Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wir sind in der Ölkrise: sollte der Staat beim Sprit handeln?
Hi Leute,
ich weiß, dass sich die Entwicklung der Ölpreise nicht nur auf den Spritpreis niederschlägt, sondern auf die meisten produzierenden Wirtschaftsbereiche. Hier möchte ich allerdings nur auf den Sprit-Aspekt eingehen:
Der Staat kassiert kräftig mit, wenn Ihr an der Tanke den Stutzen ins Auto haltet. Pro Liter Sprit greift sich der Staat durch Mineralölsteuer, Mehrwertsteuer und Ökosteuer satte 82 Cent (!!!).
Bei drohenden Preisen von 1,40 € und mehr (2,75 DM - das war mal die reale Horrorvorstellung von Ende der neunziger Jahre) fange ich spätestens an zu fragen, ob der Staat seitens Automobilclubs nicht MASSIV gedrängt werden muss, über die Höhe der Besteuerung nachzudenken. Das sich nur selten mal ein Politiker äußert liegt wohl daran, dass sie wissen, wieviel Geld die Autofahrer ins Staatssäckel spülen. Außerdem muss schließlich kein Politiker selbst tanken - und der ökologische Faktor des teuren Gutes Benzin lässt sich so schön in den Vordergrund halten.
Wie seht Ihr das Problem? Was kann man (außer weniger fahren - aus Jux fahren heute doch nur noch die wenigsten Leute durch die Lande) tun, um Druck auf den Staat auszuüben? Tun die Automobilclubs (allen voran der ADAC) genug?
Bei meinem Wagen kostet mich 'ne Tankfüllung alle 580 Kilometer 65 Euro und ich könnte inzwischen vor Wut jedesmal die Zapfsäule eintreten oder meinen ARAG-Vertreter telefonisch zu mehr Engagement nötigen. :grr
Wo geht's hin? Hier noch ne aktuelle Horrormeldung aus dem Spiegel.
Grüße
marxx
Ölpreis peilt 70-Dollar-Marke an
Öl ist so teuer wie nie zuvor. Der Preis für ein Barrel Rohöl der US-Sorte WTI kletterte im gestrigen Abendhandel bis auf 67,40 Dollar. Grund ist ein drohender Hurrikan im Golf von Mexiko. Der Sturm könnte die dortige Ölförderung beeinträchtigen.
Sturmschaden im Golf von Mexiko (Archiv): Hurrikan bedroht Ölförderung
New York - Der amerikanische Ölpreis hat damit einmal mehr ein Rekordniveau erreicht. Die bisherige Höchstmarke war am zwölften August mit 67,10 Dollar verbucht worden. Auch Heizöl, Benzin und Erdgas verteuerten sich zwischen 2,5 und 3,9 Prozent.
Ausschlaggebend war der Atlantiksturm Katrina, der die Ostküsten von Florida möglicherweise am Freitag als Hurrikan erreichen könnte. Er könnte dann Florida überqueren und im Golf von Mexiko Schäden an Bohrinseln, Ölplattformen und Erdgasproduktionsanlagen anrichten, befürchteten Ölmarktexperten. Der Golf von Mexiko ist eines der wichtigsten Öl- und Erdgasfördergebiete der USA und Mexikos.
Die US-Benzinvorräte waren in der vergangenen Berichtswoche nach Angaben des Energieministeriums um 3,2 Millionen Barrel auf 194,9 Millionen Barrel gefallen. Am vierten September laufen die US-Sommerferien mit dem Labor-Day-Feiertagswochenende aus. Bis dahin ist der Benzinverbrauch in den USA wegen der Hauptreisesaison weiter extrem hoch.
Dagegen erhöhten sich die amerikanischen Rohölvorräte in der vergangenen Berichtswoche weiter. Der Öl- und Energiemarkt widmete jedoch den Sturmgefahren mehr Aufmerksamkeit als den jüngsten Reservezahlen.
Die US-Öllagerbestände entwickelten sich nach Einschätzung von Rohstoffexpertin Sandra Ebner von der Deka Bank alles in allem "recht günstig". Das altbewährte Muster setze sich fort. Einem überraschend starken Anstieg der Rohöllagerbestände, stehe ein deutlicher Rückgang der Benzinlagerbestände und ein leichter Anstieg der Diesel- und Heizöllagerbestände gegenüber.
Kein Preisrückgang in Sicht
Trotz dieser Konstellation sind der Expertin zufolge deutliche Preisrückgänge beim Öl vorerst aber nicht zu erwarteten. Sie verwies auf den drohenden Hurrikan. Sollte das Risiko steigen, dass der Sturm die Produktion im Golf von Mexiko beeinträchtige, sei in den nächsten Tagen mit weiteren Preisanstiegen zu rechnen.
Die Hurrikan-Saison in den USA bewegt sich nach Einschätzung von Barclays Capital unterdessen auf ihren Höhepunkt zu, der im Zeitraum August bis September liege. Sollte sich tatsächlich ein Hurrikan im Golf von Mexiko entwickeln und an den Ölinstallationen Schäden anrichten, halten Marktbeobachter einen Anstieg der Ölpreise auf 70 Dollar je Barrel für möglich.
©ONSULTO®
25.08.2005, 13:28
Kurz-, mittel- und langfristig kann man nichts gegen den Anstieg des Ölpreises unternehmen
(es sei denn man findet gewaltige Vorkommen unter dem grönländischen Eis :evillol ).
Der Staat will auch nicht freiwillig auf die Einnahmen aus der Spritbesteuerung verzichten.
Man kann höchstens die Einnahmen auf andere Steuern verlagern (Stichwort Mehrwertsteuer).
Das geschickteste, was man noch tun kann, ist es sich an Öl- (Hedge)-Fonds zu beteiligen und satte Gewinne einzustreichen!
Eine ernsthafte Alternative zum Öl bietet meines Erachtens nach nur der Alkohol. Der riesige Überschuss an Zuckerrohr in Brasilien wird dort dazu genutzt Alkohol zu destillieren, der dann als Spritersatz dient.
Dies würde auch eine neue Einnahmequelle für die heimischen Zuckerrübenanbauer bringen, denen vor kurzem ja der Subventionsgeldhahn aus Brüssel zugedreht wurde und die nun vor dem Existenzverlust stehen.
GaBBa-Gandalf
25.08.2005, 13:34
Die Spritpreise sind viel zu niedrig!
Ja genau, immer noch zu niedrig, so dass sich zu wenige aufregen.
Wenn alle mal "Streiken" (unzwar jeder) z.B. alle blockieren die autobahn nfür paar tage, hätten wir genug Druck aufgebaut.
Das hat ja in Frankreich auch geklappt !
Aber nein. Nur meckern und nichts tun!
Der Duetsche lässt sich viel zu viel gefallen !
HappyMutant
25.08.2005, 13:37
Sehen wir es mal so: Durch die Steuern auf Benzin bezahlst du woanders weniger Steuern. Und insgesamt weniger Steuern zahlen? Das bleibt ein Wunschtraum, solange die Konjunktur lahmt, solange Firmen die gutes Geld erwirtschaften kaum Steuer zahlen und sich trotzdem über die hohen Kosten beklagen. Das Wundermittel der Wirtschaftsexperten heißt ja Konsum und das heißt eigentlich das der Bürger mehr kauft und mehr Steuern zahlt, um Unternehmen mehr Gewinn zu verschaffen, die auf diesen wieder weniger Steuern zahlen müssen. Im Grunde wird die Belastung nur umverteilt. Letzendlich ist das der Effekt wenn man Lohnnebenkosten senkt um Arbeit billiger zu machen, dann muß man es irgendwo wieder reinholen was nur der Arbeitnehmer allein zahlt. Das die Rechnung nicht aufgeht, mehr Konsum bei mehr Steuerbelastung, dürfte ja sichtbar sein.
Also wenn sich jetzt die Autofahrer auflehnen das der Benzinpreis zu hoch ist, dann wird im besten Fall an einer Schraube etwas gedreht, was aber dem Staat weniger Geld bringt, dann muß eben woanders das Geld hergenommen werden. Die Entlastung ist gleich null. Der Effekt je nach Gruppe die am stärksten betroffen ist unabsehbar. Wenn die Wirtschaft mehr Steuern zahlen soll, naja dann wissen wir auch wohin das führt.
Letztendlich baden wir auch das aus, was seit vielen Jahren mit Milliarden gefördert wird: Leben auf dem Land im Eigenheim. Jetzt müssen die Leute eben pendeln und das Geld notwendigerweise verfahren. Was dann der Staat wieder mit Milliarden der Pendlerpauschale notdürftig ausgleicht. Und fast alles mußt du ja heute mit dem Auto erledigen. Der Ausbau und Erhalt der Straßen kostet auch eine Haufen Geld. Insofern ist der Preis zwar ärgerlich, er könnte aber langfristig diese Fehlentwicklung stoppen. Aber zugegeben, eigentlich geht es auch bei der Ökosteuer vorallem um die Einnahmen und nicht um den ökologischen Nutzen.
________
Und das der Ölpreis steigt ist eigentlich kein Wunder. Wenn man mal von den Einzelereignissen absieht die die Ölförderung behindern, ist eine allgemeine Verknappung sowieso unumgänglich. Wenn man überlegt das die Lagerstätten in absehbarer Zeit aufgebraucht sind, aber weiterhin der Ölverbrauch steigt, dann wundert es nicht das der Preis steigt. Die Ölstaaten wissen auch das ihnen diese Geldquelle irgendwann versiegt. Und solange trotz Ölpreisen, die weit über denen liegen die in den 70ern immerhin eine weltweite Rezension ausgelöst haben, immer weiter kräftig verbraucht werden, solange wird der Ölpreis kaum fallen.
Hauptverbraucher sind zwar die USA und China wohl auch (bald). Aber auch wir fahren gerne in Kisten rum die eben deutlich über 10l /100 km verbrauchen und nennen das dann Lifestyle. Weil die Karren immer schwerer, luxuriöser und stärker sein müssen. Was zwei Kleinwagen mit neuester Technik sparen, verbraucht eine neue Limousinen à la Passat wieder.
©ONSULTO®
25.08.2005, 13:37
Wenn alle mal "Streiken" (unzwar jeder) z.B. alle blockieren die autobahn nfür paar tage, hätten wir genug Druck aufgebaut.
Das hat ja in Frankreich auch geklappt !
Das ist sowas von unproduktiv, weißt du wie viele Milliarden an Wirtschaftsleistung durch so einen Schmarrn draufgehen?
Imho sollten die Steuern so bleiben wie sie sind, schliesslich ist es das einzige Argument, das die Verbraucher/Hersteller verstehen. Ohne diese hohen Steuern würde sicher keiner dran denken auf 5-Liter Autos oder alternative Energieträger zu setzen.
2. wird sich die Lage bei Ölpreis sicher nicht mehr entspannen, sondern noch weiter dramatisieren. Was nicht zuletzt an der Wachsenden Wirtschaft Chinas und Indiens liegt, wenn diese beiden Länder auch nur ein Bruchteil ihres Erfolges auf den noch sehr großen Armenanteil ausweiten, dann werden wir sicher Ölpreise von 100 umd mehr $ auf den Ölmärkten erleben. Was wierderrum die Politiker und Hersteller bewegen sollte vom Öl so weit wie möglich sich abzukoppeln, um diese Entwicklung nicht mitmachen zu müssen.
Man kann die Lage auch sehr gut beobachten, im 1. Halbjahr dieses Jahres ist der Kraftstoffverbrauch schon um 5% gesunken.
@marxx
es sind 73 Ct. Steurn pro Liter
Benzin muss, nach Beschluß der EU, 2010 bereits 6% Ethanol ("Bioethanol") enthalten, bereits jetzt sind es 2%. Angeblich lassen sich einem modernen Motor 10-20% zumuten.
Für einen vollständigen Ersatz reicht die Produktion an Ethanol, gerade als Nebenprodukt, aber bei weitem nicht aus.
@marxx es sind 73 Ct. Steurn pro LiterNö. Es sind im Juli bereits 83 Cent pro Liter gewesen, wie viele Nachrichtenquellen berichten die sich auf die Julizahlen beziehen. Da der Sprit seit Juli noch deutlich teurer geworden ist, ist natürlich auch diese Zahl zu niedrig.
"Der Steueranteil am Benzinpreis aus Mineralöl- und Mehrwertsteuer belief sich nach Angaben des Branchenverbandes im Juli auf fast 83 Cent pro Liter, ..."
Übrigens habe ich nicht nach Auswegen durch Hybride, Wasserstoffflitzer, Gas- oder Zuckerrohrantrieben gefragt, sondern danach, was man jetzt machen kann. Oder verkauft ihr extra Euer Auto (mal davon abgesehen, dass alternative Antriebe außer beim Prius noch fast überall Zukunftsmusik sind), um mal eben nebenher auf Raketenantrieb umzusteigen? Sorry, ich habe gerade kein Geld für ein Zukunftsmobil übrig. Insofern finde ich den Vorschlag des Boykotts absolut nicht so abwegig (auch wenn es sauschlecht für die Wirtschaft ist) - aber das deutsche Volk kriegt im Gegensatz zu den Franzosen eh nicht den Allerwertesten hoch, deshalb ist die Möglichkeit redundant.
Es ist im Interesse der Wirtschaft und des Staates (nicht der Umwelt), dass die Leute fahren und tanken was das Zeug hält, bis alternative Antriebe flächendeckend zur Verfügung stehen. Nicht umsonst ist man als Autofahrer "Deutschlands Melkkuh" - witzig allerdings, dass der Begriff schon aus den Achtzigern stammt.
Meines Erachtens müsste die Mineralölsteuer flexibel den Marktpreisen für Rohöl angepasst werden, wenn das so weiter geht, um den Preis wenigstens einigermaßen konstant zu halten. Die Wirtschaft geht an Krücken, die Energie- und Stahlpreise explodieren und der Staat sitzt auf seinem fetten Schuldenarsch und kassiert weiter ungehemmt ab. Wem dieser Wucher egal ist, dem ist nicht mehr zu helfen...
platineye
25.08.2005, 15:55
Die Steuern wird man wohl nicht so stark senken, dass man es spürt (5 oder 10ct bringen da keinem wirklich was), ich bezahle auch 1,30 pro Liter, das ist aber nicht so schlimm, wenn man bedenkt, dass der Sprit in 5 Jahren mind. 2,50 kosten wird...
HappyMutant
25.08.2005, 15:57
Meines Erachtens müsste die Mineralölsteuer flexibel den Marktpreisen für Rohöl angepasst werden, wenn das so weiter geht, um den Preis wenigstens einigermaßen konstant zu halten. Die Wirtschaft geht an Krücken, die Energie- und Stahlpreise explodieren und der Staat sitzt auf seinem fetten Schuldenarsch und kassiert weiter ungehemmt ab. Wem dieser Wucher egal ist, dem ist nicht mehr zu helfen...
Stellt sich die Frage wie die Lage besser werden soll, wenn man Steuergeschenke macht? Man könnte natürlich Steuern senken oder abschaffen und im Gegenzug eine Maut einführen. Aber selbst wenn das gerechter wäre, dann lynchen die Autofahrer die Politiker.
Das Problem ist doch jetzt schon das der Staat kein Geld hat, da muß viel mehr geschehen um dann auch mal an Steuersenkung zu denken. Und was ist wenn nach dem Autofahrer die Raucher kommen, die auch eine großen Steueranteil bezahlen müssen und gar nicht einsehen warum nur der Autofahrer entlastet werden soll. Dann kommt der Speditionsverband und fordert die Senkung der Maut, weil er nicht alleine für den Staat aufkommen will? Es gibt soviele Interessengruppen und Lobbyisten, da will jeder was abhaben. Und eine flexible Steuer ist ja auch nicht machbar. Der Steueranteil ist stabil (prozentual natürlich, aber das ist jede Steuer) und der Staat kann nicht in Marktprozesse eingreifen. Egal ist es sicher keinem, aber es ist unvermeidlich und wird sowieso notwendig. Aber nur übers Geld kann man die Leute zum sparen bringen, denn freiwillig fährt sowieso keiner weniger Auto oder sparsamere Autos.
Das Energie und Stahlpreise explodieren ist doch auch nicht Schuld Deutschlands (im Gegenteil unsere Wirtschaft profitiert sogar von der Stahlknappheit, denn noch stellen wir auch noch Stahl in Deutschland her), sondern die Folge vom massiven Wachstum in China und dem weiterhin ungezügelte Verbrauch von Ressourcen überall auf der Welt. Jetzt wo es ans Geld merken die Amerikaner immerhin, das sie so nicht weiter machen können. Und die federn das noch durch ihr eigenes Öl ab. Wenn die komplett von fremden Öl abhängig wären, dann würde auch dort der Verbrauch sinken und nicht immer weiter steigen.
Stimmt schon das die Franzosen vielleicht eher auf die Straße gehen, auch die Italiener streiken gerne, trotzdem haben sie die gleichen Probleme wie wir. Da wird eben auch nur Frust abgebaut und dann wird doch das gemacht was leider notwendig ist: sparen. Wir wählen halt alle halbe Jahr einen anderen und blockieren damit die Gesetzgebung, unseren Frust lassen wir bei Landtagswahlen ab. Und wenn Demonstrationen was bringen würden, dann gebe es keine Studiengebühren, kein Hartz IV, keine Rechtsradikalen usw. Sinnvoll oder nicht, seine Anliegen auf der Straße zu äußern hat leider eher bescheidenen Erfolg.
Grundsätzlich stimmen wir alle ja auch überein.... und die Zusammenhänge der Grundpreissteigerungen sind auch fast jedem bekannt. Ich reg' mich nur zurzeit fett drüber auf, dass man scheinbar nichts tun kann - und der Staat will es aus bekannten Gründen auch nicht. :freak
Aber ehrlich - jetzt hab ich mir nach 15 Jahren braven Tabaksteuerzahlens schon das Rauchen abgewöhnt (fette Einnahmeausfälle für den Staat), da kann ich wenigstens weiterhin den Roadster volltanken und's nehmen wie es ist! :lol :evillol Wenn der Staat bereit wäre, mir beim Sprit ein bisschen Steuernachlass zu geben, könnte ich mir ersatzweise ja z.B. das Prosecco-Saufen angewöhnen und die Einnahmeausfälle über die Schaumweinsteuer wieder reinbringen. *irre lach*;)
@ marxx
Alternativen gibt es schon und man muß noch nicht einmal ein neues Auto kaufen.
z.B.
Gasbetrieb L-Gasca. 70ct/kg (Umbau eines Benziners möglich)
Pflanzenöl 60ct/l (Umbau fast jeden Diesels möglich, Einspritzer nicht geeignet)
EDIT:
Erdgastankstellensuche (http://erdgasfahrzeuge.01kunden.net/cgi-bin/WebObjects/Erdgas2004.woa/wa/DirectoryWithId/1000084.html?wosid=8b4XJzCSPQi4zLonQZmN0g)
EDIT2:
Pflanzenöltanstellensuche (http://www.rerorust.de/tanken/db/d/index.html)
noch mehr Pflanzenöl-Tanken (http://www.biotanke.de/Verzeichnis/tanksstellen.html)
Na klar - ich bau mir 'nen Gasbrenner in mein Cabriolet. Die hundert PS weniger sind überhaupt nicht der Rede wert. Kein Problem... :freak :lol Selbst wenn es Irrsinnige gäbe, die sowas über's Herz brächten, so klingt der Spaß immernoch überhaupt nicht günstig. :p
Oder meinst Du Nitro? :evillol
Na klar - ich bau mir 'nen Gasbrenner in mein Cabriolet. Die hundert PS weniger sind überhaupt nicht der Rede wert. Kein Problem... :freak :lol Selbst wenn es Irrsinnige gäbe, die sowas über's Herz brächten, so klingt der Spaß immernoch überhaupt nicht günstig. :p
Oder meinst Du Nitro? :evillol
Wenn du noch so ein Auto fahren kannst sind die Preise wohl noch nicht hoch genug
EDIT:
100PS weniger was hast du den für ein Auto:freak
Nichts wildes ... und bei so'nem 50 PS Gasantrieb... surrr.... :p War doch nur Spaß!
ElectricStream
25.08.2005, 20:23
Die Welt sollte sich langsam echt mal Gedanken um die Alternativen machen.
Die Technik würde es uns doch schon heute ermöglichen
auf das Benzin zu verzichten.
Wie z.b Wasserstoff das auch mit Methanol anstatt Erdgas hergestellt werden kann!
Also braucht man echt nur viel Alkohol womit PisToLero ja richtig liegt.
Leider ist die Technik ja sooo viel zu teuer,
Es sind zuviele geldgeile Menschen mit der Macht,
die Weichen stellen könnte, auf diesem Planeten.
Zu unflexibel und zu bequem.
Meine Spekulation ist, das die neue Technik bewusst zurückgehalten wird!
Die Abhängigkeit vom Ölpreis wäre zwar nicht komplett Geschichte,
da ja Öl auch noch für andere Zwecke eingesetzt wird.
Klar das Argument mit der Ökösteuer würde ja beim Wasserstoff
nicht sonderlich glaubhaft wirken;)
kommen wir wieder mal auf die Flexibilität zurück,
dann würde es eben Wasserstoffsteuer heißen:freak
Was ich meinte, das der Staat allgemein den Wassserstoff Antrieb, bzw neuere Techniken gezielt fördern sollte.
Sodass wir von Anfang an Spitzenreiter wären,
(das Land mit den meisten Waserstofffahrzeugen).
Die Technik verfeinern könnten,
dann anderen Ländern, unsere Innovationen für viel Geld zu verkaufen.
Börse wäre ja kein Problem, dann handelt man halt mit
Methaonol und Aktien der Firma Linde :D
Nun ja, mal schauen was in Zukunft noch in diese Richtung passsiert!
so long
BIERstefan
31.08.2005, 23:47
Ich hab nix gegen die Ökosteuer, wenn sie wenigstens richtig angewendet werden würde:
Die Deutsche Bahn und alle Busunternehmen zahlen genauso Ökosteuer, wie wir auch! Sollten die Leute nicht auf öffentliche Verkehrsmittel ausweichen, damit weniger Öl verbraucht wird?
Die Lufthansa muss keinen Cent abgeben, obwohl sie mehr als das Zehnfache an Öl pro Kilometer und Person verbraucht, als ein Auto!
Meines Wissens nach liegt der Verbrauch eines modernen Flugzeugs mit modernen Triebwerken bei etwa 2 L / Person / 100 km. Nehmen wir das einmal per 5 (vollbesetztes Auto, aber welches ist das schon) kommen wir auf 10 L, also definitiv weniger als 10x mehr.
Hinzu kämen natürlich noch der Verbrauch bei Start und Warteschleifen, der wird den Schnitt sicher erhöhen, trotzdem halte ich 10x mehr für übertrieben.
wie der Staat handeln sollte:
Allenthalben wird von den Arbeitnehmern Mobilität gefragt. In vielen Fällen heisst Mobilität relativ lange Arbeitswege, und Arbeitsantritt/Arbeitende zu Tageszeiten wo das Angebot öffentlichen Transports mager ist. Hier muss der Staat handeln:
- kostengünstiger ÖPNV, vielleicht auch "Jobtickets" die zu einem gewissen Prozentsatz vom Staat oder vom Arbeitgeber bezahlt werden
- Fahrpläne ausbauen und dabei die Pendler berücksichtigen
Wo dies nicht möglich ist, sollten Firmen die etwas abgelegener sind, eigene Transportmittel für ihre Mitarbeiter organisieren. Dies sollte dann auch für die Arbeitgeber steuerlich absetzbar sein oder subventioniert werden. Eine Beglaubigung von Fahrgemeinschaften, vielleicht durch den Arbeitgeber, sollte möglich sein, zwecks steuerlicher Vorteile für die Teilnehmer
Von 75EUR "Schecks" wie jetzt Frankreich und Belgien sie auszahlen wollen, halte ich nicht viel. Die werden doch von den Spritverteuerungen hoffnungslos überholt. Ausserdem sind sie nicht nach Einkommensverhältnissen moduliert.
Forschung:
die EU sollte Finanzmittel bereitstellen zur Erforschung und Förderung von Lösungen mit alternativen Brennstoffen, die zudem "CO2-neutral" sind wenn sie denn mit CO2-neutralen Verfahren produziert werden. Es gibt schon Biosgas, Rapsöl, Wasserstoff. Hinzukommen könnte Alkohol oder Methan aus industrieller Fotosynthese in sonnigen Gegenden Spaniens, Frankreichs, Portugals und Griechenlands.
benzin zu teuer, dass ich nicht lache.
solange es noch kunden gibt, die den tankstellen das "superSUPER" ultimate'n'zeug abnehmen, kann benzin noch nicht zu teuer sein.
und solange die kunden anstatt eines smarts (4 liter / 100 km) weiterhin 8-10 liter "säufer" kaufen, darf der preis ruhig steigen.
und solange man sich mit 130 auf der autobahn vorkommt, als würde man stehen, weil die "benzinpreisjammerer" mit 180 und mehr überholen, muss der preis steigen.
baFh
benzin zu teuer, dass ich nicht lache. solange es noch kunden gibt, die den tankstellen das "superSUPER" ultimate'n'zeug abnehmen, kann benzin noch nicht zu teuer sein. und solange die kunden anstatt eines smarts (4 liter / 100 km) weiterhin 8-10 liter "säufer" kaufen, darf der preis ruhig steigen. und solange man sich mit 130 auf der autobahn vorkommt, als würde man stehen, weil die "benzinpreisjammerer" mit 180 und mehr überholen, muss der preis steigen. baFhAch Du warst das, der da mit dem Smart stand. Ich dachte auf den ersten Blick, da wäre mir auf der Hinreise meine Tupper-Brotdose aus dem Wagen gefallen. :D
Nur Spaß! ;) Hast Du das Bonzenzeug schonmal jemanden tanken sehen? Ich nicht. Da würde ich mir ja eher ne Pulle Liquid Moly pro Tankfüllung zuschießen, kommt billiger. Übrigens eignet sich ein Smart nicht für alles - z.B. ist er meines Erachtens untauglich für lange Reisen, außerdem pervers überteuert für so wenig Auto. Und es gibt Gründe, warum Leute, die viel und weit fahren meist Limousinen benutzen. Aber wozu gibt es den großen Lexus? Achtzylinder Leistung bei Vierzylinder Verbrauch...
MR.FReeZe
01.09.2005, 21:10
[...]
Übrigens eignet sich ein Smart nicht für alles - z.B. ist er meines Erachtens untauglich für lange Reisen, außerdem pervers überteuert für so wenig Auto. Und es gibt Gründe, warum Leute, die viel und weit fahren meist Limousinen benutzen. Aber wozu gibt es den großen Lexus? Achtzylinder Leistung bei Vierzylinder Verbrauch...
[...]
Also es stand bzw. steht in den Betriebsanleitungen fuer den Smart das dieser fuer den Betrieb auf einer Autobahn zwar zugelassen, aber nicht geeignet ist.:D
Also ich habs mal in einer gelesen, ob es heute aktuell immernoch drinsteht weiss ich nicht.
Vor kurzem war nen RTL Team an einer Tankstelle auf Sylt. Das war mal witzig. Da war nen Tzp mit seinem E500 (aktuelles Modell) und der hat gesagt er wuerde nie auf den Preis an der Tankstelle gucken. Wenn der Tank leer ist muss halt wieder was rein.
Rockzentrale
01.09.2005, 21:35
Ich rege mich erst gar nicht über die Benzin Preise auf :D Was will ich da machen?
Durchs Mecken werden die Preise auch nicht billiger.
Und solange die Leute nur Maulen und denn noch fahren wie die Bekloppten, so kann der Spritpreis nicht zu hoch sein.
*seinen 10L Super Plus Säufer voll tank und kräftig Gas geb* :D
PS: Ich lebe bei solchen Dingen so: Endweder man kann es sich leisten oder nicht, und ich kann es mir zumindest jetzt noch leisten :evillol
Hallo,
im Gegensatz zu meinem Vorredner rege ich mich schon über die hohen Engergiekosten auf.
Damit meine ich in ersten Bereichen nicht die Förderländer, die anständig für die Rohstoffe bezahlt werden sollen, und auch nicht, dass die Staaten einen großen Anteil des Haushaltes aus den Steuereinnahmen bestreiten.
Was mich richtig ankotzt ist diese Mafia in Gestalt der Oelkonzerne und dieses Spekulantenpack, die zu 100 Prozent für die "Angstzuschläge" und die Preistreiberei durch die fiktive Verknappung verantwortlich sind.
Ich bin der festen Überzeugung, dass sich die rund 25 Prozent höheren Endverbrauchspreise, innerhalb dieses Jahres, direkt in den Bilanzen der Konzerne als Gewinnsteigerung niederschlagen.
Dabei ist nicht nur der Oelmarkt mit diesem Pack durchsetzt, auch in der Stromwirtschaft sind gleich gestrickte Bastarde am Werk, die nicht nur die Strombörse in Leipzig manipulieren sonden auch die Monopolstellungen in Erzeugung und Netz schamlos ausnutzen.
Eigentlich warte ich nur auf den großen Knall. Irgendwann werden Karl, Walter, Maren, Inge ... in die Büros der Energieunternehmen laufen, die Manager aus den Stühlen ziehen - und trotz guter Kinderstube - die ganze Bande an die Bäume und Strommasten hängen.
Spätestens dann, wenn man sich Wegekosten zur Arbeit, trotz Fahrgemeinschaft, nicht mehr leisten kann! Dann, wenn der Kühlschrank noch betrieben, aber nicht mehr gefüllt werden kann! Dann, wenn kleine Kinder krank werden, weil die Zimmertemperatur zu gering ist! ...
Vielleicht denkt die Energie-Mafia vorher selbst darüber nach, wie lange sich mehrere Milliarden Menschen noch von so einem Pack terrorisieren lassen.
So denn dann - wütend bin!
Ria
Der hohe Ölpreis ist doch künstlich hervorgerufen.
Habe gestern einen Bericht gehört in dem gesagt wurde daß der
Preisanstieg, der durch den Hurrican begründet wird, absout unbegründet ist
da das Öl das wir hier bekommen überhaupt nicht von den Amis kommt.
Da haben sich halt ein paar Geldhaie gedacht dan nutzen wir mal eben aus,
so wie sie jede nur erdenkliche Möglichkeit als Grund nutzen um die Preise zu erhöhen.
Die satten Gewinne der Konzerne zeigen ja das es Früchte trägt.
Vielleicht sollten die Konzerne stärker besteuert werden? So hätte jeder etwas davon
und der Übeltäter und Verursacher für die Preistreiberei zahlt die Zeche, nicht der kleine Mann :)
Habe jetzt auch gehört daß die Regierung an die Ölreserven will um den Preisanstieg zu bremsen. Das halte ich für einen Tropfen auf den heißen Stein. Wie lange können denn
die paar Liter den Preis regulieren? Und wenn sie alle sind geht es wieder weiter, und die Reserven sind auch futsch, was bedeutet daß wir noch abhängiger werden :mad
Eigentlich warte ich nur auf den großen Knall. Irgendwann werden Karl, Walter, Maren, Inge ... in die Büros der Energieunternehmen laufen, die Manager aus den Stühlen ziehen - und trotz guter Kinderstube - die ganze Bande an die Bäume und Strommasten hängen.
Der Tag lässt noch lange auf sich warten, das entspricht nicht der deutschen Mentalität. Zwischenzeitlich kann man nur eins tun: Energie sparen (ja, das geht!).
Sinkt der Verbrauch wegen der hohen Preise, wird sich auch etwas ändern - schließlich sitzt immer noch der Verbraucher am längeren Hebel. Fährt Ottonormal-Verbraucher aber trotzdem wie gewohnt Auto, schraubt sich weiterhin seinen 450W-Rechner zusammen und beherzigt nicht die grundlegensten Methoden der Energieeinsparung, dann wird sich nichts ändern (und genau danach sieht es ja gerade aus).
Ich sage nur 1,45€ für einen Liter Super-Benzin!
Gestern Nacht um ca. 24Uhr bin ich nach Hause gefahren und traute meinen Augen kaum. Bei einer SUPOL-Tankstelle in Nürnberg kostet der Liter Super-Benzin 1,45€!:mad
Ich frage mich nur wo das enden soll?:headshot
Der hohe Ölpreis ist doch künstlich hervorgerufen.
Habe gestern einen Bericht gehört in dem gesagt wurde daß der
Preisanstieg, der durch den Hurrican begründet wird, absout unbegründet ist
da das Öl das wir hier bekommen überhaupt nicht von den Amis kommt.
Das nicht aber die Amis kaufen hier in Europa (schon seit einiger Zeit) Benzin auf, da die amerikanischen Raffineriekapazitäten nicht ausreichen.
Pommbaer
03.09.2005, 13:26
Mein Trick ist einfach mit verbundenden Augen tanken. Das hat den großen Vorteil das man die Preise nicht sieht. Und wenn es zum bezahlen geht, einfach der Frau die Geldbörse geben. Man kann sich anschließend nicht aufregen, weil man nicht weiss wie teuer es war. :D
Nein im ernst. Ausgerechnet diese Woche musste ich sehr viel Auto fahren und das hat sich doch ganz schoen in der Geldbörse bemerkbar gemacht. Aber das ich nun auf Bahn oder Bus umsteigen soll, das seh ich nicht ein. Mittlerweile fahr ich doch schon sehr bewusst Benzinsparend, was vorher nicht der Fall war.
Wenn die Preise noch weiter noch oben steigen, dann such im Garten noch Ölvorkommen. :evillol
MFG Pommbaer
platineye
03.09.2005, 13:41
Der Staat sollte lieber Elektrobusse oder sowas fördern, dann wären die Busse erstens umweltfreundlich und zweitens würden die nicht Sprit verbaruchen, der ja eben knapp ist. So hätten alle was davon! :)
Irgendwann geht es den meisten dann doch zu weit. Auch wenn die Preis noch bei weitem nicht so hoch sind, wie in DT(0,933 - 1,129 für Diesel; 1,029 - 1,279 Super), merken die Parkwächter (Welche nur ein par C Spanne haben) selbst schon Umsatzeinbußen. Die Großen Konzerne saugen aber voll ab...
Ich denke, wenn das so weiter geht wie bei euch in Dt, sind wir bald wirklich reif für alternativen Antrieb.
Das nicht aber die Amis kaufen hier in Europa (schon seit einiger Zeit) Benzin auf, da die amerikanischen Raffineriekapazitäten nicht ausreichen.
Jep, das ist schon klar. Für die Verschwender sollte ein extra Bonus
draufgeschlagen werden der bei den Energiesparern wieder gutgeschrieben wird.
Daß die Kapazität von denen nicht ausreicht liegt daran daß die Ölkonzerne
nicht in neue Rafinerrien investiert haben und mit einer veralteten Technik arbeiten.
Den Gewinn von zig Milliarden im Jahr haben sie einfach in die Tasche gesteckt statt u investieren.
Und als Beigabe für dieses Verhalten können sie auch noch an der Preisschraube drehen :mad
Wie man es nimmt, wir sind immer die Dummen!
...
Wenn die Preise noch weiter noch oben steigen, dann such im Garten noch Ölvorkommen. :evillol
Würd dir auch nichts bringen, da der Untergrund dem Staat gehört und somit auch das Öl ;)
morphium
03.09.2005, 19:52
solange es noch kunden gibt, die den tankstellen das "superSUPER" ultimate'n'zeug abnehmen, kann benzin noch nicht zu teuer sein.
:freak es gibt nunmal leute die "ein bisschen" mehr geld haben als andere... und nur weil sich ein paar leute ne standleitung leisten können ist das restliche internet (modem, isdn, dsl) nicht zu günstig, oder?
und solange die kunden anstatt eines smarts (4 liter / 100 km) weiterhin 8-10 liter "säufer" kaufen, darf der preis ruhig steigen.
die leute die 4000km im monat fahren werden sich bedanken! ein smart ist vielleicht ganz praktisch wenn man nur in der stadt umherfahren möchte, aber keine wirklich alternative für leute mit vielen KM im monat!
und solange man sich mit 130 auf der autobahn vorkommt, als würde man stehen, weil die "benzinpreisjammerer" mit 180 und mehr überholen, muss der preis steigen.
dein motor wird sich nach ein paar jahren bedanken! die ganze zeit nur mit 130 unterwegs, wenn überhaupt, yeah, das freut den motor :freak
Bob_Busfahrer
03.09.2005, 22:38
Japp, Morphium hat recht!
Also die einzig richtige Möglichkeit zu Handeln ist sich nen Diesel zu kaufen, den alten Benziner weg, solange man noch Käufer findet.
Und ein 3L Diesel kommt auch auf 240 und braucht im Schnitt keine 9Liter, ein vergleichbarer Benziner dürfte sich ca. 15 genehmigen, dann noch die 20ct. mehr pro Liter... "teuerwird"
Ach ja, zu den "verrückten, die das ultimate Zeug kaufen"
Zumindest Ultimate Diesel bringt einiges, man merkt die Mehrleistung aber was viel wichtiger ist: es werden merklich weniger schadstoffe produziert, und dann finde ich sind der zuschlag von 15ct pro Liter ein günstiger Weg zum Beitrag für den Umweltschutz.
Ach noch was:
Den Ammis gehören mal Milliardenstrafen auferlegt, die brauche sprit dass es knallt und wir armen europäer, die sowieso voll auf die umwelt achten, sparsame autos fahren (alles mal im Vergleich zu den Amis) müssen auch noch mehr für den Sprit zahlen, kann so nicht weitergehen...
so long
Registrierter
04.09.2005, 00:39
Leute , nuniss ja man gut mit der Heulerei !
Weder Oel noch Benin sind auf historischen Hoechststaenden.
1980 war Oel (ein Barrel bei 81 US-Dollar in heutiger Waehrung:
http://zeus.zeit.de/bilder/2004/24/wirtschaft/oelvorraete_500.gif)
http://de.wikipedia.org/wiki/Erd%C3%B6l/Tabellen_und_Grafiken
Benzin war zu Beginn der 60er Jahre auf DM5,70 bezogen auf den Durchschnittslohn eines Arbeiters und zu Preisen von 1999, also etwa bei 2,90 Euro zu Preisen von heute.
Ein Kaefer 1300s hat aber damals auch seine 13l/100km geschluckt.
Also, heult nicht rum und geht arbeiten.
Unsere Eltern haben auch nicht gejammert und stattdessen eine ordentliche Rente zusammenmalocht!
Das meine ich ganz ernst- Ihr Jammerlappen.
morphium
04.09.2005, 09:16
Also die einzig richtige Möglichkeit zu Handeln ist sich nen Diesel zu kaufen, den alten Benziner weg, solange man noch Käufer findet.
weil ein diesel die umwelt auch entlastet :freak
gibt nicht umsonst die höhere steuer auf diesel und die forderung nach nem rußpartikelfilter :o
dein motor wird sich nach ein paar jahren bedanken! die ganze zeit nur mit 130 unterwegs, wenn überhaupt, yeah, das freut den motorwas soll daran schlimm sein, muss ein motor permanent ausgefahren werden? auf der autobahn drehen kleinere motoren doch eh schon hoch genug und deutlich höher, als sie das im stadtverkehr tun.
das dumme an dem ultimate-superplus ist aber, dass man ja kaum noch eine tankstelle findet, wo es das normale superplus noch gibt. so ist man als fahrer eines superplus-brauchenden autos gezwungen dieses überteuerte ultimate zu kaufen.
Zumindest Ultimate Diesel bringt einigeshab ich von einem anderen diesel-fahrer aber auch schon anders gehört...
und es gibt doch jetzt schon viele autos mit rußpartikelfilter? von den französischen herstellern bekommt man ja kaum noch autos ohne rußpartikelfilter. udn bei vielen alten autos kann man das ding nachrüsten lassen, also ich sehe einen diesel auch als die bessere wahl an.
das abgeben der strategischen ölvorkommen wird auch nur einen kurzen, kleinen effekt haben. und mit den steuern auf benzin runter? das kann sich deutschland nicht leisten, wenn ich jetzt schon wieder was von der abschaffung der ökosteuer lese, frage ich mich doch: wie soll das finanziert werden? woher sollen dann die 18 milliarden euro herkommen? märchensteuer noch weiter erhöhen?
morphium
04.09.2005, 09:55
was soll daran schlimm sein, muss ein motor permanent ausgefahren werden? auf der autobahn drehen kleinere motoren doch eh schon hoch genug und deutlich höher, als sie das im stadtverkehr tun.
ich meinte damit eigentlich das sich der motor freuen würde wenn er mal ein bisschen höher dreht als im normalen stadtverkehr oder mit 130 auf der autobahn! wenn ich 130 auf der BAB fahre komme ich auf ~3700 u/min, bei 220 bin ich dann bei ~6200u/min :D
das dumme an dem ultimate-superplus ist aber, dass man ja kaum noch eine tankstelle findet, wo es das normale superplus noch gibt. so ist man als fahrer eines superplus-brauchenden autos gezwungen dieses überteuerte ultimate zu kaufen.
so gehts mir leider auch :( ich bin früher immer gerne zu ARAL gefahren, aber seitdem die dieses dumme Ultimate100 anbieten muss ich immer öfter an freie tankstellen ausweichen! und ja, ich weiß das aral immer ein bisschen teurer war, aber dafür merkt man den qualitätsunterschied zu einer freien tankstelle!!
du merkst den qualitätsunterschied zwischen aral-sprit und sprit aus ner freien tanke, oder meinst du nur service/zapfsäulen? weil ich hab bisher noch keinen unterschied gemerkt zwischen dem super-sprit aus der aral-tanke direkt nebenan und der freien 2km weg, zu der ich immer fahre. mag sein, dass das bei superplus anders aussieht, aber gottseidank brauch ich kein suprplus. das beste ist aber, dass die aral-tanke in der nachbarstadt immer billiger als unsere aral-tanke hier, ich frag mich, wer da eigentich noch freiwillig tankt bei den überhöhten preisen, ich kenne keine teurere tanke als diese.
benzin zu teuer, dass ich nicht lache.
und solange die kunden anstatt eines smarts (4 liter / 100 km) weiterhin 8-10 liter "säufer" kaufen, darf der preis ruhig steigen.
und solange man sich mit 130 auf der autobahn vorkommt, als würde man stehen, weil die "benzinpreisjammerer" mit 180 und mehr überholen, muss der preis steigen.
baFh
Also wenn ich für einen Termin morgens um 9.00 Uhr eine Anfahrtstrecke von 350 km habe werde ich sicher nicht mit 130 km/h auf der Autobahn herumtuckern. Und mit einem Smart tue ich mir das auch nicht an!
Im Übrigen fährt ein moderner Diesel zwischen 6 und 8 Liter bei angenehmer Reisegeschindigkeit ;)
Ein Partikelfilter sollte selbstverständlich sein. Warum die Hersteller sich da so schwer tun
bleibt für mich ein Rätsel.
Was ich meinte, das der Staat allgemein den Wassserstoff Antrieb, bzw neuere Techniken gezielt fördern sollte.
so long
Deutschland ist führend in Bereichen der regenerierbaren Energie und neuen Antrieben.
@Topic
Wenn sich eingie Menschen noch erlauben können mit 180 Sachen über die Autobahn zu rauschen und auf der Landstraße auch wie die Blöden fahren dann ist der Sprit auch noch nicht teuer genug.
Ich allerdings schwöre auf öffentliche Verkehrsmittel - obwohl auch diese teurer wurden spart man dennoch immens gegenüber ein Auto, und wenn man Tagsüber nur arbeitet, die Bus oder Zuganbindung i.O ist, warum nicht dann die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen?
Ok man muss damit auskommen mal länger zu stehen und länger zu fahren aber die Zeit kann auch gut rumbringen in dem man z.B. ein Buch liest.
Zartes Steak
04.09.2005, 10:41
@Morphium:
wenn du bei 130 einfach nen Gang zurück schaltest - dann haste auch deine 6600 U/min ;)
fährst du einen Porsche oder warum brauchst du Super Plus wenn man fragen darf?
wenn man Tagsüber nur arbeitet, die Bus oder Zuganbindung i.O ist, warum nicht dann die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen? ich fahr jetzt seit einem monat jeden morgen mit bus,bahn und straßenbahn hin und zurück zu meinem zivildienst. für mich steht aber jetzt schon fest: später, sobald ich das geld dazu habe im job, werde ich jeden tag mit dem auto zur arbeit fahre.
vorallem die deutsche bahn ist ein einziger sauhaufen, nur höchstens 2 mal die woche, kommen wirklich alle züge morgens und abends planmäßig. bei mir ist es nicht so schlimm, wenn ich mal 10-20min. später zur arbeit komme, oder mal ne halbe stunde später nach hause, aber in meinem späteren leben will ich mir das nicht mehr antun.
das geilste war am donnerstag: plamäßig sollte der zug um 17.05h kommen --> kam nicht. nächster zug 17.15 --> kam nicht. um 17.20 kommt dann ein zug, wo drauf steht "bitte nicht einsteigen" aus dem nochmal ganz viele leute aussteigen, die eigentlich auch weiter in die andere richtung wollen, der zug bleibt aber im bahnhof stehen. um 17.30h fährt auf einem anderen bahnsteig dann ein zug ein, der auch weiterfährt? was passiert jetzt? ca. 500 leute flitzen los, ab in die unterführung auf das andere gleis, rein in die bahn, die eh schon recht voll ist. das alles bei dem warmen wetter.
porsche muss noch nichtmal sein glaub ich :) ein golf gti z.b. braucht auch superplus, richtig böse für diejenigen, die sich so gerade eben den GTI leisten konnten und jetz für den sprit ein vermögen ausgeben müssen :D
The Toolman
04.09.2005, 12:21
benzin zu teuer, dass ich nicht lache.
solange es noch kunden gibt, die den tankstellen das "superSUPER" ultimate'n'zeug abnehmen, kann benzin noch nicht zu teuer sein.
und solange die kunden anstatt eines smarts (4 liter / 100 km) weiterhin 8-10 liter "säufer" kaufen, darf der preis ruhig steigen.
und solange man sich mit 130 auf der autobahn vorkommt, als würde man stehen, weil die "benzinpreisjammerer" mit 180 und mehr überholen, muss der preis steigen.
baFh
8-10 nur:D Meiner säuft etwa 12. Ich finde die Preise schon etwas übertrieben. In der Schweiz bezahlen wir mittlerweile auch schon bis 1.80 Fr.
ich meinte damit eigentlich das sich der motor freuen würde wenn er mal ein bisschen höher dreht als im normalen stadtverkehr oder mit 130 auf der autobahn! wenn ich 130 auf der BAB fahre komme ich auf ~3700 u/min, bei 220 bin ich dann bei ~6200u/min :D
Mal für mich Unwissenden: was ist daran gut, wenn der Motor mal ans Limit gefahren wird?
Hohe Drehzahlen -> hoher Verschleiß -> hoher Verbrauch -> hohe Kosten
Irgendwie sehe ich da nur Nachteile...
Gruß
Morgoth
N.o.L.i.m.i.t.
04.09.2005, 13:23
Meines Wissens nach liegt der Verbrauch eines modernen Flugzeugs mit modernen Triebwerken bei etwa 2 L / Person / 100 km. Nehmen wir das einmal per 5 (vollbesetztes Auto, aber welches ist das schon) kommen wir auf 10 L, also definitiv weniger als 10x mehr.
Hinzu kämen natürlich noch der Verbrauch bei Start und Warteschleifen, der wird den Schnitt sicher erhöhen, trotzdem halte ich 10x mehr für übertrieben.
... was die absoluten Verbrauchswerte angeht, hast du sicher recht, aber warst du schon mal
morgens gegen 7:00 Uhr auf dem Flughafen (hier: Stuttgart) - alle die Wichtigtuer, die gaaanz dringend nach München müssen, warten auf den Flieger (und das wegen nicht mal 200 km ...
... das haut dem Fass den Boden raus. Kann mir das einer erklären, warum jemand wegen 200 km nen Flieger nimmt ... das geht über meinen Horizont - mit der Bahn brauche ich nach München 2 Stunden und dann aber schon in der Stadtmitte, während mit dem Flieger noch mind. 25 Minuten S-Bahn dazukommen oder Taxi ...
...soll einer das verstehen ...
perfekt!57
04.09.2005, 13:28
der Staat handelt ja schon
- gibt zu Recht Teile der strategischen Ölreserve frei
- fördert schon seit Jahren/Jahrzehnten dem Umbau/Ausstieg aus dem Öl/Benzin-Business (!).
- war auch niemand gezwungen sich in den letzten Jahren noch einen Sharan V6 Benziner oder MB 320 E-Klasse Benziner, etc. (oder Schlimmeres noch) zu kaufen, die kaum unter 12 Liter Super95 pro100 KM laufen, oder? Und im Winter und in der Stadt zumindest kaum wirklich unter 15 Liter/100KM zu kriegen sind.)
- Warnte alle Welt schon seit langem vor, mahnte zur Vosicht, weil die nächste Krise, der nächste Preisschub mit Sicherheit kommen würde... .
- gab/gibt schon seit langem Solar-Programme jeder Art, Niedrigenergiehaus, Passiv-Häuser, 3- oder 4-Liter Autos (statt der Groß-Geländewagen "mit den wulstlippigen, Eindruck schinden wollenden Affengesichtern "für die Männer mit den extra kurzen Schwän..en")
- wen es jetzt trifft, der ist auch oft selbst mit Schuld, bekommt lediglich die Quittung für sein eigenes falsches und grob fahrlässiges Verhalten.
* Im Prinzip müsste die Regierung das Volk ohrfeigen: Ich bin alleine letzte Woche mal wieder über 1500 km BAB kreuz und quer surch D gefahren: es wird nach wie vor Tempo gefahren wie eh und je, als gäbe es keinen Preisanstieg. ("Und dann aber öffentlich jammern... .")
* Außerdem "ist das Geld nicht weg, es haben jetzt nur andere". Im Radio (DLF) gestern würde gesagt, dass alleine die 7 großen Mineralölkonzerne in diesem Jahr ca. 100 Milliarden Dollar zusätzlichen Profit machen werden durch den Preisanstieg, desgleichen die Saudis usw.. Jede Preisstützungsmassnahme fördert also unsere Steuergelder in die genannten Taschen, nnur anders: arm/ärmer werden wir durch die höheren Preise sowieso.
* Bleibt nur eines: weiter starkes Engergie sparen, Umrüsten/Umstieg auf Alternativen und Verzicht.
beindruckende Gorillapose, Affengesicht mit Stirnwülsten, Specknacken usw.:
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/1/15/Gorilla.jpg (http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Gorilla.jpg)
und passende Menschen-PKW dazu
http://www.spiegel.de/img/0,1020,379108,00.jpg (http://www.spiegel.de/auto/fahrberichte/0,1518,grossbild-379107-313000,00.html)
http://media.autobild.de/bild/E/bf8af59f42fcc26deb8d0cf1e1b7e0de_2.jpg (http://javascript<b></b>:void(0);)
... und den A2 (als dem ehemals "aus Intellektualität geborenem" Anti-Affen-Auto par excellence) musste Audi mangels Nachfrage einstellen ("Der Audi A2 1.2 TDI erfüllt jetzt die Euro-4-Norm" )
Sind wir Männer eigentlich nur blöde? Arbeiten uns (am Ende) zu Tode für einen bloßen Eindruck von uns selbst? Für ein Werbeversprechen von einem Bilid von uns, welches andere gewinnen werden? Arbeitsleistung, die uns, unsere Freiheit und unser Selbstbild mehr oder minder völlig in die Hände anderer gibt dadurch?
.
Ich finde der Staat ,uss weiter handeln, aber bloß nicht nur rein populistisch, "sondern siehe oben".
SirDrago
04.09.2005, 14:19
Hier in den USA ist es im Moment total verrueckt mit den Benzinpreisen. Innerhalb einer Woche ist der Preis fuer eine Galone von $2.55 auf $3.29 angestiegen. Und das alles nur wegen diesem Hurrikan. So ein Quatsch, als ob das die Benzinversorgung so durcheinander gebracht haette das jetzt die Preise so schnell steigen. Da wird richtig gut abkassiert von den Konzernen. Die nehmen mittlerweile jeden Scheiss zum Anlass die Preise zu erhoehen. Brennt irgendwo eine Oelquelle oder ist irgendwo ein Sturm der Schaeden verursacht muessen alle Verbrauchen in der Welt mehr Geld bezahlen. Wieso gehen den dann keine anderen Preise in die Hoehe? Warum ist nur der Oelpreis davon betroffen? Zumal man auch argumentieren koennte das in den betroffenen Gebieten in den USA dort jetzt kaum Leute mit dem Auto fahren koennen und das dort der Verbrauch runter geht.
Naja fuer mich ist das die reinste Abzocke. Aber was machen die deutschen Automobilhersteller? Haben die schon Hybridautos im Angebot? Nein natuerlich nicht. Obwohl doch jetzt der beste Augenblick waere mit Auto zu werben die sehr wenig Sprit verbrauchen.
In diesem Punkten gebe ich dir absolut Recht Perfekt. In vielen Ländern wird oft gejammert, der Spritpreis sei zu hoch, und das irgendjemand aus der Regierung doch was tun sollte.
Dabei gibt es ganz einfache Möglichkeiten, viel Heiz/Ölkosten zu sparen, und die Umwelt zu schonen.
Heizt nicht mehr mit Öl, sondern mit Pellets. Geht genauso einfach, ist zudem außerdem billiger. Wenn eure Heizung ausgetauscht werden soll, nehmt beim nächsten mal nicht mehr Öl, sondern Pellets. Wenn ihr langfristig noch mehr sparen wollt, und/oder in einer besonders Sonnigen gegend wohnt, installiert eine Solar-Anlage (f. Warmwasser, ich rede jetzt nicht von Photovoltaik)
Fordert von der Politik eine stärkere Förderung/Qualität für/von öffentlichen Verkehr, anstatt schon wieder zu viel in neue, teure Autobahnen zu investieren. Das Problem ist nur, das Verspätungen bei öffentlichen Verkehrsmitteln sechs mal so ernst genommen werden, als bei privaten Verkehrmitteln wie Autos, da man beim Autofahren "selbst Schuld" ist.
Und wenn es derzeit noch Autos sei müssen, weil es noch keine ausreichende Verbindung gibt, versucht Fahrgemeinschaften zu gründen, oder in Autos mit sparsamen/Umweltschonenden Technologien zu investieren, wie Hybridtechnik.
Jeder soll nach Möglichkeit einen Beitrag dazu leisten..
So long...
bonestorm333
04.09.2005, 14:30
der Staat handelt ja schon
- gibt zu Recht Teile der strategischen Ölreserve frei
also zu recht ist das nicht. schließlich sind die ölreserven für den absoluten notfall da, zb. wenn öl knapp wird, wie in den 70ern.
sie sind auf keinen fall dazu da den preis auf dem markt zu regulieren, denn wenn diese reserven aufgebraucht sind, werden die spekulanten noch leichteres spiel haben hohe
preise durchzusetzen.
außerdem stecken wir nicht in einer ölkrise! öl gibts genug alle tanks in deutschland sind gefüllt. die tanker aus rußland stehen in wilhelmshaven schlange (bis zu 2 wochen!).
das problem liegt an den endprodukten darunter auch sprit. der markt hat keine raffinerienüberkapazitäten sondern ist genau abgestimmt. jetzt die ausfälle im golf von mexiko. dann wird europa noch stärker tankstelle für die usa und in folgedessen werden die preise weiter steigen.
die preise sind trotzdem übertrieben und nur den spekulanten zu verdanken.
das einzig schlimme des ganzen ist wieder mal, dass die armen länder darunter leiden.
die deutschen, europäher und die der anderen industrieländer werden auch noch spritpreise bis 2.5€ mitmachen können und sich so schnell nicht vom auto fahren abringen lassen. wenn ich mir zum beipiel indonesien angucke: die dortige währung verfällt im moment immer stärker durch den hohen ölpreis. es trifft wie immer die armen, aber wir beschweren uns übertrieben wegen ein paar cents.
für den, der jeden tag auf das auto angewiesen ist, ist das bestimmt ärgerlich aber nicht existenzbedrohend oder lebensgefährlich.
also öfter mal darüber nachdenken wohin man fährt, warum fährt und mit was man fährt;)
für den, der jeden tag auf das auto angewiesen ist, ist das bestimmt ärgerlich aber nicht existenzbedrohend oder lebensgefährlich.
also öfter mal darüber nachdenken wohin man fährt, warum fährt und mit was man fährt;)
Na das erkläre mal dem Spediteur der knallhart kalkulieren muß und feste Preise
über Wochen vorab für seine Touren abgeben muß.
Oder dem Pendler der Schicht arbeitet und täglich 50-60 Km zurücklegt,
aber keine öffentliche Verkehrsmittel nutzen kann.
Und den Vielfahrer der beruflich auf sein Auto angewiesen ist dürfen wir auch nicht vergessen. Bei 4 - 5000 km im Monat sind das nicht gerade unerhebliche Mehrkosten.
Also nicht einfach alles pauschalisieren sondern etwas über den Tellerrand hinausschauen.
Nicht jeder wohnt in der Stadt, hat eine U-Bahn oder Straßenbahn bzw. ein einigermaßen
funktionsfähiges Nahverkersnetz zur Verfügung oder kann dieses nutzen!
bonestorm333
04.09.2005, 17:04
hab ich doch gesagt, dass das für solche leute bestimmt nicht gerade einfach ist im moment aber trotzdem wird er auch damit fertig werden und nicht verhungern müssen wie in anderen ländern, bei denen schon paar cent erhebliche auswirkungen haben.
uns gehts in deutschland verdammt gut und dass sollte uns auch bewusst sein.
aber menschen können nie mit dem zufrieden sein was sie haben, sondern sehen nur das, was sie nicht haben.:o
und das der ölpreis in naher zukunft nicht sinken wird, dürfte auch jedem klar sein, auch den spediteuren. was erwarten die für die zukunft, dass es so läuft wie in den 80ern oder so?
vll sollten sie sich auch mal überlegen auf andere energiequellen (erdgas,wasserstoff,hybrid?) umzusteigen. vll rechnet sich das jetzt noch nicht, aber ein ein paar jahren wirds das. meine meinung. der flugverkehr leidet auch drunter. es ist so gut wie alles vom hohen ölpreis betroffen, nur unterschiedlich stark.
auch wenn der ölpreis wieder sinken sollte...zwangsweise wird er über die zeit steigen, das wusste man auch vor 20 oder 30 jahren, aber da hieß es irgendwann.
@ace_35
Volle Zustimmung zu deiner Aussage über Fahrkosten für den Arbeitsweg, oder Transportkosten für Waren. Diese Treibstoffkosten-Erhöhung wird einen ganzen Inflations-Schub in allen Wirtschaftssektoren nach sich ziehen.
Aber mangels Verfügbarkeit von Alternativ-Treibstoffen in nötiger Quantität, und Nichtmachbarkeit einer sofortigen Umstellung (Motoren-inkompatibilität) sehe ich nicht viele Möglichkeiten.
Das einzige was mir noch einfällt, ist dass die Preise teilweise irrational durch Spekulation bedingt sind. Vielleicht sollte der Börsenhandel mit Rohöl oder mit Treibstoffen gestoppt, verboten oder zumindest durch die Börsenaufsicht reguliert und der Kurs bei "anormalen Kursspitzen" tage- oder wochenweise eingefroren werden.
Rohöl an der Börse war in den 1980- und 1990-ziger Jahren eine gute Sache, als der Ölpreis sinkende Tendenz hatte aber jetzt ist die Spekulation eine Katastrophe.
Jep, da gebe ich dir Recht, die Spekulationen sind der eigentliche Grund
für die enorme Preissteigerung.
Nur ob es klug ist durch Eingriffe in welcher Art auch immer dem entgegen zu wirken
kann ich nicht beurteilen.
Deine Argumente sind es aber sicher wert mal darüber nachzudenken.
DerDualeRaum
05.09.2005, 03:14
Also dieser Thread ist wieder mal wieder typisch. Jeder regt sich über die hohen Preise auf, aber vom Klimawandel spricht keiner.
Was wollt ihr euren Enkelkindern in 50 Jahren erzählen?
Etwa: "Natürlich wusste JEDER, dass wir das Klima massiv beeinflussen. Aber wir haben uns halt gedacht 'Scheiss drauf, ich geb Gas ich will Spaß!'."
Vielleicht ist es euch entgangen, aber selbst heute schon hat die Verschwendung Konsequenzen:
- Wir hatten in den letzten Jahren ziemlich viele Jahrhundterfluten (zur Erinnerung: Eine solche Flut heisst so, weil sie eigentlich nur alle 100 Jahre vorkommen sollte...). Die Kosten für die Wiederherstellung sind enorm. Außerdem sterben auch immer in paar Leute.
- Ach ja, dann gabs da ja noch eine außergewöhnlich lebhafte Hurrican-Saison. Hat da nicht ein Hurrican etwas Schaden angerichtet?
Ich finde es geil, dass ein Hurrican der Ausdruck des von CO2 verursachten Klimawandels ist, die Benzinpreise in die Höhe treibt und damit die Verursacher bestraft :D
Schlimm nur, dass die Verursacher offenbar diesen offensichtlichen Zusammenhang nicht sehen :freak
Ich frag mich wieviel Naturkatastrophen noch kommen müssen, bis die Verursacher endlich aufwachen :confused
bitfunker
05.09.2005, 08:23
Ach, wir können uns hier die Finger wund Tippen, wie gestern von unser aller Noch-Kanzlerle gehört: die Mineralölkonzerne sind schuld, spirch: Der Schwarze Peter wir so lange rumgeschoben, bis die Krise überstanden ist... Wir sind mal wieder die gelackmeierten. :( Und unser liebstes unter den Faltengebirgen, Kollegin Merkel, will auch noch die Pendlerpauschale streichen. Na, klasse!
Wennn das so weitergeht, lass ich doch noch meinen Diesel umbauen und tanke dann bei Aldi... ( http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=152231 )
@DerDualeRaum: Mag sein, das du recht hast, aber das Topic ist nunmal ein anderes. Und selbt der größte Umweltfan wird sich, wenn es sein Job verlangt, in die Bürgerbüchse hocken und Kilometer abreißen wie ein Dummer, denn unser Arbeitsmarkt ist derzeit noch schlimmer in der Krise als der Energiemarkt. Ich glaube kaum,. dass man es sich da noch leisten kann zu sagen: "Nein, ich fahr nicht durch die Weltgeschichte wegen der Umweltfolgen." Kannst du machen, aber dann bist du auch gleich beim nächsten Reizthema - HartzIV.
Wilkommen in der Realität.
perfekt!57
05.09.2005, 10:40
@runner
nicht bei aldi. die haben kein PÖL zu 75 cent (nur 79 cent - wenn schon, dann richtig). aber lidl und wal-mart haben (bei wal-mart in gießen, wo ich vorgestern nachm. vorbei kam, alles zu 75 cent ausverkauft(!) - warum wohl?;)). 20- 25% kann man jetzt gleich und ab sofort auch so jeder tankfüllung zumischen. macht auch schon rund 5 euro/tankfüllung. halt auch geld.
oder sich einen 1000 liter ibc-container liefern lassen für nur 635,- euro plus transport. macht z.b. 50x 20 liter haben zum zumischen. da lagerzeit für das PÖL bis 3 jahre auch kein thema: unsere leute hier empfehlen direkt 2x 1000 liter zu nehmen ... für 100x 20 liter zu haben zum zumischen. kriegt man auch locker weg in der zeit... . (und die lieferkosten von 70,- euro sind fix, für 1000 oder 2000 liter gleich.)
.
BessenOlli
05.09.2005, 13:56
Japp, Morphium hat recht!
Also die einzig richtige Möglichkeit zu Handeln ist sich nen Diesel zu kaufen, den alten Benziner weg, solange man noch Käufer findet.
Und ein 3L Diesel kommt auch auf 240 und braucht im Schnitt keine 9Liter, ein vergleichbarer Benziner dürfte sich ca. 15 genehmigen, dann noch die 20ct. mehr pro Liter... "teuerwird"
Ach ja, zu den "verrückten, die das ultimate Zeug kaufen"
Zumindest Ultimate Diesel bringt einiges, man merkt die Mehrleistung aber was viel wichtiger ist: es werden merklich weniger schadstoffe produziert, und dann finde ich sind der zuschlag von 15ct pro Liter ein günstiger Weg zum Beitrag für den Umweltschutz.
Ach noch was:
Den Ammis gehören mal Milliardenstrafen auferlegt, die brauche sprit dass es knallt und wir armen europäer, die sowieso voll auf die umwelt achten, sparsame autos fahren (alles mal im Vergleich zu den Amis) müssen auch noch mehr für den Sprit zahlen, kann so nicht weitergehen...
so long
So, nun gebe ich auch einfach mal meinen Senf dazu, weil mir spätestens jetzt wirklich der
Kragen platzt! :grr
a) Du fändest es also sinnvoll, wenn NOCH mehr Leute auf Diesel umsteigen würden?
Dir ist aber sicher bekannt, dass eben diese Autos (Diesel) dafür verantwortlich sind, dass
hier in Deutschland in praktisch allen Großstädten die Feinpartikel-Grenzwerte der EU zum
Teil WEIT überschritten werden, oder? :rolleyes
Und du willst umweltbewusst sein? Na dann: Gute Nacht...
b) Das ultimate Zeugs bringt fast NICHTS! Das kannst du in DIVERSEN Tests nachlesen
mein Freund. Und selbst die 5% Biomasse oder was neuerdings da drin steckt sind völlig
ineffektiv, da kompolexe chemische Basteleien nötig sind, um das da rein zu bekommen.
Abgase sind auch kaum messbar geringer.
c) Wie meinst du das bitte "die Amis brauchen Sprit, dass es knallt"? :freak
Willst du die USA dafür bestrafen, dass sie über dreimal soviele Einwohner hat wie wir?
Oder bist du einer von denen, die der fragwürdigen Ansicht sind, amerikanische Autos
würden mehr Sprit verbrauchen, als vergleichbare deutsche Fabrikate?
Dann erkläre mir doch mal bitte, warum die USA den Katalysator erfunden haben und
schon 1974 Autos damit vorstellten (Cadillac z.B.). Oder warum es hierzulande noch viel
länger verbleites Benzin gab als in den USA. Oder warum eine neue Corvette Z06 mit
7l Hubraum und 500PS mit 13-14l im Schnitt bei mehr Leistung und Hubraum weniger
verbraucht, als ein 3.8l Porsche Motor mit "nur" 400PS?
Was verbraucht eigentlich ein Touareg, eine M-Klasse, ein X5 oder ein Audi Q7 (bald auf dem Markt)?
Ich kann diese Scheinheiligkeit einfach nicht vertragen, die hier so einige an den Tag
legen. Wenn Deutschland sooo umweltbewusst und super ist, warum wird nicht endlich
Hanf legalisiert z.B.? Die Faser ist Baumwolle in jeder insicht weit überlegen, die Planzen
wachsen ganz ohne Chemie problemlos, und nach max. 3 Monaten sind sie ausgewachsen.
Wie lange wächst ein Wald?
Unfassbar, wie manche Leute sich von der Politik verdummen lassen und ernsthaft daran
glauben, wir wären so ein tolles Öko-Land.
-my2cents-
bitfunker
05.09.2005, 14:16
1. zu a) Der gesamte PKW-Verkehr wirkt sich auf die Partikeldichte kaum aus! Schuld haben hier v.a. Fabriken, Heizung und an erster Stelle LKWs!
2. zu b): Jap!
3. zu c) Wen interessieren Hochleistungssportwagen? Wichtig sind doch bezogen auf den Individual-Verkehr die Mittelklassewagen.
Abgesehen davon herrscht in den USA ein gewisse Zwiespätligkeit; die PKWs sind zustimmenderweise recht sauber und das schon sehr lange, aber die Abgase von Fabriken und Heizungen werden nur sehr lasch gehandhabt...
4. Was hat das mit Hanf zu tun? Willst du mit Hanföl fahren oder wie?
BessenOlli
05.09.2005, 14:27
1. zu a) Der gesamte PKW-Verkehr wirkt sich auf die Partikeldichte kaum aus! Schuld haben hier v.a. Fabriken, Heizung und an erster Stelle LKWs!
2. zu b): Jap!
3. zu c) Wen interessieren Hochleistungssportwagen? Wichtig sind doch bezogen auf den Individual-Verkehr die Mittelklassewagen.
Abgesehen davon herrscht in den USA ein gewisse Zwiespätligkeit; die PKWs sind zustimmenderweise recht sauber und das schon sehr lange, aber die Abgase von Fabriken und Heizungen werden nur sehr lasch gehandhabt...
4. Was hat das mit Hanf zu tun? Willst du mit Hanföl fahren oder wie?
1. Warum wird dann über Fahrverbote für diese Partikelschleudern in Innenstädten
nachgedacht? Und warum treten die problematischen Werte immer in Ballungräumen auf,
wo zudem praktisch fast ekine LKW fahren?
2. Die Mittelklasseautos aus Amiland verbrauchen auch nur soviel mehr, wie sie auch mehr
Leistung haben. Und das haben sie. Mit den Fabriken hast du Recht, aber ich denke mal
die meisten hier denken bei ihrer Kritik an amerikanische Autos. Darum bin ich nur darauf
eingegangen. Ich fahre nämlich selber eins ('91er Pontiac Firebird, siehe Knight Rider). ;)
3. Das habe ich nur nebenbei aufgeführt, so als Denkanstoss. Aber im Prinzip könnte man
damit (Hanföl) genauso fahren, wie mit Sonnenblumenöl. Das wäre übrigens die einzige
Möglichkeit, wirklich umweltfreundlich einen Diesel zu fahren. Null CO².
c) Wie meinst du das bitte "die Amis brauchen Sprit, dass es knallt"? :freak
Willst du die USA dafür bestrafen, dass sie über dreimal soviele Einwohner hat wie wir?
Es sind nicht die vielen Einwohner, sondern der unbekümmerte Umgang mit den Ressourcen - der auch noch von der Regierung unterstützt wird.
Weißt Du, warum neuerdings so viele Pseudo-Geländewagen auf den Markt kommen? Weil die in den USA von sämtlichen Beschränkungen (Verbrauch, Abgaswerte) befreit sind. Dort kann also geklotzt werden. Ein normaler PKW muss dagegen Sprit sparen und die Abgaswerte einhalten.
Die von Dir genannten "deutschen" Modelle sind auch eher für den US-Markt entworfen.
Dann erkläre mir doch mal bitte, warum die USA den Katalysator erfunden haben und schon 1974 Autos damit vorstellten (Cadillac z.B.). Oder warum es hierzulande noch viel
länger verbleites Benzin gab als in den USA.
Weil dort drüben für PKW sehr strenge Abgasvorschriften gelten. Allerdings bezogen auf den Verbrauch, hier in EU sind es absolute Richtwerte.
Oder warum eine neue Corvette Z06 mit 7l Hubraum und 500PS mit 13-14l im Schnitt bei mehr Leistung und Hubraum weniger verbraucht, als ein 3.8l Porsche Motor mit "nur" 400PS?
Chevrolet Corvette Coupe, 5666cm³, 253kW, manuelles 6-Gang-Getriebe, Vebrauch 19,4/9,5/13,1l (innerorts, außerorts, mittel), CO2-Emission 314g/km
Porsche 911 Carrera S, 3824cm³, 261kW, manuelles 6-Gang-Getriebe, Verbrauch 17,1/8,4/11,5l (innerorts, außerorts, mittel), CO2-Emission 277g/km
Quelle: http://dat.de/leitfaden/LeitfadenCO2Aus2004.pdf
Gut, dass wir verglichen haben.
Wenn Deutschland sooo umweltbewusst und super ist, warum wird nicht endlich
Hanf legalisiert z.B.?
Der Anbau von Nutzhanf ist, allerdings nur unter strengen Kontrollen, erlaubt und wird auch durchgeführt. Die Kontrollen müssen nach der aktuellen Gesetzeslage sein, da man aus stark THC-reduziertem Nutzhanf innerhalb weniger Generationen wieder Hanf mit normalem THC-Gehalt züchten kann.
Das wäre übrigens die einzigeMöglichkeit, wirklich umweltfreundlich einen Diesel zu fahren. Null CO².
Wie kommst Du darauf? Öle und Fette bestehen ebenso aus Kohlenstoff-Wasserstoffverbindungen wie Benzin und Diesel. Bei der Verbrennung entstehen demnach Wasser, Kohlendioxid, Kohlenmonoxid und Ruß.
Gruß
Morgoth
1. Warum wird dann über Fahrverbote für diese Partikelschleudern in Innenstädten
nachgedacht? Und warum treten die problematischen Werte immer in Ballungräumen auf,
wo zudem praktisch fast ekine LKW fahren?
.
a) weil Autofahrer grundsaetzlich immer die Melkkuehe des Staates sind bzw. die "Schuldigen" wenn es etwas zu verbieten gibt
b) Ballungsgebiet = immer Industriegebiet oder kennst du laendliche Ballungsraeume ohne Industrie?
BessenOlli
05.09.2005, 15:20
Es sind nicht die vielen Einwohner, sondern der unbekümmerte Umgang mit den Ressourcen - der auch noch von der Regierung unterstützt wird.
Weißt Du, warum neuerdings so viele Pseudo-Geländewagen auf den Markt kommen? Weil die in den USA von sämtlichen Beschränkungen (Verbrauch, Abgaswerte) befreit sind. Dort kann also geklotzt werden. Ein normaler PKW muss dagegen Sprit sparen und die Abgaswerte einhalten.
Die von Dir genannten "deutschen" Modelle sind auch eher für den US-Markt entworfen.
Weil dort drüben für PKW sehr strenge Abgasvorschriften gelten. Allerdings bezogen auf den Verbrauch, hier in EU sind es absolute Richtwerte.
Chevrolet Corvette Coupe, 5666cm³, 253kW, manuelles 6-Gang-Getriebe, Vebrauch 19,4/9,5/13,1l (innerorts, außerorts, mittel), CO2-Emission 314g/km
Porsche 911 Carrera S, 3824cm³, 261kW, manuelles 6-Gang-Getriebe, Verbrauch 17,1/8,4/11,5l (innerorts, außerorts, mittel), CO2-Emission 277g/km
Quelle: http://dat.de/leitfaden/LeitfadenCO2Aus2004.pdf
Gut, dass wir verglichen haben.
Der Anbau von Nutzhanf ist, allerdings nur unter strengen Kontrollen, erlaubt und wird auch durchgeführt. Die Kontrollen müssen nach der aktuellen Gesetzeslage sein, da man aus stark THC-reduziertem Nutzhanf innerhalb weniger Generationen wieder Hanf mit normalem THC-Gehalt züchten kann.
Wie kommst Du darauf? Öle und Fette bestehen ebenso aus Kohlenstoff-Wasserstoffverbindungen wie Benzin und Diesel. Bei der Verbrennung entstehen demnach Wasser, Kohlendioxid, Kohlenmonoxid und Ruß.
Gruß
Morgoth
1. SUVs sollen in den USA von Abgasüberprüfungen ausgenommne sein? Das werde ich
überprüfen, würde mich ehrlich wundern. Immerhin haben die USA überhaupt schon länger
als wird solche Überprüfungen. Und was meinst du mit Verbrauchsbeschränkung? Gibt
es da ein Gesetz?
2. Sind also die Amis schuld daran, dass die deutsche Industrie ineffiziente SUVs baut? Ich
denke doch wohl eher, das man da ruhig sagen kann, dass UNSERE Industrie auch von
dieser Entwicklung profitiert. Porsche wäre ohne den Cayenne und die Amis heute nicht
mehr in dieser Form vorhanden...
3. Dein Vergleich bezieht sich auf den 5.7l V8... das bezieht sich nicht auf die aktuelle Vette
sondern das ist ein Motor, der Anfang der 90er entwickelt wurde...
4. Dann sollen sie halt Cannabis komplett legalisieren. Dann könnte der Staat sich da dann
auch noch Steuern für abzweigen anstatt Steuern dafür zu vergeuden, die Polizei an die
Grenzen zu stellen um Jugendliche zu belästigen, wobei die Anklage dann eh' wieder fallen
gelassen wird. Der BGH hat übrigens schon im Jahr 2000 natürliches THC als "grundsätzlich
legalisierungsfähig" eingestuft.
5. "Alle Biokraftstoffe sind wie Lebensmittel CO2-neutral, frei von Schwefel und Umweltgiften. Biokraftstoffe produzieren nur einen Bruchteil der Schadstoffe von mineralischem Diesel."
Quelle: http://www.s-line.de/homepages/keppler/elsbett.htm u.v.a...
a) weil Autofahrer grundsaetzlich immer die Melkkuehe des Staates sind bzw. die "Schuldigen" wenn es etwas zu verbieten gibt
b) Ballungsgebiet = immer Industriegebiet oder kennst du laendliche Ballungsraeume ohne Industrie?
Zu a) Das ist eine Stammtischparole, die nur sehr bedingt stimmt...
Zu b) Ich meine mit Ballunsräumen die Innenstädte. Ich denke, ich liege mit dieser
Bezeichnung richtig. Oder?
bitfunker
05.09.2005, 15:31
http://de.wikipedia.org/wiki/Ballungsraum
Innenstadt ist also nur ein Teil vom Ballungsraum an sich. ;)
Außerdem: Die Mittelklasseautos aus Amiland verbrauchen auch nur soviel mehr, wie sie auch mehr Leistung haben.Fragt sich, wozu, erst recht bei dem Tempolimit dort...
BessenOlli
05.09.2005, 15:39
Außerdem: Fragt sich, wozu, erst recht bei dem Tempolimit dort...
Mal abgesehen, dass die Leute da im Schnitt mehr fahren (müssen; weitere Entfernungen)
und ein Motor mit mehr Power niedriger dreht = länger hält, ist es einach eine Sache von
... Spass. :D
Sorry, das kann man halt nachvollziehen oder nicht. Ich kann es. ;)
hi,
das ist für mich alles beschiss von hinten bis vorne.
klar ist die katastrophe mit schuld für die aktuellen preise, aber wir dürfen nicht vergessen, dass die mineralölkonzeren soetwas gerne zum anlass nehmen noch ein paar cent draufzuschlagen.
ausserdem haben wir ja auch noch die dämliche ökosteuer, die dem staat noch ein paar millionen in die tasche spült. wovon aber der kleine mann nix hat. er wird im gegenteil weiter mit irgendeinem anderen mist finanzell belastet.
ich habe für mich beschlossen mehr mit dem fahrrad zur arbeit zu fahren! ich mache diese schei... nicht mehr mit!
es sollten mal alle die verdammten konzerne boykottieren,damit die benzinpreise endlich wieder sinken.
der staat sollte zumindest die dämliche ökosteuer wieder abschaffen!
grüsse
BessenOlli
05.09.2005, 16:08
"Irgendwie kommt der Gedanke nicht mehr vor, dass die über 16 Milliarden Euro, die aus der Ökosteuer jährlich in die Rentenversicherung fließen, dann ja auf eine andere Art finanziert werden müsste und zum Beispiel — schwups — der Beitrag zur Rentenversicherung deutlich stiege."
Quelle:
http://www.bildblog.de/?p=772
Nene... was manche Leute so reden... armes Deutschland... *an-kopp-hau*
©ONSULTO®
05.09.2005, 16:12
Der "Staat" kann die Ökosteuer nur abschaffen, wenn er fürs Rentensystem eine neue Geldquelle findet
(großer Teil der Ökosteuer fließt da rein). Deswegen ist es auch nicht ohne Weiteres machbar die Steuer abzuschaffen.
Eine Möglichkeit wäre es mit de Steuern runterzugehen, was auchrelevant sein sollte, da die Renten mit
der Entwicklung der Löhne/Gehälter derzeit gekoppelt sind und diese in den letzten 10 Jahren real gesunken sind.
ja das heißt aber nicht, dass die gesamtausgaben der rentenkasse gesunken sind. schließlich gibt es immer mehr rentner und das bedeutet auch bei stagnierenden renten eine erhöhung der ausgaben. und um die rentenkasse ist es ja nicht gerade rosig bestellt, da muss der staat ja immer wieder vorschusskredite geben.
ergo kann man auch die ökosteuer nicht senken (ohne ein andere geldquelle aufzutun)
©ONSULTO®
05.09.2005, 16:34
Etwas anderes habe ich ja nicht behauptet.
So hart es klingen mag, die Natur wird das Problem schon irgendwann von selbst lösen, wenn die letzten
geburtenreichen Jahrgänge vor dem Pillenknick (z.B. meine Eltern) das Zeitliche gesegnet haben.
1. SUVs sollen in den USA von Abgasüberprüfungen ausgenommne sein? Das werde ich überprüfen, würde mich ehrlich wundern. Immerhin haben die USA überhaupt schon länger als wird solche Überprüfungen. Und was meinst du mit Verbrauchsbeschränkung? Gibt es da ein Gesetz?
Ich suche schon eine Quelle dafür, ich weiß aber, dass es in Michael Moore "Stupid White Men" drin steht. Leider habe ich das nicht zur Hand, vielleicht kann ja mal wer reinschauen.
Ich weiß auch nicht, ob SUV=Geländewagen ist. Ich meine eben die von Dir genannten Beispiele, Touareg, X, M usw.
2. Sind also die Amis schuld daran, dass die deutsche Industrie ineffiziente SUVs baut?
SUVs und Geländewagen sind immer ineffizient. Der große Luftwiderstand lässt gar keine andere Wahl.
Ichdenke doch wohl eher, das man da ruhig sagen kann, dass UNSERE Industrie auch von dieser Entwicklung profitiert.
Ja, klar, man muss keine besonders effektiven Motoren entwickeln...
Porsche wäre ohne den Cayenne und die Amis heute nicht mehr in dieser Form vorhanden...
Porsche ging es nach Reduzierung der Modellpalette (den 911 als Basis) äußerst gut. Noch vor dem Cayenne.
3. Dein Vergleich bezieht sich auf den 5.7l V8... das bezieht sich nicht auf die aktuelle Vette sondern das ist ein Motor, der Anfang der 90er entwickelt wurde...
Ist schon arm, wenn eine so alte Maschine auch heute noch eignesetzt wird. Ist das neue Modell in Europa erhältlich.
5. "Alle Biokraftstoffe sind wie Lebensmittel CO2-neutral, frei von Schwefel und Umweltgiften. Biokraftstoffe produzieren nur einen Bruchteil der Schadstoffe von mineralischem Diesel."
Quelle: http://www.s-line.de/homepages/keppler/elsbett.htm u.v.a...
CO2-Neutral heißt nicht, dass kein CO2 emittiert wird. Es bedeutet bloß, dass das emittierte CO2 vorher von der Nutzpflanze vorher aufgenommen wurde. Die Summe des aus der Atmosphäre entnommenen und dem bei der Verbrennung erzeugten ist - im Idealfall! - Null.
Genauso könnte man aber auch sagen, dass das durch die Verbrennung des Erdöls erzeugte CO2 vor Jahrmillionen von den an dessen Entstehung beteiligten Pflanzen der damaligen Atmosphäre entnommen wurde. Also ist die Summe dort auch Null.
Nebenbei: durch die Verbrennung dieser Öle entsteht Methan (bzw. Verbindungen, in denen es enthalten ist). Methan ist ein sehr viel stärkeres Treibhausgas als CO2.
Gruß
Morgoth
"Irgendwie kommt der Gedanke nicht mehr vor, dass die über 16 Milliarden Euro, die aus der Ökosteuer jährlich in die Rentenversicherung fließen, dann ja auf eine andere Art finanziert werden müsste und zum Beispiel — schwups — der Beitrag zur Rentenversicherung deutlich stiege."
Quelle:
http://www.bildblog.de/?p=772
Nene... was manche Leute so reden... armes Deutschland... *an-kopp-hau*
Bei deinen Postings muss ich mir auch an den Kopf schlagen. Was hat denn eine Oeko-Steuer mit den Renten zu tun? Richtig, naemlich genau gar nichts. Wie ich schon sagte, der Autofaher ist die Melkkuh des Staates, wenn irgendwo Geld fehlt wird er abgezockt. Gilt uebrigens auch fuer Raucher, die sollen ja nach dem Willen des Staates mehr rauchen, damit die Kasse klingelt, nur leider ging dieser Schuss nach hinten los.
©ONSULTO®
05.09.2005, 17:16
Eigentlich schon ne geniale Idee von der rot-grünen Regierung eine "Rentenzusatzsteuer" ans Benzin zu binden, an ein Produkt, dass nahezu jeder braucht, und die ganze Chose dann als Ökosteuer zu tarnen. Das Produkt ist eine Steuer, deren Einnahmen so sicher sind wie die steigenden Ölpreise. Geschickt, geschickt!
BessenOlli
05.09.2005, 19:22
@Morgoth:
1. Michael Moore ist durchaus mit Vorsicht zu genießen. ;)
2. Ein Geländewagen ist ein Wagen für's Gelände. Ein "SUV" ist sowas wie der Touareg,
also die Pseudogeländewagen. Finde es übrigens schei**e dass jetztauch den Fahrern
von "richtigen" Geländewagen ins Bein geschossen wird, nur weil soviele Bonzen ihren
SUV steuergünstig fahren konnten. Aber das steht auf einem anderen Blatt.
3. Der Luftwiderstand ist eine trügerische Sache. Der VW New Beetle hat einen höheren
CW-Wert als z.B. eine M-Klasse. Ausserdem spielt es keine Rolle, ob Motoren oder eben
die Aerodynamik schuld sind, fakt ist, dass unser Land davon prfotiert, dass die Amis
sehr viele unserer deutschen SUVs kaufen.
4. Nein, Porsche ging es auch dann noch nicht "gut". Das war eine Notlösung. Erst durch
den Cayenne sind sie wieder richtig auf die Beine gekommen, weil den 911er eben nicht
mehr genug gekauft haben. (Kein Wunder, der war ja auch hässlich. Das neue Modell
ist endlich wieder schön...)
5. Sollen die C5 Fahrer ihre Autos wegwerfen? Ja sicher gibt es das neue Modell schon
auf dem deutschen Markt.
BTW... "Dank einer lang übersetzen sechsten Gangstufe verbraucht man bei 130 bis
140 km/h weniger als zehn Liter Normalbenzin auf 100 Kilometer."
Siehe: http://n-tv.de/565476.html
6. Das mit dem Methan ist interessant, da werde ich mich mal schlau machen. Ich habe
selber allerding sowieso nicht vor, einen Diesel zu kaufen. ;)
@kisser:
Wie alt bist du? 14?
Wie kannst du mein Zitat einer seriösen Quelle zitieren, wo ja drin steht, das 2/3 der
Ökosteuer ins die Rentenversicherung fließen, und dann noch so einen Kommentar
schreiben?
bonestorm333
05.09.2005, 20:28
*bessenolli*
du willst also rechtfertigen, dass die amis mit ihrem anteil von ca. 4,5 % an der erdbevölkerung rund 25% des öls verpuffen (20 mio. barrel jeden tag von einem weltbedarf von ca 80 mio. barrel).
und ich denke ein großer anteil hat dabei auch der autoverkehr. zusätzlich sind die amis echt über bequem, da gibts drive in posten und banken. für die ist das auto ein stück leben.
ich aber bin der meinung, dass man sich auch als ami überlegen kann statt nem 25 liter ford mustang vll nen golf zu fahren oder so. stell wir uns nur vor wenn jedes auto in den usa nur 1 oder 2 liter weniger verbrauchen würde wieviel öl eingepart werden könnte.
und übrigens nicht die amis haben den katalysator erfunden sondern die technik aus europa gekauft. das prinzip des katalysators hat der deutsch-baltische Wilhelm Ostwald erfunden.
quelle: wikipedia
Zartes Steak
05.09.2005, 20:55
welcher mustang braucht 25 Liter? Ein 66er mit einem sehr sehr schlecht eingestellten Motor vielleicht :rolleyes .
BessenOlli
05.09.2005, 20:58
Jepp, genau das will ich rechtfertigen. Zumindest den Teil, den die Autos dazu beitragen.
Mein Firebird braucht auf der Bahn weniger als ein Golf, weil ich nämlich nur 120-130 fahre
und die Leute mit Golfs etc. fahren locker auch mal 160-180. Dann sind die über den 9l die
meiner dann auf der Bahn braucht.
Und ein neuer Mustang braucht keine 25l sondern 11-13l. Bei 300ps wohlgemerkt. ;)
Toll dann hat das eben ein Deutscher erfunden. Die Amis haben es aber '74 eingeführt
während hierzuland Autos mit Kat in den Jahren danach sogar VERBOTEN waren, weil
hier eben die Bürokratie über die Autos herrscht. Bei meinem 91er Firebird hat der Staat
damals auch die dritte Bremsleuchte abgeklemmt. Na klasse. *an-kopp-hau*
Und wenn das DriveIn Prinzip so böse ist, dann stell dich doch an einen deutschen
McDonald's und erzähl das den Leuten, die da durch den DriveIn fahren...
Das durch DriveIns ernsthaft viel Öl verloren geht dann würdem mich das sehr wundern.
Ergibt doch gar keinen Sinn. Den Motor auszumachen lohnt nämlich erst ab einer
Wartezeit von ca. zwei Minuten. Und wenn man im DriveIn so lange warten muss, dann
macht man auch da den Motor aus. Wo ist also das Problem?
Ich sehe vielmehr ein Problem damit, wenn hierzulande völlig intakte AKWs abgeschaltet
werden und dann unter dem Deckmantel des Umweltschutzes der Strom wieder aus
normalen Kraftwerken bezogen wird, die dann aber jede Menge Dreck ausstoßen...
olly3052
05.09.2005, 21:28
moin Junx,
meint ihr nicht, daß ihr Euch ein wenig verrennt?
Ob ein 100 PS Golf nun bei 180 km/h mehr verbraucht als ein 300 pesos Mustang bei 130 km/h ist nun wirklich nebensächlich.
Das topic trefft ihr schon seit diversen Beiträgen nicht wirklich.;)
Gruß
olly3052
Das topic trefft ihr schon seit diversen Beiträgen nicht wirklich.;)In diesem Falle meine zwei Cents dazu (ohne den ganzen Thread gelesen zu haben):
Nu macht euch nicht in die Hosen! Warum nur immer dieses Gejammere über die Spritpreise? Dass das Öl früher oder später ausgeht, sollte schon seit dreissig Jahren jedem bewusst sein. Also macht doch nicht bei jeder Benzinpreiserhöhung so ein Theater. Verhindern lässt sich das Ganze eh nicht... Herrgott...
Darum: natürlich sollte der Staat nicht handeln. Warum auch? Damit die Leute wieder ein Jahr lang das Gefühl haben, das Öl gehe doch nicht aus und bleibe konstant im Preis? Wie kann man nur so naiv sein...
Klar sind auf den Spritpreisen hohe Steuern und auch die derzeitige Erhöhung mag nicht 100ig gerechtfertig sein. Aber das spielt schlussendlich auch überhaupt keine Rolle. Irgendwie muss man ja der Menschheit (auch den Dümmsten darunter) klar machen, dass die fossilen Brennstoffe langfristig im Preis nur steigen werden. Dann steigt evtl. irgendwann die Nachfrage nach öffentlichen und alternativen individuellen Verkehrsmitteln. Erst dann wird es sich auch für die Autoproduzenten lohnen, nach Alternativen zu suchen.
3. Der Luftwiderstand ist eine trügerische Sache. Der VW New Beetle hat einen höheren CW-Wert als z.B. eine M-Klasse. Ausserdem spielt es keine Rolle, ob Motoren oder eben die Aerodynamik schuld sind, fakt ist, dass unser Land davon prfotiert, dass die Amis
sehr viele unserer deutschen SUVs kaufen.cw-wert ist nicht alles, auch das gewicht zählt. und da machen die SUVs und geländewagen dicke minuspunkte, denn die wiegen einfach sehr viel, weil sie einfach groß sind, große reifen und deswegen auch entsprechend dimensionierte achsen usw. brauchen. zudem ist bei großen, dicken reifen auch der rollwiderstand noch höher (guckt euch mal die reifen von dem 3L lupo an, die sind fast so dünn wie ein fahrradreifen :) )
bonestorm333
05.09.2005, 22:11
ach lass doch. die wollens sowieso nicht einsehen, dass 10 liter sogar zu viel sind und dass die amis nunmal energieschlucker nummer eins sind.
BessenOlli
05.09.2005, 22:35
[...]
Darum: natürlich sollte der Staat nicht handeln. Warum auch? Damit die Leute wieder ein Jahr lang das Gefühl haben, das Öl gehe doch nicht aus und bleibe konstant im Preis? Wie kann man nur so naiv sein...
Klar sind auf den Spritpreisen hohe Steuern und auch die derzeitige Erhöhung mag nicht 100ig gerechtfertig sein. Aber das spielt schlussendlich auch überhaupt keine Rolle. Irgendwie muss man ja der Menschheit (auch den Dümmsten darunter) klar machen, dass die fossilen Brennstoffe langfristig im Preis nur steigen werden. Dann steigt evtl. irgendwann die Nachfrage nach öffentlichen und alternativen individuellen Verkehrsmitteln. Erst dann wird es sich auch für die Autoproduzenten lohnen, nach Alternativen zu suchen.
Das sehe ich in sofern anders, als das es in unserer Gesellschaft die grundsätzliche
Notwendigkeit gibt, es sich leisten zu können, Auto zu fahren.
So wie du argumentierst wäre es ja dann in Ordnung, alle fossilen Rohstoffe nach Belieben
im Preis zu erhöhen. Das kann doch unmöglich dein Ernst sein.
Meine Meinung zum eigentlichen Topic-Thema ist, dass die Steuern dringend umverteilt
werden müssen. Wenn die locker 80 Cent pro Liter wegfallen, dann ist da schon eine
ganz erhebliche Zeit Spielraum, bis die Preise auf natürliche Weise so hoch sein werden.
Natürlich muss man die 16 Milliarden dan anders reinholen. Aber das soll man dann bitte
irgendwo tun, wo es irgendwelchen Luxus betrifft, und nicht wie beim Benzin etwas, was
einfach notwendig ist.
Was ich z.B. machen würde?
1. Steuer nach Staatsbürgerschaft, damit die Michael Schumachers unserer Gesellschaft
nicht so einfach davon kommen, während der kleine Mann hier ordentlich löhnen muss.
2. Tempolimit auf der Autobahn 160km/h. Im gleichen Zug dann den Tüv reformieren,
damit da weniger Bürokratie und daraus resultierende reine Abzocke anfällt.
3. Diverse Subventionen stoppen, die momentan sinnlos sind. Zum Bespiel die Windkraft
die nicht effektiv ist. Kostet unmengen an Geld, und kein Kraftwerk kann abgestellt
werden, weil der Strom der Windräder nicht wirklich gespeichert werden kann.
4. Unser Arbeitsmarkt muss flexibler werden. Man muss früher oder später den
Kündigungsschutz lockern, auch wenn das natürlich im Prinzip schade ist. Es ist einfach
besser. Man kann zwar leichter gekündigt werden, dafür würden aber viele Firmen
in guten Zeiten aber eher Leute einstellen, weil sie keine Angst haben müssten, wenn
es mal eine Durststrecke gibt, das sie dann die Leute weiter bezahlen müssen.
5. Die CDU darf mit ihren Ideen nicht durchkommen, weil davon die großen profitieren
und die Kohle aus der Masse geschöpft werden soll. leider sind viele so blind und werden
wohl aus Trotz diese Partei unterstützen... Abgesehen natürlich von denen, die sich zu
den Besserverdienern zählen, bei denen macht es aus gegebenem Anlass Sinn... :rolleyes
6. Hanf komplett legalisieren. Cannabis legal erwerbbar machen und Steuern damit
einnehmen. Hanf als Faser und das Öl aus den Samen sind derzeit sehr gut zu verkaufen,
eben weil es in allen großen Ländern nicht problemlos anzupflanzen ist.
7. Erbschaftssteuer erhöhen. Mag zwar auch nicht wirklich gerecht sein, aber es wäre
gerechter, als es auf das Benzin zu schieben...
8. An Sonntagen in Innenstädten eine generelle Maut für private PKW einführen.
9. Nix direkt zum Thema, aber: Managergehälter offenlegen wie in den USA.
10. Höhere Steuer auf Alkohol ausser auf Bier und Wein. So hartes Zeugs ist Luxus,
das kann wohl niemand bestreiten.
11. Luxussteuer auf PKW über 25.000€ und Sondersteuer auf PKW die von ausserhalb
der EU kommen (würde zwar auch Amis betreffen, aber ich würde damit auf billige
Japan- und bald auch China-Autos abzielen)...
12. Allgemein ECHTER Abbau von Bürokratie, vor allem um auch Investoren nach D zu
holen, die deshalb nicht hier sind. Das sind einige...
^^ So, das fällt mir derzeit spontan alles ein. Das wäre es, was ICH tun würde... na,
wer würde mich wählen? :D
edit
13. Warnhinweise wie auf Zigarettenschachteln auch auf kopiergeschützten und somit nicht
dem Standard entsprechenden Medien... ;)
14. KFZ-Steuer nach Verbrauch. "Echte" Geländewagen und Autos mit Gasumrüstung etc. müssen
weiterhin Vorteile haben, wobei SUVs wie X5, Touareg etc. nicht mehr als LKW durchgehen dürfen.
Die können ruhig zahlen. Luxussteuer würde die ja dann ausserdem auch noch treffen...
15. Geschäfte sollten 24/7 geöffnet haben dürfen, dafür aber eine Sonderabgabe leisten müssen,
damit sie nicht zu sehr im Vorteil wären gegenüber kleinen Läden.
16. Arbeitslose unter 30 sowie Wehrpflichtige sollten min. 3 Tage die Woche für min. je 4 Stunden
gemeinnützige Arbeit machen... dann wären die Städte nicht so versifft... :D
(Und das sage ich, obwohl es mich zur Zeit selber beträfe...)
Das sehe ich in sofern anders, als das es in unserer Gesellschaft die grundsätzliche Notwendigkeit gibt, es sich leisten zu können, Auto zu fahren.
Genau darin liegt das Problem. Die Leute halten es einfach für notwendig, Auto fahren zu können. Aber wie ich bereits erwähnt habe: es führt kein Weg daran vorbei, in diesem Thema umzudenken. Denn es wird schlichtweg nicht ewig möglich sein (wenn nicht eine alternative Energiequelle gefunden wird). Je früher die Menschheit sich damit abfindet und sich anpasst, desto besser.
Auch wenn der Sprit so stark subventioniert wäre, dass der Liter nur noch 1 Cent kosten würde: mehr Öl gäbs deswegen trotzdem nicht. Es ginge nur viel schneller aus und das auch noch schlagartig.
So wie du argumentierst wäre es ja dann in Ordnung, alle fossilen Rohstoffe nach Belieben im Preis zu erhöhen. Das kann doch unmöglich dein Ernst sein.Hmmm, ein Stück weit wäre es tatsächlich in Ordnung. Es wäre fies, ja, nur: wer sich (freiwillig) in Abhängigkeit begibt, muss sich einfach bewusst sein, dass der andere (hier: der Öllieferant) am längeren Hebel sitzt und tun und lassen kann, was er will.
Ich meine: wenn ich ein Produkt anbiete, darf ich doch dessen Preis beliebig festlegen. Wenns zu teuer ist, kauft's halt niemand. Dieses Recht haben natürlich auch die Öl-Produzenten.
Es ist ja so, dass sich jetzt diejenigen beschweren, die es sich nicht leisten können, ein Auto zu fahren. Nun, wer sich's nicht leisten kann, muss halt das Auto verkaufen und sich ein Konzept überlegen, wie er trotzdem mobil bleibt (ÖV oder Wohnort oder Arbeitsplatz wechseln).
bei den 16-18 Milliarden geht es NUR um den ökosteueranteil von 15,xc. wenn man die ganzen 80c wegnehmen würde...kannste dir ja mal ausrechnen, dürften so 75 Milliarden sein.
bessenolli: du mit deinem hanf :D, als ob es sich ernsthaft lohnt in deutschland hanf anzubauen, das geht in russland, indien oder sonst wo bestimmt deutlich billiger. und meinste, wenn cannabis legalisiert wird, kaufen dann auch alle brav das legale zeugs? zigarretten sind auch erlaubt und trotzdem gibts viele, die zigarretten schmuggeln.
zu 10.: also ich finde 3,70€ für ne flasche korn ist kein luxus ;)
zu 11.: trifft nicht die reichen, sondern nur die firmen, weil ja sehr viele teure wagen einfach dienstwagen sind. die setzen die höheren kosten für die autos dann wieder von ihrer steuer ab...
zu 12: wunschtraum, sowas geht nahezu nicht. war mal ein hübscher beitrag abends im zdf drüber über die wuchernde bürokratie.
zu 16: spitzenidee ;), kann man gut neben dem studium erledigen. wär für mich nachher weniger arbeit als meine derzeitige zivi-38,5h-woche :D
BessenOlli
05.09.2005, 23:14
Ach komm, das ist eine unrealistische Einstellung. Da kannste ja auch gleich sagen, dass
Kommunismus eine tolle Idee wäre. Aber das ist nicht real...
Natürlich ist es heute notwendig, ein Auto nutzen zu können. Wenn du das hier ernst
meinst, dann gib doch deinen Führerschein ab und versuch dann einen Job zu finden.
Also echt... nene... sorry...
Es ist einfach nicht okay, den Preis künstlich zu erhöhen. Du kannst den Leuten mit wenig
Geld nicht eine Lebensgrundlage aberkennen, nur weil das Öl irgendwann mal ausgehen
wird.
Soll das übrige Öl denn nun nurn och für die Reichen da sein?
Ach komm, das kann es nicht sein. :rolleyes
Die Arbeiterklasse hat keine Schuld daran, dass moderne Autos trotz
noch so vieler Ventile nicht wirklich effizient arbieten... ;)
Ach komm, das ist eine unrealistische Einstellung. Da kannste ja auch gleich sagen, dass Kommunismus eine tolle Idee wäre. Aber das ist nicht real...Ich glaube da verwechselst du etwas: das, wovon ich rede, ist die reinste Marktwirtschaft, also das Gegenteil vom Kommunismus.
Real ist, dass das Öl langsam ausgeht, während die Nachfrage immer ansteigt, was zwingend zu einem permanenten Preisanstieg führt. DAS ist die Realität. Nur leider wollen das die Leute einfach nicht wahrhaben.
Natürlich ist es heute notwendig, ein Auto nutzen zu können. Wenn du das hier ernst meinst, dann gib doch deinen Führerschein ab und versuch dann einen Job zu finden.Ich habe kein Auto und brauche auch keines. Arbeiten tu ich trotzdem. Du wirst jetzt lachen, aber ich fahre LKW. Und das sehr gerne! Ich fahre auch sehr gerne Auto, gebe ich zu. Einen Job zu finden, ist kein Problem, selbst wenn man auf den ÖV angewiesen ist. Dann richtet sich die Arbeitszeit halt nach dem Bus-Fahrplan, ganz einfach. Zugegeben: in der Schweiz sind wir (im Vergleich zu Deutschland) krass verwöhnt, was den öffentlichen Verkehr angeht. Hier fahren die Züge, Busse und Trams pünktlich und im Takt.
Also echt... nene... sorry...
Es ist einfach nicht okay, den Preis künstlich zu erhöhen. Du kannst den Leuten mit wenig
Geld nicht eine Lebensgrundlage aberkennen, nur weil das Öl irgendwann mal ausgehen
wird.
Soll das übrige Öl denn nun nurn och für die Reichen da sein?
Ach komm, das kann es nicht sein. :rolleyes
Die Arbeiterklasse hat keine Schuld daran, dass moderne Autos trotz
noch so vieler Ventile nicht wirklich effizient arbieten... ;)Logisch wird das Öl langfristig nur noch den Reichen vorbehalten sein. Ich kanns nur immer wieder sagen: wenn die Nachfrage steigt und das Angebot sinkt, dann steigt zwingend der Preis. Da können sich noch so viele beschweren, das ist das Gesetz des Marktes.
Wäre es dir tatsächlich lieber, wenn der Staat beim Ölpreis so stark eingreift, dass dieser immer konstant bleibt, bis eines Tages einfach nix mehr vorhanden ist? Wenn der Preis langsam steigt, haben wir wenigstens Zeit, uns anzupassen.
BessenOlli
05.09.2005, 23:34
Es geht eben darum, dass der Staat eben NICHT mehr eingreift. Wenn das Öl bald von
alleine teurer wird - kann man nix tun.
Aber der Staat hat damit nix zu schaffen, das ist eben keine Marktwirtschaft.
Wenn du ein Produkt anbietest und der Staat macht es über doppelt so teuer über die
Steuern, dann ist das NICHT Martwirtschaft sondern Betrug.
Interlink
06.09.2005, 00:42
Wie es aussieht, wenn Papi Staat sich aus der Daseinsfürsorge zurückzieht und dem Bürger in die Freiheit entlässt, kann man übrigens derzeit gerade in New Orleans besichtigen.
Lies Dir bitte mal die Definition des Begriffes "Steuer" durch: http://de.wikipedia.org/wiki/Steuer
... Steuern ... können staatlicherseits zur Deckung jeglicher Kostenart verwendet werden.
Über Einzelheiten kann man sich zwar unterhalten, d.h. ich halte es nicht gerade für sinnvoll, wenn in einem einheitlichen europäischen Wirtschaftsraum steuerlich dermaßen verzerrte Bedingungen geschaffen werden wie derzeit mit den diversen Energiesteuern.
Ich kann es auch verstehen, dass manche Bürger es wünschen, dass eine "Ökosteuer" auch zu hundert Prozent umweltpolitisch eingesetzt wird.
Aber mit "Betrug" hat eine Verwendung außerhalb dieses Gebietes zunächst einmal nullkommagarnix zu tun.
BessenOlli
06.09.2005, 01:08
Aber mit "Betrug" hat eine Verwendung außerhalb dieses Gebietes zunächst einmal nullkommagarnix zu tun.
Das mag sein, im eigentlichen Sinne ist es natürlich legitim. Aber es ist praktisch nicht zu
verantworten, dass die Steuern so verteilt sind, wie es jetzt der Fall ist.
Und dass man die Steuer "Ökosteuer" nennt und damit dann die Renten finanziert, das
ist praktisch doch zumindest sehr nahe am Betrug...
Aber schlussendlich kommt's auch wieder nicht drauf an. Oder was nützt es dir, wenn die Ökosteuer umbenannt würde in "Rentensteuer"? Musst du dann weniger zahlen? Oder wenn die Ökosteuer abgeschafft würde und dafür die Maut für Autos käme. Würde dir das etwas bringen?
der staat sollte zumindest versuchen den autofahrer zu entlasten. ansonsten wird das auswirkungen auf viele andere bereiche haben. denn es gibt z.b sehr viele pendler, die dann sehen können, wie sie zur arbeit kommen, wenn der sprit 2€ errreicht hat.
wahrscheinlich dürfen wir dann demnächst fürs schei... auch steuern zahlen, damit die renten stabil bleiben.
es muss etwas geschehen...selbst die öffentlichen verkehrsmittel werden immer teurer. wo soll das hinführen?
wie gesagt, glücklcherweise kann ich mit dem fahrrad zur arbeit fahren, damit kann ich wenigstens ein bisschen dieser abzocke ausweichen.
grüsse
Wenn der Staat die Autofahrer entlastet, wird das Problem nur hinausgeschoben. Diese Sichtweise scheint typisch zu sein: nur schauen, dass jeder bis Ende der Woche seinen Vorteil hat, was in ein paar Jahren ist, interessiert niemanden.
dann soll er meinetwegen "die schiene" entlassten. die neuerlichen preiserhöhungen sind auch eine konsequenz aus den steigenden energiekosten.
soll die bahn eine "echte" alternative zum auto werden, müssen hier günstigere angebote geschaffen werden.
andererseits, was willst du machen, wenn tausende taxis, und logistikunternehmen pleite machen, wenn die ölpreise weiter steigen? dann stehen mehrere tausend leute auch auf der strasse!
grüsse
Interlink
06.09.2005, 11:02
Über die Lenkungswirkung solcher Steuern kann man kräftig streiten. Sicherlich ist in Deutschland durch die hohe Mineralölsteuer bewirkt worden, dass der Energieverbrauch für das Heizen und das Autofahren deutlich geringer ist als z.B. in Amerika.
Wofür die deutschen Politiker aber bislang wenig tun konnten, war leider eine Vereinheitlichung der Energiesteuern zumindest in Europa. In dieser Hinsicht gefielen mir weder die Wahlprogramme noch die Regierungsarbeit von CDU bzw. SPD in den letzten zwei Legislaturperioden. Und auch für die kommende Wahl herrscht anscheinend Konzeptlosigkeit vor. Was u.a. auch mit daran liegen könnte, dass etliche Landtags- und Bundestagsabgeordnete einen "Nebenjob" bei deutschen Energiekonzernen hatten.
P.S.: Die Preise für das Autofahren dürften derzeit steiler klettern als die Preise für das Bahnfahren. Zumindest unterhalb der ICEs gibt es Zugtypen mit deutlich geringerem Energieverbrauch pro Personenkilometer als PkW. Sollte die Bahn weiterhin so stark auf den ICE setzen, schrumpft der Vorteil des geringeren Energieverbrauches aber.
andererseits, was willst du machen, wenn tausende taxis, und logistikunternehmen pleite machen, wenn die ölpreise weiter steigen? dann stehen mehrere tausend leute auch auf der strasse!Die Frage ist nicht, was ich dagegen machen will, sondern was die Betroffenen dagegen machen werden.
Ich kanns nur immer wieder sagen: dass das Öl langfristig immer teurer wird, ist schon seit dreissig Jahren bekannt. Darum brauchen diejenigen, die sich nicht darauf vorbereitet haben, nicht jammern. Nur dass wir uns verstehen: es ist nicht die Frage, ob die Taxen und Logistiker Pleite machen wegen der Preise, sondern wann. Zumindest, wenn sie sich nicht nach anderen Kraftstoffen ode Transportmitteln umschauen.
N.o.L.i.m.i.t.
08.09.2005, 18:26
Natürlich ist es heute notwendig, ein Auto nutzen zu können. Wenn du das hier ernst
meinst, dann gib doch deinen Führerschein ab und versuch dann einen Job zu finden.
... ich (45) habe keinen Führerschein und arbeite trotzdem, und das auch zu manchmal recht ungünstigen Zeiten, der ÖPNV richtet es. Es gibt zwar ein Auto in der Familie, wird aber nicht sehr weit gefahren. Den letzten PKW haben wir nach mehr als 5 Jahren verkauft mit ~ 40.000 km und jetzt nen neuen gekauft, der wird in den 4-5 Jahren nicht mal diese 40.000 schaffen.
Und - glaub mir - ich habe mit meiner Familie (4 Personen) mehr als mein Auskommen ...
TeddyBiker
10.09.2005, 09:43
Habe folgendes in den unendlichenn Weiten des www gefunden, und Jetzt versteh ich wie das läuft. ;)
Die Opec-Länder steigern ihre Produktion - der Benzinpreis steigt:
Dies ist auf grundlegende ökonomische Gesetze unserer Marktwirtschaft
zurückzuführen; die gestiegene Nachfrage nach Tankerkapazität verteuert die
Frachtraten überproportional.
Die Opec-Länder drosseln ihre Produktion - der Benzinpreis steigt:
Das ist ökonomisch bedingt; das Angebot sinkt bei gleich gebliebener
Nachfrage, damit wird die Ware teurer.
Im Nahen Osten herrscht vorüber- gehend Waffenruhe - der Benzinpreis steigt:
Die Ruhe ist trügerisch, die Lager werden vorsorglich aufgefüllt. Die
zusätzliche Nachfrage erhöht den
Marktpreis.
Im Nahen Osten wird gekämpft - der Benzinpreis steigt:
Hamsterkäufe erhöhen die Nachfrage und damit den Marktpreis.
Die Verbraucher sparen - der Benzinpreis steigt:
Der Minderverbrauch sorgt dafür, dass die Raffinerien weit unterhalb ihrer
Kapazität produzieren
müssen; das erhöht den Einheitspreis, den in einer Marktwirtschaft die
Konsumenten zu tragen haben.
Die Verbraucher sparen nicht - der Benzinpreis steigt:
Die Ölgesellschaften erfüllen eine lebenswichtige Funktion in der
Marktwirtschaft; durch
Preiserhöhungen wirken sie einer noch grösseren Abhängigkeit vom Erdöl
entgegen.
Der Dollarkurs steigt - der Benzinpreis steigt:
Alle Erdöl-Kontrakte werden in Dollar abgerechnet; die Konsequenzen für den
Preis liegen auf der
Hand
Der Dollarkurs sinkt - der Benzinpreis steigt:
Längst nicht alle Abschlüsse auf dem Spotmarkt in Rotterdam werden in Dollar
abgewickelt. Im Übrigen
dauert es immer eine gewisse Zeit, bis sich Änderungen beim Verbraucher
auswirken.
Die Lager sind randvoll - der Benzinpreis steigt:
Grosse Lagerbestände drücken auf die Gewinnmarge. Die Filialen der grossen
Erdölkonzerne leisten
freiwillig einen unschätzbaren Beitrag zur Landesversorgung in Notzeiten. In
einer Marktwirtschaft ist
es nur natürlich, dass sich Konsumenten an den hohen Kosten dafür
beteiligen.
Die Lager sind leer - der Benzinpreis steigt:
Die hohen Lagerverluste wurden bisher stets von Erdölgesellschaften zu
Lasten ihrer Erfolgsrechnungen
getragen. Das ist nicht mehrlänger möglich.
Der durchschnittliche Reingewinn der grossen Erdölkonzerne ist gegen über
dem Vorjahr um 380
Prozent gestiegen - der Benzinpreis steigt:
Die Zahlen ergeben ein unvollständiges Bild, denn im Benzingeschäft allein
sieht die Lage schlecht aus.
Der Reingewinn der grossen Erdölkonzerne ist gegenüber dem Vorjahr kaum
gestiegen - der Benzinpreis steigt:
In einer freien Marktwirtschaft kann ein Produzent nur mit einer
angemessenen Umsatzmarge existieren.
Neue Erdölvorkommen werden entdeckt - der Benzinpreis steigt:
Es gibt noch viel zu tun, packen wir es an. Um die Versorgung in der Zukunft
zu sichern, müssen
heute gewaltige Investitionen getätigt werden. Bisher ergiebige Ölfelder
erschöpfen sich - der
Benzinpreis steigt: Es wird immer schwieriger und teurer, der unverminderten
Weltnachfrage nach Öl
gerecht zu werden.
hummerfisch
28.05.2008, 13:59
Hi,
ich habe diesen Thread mal wieder aus der Mottenkiste gegragben. Es ist jetzt wirklich an der Zeit, das der Staat handelt und auf die eine oder andere Steuer beim Sprit verzichtet: Heute Morgen schaue ich auf die Sprit-Preise unserer Jet-Tankstelle und staune nicht schlecht. 1 Liter Diesel 1.50,9 € Normalbenzin 1.48,9! Also Diesel das erste mal (bei uns zumindest) teurer wie Normalbenzin. Ich fahre jeden Morgen mit dem Bus zur Arbeit und habe heute im Bus gehört, wie der Busfahrer und sein Kollege sich darüber unterhielten, das wohl demnächst die Monatstickets wieder kräftig angehoben werden. Ich zahle schon 47€ im Monat für die Monatskarte. Wenn sie jetzt nochmal anheben, werde ich wohl aufs Fahrrad umsteigen. Sind ja auch nur 9 Kilometer bis zu meinem Arbeitsplatz. Gesünder ist auf jeden Fall. Aber ich bin doch so faul.:freak
Oktopeter
28.05.2008, 14:04
Für mich ein Grund mehr mit dem Führerschein zu warten. Bleibe ich halt "uncool" - Mir relativ egal, weil ich dabei einen Haufen Geld spare. 18 Jahre Fahrrad fahren...to be continued:)
BessenOlli
28.05.2008, 14:17
@ Oktopeter
Dir ist aber klar, dass der Führerschein immer teurer wird, dass du die Probezeit so vor dir hin schiebst und dass du irgendwann 99%ig einen Führerschein brauchst?
t-kay187
28.05.2008, 14:34
Ich habe gestern gelesen, dass viele jetzt zu einem Boykott von Total und Shell aufrufen, da diese Marktführer sind. Es wird empfohlen auf Freie Tst´s auszuweichen.
Aber ob diese Mindereinnahmen dann von Erfolg gekrönt werden bleibt abzuwarten.
Viele bringt es ja wirklich etwas wenn alle mitziehen und so ein Preiskampf entfacht werden kann.
@ Oktopeter
Man ist nicht uncool wenn man keinen Führerschein hat!
Aber ein Führerschein ist schon wichtig, je länger du wartest desto schwerer fällt dir das Autofahrenlernen!
Und was ist wenn du mal weiterweg musst / willlst ? Jedesmal nen Kumpel oder "Mama" fragen ob sie dich fahren kann?
Willst du nicht in den Urlaub? Nach Spanien, Italien ? Alles ohne Auto bzw Führerschein nicht machbar!
(außer man macht so blöde Bustouren oder so was .... )
Die Benzinpreise sind hierzulande teuer, aber schaut mal in andere Länder.
Als ich in Februar in der Türkei war kostete der Liter Super 1,80€ und die Türkei ist vom Einkommen her eine ganze Ecke schlechter gestellt als Deutschland und es funktioniert doch, ja weil es muss!
Wir Menschen sind so sehr auf das Auto angewiesen, es steht über fast alles andere.
Ein Auto ist notwendig um flexibel zu sein, um Chancen bei einem Arbeitsplatz zu haben (Entlohnung spielt da keine Rolle, also auch für 6,00€ die Stunde ist ein Auto notwendig) und hat man sich dem Auto erst einmal gewöhnt, wird man Faul und will es nicht mehr missen.
Ich sehe es an meinen Freundeskreis - haben seit 2 Jahren ein Auto und jammern rum wenn mal gelaufen werden muss - wenn ich das höre dann sag ich mir das für jene die Spritpreise noch nicht zu hoch sind!
Es wäre schön wäre es hierzulande möglich Arbeit nach den öffentlichen Verkehrsmitteln regeln zu lassen - den Arbeitgebern ist dieses Argument ein KO-Kriterium, teilweise auch deshalb weil die öffentlichen Verkehrsmitteln bescheiden fahren.
Genau so wenn man sagt ich fahre mit dem Fahrrad, da ist man bei den meisten Arbeitgebern raus! Obwohl man teilweise mit dem Fahrrad viel effektiver sein kann.
Ich fahre zu meinem Praktikum ausschließlich nur mit dem Fahrrad, die Arbeitsstelle ist in der Stadt in der ich ebenfalls meinen Wohnsitz habe 4 km entfernt. 4 km die ich mit dem Fahrrad in 10 Minuten bewältige (Ampeln inbegriffen und der Verkehr spielt keine Rolle, da man mit dem Fahrrad individuell ausweichen kann - wenn auch oft zum Ärger mancher Fußgänger).
Mit dem Auto ist man zwar mindestens genau so schnell aber wenn die Ampeln ungünstig sind, wenn viel Verkehr noch hinzukommt ist es vorbei mit schnell sein - einziger großer Vorteil ist die Bequemlichkeit und da es das Problem.
Auf jedenfall wird Öl und auch Gas (Gasbetreiber wollen ja erneut um 10% die Preise erhöhen) nicht billiger. Öl wird und ist teilweische schon ein Luxusgut.
Zuerst ist man sich selbst der Herr, man muss für sich eine Lösung finden.
Die Industrie und Forschung arbeitet schon seit Jahren an Lösungen, es gibt tolle Ideen - manches gibt es schon, was auch ordentlich funktioniert, manches muss noch verbessert werden aber es wird.
Es wird ein Weg gefunden - es muss!
Kritisch ist da die ganze Ölindustrie und was daran hängt, die damit verbundene Lobbyarbeit macht es den Lösungen sehr schwer - wenn dann noch unsere Politiker in jenen Kreisen sitzen die um jeden Preis ihre Interessen gesichert haben wollen, kommt es zu einem "Stillstand".
ZeroZerp
28.05.2008, 15:16
@Shader
Der Stillstand ist doch bereits da!
Sehr bequeme Poisitionen, die die Ölmultis und die Politik dabei innehalten.
Beide schieben sich in der Öffentlichkeit gegenseitig den schwarzen Peter zu aber kassieren diese in feinster Eintracht ab. Somit ist der Bürger machtlos.
Und klar wird ein Weg gefunden- aber erst, wie Du es so schön sagst, wenn man es muss.
Oktopeter
28.05.2008, 15:27
Mein Hauptargument keinen Schein zu machen ist immer noch das Geld. Und Labtec: Du kennst das Dorf hier nicht...Die lassen sich das Geld alle in den Ar*** schieben und fahren dann ganz toll mit Papas Benz durch die Gegend. Von den 17-18 jährigen aus der Oberstufe hat keiner auch nur 1 Cent selber verdient. Und da ich im August eine Ausbildung anfange, spielte ich zwar mit dem Gedanken einen Schein zu machen, aber ob ich das wirklich in die Tat umsetze weiß ich noch lange nicht. Ich wohne 2 Minuten vom Bahnhof weg, meine Firma wäre dann 1 Min vom dortigen Bahnhof weg...Dafür brauche ich kein Auto. Die 3 Jahre kann ich auch noch Rad fahren, und dann vom ersparten evtl einen Schein machen. Aber im Moment bin ich dagegen. Und meine Verwandten fragen kommt gar nicht in Frage, weil ich denke das keine Selbstverständlichkeit ist mal eben um 1500€ zu bitten. Wenn ich einen Schein mache, dann bezahle ich den auch selber.
morphium
28.05.2008, 15:31
1500€ kostet der lappen jetzt schon? ich habe 2002 nur 1100€ bezahlt - da lag der spritpreis allerdings noch bei 1€/liter super! in drei jahren kostet der fs wahrscheinlich schon 2000€ - tolle aussichten :freak
Also meine Schwester hat ihn vor wenigen Wochen gemacht hat insgesamt 2000€ bezahlt und war noch bei der günstigsten Fahrschule hier in der Umgebung.
Henrik_90_11
28.05.2008, 15:56
Hallo,
also ich wäre ja dafür, dass der Staat die Ökosteuer senkt und dafür eine Vignette oder Maut einführt, so wie es in Österreich der Fall ist. Dort bezahlt jeder der über die Autobahn rollt und sie "beschädigt" bzw. abnutzt.
Soweit ich informiert bin, ihr könnt mich gern verbessern oder korrigieren.
Da stellt sich mir aber nun die Frage, wenn das tatsächlich möglich wäre, würden die Tankstellen den Preis nicht wieder erhöhen, weil sie ja wissen das sie den Sprit für 1.50 € verkaufen.
Gruß Henrik
Naja was der Schein kostet hängt ja davon ab wieviele Fahrstunden man braucht, und wieviele Anläufe man braucht bis man die Prüfungen besteht ;)
@ Oktopeter
Ich hab mir meinen Schein auch selber verdient, trotzdem ist es wichtig ihn zu machen, je jünger desto besser!
Ich weiß zwar nicht was du für ne Ausbildung machst, aber vllt musst du ja auch mal zu Kunden o.ä. fahren, und dann ist es halt schon von Vorteil!
Allgemein ist man halt Selbstständiger, bis 15km ist ja mit dem Fahrrad noch kein Thema, aber wie siehts aus wenn du mal weiterwegmusst und keiner da ist der dich fahren kann oder will!
edit:
@ zlico
2000€ ?!
Wieviel Fahrstunden hatte sie den bitte?
60 ? ... :freak
Oktopeter
28.05.2008, 16:15
Als Drucker stehe ich viel mehr vor Maschinen, als das ich Auto fahren muss....außerdem hat die Firma einen Fahrer;)
Ich habe 1500 geschätzt, 2 meiner Freunde haben 1300 und 1600 bezahlt, da hab ich mir einfach so halbwegs das gedacht was auf mich zutreffen könnte^^
Hexor Reynolds
28.05.2008, 16:20
Naja, eine Dorffahrschule ist wesentlich billiger als irgendwo in der Stadt (oder anderstrum)
Das Thema ist ja nicht wieviel der Führerschein gekostet hat sondern ob der Staat irgendwie die Steuern senken sollte.
Ich denke man sollte die 19% MwSt beim Benzin abschaffen... eine Ökosteuer und eine Mineralölsteuer reichen schon aus... wozu 3 steuern bei einem Produkt.
Andersrum, in der Stadt gibt es mehr Fahrschule -> Konkurrenz -> Preiskampf!
Auf dem Dorf gibt es meist nur eine auf die alle angewiesen sind, weil der weg sonst zu weit wäre -> teurer, da keine Konkurrenz!
Aber nun b2topic!
Mit 7% Steuer statt 19% wären wir bei 1,30€ dann sind wir eben in 2 Monaten wieder bei 1,50€ viel macht das net aus, öl ist endlich, deswegen wird der Preis auch immer weiter steigen!
Österreich hat schon beschlossen das Kilometergeld und die Pendelerpauschale anzuheben.
http://www.oe24.at/zeitung/oesterreich/politik/article309966.ece
Außerdem fordert Österreich ja seit ein paar Tagen eine Steuer auf Ölspekulationen.
Aber was soll das bringen wenn die Spekulanten in den USA oder in Asien sitzen?
http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/386524/index.do
Fakt ist Öl wird immer teuerer werden. Momentan unabhängig davon wieviel Vorkommen es noch gibt.
Rasemann
28.05.2008, 17:54
Der Staat sollte Handeln.
Nämlich:
Autos auf 5 Liter Gesamtverbrauch beschränken, aber das ist mit der 120g/km CO2 Sache ab 2012(?) erledigt.
Hybrid/Elektroautos + Solar + Solarstrom massiv fördern.
Der Treibstoff ist zu billig.
Im Verhältnis zum Einkommen war Autofahren noch nie leistbarer als heute, ist so.
Verbrauch Golf I mit 50PS und 800kg: 10-12 Liter, und kleiner als der jetzige Polo.
Verbrauch Golf 5 mit 105PS und 1300kg: 5-6 Liter
Und es ginge weit sparsamer.
Treibstoff ist am Autofahren der geringste Kostenfaktor
1990 gab es ca. 350 Autos auf 1000 Einwohner, heute sind es 566(2004)(D/A/CH/F,...).
1990 ist noch gar nicht sooo lange her.
Was läuft also falsch, daß wir glauben ohne Auto nicht lebensfähig zu sein?
MUSS ein Einkaufs/Freizeitzentrum 20km vor der City liegen und MUSS man 3x die Woche dort die Zeit totschlagen?
Macht immerhin 120km in der Woche.
Warum 50-100km zur Arbeit pendeln und nicht zur Arbeit ziehen(?), soviel Geld und ZEIT wie da auf der Strecke bleibt kann kaum eine Liegenschaft wert sein.
Es war also 1990 wesentlich mehr Leuten möglich ohne Auto auszukommen oder sich ein Auto sinnvoll zu teilen.
Und: der Autobestand ist immer "frischer", immer weniger Autos werden wirklich zu tode gefahren, gehen lange vorher in den Osten oder Süden.
Im Thread:" ...ohne Öl?" wurde das ja schon breitgetreten.
Peak Oil(BILLIGES ÖL!) war global 2006, das ist noch nicht ganz sicher, aber es deutet einiges darauf hin.
Peak Oil USA war ca. 1970, Nordsee ca. 1995
Es ist also hoch an der Zeit sich mit dem Gedanken an Hybrid und auch reinen Elektrofahrzeugen anzufreunden.
Bis 2010 werden auch die Europäischen Hersteller auf breiter Bahn auf den Zug aufspringen.
Freut euch schon auf ein Cityfahrverbot für Verbrennungsmotoren!
Übrigends:
Hybridautos sind nicht fad und lahm, sondern gehen wie die Sau, im Vergleich zu gleich starken und gleich großen Fahrzeugen.
Und sparen beim ordentlich drauflatschen, dazu gibt es sogar "Hybridseminare", gegen Schleichsparer.
Im TV wird bei diversen Test immer geschlichen wie sonstwas, so steigt der Verbrauch bei solchen Fahrzeugen.
Auch ohne Hybrid ist zügiges Beschleunigen vorteilhaft.
Z.B ist 1. Gang anrollen, 2. Gang Vollgas hochjagen und dann auf die 5./6. Schalten sparsamer als ewig langsam auf den Gängen 1., 2., 3., 4. auf 100 km/h zu beschleunigen.
Lernt man bei "Sparkursen"(Adac/Öamtc)
Freut euch schon auf ein Cityfahrverbot für Verbrennungsmotoren!
Das glaubst du doch selber nicht, oder?
Tut mit leid, aber da muss ich mal kräftig lachen, selten so einen Schwachsinn gelesen, damit würde die Politik 99,9% aller Autofahrer aus der City ausschließen und zu einem Neukauf zwingen!
Als Gegenbeispiel, die Zumischung von Bioethanol auf 10% statt 5% wurde nicht durchgezogen weil da ein Bruchteil der Autos betroffen gewesen wären, und da meinst es gibt ein Cityfahrverbot für normale Motoren?!
Rasemann
28.05.2008, 20:12
Doch nicht Morgen, immer wird in diesen Foren nur ans nächste halbe Jahr gedacht...ÖL ist keine Grafikkarte!
Aber denk an 2015-2020.
Ist auch nicht weit weg.
Bei euch darf man jetzt ja auch nicht mit Dieseln die älter als 1996-98(?) sind in die Innenstadt, habe ich das richtig mitbekommen?
Und ein Auto mit 10-12 Jahren ist noch keine alte Schüssel.
Ich orientiere mich an Japan und Kalifornien(2% Zeroemmission vehicles).
Japan: bald keine frei Fahrt mehr mit Kraftstoffmotor in der Stadt, reine Elektroautos stark bevorzugt(Parkberechtigung usw.)
Auswirkung: Vollhybride die in der Stadt rein elektrisch unterwegs sind.
Man darf nicht nur nach Deutschland schauen.
Es ist ja auch kein Deutsches, sondern ein weltweites Problem.
5 auf 10% Problem: Es ist BEI UNS kein Biotreibstoff vorhanden der billiger als Normaler wäre.
In Brasilien gibts die selben Autos wie bei uns, die völlig selbstverständlich 100% Ethanol tanken können.
E85(%) Zapfsäulen wird es in Kürze in A und D aber trotzdem geben....da können dann die tanken die eben können, wie beim Erdgas.
Es wird für E85 unterm Strich viel weniger Menge gebraucht als für eine generelle 10% Zumischung.
Zuckerrohr = 1 Liter Diesel für Anbau/Ernte = 9 Liter Ethanol.
Mais/Zuckerrübe/Weizen = 1 Liter Diesel für 1,4 - 2 Liter Ethanol.
Landwirtschaft = Umwandlung von ÖL in Essen, googel mal.
DAHER gibts bei uns zu wenig BILLIGES Ethanol.
Ein großartiger Import kommt aus Ethischen Gründen nicht in Frage, die Leute dort gehen derzeit wegen irrer Lebensmittelpreise auf die Barikaden(wortwörtlich zu verstehen) und der Regenwald wird für Plantagen munter weiter abgeholzt.
Neu gebaute(!) Ethanolanlagen gehen wegen der Verviefachung(!) des Weizenpreises(A/D) nicht in Betrieb.
Das gilt für Österreich und Deutschland.
Der konventionelle Treibstoff muß erst über 2,5€ gehen, wird für 2012 erwartet.
Irgendwo ist das sogar als Planziel festgehalten.
Bei unserem EU Beitritt 1995, drohten die Gegner des Beitritts mit diesen Zahlen und den Verträgen dazu.
Und unsere Grünen pochen auf dieses Ziel seit jeher, also muß irgendwas dran sein.
Kommt Zeit kommt Rat.
Meine Prognose:
Ab 2010 Einführung reiner Elektroautos, Hybridautos aller Marken und Größen und Arten durchgängig verfügbar.
Daher: Ab 2020 ist der Automarkt zu 70% elektrifiziert(Hybrid + reine Elektroautos), durch die normale Altersumwälzung.
2009 kommt eine Elektromotocross von KTM auf den Markt, ca. 20KW/100km)
Elektroroller(1,5-5KW derzeit) werden schon ab 2008 boomen!(2000€ bei uns im Fachhandel+Baumarkt+Aldi(Hofer) für ein mittleres Modell, das jedes normale Moped verdammt alt aussehen lässt)
Ich weis, schwer vorstellbar, speziell für Deutsche, glaube ich.
Aber euere Hersteller werden 2009/10 garantiert voll durchstarten!
Und dann wird auch Europa kapieren was läuft.
Selbst wenn der Diesel / das Benzin 2,50€ kostet, tanken wird trotzdem jeder, weil keiner darauf verzichten will!
Und was hat ein Elektroauto mit Autofahren zu tun, frag ich mich? Man hört keinen fauchenden Motor der mit 6000 u/min schreit wenn man auf der Autobahn umherjagt :D
Man hört wahrscheinlich gar nix mehr, dann ist das einfach kein Autofahren mehr!
Ab 2010 halte ich für deutlich zu früh, ehr 2015, das sind gerade mal noch 1,5 Jahre!
Rasemann
28.05.2008, 20:59
Aber 2010 kommen die Fahrzeuge, rein elektrisch auf den DEUTSCHEN Markt. Im Ausland gibts die schon längst.
Die Hybridtechnik wird von den Japanern seit 10 Jahren verwendet, mit sprunghaftem Anstieg.
Alleine 1,2 Millionen verkaufte Prius, EIN EINSAMES MODELL die ersten 7 Jahre.
Toyota bietet 2010 seine gesamte Fahrzeugpalette durchgängig Hybrid an.
Lexus gibts schon jetzt durchgängig Hybrid.
Tanken:
Natürlich wird auch 2020 noch fleißig getankt werden, vorwiegend Strom oder Treibstoff für Verbräuche von 2-3 Liter/100km.
Für was ist 2010 zu früh?
Googel mal "Elektroauto Japan"
WIR sind zu spät.
Sind keine Autobahnglüher, sowas gibts NUR bei euch, sondern Stadtautos.
Mein Zeitplan stimmt mit Sicherheit.
2010 wird das Jahr der großen Umstellungsoffensive auf Hybrid und Elektro.
Wirst es erleben.
Kann sein, daß Deutschland etwas hinterherhinken wird.
Wie beim SUV - Boom. Jetzt, nach 14 verschlafenen Jahren kommt VW mit dem Tiguan mit einem SUV der Mittelklasse, und wird damit in Europa den Markt aufrollen.
Klar sind wir zu spät, und warum?
Weil wir eine Autofahrer-Nation sind und bleiben werden, schon mal in nem Elektroauto gefahren?
Ich ja, und es war scheiße! (sry für den Ausdruck)
Es hat überhaupt nichts mehr mit dem Autofahren zu tun.
Ich behaupte jetzt einfach mal, 2010 kommen die Autos zwar, aber sie werden sich 100%ig nicht verkaufen, genauso ein Flop wie die 3L Lupo's und Audi A2's!
Rasemann
28.05.2008, 21:10
Genau das glaube ich nicht.
Wenn der S8 als Vollhybrid mit 600 Elektro/Diesel PS an dir vorbeiglüht, mit einem Gesamtverbrauch von 10 Liter, dann wirst es auch du kapieren, daß das GEIL sein kann.
Und in der City rein elektrisch mit NULL Verbrauch lautlos dahinströmt...
Wie es jetzt die Lexus machen...
Ein Hybridauto ist kein Grünes Sparmobil sondern ein Luxusgerät, das sich derzeit nur "die Reichen" zum Sparen leisten können.
Das ändert sich mit breiter Einführung, vor allem mit Mildhybriden mit kleiner Batterie und Startergenerator(10-20KW).
Damit lässt sich jedes derzeitige Modell relativ günstig ausrüsten.
HALLO!
Porsche usw. kommen Anfang 2009 auch mit Hybridtechnik.
Genauso wie der Golf.
Vergiß alle jetzigen Elektroautos, lass sich überraschen.
Und mein Name ist Programm!
Aber 8-10 Liter Verbrauch werden mich in naher Zukunft arm saufen!
Ich habe eben zu wenig Geld zum Sparen...
Ein Energiesparhaus findet auch keiner mehr uncool, genauso wie 80+ Netzteile ihren Reiz haben.
Warum dann nicht starke, große und sparsame 3-6L Autos?
Wir werden sehen, am Anfang hieß es auch das die spritsparenden Autos ein Erfolg werden und es kam nicht dazu!
Erst wenn das Öl richtig an seine Grenzen kommt werden brauchbare Alternativen auf den Markt geschmisssen!
Rasemann
28.05.2008, 21:30
Das Spritsparende Auto ist kein Erfolg?
Was ist dann der TDI usw.?
Nur weil er so schön rüttelt und vibriert und viel anfälliger und wartungsintensiver ist, ist der für unter 1,5t PKW ungeeignete Dieselmotor aber nicht so ein Erfolg geworden.
Obwohl er dazumals weit mehr gekostet hat als ein gleich starker Benziner.
Die Leute schauen auf den Verbrauch, aber natürlich auch auf ein ordentliches Auto, daher sind 3L und A2 zu ihrer Zeit kein Renner gewesen.
Da waren sie zu früh dran....ausnahmsweise.
JETZT ein A2 würde weggehen wie warme Semmerln.
Und schön langsam bekommen so ziemlich alle neuen Modelle so eine elende Start/Stop Automatik. Wahhh! ELENDIG!
Den 120g/km CO2 sei dank...
Lieber Hybrid oder Vollelektro, als einen Schüttelhuber der dauern an und aus geht...
Hatte bisher noch kein Dieselauto, weil mir der Verbrauch wurscht ist und ein elender Benziner einfach weit schöner läuft als ein guter Diesel.
Prius Hybrid = 400NM ohne Turboloch vom Stand weg, SOFORT.
Damit gewinnst jeden Ampelstart und spart beim ordentlich angasen umso mehr, weil dadurch die Batterie immer schön im Saft steht.
Fahr mal damit, das Design taugt mir auch nicht, innen wie außen ziemlich komisch.
Das ÖL IST richtig an seinen Grenzen, das wird ganz plötzlich sehr schnell gehen, wie damals.
Mit tageweisen Fahrverboten usw.
Ich glaube nicht das die Ölvorräte am Ende sind, das wird schon lange prophezeit, je knapper das Öl wird das "nah" an der Erdoberfläche liegt, desto mehr lohnt es sich nach dem Öl zu bohren was tiefer liegt!
Rasemann
28.05.2008, 22:05
Es liegt auch tiefer nicht mehr viel.
Die letzten großen Funde waren vor 40 Jahren!
Kasachstan ist da nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
Was sind schon 13 Milliarden Barrel, gegen die angebliche Reserve von 400 Milliarden Barrel von Saudi Arabien, wo aber die Förderquote TROTZ viele neuer Bohrlöcher derzeit um 1-2% pro Jahr zurückgeht.
Es geht ja nicht nur die Förderleistung zurück, sondern, und vorallem, steigt der Bedarf gewaltig an!
Weil: 1990 360 Autos pro 1000 Einwohner, 2004 560 auf 1000, in Mitteleuropa und USA noch ärger.
China und Indien wollen auch dort hin, macht 1 Milliarde Autos mehr + Produktion+Asphalt(ÖL!) usw.
Hab was in den Börsemeldungen gefunden:
Volkswagen schließt Bündnis mit Sanyo für neuartige Elektroantriebe
07.05.08 14:32 Audi bestätigt geplante Batterie-Kooperation mit Sanyo
Ein Problem sind auf jeden Fall die Börsen. Auf einmal nimmt man jeden Pups zur Kenntnis und strikt daraus ein Horrorszenario. Als wenn bei Förderquoten und ähnlichem in den letzten 50 Jahren niemals ein Ausfall von Bohrtürmen oder angezapften Pipelines, die im statistischen Nirvana verschwanden, stattgefunden haben.
Daher sollte man schon die Frage stellen, ob man auf Rohstoffe spekulieren sollen darf. Es gibt schließlich nur die Verknappung, also nur einen langfristigen Preisanstieg. Wer früh kauft verdient viel. Dabei waren die Terminbörsen ja nur dafür gedacht, Hersteller und Verarbeiter zeitlich abzusichern.
Der Finanzmarkt und selbst Hedgefonds pumpen normalerweise ja Geld in Firmen, geben ihnen "Kredite". Wo braucht aber der Rohstoffmarkt Kredite? Es gibt genug Rücklagen um die jeweils nächsten 5 Minen zu finden und der Gewinn derer, die es verkaufen ist schon immer hoch. Die Arbeiter werden immerhin nichtmehr in giftige Todesfallen geschickt.
Die Forderung nach Steuersenkungen auf Sprit sind mir auch suspekt. Selbst wenn die Konzerne nicht danke sagen und 50% 1 Tag später wieder draufbuttern. Selbst dann werden wir 2010 Rohölpreise von 300-400 Dollar haben, entsprechend 3€ an der Tanke. Von daher sind 20-30ct Erleichterung, bei mittelfristig 1,50€ steigenden Kosten nicht sinnvoll, vorallem nicht für einen auf der Strecke bleibenden Staat.
Schließlich muss man auch sehen das Deutschland die Autofahrer am fairsten und wenigsten im europäischen Vergleich belastet. (Aussage der blonden Tante vom DIW) Denn hier sind die variablen Spritkosten steuerlich belastet und nicht wie rund um uns herum, die fixen KfZ-, Zulassungssteuern usw.
Das was ich mir vorstellen könnte, ist viel eher die MwSt auf 7% zu senken und die Mineralölsteuer entsprechend eines bestimmten Tages, wie dem 1.1.09 um den selben ct-Betrag zu erhöhen.
Es wird noch etwa 1 bahnbrechendes Ereignis beim Öl geben, nämlich wenn die Exportstaaten gerade noch genug für sich selbst produzieren können und nicht mehr exportieren werden. Und andere wie China (übrigens auch der Iran), ihre Subventionen auf den Rohölpreis nicht mehr finanzieren können und die Nachfrage schlagartig einbricht.
Jedoch sollte man als vernünftiger Mensch schnell vom Öl weg und zusehen 1-2 Solarkollektoren aufs Dach zu bekommen. Die Windenergie ist in Deutschland schließlich schon völlig ausgeschöpft, es tauchen bereits erste Fälle von "Winddiebstahl" auf!
Es wurde schon immer auf Rohstoffe, Nahrungsmittel oder Seefahrten spekuliert. Im Moment klingt das in den Medien so durch, als ob die Börse Mitverursacher wäre. Das Gegenteil ist der Fall, die Börsen sind ein wichtiger Bestandteil, sie sollen die Preise glätten. Das System beruht darauf, dass die Hersteller ihre Risiken an der Börse verkaufen und die Leute dort damit spekulieren können.
Wenn man zum Beispiel Schafe hält und von der Wolle lebt, dann wird der Wollepreis immer etwas schwanken. Wer auf diese Schwankungen verzichten will, weil sie das Geschäft ruinieren können, der wird an der Börse bestimmte Termingeschäfte abschließen und damit anderen Leuten garantieren, seine Wolle zu einem bestimmten Preis zu verkaufen. Der Spekulant kauft sich da ein und übernimmt das Risiko. Gäbe es keine Börse, wären die Preisschwankungen weitaus größer. Da hat man sich gesagt, dass Stabilität wichtiger ist als Effizienz und so lebt heute ein Riesenmarkt davon, Stabilität in der Weltwirtschaft herzustellen.
Bezogen auf den Ölpreis bedeutet das, dass die Spekulanten damit rechnen, dass es in Zukunft zu einem größeren Engpass kommen wird und der Preis daher jetzt schon anzieht. Das ist eine ausgleichende Kraft, denn damit sinkt jetzt schon ein wenig die Nachfrage nach Öl und die Preise werden nicht über Nacht um 30% steigen.
morphium
29.05.2008, 08:07
Wenn der S8 als Vollhybrid mit 600 Elektro/Diesel PS an dir vorbeiglüht, mit einem Gesamtverbrauch von 10 Liter, dann wirst es auch du kapieren, daß das GEIL sein kann.
Und in der City rein elektrisch mit NULL Verbrauch lautlos dahinströmt...
und wer kann sich so ein geschoss bitte leisten? die leute, die 80k€ (und mehr) für ein auto ausgeben können, interessiert der spritpreis nicht wirklich!
Stickstoff
29.05.2008, 10:03
stimmt.... möcht wissen wo der hybrid die 600 motor ps ersetzen will?? ausserdem brächte man so eine starke batterieleistung alleine nur für das gewicht eines v oder w 12 wagens....
aber was von der politik komplett falsch verstanden wird was SIE SELBST SAGT ist..... höhere steuern auf benzinschlucker und ökozonen maut und selbst fahren sie A8 MERCEDES S BMW 7.....
wie glaubwürdig kann so ein politiker sein??? jetzt mal wirklich
Außerdem verlagern Elektroautos das Problem nur solange es neben Wind und Wasserkraft und anderem "öko"strom hauptsächlich Kohle, Öl und Atomkraftwerke den Strom erzeugen. Super, kriegen wir die Preiserhöhung des Öls über den Strom.... Oo Geniale Lösung. Vorallem überlegt mal welchen Mehrverbrauch an Strom es gibt, sollten in naher Zukunft möglichst alle Autos per Strom fahren. Soviel Strom können wir mit dem bestehndem Netz überhaupt nicht liefern! Schon gar nicht mit dem ach so tollem Ökostrom oder wollt ihr die gesamte Landschaft mit Windkraft- und Photovoltaikanlagen zupflastern und jeden Bach stauen um ein Wasserkraftwerk zu bauen? SEHR Öko, wenn dadurch sämtliche Ökosysteme vernichtet werden.... Das Elektroauto hat keine Zukunft, solange keine Stromerzeugung möglich ist, die so effektiv ist wie Atomstrom ohne dessen Risiko. Fusionskraft klingt vielversprechend, aber bis das flächendeckend vorhanden ist, werden locker 30 Jahre ins Land gehen. Bis dahin wird der Verbrennungsmotor halten müssen und muss entsprechend sparsam werden. Beschränkungen des VErbrauchs auf 5 Liter in den nächsten Jahren ist utopisch. die Autoindustrie würde zusammenbrechen und ein Großteil der Kunden will kein 5 Literauto. Wenn der Staat Lösungen forcieren will, muss er in Forschung investieren die abseits von Windkraft, Wasserkraft und Solarenrgie eine effizientere Lösung voran treibt. Der Strombedarf der Menschheit lässt sich nicht durch diese Erzeugnisse komplett decken. Schon gar nicht, wenn er mal das Öl ersetzen soll. Ich halte den Weg der Forschung Treibstoffe syntethisch herzustellen für den nachhaltigeren Lösungsansatz. Dazu noch Stromnutzung wo möglich (spezielle Stadtautos sind in der Tat eine gute Idee) und wir kommen der Sache näher. Die Symbiose beider Ideen wird die Lösung sein. Sich nur auf eines der beiden zu beschränken wird Probleme verursachen.
Ihr könnt euch ja mal bei dieser Petition beteiligen ->
http://itc3.napier.ac.uk/e-petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=685
Vom Grundgedanken her eine interessante Idee. zu einer Halbierung wird es jedoch sicher nicht kommen, da es an Gegenfinazierungen mangelt. Das Einfrieren der MWST bei einem Benzinpreis von 1,40 um den Dreh rum, wäre aber sicherlich machbar, dadurch das ja hier nur Mehreinnahmen verhindert werden.
morphium
29.05.2008, 13:13
einfach die öko-steuer abschaffen, ist eh ne illegale steuer! dann würde es uns auch wieder besser gehen! (an den tankstellen)
Warum illegal? BEgründung? Kann der Staat auf diese nicht unerhebliche VErringerung seiner Einnahmen verzichten? Wie könnte ggf. gegenfinanziert werden? Im PuG kann man es sich nicht immer so einfach machen!
morphium
29.05.2008, 13:35
eine steuer auf eine andere steuer ist illegal... und die öko-steuer ist nun mal eine steuer auf die mwst - ergo illegal
HappyMutant
29.05.2008, 14:13
Wenn man sich schon in solche Abgründe begibt, dann bitte richtig. Wenn überhaupt, wird die Mehrwertsteuer auf die Ökosteuer erhoben, weil letztere in den Nettopreis einfließt.
Weiterhin frage ich mich, wo denn das steht, dass "eine Steuer auf eine Steuer" illegal ist. Im übrigen trifft dies dann auch auf die Mineralölsteuer zu, aber das nur nebenbei. Ansonsten ist das eine unglaublich dämliche Milchmädchenrechnung, wenn man glaubt "dann würde es uns wieder besser gehen". Wegen vielleicht 7-8€ pro Tankfüllung? Bzw. 0,15€/l?
Und Mustis hat völlig Recht, was dann hier verloren geht, wird woanders gegenfinanziert. Dann glaubst du zwar, du würdest sonst was sparen, aber entweder fehlt irgendwo das Geld oder du zahlst es über andere Steuern und Abgaben wieder drauf. Und der Sinn der Ökosteuer ist es Energieverbrauch teurer zu machen. Der Anreiz diese zu sparen ist ja gerade das Gebot der Stunde in der "Ölkrise".
Fahrverbote am Wochenende gehen natürlich auch. Die Frage ist, was dem Deutschen lieber ist.
Stickstoff
29.05.2008, 15:31
aber is das nicht kommisch? eine steuer auf eine steuer?
warum vervielfachen wir es nicht die steuer³?
damit unsere politiker einen S8 anstatt des " herkömmlichen " A8 auf steuergelder kaufen können....
HappyMutant
29.05.2008, 15:45
Es ist keine Steuer auf eine Steuer, die Mehrwertsteuer ist eine Steuer auf den Endpreis. Oder den Umsatz, wenn man die international gebräuchliche und hierzulande auch eigentlich korrekte Bezeichnung Umsatzsteuer verwendet. Es ist völlig egal, was dort verkauft wird und wie viele Steuern auf das Produkt sonst entfallen, es geht alleine darum, dass etwas verkauft wurde. Es ist eine Steuer auf den Umsatz, nicht unmittelbar auf eine andere Steuer.
Und ansonsten bitte ich auf die Polemik zu verzichten. Denn zum einen hat das nichts mit dem Thema zu tun (denn die Mehreinnahmen sind für ganz andere Dinge eingeplant und fließen generell in einen großen Topf), zum anderen ist es auch noch an den Haaren herbeigezogen (nenne wenn schon bitte den Politiker der einen S8 fährt). Dein Beitrag steht hier nur, damit man anhand dessen gewisse Irrtümer aufklären kann.
Stickstoff
29.05.2008, 16:16
da hast du was in den falschen hals bekommen vom s8 habe ich geredet wenn es die steuer auf die steuer gäbe.....
dann erklär du mir womit die politiker ihre fetten autos zahlen mit denen die vorfahren?
wenn diese nicht mindestens abgesetzt werden von der steuer dann weiss ichs nicht....
vl gehörts nicht ganz hierher, aber was ich überhaupt nicht verstehe... wenn man zu viel verdient hat kommt man in eine neue steuerklasse für das monat und es wird gleich nochmehr abgezogen... vl kommt jetzt wer und sagt ... ja das sind die prozentuellen abzüge die sich dem lohn angleichen....
man kommt einfach auf ein neues abzugslevel wo einfach mehr abgezogen wird.... da arbeite ich damit ich mehr hab und dann kommt das finanzamt und will mehr..... ka wies in deutschland aber in österreich schauts so aus
HappyMutant
29.05.2008, 16:23
Ist ja eigentlich ungemein lustig, aber anderseits auch wieder nicht.
Von der Steuer abgesetzt ist keines der Dienstwagen, schließlich gehören die dem Bund, nicht dem jeweiligen Politiker. Wenn man etwas aus dem Bundeshaushalt bezahlt, dann ist das nicht etwas was von der "Steuer abgesetzt wurde".
Und zweitens: Hä? Erst redne wir davon, dass es die Steuer auf die Steuer gibt und das damit dann Sport-Varianten der Dienstwagen gekauft werden. Und auf einmal wäre das nur der Fall, wenn das der Fall wäre.
Also bitte, zum Glück hat das nichts mit dem Thema zu tun, also lassen wir die überflüssigen Aussagen dazu am besten ganz, bevor wir uns weiter zum Deppen machen. Und du machst dich am besten mal schlau wie das so ist mit dem Steuerrecht, der Steuerprogression und überhaupt mit dem Staat und den Steuern. Ahja und der Tatsache, dass Reichtum verpflichtet.
Stickstoff
29.05.2008, 17:30
wenn du ja so gebildet bist warum hast du dann kein titel vor dem namen?
das die wagen dem bund gehören weiss ich selbst, nur kann der politiker dies uneingeschränkt nutzen...
oder willst du mir sagen der bestellt einen bmw 7 um von daheim ins parlament zu fahren?
das thema " steuer auf steuer " habe ich drauf geantwortet weill der vorherige in seinem beitrag was dazu gemeint hat und da ich mich in D nicht auskenne dachte ich ja das es so sein wird denn es gibt in AT ja auch die unlogische " Luftsteuer " für reklametafeln die von einem gebäude aus weg stehen...
aber ist doch genau wurst...
@Mustis
Die meisten Kraftwerke sind zur Zeit nachts aber im Leerlauf, im Prinzip verpufft Energie dort sogar zum Teil. Strompreis nachts ist 0-1ct.
Folglich könnte man mit einem Tankstellensystem mehrere Probleme lösen:
a) Man braucht nicht selbst und zeitlich gebunden sein Auto aufladen, sondern kauft statt Benzin einfach Akkus (und gibt die alten sinnvollerweise dort gleich ab). Die Pächter laden sie einfach nachts äußerst billig auf.
b) somit ist es quasi egal das man mit Elektroautos ja angeblich nicht weit kommt. Ist denn schon mal jemand mit 1 Tankfüllung bis nach Peking gefahren?
c) Dadurch könnte man Steuern auch auf die Akkus oder die Dienstleistung des Austausches erheben und würde nur die Autofahrer (und sogar nach Streckenmenge) belasten.
Natürlich wird man um das eine oder andere Kraftwerk nicht umhin kommen, aber wieso bezahlen wir dann den Ölpreis großteilig im Strom mit?
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/10/Energietraeger_de.png
Das einzige was in Deutschland am Ölpreis hängt sind die 10% Strom aus Gaskraftwerken. Natürlich wird auch Uran und Kohle teurer, aber im Gegensatz zum Öl gibt es da noch große Abbaustätten, die bisher noch nicht rentabel sind. Dadurch steigt der Preis bei weitem nicht so schnell wie beim Öl.
Und es gibt schon andere Länder, da sind Solarkollektoren bei jedem Häuslebauer Standard. Bei gesicherten raffgierüberprüfungsbedürftigen Strompreiserhöhungen von 10-15% jährlich, amortisieren sich die Anschaffungskosten immer schneller, zumal der Preis durch Massenfertigung sowieso sinkt.
Dezentrale Stromerzeugung, Blockheizkraftwerke und Bioenergie aus Abfällen, Brennstoffzellen mit Bakterien und was man auf einmal nicht doch alles entdeckt, werden zudem helfen auch Tagsüber Kraftwerkskapazitäten einzusparen.
Rasemann
29.05.2008, 20:27
Bitte über Hybridtechnik informieren und nicht über den zitierten 600PS Hybrid lachen.
Ein Lexus LS 600h hat immerhin 450PS Systemleistung. Audi wird das sicher einmal toppen wollen, nicht?
Batterietechnik beim Hybrid:
Die ist nicht sehr groß, kleiner als ein 80 Liter Benzintank.
Wird ja vom Verbrennungsmotor und beim Bremsen ständig nachgeladen.
Und unterstützt vor allem beim Beschleunigen.
Technikeinführung geschieht immer über die Premiumschiene.
Das war beim Sicherheitsgurt so und beim ABS und sonst bei allem.
Prius II"Plug in Hybrid": der kann ZUSÄTZLICH daheim an der normalen Steckdose aufgeladen werden.
Fährt AUCH rein mit Strom max. 100km weit mit max 100km/h, optimal für den täglichen Arbeitsweg über verstopfte Straßen, oder nicht.
2 Stunden Ladezeit.
Strom:
Das Öl oder sonstwas in Kraftwerken zu verbrennen ist wesentlich effizienter und sauberer als im Auto.
Auch ein Gesetz für Photovoltaik wäre durchaus denkbar, in Oberösterreich ist etwa der Einbau einer Solaranlage(Warmwasser) vorschrift, wenn man die höchstmögliche Wohnbauförderung erhalten möchte.
Ich bleibe dabei, weil ich es weis:
2010 wir das Jahr der Hybridtechnik, auch und sogar besonders in Deutschland.
Und lasst euch von der Akkutechnik überraschen, was geht, wenn man nur will.
Hatte neulich verlinkt:
400km Reichweite, 10 Minuten Ladezeit an der speziellen Ladestation, max. 15.000 Ladezyklen für 6.000.000 Kilometer(Theoretisch, natürlich wird man öfter Aufladen und der Akku schneller hin sein).
Hier was anderes, das meine, für euch, wirren Thesen etwas untermauert:
http://news.google.at/news?hl=de&q=Lithium+akku&um=1&ie=UTF-8&sa=X&oi=news_result&resnum=11&ct=title
Noch ein kleines Zitat:
Es ist ohnehin wahrscheinlich, dass Volkswagen in einigen Monaten Näheres zu seinen Hybrid- und Elektrofahrzeug-Plänen mitteilt. Die ersten "Konzernfahrzeuge sollen schon 2010 möglich sein", viel Zeit ist da nicht mehr. VW hat es offenbar eilig und vertraut nicht darauf, dass deutsche oder in Europa produzierende Hersteller die dringend benötigten Lithium-Ionen-Batterien rechtzeitig liefern können. Jetzt geht es wohl erst einmal darum, bei der Zeitenwende in der Antriebstechnik an vorderster Stelle dabei zu sein. (ggo/c't)
Glaubt mir.
Die (teil-)elektrische Mobilität ist wesentlich näher als so mancher denkt.
So ein Golf TDI-Hybrid geht wie die Sau(auf 100PS bezogen) und braucht 3,5 Liter. IN DER STADT GAR NICHTS.
Ein mir bekannter Testfahrer fährt damit schon seit 1 Jahr herum, in Dubai und in Lappland...jetzt werde ich wohl verklagt.
morphium
29.05.2008, 20:38
langsam haben wir es ja verstanden, du magst hybrid autos :freak
ich verbrenne weiterhin super+, fahr eh nur 12tkm im jahr... ergo juckt es mich nicht wirklich! aber was machen die leute mit 40tkm im jahr? die werden dich und deine hybridtechnik auslachen... 2h ladezeit für 100km bei 100km/h - lol!
perfekt!57
29.05.2008, 20:56
schon mal prius gefahren, drin gesessen? erst drinnen offenbart sich, was das für ein geniales und "von uns dummen deutschen" zu unrecht so lange verkanntes fahrzeug ist.
mal hingehen zum toyota-händler und einfach mal reinsetzen.
ja, wir sollten saudi-arabien én bloc kaufen. mit allem drumm und dran. und dann die förderung aussetzen. solange bis der ölpreis bei 600 oder 800 dollar pro barrel ist. und dann dürfen die deutschen subventioniertes benzin fahren. zumindest die ersten 3000 liter kriegt jeder umsonst. und für die nächsten 3000 liter werden auch nur 50 cent fällig. und wer kein auto hat, kann seine liter auf andere übertragen. aber deutscher pass vorraussetzung. (und wir werden dann tüchtig deutsche in die wüste umsiedeln. wer will freiwillig. dort deutsche energiespartechnik einführen. für kühles wohnen und energieerzeugen in äquatornähe.)
mal im ernst: das würde sich lohnen. wir müssten zwar jetzt für saudi-arabien ca. 4000 milliarden euro zahlen (oder mehr?). wenn wir aber den preis treiben, nochmals vervierfachen ... ? dann sind heute 4000 milliarden billig, sehr billig, gemessen an unserem bruttosozialprodukt. und die zkünftigen rückflüsse ... halten noch 50 jahre und mehr. und dann kommt ein vielfaches davon raus.
kuck: die amerikaner haben ganz alaska von rußland für ein paar millionen gekauft. vor 120 jahren. ein spottpreis war das.
angie merkel sollte mit dem scheckbuch nach riad reisen. und nicht das problem den kleinen leuten mit den kleinen geldbeuteln an der tankstelle überlassen.
p.
und wenn nicht saudi-arabien, dann was anderes, was billig zu haben ist. und sich auch sonst nicht zu sehr wehrt. venezuela z.b.. der dortige sozialist uns eigentlich inhaltlich gar nicht so fern, oder? (manchen zumindest *g*). wäre doch zu überlegen, venezuela "als erstes neues betrittsgebiet der zweiten beitrittswelle", oder?
wir leben ja längst wieder in einer zeit neuen nationalismus, so kann man lesen. und nur die deutschen haben es noch nicht begriffen, steht auch geschrieben. so ein assoziierungsabkommen mit venezuela hätte doch auch was, nicht wahr?
.
morphium
29.05.2008, 21:17
ein arbeitskollege fährt so ein teil... am anfang ist es ja noch ganz lustig, aber so der wirkliche bringer ist es nicht! ein auto soll mich nicht nur von A nach B bringen, es soll spaß machen, und das schafft der kleine 82kw schwache motor einfach nicht!
Rasemann
29.05.2008, 21:31
@morpium
Das hat nichts mit dem mögen von Hybridautos zu tun.
Ich werde mir leider noch sehr lange keines Leisten können.
Und wer sagt, daß ein Hybridler nur 82KW haben darf, was eigentlich gar nicht wenig ist, 80% der Autos haben 50 - 105PS
Schau bitte auf der Lexus HP vorbei...
http://www.lexus.at/range/ls/specifications/technical-data/index.aspx?model=LS&submodel=LS_600h
Technische Daten des derzeitigen weltweit stärksten Hybridfahrzeugs.
Sowas kommt bald auch von den Deutschen Herstellern.
Kauf dir morgen in der Früh Sanyo Aktien!
Die durchschnittliche Fahrleistung beträgt in D/A ca. 12-17.000km im Jahr 70% oder mehr davon ZEITMÄSSIG im Stadtverkehr.
Durchschnittsgeschwindigkeit = 35km/h
Ein Vollhybrid wie der Prius(schiache Schüssel) oder die andern kommenden KÖNNEN 100km rein elektrisch fahren und KÖNNEN daheim sehr günstig an der Steckdose geladen werden.
Sie MÜSSEN aber nicht einmal in ihrem Autoleben eine Steckdose sehen, das ist nur ein Bonus für Garagenbesitze, idealerweise mit einigen m2 Solarzellen drauf.
Hybrid ist ein Supertrumpf und keine Einschränkung.
Du wirst auch noch draufkommen.
Spätestens wenn du mit deinem Verbrennungsmotor nicht mehr im Stadtgebiet fahren darfst, hehehe.
HappyMutant
29.05.2008, 23:37
Rasemann (aber auch alle anderen Beteiligten), es ist ja schön und gut, dass du dieses Thema immer wieder einbringst. Aber es lenkt unheimlich von der eigentlichen Diskussion ab.
Nun kann man sicher sagen, morphium hat dazu ohnehin wieder nur sachfremde Zweizeiler beizutragen, aber wir brauchen generell nicht diese Diskussion in zwei Threads, die sich eigentlich um ganz andere Sachen drehen.
Insofern würde ich darum bitten, dies Hybrid-Diskussion doch einigermaßen einzuschränken auf Threads wo es wirklich passt. Und das ist in dem Fall dann doch eher der andere Thread "Wohin geht die Menschheit ohne Öl."
Rasemann
30.05.2008, 11:29
Die Menschheit geht ohne Öl zurück ins 19. Jahrhundert.
Verkehrstechnisch.
Kunststoffe werden sich enorm verteuern.
Die Lebensmittelproduktion wird aufwendiger Stichwort "Landwirtschaft = Öl zu Nahrung umwandeln"
Die große Katastrophe wird ausbeleiben.
Das BILLIGE Öl geht über Jahrzehnte zu neige, nicht plötzlich.
Vor allem Schiffe lassen sich ohne Öl nicht in dem Umfang betreiben.
Vieleicht gehen sie auf Kohle zurück, die reicht noch lange.
Ich habe das Hybridthema nur verteidigt gegen anscheinend unwissende die nur in Quartalen bis zur nächsten Grakageneration denken.
Und nicht glauben können daß 2010 das Jahr der deutschen(+EU) Hybridisierung wird.
Es dreht sich im Kreis.
Thema schließen, schlage ich vor, sind ja schon 149. Beiträge
lucid dream
30.05.2008, 16:53
ja der Staat soll handeln. Der alte gute Staat soll mal wieder alles richten. Wir wollen Spaß , aber der Sprit ist uns zu teur. :D Und wie wäre es mit dem verantwortungsvollen Umgang mit endlichen Ressourcen?
hummerfisch
30.05.2008, 20:39
@HappyMutant
Sorry, das ich diesen uralten Thread wieder ausgegraben habe und ich glaube es ist nun wirklich Zeit für "CLOSED".:freak
HappyMutant
30.05.2008, 21:34
Dann macht morgen jemand eine neuen Thread auf und es geht von vorne los. Das ist ja schon ein Dauerbrenner und solange man beim Thema bleibt isses mit recht. Die meisten Punkten von 2005 passen auch auf die Diskussion 2008 (nur das sich 1,40€/l zu 1,50€/l genau genommen fast im Rahmen der Inflationsrate bewegt ;)).
Also back to topic. Thx.
BessenOlli
31.05.2008, 15:16
schon mal prius gefahren, drin gesessen? erst drinnen offenbart sich, was das für ein geniales und "von uns dummen deutschen" zu unrecht so lange verkanntes fahrzeug ist.
mal hingehen zum toyota-händler und einfach mal reinsetzen.
Oder mal bei YouTube "Top Gear Toyota Prius" eigeben, lachen - und sich doch besser einen kompakten deutschen Diesel kaufen. ;)
Ich hoffe GM schafft es wirklich, 2010 den Chevrolet Volt (http://www.youtube.com/watch?v=iM4F1qtAEyI) auf den Markt zu bringen.
Rasemann
31.05.2008, 19:46
Der Test war Unsinn.
Der Prius ist der sparsamste und vor allem absolut sauberste MITTELKLASSE Wagen.
Ist ja um ein Eck größer als ein Golf.
In der Stadt braucht er glatt die Hälfte eines TDI, ohne Dieselnageln.
Der neue Prius"Plug in" braucht in der Stadt gar keinen Treibstoff, 100km bis 100km/h Reichweite.
Der jetzige Prius kann nur 30km mit bis 50Km/h fahren, für den Stau ausreichend.
Lass dich vom Golf TDI Hybrid überraschen.
Kein Diesel Turboloch, 3,5 Liter in der Stadt, geht besser im Durchzug und Beschleunigung als der 140 PS TDI, nur in der Spitze ist er hinten.
Vorschläge gesucht zum Thema, wie denn der Staat eingreifen soll?!
Drachton
31.05.2008, 20:18
Hybrid hier, Hybrid da... Hybrid ist keine Lösung
Mal geschaut, was neue Scheibenbremsen zur Energierückgewinnung für die Batterie kosten? Ich bezweifel gar nicht, dass der Wagen top Verbrauchswerte in der Stadt abliefert, aber Ersatzteile kannste dann aufm Schwarzmarkt in Polen kaufen? Das was er mir an der Tankstelle erspart, leg ich in der Werkstatt zwar nich komplett wieder drauf aber mit Sicherheit größtenteils . Für einen Vielfahrer (Autobahn) kannste einen Hybrid eh vergessen. Die schlucken auf der AB nämlich gleich mal mehr als ein normaler TDI.
Es gibt keine Alternative zum Benzin, ... weder Hybrid, Wasserstoff, LPG&Erdgas (das nach der Steuerbefreiuung natürlich eh von unserm Staat gleich mal 1€ teurer wird!) .. usw
@BessenOlli
Danke für den Tip mit dem Video :lol
BessenOlli
31.05.2008, 20:44
Der Test war Unsinn.
Wieso? Wenn man den Humor versteht sind die Tests in der Sendung im Grunde durchaus glaubwürdig. Ich verstehe den Humor - sonst fände ich das nicht so witzig, was man unter "Jeremy Clarkson - the good, the bad and the ugly" findet. ;)
Der Prius ist der sparsamste und vor allem absolut sauberste MITTELKLASSE Wagen.
Sauber in der Innenstadt. Auf Landstraßen und der Bahn nur Durchschnitt. Und bei der Herstellung braucht er 50% mehr Energie als ein Hummer - seine Energiebilanz ist eine Katastrophe.
Der neue Prius"Plug in" braucht in der Stadt gar keinen Treibstoff, 100km bis 100km/h Reichweite.
Herstellerangaben zu einem Auto, was es noch nichtmal zu kaufen gibt... und gerade mit einem Hybrid kann man prima auf dem Prüfstand schummeln...
Vorschläge gesucht zum Thema, wie denn der Staat eingreifen soll?!
KFZ-Steuer ersatzlos streichen. Der Staat hat alleine durch die erhöhte MwSt. und die drastisch gestiegenen Spritkosten einen guten Ausgleich. Ich finde es pervers, dass man zahlen soll, nur um ein fahrbereites Auto da stehen zu haben. Gerade ärmere Menschen haben nur ein älteres Auto und können bei den Spritpreisen eh nur wenig fahren. Und genau die werden hier meiner Meinung nach mit fadenscheinigen Gründen abgezockt.
lucid dream
31.05.2008, 21:47
Und bei der Herstellung braucht er 50% mehr Energie als ein Hummer - seine Energiebilanz ist eine Katastrophe.
kannst du denn deine Aussage irgendwie belegen?
KfZ Steuer ersatzlos streichen? :lol Ich sehe immer noch keinen Grund warum der Staat regulierend eingreifen soll.
BessenOlli
31.05.2008, 22:59
@ lucid
Klar kann ich das. Hast du dich eigentlich jemals mit Energiebilanzen befasst?
http://www.cnwmr.com/nss-folder/automotiveenergy/DUST%20PDF%20VERSION.pdf
Der Prius brauvht mehr Energie in der Herstellung. Er ist komplexer, was die Anfälligkeit erhöht. Und jedes Ersatzteil ist dann auch nicht nur teurer für den Endkunden, sonder auch schwieriger und energieaufwändiger herzustellen. Dazu kommt, dass ein solches Hightechauto, speziell der ersten Generation, eine wesentlich geringere zu erwartende Lebensdauer hat. In ein paar Jahren ist die Hybridtechnik soviel besser und billiger in der Neuanschaffung, dann kann man einen Prius I eigentlich nur noch auf den Müll werfen. Das verschärft entsprechend die Problematik der aufwändigen Herstellung. So einen Prius zwecks Recycling zu zerlegen ist bei den vielen verschiedenen Materialien natürlich auch wieder energieaufwändiger.
Wofür siehst du keinen Grund? Wie ist denn deine Position zu der Problematik, die ich zur KFZ-Steuer geschrieben habe? Was für einen sinnvollen Zweck hat diese Steuer deiner Meinung nach? Ich will nicht mehr Regulierung durch den Staat, sondern weniger.
Fu Manchu
01.06.2008, 01:08
Hybridautos haben noch ein anderes Problem - sie sind zu leise, um im Straßenverkehr aufzufallen. Blinde fürchten die Klasse der Autos zu recht: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,556231,00.html
Fasst möchte man lachen oder weinen, wenn man sich entscheiden könnte.
tobistenzel
01.06.2008, 14:01
@BessenOlli:
Hat dir noch niemand gesagt, was du da als Quelle angibst?
Man muss das Orginal wirklich mal gelesen haben, leider hat sich außer mir noch kaum jemand die Mühe gemacht, schon gar nicht die Leute, denen das Ergebnis in den Kram passt...
Dieses Scherzergebnis bringen die nur zustande, weil sie den Spritverbrauch an sich gar nicht berücksichtigt haben. Es ist nur die die Kette bis zum Käufer (Entwicklung, Produktion usw...) und die Bereitstellung des Benzins drin, dass so ein Autochen auch Benzin verbraucht und das dann nicht mehr da ist, ist ihnen nicht in den Sinn gekommen...
Der Prius kommt dort insgesamt sogar auf eine niedrigere Zahl als der Hummer. Das ist leider nicht sehr spektakulär und sogar realistisch.
Nächster Trick: Man setzt für den Hummer eine dreimal so hohe Lebensdauer an und legt das Ergebnis darauf um. Sehr witzig...
Woher wissen die eigentlich, wie lange ein Prius 2 hält, wenn er doch erst etwa ein Jahr auf dem Markt war, als dass geschrieben wurde? Die Begründungen (die haben es sogar versucht...) waren sehr witzig.
Quellenangaben oder Informationen zu den verwendeten Methoden gehen der "Studie" auch völlig ab; ich kann auch irgendwelche Zahlen erfinden und keiner würde mir das glauben...
Stellt sich die Frage: Warum schreibt man dann sowas? Gute Frage, keine Ahnung...
Er ist komplexer, was die Anfälligkeit erhöht
Das ist zu stark vereinfacht; viele Dinge sind bei so einer Konstruktion weniger kritisch als bei normalen Autos und es fehlen auch viele normale Teile, z.B. Anlasser, Lima, (Automatik-)Getriebe oder auch typische Problemteile wie Turbo und Hochdruck-Einspritzpumpen, hat er alles nicht.
Dummerweise spricht auch die Erfahrung dagegen, das Auto gibt es schon seit 11 Jahren.
Das Auto fällt vor allem durch seine Problemlosigkeit auf...
Dazu kommt, dass ein solches Hightechauto, speziell der ersten Generation, eine wesentlich geringere zu erwartende Lebensdauer hat.
Och, der Rekord liegt bei 550.000km ohne größere Probleme, es gibt dutzende im Taxieinsatz die bei hohen Laufleistungen noch fahren.
Es spricht nichts dafür, wenn man sich etwas mit den Fakten beschäftigt...
Man hat das Ding so gebaut, dass es lange Zeit funktioniert, zum Glück ;)
So einen Prius zwecks Recycling zu zerlegen ist bei den vielen verschiedenen Materialien natürlich auch wieder energieaufwändiger.
Das Auto ist bis auf den Antrieb völlig normal, E-Motoren fallen besonders durch Kupfer auf, das sich sehr einfach wiederverwenden lässt und bei Batterien ist das erfreulicherweise auch nicht anders.
In ein paar Jahren ist die Hybridtechnik soviel besser und billiger in der Neuanschaffung, dann kann man einen Prius I eigentlich nur noch auf den Müll werfen.
Mein Auto war teurer als vergleichbare Benziner, zum Diesel war nicht viel Unterschied. Das Verhältnis wird sich beim nächsten Modell kaum ändern, ein bisschen günstiger wird er vielleicht.
Wenn der neue Prius 3 0,4l weniger verbraucht und ein paar PS mehr hat schmeiße ich mein Auto auch nicht gleich auf den Müll...
lucid dream
01.06.2008, 15:36
Klar kann ich das.
Der "non technical" Report einer Marketingfirma war amüsant und mehr auch nicht. Ich frage mich, ob die noch die Kosten für Bau der Metallurgie- und Elektrizitätswerke etc. in früheren Jahren berücksicht haben. :o
Ich hoffe GM schafft es wirklich, 2010 den Chevrolet Volt (http://www.youtube.com/watch?v=iM4F1qtAEyI) auf den Markt zu bringen.warum? Aus dem Report kann man doch problemlos ableiten, dass die Energiebilanz eines E-Autos noch schlimmer als eines Hybriden sein wird.
Wofür siehst du keinen Grund? Weder für KfZ-Steuer Streichung, noch für andere Maßnahmen, die Spritpreise beeinflußen sollen. Wenn für viele das Wort Eigenverantwortung ein Fremdwort ist, dann sollen die halt durch die Preisspirale lernen. Oder wie die Amerikaner sagen learning the hard way.
BessenOlli
01.06.2008, 16:31
@ tobistenzel
Wie kommst du darauf, dass da der Spritverbrauch nicht mir drin sei? Das werde ich mir nochmal genauer ansehen. Wenn dem so wäre, dann wäre das natürlich tatsächlich bekloppt.
Der Prius ist "bis auf den Antrieb völlig normal" konstruiert? Nee, das ist sicherlich konsequnter Leichtbau. Und der ist energieintensiver in der Herstellung. Und das Kupfer aus den E-Motoren musst du erstmal von den restlichen Materialien trennen. Wie aufwändig das in der Praxis ist, das weiss ich allerdings auch nicht.
Aber da der Spritverbrauch im Drittelmix gar nicht so niedrig ausfällt, ist ein Prius dennoch nicht umweltfreundlicher als die Topmodelle in der Liste der Studie, darunter der Ford Focus. Es sei denn man fährt das Ding nur in der Stadt. Aber dann hätte man das Teil auch kleiner machen können...
@ lucid
Klar, und ich werde mir auch sicherlich keinen Volt kaufen. Aber wenn Leute sowas wollen, dann fände ich es dumm, wenn die US-Autoindustrie das einfach ignorieren würde.
Was hat die KFZ-Steuer mit Eigenverantwortung und lernen zu tun? So kannst du vielleicht bei den Steuern auf dem Sprit argumentieren, aber doch nicht bei etwas, was man zahlt, nur weil man ein Auto da stehen hat, mit dem man fahren könnte, falls nötig.
Hi
du machst dir aber gedanken, ob das Auto ein Spritsparer ist (kleiner Motor, wenig Hubraum) oder ein Spritfresser (großer Motor, viel Hubraum) und ob er Abgaswerte einhalten kann. ;)
Cu
tobistenzel
01.06.2008, 22:05
Wie kommst du darauf, dass da der Spritverbrauch nicht mir drin sei? Das werde ich mir nochmal genauer ansehen. Wenn dem so wäre, dann wäre das natürlich tatsächlich bekloppt.
Ist tatsächlich so, ich konnte es auch kaum fassen.
In Kapitel 3 geht es zwar um die "Fuel Economy", aber dort wird nur die Herstellung und der Transport des Benzins aufgeführt. Die Verbrennung an sich existiert quasi nicht, sondern nur der Aufwand, um den Sprit bereitzustellen. Eine äußerst seltsame Sichtweise...
Die Zahlen sind auch noch im Vergleich zum Rest extrem niedrig, die passen wahrscheinlich nicht mal zu den Daten zur Treibstoffversorgung, die ich kenne.
Leider kann man das nicht wirklich nachprüfen, da "energy costs" eine ziemlich schwachsinnige Einheit ist, der man nichts zuordnen kann. Ich habe es mal versucht, irgendwie in Energie umzurechnen, aber das widerspricht sich dann alles...
Der Prius ist "bis auf den Antrieb völlig normal" konstruiert? Nee, das ist sicherlich konsequnter Leichtbau.
Leichtbau? Das Teil wiegt 1375kg! Gar nicht mal so schlecht für eine Länge von 4,45m, aber die Materialien sind völlig normal, sehr viele Teile findet man in anderen Toyotas.
Carbon oder irgendwelche exotischen Kunststoffverbundmaterialien gibt es nicht, wäre viel zu teuer für wenig Vorteil...
Die Motorhaube und die Heckklappe sind aus Alu, aber das ist vom Recycling her auch nicht anders als Stahlblech.
Man hat stellenweise etwas leichter konstruieren können, da es das Auto nur mit einer Motorisierung und nur mit sehr begrenzter Auswahl bei der Ausstattung gibt (bei anderen Autos gibt es ja die unterschiedlichsten Antriebe und Ausstattungsvarianten, die alle von der gleichen Karosserie getragen werden sollen), aber das wars dann auch.
Und das Kupfer aus den E-Motoren musst du erstmal von den restlichen Materialien trennen. Wie aufwändig das in der Praxis ist, das weiss ich allerdings auch nicht.
Kurz gesagt: In den Shredder rein, hinten kommt schönes Kupfer/Stahlblech-Granulat heraus...
Toyota stellt die Autos nicht bloß her, sondern recycelt die in Japan auch wieder; ist ja auch praktischer, wenn man die Materialien gleich wieder verwenden kann. Ich denke mal, die konstruieren das auch gleich so, dass man es möglichst einfach wieder trennen kann, sonst schaffen die sich nur selbst Probleme...
Aber da der Spritverbrauch im Drittelmix gar nicht so niedrig ausfällt
Auf 4,3 kommen ja nicht mal die allermeisten Diesel, obwohl deren Treibstoff pro l 12% mehr Energie enthält...
Dazu kommen noch die extrem niedrigen Schadstoffwerte im Abgas (ein bisschen mehr als CO2 gibt es immer noch), da können die gar nicht mehr mithalten...
Es sei denn man fährt das Ding nur in der Stadt. Aber dann hätte man das Teil auch kleiner machen können
Der Prius 2 ist ganz schön groß ausgefallen, der Vorgänger war von der Größe her genau richtig. Leider immer so, dieses Größenwachstum...
Kreisverkehr
02.06.2008, 15:47
auf falschen Post bezogen...
Zum Prius:
Sehr interessante Sache, nur ein paar Haken: Mit einem richtig sparsamen Wagen kommt man auf ähnlich Verbrauchswerte ohne sich auf die Steurung einstellen zu müssen...
t-kay187
03.06.2008, 16:45
Also ganz ehrlich,
sowas, was Rasemann fordert, den Spritverbrauch zu senken ist quatsch und zum Glück auch nicht durchsetzbar.
Also ich persönlich möchte nicht mit weiter mit nen 70PS Auto rumfahren, dass 5 L verbraucht.
Ich denke jeder sollte das fahren, wonach ihm ist und was er sich leisten kann.
Ich bin selber eine zeitlang einen Golf 4 4Motion gefahren, habe den aufgrund vom Studium jetzt gegen eine A-Klasse getauscht.
Ein Verbrauch von 13,7 auf ca. 7,5 macht sich doch schon bemerkbar.
lucid dream
03.06.2008, 21:44
den Spritverbrauch zu senken ist quatsch und zum Glück auch nicht durchsetzbar.der Markt wird das schon regeln. Und wenn der Markt nicht funktioniert, dann gibt es auch noch andere Möglichkeiten.
Neue CO2-Steuern machen große Autos in vielen europäischen Ländern extrem teuer: Für den Vorstadtpanzer Porsche Cayenne S wird etwa in Norwegen eine Zulassungssteuer von 53.000 Euro fällig - die ersten Hersteller melden bereits Absatzeinbrüche.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,554396,00.html
t-kay187
03.06.2008, 22:23
Das hört sich aber sehr nach laissez-faire Politik an.
Aber ich muss sagen mir gefällt auch eher Smith als Keynes.;)
Wie auch immer, der Staat wird nicht in die Geschichte eingreifen.
Schon deshalb nicht, weil er ja mit an der Spritgeschichte verdient außerdem ist eine wirklich greifende Spritersparnis nicht in Sicht, ganz im Gegenteil, der LKW Verkehr wird weiter steigen.
Ich selbst lasse meinen Audi A3 quattro gerade auf Gas umrüsten, das hilft erst mal weiter bei derzeit 70 cent hab ich die Anschaffungskosten von 2200€ in 1,5 Jahren wieder rein.
Macht das bitte nicht nach, sonst geht der Gaspreis auch bald in die Höhe grins.
Und warum wird der LKW-Verkehr weiter steigen?
Doch wohl nicht weil den Speditionen der Preisanstieg egal ist.
Die werden das Geld dann einfach andernorts einsparen.
Hans Wormser , Spediteur
"Wir bauen nicht mehr auf die Politik. Wir haben die Hoffnung aufgegeben, dass die Mineralölsteuer, die Mehrwertsteuer oder die Ökosteuer gesenkt wird. Wir sagen unseren Verbandsmitgliedern: Haltet einfach die Preise. Nur so ändert sich etwas. Denn dann bekommt der Staat auch weniger Geld. Der verliert nämlich 75.000 Euro pro still gelegtem oder ins Ausland abgewandertem Fahrzeug. Auch bei uns stehen schon 10 Lastzüge auf der Seite."
Sondern weil der Staat uns unsere tolle Globale Bahn nicht in das investieren was sinnvoll wäre.
http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_7514802.html
Zudem läßt man lieber noch Gigaliner auf unsere maroden Straßen.
fi**en32
04.06.2008, 11:11
ruestet eure autos um auf erdgas. ab 26000km habt ihr die 2500€ umruestkosten wieder drinn und ab da an spaarste mit jedem kiklometer geld und lachst benziner aus ;)
Blöd nur, das der Gaspreis steigen wird, da er an den Ölpreis gekoppelt ist. Das sich der deutsche Staat bis 2012 dazu verpflichtet hat, Gas nicht höher zu besteuern heisst nicht, dass die Konzerne den Gaspreis nicht anheben dürfen bei entsprechender Nachfrage bzw. allein aufgrund der Kopplung.
Ach ja, nach 2012 dürfte ich dreimal raten was die Regierung mit den Steuern auf Gas machen wird. ;)
Du meinst wohl Autogas. Erdgas kostet mehr als das doppelte.
fi**en32
04.06.2008, 11:29
kopplung? (gekoppelt nur weil beides energieträger sind/ aber laut dieser these wäre der preis von holz auch an den preis von kohle gekoppelt)
klar steigt auch der preis fuer erdgas, allerdings wenn der preisunterschied etwa stabil bleibt, dann ist das auch egal. wenn gas in 2 jahren 2 € kostet und benzin 3€ dann is das trotzdem noch billiger. das einzigste was dumm käme wäre ein szenario wie beim diesel, glaube ich aber nicht drann. und 26000km sind auch nicht sooo viel. also muss der preis schon in 2 jahren gleichziehen um minus zu machen.
Autogas? es steht erdgas drauf also sag ich mal da ist auch erdgas drin. fast alle buse bei uns fahren damit. auogas is doch der schrott den man in seine reifen fuellt und man dafuer so gruene ventilstöpsel bekommt
Kann ja sein daß sich das bei Bussen (die haben eine etwas größere Jahresfahrleistung, außerdem ist es Steuergeld) rentiert aber für den Privatgebrauch gilt:
Im Prinzip können auch gebrauchte Benzin-Fahrzeuge zu Erdgas-Autos umgerüstet werden. Experten raten davon allerdings ab. Ein Umbau kostet nämlich etwa 5.000 Euro. Nachgerüstete Erdgas-Tanks kommen dabei in den Kofferraum - und der wird durch den Einbau um einiges kleiner.
Wer Autos auf Gas umrüsten lassen will, sollte auf Flüssiggas, auch Autogas oder LPG genannt, zurückgreifen. Der Kofferraum bleibt voll erhalten, der Tank kommt an die Stelle des Ersatzreifens auf den der Fahrer dann verzichten muss.
Umrüsten ist bei mir auch schon in Planung da unser Auto so um die 11 Liter verbraucht.
Könnte demnächst teuer werden also lieber früher umrüsten.
fi**en32
04.06.2008, 11:58
ya wie du selbst schreibst oder zitierst: Erdgas-Autos
zweitens kostets "nur" 2500€, dabei ist das alter des autos fast egal, auch ein 15jahre altes auto macht das mit.
und drittens tanke ich an den gleichen säulen wie die busse. bei uns in der stadt (rudolstadt)
gibts im OVS? heißt das so? ne erdgas-tankstelle, ob das nun lpg, lng oder was wess ich ist, ist mir im grunde egal, billiger ists allemal , dabei spielt auch die laufleistung nicht wirklich ne rolle. ab ca 25000km spaarste einfach bares geld
der extratank, gut is eventuell nen nachteil, wenn mans sich einreden will ;)
ich mach mir die finger lieber nicht dreckig und ruf den adac an wenn mir nen reifen kaputt geht xD
morphium
04.06.2008, 12:10
erdgas hat trotzdem nachteile gegenüber autogas...
Wenn Autogas soviel billiger ist und in etwa die gleiche Leistung wie Benzin oder Diesel bringt, wieso haben die Autohersteller nicht schon längst solche Motoren zur Auswahl? Warum muss man da noch selbst Hand anlegen, um die Transportkosten senken zu können?
fi**en32
04.06.2008, 12:38
@odium: lobbiismus! schön das es auch der letzte langsam peilt xD, allerdings kommen langsam die ersten multihybriden raus.
@morphium: na dann erzähl mal! an was denkst du bei nachteil? wie sind deine erfahrungen mit erdgas?
ich les gerade autogas ist nochmal 25cent billiger als erdgas. sry fuer die ersten sprueche^^
allerdings sieht man , dass es guenstigere alternativen zum benzin gibt, und mehr wollte ich ya fast nicht erreichen. wer jetzt was nachruestet is auch jedem sein eigenes sueppchen, dann wären wir auch nicht mehr auf einem benzinmonopolmarkt sondern hätten ein wenig konkurenz und damit preisdruck.
@fi**en32
glaub mir, spätestens wenn 2012 die Regierung die Steuern anpassen darf, wird Gas das gleiche Schicksal erleiden wie Diesel. Die Nachfrage steigt, nicht nur wegen der Autos. Das wird den Preis in den kommenden Jahren stark steigen lassen. Erdgas ist ein Substitutiongut für Öl. Wird Öl teurer, stiegt die Nachfrage nach Erdgas und anderen Substitutionsgütern. ein völlig normaler wirtschaftlicher Vorgang. Kommt 2012 noch die steuerliche Anpassung dazu, wird Erdgas nochmal sprunghaft steigen. jetzige Umrüster werden sicher noch auf +/- 0 herauskommen, aber dauerhaft großartig was sparen wird man nicht können.
morphium
04.06.2008, 12:57
Vorteile LPG - Autogas:
* Flüssiggas gilt als schadstoffarmer Kraftstoff. Es hat einen sehr geringen Schwefelgehalt, einen hohen Reinheitsgrad und verbrennt praktisch rückstandsfrei (kein Ruß).
* LPG eignet sich wegen des geringen Schadstoff-Ausstoßes gut für Flur-Förderzeuge in geschlossenen Werkhallen.
* LPG-Fahrzeuge sind gut geeignet für Flotten-Betreiber in Ballungsräumen, weil viele Fahrzeuge von einer Tankstelle aus betankt werden können.
* Flüssiggas hat mit einer Tankfüllung eine relativ große Reichweite im Vergleich zu anderen alternativen Kraftstoffen (Pkw: ca. 600 km).
* Die konstruktive Gestaltung der Tankgeometrie ist weitgehend freigestellt.
* Die Betankung ist ebenso einfach wie bei Benzin.
* LPG ist nicht mit Wasser löslich und kann so das Grundwasser nicht gefährden.
* LPG kann bei geringerem Druck (max. 30 bar) als Erdgas (mind. 200 bar) oder Wasserstoff (200 bar oder tiefkalt bei T = - 253 °C) gespeichert werden.
* Die Verbrennung ist 'weicher' (leiser) und gleichmäßiger als bei konventionellen Kraftstoffen.
* Es tritt nur eine geringe Belastung des Motoröls auf (kein Ruß, keine Kraftstoff-Verdünnung, keine Dampfblasen-Bildung), die eine Viskositätsverminderung bewirken könnte.
* Die Motoren weisen eine sehr lange Lebensdauer auf.
* Das Umschalten auf Benzin-Betrieb ist problemlos auch während der Fahrt möglich.
* LPG benötigt keine Additive, da wegen der höheren Oktanzahlen im Vergleich zu Benzin und der rückstandsfreien Verbrennung chemische Zusätze überflüssig sind.
* Die Klopf-Festigkeit ist relativ hoch, wodurch eine höhere Verdichtung als im Benzin-Betrieb möglich ist.
* Die Fahrzeug-Umrüstung ist problemlos bei fast allen Fahrzeugen möglich und billiger als bei Erdgas-Fahrzeugen, weswegen die Amortisationszeit relativ kurz ist.
* Der Energie-Bedarf und die Kosten für Tankstellen sind geringer als bei Erdgas (kein großer Kompressor).
* Im Vergleich zu Benzin und Diesel ist Flüssiggas deutlich billiger.
* Gasbetriebene Fahrzeuge werden steuerlich gefördert. Bis zum Jahr 2009 ist ein ermäßigter Steuersatz für Autogas festgeschrieben, der allerdings gemäß der ökologischen Steuerreform schrittweise erhöht wird.
* Flüssiggas ist unabhängig von einem Pipeline-Netz.
* Die Infrastruktur wird zunehmend besser (z.Z. etwa 2800 LPG-Tankstellen)
* Das Parken in Tiefgaragen war verboten. Seit Inkrafttreten der novellierten Garagen-Verordnung am 30.11.1993 ist das Abstellen von Kraftfahrzeugen, die mit Flüssiggas betrieben werden, auch in Tiefgaragen zulässig.
Nachteile LPG - Autogas:
* Bivalente Fahrzeuge sind für Benzin-Betrieb optimiert und weisen geringe Leistungseinbußen im Flüssiggas-Betrieb auf.
* Die Umrüstung (bivalenter Betrieb) ist u.U. mit einer Verringerung der Ladekapazität verbunden, weil ein zusätzlicher Tank eingebaut wird.
* Monovalenter Betrieb ist erst in Zukunft möglich.
* Die Umrüstkosten amortisieren sich erst nach mehreren Jahren bzw. mehreren Tausend Kilometern.
* Umrüstung und Reparatur können nur von speziell ausgebildeten Mechanikern durchgeführt werden.
* Es können noch nicht sämtliche Modelle aller Automobil-Hersteller umgerüstet werden.
* Flüssiggas ist schwerer als Luft und sammelt sich am Boden. Es verflüchtigt sich nicht so schnell wie vergleichsweise Erdgas oder Wasserstoff.
quelle: http://www.amb-nrw.de/Autogas_Vergleich-Erdgas.html
weitere nachteile sind die geringere reichtweite (die cng (erdgas) muss der druckbehälter dickwandiger (und somit schwerer) sein, ergo passt weniger rein -> die reichweite nimmt ab... dann gibt es wesentlich mehr lpg tankstellen als cng, etc pp
google hilft beim suchen!
btw, ich bin noch nie ein cng auto gefahren, nur lpg... und da ich meinen dicken selbst umrüsten wollte, habe ich mich halt ziemlich gut informiert und mir kostenvoranschläge reingeholt... der cng umbau war *IMMER* teurer, dazu halt noch das kleinere tankstellennetz sowie die geringere reichweite... alles nachteile!
wie man aber sieht überwiegen beim LPG die Vorteile, also warum nicht die Zeit nutzen bis die anderen dahinter kommen.
Ewige Miesmacher und Nörgler gibt es immer, auf die muss mann ja nicht hören.
Rasemann
04.06.2008, 19:22
"Peak Erdgas" wird für 2025 erwartet.
Erdgas wird ab spätestens 2012 sauteuer(Mineralölsteuer auf Gas!).
Noch heuer wird der Gaspreis um 25% steigen, laut Energieversorgern
Der Prius 2 ist ein "Plug in" Hybridler.
Kann also daheim an der normalen Steckdose geladen werden, 2h für 100km, max. 100km/h im reinen Elektrobetrieb, reicht wohl für 95% der Fahrten des Durchschnittbürgers, mit Steckdose im Garten.
Kostet derzeit ein Viertel von Benzin.
Hybridautos sind keine verkorksten Ökokisten, das muß endlich in die Köpfe reinkommen...derzeit markieren sie, bis auf Prius und Honda Civic, das obere Ende des Luxussegments.
LS600h = 450PS Systemleistung, Allrad, 10,5l sauberes Benzin im Mix.
Man hat nur Vorteile und keine Einschränkungen im Fahrverhalten!
E-Autos sind so umweltfreundlich wie die Stromerzeugung.
Die Spannweite reicht über Solarstrom bis Braunkohle und Atom.
Allerdings:
Kalorische Kraftwerke haben alle einen wesentlich höheren Wirkungsgrad als ein Motor.
Auf Hybridautos muß man sich im Fahrstil nur auf EINES einstellen: schleichen und herumeiern spart nicht.
Hybrid ist sparsam bei flottem beschleunigen und beim reschen anbremsen von Kurven und Kreuzungen usw. nur dann wird nämlich die Batterie ordentlich genutzt.
Darum sinkt der Verbrauch in der Stadt dramatisch, Stop and Go, dafür ist Hybrid gedacht.
2009/10 kommen sämtliche Premiumhersteller +VW+Opel mit Hybridfahrzeugen auf den Markt von Oberklasse bis Golf(Dieselhybrid 3,5l in der Stadt, statt 6-7).
Hybridantrieb geht wie die Sau, vom Stand weg.
Das werden dann auch, nach dem Rest der Welt, auch die Europäer begreifen.
Europa und Diesel:
Aus ÖL kann man nur eine bestimmte Menge Diesel und Benzin usw. erzeugen.
Die Amis setzten jetzt verstärkt auf Diesel und Strom und werden uns in bälde unsere(EU) Benzinüberproduktion von 1 Million Barrel im Jahr nicht mehr abkaufen oder gegen Diesel eintauschen.
Dann müssen wir unsere Produktion zurückfahren oder uns einen neuen Käufer suchen.
Genau aus diesem Grund hat auch der Dieselpreis so gewaltig angezogen.
Jahrzehntelange verfehlte Treibstoffpolitik eben.
Unsere(A) Politiker haben uns was nettes Ausgerichtet:
Vizekanzler:
"Schaut man sich die Treibstoffpreise der Nachbarländer an, so erkennt man, daß da noch Luft nach oben ist..."
Mit anderen Worten:
Österreich zieht über kurz oder lang mit Deutschland gleich, +20-30 Cent, super.
Und warum?
Damit die Ausländer im Ausland tanken und nicht mit dem Tanktourismus unsere CO2 Bilanz verfälschen...so wird das kommuniziert.
morphium
04.06.2008, 19:45
Hybridautos sind keine verkorksten Ökokisten, das muß endlich in die Köpfe reinkommen
hybridautos sind nur eine modeerscheinung die in ein paar jahren wieder vollkommen (!) vom markt verschwunden sind...
lucid dream
04.06.2008, 20:35
Der Prius 2 ist ein "Plug in" Hybridler.
leider nein. Erst 2010 soll der Plug-in im nächsten Prius3 in Serie gehen.
Umbau zu Prius+
http://www.calcars.org/howtoget.html
hybridautos sind nur eine modeerscheinung die in ein paar jahren wieder vollkommen (!) vom markt verschwunden sind...Erst wenn die Akkus soweit sind. Man braucht dann nur der Verbrennermotor aus dem Prius rauszuschmeissen und fertig.
perfekt!57
04.06.2008, 21:41
"Der Prius brauvht mehr Energie in der Herstellung. Er ist komplexer, was die Anfälligkeit erhöht. Und jedes Ersatzteil ist dann auch nicht nur teurer für den Endkunden, sonder auch schwieriger und energieaufwändiger herzustellen. Dazu kommt, dass ein solches Hightechauto, speziell der ersten Generation, eine wesentlich geringere zu erwartende Lebensdauer hat. In ein paar Jahren ist die Hybridtechnik soviel besser und billiger in der Neuanschaffung, dann kann man einen Prius I eigentlich nur noch auf den Müll werfen. Das verschärft entsprechend die Problematik der aufwändigen Herstellung. So einen Prius zwecks Recycling zu zerlegen ist bei den vielen verschiedenen Materialien natürlich auch wieder energieaufwändiger."
das glaube ich so alles noch nicht. und betrifft ansonsten jede innovation im pkw-bau. denn elektrisch einstellbare außenspiegel, beheizte sitze oder radarwarner für fußgänger gab und gibt es immer und zuerst nur in geringen stückzahlen für teurere wagen der oberklasse.
und der pruis ist der hit.
aber ja: der staat sollte handeln. auch ist er zuständig für die freude seiner bürger durch preiswertes autofahren. und die ist fast völlig verschwunden.
und man könnte alternativ kinokarten ausgeben stattdessen. oder was anderes. was das sein würde? die nicht-kino-besitzer würden sich von fall zu fall schon melden und sagen "wir auch subventions-nutznießer";).
und das verkehrsministerium könnte einladen zu konzertierten aktionen. "nicht alles dem markt überlassen" (oder doch?).
der adac macht sich recht verdient um die frage, finde ich. in dem er relativ unabhängig über die verschiedenen alternativ-möglichkeiten berichtet. sonst hat keiner die pros und cons alternativer kraftstoffe, co2-bilanz inkl. herstellungs- u. verteilungskosten etc vorgestellt. jedenfalls nicht, dass ich wüsste.
und als privatmann gibt es nur ein sinnvolles und logisches entscheidungskriterium: den preis. und zwar über alles. anschaffung, betrieb, verfügbarkeit, beeinflussung des wiederverkaufswertes usw..
pseudorationalitäten nebst wünschbarkeiten überlässt am bessten den anderen.
wir pumpen das öl sowieso alles raus. und wenn nicht wir, dann die anderen. oder die nach uns.
die globalen folgen der finanziellen umverteilungseffekte durch die ölpreisvervielfachung ja heute schon dramatisch. (nicht: der ölknappheit!)
kuck, definieren wir eine 2x2 matrix einfachster art, so sehen wir
- elite bei uns (1)
- volk bei uns (2)
- elite in saudi-arabien (3),
- volk in saudi-arabien (4).
und was wir sehen, ist folgendes: die ölpreisentwicklung beschleunigt bloß die globale geld- und wohlstands"pumpe", die geld und wohlstand vom volk bei uns (1) zur elite von saudi-arabien (3) befördert. unser volk arbeit für die neuen paläste in der wüste. (und schön, das sie da sind, dort entstehen: muss das volk sie nicht sehen. wenigstens jetzt noch nicht real zur kenntnis nehmen. "weit weg für unser volk immer gut".)
genau das. und unser schönes öko-mäntelchen, in welchem wir uns so gut gefallen, und das wir uns (ohne not?) selber umgehängt haben, bemäntelt das bloß. liefert wohlfeile ausweichmöglichkeiten. unvollständige und unvolkommene. ("aber öko will ja auch leiden". "weil weniger wohlstand auch gut ist". "oder anderer". wohlstand, "von dem ja bekanntlich alles elend kommt". )
- und unsere regierung? (2) - ist nichts weiter als "knecht-selbstverwaltung" (wohl, dass die knechte sie haben. und eher schlecht, dass diese (kleinbürger?) regierungen sich selber für die herren und meister halten ... )
- und "das volk von saudi-arabien" (4) hält schön still. weil die 20% die (3) von den öl-einahmen an sie weiterleitet, ihnen immer noch ein wunderbares leben in luxus und ohne eigene arbeit ermöglicht. (aber dafür mit willigen diensboten. aus gastarbeiterländern. indien und deutschland sind da gleich. einer bastelt technik, der andere putzt.)
( ... und darum, dass uns das alles nicht so genau auffällt, haben wir, um es ein wenig stammtischmässig auszudrücken;), "mit hilfe von ÖTV usw. in einer schon länger andauernden großen koalition sozialer stabiliserung unser proletariat nach china ausgelagert".
"damit bei uns unterhalb von BAT 5 oder 6 nix mehr ist". bei uns jedenfalls nicht. fast kein elend, welches für 250 euro/monat sich auf weltmärkten verdingen muss. und wird noch ein weilchen so gehen. weil unser schöner großkoalitionärer selbstbetrug möglich und wilkommen ist. bei den jahrgängen 1925-1940 ganz sicher. denn alte wollen immer nur "weiter so". und können auch nix anderes mehr. und nicht nur die. china aber wird aus der schönen, wunderbaren 2x 2 matrix was anderes machen. und ist schon feste dabei. weiter, als wir es wahrhaben wollen. denn die sind genauso schlau wie wir. wollen unseren platz an den fleischtöpfen, und zwar auch schön rindfleisch statt nur schweinefleisch.
(schweinefleischproduktion ist 2,5x schlechter als grünpflanzenproduktion. und rindfleischproduktion 8x schlechter(!) - die wahre nahrungsmittelknappheit kommt erst noch. (und wird auch keine knapppheit sein, wie beim öl. sondern nur eine frage des preises. für manche oder für viele, je nach einkommen.))
substanziell kann und wird unsere regerung also nix verändern. weil sie selber zwischen baum und borke hängt. an den kleinen stellschrauben billiger volks-zufriedenheitseffekte wird sie aber schon drehen wollen - und demnächst wohl auch müssen. oder?
.
Rasemann
06.06.2008, 12:36
Wird das Prius Facelift schon als Prius 2 bezeichnet?
War mir entgangen.
Ich meinte natürlich den 2009/10 erscheinenden, ist ja nicht mehr lange hin.
1,5 Jahre sind im echten Leben nicht viel, finde ich.
Vieleicht setzten sie bei Toyota auch gleich auf die Lithium-Tantal Akkus?
10 Jahre Anlaufzeit+ 1.200.000 verkaufte Modell EINES TYPS! ist für eine "Modeerscheinung" schon recht lange.
Lest euch diesen sehr guten Artikel von 2006:
Leseprobe:
Besonders in der Batterie- und Motorentechnik wird der Fortschritt ersichtlich. So brauchte beispielsweise die Batterie des ersten Prius noch den kompletten Platz zwischen Rücksitzlehne und Kofferraum und wog 70 Kilogramm. Die Systemleistung dieses Autos lag bei 72 kW/98 PS. Schon bei der zweiten Prius-Generation schrumpften Umfang und Gewicht des Energiespeichers beträchtlich. Das nunmehr unter dem Kofferraumboden platzierte Aggregat wog nur noch 48 Kilogramm, die Systemleistung des Fahrzeugs stieg auf 82 kW/113 PS. In der zu Jahresbeginn vorgestellten überarbeiteten Prius-Generation sank das Batteriegewicht weiter auf 39 Kilogramm.
Noch deutlicher wird der technische Fortschritt der Hybridentwicklung, wenn man die Leistungsdaten des Prius mit dem ersten Hybridmodell von Lexus vergleicht. Die komplette Hybrideinheit des Toyota bestehend aus Verbrennungsmotor, Elektromotor und Generator wiegt 107 Kilogramm. Das Lexus-Hybrid-System im RX 400h kommt auf 117 Kilogramm, übertrifft den Prius mit einer Systemleistung von 200 kW/272 PS deutlich: ein Leistungszuwachs von rund 280 Prozent innerhalb eines Entwicklungsschritts. Ursächlich dafür ist unter anderem die heute mögliche Drehzahl des Elektromotors. Gegenüber dem Toyota Hybrid-System des Prius drehen die E-Motoren des Lexus Hybrid-Systems mit doppelter Geschwindigkeit und kommen auf 13.000 U/min. Gleichzeitig stieg die Betriebsspannung des Systems von 273 Volt im Prius 1 über 500 Volt im aktuellen Prius auf 650 Volt bei Lexus.
Ein 84KW Dieselmotor von Toyota wiegt 190Kg also schwerer als E+B-Motor+Akku beim aktuellen Prius = 107+39Kg=146kg
Zum gejammere über die schwere Akku Technik...
Ich bin schon sehr gespannt auf den Golf 5/6 Dieselhybrid, der nur 3,5 Liter verbrauchen soll.
Der Flottenverbrauch(Kleinwagen bis Oberklasse eines Herstellers) wird sich, bei ansprechenden Leistungsdaten, bis 2012/15 nur mit dieser Technik auf 120g Co2 senken lassen.
tobistenzel
06.06.2008, 17:04
Besonders in der Batterie- und Motorentechnik wird der Fortschritt ersichtlich. So brauchte beispielsweise die Batterie des ersten Prius noch den kompletten Platz zwischen Rücksitzlehne und Kofferraum und wog 70 Kilogramm. Die Systemleistung dieses Autos lag bei 72 kW/98 PS. Schon bei der zweiten Prius-Generation schrumpften Umfang und Gewicht des Energiespeichers beträchtlich. Das nunmehr unter dem Kofferraumboden platzierte Aggregat wog nur noch 48 Kilogramm, die Systemleistung des Fahrzeugs stieg auf 82 kW/113 PS. In der zu Jahresbeginn vorgestellten überarbeiteten Prius-Generation sank das Batteriegewicht weiter auf 39 Kilogramm.
Oh, da ist so einiges durcheinander...
Die Daten der einzelnen Generationen sind hier ziemlich vermischt worden.
1997 ist der erste Prius erschienen(1.0), allerdings nur in Japan. Von den Autoherstellern wurde er aber fleißig importiert, logisch, und ein paar (vielleicht 5 oder 6...) fahren noch in D.
Wieviel Leistung der hatte weiß ich nicht genau, dürften aber knappe 90PS gewesen sein.
Die Batterie wog 70kg und war in der Rückbank.
2000 kam dann die Version 1.1 für den Weltmarkt, wir nennen das hier Prius 1.
Sowas fahre ich, die Batterie wiegt hier 48kg und hatte schon die Form, die man bis heute benutzt.
98PS werden hier angegeben.
2004 kam "Version 2.0", 2006 ein Facelift. An der Batterie wurde da gar nichts verändert (zumindest nicht bekannt).
Das Gewicht wird mit 42kg angegeben; die 39kg könnten vielleicht ohne das Alugehäuse stimmen.
Gesamtleistung 113PS.
2009 kommt der neue Prius, aber immer noch mit den bekannten Batterien.
Li-Technik kommt dann in einer Plugin-Version, vielleicht zwei Jahre später zum Facelift.
Solche Autos sollen aber auch nächstes Jahr gebaut werden, aber erst nur 2000 Stück für groß angelegte Tests.
Ich bin schon sehr gespannt auf den Golf 5/6 Dieselhybrid, der nur 3,5 Liter verbrauchen soll.
Der wurde schon von VW selbst für "abgesagt" erklärt...
Von den französischen Hybrid-Dieseln hört man auch nichts mehr.
Macht technisch aber auch nicht allzu viel Sinn, Dieselhybriden zu bauen; das hätte ich denen allerdings schon vorher sagen können. :D
Ein 84KW Dieselmotor von Toyota wiegt 190Kg also schwerer als E+B-Motor+Akku beim aktuellen Prius = 107+39Kg=146kg
Da fehlen aber noch zwei Dinge:
-der Benzinmotor, ca. 90kg.
-Leistungselektronik, ca 20kg.
Ein Diesel-Komplettsystem mit Schaltgetriebe wiegt ungefähr genauso viel wie der komplette Prius-Antrieb, mit (besser vergleichbarer) Automatik/DSG ist es eher schwerer.
Der sichtbare Fortschritt von Generation zu Generation ist schon beeindruckend; man muss auch mal die ganz neuen Lexus-Systeme gesehen haben, z.B. beim neuesten LS600h.
Die Leistungselektronik wird ganz schon gefordert (der große E-Motor hat schlappe 170kW Leistung, trotzdem ist das nicht größer als eine Blei-Starterbatterie...
Beim Lexus RX, 2 1/2 Jahre älter, war das noch ein ziemlich großer Block mit dem doppelten Gewicht; trotz niedrigerer Leistung.
Bei den E-Motoren lief das recht ähnlich.
Wenn die das so in der Art (natürlich weniger Leistung, aber dafür viel kleiner, billiger und leichter) im nächsten Prius bringen wirds interessant...
Rasemann
06.06.2008, 17:15
Das Gewicht des Priusantriebs beträgt KOMPLETT 107 KG + 39KG Batterie, laut Artikel.
http://www.innovations-report.de/html/berichte/unternehmensmeldung/bericht-60101.html
Wenn der Artikel ungenau ist, dann kann ich nichts dafür.
Wann wurde der Golf TDI-Hybrid abgesagt?
Kann aber sein, weil Diesel knapper wird.
Lese nur von Verschiebungen um 1 Jahr, werden wohl die Lithium Akkus(SANYO) abwarten wollen.
Die Franzosen verschieben wegen einer fehlenden Ökoförderung.
http://www.automobil-blog.de/2008/02/21/diesel-hybrid-technik-bei-peugeot-citroen-verschoben
Sie müssen eben mit Toyota mindestens gleich ziehen!
Der Civic Hybrid, z.B. wird überhaupt nicht wahrgenommen, obwohl er auch sehr sparsam ist.
tobistenzel
06.06.2008, 17:28
Das Gewicht des Priusantriebs beträgt KOMPLETT 107 KG + 39KG Batterie, laut Artikel.
Das wäre natürlich sehr schön, aber das stimmt leider nicht. Die 107kg sind für das Hybridsystem, also die beiden E-Motoren, Differenzial, Planetengetriebe und noch ein paar Kleinteile.
Wenn der Artikel ungenau ist, dann kann ich nichts dafür.
Man muss sich schon fragen, wie man es schafft, so viele Fehler in einen Artikel einzubauen... ;)
Rasemann
06.06.2008, 17:30
Der Prius hat doch nur einen E-Motor!?
2 hat der Lexus RX400h, meines wissens.
Das ist also falsch?:
Die komplette Hybrideinheit des Toyota Prius, bestehend aus Verbrennungsmotor, Elektromotor und Generator, wiegt 107 Kilogramm
Aber hier die Daten vom Civic:
http://www.honda.at/content/automobile/modelle_civic_hybrid_technische_daten.php?mv=992
4,6 Liter im Mix., das sind 40% weniger als mein Magermix 1,8l 110PS Benzin 1998er Avensis.
So ein idiotischer Test!
Unsere erste Stichprobe in der Innenstadt: Zunächst werden beide Autos vollgetankt. Anschließend fahren unsere Tester sie so sparsam wie möglich durch die Stadt, vorausschauend und schonend: vorsichtig anfahren, sachte abbremsen. Beide fahren exakt dieselbe Strecke. Nach genau 33,3 Kilometern Fahrt tanken wir wieder voll. Der BMW benötigt auf 33,3 Kilometern 3,29 Liter und liegt – auf 100 Kilometer hochgerechnet – somit knapp unter 10 Litern Verbrauch. Der Hybrid tankt auf 33,3 Kilometer 3,76 Liter und liegt – wiederum auf 100 Kilometer hochgerechnet – mit 11,28 Litern um gut 1 Liter höher.
Hybrid KANN beim herumschleichen nicht sparen, werden beide Autos ganz normal gefahren, dann säuft der BMW 15 Liter und der Lexus 9 Liter.
Sollen die Herren Tester endlich einmal ein Hybridfahrseminar machen...die gibt es!
Es gilt flott zu beschleunigen und resch zu bremsen!
Der Staat sollte nicht beim Sprit sondern bei der Förderung für sparsame Autos handeln.
Die Autos werden auch durch die bessere Abgasnachbehandlung + andere Gummimischung(Feinstaub, Rollwiederstand, usw.)wesentlich teuerer, ganz ohne Hybrid.
2000-3000 Euro sagt der Herr Verheugen, in Verbindung mit Euro 5(2009)/6(2014). und 120g Co2 Flottenverbrauch.
Auch eine Beschränkung des Leistungsgewichts auf, sagen wir einmal, 15kg pro PS brächte die Leistungsspirale zum einknicken.
Es kann doch nicht sein, daß ein durchschnittlicher Kompakter 140PS als Standardmotorisierung hat, von Hyundai bis VW.
Vor 20 Jahren hatte das ein als Selbstmörderauto titulierter GTI.
Es ist völlig unausweichlich, daß da irgendwas gesetzlich limitiert wird.
Ich hätte auch gern 300PS, keine Frage, aber diese Leistungseskalation für jedermann ist schon etwas schräg.
Ich halte ja nicht so viel von der Hybrid Technik, sparsame Dieselmotoren sind da weit aus das bessere Konzept! Richtig interessant wird es erst wenn es reine Elektroautos gibt, das wird die Zukunft. In nächster Zukunft muss es das Ziel sein alle Autos (egal ob Bezin oder Diesel) mit Turboladern auszustatten um die Restarbeitsfähigkeit des Abgases zu nutzen. Auch von den Großvolumigen Motoren muss man weg (Für was brauche ich 2,8 Liter Hubraum, 6 Zylinder für schlappe 200 PS?).
Interessant wird auch die Diesotto (http://www.autobild.de/artikel/-quot-diesotto-quot-motor-von-mercedes_364733.html) Technologie, was schauen was daraus wird!
tobistenzel
06.06.2008, 18:07
Wann wurde der Golf TDI-Hybrid abgesagt?
Der wurde doch auf einer Messe vor einiger Zeit vorgestellt; kurz danach kam die Meldung. Ich habe es mal irgendwo verlinkt, aber im Moment finde ich es nicht.
Was man wahrscheinlich in ein paar Jahren sehen wird sind Hybriden mit TSI-Technik, das macht schon etwas mehr Sinn.
Allerdings ist wird es da eher auf sehr einfache Hybridsystem hinauslaufen, höchstens so viel Aufwand/elektrische Leistung wie beim Honda, eher weniger.
Die Franzosen verschieben wegen einer fehlenden Ökoförderung.
http://www.automobil-blog.de/2008/02/21/diesel-hybrid-technik-bei-peugeot-citroen-verschoben
Vor ca. 1 Jahr hat man gesagt, dass der Mehrpreis zum normalen Diesel bei ca. 6000€ liegen würde, das will man auf 2000€ reduzieren. Sogar das würde sehr schwer zu rechtfertigen sein.
Das "Problem" ist, dass die normalen Diesel schon nicht besonders viel Energie verschwenden.
Viele Nachteile des Benziners hat man mit dem Diesel schon nicht mehr (besonders den furchtbaren Teillastverbrauch), dafür ist er viel teurer.
Ein Hybridsystem bringt da viel weniger als beim Benziner und ist teuer, das passt nicht so recht zusammen.
Das ist ja das Schöne beim Prius: Einen supereinfachen und billigen Benziner zu nehmen, genau auf den Betrieb im "Verbund" einzustellen und dessen Nachteile mit dem elektrischen Teil auszugleichen...
Bleibt für den Diesel bloß noch ein wenig Energierückgewinnung, aber dazu braucht man auch wieder große E-Motoren und passende Batterien.
Der Civic Hybrid, z.B. wird überhaupt nicht wahrgenommen, obwohl er auch sehr sparsam ist.
Ist wirklich ein nettes Auto, ich habe ihn vor zwei Wochen mit einem Prius 2 und meinem Prius 1 verglichen.
Man merkt schon, dass das "einfachere" Technik als beim Prius ist; wenn man aber eher gemütlich unterwegs ist, ist er fast genauso sparsam und angenehm. Das "echte" elektrische Fahren mit stehendem Benzinmotor fehlt allerdings.
Etwas mehr Leistungsanforderung mag er allerdings nicht; die Batterie entleert sich erschreckend schnell, wenn man den Prius gewohnt ist und der kleine Benziner macht eine Menge Krach...
Fährt sich aber sonst recht schön und sieht auch ganz nett aus, finde ich.
Der Prius hat doch nur einen E-Motor!?
2 hat der Lexus RX400h, meines wissens.
Der RX hat sogar drei; einen hinten, zwei vorne...
Naja, der kleine wird ständig als Generator bezeichnet, obwohl das eher unsinnig ist. Der Witz bei diesem System ist, dass die beiden E-Maschinen ständig die Rollen tauschen, mal ist der eine Generator und der andere "Motor", mal umgekehrt.
Die beiden sind mit dem Benziner über das Planetengetriebe verbunden. Damit kann man die Drehzahl des Benziners ziemlich frei einstellen, was ein sehr großer Vorteil ist.
Das ist also falsch?:
Die komplette Hybrideinheit des Toyota Prius, bestehend aus Verbrennungsmotor, Elektromotor und Generator, wiegt 107 Kilogramm
Ja. Das wäre auch ganz schön unrealistisch, weil ein Benziner mit ca. 1,5l schon ungefähr so viel wiegt.
EDIT---------------------
Unsere erste Stichprobe in der Innenstadt: Zunächst werden beide Autos vollgetankt. Anschließend fahren unsere Tester sie so sparsam wie möglich durch die Stadt, vorausschauend und schonend: vorsichtig anfahren, sachte abbremsen. Beide fahren exakt dieselbe Strecke. Nach genau 33,3 Kilometern Fahrt tanken wir wieder voll. Der BMW benötigt auf 33,3 Kilometern 3,29 Liter und liegt – auf 100 Kilometer hochgerechnet – somit knapp unter 10 Litern Verbrauch. Der Hybrid tankt auf 33,3 Kilometer 3,76 Liter und liegt – wiederum auf 100 Kilometer hochgerechnet – mit 11,28 Litern um gut 1 Liter höher.
Man muss sich das auch mal vorstellen: Man tankt knappe 4 Liter nach und berechnet damit einen Verbrauch? Von Messgenauigkeit will ich dar nicht anfangen, da kann fast jedes Ergebnis herauskommen...
Es gilt flott zu beschleunigen und resch zu bremsen!
Übertreiben sollte man es damit auch nicht, aber schleichen ist wirklich ziemlich blöd. Das ist beim Prius schon so und bei diesem Lexus ganz extrem.
Der hat immerhin noch ziemlich viel Hubraum; das wird bei der Fahrweise zum Problem.
Man muss dem Auto schon sagen, was man vorhat, sonst kann man schnell den Verbrauch sinnlos erhöhen.
Wenn man schön langsam auf 50 beschleunigt wird entweder die Batterie beansprucht oder der Motor bei sehr niedriger Leistung gefahren. Das ist beides Energieverschwendung.
Ist das bei normalen Benzinern anders?
Eigentlich nicht, dann sollte man als Tester schon merken, dass man es genau falsch macht...
Wenn man es richtig macht, läuft der Benziner ganz kurz bei etwas mehr Leistung und schaltet sich dann beim Weiterfahren mit z.B. 55 ab.
Der BMW hat weniger Hubraum und ist ein recht moderner Direkteinspritzer. Der hat bei so einer Schleicherei einige Vorteile gegen den Lexus-Motor. Wer also gern mit 280+PS durch die Stadt kriecht ist mit dem BMW besser beraten...
Ich halte ja nicht so viel von der Hybrid Technik, sparsame Dieselmotoren sind da weit aus das bessere Konzept!
Was spricht denn noch für dieses Konzept? Die Luft wird immer dünner und die Preise höher...
Für Dauerautobahnfahrer ist es immer noch eine gute Lösung, aber das sind auch in Deutschland die wenigsten Leute.
Um die Abgasschadstoffe auf Benziner-Niveau zu bringen ist verdammt viel Aufwand nötig und billig ist das Ganze auch nicht; das muss man sich mal angeschaut haben (Bluetec usw.). Auf gutes Benziner-Niveau kommen sie in naher Zukunft sowieso nicht...
In den USA zahlt man 20% mehr pro Liter Diesel; ohne den Mineralölsteuerbonus wäre das auch bei uns so...
perfekt!57
06.06.2008, 20:46
ihr müsst ggfls. noch mehr lesen:
1.) "... Die Saudis haben nur ein Interesse: Das Öl im Fluss zu halten und es zu hohen Preisen zu verkaufen, bevor die Welt aus dem Koma erwacht. Iran auf seiner Seite befindet sich in einer internen Krise. Aufgrund riesiger wirtschaftlicher Fehlentscheidungen kann das Land nicht am Ölboom teilhaben.
Glauben sie an den wirtschaftlichen Boom im Nahen Osten?
Sicher, schauen Sie, welche Gelder die Staaten einnehmen. Saudi Arabien nimmt im Moment täglich eine Milliarde Dollar ein. Solche Summen können sie gar nicht in den Binnenmärkten investieren. So werden sie zu maßgelblichen Akteuren an den internationalen Märkten und gewinnen auf diese Weise an wirtschaftlicher Macht...."
http://www.faz.net/s/Rub58BA8E456DE64F1890E34F4803239F4D/Doc~ED322DE76AC8A44E68E53B1FAEF0FAC42~ATpl~Ecommon~Sspezial.html
glaubt doch wohl keiner, dass irgendjemand auf der welt "das gutmenschentum dummer kleiner deutscher ökopaxe" (sorry) ernst nimmt oder? die hatten, global gesehen, schon früher keine macht, und täglich wird sie weniger, tendiert genaugenommen längst gegen null. (können vielleicht hier noch welche fertig machen. und genau darum) --- nichts gegen die ziele gesaft - und auch nichts gegen die menschen!
2.: http://www.dubai-skifahren.de/
"Gleich neben der Mall of The Emirates an der Sheikh Zayed Road befindet sich das größte Hallen Schnee Resort der Welt Ski Dubai. Es hat eine Größe von drei Fußballfeldern und bietet mit über 6000 Tonnen künstlich erzeugtem Schnee vielfältigen Wintersport. Die Eröffnung der größten Wintersport Halle der Welt war im September 2005. Die Schneeproduktion wird einmal am Tag durchgeführt und zwar in der Nacht schneit es im Emirat Dubai. Ski Dubai hat den Wüstenstaat Dubai um eine weitere spektakuläre Attraktion bereichert. ..."
und das ist erst der anfang: die skipiste in dubai ist solch ein riesiger erfolg, dass dort in der folge nun bereits ein ganzer ski-wintersportort in der planung ist (gesehen letzte woche bei "kronzuckers kosmos"), als eine art mischung aus aspen/st.moritz/oberammergau/berchtesgaden/las.vegas & disneyland - und zwar mit 12-20stöckigen hochhäusern - der ganze ort für 10 oder 20tsd. leute und für viele milliarden dollar unter einer riesigen glaskuppel - auf minus 5°C o.ä. runtergekühlt. (wahrschenlich werden sie das beste global verfügbare anti-einstrahlungsglas nehmen, dass es zur zeit gibt. logo. --- skiort? in der wüste? bei über 40°C? unter einer glaskuppel?:mad:cool:rolleyes)
und das ganze marketingmäßig global-nachfrage-positioniert resp. schaffend. und nämlich nicht für die söhne und töchter der scheichs o.ä., sondern für jeden leidlich gut betuchten touristen von überall her auf der welt, der sonst vielleicht schon das meiste gesehen hat. und wie die touristen alle kommen werden? (nicht: sollen). mit dem flieger natürlich.
und das beste kommt erst noch: das können die nämlich auch alles machen. kann ihnen keiner verbieten. ist nämlich z.b. ihr öl und ihr geld, dass sie für wärmepumpen und isolation usw. verwenden.
3. http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,557457,00.html besser die wirtschaft und die verbraucher machen selber was. geht auch schneller, als wenn der staat "was macht". siehe auch die folgenden:
4.: http://www.abartautogas.de/ z.b. da kann man in bester qualität und preiswert umrüsten lassen und bereits ab nächste woche flüssiggas tanken statt benzin. alleine heute wurden bei abart in leverkusen 10 limousinen tüv-abgenommen nach heute abgeschlossener umrüstung.
5. dito: http://www.faz.net/s/Rub163D8A6908014952B0FB3DB178F372D4/Doc~EC7E7679503AB40D8874E5AAFCF00D46C~ATpl~Ecommon~Scontent.html
6.: BP erwartet noch viel Öl in der Nordsee http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,558094,00.html
im augenblick kann es aber auch einfach gut sein, die hohen preise einfach auszusitzen. die bleiben nicht da. unabhängig davon, ob der staat handelt.
der hohe ölpreis setzt nun wirklich die suche nach alternativen in gang.
und woanders eröffnen sich ungeahnte, sehr zivilisierte möglichkeiten, man schaue sich ggfls. die bilder des jebel-ali hotels in dubai an. die legen für mich eher nahe, "dass man eher bei uns was machen sollte". aber internationaler druck? verächtlich-machung anderer staaten? oder kriminalisierung gar deswegen?
http://www.jebelali-international.com/properties/jebel_ali_golf_resort_spa/resort/overview.html
.
Rasemann
06.06.2008, 22:23
Die Börseneuigkeiten von eben gerade:
Öl auf 138, bis 4. Juli auf 150, bis 2010 Prognose mind. auf 200 Dollar.
Für den Herbst wird die offizielle Mitteilung erwartet, daß der "Peak Oil" 2006 war.
So schauts aus.
Reserven in der Nordsee?
Seit 1990 ist in der Nordsee der Peak Oil überschritten.
Es werden im Vergleich zum Verbrauch nur Minimengen gefunden.
Seit 1994 ist England wieder Öl Importeur!
Beispiel:
Kasachstan, riesiger Ölfund, sagt man, Größe?
Mickrige 13 Milliarden Barrel.
VAE, angebliche Reserven: 400 Milliarden Barrel, seit 2006 Förderung rückgängig, trotz aller Bemühungen
Das Öl geht NIE aus, weil man zu heutigen Preisen nur zwischen 20-40% der VIELLEICHT verfügbaren Menge fördert.
Aber das Öl zum Verbrennen ist sehr, sehr bald aus.
20 Jahre ist keine lange Zeit bezogen auf eine komplette Umstellung.
VW:
Ja stimmt.
Der TSI ohne Kompressor mit 27PS E-Motor ist wesentlich besser geeignet.
Wir werden bis 2010 sehen was die Europäer zusammen bringen.
Für mich armen Schlucker eh egal, fahre immer mindestens 10 Jahre alte Dosen, spart mehr als das Benzin je kosten kann, bei meinen 7.000km im Jahr.
Prius Benzinmotor:
Der ist weder simpel noch billig.
Verdichtung von 13,5:1 mit einem speziellen Verfahren, das dies mit 95er Benzin erlaubt.
Wäre mit einem Motor rein zum Fahren nicht umsetzbar.
Der Prius mit 4,5m wird gerne in irgendwelchen Tests mit Spardosen wie dem Polo Blue Motion verglichen...
Nur, daß 4,5m die Größe des vorhergehenden Passats sind, also 2 Nummern größer.
Mittlerweile fährt Toyota selbst mit dem Prius schon Gewinn ein, sagt Toyota, bei 1,2Mio. verkauften Autos sollte das auch so sein.
28.000 Euro für ein voll ausgestattetes Fahrzeug im Mittelklasseformat sind eigentlich nicht übertrieben.
tobistenzel
06.06.2008, 23:38
Mickrige 13 Milliarden Barrel.
Reicht für ca. 150 Tage. Wirklich nicht sehr aufregend...
Die sensationellen 33 Mrd., die man vor Brasilien gefunden haben soll reichen entsprechend für ein Jahr.
Das Problem an der Sache ist nicht nur, dass die Möglichkeiten, noch mehr zu finden immer kleiner werden, sondern auch, dass die Förderung immer (energie-)aufwändiger und teurer wird. Wenn man irgendwann riesige Mengen Energie hineinstecken muss, um ein wenig Öl zu bekommen lohnt sich der ganze Spass nicht mehr.
Man fängt ja schon mit ziemlich verrückten Dingen wie der Gewinnung aus Teersand an. Das verbraucht sehr viel Energie (Erdgas) und ist das Gegenteil von umweltfreundlich...
Anscheinend lohnt sich das aber mittlerweile.
Der TSI ohne Kompressor mit 27PS E-Motor ist wesentlich besser geeignet.
Wir werden bis 2010 sehen was die Europäer zusammen bringen.
Das einzig konkrete bis jetzt ist die S-Klasse Bluetec-Hybrid. Die wird wirklich bald gebaut. Allerdings wird man da auf keine wirklich aufregenden Stückzahlen kommen.
Für den Verkaufszeitraum bis 2014 (die E-Klasse kommt irgendwann auch dazu) rechnet man mit "maximal 15.000"
Prius Benzinmotor:
Der ist weder simpel noch billig.
Verdichtung von 13,5:1 mit einem speziellen Verfahren, das dies mit 95er Benzin erlaubt.
Wäre mit einem Motor rein zum Fahren nicht umsetzbar.
Noch schlimmer, der ist für Normalbenzin ausgelegt...
Das spezielle Verfahren nennt sich Atkinsonzyklus und bedeutet eigentlich nur eine ziemlich extreme Verschiebung der Ventilöffnungszeiten (Einlass-zu sehr spät).
Dadurch wird ein Teil des Gemisches wieder nach draußen geschoben und er verbrennt einfach weniger davon.
Die Verdichtung ist ganz normal, aber die Expansion ist dann so extrem hoch.
Deswegen ist der Motor so effizient.
Außer dem variablen Ventiltrieb ist da nichts allzu Modernes am Motor...
Also aus finanztechnischer Sicht erwarte ich bald einen Preisfall beim Öl. Heute haben wir ein Tagesplus von 8,41% erreicht - meines Wissens der größte Sprung seit Öl gehandelt wird. Dennoch schreiben die meisten Medien, dass das Öl weiter steigt und viele Leute sind der gleichen Ansicht. Daher glaube ich das nicht, denn die Spekulanten werden auch irgendwann Kasse machen wollen. Das ist alles nur kurzfristig, klar. Technisch dürfte der Trend seit Anfang Feb wieder am oberen Ende des Kanals angelangt sein und ein Rückfall auf <130$ ist wahrscheinlich.
Langfristig rechne auch ich mit einem Preis von 230$ bis Ende 2010 und 600$ bis 2020. Linear übertragen würde letzterer ein Benzinpreis von ca. 6,5€ bedeuten (ohne Inflation, Basis: 135$/Barrel entsprechen 1,5€/Liter Benzin)
Da, schätze ich, liegt die Grenze, bei der auch unsere Mittelschicht auf ein Fahrzeug verzichtet. Auch wenn die Fahrzeughersteller reagieren und die Motorleistungen runterschrauben sowie die Verbrennungseffizienz erhöhen, kostet bei einem Verbrauch von 4l / 100km diese Strecke dann ~26€ (heute: 10,5€ bei 7l/100km)
Eines ist sicher: Unsere Straßen werden wieder leerer, Fahren wird entspannter. Wer es sich leisten kann, wird sich daran erfreuen. Die unangenehmen Nebeneffekte sind natürlich viel höhere Preise für jegliche Art von Import, Export, Nahrung etc.
Es bleibt auch abzuwarten, ob die Massenmobilisierung der Inder und Chinesen wirklich einsetzt, wenn das Öl so teuer wird. Diese Länder werden kaum Probleme damit haben, auf Fahrzeuge zu verzichten, weil sie das nie wirklich kennengelernt hatten. Das könnte den Ölverbrauch nicht so stark steigen lassen, wie vermutet.
Doch das ist wirklich Spekulation. Niemand weiß, wie sich die einzelnen Regierungen verhalten werden. Vielleicht werden einige die Steuergelder dafür einsetzen, um das Öl richtig zu subventionieren und sich so noch ein paar Jährchen billiges Leben auf Kosten der Kinder rausschinden zu können.
perfekt!57
08.06.2008, 01:06
neue verfahren verbreitern die möglichkeiten, der hohe ölpreis demokratisiert die möglichkeiten.
anfangen weg von öl zu denken (und zu handeln!)
Ameisensäure könnte auch ein zukünftiger Kraftstoff sein:
http://www.faz.net/s/Rub163D8A6908014952B0FB3DB178F372D4/Doc~EC7E7679503AB40D8874E5AAFCF00D46C~ATpl~Ecommon~Scontent.html
und sonnenenergie haben wir im überfluss: wir könnten in nur 15 jahren öl für wichtigeres aufheben:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,549677,00.html
wie wäre es also mit demonstrationen für den eintritt in verhandlungen mit den staaten nordafrikas über den bau von solarkraftwerken in der sahara nebst transportleitungen?
"Energie-Lösung: So viel Wüstenfläche müsste mit Spiegel-Kraftwerken bestückt werden, um die Welt, Europa oder Deutschland mit Strom zu versorgen:"
http://www.spiegel.de/img/0,1020,1161481,00.jpg
Ich denke, dass der weltweite Verbrauch für einige Zeit mehr oder weniger konstant bleiben wird. Einsparungen in den Industrienationen könnten durch höhere Verbräuche in den wachsenden Märkten kompensiert werden, es sei denn, in den USA würde der Verbrauch massiv gesenkt werden. Aber wer glaubt schon daran?
Der Ölmarkt wird für Spekulanten weiterhin attraktiv bleiben, was die Preise tendenziell nach oben treibt. Darüber hinaus dürfte der Ölverbrauch auf Dauer oberhalb der Mengen liegen, die neu entdeckt werden, zumal Kosten für die Förderung steigen dürften, weil z. B. die neu entdeckten Ölfelder relativ klein sind. Die hohen Preise machen es allerdings auch interessant, an Orten zu fördern, die bislang als nicht profitabel eingestuft wurden. Das könnte gleichfalls für ein Engagement beim Ölsand sprechen.
Die auf Dauer steigenden Preise werden nicht ohne Folgen bleiben, weil sich angesichts der Alternativen (etwa öffentliche Verkehrsmittel) auch die Nachfrager umorientieren. Auf diese Weise senkt ein hoher Ölpreis den Verbrauch und schont die Reserven.
Gerade beim Kraftstoff muss man berücksichtigen, dass die Tankstellenpreise in Deutschland nichts mit den Weltmarktpreisen zu tun haben. Hier macht der Steueranteil den größten Batzen der Kosten aus. Würde man die Mineralölsteuer abschaffen, sähe es hierzulande schon wieder viel entspannter aus (Preise runter, Nachfrage rauf).
Je schmerzhafter der Griff ins Portmonee wird, desto eher wird man sich nach Alternativen umsehen. Davon verspreche ich mir einen regelrechten Boom, der sich auf die Kfz-Motoren auswirken wird, aber auch auf die Nutzung von Sonnenergie, von Erdwärme usw. Die Menschen werden sich nahhaltig um Sparmaßnahmen bemühen.
Ob der Peak in diesem Jahrzehnt oder erst in 50 Jahren eintritt, spielt vom Grundsatz her keine so große Rolle. Irgendwann kommt so oder so der Punkt, an dem das Öl sehr knapp bzw. sehr teuer sein wird. Für die breite Bevölkerung wird damit das Leben ohne Öl bzw. mit sehr wenig Öl eingeläutet, und zwar national und natürlich auch global.
Hohe Spritkosten werden dazu führen, das so schnell keine 100 Millionen Autos in China fahren werden. Auch in Deutschland werden die schweren Limousinen ein Nischen-Dasein fristen und die Ölheizungen werden allmählich aus den Häusern verschwinden. Alles zu teuer für Otto Normal. Vielleicht erleben sogar die Kampagnen eine Renaissance, mit denen man den Güterverkehr von der Straße auf die Schienen verlegen will.
Ich glaube eher nicht, dass die USA und Europa in 100 Jahren noch denselben Ölverbrauch haben werden wie heute. Wir werden uns allmählich umstellen müssen. Das wird umso schneller geschehen, je tiefer wir für das Öl in die Tasche greifen müssen.
Ob das die Saudis interessieren muss, weiß ich nicht. Es wird davon abhängen, inwieweit sich die Umsätze verändern werden. Wenn die Preise so stark steigen wie die Fördermengen sinken, bleibt bei den Scheichs alles beim Alten. Für sie wird es erst kritisch, wenn die Nachfrage auf Grund von Umstellungen nachhaltig sinkt. Doch bis dahin haben die Förderstaaten längst ausgesorgt, weil deren Geld schon wieder ganz woanders angelegt ist und dort für sie arbeitet.
@perfekt!57
Die Wüstenlösung habe ich schon einmal angesprochen. Das wäre absolut sinnvoll, wenn man keine Angst davor hätte, sich erneut vom Ausland abhängig zu machen.
@198:
Theoretisch: Toll
Praktisch: Ein großer, unlustiger Witz. Kein Staat dieses Planeten wird sich von einem Kontingent wie Afrika abhängig machen, in der Diktatoren, Aufstände und riesige Probleme so selbstverständlich sind. Das schreit geradezu ja nach einem Terroranschlag auf die Anlage oder die Stromleitungen.
Kurzum: Zu hohes Risiko. Man sollte sich weiter auf die kontrollierte Kernfusion konzentrieren, da kann man auch Reaktoren bauen, wo man sie braucht.
keshkau: Doch, der Zeitpunkt des Peak Oils ist sehr wichtig. Bislang hat das Öl-Kartell die Förderung an die Nachfrage angeglichen, um einen stabilen Preis bei einer Maximierung des Gewinns zu bekommen. Wenn die Förderung ihr Maximum erreicht hat, wird Öl absolut und in jeder Hinsicht zum Spielball der Börsen und das bringt stark steigende und sinkende Benzinpreise mit sich.
@198:
Theoretisch: Toll
Praktisch: Ein großer, unlustiger Witz. Kein Staat dieses Planeten wird sich von einem Kontingent wie Afrika abhängig machen, in der Diktatoren, Aufstände und riesige Probleme so selbstverständlich sind. Das schreit geradezu ja nach einem Terroranschlag auf die Anlage oder die Stromleitungen. .
Das ist eine Seite ( könnte man noch umgehen, indem man die Solaranlagen stattdessen in Spanien baut ) - eine andere Sache ist aber, daß wir auch mit Solaranlagen ein Problem mit Ressourcenverknappung bekommen.
Gegenwärtig ist der Anteil der Sonnenenergie bei der Stromerzeugung noch minimal, neu aufgestellte Anlagen können noch nicht einmal den mehrverbrauch an Energie kompensieren. Dennoch, schon diese geringe Menge an Solartechnik benötigt 980 Tonnen Silber - ein nicht gerade im Überfluss vorhandenes Metall ....
http://www.silber.de/anwendungen_von_silber.html
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/963/56907/
Das dürfte sich vermutlich auf Photovoltaik beziehen, aber auch wenn man Spiegeln arbeitet - auch dort wird Silber verwendet.
Von daher werfe ich einfach mal die Frage in den Raum, gibt es denn genügend Silber um den Weltenergiebedarf via Solartechnik zu decken ?
Ihr glaubt nicht allen ernstes daran, dass so ne kleine fläche reicht, um die Welt mit Strom zu versorgen. Oo Das is absolute pseudowissenschaft und lobbyismus. Davon abgesehen, gibt es neben dem Risiko, der Abhängikeit und der Silberproblematik noch viele weitere Probleme. Die Anlagen verbrauchen schon während der Produktion enorme Mengen an Energie. Dann sind sie realtiv empfindlich, was in einer rauen Wüstengegend nicht von vorteil sein kann. Neben dem alles zerreibenden Sand gibt es dort Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht, die Locker an die 30 Grad und mehr herankommen. Wie soll zudem von einem Punkt auf der Welt die gesamte Welt mit Stromversorgt werden? Sowas von Leistungsverlusten und Spannungsabfällen in Leitungen habt ihr aber schonmal was gehört oder? Bei so ner Idee würden riesige Mengen Strom allein an die Leitungswiderständen verpuffen, wenn solaranlagen überhaupt genug energie erzeugen, ob solche riesige Entfernungen per Kabel zu überbrücken. was macht im übrigen die Südhalbkugel? Da isses da nämlich nachts in der Wüste und da isses bissi blöd mit der Solarenergie. Batterien? lol, ich will sehen wie man den Tagesbedarf der Südhalbkugel in Batterien speichert. Gibt noch zig weitere Gründe, warum diese Idee völlig idiotisch, weltfremd und absolut nicht durchdacht ist. Nicht mal für einzelne Länder ist diese Idee wirklich praktikabel, es sei den, sie liegen in der unmittelbaren Nachbarschaft.
Das mit der Südhalbkugel wäre halb so schlimm. Die größten Energieabnehmen sitzen so oder so auf der Nordhalbkugel. ;)
Wie dem auch sei...
Ich halte die Solar-Idee auch für nicht realisierbar.
Von den Umweltbedingungen (ausser Sonneneinstrahlung), dem Leitungsverlusten, den benötigten Materialien zur Errichtung und der politischen Umgebung ist es ein sehr ungüstiger Standort dafür.
Die sonnige Lage wiegt die vielen Nachteile nicht auf.
Was ich mich frage ist, warum die Menschheit den Wandel zur öllosen Gesellschaft friedlich geschreiten wird.
Vorher wird sehr viel Blut fließen, weil einige Regierungen/Regionen nicht so schnell auf ihre Errungenschaften verzichten will/wollen
oder die Vorteile des Öls anderen, die diese noch nicht in Anspruch nehmen konnten, vorenthalten wollen.
Wie heisst es so schön ?
"Es ist ja wirklich unverschämt von den Arabern, dass sie auf unserem Öl sitzen."
Der Witz wird noch bitterer Ernst werden.
Die, die jetzt schon das Glück hatten vom Öl zu profitieren werden den Rest so einfach nicht daran teilhaben lassen.
Dazu ist der Mensch zu egoistisch.
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Abgesehen davon wird die Regierung wenig tun.
Und wenn sie doch eingreifen sollte, dann wird das erst zu einem Zeitpunkt stattfinden, wenn sie sich das "erlauben" kann,
sprich die finanzielle Haushaltslage läßt dies zu oder es geht aus reinem "Selbsterhaltungetrieb" nicht mehr anders.
...wenn die Leute auf die Strasse gehen oder die Steuereinnahmen zu sehr einbrechen...
Vorher wird die Goldene Gans "Autofahrer" geschröpft, was das Zeug her gibt.
Und bis dahin werden noch viele Wahlversprechen gemacht werden, aber eine Änderung wird so schnell nicht eintreten.
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Nachtrag:
Die Threads "Wohin geht die Menschheit ohne Öl ?" und "Wir sind in der Ölkrise: sollte der Staat beim Sprit handeln?" sollten sich nicht zu sehr ähneln.
Sonst muss einer zu Gunsten des anderen eingestellt werden. ;)
Die beiden Themen sollten sich wieder mehr unterscheiden, auch wenn das Grundthema (Öl) das Gleiche ist.
Ölkrise ? Wir befinden uns in keiner Krise.
Sprit ist nicht zu teuer sondern eigendlich zu billig. Es wird sogar mehr Öl gefördert als verbraucht wird.
Es gibt auch keine Ölknappheit - zumindest nicht in diesem Jahrhundert.
Das Problem liegt in der Politik. Denn die sind in keinster weiße daran intressiert uns als Büger duch Steuersenkungen zu entlasten.
Warum auch wenn sich Milliarden damit Schäffeln lassen.Die Länder die das Öl fördern (Saudi Arabien und Iran usw.)die Händler/ Zwischenhändler und die Tankstellenbetreiber/Pächter bekommen nicht sehr viel vom Kuchen ab.
Der Größte Anteil fließt nach Berlin.
Die waren Scheichs sitzen demnach nicht in Dubai sondern in BERLIN.
Irgendwie wiedersprichst du dir selbst - erst meinst du der Sprit sei noch viel zu billig, dann schimpfst du auf die hohen Steuern - selbstverständlich ohne zu sagen, wie denn gegebenenfalls eine Absenkung der Mineralölsteuer gegenfinanziert werden soll.
Wie wäre es mit höheren Abgaben auf Mieten und Lebensmittel ?
Oder lieber neue Schulden - das sind die Steuern von morgen plus Zinseszins ?
Vielleicht auch einfach Straßenbau und Reperaturen einstellen - dann sinkt der Treibstoffbedarf künftig sicher ganz von alleine :evillol
Ist aber klar das da selten was kommt - schimpft man nur auf die hohen Steuern, weiß man die Sympathien eines großteils der Autofahrer auf seiner Seite - macht man Gegenfinanzierungsvorschläge , trampelt man zwangsläufig nicht gerade wenigen auf die Füße ...
Darüber hinaus - schau mal nach AMI Land - da ist der Sprit deutlich geringer besteuert - und was hat es gebracht ? Die Leute haben im Schnitt einen viel höheren Treibstoff ( und generell Energie )Verbrauch und bekommen die gegenwärtige Ölpreiserhöhung viel stärker zu spüren als wir ... ( schau mal in Amerikanischen Foren zu diesen Thema - die jammern noch mehr als wir ... ;) )
Es gibt auch keine Ölknappheit - zumindest nicht in diesem Jahrhundert.
Gewagte These - wo soll denn all das Öl sein ? Und wie schnell kann dieses gefördert werden ? Und zu welchem Nettoenergieertrag ( EROEI ) ?
Aral z.B. verlangt für den Liter 59 cent. Es entspricht ziehmlich genau dem was man z.B. in Thailand für den Liter bezahlt.
Von einer wirklichen Krise kann im Moment noch keine Rede sein. Ich verweise nur auf die Entwicklung des Pkw-Bestandes in Deutschland zwischen 1970 und 2003.
http://www.eurailpress.com/archiv/showpdf.php?datei=/erparchiv/iv2004/04dudenhoeffer.pdf
Eine Krise haben wir dann, wenn man zur Tanke fahrt und nicht mehr volltanken kann, weil die Nachfrage das Angebot übersteigt. Doch so weit sind wir noch nicht. Und wenn die Preise (auf Grund einer Verknappung) weiter anziehen, dann sinkt erfahrungsgemäß auch die Nachfrage (= Markträumungsfunktion der Preisbildung).
Die Krise erleben die Menschen derzeit nur in ihrem Portmonee, weil Öl für sie reichlich teuer geworden ist. Die erforderlichen Anpassungen (Einsparungen) sind uns unangenehm. Deshalb stöhnen wir so.
Au weia, das gäbe ja einen Aufschrei, wenn man zur Tankstelle fährt und dort nur 20l pro Woche zugeteilt bekommt. Die Frage ist, ob es jemals soweit kommt.
Siehst Du! Für uns ist das kaum vorstellbar, aber woanders in der Welt ist das heute der Normalzustand. Selbst in Shanghai hast Du nicht unbedingt 24 Stunden Strom am Tag. Und wie die Situation in manchen entlegenen Provinzen aussieht, brauche ich Dir dann wohl nicht zu erzählen.
http://german.china.org.cn/german/179442.htm
Rasemann
08.06.2008, 19:36
Diese "nicht volltanken können Krise" kann blödestenfalls ohne jede Vorwarnung schon wortwörtlich MORGEN da sein.
Wenn nämlich der Iran und Nigeria ihre Lieferstop-Drohung wahr machen.
Unser Bedarf wird schon in Bälde, unter 15 Jahre, nicht mehr gedeckt werden können.
Auch wenn das heute für uns kaum vorstellbar erscheint.
Sowas geht blitzschnell.
Siehe vergangene (Mini)Energiekrisen.
"Nicht autofahren können" wird mit sicherheit unserer geringstes Problem.
Denkt einmal an die ganzen Öl/Erdgasheizungen!
Stromkosten?
Lebensmittel?
Überhaupt alles wo massiv Erdöl drinnen steckt?
Wer soll/kann das bezahlen?
lucid dream
08.06.2008, 21:23
Vorher wird die Goldene Gans "Autofahrer" geschröpft, was das Zeug her gibt.
ich denke: ihr macht euch einige Sachen viel zu einfach. ;) Verkehrsunfälle kosten Milliarden. Und was ist mit den Kosten, die entstehen, wenn Menschen durch Lärm, Abgase etc. krank werden? Die Kosten für die Infrastruktur (Bau&Instandhaltung)? Mich wird es gar nicht wundern, wenn der ganze Verkehr noch subventioniert wird.
Rasemann
09.06.2008, 14:42
Das ist ein Teil des Ersten Beitrags vom 25.08.2005!
Bei drohenden Preisen von 1,40 € und mehr (2,75 DM - das war mal die reale Horrorvorstellung von Ende der neunziger Jahre) fange ich spätestens an zu fragen, ob der Staat seitens Automobilclubs nicht MASSIV gedrängt werden muss, über die Höhe der Besteuerung nachzudenken. Das sich nur selten mal ein Politiker äußert liegt wohl daran, dass sie wissen, wieviel Geld die Autofahrer ins Staatssäckel spülen. Außerdem muss schließlich kein Politiker selbst tanken - und der ökologische Faktor des teuren Gutes Benzin lässt sich so schön in den Vordergrund halten.
Wie seht Ihr das Problem? Was kann man (außer weniger fahren - aus Jux fahren heute doch nur noch die wenigsten Leute durch die Lande) tun, um Druck auf den Staat auszuüben? Tun die Automobilclubs (allen voran der ADAC) genug?
Bei meinem Wagen kostet mich 'ne Tankfüllung alle 580 Kilometer 65 Euro und ich könnte inzwischen vor Wut jedesmal die Zapfsäule eintreten oder meinen ARAG-Vertreter telefonisch zu mehr Engagement nötigen.
Wo geht's hin? Hier noch ne aktuelle Horrormeldung aus dem Spiegel.
Ölpreis peilt 70-Dollar-Marke an
JETZT sind wir bei 140 Dollar Ölpreis!
Und NUR weil der Euro weniger schwach als der Dollar ist, können wir und das Fahren noch leisten!
Wie schwach der Euro eigentlich ist, kann an der Referenzmarke "Goldpreis" abgelesen werden.
Wenn der Euro/Dollar wieder dort ist, wo er wirtschaftlich sein sollte, bei 1:1 nämlich, dann kostet der Treib und Heizstoff fast um 2/3 mehr(Grundpreis+Steuern in %)!
1,50 + 60%= 2,4€ der Liter.
In den USA hat sich, der sehr billige, Treibstoff in den letzten Jahren verdreifacht.
Und NUR weil der Euro weniger schwach als der Dollar ist, können wir und das Fahren noch leisten!
Ich würde eher das Gegenteil behaupten:
Weil der Dollar so schwach ist, ist der Ölpreis so hoch.
Meine Vermutung wird durch die Vorgänge vom letzten Freitag unterstützt.
Zuletzt wurde der Ölpreis unter anderem von Andeutungen der Europäischen Zentralbank getrieben, wonach eine Zinserhöhung im Sommer nicht auszuschließen sie. Dies setzte den Dollar unter Druck, woraufhin der Ölpreis stieg.
Link (http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,558542,00.html)
Öl wird in USD gehandelt, nicht andersrum.
ähm Rasemann, das ist einfach nur Blödsinn. ^^ Der Euro ist zurzeit so stark wie nie und sogar stärker als die EU-Bank es vorgesehen hatte. Der Goldpreis ist schon lange kein alleingültiger Referenzwert mehr um die stärke einer Währung zu beurteilen. Der Preisanstieg dort ist auch auf eine stark erhöhte Nachfrage zurück zu führen weil der Dollar zur Zeit schwach ist (der Dollar stellt immer noch den stärksten Einfluss auf den Goldpreis dar) sowie die Immobilienkrise in den USA.
Ebenso unsinnig ist deine Behauptung, dass ein Kurswert €/$ von 1:1 wirtschaftlich wäre und so sein sollte. Das ist absolut falsch! Dann hätten wir einen extrem schwachen Euro und einen sehr starken Dollar.
Öl wird in USD gehandelt, nicht andersrum.
Ändert aber nichts daran, daß der Ölpreis auch auf den Dollar reagiert. Denn auch die Ölproduzenten sehen das sie für den Dollar, den sie fürs Öl erhalten immer weniger bekommen. Ich denke nicht daß es Zufall war, daß der Ölpreis ( in $ ) in die Höhe geschossen ist, als für die Eurozone Zinserhöhungen angedacht wurden und daraufhin der Dollar kräftig fiel.
IMo wird Öl zwar noch in $ gehandelt, aber im Hinterkopf der Marktteilnehmer ist der $ nicht mehr die alleinige Benchmark ...
Ja, wenn der Dollar einen bestimmten Wert hat, nimmt auch der Ölpreis einen bestimmten Wert an. Angenommen der USD inflationiert jetzt an einem Tag um 100%, dann wird sich der Ölpreis sofort verdoppeln.
Doch der Umkehrschluss ist (fast nicht) richtig: Der Dollar lässt sich vom Öl kaum beeindrucken.
deathhour
09.06.2008, 15:08
Um auch was dazu beizutragen, die technologien für alternative Fortbewegungsmittel liegt breits in der schublade! jedoch wird von den Mineralölkonzernen extreme LOBI Politik betrieben was dazu führt das solche revolutionären ideen erstmal verschwinden und dann auftauchen wenn es nicht anders geht. Deswegen kaufen viele Firmen solche ideen um diese unter verschluss zuhalten^^ damit sie mehr gewinn einfahren können(ÖLkonzerne).
Das ist allgemeine Koruption der Ölkonzerne.
Ach, das ist in keiner Branche anders. Die Apotheker laufen Sturm gegen Onlineversand, die Zahnärzte sind über Billig-Produkte erzürnt und selbst die Pferdekutschen-Hersteller haben anfangs protestiert, dass die neuen Metallungeheuer die Pferde verängstigen und verboten werden müssten :D
Rasemann
09.06.2008, 17:53
Schön, daß viele hier viel schlauer sind als Wirtschaftswissenschafter.
Der Euro ist schwach, der Dollar noch viel schwächer, dafür kann aber der Euro nichts, daß die USA den Bach runter gehen.
Angepeilter Kurs €/$ ist 1:1, schon immer gewesen.
Grund: Import/Export neutralität
Das ist kein Blödsinn.
Nur wenn man in Gold anlegt, das man in Barren zuhause liegen hat, ist man vor jeder noch so großen Wirtschaftskrise gefeit.
War immer so, wird immer so sein.
Nicht umsonst ist Gold so teuer wie nie.
Alles andere sind nur Papierln zum Hinternputzen im Fall des Falles.
Was mein obiger Beitrag aber eigentlich beitragen sollte:
2005 hatten wir schon eigentlich unglaubliche 70 Dollar, jetzt haben wir 140 Dollar und das Werkl läuft noch immer.
Bei UNS läuft es noch immer, weil der Euro zum Dollar so gut steht, was aber wiederum unsere Exporte enorm verteuert und alle Firmen mit US-Produktion diese dorthin verlagern so gut es geht.
In der 2. und 3. Welt läuft es schon massiv aus dem Ruder, siehe Lebensmittelpreise die sich dort keiner mehr leisten kann.
Wenn Lebensmittelkauf 60-80% des Monatseinkommens ausmachen, dann wirkt sich das sehr viel schwerer aus als bei uns, wo 14-17% des Monatsnettoeinkommens für Lebensmittel ausgegeben werden.
Landwirtschaft = Öl zu Nahrung umwandeln
Auch in Brasilien laufen nicht mehr 50 Arbeiter pro ha mit der Sense herum, wie noch in den 50er Jahren, vor der Traktorenrevulotion.
1ha Mais Produzieren = 130Liter Diesel, nur für Anbau, Ernte, Vor- und Nachbearbeitung des Feldes.
Da ist der Kunstdünger noch nicht eingerechnet(Erdölprodukt)
Stichwort Biotreibstoffe an dieser Stelle:
Weizen 1l Rohöl = 1,4l Ethanol(für E15, E85, E100)
Mais 1:1,4 (BRD)
Zuckerrüben 1:2(BRD)
Zuckerrohr 1:9(Brasilien)
Gesamtverhältnis von eingesetztem Rohöl zu Biotreibstoffproduktion vom Feld/Ölfeld bis zur Zapfsäule.
Quelle: Landwirtschaftkammer
Das BIO im Wort Biotreibstoff täuscht bei noch was:
Keinesfalls müssen die Rohstoffe aus biologischem oder nachhaltigem Anbau stammen!
Das Gegenteil ist der Fall.
Da es keine Lebensmittel sind, kann beim Anbau nach belieben vorgegangen werden.
Pestiziedeinsatz, Kunstdünger(mehr Lachgas als Co2 aus Öl...),...
So viel Lobbyarbeit machen die Ölkonzerne gar nicht.
Die wissen schon, daß bald Schluß ist.
Nicht umsonst ist etwa Shell einer der größten Biomasseproduzenten.(Pellets, Kaminholz, usw.)
Die suchen sich schon beizeiten neue Geschäftsfelder.
In Dubai trägt das Ölgeschäft nur mehr 6-8% zum BNP bei.
Das ist weniger als Samsung zum BNP von Südkorea beiträgt.
Wer von euch würde denn JETZT ein Hybridauto mit 82KW kaufen, wenn ein vergleichbarer Golf/Passat TDI um 5000 Euro billiger ist.
Wobei beim Golf/Passat satter Gewinn eingefahren wird und der Hybrid +/- Null Gewinn erzielt.
Sorry Rasemann, das ist und bleibt blödsinn. Der 1:1 Kurs war nie angepeilt. Das hätte man nämlich ansonsten einfach bei einführung des Euros so umrechnen können. Mein Vater ist studierter BWLer und seit Jahrzehnten in der Finanzbranche tätig, ich selber bin ebenfalls seit einigen jahren hier tätig.
Wenn überhaupt vertreten einige Wirtschaftswissenschaftler die These, dass dies möglicherweise sinnvoll sei. Ein angestrebtes Ziel der EZB und ihrer Notenbanken ist es jedenfalls definitiv nicht. Das würd ihr grundsätzliches Ziel, eine Inflation von rund 2%, auch vollkommen vom US-Dollar abhängig machen, den sie nicht ansatzweise beeinflussen kann. Desweiteren solltest du Zeitung lesen. Dort wird überall diskutiert, dass der Euro so stark ist zurzeit, was den Export unter Druck setzt, was ein ziemliches Problem für ein vom Export so abhängiges Land wie Deutschland ist. Eine Import/Export Neutralität ist für Deutschland auch ganz sicher nicht gewünscht, kann auch nicht funktionieren, da wir mehr exportieren als importieren.
Genauso ist das mit dem Gold Blödsinn. Wenn man jetzt Gold kauft und hortet, kann es in 10 Jahren weniger wert sein als jetzt, da es ein absolutes Hoch hat. Die Zeiten wo die Notenbanken der großen Staaten dieser Welt einen Großteil ihrer Geldreserven als Gold eingelagert haben mussten sind längst vorbei.
Bring dich bitte auf aktuellen Stand oder lass bitte solche Diskussionen. Es wird sonst schwierig, dich ernst zu nehmen, kann man doch nicht wissen, ob dein Kenntnisstand bei anderen Diskussionsbestandteilen ebenso katastrophal ist.
der aktuelle Ölpreis beruht auf Spekulationen mehr nicht
er ist kein Ergebnis von Angebot und nachfrage
@MKatrix
Da kann man aber auch anderer meinung sein ...
Die begrenzte Macht der Spekulanten (http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,553797,00.html)
Spekulanten können Ölpreis nicht bestimmen (http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_293706)
Mir hat das Argument mit den Spekulanten nie wirklich eingeleuchtet. Wie sollen die denn dem Markt längerfristig Öl entziehen und so den Preis treiben ? Der Ölpreis steigt ja nun schon seit 5 Jahren rasant. Was ein Spekulant an Öl möglicherweise kauft, wird er auch bald darauf wieder verkaufen. ( in seinem Keller wird er es wohl kaum einlagern ) Im übrigen, ein Spekulant der gegen einen Markttrend spekuliert verliert sehr schnell sehr viel Geld ..
Zudem, warum sollte das keine Angebot und Nachfrage Geschichte sein ? Die globale Förderung steigt kaum noch
http://www.theoildrum.com/tag/oilwatch
Nur wenn man in Gold anlegt, das man in Barren zuhause liegen hat, ist man vor jeder noch so großen Wirtschaftskrise gefeit.
War immer so, wird immer so sein.
Nicht umsonst ist Gold so teuer wie nie.
So völlig verkehrt ist das IMHO nicht - ich denke mal nach Peak Oil wird es eine lange Phase der Stagflation geben ( im günstigsten Fall ), in solch einer Situation ist Gold zumindest werterhaltend, während Papiergeld Inflationsbedingt an Geld verliert und Aktien wegen der dann rückläufigen Konjunktur im Schnitt auch eher schlecht abschneiden.
HappyMutant
11.06.2008, 18:05
Mustis und Raseman, orientiert euch doch bitte wieder mehr am Thema.
der aktuelle Ölpreis beruht auf Spekulationen mehr nicht
er ist kein Ergebnis von Angebot und nachfrage
Warauf beruht diese tiefgreifende Erkenntnis? Es steht doch fast alles hier im Thread.
Peak Oil ist erreicht
Neue grosse Quellen werden nicht mehr erschlossen
Der Irak fällt noch auf Jahre als Lieferant aus
Alternative Energieträger gibt es nicht
Auf der anderen Seite ist Energie sparen gut und richtig. Aber mehr unter dem Aspekt, das die Energie- und Umweltkrise nicht stärker korrelieren. Um unser Sprit und Energieproblem zu lösen, ist das ungefähr so: Wenn mir das Essen in der Speisekammer ausgeht und ich deshalb eine Diät beginne....
Und Spritpreise senken durch den Staat? Das ist ungefähr so, als ob der Wirt kurz vor Zapfenstreich den Schnaps billiger einschenk, damit jeder weiter saufen kann. Ein Kater bekommt man trotzdem am nächsten Tag.
fiedlator
11.06.2008, 21:58
Danke, besser hätte ich es nicht sagen können.
Studiere Wirtschaftsingenieurwesen Umwelt u. Nachhaltigkeit und sehe in deinem Posting eine sehr gute, kompakte Zusammenfassung.
|MELVIN|
11.06.2008, 22:03
Genau so ist es. Europa hat die höchsten Benzinpreise der Welt, dies hat dazu geführt, dass der Ölverbrauch in Europa seit 1986 minimal GESUNKEN ist und die Energieeffizienz, insbesondere in Deutschland, enorm gestiegen ist. Sprich: Benzin sollte möglichst teuer sein aus folgenden Gründen:
-irgendwann wird die Ölnachfrage das Angebot dermaßen übersteigen, dass die Preise ohnehin explodieren
-von daher ist es besser jetzt schon durch hohe Benzinpreise die Automobilfirmen dazu zu zwingen, wenig verbrauchende Autos zu bauen und Geld in die Forschung zu investieren, die nach alternativen Energiequellen sucht
-Konzerne sind gezwungen, Geld in die Verbesserung ihrer Energieeffizeinz zu investieren
Was die Subventionierung von Benzin verursacht sieht man in China: Da kostet der Liter begünstigt durch staatliche Subvention 50Cent. Dies hat dazu geführt, dass die chinesische Wirtschaft überhaupt keine Prioritäten auf Energieeffizienz gelegt hat. Dies wiederum führt seit ein paar Jahren zu einer explodierenden Nachfrage nach Öl aus China, was wiederum den hohen Ölpreis verursacht.
Was teures Benzin verursacht sieht man zurzeit in den USA: Der Absatz von spritschluckenden Geländewagen bricht ein. Der amerikanische Ölverbrauch ist im Mai das erste mal seit langem gesunken.
Tja, wir können also sicher sein, dass auch der letzte Tropfen Öl auf unserem Planeten von Menschen genutzt werden wird.
Die Frage ist natürlich wie wir das verbleibende Öl nutzen.
Mal ganz provokativ gesprochen ist es mir lieber wenn ein Euro-5-Cayenne die letzten Ölreserven verbraucht, als 10 Dreckschleudern ohne Kat in China.
Verbraucht wird das Öl, soviel ist sicher.
Deutschland sollte beginnen eine aktivere Ressourcenpolitik zu betreiben.
Parallel bleibt es natürlich unverzichtbar, alternative Energiequellen weiter zu entwickeln.
MFG
@Raseman
Wer von euch würde denn JETZT ein Hybridauto mit 82KW kaufen, wenn ein vergleichbarer Golf/Passat TDI um 5000 Euro billiger ist.
Wobei beim Golf/Passat satter Gewinn eingefahren wird und der Hybrid +/- Null Gewinn erzielt.
Ich denke schon, dass man bereit wäre, 5000 Eusen mehr für ein Hybrid-Fahrzeug hinzulegen, wenn der Verbrauch dieser Fahrzeuge deutlich geringer werden. Diverse Test belegen allerdings nur marginale Einsparungen.
2. ist das Auto dem Deutschen sein liebstes Kind. Und obwohl in punkto Sprit sparen Downsizing angesagt ist, wollen viele kein 82 KW-Auto fahren. Ein bisschen mehr sollte es sein. Ich bin der Meinnung, das viele Leute (speziell jene, die jetzt schon viel Geld in ihr Auto investieren) bereit wären, 20, 30 oder sogar 40% mehr für ein Auto zu zahlen, wenn es trotzdem 200kW hat und spritsparend ist. Nur leider fehlt die Technologie dazu. Hybrid ist da keine Alternative, deshalb null Gewinn.
Übrigens: Bis 2018 soll der Spritpreis auf 4 Euro/Liter steigen. Das wird noch lustig
Übrigens: Bis 2018 soll der Spritpreis auf 4 Euro/Liter steigen. Das wird noch lustig
Quelle?
http://www.finanzen.net/nachricht/DIW_befuerchtet_Benzinpreis_Anstieg_auf_4_EUR_pro_Liter_bis_2018_654357
Ist natürlich nur Spekulation. Aber wenn man beachtet, dass wir Anfang Mai noch für 1.38Euro/Liter Super getankt haben - jetzt 1.57 - dann ist das mehr als realistisch
OneTimePassword
19.06.2008, 16:19
ich habe einen Prius. Der Verbrauch in der Stadt liegt so zwischen 4-4,5 L. Ich würde den Prius auf jeden Fall wieder kaufen. :D
bei normaler Fahrweise 4,5 Liter, also ohne das man den ganzen Verkehr blockiert? Da kannste ja trotz der hohen Benzinpreise immer noch lachen
Also zu teuer kann der Sprit noch nicht sein, wenn es Leute gibt die völlig sinnfrei hupend mitm Auto durch die Gegend fahren :rolleyes
ja war aber auch ein geiles spiel. aber warum sollte spaß (also mehr oder minder sinnlos rumfahren) nicht bezahlbar sein? ins kino gehen muss ja auch nicht sein, trotzdem macht man es. würden die kinopreise ebenso explodieren, würde man das vllt auch nicht mehr machen können
Es geht ja darum, unsere Gesellschaft unseren Ärmsten über eine Treibstoffsubvention helfen soll oder nicht. Spaß, Luxus und sinnloses Rumgefahre ist eine ganz andere Geschichte.
Rasemann
22.06.2008, 10:43
"Arme Leute" subventionieren bringt nicht.
Einfach wieder daran gewöhnen, daß ein Auto nicht sein muß, 1990 hatten wir auch erst halb so viele Autos.
Nebenbei bemerkt:
Treibstoff ist das absolut billigste am Autobesitz!
Ich persönlich zahle sogar mehr Versicherung im Monat als ich tanke.
Und das bei 110PS, macht ca. 95 Euro Prämie im Monat in Österreich(Haftpflich Stufe5 + Leistungsbezogene Motorsteuer).
7000km im Jahr fahr ich, macht 70-80 Euro tanken im Monat.
Jemand im Zug meinte heute auch das hier: Je höher die Fixkosten von Versicherung, Steuern und Wartung (Reparatur, Reinigung) sind, desto höher ist die Bereitschaft, für einen Liter Benzin zu zahlen. Er sagte, dass die meisten erst ab 5-6€ pro Liter bei einem Verbrauch von 5l/100km ihr Fahrzeug aufgeben würden.
Ich denke, es wird sich nicht mehr viel ändern, außer das der Sprit immer mehr kostet. Der Trend wird auch dahin gehen, kleine Autos zu fahren. Wie man sieht haben viele Hersteller damit Erfolg. z. B. Das Gemeinschaftsprojekt von Toyota(iQ), Peugeot(107), Citroen (C1). Oder Mercedes mit ihrem Smart, denn es wahscheinlich auch bald in den USA geben wird.
Das lustige ist allerdings. Die meißten großen Autos(Neuwagen) Sei es von Audi oder Mercedes sind Firmenwagen. Und hier kommt alle 3 Monate ein neues Auto daher. Finde ich schon wahnsinnig. Da muss man sich schon wundern, wo unsere Steuergelder hinfliesen. Sorry, aber ich kann das irgendwie nicht unterstützen.
Klar fährt man gerne größere Autos. Schlimm finde ich es allerdings, dass es immer noch günstiger ist mit dem Auto längere Strecken zurück zu legen, als den Zug zu benutzen. Da muss doch mal jemand aufwachen. Und die noch Größeren Problem sehe ich im Flugverkehr. Wie viel da verschleudert wird ist schon Wahnsinn.
Gruß Andy
Ein hoch auf Vorurteile....
Firmenwagen werden ganz sicher nicht alle 3 Monate gewechselt, das ist völliger Humbug. Da diese Fahrzeuge oft geleast sind, sind mmindestens ein Jahr, in der Regel 2 Jahre Nutzungsdauer vorgesehen. Desweiteren was hat das bitte mit Steuergeldern zu tun, wenn Firmen ihren mitarbeitern Firmenwagen zur Verfügung stellen? Da fließt kein einziger Steuereuro.....
Dazu kommt, dass für solche Geschäftsleute NIE der Zug als alternative dasteht, da viel zu unflexibel, zu unsicher was die Pünktlichkeit angeht und muss man von den Bahnhöfen auch noch irgendwie zu den jeweiligen Standorten der Firmen kommen. Das können öffentliche Verkehrsmittel nie befriedigend erfüllen. Davon abgesehen ist es ziemlich vermessen, diese Leute zu kritisieren, wenn sie größere Autos fahren. Schonmal 50.000 Km im Jahr in nem Kleinwagen gefahren? Hier ist nicht die Motorstärke entscheidend sonder der Fahrkomfort. Und die Kleinwagen werden nie den komfort bieten können wie es das ein BMW 5 oder ein Mercedes E kann. Die Autos würden einfach zu teuer werden.
Aber das Feindbild vor Augen zu haben ist immer schön. Macht nämlcih das Leben viel einfacher....
PS: Der Flugverkehr ist imo die sauberste Variante des Reisen. Ein A380 mit voller Bestuhlung (also ohne buisness und Firstclass) erreicht einen Prokopfverbrauch von unter 3 Litern auf 100 Km. Boing baut auch ein extrem sparsames Mittelstreckenflugzeug, dass Reisen auch über kürzere Distanzen äußerst sparsam macht.
Kaiser Wilhelm
22.06.2008, 13:16
Der Spritpreis ist mit etwa 60 Cent pro l nicht sonderlich hoch. Nun gut, Öl ist endlich und wird wahrscheinlich nicht billiger werden, aber man sollte sich mal die Frage stellen, welcher Gierhals die anderen 90 Cent pro l einsteckt. Na, wie heißt der Raubritter? Genau, Finanzamt.
Zum Glück tanke ich in der Schweiz. Da kostet der Liter etwa 1,20€.
Mustis, diese größeren Fahrzeuge, also alles über der Mittelklasse - das ist reiner Luxus. Wo soll der Komfortunterschied zwischen Kleinwagen und Oberklasse sein? Beide haben schon elektrische Fensterheber, sind schallgedämt und haben Radios. Alles weitere ist - in meinen Augen - zwar angenehm, aber nicht wirklich notwendig. Um den Spritverbrauch zu senken, müssen die Fahrzeuge abspecken und letztendlich auch ein wenig an Komfort verlieren.
@ Skoll fahr mal eine 500 km STrecke in einem Corsa und einem neuen 5 BMW und dann behaupte das nochmal. Der komfort ist riesengroß. Der Corsa ist sicher gedämmt aber die Fahrgeräusche sind dennoch ein gewaltiger Unterschied. elektrische Fensterheber und Radios sind überhaupt nicht relevant. Es geht um Abrollgeräsuche, Federung, Sitzkomfort usw.
Man merkt einfach, dass du noch nie gezwungen warst aus beruflichen Gründen viel und vorallem lange Strecken zu fahren. Eine lange Urlaubsfahrt im Jahr oder auch 2 zählen da nicht. Es geht darum jede Woche mehrere 1000 Km fahren zu müssen.
Bei dieser Diskussion fällt mir vorallem wieder eines auf: Die anderen sind es, die etwas besser machen müssen. Dabei wird dann mit Argumenten gefochten, die deutlich zeigen, dass man überhaupt keine Ahnung von der Position der anderen Seite hat. Deswegen kommt man in der öffentlich Diskussion auch so schwer voran. Möglichst immer die anderen sollen mal einsparen und verzichten und man hat allgemein wenig verständnis (oder ist bereit sich in die andere Position zu versetzen) für die gegenseite. Ich könnte genauso gut sagen, die ganzen Muttis mit ihren riesenkisten die bei uns in der Gegend rumfahren könnten 99% der Sachen auch zu Fuß oder per Fahrrad machen. Mach ich aber nicht. Diese Erkenntnis muss bei den Leuten selber im kopf reifen. Alles andere führt zu Zwang und ist kontraproduktiv, weil es dann genau zu dieser "die anderen sollen mal machen" Mentalität kommt.
Auch wenn man die Diskussion auf die persönliche Ebene verlagert, bleibe ich dabei. Ich kann natürlich nur für mich sprechen, denn ich bin jahrelang mit einem alten Renault BJ 91 durch die Gegend gefahren, auch längere Strecken. Ich hab geringe Anforderungen an die Qualität eines Fahrzeugs, doch ich denke, man kann irgendwo eine objektive Grenze ziehen und sagen: Ja, mehr Auto braucht man (eigentlich) nicht. Du sagst, zwischen Fahrzeug A und B ist ein großer Unterschied, ein Auto-Fanatiker wird noch ganz Stories erzählen, doch letztendlich können wir uns doch nur auf die Grundfunktion eines Autos einigen und das ist die Beförderung von Personen und Waren.
Natürlich ist es angenehmer mit einem teuren Opel seine Kilometer abzureißen, aber darum geht es bald nicht mehr. Die Fahrzeuggröße und -komplexität wird immer eher zu einer Frage der persönlichen Bereitschaft, für diesen Luxus zu bezahlen.
Wir sollten das daher beiseite schieben, weil diese Frage kann nur jeder für sich selbst entscheiden.
Wenn die Zukunft dem Elektro-Auto gehören soll, gehört dazu letztendlich auch ein mehr oder wenig großer Komfortverlust.
Auch wenn man die Diskussion auf die persönliche Ebene verlagert...
Die persönliche Ebene sollte schnell wieder verlassen werden.
Nur eine sachliche bringt uns und die Diskussion weiter.
Danke
Wenn die Zukunft dem Elektro-Auto gehören soll, gehört dazu letztendlich auch ein mehr oder wenig großer Komfortverlust.
hmm...
Auf die ersten Generationen wird das vllt. zutreffen, aber auf die dann folgenden wohl nicht mehr.
Ich sehe das ähnlich, wie den Übergang von der Pferdekutsche zum Auto.
Die ersten Autos waren alles andere als komfortabel.
Der Komfort kam erst mit der Zeit. ;)
tobistenzel
22.06.2008, 17:27
Wenn die Zukunft dem Elektro-Auto gehören soll, gehört dazu letztendlich auch ein mehr oder wenig großer Komfortverlust.
Was sollte denn fehlen? Verzicht auf irgendwas?
Das einzige, was mir einfällt wäre die eingeschränkte Reichweite und die damit verbundenen Probleme für Langstrecken.
Dafür wird man E-Auto aber in absehbarer Zeit einfach nicht nutzen.
Über 90% der Fahrten liegen sehr bequem in der Reichweite von E-Autos, das sollte erstmal reichen...
platineye
22.06.2008, 17:45
Wie viel kostet denn so ein "Liter" Strom? Ich meine wie viel kostet denn z.B. eine 100km-Fahrt?
Was sollte denn fehlen? Verzicht auf irgendwas?
Verzicht aufs Autofahren!
Ein Elektromotor hat nix mehr mit Autofahren zu tun, in meinen Augen!
Ich brauche das Schreien des Motors bei 6.500u / min auf der Autobahn!
Und genau das macht ja auch den Reiz aus :D
Rasemann
22.06.2008, 19:20
Was glaubst wie ein E-Motor bei 13.000U/min schreit...
Habt ihr schon einmal wo geschaut, was die Leute so fahren?
80% des Marktes spielt sich bei der Kleinstwagen bis Kompaktklasse ab.
Wer das Geld hat, sich ein 50.000 Euro+ Auto leisten zu können, dem kann der Treibstoffpreis eigentlich egal sein.
Wie schon gesagt, das Tanken ist das billigste am fahren.
Treffen tun die hohen Treibstoffpreise die Leute mit 1000-5000 Euro Autos am meisten.
Die Mobilität, global gesehen, hat wahnwitzige Ausmaße angenommen.
Das muß sich ändern.
Es kann nicht sein, daß jeder herumfahren und fliegen kann wie er will.
Auch der Schiffsverkehr muß nicht sein.
Wenn wir nur dorthin zurückkommen, wo wir vor 20 Jahren waren, wäre schon enorm viel erreicht.
1/3 der Flugmeilen pro Kopf.
Halb so viele Autos, mit einem Drittel der Km.
Wie hat die Menschheit DAMALS, 1990, nur überleben können...
Zurück zur Regionalisierung!
Ich hab kein 50.000+€ Auto und mir sind die Preise trotzdem relativ egal!
Solange noch Öl da ist, wird das Zeug auch verbrannt, und alle Preise über 1,50€ nehme ich sportlich und sehe es als Hobby! Was nützt es mir mich sinnlos darüber aufzuregen, und dann im Endeffekt am nächsten Tag wieder an die Tanke zu fahren und mich dann ärgern zu müssen?
Andere geben unsummen alle x Monate für Hardware aus, ich Tanke jede Woche für 80€ die Karre voll!