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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ein neues 3tes Reich. Schwachsinn oder latente Gefahr?


th3o
13.03.2005, 13:13
hey leute

ich habe eben auf den spiegel-seiten diesen ausschnitt eines interviews gelesen, welcher in voller länge ab montag im SPIEGEL zu bewundern sein wird.
wie ist euere meinung dazu? haltet ihr die frau für eine panikmacherin oder macht sie wirklich auf wichtige anhaltspunkte aufmerksam?

hier der ausschnitt (nicht faul sein, ist echt nicht lang :))
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,345899,00.html

Nukleareswinterkind
13.03.2005, 13:27
Weiß net, hab mir den Artikel jetzt nicht ganz genau durchgelesen, aber man darf nicht vergessen, dass es eine ganze Menge an Kriterien gab die ins 3te Reich führten:

1. Der verlorene 1.WK
2. Die Weltwirtschaftskriese

das sind jetzt, wie ich sagen würde die bedeutsamsten. Außerdem denke und hoffe ich hat man aus Fehlern gelernt.

th3o
13.03.2005, 13:31
@petersilie
alleine "eine menge an kriterien" und dann 2 nennen :) *scherz*

die frage ist wer aus den fehlern lernt. die generation die das damals unmittelbar mitbekommen hat stirb bald komplett aus...deren kinder sind jetzt eltern und wer weiss inwiefern sie ihren jetzigen kindern das auf den weg mitgeben.
ich persönlich denke, dass ein zu lockeres umgehen mit dem geschichtlichen hintergrund, in form von ignoranz oder verniedlichung eine echte gefahr darstellt und dass die jetzigen getarnten nazis auch nur darauf warten, dass das ganze abebbt damit sie wieder ansetzen können.

Kuddel
13.03.2005, 13:56
Ich halte das für nicht möglich, das ein neues 3tes Reich enstehen wird.

Man sagt ein Mensch lernt aus seinen Fehlern.
Hoffen wir mal, dass das komplette deutsche Volk draus gelernt hat.

Ich denke die deutschen sind zu aufgeklärt, als das sowas nochmal passieren könnte.
Oder sagen wir, Ich hoffe dass das deutsche Volk aufgeklärt ist.

Wobei ich es für selbstverständlich halte, das sich jeder ein bisschen selber über dieses Thema aufklärt.

[focusbiker]
13.03.2005, 14:02
Naja, sie hat ja nur gesagt, dass es wieder passieren kann, das ist eine ziemliche Einschränkung, auch muss diese Aussage nicht unbedingt nur auf Deutschland bezogen sein.

Ich persönlich habe die Befürchtung nicht, dass bei uns sowas noch mal passieren könnte, dafür ist, denke ich, 1. die Erinnerung noch zu frisch und 2. hat das 3. Reich bzw. der WWII bei uns so eine große Aufklärung erfahren, wie nirgends anders. Außerdem sind wir in dieser Hinsicht hoffentlich genügend sensibilsiert, die Aufschreie, wenn die NPD mal wieder zu gute Wahlergebnisse abliefert, gehen zumindest in diese Richtung.
Dennoch ist natürlich ein gewisse Potenzial da, die NPD-Wähler kommen ja nicht aus dem Nichts, die NSDAP hat ihre ersten Wahlerfolge ja schließlich auch dank Protestwählern gewonnen. Daher sollte es in diese Richtung eine kontinuierliche Aufklärung geben, einen breiten Schulterschluss der demokratischen Parteien und vor allem sollte mal damit angefangen werden, wieder etwas in diesem Land zu bewegen und dies den Leuten plausibel zu erklären. Nicht, wie bei Hartz IV geschehen, etwas den Leuten vor den Latz knallen, wo alle drüber meckern, aber anfangs keiner genau Bescheid weiß.
Bisher hat es bei uns nur Reformen gegeben, die einzelne Löcher gestopft haben, aber die große Reform, die das Steuersystem, die Bürokratie, den Arbeitsmarkt, die Gesundheitspolitik und vor allem die Subventionen neu regelt, ist bisher ausgeblieben.
Das schafft Spielraum für radikale Gedankengänge, wenn das Volk denkt, dass sich nichts bewegt, in dieser Hinsicht sollten unsere Politiker mal aus ihrem Dornröschenschlaf aufwachen.

Ich denke mal, dass, sollte in den Schulen weiterhin Aufklärungsarbeit wie bisher betrieben werden (ob gut oder schlecht, sei mal dahingestellt, aber jeder Schüler weiß, was damals Sache war (hoffe ich! :()), eine Auseinandersetzung mit der Nazi-Zeit zwingend notwendig ist für uns, denn sowas darf nirgendwo wieder geschehen.

jul1u5
13.03.2005, 15:25
gebe ich auch mal meinen senf dazu ;)
Also ich glaube da net so recht dran.. Meiner Meinung nach fehlend die entscheidenden Faktoren wie bereits erwähnt weltwirtschaftskrise, versailler vertrag zu hohe Reparationszahlungen usw... Ausserdem ist die heutige Festigung mit dem Umland (€uropa) viel zu stark... die anderen Länder würden einen immensen druck ausüben und zusätzlich würden meiner Ansicht nach viele Menschen die Augen net einfach schließen und sagen, dashabe ich nicht mitgekriegt etc...

emienr MEinung nach nein!

China
14.03.2005, 08:48
Es geht...

Leider sind immer noch zu viele in unserem Lande die sich nich trauen das Maul auf zu machen oder ein zu schreiten :(
Aber generell, hoffe ich das die Sache gegessen ist.
Kein Volk der Erde sollte zweimal soooooooooooooo dämlich sein... hoffe ich...

commy
14.03.2005, 09:08
Ich habs irgendwie satt das uns das für immer hinter her geschriehen wird. Ich bin zwar kein Nazi aber ich sage auch nicht dass Hitler ein dummer/schlechter Mensch war, ohne ihn wäre vieles nicht so wie heute allerdings war der Völkermord alles andere als vertretbar obwohl die USA ca. 50mal soviel getötet hat und keinen interessierts, die USA verteidigt ja nur "ihr Land". :P

nrjfrechdachs
14.03.2005, 09:24
ein drittes reich gibt es doch schon längst und es nennt sich amerika. wenn man es nicht ganz genau nimmt, führen sie sogar einen dritten weltkrieg. denn sie sind auf der ganzen welt ein einziger kriegstreiber. ich bin kein nazi, sondern ein mensch, der zwischen den zeilen lesen kann. warum geht es denn amerika so gut? sie führen krieg und damit kurbeln sie die wirtschaft an ( im besonderen umfang die rüstungsindustrie). es hat kaum ein machthaber der heutigen zeit aus dem 2.wk was gelernt. wenn man geld und besonders öl braucht, dann muß man krieg führen.

und eine wirkliche gefahr geht eigentlich auch gar nicht von den sogenanten nazis aus, denn das sind nur dumme mitläufer. die hintermänner leben auch kaum noch in deutschland. es gibt andere länder, in denen sie leben und arbeiten.

aber einen vorteil hatte der 1. und 2. wk für uns deutsche: in vielen anderen kulturen, gelten wir als ebenbürtig und kämpfer. oder warum gab es bei uns noch keine anschläge??

privacy
14.03.2005, 09:51
Ich habs irgendwie satt das uns das für immer hinter her geschriehen wird. Ich bin zwar kein Nazi aber ich sage auch nicht dass Hitler ein dummer/schlechter Mensch war, ....


Hallo gehts noch ? Solche Aussagen bestärken die Vermutung die Theo aufgestellt hat. (bzw die im Artikel aufgestellt wurde) Bin gerade echt sprachlos...

Morgoth
14.03.2005, 09:53
Ein neues 3. Reich? Nein.

Ein Ende unserer Demokratie, unserer Freiheit und unserer Grundrechte? Ja.

Das geht jetzt erst richtig los: immer mehr verfassungswidrige Gesetze, wie das reformierte Versammlungsverbot, es geht ja nicht nur um den Schutz von Gedenkstätten für den 2. WK, sondern auch um die Wahrung unseres politischen Ansehens im Ausland - werden dann politisch unangenehme Demonstrationen verboten?
Diese hinrissige Idee, sämtliche Verbindungsdaten 1 Jahr lang zu speichern, zur "Terrorismusbekämpfung", bisher sind es 80 Tage, und das freiwillig. Wir sind keine Terroristen, warum lassen wir uns diesen Generalverdacht bieten?

Und da sind noch einige andere in der Mache.

Gruß
Morgoth

KL0k
14.03.2005, 10:23
ich halte den gedankengang gar nicht für allzuabwegig, denn:

eine wirkliche demokratie gibt es doch eigentlich seit ca. 20 jahren nicht mehr da sich die parteien den ball wie beim tennis hin und her schieben und sich eigentlich nur die sitzplatz verteilung ändert, und das hat irgendwie nicht mehr viel mit demokratie zu tun, wenn demonstrationen gegen besagte 'reformen'(weiß gott was da noch inner schublade bei denen steckt neben den hartz plänen und neuen steuern etc) mit nem rüffel des staatsoberhauptes abgetan werden statt zu hinterfragen warum alle auf die barrikaden gehen etc.

*achtung zynisch*
und grundrechte? was ist das? wo zählt denn noch freie meinung? wer kann von sich behaupten ein privatleben zu haben von dem keiner etwas weiß oder ne person von dem niemand relevante daten hat?! alle gesundheitlichen daten werden (bald) auf chips gespeichert, bankdaten hat wohl jeder schon allein beim shopping im internet irgendwo hinterlassen, spyware/kameras untersuchen das verhalten (nennt sich dann marketing oder diebstahlüberwachung/-vorsorge), von anträgen durch ämter ganz zu schweigen. denn für jeden cent und jeden dreck muss man vorm staat rechenschaft ablegen wofür wir dann im endeffekt nichtmal etwas haben, denn ca.60% fließen in die staatskasse um löcher zu stopfen die nicht stopfbar sind und um festzustellen das es im nichts verschwindet oder aber in dinge investiert wird die keinen sinn ergeben (allein bei den mehrfachen millionen für den glaskasten in berlin der nicht hätte sein müssen etc.)
hinzukommt korruption an jeder ecke, sei es durch wirtschaft oder sonstige spielchen (siehe einflüsse von großkonzernen oder aber unterschlagenes geld wie bei kohl als beispiel). hin zu kommt noch: wir leben nicht in einem rechtsstaat sondern höchstens in einem (verkappten) rechten überwachungsstaat. und nur solche scherze. und allein der fakt das rechte parteien in letzter zeit so einen zufluß kriegen sollte alarmglocke genug sein über die unzufriedenheit 'des volkes' aufmerksam zu werden, aber nein: wir verbieten einfach eine musik gruppe und haben deren partei im auge. manchmal frag ich mich ob manche hier in diesem land blind und/oder begriffsstutzig geboren werden oder ob es jahre lange training und anerzogen war.
*zynismus off*

commy
14.03.2005, 10:33
is']Hallo gehts noch ? Solche Aussagen bestärken die Vermutung die Theo aufgestellt hat. (bzw die im Artikel aufgestellt wurde) Bin gerade echt sprachlos...

So ist es halt, dann mal viel Spass beim schweigen :) (nicht böse nehmen)

Mfg

th3o
14.03.2005, 10:41
straft mich lügen, aber schon alleine wenn jemand daher kommt und folgendermaßen ansetzt: "also ich bin kein nazi, aber man wird ja wohl noch xy etc pp...." dann halte ich das schon für äusserst fragwürdig. ich glaube es wäre sogar fast besser wenn derjenige den ersten teil des satzes weglassen würde. ich frage mich auch gerade ob ein linker amerikaner auch so ansetzt wenn er zb etwas gegen die israelische politik sagen möchte. schon alleine, dass diverse deutsche das tun, zeigt eindeutig dass da immer noch etwas im deutschen bewusstsein schlummert was nicht verarbeitet/abgeschlossen/akzeptiert etc ist...und daher keimt auch manchmal hier und da auch dieser selbstverständliche und schon fast naive umgang mit schlüsselwörtern und schlüsselhandlungen des 3ten reiches.

GaBBa-Gandalf
14.03.2005, 10:52
Also ich glaub da nicht dran.
Möglich ist zwar fast alles, aber da müsste Europa schon Krieg führen.

Was aber richtig und zu erwarten ist, das die braunen Parteien immer mehr an stimmen gewinnen.

Gründe:
Verunsicherung, teilweise aus trotz, Arbeitslosigkeit, wirtschaftliche Lage, Zunahme der Verarmung, Spaltung der Gesellschaft zw. Arm & Reich, ....

perfekt!57
14.03.2005, 10:56
"ein drittes reich gibt es doch schon längst und es nennt sich amerika. wenn man es nicht ganz genau nimmt, führen sie sogar einen dritten weltkrieg. denn sie sind auf der ganzen welt ein einziger kriegstreiber. ich bin kein nazi, sondern ein mensch, der zwischen den zeilen lesen kann. warum geht es denn amerika so gut? sie führen krieg und damit kurbeln sie die wirtschaft an..."

das stimmt so nicht. die usa sind nach wie vor eine demokratie. allerings eine mit in manchen teilen sehr faschistoiden zügen.

und die folgende aussage geht mir im grunde noch nicht weit genug, weil noch nicht dicht genug dran an der realität: "sie führen krieg und damit kurbeln sie die wirtschaft an..." . müsste heißen: "... und nehmen zunächst einmal das elend der anderen durchs (befreiungs-) krieg führen amerikas durchaus auch bewußt mit in kauf, weil der aufstieg/selbstbehauptung amerikas on top um so leichter gelingt, ja tiefer die anderen vorher gefallen wurden, in staub und kaputt gebombt waren."

will sagen: "... je tiefer abstieg und fall waren vor dem neubeginn (bei dem amerika "zum glück (für amerika und die welt) helfen durfte:) "), desto trefflichere vasallenstaaten bekommt man (hofft amerika, ist ein teil der amerikanischen erfahrung mit der welt) ... und wenn es nur für ein paar Jahrzehnte wäre."

ein drittes reich, als wiederholung des begriffs, wird es nicht geben. schon die idee ist doof. "wer so was als these anschlägt betreibt populismus-journalismus von der bauernfängerei-sorte pfui-bähh."

faschismus/faschistoides aber wird immer bestehen. das wehren dagegen bleibt eine/die daueraufgabe.

(und wer redet über die 3,5 millionen (bürgerkiregs/diktatur-) toten in nigeria seit 1998 - und warum keiner nicht? obwohl (weil?!) wir reichlich öl und bodenschätze, rohstoffe, auch für pc und cpu's, von da beziehen?)

und schily sollte zurückgetretren werden.

fguki
14.03.2005, 11:25
Absoluter Schwachsinn.

Aufgrund der verfassungsmäßigen Ordnung und der geltenden Gesetze der Bundesrepublik
ist das faktisch und praktisch ausgeschlossen.

GaBBa-Gandalf
14.03.2005, 11:28
ausser man würde sie einfach ausser kraft setzen...
Im krieg gibts "keine" gesetze

bitfunker
14.03.2005, 12:07
Ich habs irgendwie satt das uns das für immer hinter her geschriehen wird. Ich bin zwar kein Nazi aber ich sage auch nicht dass Hitler ein dummer/schlechter Mensch war, ohne ihn wäre vieles nicht so wie heute allerdings war der Völkermord alles andere als vertretbar obwohl die USA ca. 50mal soviel getötet hat und keinen interessierts, die USA verteidigt ja nur "ihr Land". :P:confused Verstehe ich dich richtig? Du behauptest also, das die USA lediglich das fortsetzen, was die Nationalsozialisten dereinst begonnen haben. Und dass dies die damaligen Verbrechen egalisiert? Und Hitler war in deine Augen ein Held, ja?
Soviel Naivität und Kurzsichtigkeit in einem Post ist mir selten untergekommen!
Mich ängstigt der Gedanke, dass du dieses Ernst meinen könntest und wirklich solche "Kurzschüsse" in deinem Denken vorhanden sind.

commy
14.03.2005, 12:24
@b-runner nein die USA setzte dies schon immer fort, schon vor der Zeit Hitlers, die USA begeht mehr Morde/Kriege, das wollte ich damit ausdrücken. Man kann sogar noch weiter in die Vergangenheit zurückgehen aber die USA genügt um es deutlich zu machen.
Ein Held war er für mich nicht, habe ich auch nie behauptet :) allerdings wär Deutschland nicht soweit wie es heute ist (Technologisch/Fortschritlich), die komplette Infrastruktur wäre nicht so wie heute ohne dem Aufschwung nach dem Krieg.

So wie ich das sehe denke ich kaum das es ein neues drittes Reich geben wird.

Mfg

Sahneknuffi
14.03.2005, 12:25
Ich habs irgendwie satt das uns das für immer hinter her geschriehen wird. Ich bin zwar kein Nazi aber ich sage auch nicht dass Hitler ein dummer/schlechter Mensch war, ohne ihn wäre vieles nicht so wie heute[...]

Viele Dinge wären heute anders wenn die Geschichte anders gelaufen wären (was für eine Überraschung :rolleyes ), aber dadurch werden menschenverachtende Taten nicht weniger verdammenswert.


[...]allerdings war der Völkermord alles andere als vertretbar obwohl die USA ca. 50mal soviel getötet hat und keinen interessierts, die USA verteidigt ja nur "ihr Land". :P

Jede größere Nation dieser Welt hat in der Vergangenwart ethisch und moralisch verwerfliche Taten begangen und/oder geduldet. Sei es das Sklavendreieck, Ausbeutung von schwächer entwickelten Staaten zur Zeit des Kolonialismus (und z.T. auch noch heute), die versuchte Auslöschung der amerikanischen Ureinwohner, die spanische Armada,etc....

Dadurch wiegen die Verbrechen, die unser Land und unsere Vorfahren in der (im historischen Kontext nur kurze Zeit zurückliegenden) Vergangenheit begangen haben aber nicht weniger schwer. Es ist nunmal unser historisches Erbe, und es fällt unter unsere Verantwortung mit diesem Erbe umsichtig umzugehen.



ein drittes reich gibt es doch schon längst und es nennt sich amerika. wenn man es nicht ganz genau nimmt, führen sie sogar einen dritten weltkrieg. denn sie sind auf der ganzen welt ein einziger kriegstreiber. ich bin kein nazi, sondern ein mensch, der zwischen den zeilen lesen kann. warum geht es denn amerika so gut? sie führen krieg und damit kurbeln sie die wirtschaft an ( im besonderen umfang die rüstungsindustrie). es hat kaum ein machthaber der heutigen zeit aus dem 2.wk was gelernt. wenn man geld und besonders öl braucht, dann muß man krieg führen.


Das halte ich für übertrieben, im Zuge des "Krieges gegen den Terror" sind einige besorgniserregende Gesetze durchgesetzt worden, die dem Staat erschreckend viel Macht geben und einige signifikante Einschränkungen der Freiheit des Einzelnen mit sich brachten.
Doch von einem Dritten Reich zu reden ist völlig unangebracht, davon sind die USA noch weit entfernt.

Dass die USA vor allem aus wirtschaftliche Erwägungen den Krieg im Irak geführt hat (und eigentlich ja immer noch führt), ist kein Geheimnis, allerdings haben auch andere Industrienationen von diesem Krieg und anderen Konflikten profitiert.
Nicht zuletzt auch Deutschland, schließlich haben wir wir auch eine sehr exportfreudige Rüstungsindustrie.

@Topic:
Ich glaube nicht dass ein "Drittes Reich" in gleicher Weise wiederentstehen kann wie es schon einmal geschehen ist. Obwohl ich unsere Gesellschaft nicht für sonderlich intelligent halte, sind wir Deutschen doch gegenüber Faschismus zu sehr sensibilisiert.

Was ich aber für durchaus möglich halte, ist, dass wir uns dahingehend manipulieren lassen, grundlegende Rechte Stück für Stück aufzugeben, so dass wir langfristig keinen demokratischen, bzw. nur noch einen scheindemokratischen Staat haben werden.

N.o.L.i.m.i.t.
14.03.2005, 12:38
Absoluter Schwachsinn.

Aufgrund der verfassungsmäßigen Ordnung und der geltenden Gesetze der Bundesrepublik
ist das faktisch und praktisch ausgeschlossen.

... wirklich ?
Die Leute, die die Gesetze gemacht haben, können diese auch wieder abschaffen oder ändern ...
... ausserdem, wenn (das ist rein hypothetisch) die Bevölkerung auf die Barrikaden geht, interessiert sich sowieso kein Mensch mehr für irgendwelche Gesetze.

... zumal selbst die Parlamentarier permanent sogar gegen die von ihnen selbst gegebene Verfassung verstossen - als Beispiel sie hier nur "Fraktionsdisziplin" genannt.
Theoretisch ist jeder MdB keinerlei Weisung unterworfen und entscheidet nur nach seinem Gewissen..

... tja, wenn er aber anders entscheidet/abstimmt, als es seine Fraktion beschlossen hat, dürfte er die längste Zeit MdB gewesen sein (spätestens bei der nächsten Wahl kriegt er die Quittung)

pcw
14.03.2005, 12:40
Ganz ehrlich...

Ich denke dass sich in einigen Ländern dieser Erde schon von seiten der "Herrschenden" als demokratiefeindliche Tendenzen, oder solche, die als demokratiefeindlich genutzt werden können, zeigen.

Meiner Meinung nach schwindet zunehmend das Vertrauen in die Bürger. Dadurch werden dann Aktionen wie "Telefonate abhören" etc durchgeführt.
Früher hat man dem Bürger mal Vertrauen entgegengebracht, aber jedesmal, wenn eine Bürder oder wenige dieses Vertrauen enttäuschen, wird es allen entzogen.
Damit werden die Bürger immer mehr überwacht um sie vor "sich selbst" zu schützen.
Und wenn da nicht langsam mal ein Schlußstrich gezogen wird, landen wir früher oder später in einem Überwachungsstaat.
Grenzen müssen auch für die Regierenden klar definiert und unantastbar sein.

Gut, die Bürger sind (weitestgehend) aufgeklärter als früher und sollten sich entsprechend zu wehren wissen... mit ihren demokratischen Mitteln.

Und dann kommt es mangels Alternativen wieder zu Protestwahlen, Demonstrationen und mit der Zeit wächst die öffnetliche Abneigung gegen die regierenden Gruppierungen.
(Ich zähle jetzt einfach mal auch die Opposition zu den "regierenden Gruppen", weil sie mächtig genug ist, um die Politik maßgeblich mitzugestalten.)

Das führt dann zu (notgedrungener) Sympatie zu "regierungsfeindlichen" Gruppen ... wie der NPD... nicht unbedingt absichtlich, aber der Feind meines Feindes ist mein Freund...
Und wenn man halt eher die Regierung als "rechts" für den Feind hält, wird es arg kritisch.

Das führt dann zu mehr regierungsfeindlichen Aktionen usw, bekräftigt demokratiefeindliche (Terror)Gruppen und ähnliches.
Alles Dinge, die auf Regierungsseite eine Reaktion hervorrufen.

Um das ganze einzudämmen werden die Bürger weiter in ihren Freiheiten beschnitten. Und zwar in jenen, die genutzt werden, um gegen die Regierung/Demokratie vorzugehen.

Ähm... und hier hat sich der Kreis bereits geschlossen... du kannst wieder oben anfangen mit Lesen.

Und wenn das ganze sich oft genut im Kreis gedreht hat, haben die Bürger bald keine Rechte mehr, die man beschneiden kann... und wo sind wir dann?
Man könnte es mit dem 3. Reich vergleichen, auch wenn es keine 100%ige Übereinstimmung geben wird.
In anbetracht der Entwicklung in Wirtschaft etc möchte ich es dann aber doch lieber mit Sklaverei vergleichen. Naja, halt wie 3. Reich, nur ohne industrielle Vernichtung und so...

Man arbeitet zu hart um das zu bekommen, was man zum Leben braucht und sollte sonst besser nichts tun ,was auffällt, weil sie alles, was auffällt sicherheitshalber erstmal wegsperren...


Warum ich so denk:
Ich jedenfalls will mich nicht in irgendeiner Form irgendwelcher Rechte und Freiheiten beschneiden lassen, die ich momentan habe.
Eigentlich sollte generell ersteinmal von der Unschuld des einzelnen ausgegangen werden und nicht von einer potentiellen Schuld.
Gut, ich halte genausowenig davon, wenn Anschläge etc ned verhindert werden können etc oder man tatenlos zuschaut.
Aber man sollte eher mit der Bevölkerung arbeiten, um dagegen vorzugehen als gegeg sie.

Kuddel
14.03.2005, 14:26
nein die USA setzte dies schon immer fort, schon vor der Zeit Hitlers, die USA begeht mehr Morde/Kriege, das wollte ich damit ausdrücken. Man kann sogar noch weiter in die Vergangenheit zurückgehen aber die USA genügt um es deutlich zu machen.

Warum fällt so velen Leuten eigentlich immer nur USA ein?
Wenn ihr euch mal selber mit dem Thema "Geschichte" befasst, dann werdet ihr merken...
Jahaa es gab auch noch andere, die Mord und Totschlag veranstaltet habe... nicht nur die USA


Meiner Meinung nach schwindet zunehmend das Vertrauen in die Bürger.

Das beruht auf Gegenseitigkeit.;)

________

Was fehlt ist die genügende Aufklärungsarbeit an den Schulen, woher soll es denn die Jugend heutzutage wissen?!
Die Jugend ist zu 90% zu faul sich zu informieren(ja, ich bin auch ein jugendlicher, aber nicht faul ;) )
Wenn sie jetzt aber nicht informiert/aufgeklärt werden bzw. es selber machen, dann entsteht eine riesen Unwissenheit.

Schaut euch doch heutzutage mal die Rechtsradikalen an.
Wenn ihr euch die mal auf so einem Aufmarsch von denen anguckt, dann sieht man direkt, das ca 60-70% nur Mitläufer sind, die keine eigene Meinung haben, und die garnicht wissen, warum die da überhaupt stehen.

pcw
14.03.2005, 14:40
Das beruht auf Gegenseitigkeit.;)
^^was das ganze noch schlimmer macht

Was fehlt ist die genügende Aufklärungsarbeit an den Schulen, woher soll es denn die Jugend heutzutage wissen?!
Die Jugend ist zu 90% zu faul sich zu informieren(ja, ich bin auch ein jugendlicher, aber nicht faul ;) )
Wenn sie jetzt aber nicht informiert/aufgeklärt werden bzw. es selber machen, dann entsteht eine riesen Unwissenheit.

Schaut euch doch heutzutage mal die Rechtsradikalen an.
Wenn ihr euch die mal auf so einem Aufmarsch von denen anguckt, dann sieht man direkt, das ca 60-70% nur Mitläufer sind, die keine eigene Meinung haben, und die garnicht wissen, warum die da überhaupt stehen.
Auf der anderen Seite gibt es aber auch eine "vorgegebene" Meinugn, die ich als "nicht informiert" bezeichnen würde. Und ich denke da sind es prozentual mindestens genausoviele, die "nicht informiert" sind über die Absichten der Gruppierung, die sie befürworten.

spiro
14.03.2005, 15:02
Ich habs irgendwie satt das uns das für immer hinter her geschriehen wird. Ich bin zwar kein Nazi aber ich sage auch nicht dass Hitler ein dummer/schlechter Mensch war, ohne ihn wäre vieles nicht so wie heute allerdings war der Völkermord alles andere als vertretbar obwohl die USA ca. 50mal soviel getötet hat und keinen interessierts, die USA verteidigt ja nur "ihr Land". :P Ich behaupte auch nicht, dass Hitler dumm/schlecht war - diese Attribute werden seinem Wirken nicht annähernd gerecht - größenwahnsinnig, mit einer starken Betonung auf Wahn, trifft wohl eher zu.

Auch dein unterschwelliger Versuch, die Greueltaten der Nazis zu verharmlosen, indem du sie mit den Untaten eines anderen Staates (USA) vergleichst, zeugt davon, dass die braune Demagogie immer noch ihre Opfer findet...
Imo gibt es für keinen Krieg auch nur die geringste moralische Rechtfertigung - somit wird auch dein Vergleich hinfällig.




Ein Held war er für mich nicht, habe ich auch nie behauptet allerdings wär Deutschland nicht soweit wie es heute ist (Technologisch/Fortschritlich), die komplette Infrastruktur wäre nicht so wie heute ohne dem Aufschwung nach dem Krieg.Wir sollten uns demnach bei Hitler und Konsorten bedanken, weil deren Handlungen letztlich dazu geführt haben, dass Deutschland zu großen Teilen zerstört und dadurch ein "Aufschwung" möglich wurde?

Sorry, ich bekomme Magenschmerzen, wenn ich so etwas Abstruses lesen muß...

commy
14.03.2005, 15:18
Imo gibt es für keinen Krieg auch nur die geringste moralische Rechtfertigung - somit wird auch dein Vergleich hinfällig.


Ich will nur damit ausdrücken das die Taten im Vergleich zu USA nicht so schlimm sind.


Wir sollten uns demnach bei Hitler und Konsorten bedanken, weil deren Handlungen letztlich dazu geführt haben, dass Deutschland zu großen Teilen zerstört und dadurch ein "Aufschwung" möglich wurde?


Ja :) (PS. Nicht zu großen teilen, der Schaden war nur in bestimmten Gebieten gering, ja gering.)

pcw
14.03.2005, 15:22
Ich will nur damit ausdrücken das die Taten im Vergleich zu USA nicht so schlimm sind.

^^ich denke du meinst, dass du ausdrücken wolltest, dass dir die Taten der USA in relation zu denen der Nazis schlimmer erscheinen als letztgenannte.

Eine Untat wird durch eine zweite nicht weniger schlimm ... wenn dann - was das schlimmste ist - zur Gewohnheit.


edit:
Wobei ich nicht finde, dass man die (ungerechtfertigten und brutalen) Kriege der USa mit der industriellen Vernichtung von Menschen gleichsetzen kann...

-NachtschatteN-
14.03.2005, 15:24
Ich will nur damit ausdrücken das die Taten im Vergleich zu USA nicht so schlimm sind.

Wie kannst Du auch nur im Entferntesten versuchen, Tod mit Tod, Massenmord mit Massenmord zu vergleichen, bzw. zu relativieren.

commy
14.03.2005, 15:28
^^ich denke du meinst, dass du ausdrücken wolltest, dass dir die Taten der USA in relation zu denen der Nazis schlimmer erscheinen als letztgenannte.

Eine Untat wird durch eine zweite nicht weniger schlimm ... wenn dann - was das schlimmste ist - zur Gewohnheit.


edit:
Wobei ich nicht finde, dass man die (ungerechtfertigten und brutalen) Kriege der USa mit der industriellen Vernichtung von Menschen gleichsetzen kann...

Ja das meine ich.
Die industrielle Vernichtung, hmm das kann man sehen wie man will, ob nun ein Mensch durch eine Waffe oder durch einen Knopfdruck in einer Kammer stirbt möchte ich nicht gleichsetzen allerdings macht es nicht allzu viel Unterschied denn es gibt keinen Grund einen Menschen zu töten. Weder töten zu lassen oder selbst töten...


@shadow
Was ist der Unterschied zwischen Tod und Tod?

-NachtschatteN-
14.03.2005, 15:46
Es gibt keinen Unterschied in der "Güte" gewaltsamen Todes.

bitfunker
14.03.2005, 15:56
Hm, sicherlich, tot ist tot. Aber es macht doch, so unmenschlich auch beides erscheinen mag, doch noch einen ethischen Unterschied, ob Menschen in einem - offensichtlich nun mal zur Natur des Menschen gehörendem - Krieg sterben oder aufgrund der wahnwitzigen Ideologie, welche im dritten Reich herrschte, im wahrsten Wortsinne vernichtet werden.

commy
14.03.2005, 15:59
Hm, sicherlich, tot ist tot. Aber es macht doch, so unmenschlich auch beides erscheinen mag, doch noch einen ethischen Unterschied, ob Menschen in einem - offensichtlich nun mal zur Natur des Menschen gehörendem - Krieg sterben oder aufgrund der wahnwitzigen Ideologie, welche im dritten Reich herrschte, im wahrsten Wortsinne vernichtet werden.

Ich finde Krieg auch wahnwitzig aber darum gehts ja nicht.

Naja ich klinke mich aus der Diskussion mal aus und mach Feierabend ;)

cya

-NachtschatteN-
14.03.2005, 16:44
Sorry, b-runner, abgesehen davon, dass wir hier wieder völlig OT sind :D, macht es in meinen Augen KEINEN Unterschied, solange der Tod von außen gewaltsam hervorgerufen wurde.

In beiden Fällen (um jetzt mal bei diesen Beispielen zu bleiben) "erlaubt" sich ein Individuum (der Ausführende; ob aus freiem Willen oder aus Gehorsam, wobei "aus Gehorsam" nicht weniger schwer wiegt) das Leben, dass in unserer heutigen Anschauung als "unantastbar" gilt, zu beenden. Dieses Recht steht niemandem zu. Dieses Recht stand auch nie jemandem zu. Gewaltsamer Tod ist immer furchtbar und nicht entschuldbar. Im Einzelfall als auch in der Masse (wie geschehen im 3. Reich und in Amerika; es gibt sicher noch tausende Beispiele). Es steht auch außer Frage, dass die "industrielle Vernichtung" der Juden unter Hitler ein in dieser Form beispielloses Verbrechen der Weltgeschichte darstellt.

Meine ehemalige Ethiklehrerin (wer weiß ob die noch lebt :D) versuchte mal mit einem Gleichnis den Wert EINES Lebens zu beschreiben (ich glaub das war damals auch im Kontext zum Holocaust):

Ein Leben ist unbezahlbar. Viele Leben sind unbezahlbar.

Ich saß jetzt hier ein ganzes Stück und hab versucht, irgendwie meinen Standpunkt zu erläutern. Ich glaub diese zwei Sätze treffen den Kern der Sache (welcher absolut nicht mit dem Topic zu tun hat) ganz gut.


@ commy


Original geschrieben von spiro
Wir sollten uns demnach bei Hitler und Konsorten bedanken, weil deren Handlungen letztlich dazu geführt haben, dass Deutschland zu großen Teilen zerstört und dadurch ein "Aufschwung" möglich wurde?

Ja (PS. Nicht zu großen teilen, der Schaden war nur in bestimmten Gebieten gering, ja gering.)

Ach was soll's, pfeifen wir einfach mal auf die Millionen von toten Kindern und Frauen unter der Zivilbevölkerung und die Abermillionen Soldaten die ihre Heimat (lebend) nie wieder sahen, gelle... :freak

KL0k
14.03.2005, 16:50
ich kann seinen gedankenansatz schon nachvollziehen denn im laufe der weltgeschichte war hitler nur einer unter vielen... das entschuldet oder rechtfertigt nicht die taten, aber ich finde dennoch das man damit mal etwas abgeklärter umgehen sollte als die mentalität 'sich immernoch bei allem und jeden zu entschuldigen' aufkeimen zu lassen an jeder passenden stelle. die generation die dafür verantwortlich war ist schon von uns gegangen oder geht noch im laufe der nächsten beiden jahrzehnte von uns und man sollte dabei bedenken das die kidz von heute vollkommen anders aufwachsen und zu der geschichte überhaupt keinen wirklichen bezug mehr dazu haben. denn das war 'im letzten jahrhundert/-tausend'. kidz wachsen zusammen auf egal ob jugo, türke, schwarzer, kurde, libanese... *liste in gedanken fortsetz* und ich denke darauf sollte man aufbauen und nach vorne sehen statt ständig zurück zu blicken 'ob es denn mal wieder so sein könnte' denn wir ham im moment im land ganz andere probleme als eine sich wiederholende geschichte.
Edit: finde ich zumindest.

-NachtschatteN-
14.03.2005, 17:30
ich kann seinen gedankenansatz schon nachvollziehen

Wessen?

kidz wachsen zusammen auf egal ob jugo, türke, schwarzer, kurde, libanese... *liste in gedanken fortsetz* und ich denke darauf sollte man aufbauen

Also ich weiß ja nicht wie's bei Dir in der Umgebung so ist, doch die Jugend hier bei uns scheint mir alles andere als "Hand in Hand" mit Menschen anderer Nationen und Religionen aufzuwachsen. Scheint. Ehrlich gesagt hab ich in meinem Freundeskreis keinen Ausländer. Nicht weil ich die nicht leiden könnte, sondern weil es hier (auf'm Dorf ;)) so gut wie keine gibt. Selbst in meiner Schule gab's zu meiner Zeit keine Ausländer.
Doch wenn ich manchmal aus meinem Bekanntenkreis so höre, wie's in der Nachbarstadt immer wieder Konflikte (auch gewaltsame) zwischen Russen und Deutschen gibt, wie die "Russenmafia" teilweise schon "Bezirke kontrolliert", dann veranlaßt mich das eben, an Deiner "Theorie" zu zweifeln.

nach vorne sehen statt ständig zurück zu blicken 'ob es denn mal wieder so sein könnte'

Es ist nie zu früh, aber oft zu spät. ;)
Auf dem deutschen Volk lastet eine große Verantwortung. Und der muss es auch gerecht werden. Dieses Problem kann gar nicht oft genug thematisiert werden. Wenn jeder Deutsche (Jugendliche) faschistisches Gedankengut intuitiv ablehnt, dann ist das Ziel erreicht. Doch soweit wird's wohl nicht kommen. :(

wir ham im moment im land ganz andere probleme als eine sich wiederholende geschichte.

Schau in mein Bundesland, nach Sachsen.
(sicher hat ein Großteil der Wähler aus Protest "braun" gewählt, doch warum nicht aus Protest PDS wählen? ;))

Delt4ron
14.03.2005, 18:08
Ich denke, sobald in Deutschland irgendwas auch nur in die Richtung 3. Reich geht fligen 3 Atombomben auf Europa! ....
Also mit der heutigen Kommunikation ist so etwas schon viel schwieriger aufzubauen, also damals. Die Leute waren damals irgendwie auch ein bisschen negativ zur Demokratie eingestellt, weils mit der Weimarer Republik ned so ganz geklappt hat (Ich hoffe mal, dass des stimmt was ich hier erzähl ;)!
MfG

Kuddel
14.03.2005, 18:21
Nein es stimmt nicht;)

Es bewegt sich ja schon was in Richtung 3tes Reich, sobald die Rechten auch nur o.1% bei irgendwelchen wahlen bekommen, weil es ab dann wieder irgendwelche mitläufer gibt, die kein Plan von nichts haben, es aber unterstützen, das Rechte an die macht kommen...

Und das ist schon ein gazn kleienr Schritt in Richtung 3tes Reich!

Und noch lebe ich... und merke auch nix, von irgendwelchen Atomaren angriffen ;)

KL0k
15.03.2005, 01:53
Wessen?

den von commy. denn wie gesagt, er war nur einer unter vielen die absoluten (grausamen) mist gebaut haben. zwar einmalig im ausmaß aber dennoch nur einer unter vielen. und man hält es irgendwie keiner nation so intensiv vor. was irgendwo auch verständlich ist durch das besagte ausmaß, aber das man von den leuten regelrecht erwartet sich noch für die taten ihrer ur ur großeltern zu rechtfertigen und zu entschuldigen fängt irgendwann an zu nerven, denn ich kann beispielsweise nix dafür wenn meine großeltern so einen mist gebaut haben. scheisse passiert aber ich kann da doch nix für, und ich sehs auch irgendwo dann nicht ein dafür den kopf hinzuhalten.



Also ich weiß ja nicht wie's bei Dir in der Umgebung so ist, doch die Jugend hier bei uns scheint mir alles andere als "Hand in Hand" mit Menschen anderer Nationen und Religionen aufzuwachsen. Scheint. Ehrlich gesagt hab ich in meinem Freundeskreis keinen Ausländer. Nicht weil ich die nicht leiden könnte, sondern weil es hier (auf'm Dorf ;)) so gut wie keine gibt. Selbst in meiner Schule gab's zu meiner Zeit keine Ausländer.
Doch wenn ich manchmal aus meinem Bekanntenkreis so höre, wie's in der Nachbarstadt immer wieder Konflikte (auch gewaltsame) zwischen Russen und Deutschen gibt, wie die "Russenmafia" teilweise schon "Bezirke kontrolliert", dann veranlaßt mich das eben, an Deiner "Theorie" zu zweifeln.


ich hatte alles mögliche inner klasse damals, vom serben über italiener bis hin zu phillipinen. ich meinte das auch nicht im bienchen und blümchen tralalala stil mit händchen haltend über wiesen hüpfen. sondern ganz einfach das es teilweise egal ist und die leute dennoch miteinander abhängen. und ich weiß ehrlich gesagt nicht was das gerede über mafia hier soll. denn das ist irgendwie vollkommen am thema vorbei gegriffen, denn mafia gabs schon immer und wird es wohl auch immer geben. egal ob von sizilien, russland oder japan.


Es ist nie zu früh, aber oft zu spät. ;)
Auf dem deutschen Volk lastet eine große Verantwortung. Und der muss es auch gerecht werden. Dieses Problem kann gar nicht oft genug thematisiert werden. Wenn jeder Deutsche (Jugendliche) faschistisches Gedankengut intuitiv ablehnt, dann ist das Ziel erreicht. Doch soweit wird's wohl nicht kommen. :(

stimmt schon.. es herrscht ne verantwortung zur aufklärung. aber das ist auch alles.


Schau in mein Bundesland, nach Sachsen.
(sicher hat ein Großteil der Wähler aus Protest "braun" gewählt, doch warum nicht aus Protest PDS wählen? ;))

ich komm wie gesagt nit aus sachsen und ich versteh die entscheidungen der leute da auch nicht die immer wieder nach der 'guten alten ddr' schreien oder dat nazipack wählen.
ich kann es aber dennoch nachvollziehen, denn die npd macht sich schlagworte wie hartz4 und fehlende jobs sowie sonstige unzufriedenheit zum thema und bekommt so logischerweise zuläufe. es ist mehr als bedauerlich, aber leider fakt. und warum die pds nicht mal aus frust gewählt wird wundert mich auch nicht. denn das sind die politischen mülleimer die immer auf den plan treten wennse glauben irgendwo stimmen abgreifen zu können. desweiteren haben beide seiten einen anner waffel, links wie rechts.

th3o
15.03.2005, 10:37
..aber das man von den leuten regelrecht erwartet sich noch für die taten ihrer ur ur großeltern zu rechtfertigen und zu entschuldigen fängt irgendwann an zu nerven, denn ich kann beispielsweise nix dafür wenn meine großeltern so einen mist gebaut haben. scheisse passiert aber ich kann da doch nix für, und ich sehs auch irgendwo dann nicht ein dafür den kopf hinzuhalten...

du hast aus nur deiner sicht der dinge vielleicht recht. aber was ist schon eine sicht im gegensatz zu einer kompletten gesellschaft?
ich muss leider sagen: doch, auch du musst den kopf hinhalten. zwar nicht in der form wie die, die unmittelbar das verbrechen begangen haben, aber in einer ethisch-moralischen form...und warum? ganz simpel; du hast das glück in einer der führenden industrienationen der welt geboren worden zu sein und geniesst all die vorteile die sich daraus ergeben. leider aber hast du auch das pech in derjenigen gesellschaft geboren worden zu sein die für das größte menschliche verbrechen der dokumentierten geschichte verantwortlich war. somit musst du AUCH DAMIT umgehen, es akzeptieren und dafür demut an den tag legen wo es die situation erfordert. Wer vorteile geniesst, der hat aber auch die nachteile zu tragen. das ist nun mal das los eines jeden deutschen. keine rechtfertigung, keine nächste generation, keine nichts wird jemals von dieser einen last befreit werden. das ist deine bürde, und die bürde der gesamtdeutschen nation.

Mr_Rubi
15.03.2005, 14:14
straft mich lügen, aber schon alleine wenn jemand daher kommt und folgendermaßen ansetzt: "also ich bin kein nazi, aber man wird ja wohl noch xy etc pp...." dann halte ich das schon für äusserst fragwürdig. ich glaube es wäre sogar fast besser wenn derjenige den ersten teil des satzes weglassen würde. ich frage mich auch gerade ob ein linker amerikaner auch so ansetzt wenn er zb etwas gegen die israelische politik sagen möchte. schon alleine, dass diverse deutsche das tun, zeigt eindeutig dass da immer noch etwas im deutschen bewusstsein schlummert was nicht verarbeitet/abgeschlossen/akzeptiert etc ist...und daher keimt auch manchmal hier und da auch dieser selbstverständliche und schon fast naive umgang mit schlüsselwörtern und schlüsselhandlungen des 3ten reiches.

Das bringt die Sache auf den Punkt, deshalb auch dieser Forenbeitrag hier...auch wenn er von Dir ist :p

Kuddel
15.03.2005, 22:13
@ theo

Natürlich müssen wir uns noch alle schuldug fühlen, da gebe ich dir Recht.
Aber wofür fühlen wir uns noch schuldig?!
Nur um uns selber ein gutes Gewissen zu verschaffen.

Man sieht ja doch oft genug, dass das Ausland immernoch starke Probleme damit hat, zu verstehen, das Hitler tot ist, und das der 2.Weltkrieg zu Ende ist.

Wie oft wird das Deutsche Volk, als Rechte Nation beschimpft?!
Wie oft wird das Deutsche Volk noch als totale Nazi-Nation abgestempelt?!

Ja, das ganze Volk wird so beschimpft... das es nurnoch eine kleine Randgruppe ist, die so denkt, und das in dieser Ranggruppe 60% nur Mitläufer sind... das will im Ausland keiner sehen.

Ich meine damit nicht irgendwelche großen Politiker, die sowas sagen, ich meine die anderen "Völker", die das sagen.

Es kommt wirklich nur uns selber zu gute, wenn wir uns schuldig fühlen, und sagen das es uns Leid tut, etwas Leid tut, für das wir selber garnicht verantwortlich waren.

Das halte ich schon für eine große Verantwortung, die das Deutsche Volk da auf sich nimmt.

Ich denke solangsam sind "die anderen" mal dran, die Augen auf zumachen... wir haben sie aufgemacht, und wir haben gelernt!

MfG Kuddel

Emdray
16.03.2005, 00:50
leider aber hast du auch das pech in derjenigen gesellschaft geboren worden zu sein die für das größte menschliche verbrechen der dokumentierten geschichte verantwortlich war. somit musst du AUCH DAMIT umgehen, es akzeptieren und dafür demut an den tag legen wo es die situation erfordert. Wer vorteile geniesst, der hat aber auch die nachteile zu tragen. das ist nun mal das los eines jeden deutschen. keine rechtfertigung, keine nächste generation, keine nichts wird jemals von dieser einen last befreit werden. das ist deine bürde, und die bürde der gesamtdeutschen nation.
Ich denke viele Nationen haben schonmal "grösste menschliche Verbrechen" begangen!
Am besten entschuldigt sich also täglich jeder bei jedem oder wie?
Ich habe als Deutscher überhaupt garnichts mit der Geschichte Deutschlands zu tun!Ich fühle mich auch für nichts schuldig!Ich war nicht da als etwas passierte.Ich lasse mir doch nichts anhaften was irgendwer mal getan hat!

thiron
16.03.2005, 06:42
Natürlich müssen wir uns noch alle schuldug fühlen, da gebe ich dir Recht.
Aber wofür fühlen wir uns noch schuldig?!
Nur um uns selber ein gutes Gewissen zu verschaffen.

Also ich fuehle mich nicht schuldig. Ich will nicht fuer irgendwas 'leiden' was Leute verbrochen haben mit denen ich A: Nichts zu tun hatte und B: deren Politik ich nicht unterstuetze. Schuldig fuehlen ist wohl eher ein Deutsche Volkskrankheit. Aufklaeren ist da schon die richtige Maßnahme.

Meine 2 Grossvaeter fuehlen sich auch nicht schuldig. Obwohl einer in der Sowjetunion und einer bei der Innlandsverteidigung im Rheinland dabei war. Die beiden haben so einige Menschen angeschossen und erschossen. Stolz sind sie nicht dadrauf, und leiden heute noch unter den Psychischen Folgen. Aber schuldig fuehlen sie sich nicht. Sie haben fuer ihr Land Befehle befolgt. Wuerde ja auch niemand auf die Idee kommen US Soldaten fuer Vietnam Massaker, an der Zivilbavoelkerung, oder Blindgaenger in Irakischen Schulen verantwortlich zu machen.


Und dumm war Hitler sicherlich nicht. Groessenwahnsinnig schon, und Amerikanische Kriege und ihre Folgen mit der systematischen Verfolgung (und Versuche der Ausrottung) der Juden zu vergleichen halte ich schon fuer eine stark begrenzte Sichtweite. Irgendwo muss man eine Grenze ziehen.

Zum Thema neues 3tes Reich (4tes eigentlich :p ): Wohl kaum, denn bevor es soweit kommt wuerden selbst die Niederlaender bei uns einmarschieren. Man sollte es einfach dabei belassen das Deutschland ein sehr Geschichtstraechtiges Land ist, und fuer die ganze Welt ein Vorbild wie man es auch richtig machen kann.

KL0k
16.03.2005, 07:43
wofür müssen sich die 3. oder 4. generation nach den kriegen denn bitte noch schuldig fühlen? hallo? das is 60-90 jahre her was da abging... da fehlt doch den meisten der wirkliche bezug zu..

th3o
16.03.2005, 11:07
...da fehlt doch den meisten der wirkliche bezug zu..

und damit sprichst du genau das aus was ich als "latente gefahr" bezeichnen würde. der fehlende beug zu einer sache ist der nährboden auf dem die keime der verderbniss sprießen können.
die vergangenheit bewusst wahrnehmen, sich die tragödie von damals zur richrigen zeit in erinnerung rufen, darüber reflektieren und somit gewappnet sein gegen rechte subtile propaganda die meiner ansicht nach sich noch intensivieren wird.

ausserdem wurde ich diverse mal falsch verstanden habe ich das gefühl. ich sage nicht, dass man jetzt immer und überall gebeugten hauptes rumlaufen muss wenn man irgendeinem ausländer oder am besten einem juden begegnet...nein, man soll einzig und allein diesen hintergedanken bei sich tragen, denn wie schon gesagt: wer keine lust hat die nachteile der geschichte nachwievor als staatsbürger moralisch zu tragen...der dürfte meiner ansicht nach auch nicht den dicken mercedes hier fahren oder sich der schönen alster erfreuen...die rosinen aus dem kuchen raussuchen ist bekanntlich immer die einfachste variante. so in der art: " ich bin deutscher staatsbürger. ja und? dann hat mein volk halt vor 60 jahren versucht ein komplettes auszurotten, aber das ist mir doch latte, ich lebe ja nicht damals, hab damit ja nichts mehr zu tun"....das find ich ist schlichtes wegsehen und verdrängen, anstatt wahrnehmung.

-NachtschatteN-
16.03.2005, 11:57
Wir müssen uns nicht direkt schuldig fühlen. Ich vermute es gibt hier keinen auf'm Board, der diese Zeit noch erlebt hat. Wir müssen uns nur der Last bewusst sein, die uns die Geschichte auf den Rücken gepackt hat. Wir als Volk müssen dafür sorgen, auch nur die geringste erkennbare rechte Tendenz sofort und mit allen zur Verfügung stehenden (verfassungskonformen) Mitteln zu bekämpfen.

Es ist nunmal so, dass 100 demonstrierende NPD-Anhänger vorm sächs. Landtag mehr Aufmerksamkeit erregen als 10000 Le-Pen-Anhänger vorm Eiffelturm. Vor allem international.

Die NPD-Fraktion im Landtag ist ein schwerer Imageschaden für Sachsen.

KL0k
22.03.2005, 12:38
und damit sprichst du genau das aus was ich als "latente gefahr" bezeichnen würde. der fehlende beug zu einer sache ist der nährboden auf dem die keime der verderbniss sprießen können.
die vergangenheit bewusst wahrnehmen, sich die tragödie von damals zur richrigen zeit in erinnerung rufen, darüber reflektieren und somit gewappnet sein gegen rechte subtile propaganda die meiner ansicht nach sich noch intensivieren wird.

ausserdem wurde ich diverse mal falsch verstanden habe ich das gefühl. ich sage nicht, dass man jetzt immer und überall gebeugten hauptes rumlaufen muss wenn man irgendeinem ausländer oder am besten einem juden begegnet...nein, man soll einzig und allein diesen hintergedanken bei sich tragen, denn wie schon gesagt: wer keine lust hat die nachteile der geschichte nachwievor als staatsbürger moralisch zu tragen...der dürfte meiner ansicht nach auch nicht den dicken mercedes hier fahren oder sich der schönen alster erfreuen...die rosinen aus dem kuchen raussuchen ist bekanntlich immer die einfachste variante. so in der art: " ich bin deutscher staatsbürger. ja und? dann hat mein volk halt vor 60 jahren versucht ein komplettes auszurotten, aber das ist mir doch latte, ich lebe ja nicht damals, hab damit ja nichts mehr zu tun"....das find ich ist schlichtes wegsehen und verdrängen, anstatt wahrnehmung.


ich seh da keine direkte gefahr im moment. es ist wahr das es zugenommen hat im vergleich zu den jahren davor. aber man kann sich auch gegner erschaffen durch falsche propaganda in dem man ein totgesagtes thema immer wieder ans tageslicht zerrt mit aller gewalt. und wie heißt der alte spruch noch "tote soll man ruhen lassen bevor man am ende böse geister weckt"..

mumrik
22.03.2005, 16:06
Ich halte es ebenfalls für einen falschen Weg, sich schuldig zu fühlen und in Demut durch die Weltgeschichte zu wandeln.
Womit wir aber leben müssen, ist in meinen Augen eine Verantwortung. Die Verantwortung solche Geschehnisse in Zukunft zu verhindern. Unsere Geschichte sollte als "warnendes Beispiel" dienen. Weltweit, nicht nur für uns selber.

Ich denke Aufklärung tut Not, immer. Aber ich denke auch nicht das es daran in unsrer Ausbildung (Schule) mangelt, zumindest war das bei mir nicht so. Wir müssen uns auch deshalb immer daran erinnern (lassen), damit der Krieg seine Schrecken nicht verliert, es sind oft Menschen die Kriege führen, die seine Schrecken nie erlebt haben.

Die Verbrechen der Deutschen in der Vergangenheit werden nicht in Vergessenheit geraten können, wie so viele Verbrechen aus der Geschichte, da sie eine neue Epoche in der Geschichte begleitet (eingeleitet?) haben. Ich will mal das abgelutschte Schlagwort "Die Welt ist ein globales Dorf" nutzen, um zu verdeutlichen was ich meine. Die Verbrechen sind Dokumnetiert, in jeder erdenklichen Weise und wir werden täglich (Film, Video, Spiel, Politik, Gesellschaft, Presse etc) vorgehalten. Ich halte es auch für falsch, zu versuchen, Verbrechen generell miteinander zu vergleichen. Sie sind nicht vergleichbar, und wenn doch, ändert das nichts an ihrer Verurteilung.

Für unsere Geburt in eine solche Überflußgesellschaft sollten wir nicht Demut zeigen, indem wir uns schuldig fühlen, wir sollten Demut zeigen, indem wir dankbar sind.

gustl87
22.03.2005, 16:25
Also ich glaube, dass soetwas ähnliches wie das 3. Reich ohne Probleme wieder eintreten könnte, denn :

1. Wir müssen nur ins Nachbarland Österreich fahren, wo man sich "Hitlerwein" kaufen kann.
2. Fährt man etwas weiter nach Italien, dann sollte einem die Regierung etwas "faschistoide" (Messner) vorkommen.
3. In Deutschland haben die "Rechten" hohe Zuwachsraten.
4. Schaut man mal in andere Länder (z.B. Israel [ICH BIN KEIN ANTISEMIT !]), dann sieht man eine Mauer und ... ja ... diese KZ ähnlichen Gefängnisse (wie sie auch die USA hat) für Araber aller Art.
Die USA (und einige andere) sind natürlich keinen Deut besser.


(wenn ihr meint, das sollte hier nicht stehen, könnt ihr es gerne löschen)

-gb-

olly3052
22.03.2005, 19:19
Ich glaube, daß es zumindest in D kein 4.Reich geben wird.

Anders als Anno 33 ist unsere Demokratie gefestigt.

Desweiteren haben die Väter des GG es nahezu unmöglich gemacht, ein Situation heraufzubeschwören, in dem es einem Menschen (Hindenburg) möglich war, alle GG außer Kraft treten zu lassen.

An alle, die aus Protest braun wählen, kann ich nur den ausgeleierten Satz schreiben:

Deutsche, kauft deutsche Bananen!

Gruß

olly3052

3r3bus
23.03.2005, 06:57
es fällt schwer , nach der durcharbeitung eines solch meinungsvielfätigen threats auf alle gelesenén ansichten direkt einzugehen.
aber: soetwas wie das sogenannte 3. reich darf es nie wieder geben. die frage ist doch aber nicht, ist das in deutschland noch einmal möglich, die frage muß sein: "ist das in der welt möglich?"! und dazu sage ich, das wir ähnliches miterleben, jeden tag. wir gewöhnen uns daran, das unsere "verbündeten" die usa mit präziser regelmäßigkeit souveräne staaten überfallen, die angeblich eine gefahr für die sogenannte demokratie darstellen. dieser fuck us-bush sagt selbst: für jeden toten amerikaner --> 10 tote irakis. tja, für mich stellt sich die frage, was dieser faschist da überhaupt mit seiner verfuck.en armee zu suchen hat? mir fällt dazu nur eins ein: EROBERUNGSKRIEG! die vielbeschworenen massenvernichtunswaffen sind seltsammerweise nicht da. parallele dazu wäre die behauptung der nazis auch vom jüdisch-bolchewistischem terror bedroht zu sein. und erinnern wir uns, solange es so aussah als würde sich der hitlerfaschismus gegen die damalige sovietunion richten ließ man ihn nicht nur gewähren, sondern förderte ihn sogar. ohne diese förderung wäre dieser wahnsinnige nie das geworden was er letztendlich war!

und fällt euch dabei was auf? auch hussein wurde von den usa unterstützt/gefördert, wurde unbequem und vernichtet, nur das dabei immer millionen von frauen und kinder mit auf der stecke beliben....

am rande: ich habe heute aus den nachrichten erfahren, das in deutschland ein denkmal für ein US-Bombenflugzeug bzw deren besatzung erichtet werden soll, welches in den letzten kriegstagen über berlin abgeschoßen wurde. da dreht sich mir der magen um: denkmäler für kriegsverbrecher! das sind in meinen augen militärs die zivilbevölkerung bombardieren!

um es ganz deutlich zu sagen: ich bin ein mensch der das naziregime und desen verbrechen aufs äußerste verurteilt.... Aber ähnliches geschieht auch jetzt, vll noch nicht in diesem ausmaß, aber bitte seid wachsam, auch eure großeltern haben gesagt: "naja, so schlimm wird's schon nich sein, und wir müssen uns doch weheren gegen diese alles an sich reißende juden"
nun müssen wir uns wehren gegen die terroristischen moslems - denkt mal drüber nach...

wer sagt soetws wie das dritte reich kann es nicht mehr geben, möge bitte mal überlegen wieviel zeit seit dem vergangen ist, was vorher in der geschichte regelmäßig abgelaufen ist, und begründen, warum nun soetwas nicht mehr sein kann.

Tiu
23.03.2005, 10:15
für das größte menschliche verbrechen der dokumentierten geschichte verantwortlich war.
Auf was bezieht sich "das größte"?
Auf die mathematische Anzahl der Opfer?
Dann hättest Du unrecht.
Weil es aus ideologischen Gründen geschah?
Dann hättest Du auch unrecht.

Simple Man
25.03.2005, 16:10
Wozu ein 4. Reich? Was hätte man davon?

Unsere Lebensqualität ist so gut, dass man nur noch die Sklaverei einführen könnte um das leben noch einfacher zu machen. Dann haben wir eine 5h Woche wo wir den Arbeitsplan für unsere Sklaven aufstellen.

In der westlichen "zivilisierten" lol Welt wird es keine militärischen Kriege, sondern wirtschaftliche Kriege geben. Die EU wächst zusammen, nicht weil wir uns so lieb haben (ich liebe die EU) sondern weil sich jeder wirtschaftliche Vorteile gegenüber der restlichen Welt erhofft. Motto: Team up, gemeinsam sind wir stärker.

Sieht man auch daran, dass dass F+D gemeinsam bei der Expo in Japan auftreten.

Jedes Land hat seine Extremen. In D sind es die Nazis, in GB die EU Hasser, in den USA die konservativen, in Israel auch die extrem konservativen, etc etc
Selbst der Vatikan wird seine 5% Extreme haben.

Dass die grossen Massen durch die Strassen marschieren und laut nach der Rückkehr des 3. Reiches rufen, daran glaube ich nicht.

3r3bus
14.04.2005, 17:09
In der westlichen "zivilisierten" lol Welt wird es keine militärischen Kriege, sondern wirtschaftliche Kriege geben.ab wann soll dieser fall denn eintreten, deiner weisen vorausschau nach? Denn momentan befinden sich bekanntlich teile der so genannten westlichen welt im krieg... in einem militärischen krieg, in dem es um wirtschaftliche interessen geht.