schwulen das "Tabuthema" Sex viel weniger eines ist. D.h. die können schon recht zu gehen und Männer wie auch Frauen anmachen, mehr als es "durchschnittliche" Heros machen. Speziell bei Frauen ist mir aufgefallen das Schwule recht aufdringlich sind, weil sie ja meine: Ich kann hier und da anlagen, die Frau weiss ja dass ich kein Sex will. Aber schon das Anlangen, das getraut sich in der der Regel ein Hetero-Mann nicht so schnell. Wie gesagt meine Erfahrung, die ich aber mit manchem Kolleginnen und Kolleginnen teile! Ich teile Deine Meinung, "die meisten sind wie die meisten Heteros eben vollkkommen normale Menschen." Aber mit dem Zusatz, dass sie sexuell befreiter sind und deshalb der durchschnitts Hereo einen Homo mit Skepsis (falsches Wort, aber kommt mir kein anderes in den Sinn) anschaut. Wobei mir gleich das Thema "Schwarze" in den Sinn kommt... aber lassen wird das.

kaepten

olly3052
17.06.2005, 15:51
@marxx,
gut gebrüllt Löwe!:D

Ich gehe da eher mit b-runners Sichtweise der Dinge konform.

Es liegt weder an der Hautfarbe noch an seiner sexuellen Neigung, ob ich einen Menschen mag, ihn akzeptiere oder eher ablehne.

Ich finde dieses Thema mächtig langweilig und überbewertet.

Es interessiert mich nen shice, ob jemand schwul ist.

Wenn Euch das Tuckengehabe stört, na gut.

Stört mich denke ich auch.

Viel schlimmer finde ich diese kichernde pubertierenden Mädchencliquen.
Die nerven ja nun wirklich.

Ich versuch es noch einmal auf den Punkt zu bringen:

Die sexuelle Ausrichtung eines Menschen hat doch überhaupt keinen Wert auf die Akzeptanz seiner Person.

Btw. muß ich niemanden tolerieren oder akzeptieren, nur weil dieser andersrum ist.
Ein Ar...loch, bleibt ein Ar..loch und dabei ist nebensächlich ob es sich um Mann, Frau, schwarz, weiß, gelb, braun, Türke, Ami, Pfälzer, Lesbe, Hetero etc. handelt.

Gruß

olly3052

$t0Rm
19.06.2005, 13:50
Gott hat Mann und Frau auf die Welt gebracht. Doch aus welchem Grund? Sich so schnell wie möglich zu vermehren und über die Welt zu regieren ! Aus diesem Grund hat er die Menschen so geschaffen, dass ihnen die Fortpflanzung, also der Geschlechtsverkehr ihnen Spaß macht. So wird der Vorgang beschleunigt. (sry wenn ich zu viel von der Bibel labere)

Darum frage ich mich, wie kommt der Wandel? Warum entscheiden sich einfach manchmal Leute fürs gleiche Geschlecht? Wissenschaftler sagen : Hormonstörung/Genfehler? Heisst es dann es ist eine Art "Behinderung" ? Dazu sag ich mal nichts

Dann kommt ja noch die Toleranz! Warscheinlich haben die Schwulen und Lesben in 5 Jahren mehr Rechte als Heteros! Ich meine wo sind mir gelandet dass es gestattet ist das ein schwules Paar sich auf einer öffentlichen Stelle vor Kinderaugen küsst und begrapscht? Sowas sehe ich oft. Ich meine wenn Kinder so etwas sehen, was denken die dann? "Mama warum küssen die sich ?" "Ach mein Kind das ist ein normales schwulen paar ! Sowas gibt es oft!" "Mama ist das normal?" "Heute schon !"

Womöglich kriegen die Homosexuellen auch noch das Recht auf Adoption? Welches Kind will schon wenn es klar denken könnten von 2 Lesben aufgezogen werden?

Ich würde mal sagen : Homosexuelle ok, aber bitte nicht in der Öffentlichkeit und keine Adoption. Ich habe aber generell nichts gegen einen schwulen, d.h. das ich nicht mit ihnen arbeiten könnte.

Gruß,

$t0Rm

Blutschlumpf
19.06.2005, 14:00
Du bist ja gnädig, also ab ins "Tucken-Ghetto" wo die keinen belästigen/anstecken können oder wie ?
Das errinert mich irgendwie an "Ich hab nix gegen Ausländer, aber die Wohnung an nen Schwarzen vermieten ? Nie im Leben."

$t0Rm
19.06.2005, 14:16
Du bist ja gnädig, also ab ins "Tucken-Ghetto" wo die keinen belästigen/anstecken können oder wie ?
Das errinert mich irgendwie an "Ich hab nix gegen Ausländer, aber die Wohnung an nen Schwarzen vermieten ? Nie im Leben."

Emm

Ich hab doch gesagt das ich kein Problem damit hätte wenn ich mit einem Schwulen arbeiten würde. Nur finde ich es in der Öffentlichkeit fehl am Platz, wegen den Kindern

Blutschlumpf
19.06.2005, 14:30
Wenn nichts schlimm dran ist, warum willst du die Kinder denn davor schützen ?

$t0Rm
19.06.2005, 14:45
Ja wie du ja bestimmt weißt, sind die Kinderjahre die prägensten. Was Kinder also (unter 10) mitbekommen, halten sie für ganz normal. Sowieso finde ich es nicht gerade in Ordnung wenn ein Paar (egal op homo oder hetero) vor Augen von Kindern rummacht. Nur das ich das halt öfter bei Homosexuellen sehe.

olly3052
19.06.2005, 14:48
Ähh, bitte?

Wo wohnst Du denn?

Wenn ich in die Innenstadt gehe, sehe ich nur knutschende Heteros.
Was das Kind da wohl prägendes mitbekommt...

Gruß

olly3052

[focusbiker]
19.06.2005, 14:48
Wo ist denn das Problem, wenn Kinder Schwule als "ganz normal" ansehen, bzw. es lernen, dass es normal ist? :freak

$t0Rm
19.06.2005, 15:01
Das es sich die Kinder vielleicht anlernen ? Ausserdem hatte ich noch ganz andere Aspekte hervorgehoben, wie zbsp die Adoption von Kindern

PuppetMaster
19.06.2005, 15:04
Wie willst du Homosexualität "anlernen"? :D

$t0Rm
19.06.2005, 15:06
Gut ich gebs auf, hab meine Meinung gesagt. :stacheln

Andy
19.06.2005, 15:08
..., wie zbsp die Adoption von Kindern
Warum sollten Homosexuelle keine Kinder adoptieren dürfen? Ich bin mit einem Homosexuellen sehr gut befreundet und ich gehe jede Wette ein, dass er und sein Freund eher in der Lage ein Kind groß zu ziehen als die handvoll Schlampen die hier im Dorf rumrennen, die ihr Kind haben, weil sie schon zum Verhüten zu dumm sind....

$t0Rm
19.06.2005, 15:12
Gut dann sind sie aber auch selber Schuld, diese "Schlampen".

Ja aber wie glaubst du wird denn so ein "schwulen-kind" in der Schule behandelt? Diskriminierungen sind bestimmt nicht auszuschließen.

insane42
19.06.2005, 15:32
he $t0Rm, wenn Gott den Mann und die Frau geschaffen hat (wie du in deinem Post sagst), die gegenseitig auf sich stehen, wird er dann nicht auch die Homosexuellen geschaffen haben?

$t0Rm
19.06.2005, 15:36
Ich hab gemeint das es "passt", wenn du verstehst was ich meine.

Nein er hat keine Heterosexuellen, weder Homosexuelle erschaffen, sondern Menschen.

Wie sie sich entscheiden sollen, hat er nicht bestimmt, nur wie es richtig ist.

insane42
19.06.2005, 15:46
Schonmal Kondom benutzt? Wenn ja, kannste das Argument schonmal wieder vergessen :D

$t0Rm
19.06.2005, 15:53
Das geht dann ja nach dem Modernen Denken

spiro
19.06.2005, 18:52
Ja aber wie glaubst du wird denn so ein "schwulen-kind" in der Schule behandelt? Diskriminierungen sind bestimmt nicht auszuschließen.Ja, weil es Menschen wie dich gibt, die meinen, ihre Kinder vor derartigen Situationen schützen zu müssen und gleich noch einen aufsetzen indem sie normales zwischenmenschliches Verhalten in der Öffentlichkeit am liebsten verbieten würden. Kein Wunder also, dass es nach wie vor an Toleranz und Akzeptanz hapert...

Womöglich kriegen die Homosexuellen auch noch das Recht auf Adoption?Warum nicht? Teilweise wird das übrigens schon praktiziert:
"Bei der so genannten Stiefkinderadoption können Schwule und Lesben in einer homosexuellen Lebenspartnerschaft leibliche Kinder ihres Partners adoptieren. Das gilt sowohl für Kinder, die mit in eine Lebenspartnerschaft gebracht werden, als auch für Kinder, die in einer solchen geboren werden. Ist der andere leibliche Elternteil bekannt, muss dieser der Adoption des Kindes zustimmen."

Nein er hat keine Heterosexuellen, weder Homosexuelle erschaffen, sondern MenschenAuch wenn das leicht vom Thema abweicht: Wie hältst du es denn s. g. Hermaphroditen - Unfall der Natur? - Gottgewollt? - Erschiessen oder doch am Leben lassen?

Holodan
19.06.2005, 21:05
Wie schon oft gesagt, Kinder aus Homo-Partnerschaften haben es oftmals schwer, weil die Homosexuellen nicht akzeptiert werden. Dafür können Homosexuelle kein bischen was und wenn sie den Wunsch haben ein Kind zu adoptieren, finde ich, sollte man ihnen diesen Wunsch auch nicht abschlagen.

bitfunker
19.06.2005, 22:00
@Andy: ich gehe jede Wette ein, dass er und sein Freund eher in der Lage ein Kind groß zu ziehen als die handvoll Schlampen die hier im Dorf rumrennen, die ihr Kind haben, weil sie schon zum Verhüten zu dumm sind.... 100% Zustimmung: Auch ich denke mir bei so manchen Gör, dass bei uns schräg über die Straße rumrennt: Bei den Eltern kan ja nix aus dir werden, die sind zu dämlich, im Suff mit der Kippe im Maul noch einen Pariser richtig zu verwenden. Traurig aber wahr. Ach, über das Thema könnte ich mich seitenweise auslassen...

Sorry, weicht etwas vom Thema ab, aber Andy's Vorlage war zu gut.

@Topic: Habe bisher nicht mitbekommen, dass es Kinder von gleichgeschlechtlichen Paaren schwerer hätten. Ich denke, Kids gehen damit auch ganz anders um.

Holodan
19.06.2005, 22:02
@Topic: Habe bisher nicht mitbekommen, dass es Kinder von gleichgeschlechtlichen Paaren schwerer hätten. Ich denke, Kids gehen damit auch ganz anders um.

Ich meine nicht von den Kindern her, dass diese sie auslachen oderso, sondern eher die Eltern, die ihre Kinder dann wegnehmen, von den Kindern der Homosexuellen.

Sebush McChill
19.06.2005, 22:21
Homos sind meiner Meinung nach krank. Ich weiß die zählt wahrscheinlich nich aber trotzdem. Es haben sich mal direkt vor mir an ner Supermarkt-anstell-Schlange zwei Schwulis abgeschlabbert und ich musste vor Brechreiz die Schlange wechseln. Einfach wiederlich.

bitfunker
19.06.2005, 22:36
@sebush: Na und, ich finde Leute abstoßend, die keinen Satz, geschweige denn ihre Signatur fehlerfrei schreiben können... :rolleyes
Nee, mal im ernst, nicht dass Pärchen, das du gesehen hast, hat ein Problem, sondern du! Ist ja (wie ich in meinem letzten Post schrieb) jedermanns eigene Entscheidung, wen er leiden kann und wen nicht, aber dein Verhalten erinnert mich an pubertierende Jungs, denen es peinlich ist, in der Öffentlichkeit mit ihren Eltern gesehen zu werden.

Holodan
19.06.2005, 22:37
Homos sind meiner Meinung nach krank. Ich weiß die zählt wahrscheinlich nich aber trotzdem. Es haben sich mal direkt vor mir an ner Supermarkt-anstell-Schlange zwei Schwulis abgeschlabbert und ich musste vor Brechreiz die Schlange wechseln. Einfach wiederlich.

Also 1. krank ist jemand, der Grippe hat! Das schwul oder lesbisch sein ist keine Krankheit, sondern eine sexuelle Anders-Orientierung!

Und "Schwulis" finde ich sehr abwertend, wenn nicht eine Beleidigung, von daher nicht sehr angebracht.

Ich kann mir auch schöneres vorstellen, als mir zwei schwule anzusehen, die sich küssen, aber dann gucke ich weg und wechseln nicht gleich die Schlange. Schon etwas übertrieben. Ich war letztens in ner ähnlichen Situation beim Anstehen an ner Konzert-Ticket-Kasse. In diesem Fall waren es 2 schwule Jugendliche mit den Eltern von einem der beiden (so wie ich es mitbekommen habe). Die haben sich auch geküsst, weil sie endlich 2 Karten bekommen hatten, für irgendein Konzert. War wohl an ihrem 1. Jahrestag. Mich durchfuhr auch, um ehrlich zu sein ein bischen Ekel, aber das wandelte sich in ein frohes Grinsen um, als ich sah, wie der Vater den Arm und seinen Sohn legte und ihn ermutigend an sich drückte.

Da dachte ich mir gleich "So sieht Akzeptanz der Schwulen und Lesben aus!" ;)

FreddyMercury
19.06.2005, 22:41
Ich will mal ehrlich sein:

Ich finde Schwule irgendwie ekelhaft. Ich hab keine Probleme, mich mit denen zu unterhalten, oder neben dem zu stehen/sitzen. Aber sobald mich einer von denen anfasst oder die sich in meiner Gegenwart abschlabbern, bekomm ich auch das große Ekeln. Das finde ich übrigens nicht nur bei Schwulen so...

Sebush McChill
19.06.2005, 23:48
Und "Schwulis" finde ich sehr abwertend, wenn nicht eine Beleidigung, von daher nicht sehr angebracht.


Und? Wenn sich diese zwei Schwulis beleidigt fühlen, können sie es mir ja sagen.

gustl87
19.06.2005, 23:52
was findet ihr an homos abstoßend ?
bei uns in der schule küssen sich sehr oft 2 mädchen als "Begrüßung" und das obwohl die nicht homo sind.
ich meine, homos werden bloß nicht angenommen von der gesellschaft, weil es zuwenige davon giebt. (ich bin kein homo) Das war schon im mittelalter und davor so. Da gab es eine große religion und alle, die anders waren, die wurden als ketzer bezeichnet und verbrannt. heutzutage werden kleinere religionen von der großen religionsgemeinschaft, die sich bei und als "kirche" bezeichnen darf als sekten abgestempelt und niedergemacht. Sekte wurde schon vor dem christentum von großen religionen als schimpfwort gegenüber kleineren angewandt.
ja und nur weil die homos eben eine minderheit darstellen, die nicht für jeden allgegenwärtig ist, sind sie was besonderes, und da die vielen konservativen menschen in old germany nicht gerne neue bindungsformen zwischenmenschlicher natur haben wollen, werden die homos eben ausgegrenzt.
selbiges ist bei den meisten minderheiten der fall z.B. behinderte (über die macht der 0815 deutsch/mensch besonders gerne witze), computerspieler (eine minderheit im visier der medien), männer mit langen haaren (ich wurde in der schule über mehrere jahre oft gemobbt, bis ich mir vor 2 jahren zum friseur ging - konservatives bayern), und fast jede andere minderheit.

eigentlich schade, dass die meisten menschen so primitiv (etwas anderes ist es nämlich nicht) denken. hier müsste noch jede menge aufklärungsarbeit betrieben werden, doch auch die medien sind oft schuld an ausgrenzungen, da dort homos oft extrem "tuntenhaft" dargestellt werden - was meistens nicht der realität entspricht. denn homos sind ganz normale menschen.

(und wenn jetzt jemand homos als Ar***Fic*** bezeichnet - was man oft (auch als schimpfwort gegenüber heteros) hört, dann weiß er nicht, dass viele männer (heteros !) in einschlägingen Videos (ihr wisst schon welche ich meine) die frauen (auch heteros !) in den Ar*** Fic** !)

jetzt bin ich mal auf die reaktionen gespannt :D

-gb-

insane42
19.06.2005, 23:53
Ich denke der Thread ist ziemlich reif zum schließen. Hier prallen Toleranz und absolute Intoleranz aufeinander. Am Ende bleiben nur Beleidigungen und hier wird eh niemand seine Meinung ändern.

Also bitte zumachen

joe cool
20.06.2005, 01:29
Genau. Argumente helfen hier wenig. Ich merke nur, dass mich der ganze thread sprachlos macht. Sowas ist mir schon lange nicht mehr begegnet. Ich fühl mich bestätigter und einsamer denn je. Da kann ich nur im übertragenen Sinne an das Lied "Imagine"von John Lennon denken. Es ist noch ein langer Weg Johnny Boy... aber ich geb die Hoffnung nicht auf.

gruß allah

FreddyMercury
20.06.2005, 06:16
Schwule kann man akzeptieren. Machen die meisten wohl auch (ich auch, obwohl ich gegen homo und lesben bin)
Aber was zuweit geht, ist dann, das die Heiraten und auch Kinder adoptieren dürfen. Da hört der Spaß auf. Ich möchte als Kind nicht sagen, das ich 2 Väter/Mütter als Eltern habe...

Der Mensch und auch der Menschliche Körper sind halt zur Heterosexualität ausgelegt. Alles andere passt da nicht zusammen. Der A**** ist zum scheißen da und nicht zum F*****.

China
20.06.2005, 09:26
Ich hab nix gegen schwule und Lesben.
Die ganze Geschichte ist nämlich natürlich. Hat man an Hand von
Tieren nachgewiesen. Wenn viele männliche Meerschweinchen
auf engen Raum lange ohne Weibchen leben, werden die auch schwul :D
Also zählen schon mal nich solche Aussagen wie: Das ist unnatürlich.
Solange nich alle Schwulen mit ner Stimme von D. Kübelbrech rumjaulen,
solls mir egal sein.

[focusbiker]
20.06.2005, 09:36
Ich denke der Thread ist ziemlich reif zum schließen. Hier prallen Toleranz und absolute Intoleranz aufeinander. Am Ende bleiben nur Beleidigungen und hier wird eh niemand seine Meinung ändern.

Also bitte zumachen
Jepp, das sehe ich mittlerweile genauso1 :daumen

Ich weiss nicht, was es ist, woran es liegt, dass einige eine derart stupide Haltung an den Tag legen, irgendwie geht mir das hinterwäldlerische Gedankengut einiger hier gehörig auf den Sack.
Hey, es verlangt hier doch keiner, dass man sich bekehren lässt, genauso wenig wird erwartet, dass hier mit unsinnigen Platitüden rumgespammt wird. Allerdings darf man durchaus ein bisl mehr Toleranz zeigen und sich nicht noch derart abfällig äußern. Okay, von einigen habe ich nichts anderes erwartet, aber bei so manchem packt man sich echt an den Kopf! Deshalb denke ich ebenfalls, dass es besser ist, die Sache hier zu beenden, es macht keinen Sinn ein Diskussion zu führen, wo nur mit Klischees und Vorurteilen und nicht mit Fakten argumentiert wird.

olly3052
20.06.2005, 11:20
Da Du der threadersteller bist, komme ich Deinem Wunsch nach.

Obwohl manche Meinungen so prähistorisch vorgetragen wurden, daß man sie fast amüsant finden mußte;)

Zum anderen muß man einigen auch zugute halten, daß sich ihre gerade erst erwachte Sexualität immer noch auf die primären Geschlechtsorgane beschränkt.

Gruß


olly3052