Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Warum mag ich die USA bloß nicht
Ostfriese
09.07.2002, 01:54
Komisch!
Ich versuche stetz gerecht und tollerant zu sein.
Natürlich kritisiere ich viel.
Aber fast immer wenn ein Wort, das im Zusammenhang mit den USA steht, fällt, muss ich (für meine Begriffe berechtigter Weise) daran herum meckern.
Überwiegt das Schlechte, was die USA machen denn wirklich so stark ? Gerade jetzt unter den Republikanern habe ich den Eindruck, dass dem so ist.
Darum habe ich hier mal eine Umfrage gestartet, um zu erfahren, wie ihr darüber denkt.
Gruß
Frank
Bombwurzel
09.07.2002, 06:46
Was soll das heissen, du magst die USA nicht?
Magst du das Land nicht? - Dann warst du noch nie da, manche Ecken sollen wirklich sehr schön sein.
Magst du die Leute nicht? - Dann bist du ignorant, intollerant und sehr oberflächlich. Die meisten Amis sind ziemlich okay, denke ich. Ein paar Freaks hast du überall dabei.
Oder magst du einfach nur nicht die Aussenpolitik der US-Amerikanischen Regierung?
Das wäre zwar verständlich, dürfte aber zu einer Misfallensäußerung gegenüber der ganzen USA nicht genügen.
Wenn du mir und allen anderen Boardies einen Gefallen tun möchtest, dann stürz dich bitte erstmal über die vielen themenbezogenen Threads die wir schon haben. Wenn du dann immernoch keine Diskussionsbasis gefunden hast (recht unwarscheinlich), dann würde ich empfehlen, daß du den Anfang machst und mal erzählst was dir an den Amis nicht passt.
Ein einfacher, kurzer Satz, reicht mir nicht um deinen Standpunkt verstehen zu können.
Ausserdem solltest du mal drüber sinnieren wie die Reps in den USA an die Regierung gekommen sind. Innerhalb der Bevölkerung gab es nämlich keine Mehrheit für diese Regierung.
Bush ist ne totale Witzfigur. Wer nicht weiß wo England liegt und im Weissen Haus mit den Füssen auf dem Tisch eine Arbeitsbesprechung abhält, der legt einfach nicht die Kompetenz an den Tag, die für die Regierung eines so einflussreichen Staates erforderlich wäre.
Ohne seine Mitarbeiter, die ihn ab und zu mal auf den Teppich zurückholen, hätte Bush schon lägst den 3. und 4. Weltkrieg gleichzeitig angefangen.
Der Typ gehört in psychatrische Behandlung. Ich würde ihn auf dieselbe Stufe wie so größenwahnsinnige Politgrößen wie Caesar, Sharon oder einen bekannten deutschen Politiker der 30er und 40er Jahre des 20. Jahrhunderts, stellen.
- keine Ahnung was in der Welt passiert
- kein Interesse, was die Welt über einen denkt
- Krieg führen als Ausgleich für entgangene Mutterliebe
irgendwie sowas....
Warten wir mal die nächsten Wahlen ab, da wird Bush hoffentlich keine Sonne mehr sehen.
Na ja, man kann dem Ostfriesen schon zugute halten, daß er ja durchaus mit vorsichtiger Kritik an die Sache herangeht. Und daß es wohl primär um die Rolle der USA in der Welt geht - und damit um die Politik - steht imho außer Frage. Die Umfrage ist wohl eher als Sympathie-Baronmeter zu verstehen und nicht als Stiummungsmache - oder sehe ich das falsch?
Übrigens glaube ich gar nicht so sehr daran, daß Bush nach seiner Amtszeit die verdiente Quittung bekommt. Der wieder aufwallende "Patriotismus" in Verbindung mit der amerikanischen Cowboy-Diplomatie (Bushs Werk) bringen Bush viel Sympathie in seinem Land. An dieser Stelle könnte man dann auch langsam auf das amerikanische Volk sauer werden...
Ich finde, man sollte mit Pauschalurteilen als Deutscher schon ein bischen vorsichtiger sein. Selbstverstaendlich kann man die Politik eines Landes kritisieren, aber zu sagen, ich mag die USA nicht, zeugt nicht von Weitsicht.
Die Menschen in den USA sind weder besser noch schlechter, als der Rest der Welt, bekloppte Poltiker gibt es nicht nur in den USA, das sollten wir Deutsche wohl am besten wissen.
Ich persoenlich empfinde die Amerikaner als ein Volk mit Vorbildfunktion, das kann man in der Forschung, im Lebenstil, der hier nur zu eifrig nachgeahmt wird bestens belegen. Was waeren wir Deutschen ohne unsere McD, Baseballcaps, der amerikanischen Musikszene usw.
Pauschalisierungen sind selten hilfreich.
Fairy
Oha, setz dich mal nicht in die Nesseln, Fairy. Was du an amerikanischen Kultureinflüssen aufzählst, wird hier nicht durchweg positiv bewertet. Auf deine rhetorische Frage "Was wären wir ohne..." habe ich eine Antwort: Vielleicht hätten wir eine eigenständige Kultur?
Ich für meinen Teil wurde nie gefragt, ob mir der amerikansiche Lebensstil zusagt - und wenn ich mich explizit dagegen wehre, begegnet man mir nur mit Unverständnis. Das nennt man kulturelle Diktatur.
Auch ein Thema, das dem Ostfriesen mit Sicherheit auf der Seele liegt, darüber haben wir schon privat gesprochen.
{LuSiMaN}
09.07.2002, 10:55
Ehrlich gesagt war mit die Politik von Clinton lieber als die von Bush. (Deshalb hielt ich auch für Al Gore, der dann wenigstens das ganze von Clinton weitergetragen hätte.)
Ich denke mal das bei den nächsten Wahlen auch wieder Bush gewählt wird, da die Ereignisse vom 11. September die USA zusammengeführt haben.
Was ich an der USA wirklich scharf kritisiere:
Dieses verdammte Wahlmännerverfahren!
Wenn die Amerikaner ein normales Wahlverfahren gehabt hätten, hätte sowieso Al Gore gewonnen.
pixelproll
09.07.2002, 11:22
@Bombwurzel, sach mal schreibst du die Gedanken aus meinem kopf ab? Du schreibst doch ab oder? spaß bei Seite, das mit den Amis ist so ne Sache, die würden Bush bestimmt noch mal wählen. laut irgend welchen umfragen hat er immer noch 70% hinter sich die ihn wählen würden und wie wir wissen braucht er nur 50%+1Stimme.
Ich für meinen teil kann nur sagen: "ich finde es schade das die dümmsten Menschen das schönste Land bekommen haben" "die dümmsten" bezieht sich auf die Amis die, die Native Americans vertrieben haben und es als gerecht empfunden haben, die, die es immer noch als gerecht empfinden und mit Finger auf Deutschland zeigen obwohl sie wissen müssten das WIR nicht die deutschen sind die in den 30er und 40er Jahren verbrechen begangen haben, die, die der Meinung sind das sie sich im politischen leben wie die sau aufführen können, keine Ahnung haben was sie ihrem land und ihrer natur antun weil sie überzeugt sind sie hätten genügend Ressourcen.
Die Amis die ich bisher kennen lernte, waren meistens welche die nicht in den usa geboren wurden. Europäer eben und die waren einfach nur richtig gut drauf. Ein mittlerweile guter Freund hat mir, obwohl er mich nur 2 Tage kannte, ohne fragen sein Auto geliehen für 14 Tage. Ein Mustang Cabriolet. Anschließend leih mir dessen Freundin die mich gar nicht kannte für weitere 5 Wochen ihren Cadillac de Ville Coupe (Oldtimer). Andere Freund ließen uns einfach bei sich wohnen für ein paar Wochen (das waren echte Amis).
Das zeigte mir das, dass normale Volk, bis auf die üblichen schwarzer Schafe, total OK ist und eine coole Mentalität hat nur müsste die Politik die angeblich für das Volk gemacht wird eine andere sein.
Original erstellt von Lord Kwuteg
Oha, setz dich mal nicht in die Nesseln, Fairy. Was du an amerikanischen Kultureinflüssen aufzählst, wird hier nicht durchweg positiv bewertet.
bester Lord Kwuteg ;) in die Nesseln setzen ist ein Teil meines Lebens, die Kultureinfluesse, die ich aufgezaehlt habe, sind Die, die von dem ueberwiegendem Teil der Jugend als Trendy bezeichnet wird, deshalb finde ich es scheinheilig, die Amerikaner auf Bush zu reduzieren, aber den amerikanischen Lebensstil nachzuahmen.
Auf deine rhetorische Frage "Was wären wir ohne..." habe ich eine Antwort: Vielleicht hätten wir eine eigenständige Kultur?
Hab ich doch schonmal gehoert ? nannte man das nicht Leitkultur ;)
Ich für meinen Teil wurde nie gefragt, ob mir der amerikansiche Lebensstil zusagt - und wenn ich mich explizit dagegen wehre, begegnet man mir nur mit Unverständnis. Das nennt man kulturelle Diktatur.
Naja, ich fuer meinen Teil, lebe mein Leben so wie ich es will und lasse mir keinen Stil aufzwingen, von wem auch immer.Es liegt an jedem selbst, ob Er im Strom mitschwimmt oder seine eigenen Ideale lebt.
MfG Fairy
SchinziLord
09.07.2002, 15:19
Also ich hab auf "eher negativ" gestimmt, und ich stimme auch mit den Ansichten über Bush überein.
Der Amerikaner an sich ist wahnsinnig höflich und nett, selbst wenn man ihn umrempelt entschuldigt er sich bei dir.
Aber nichtsdestotrotz denke ich, dass die Amerikaner "künstlich" dumm gehalten werde.
Volksverdummung als Innenpolitik.
So ist es durch das kostenpflichtige Hochschulsystem nur äußerst Begabten und Kindern reicher Eltern möglich, auf Eliteuniversitäten zu gehen und dementsprechend hohe Positionen in der Wirtschaft und Politik einzunehmen.
Wenn man in den USA Geld hat, steht einem alles offen.
Dagegen ist durch das fehlene Sozialsystem der Fall ganz nach unten für manche vorprogrammiert - ebenso der Fall in die Kriminalität.
Die überwiegende Mehrheit in der Bevölkerung bekommt nicht die Bildung vermittelt, die ein voll integriertes Mitglied einer Demokratie vonnöten hätte.
Daher auch der ganze Patriotismus, was wohl sowas wie eine "Leitkultur" ist, zu der man angehören muss.
Einfach eigene Kritik einstellen und hinten den anderen herrennen, und gemeinsam schreien, ach wie toll ist doch die USA.
Das sind in meinen Augen die Schwächen dieses geographisch bevorteilten Landes.
Fatalist
09.07.2002, 16:28
Was macht George W. Bush den schlechter als es Clinton gemacht hätte?
Bombwurzel
09.07.2002, 18:50
Original erstellt von Fairy
Ich finde, man sollte mit Pauschalurteilen als Deutscher schon ein bischen vorsichtiger sein.
Warum?
Abgesehen von der Tatsache, daß man mit pauschalen Verurteilungen grundsätzlich vorsichtig sein sollte, hab ich es wirklich satt, mich für die Fehler einer Politik rechtfertigen zu müssen, für die mein Großvater (den ich übrigens nie kennenlernen konnte) es für nötig erachtete in den Krieg zu ziehen.
Ebenso könnte ich mich auch für die Schlacht im Teutoburger Wald, die Kreuzzüge (ob wohl ich kein Christ bin) und den Postraub von 1875 entschuldigen.
Mache ich aber nicht.
Ich habe das Recht meine Meinung über andere offen kund zu tun und ebenso habe ich das Recht über andere zu urteilen.
Blos weil vor 2 Generationen Fehler gemacht wurden, kann man mir dieses Recht nicht absprechen.
Und wenn ich mir jetzt die Aussagen einer israelischen Regierung anhöre, die schon vom judäischen Weltreich phantasiert und sich dabei rücksichtslos in einem Land breit macht, was ihnen vor 50 Jahren nichtmal ansatzweise zustand, dann sehe ich gefährliche Tendenzen.
Scheinbar liegt es nicht in der Natur des Menschen, aus dem selbst erfahrenen Leid zu lernen, sondern es wird viel lieber auf andere eingeprügelt.
Warum?
Weil es schon immer so war!!
Nunja..
Ich hab mal für das negativste gestimmt ;)..beziehe mich aber auf die regierung..wie viele schon gesagt haben ist das volk im grossen und ganzen eigentlich ganz ok...aber die regierung sollte man an einer eigenen 20 megatonnen nuklearrakete binden und auf die sonne schiessen...die meisten haben nicht mehr hirn als ne qualle (quallen haben kein gehirn :D)...ich mein ja nur..500 milliarden US-Dollar auszugeben..krank...die kaufen damit Stealth-Schiffe und U-Bote..neuste Waffentechnik un dann wollen die mit ihrem raketenschild noch Star Trek nachahmen...mit einem fünftel ihres Rüstungsbudgets könnten man(denk ich) Millionen Menschen auf der Welt das Leben retten..aber die geben es an Sachen wie Computer für Atombombensimulationen aus...naja
dann noch arroganz gegenüber dem internationalen strafgerichtshof....gerade SIE...als selbsternannte Schutzengel der Welt sollten doch eigentlich keine angst haben...oder wissen sie etwa selbst dass sie zusammen mit einigen anderen staaten die topliste der kriegsverbrechen anführen? naja..
Was die Intelligenz der "elite" der USA betrifft...ein freund hat mal mit einem proffessor oder sowas aus den usa geredet und der dachte Holland sei ein enwicklungsland in afrika..naja ein wenig geografie sollte man doch beherrschen..gibt sicher auch helle koepfchen ;)
Und bush kann nicht mal ne brezel essen...und den brasilianischen presidenten fragt er "hat es bei euch auch so viele schwarze?"..
Der IQ von dem liegt aufm Grund des Nordatlantiks..
Fatalist
09.07.2002, 20:13
Original erstellt von Stan
Nunja..
Ich hab mal für das negativste gestimmt ;)..beziehe mich aber auf die regierung..wie viele schon gesagt haben ist das volk im grossen und ganzen eigentlich ganz ok...aber die regierung sollte man an einer eigenen 20 megatonnen nuklearrakete binden und auf die sonne schiessen...die meisten haben nicht mehr hirn als ne qualle (quallen haben kein gehirn :D)...ich mein ja nur..500 milliarden US-Dollar auszugeben..krank...die kaufen damit Stealth-Schiffe und U-Bote..neuste Waffentechnik un dann wollen die mit ihrem raketenschild noch Star Trek nachahmen...mit einem fünftel ihres Rüstungsbudgets könnten man(denk ich) Millionen Menschen auf der Welt das Leben retten..aber die geben es an Sachen wie Computer für Atombombensimulationen aus...naja
dann noch arroganz gegenüber dem internationalen strafgerichtshof....gerade SIE...als selbsternannte Schutzengel der Welt sollten doch eigentlich keine angst haben...oder wissen sie etwa selbst dass sie zusammen mit einigen anderen staaten die topliste der kriegsverbrechen anführen? naja..
Was die Intelligenz der "elite" der USA betrifft...ein freund hat mal mit einem proffessor oder sowas aus den usa geredet und der dachte Holland sei ein enwicklungsland in afrika..naja ein wenig geografie sollte man doch beherrschen..gibt sicher auch helle koepfchen ;)
Und bush kann nicht mal ne brezel essen...und den brasilianischen presidenten fragt er "hat es bei euch auch so viele schwarze?"..
Der IQ von dem liegt aufm Grund des Nordatlantiks..
So wirklich viele Argumente kamen bisher ja nicht. Deshalb vergehe ich mich als erstes mal an diesem Beitrag.
Wer nimmt sich das recht den USA vorschzschreiben für wen und für was die ihr Geld ausgeben? Das gerade die USA ein immenses Sicherheitsbedürfnis hat, zeigte nicht zuletzt der 11.09.2001. Wem dieser ganze technische Schnickschnack den die USA sich anschaffen wollen nicht gefällt, den frage ich, warum er in seinem Zimmer einen sinnlosen PC stehen hat. Schließlich hätte er von dem Geld mit Sicherheit einigen Leuten das Leben retten können.
Die Arroganz gegenüber dem Gerichtshof kann ich auf der einen Seite verstehen. Jeder dahergelaufen Taliban könnte auf einmal US Soldaten wegen angeblicher Kriegsverbrechen vor dieses Gericht zerren.
Die Geschichte mit dem Bekannten der einen kannte, haben wir uns schon vor 20 Jahren in der Grunschule erzählt. Also nichts neues.
George W. Bush ein Mißgeschick vorzuwerfen ist auch ziemlich erbärmlich. Clinton hat da viel gröbere Sachen vorzuweisen und mit ein wenig Mühe ließe sich über jeden Politiker das ein oder andere Mißgeschick berichten.
Nicht zu vergessen das Bildung nichts mit IQ zu hat. Zwar hat es ein Mensch mit hohem IQ leichter sich zu bilden, das war es dann aber auch schon. Das Bush solche Sachen bisher nicht sonderlich interessierten, soll sein Problem sein. Das in Brasilien mehr Farbige leben als in den USA, wußten bis Dato vermutlich die wenigsten hier, da man Südamerika im Allgemeinen mit Latinos verbindet.
Also nicht nur von in den Medien sitzenden roten Schreiberlingen ausgespuckte Phrasen aufgreifen.
Hi
Ich habe ebenfalls für "eher negativ" gestimmt. Mir schmeckt einfach nicht, die USA einen solch großen kulturellen Einfluss auf uns haben.
Mir ist es unverständlich wie sich Leute in meinem Alter (16) jeden scheiß Trend aus den USA anschließen können. Extrem teure Markenklamotten sind nur ein Beispiel.
Die Fastfoodketten die dort schon ihre Kinder fett gemacht haben schwappen auch immermehr zu uns rüber und sorgen hier auch für ein Übergewichtsproblem.(zugegeben ich esse auch gern mal bei Mc... aber eher selten)
Dann erst dieses Rechtsystem. Ich hab schon von Fällen gehört ,wo Leute nur weil sie 68$ geklaut haben lebenslänglich Haft bekommen haben. oh mannomann :rolleyes
Über die Regierung verlier jetzt kein Wort mehr, dazu wurde schon genug gesagt.
Einer der wenigen guten Eigenschaften der USA sind vor allem die Forschung in der Medizin und Technik. :)
mfg Tweaki4k
Fatalist
09.07.2002, 20:57
Original erstellt von Tweaki4k
Hi
Ich habe ebenfalls für "eher negativ" gestimmt. Mir schmeckt einfach nicht, die USA einen solch großen kulturellen Einfluss auf uns haben.
Mir ist es unverständlich wie sich Leute in meinem Alter (16) jeden scheiß Trend aus den USA anschließen können. Extrem teure Markenklamotten sind nur ein Beispiel.
Die Fastfoodketten die dort schon ihre Kinder fett gemacht haben schwappen auch immermehr zu uns rüber und sorgen hier auch für ein Übergewichtsproblem.(zugegeben ich esse auch gern mal bei Mc... aber eher selten)
Dann erst dieses Rechtsystem. Ich hab schon von Fällen gehört ,wo Leute nur weil sie 68$ geklaut haben lebenslänglich Haft bekommen haben. oh mannomann :rolleyes
Über die Regierung verlier jetzt kein Wort mehr, dazu wurde schon genug gesagt.
Einer der wenigen guten Eigenschaften der USA sind vor allem die Forschung in der Medizin und Technik. :)
mfg Tweaki4k
Zugegeben ich mag das Überschwappen der US Fast Food Kultur auch nicht, aber kann man das den USA anlasten? Es wird doch niemand gezwungen bei Mc Dreck und Konsorten zu essen. Vielmehr ist dies ein Problem der zum größten Teil entwurzelten Jugendlichen, die von Hause aus keine anderen Möglichkeiten geboten bekommen. Die kennen halt nur den Müll aus der Glotze und vom Schulhof. Dem sollte entgegengewirkt werden. Die USA können da nicht viel für.
Das Rechtssystem ist in der Tat in einigen Staaten überzogen. Wer 3x erwischt wird, dem blühen selbst bei geringen Deliken drastische Strafen. Aber anderseits ist es ja nicht so das die Leute aus heiterem Himmel überrascht werden. Man hätte sich spätestens nach dem 2x benehmen sollen. Interessanterweise hat man in südlich gelegenen "Kleinstädten" (für US Verhältnisse)kaum Probleme mit gewöhnlicher Straßenkriminalität wie z. B. in liberaleren Gegenden.
Wer nimmt sich das recht den USA vorschzschreiben für wen und für was die ihr Geld ausgeben? Das gerade die USA ein immenses Sicherheitsbedürfnis hat, zeigte nicht zuletzt der 11.09.2001.
Wenn jemand wirklich was sprengen will dann kann man das doch mit einem Stealth-Boot nicht verhindern? Oder denken sie, dass sie dass sie mit ner ganzen technisch perfekt ausgerüsteten Infanterie gegen einen Selbstmordattentäter vorgehen können? wollen sie eine Boeing 757 mit 100 Zivilisten mit einem JSF vom Himmel knallen?
Ich dachte denen ist jedes amerikanische leben unglaublich wervoll? aber eben..auf 1000 afghanen oder iraki mehr oder weniger kommt es nicht drauf an was? (ironie)
Ich denke einfach so sachen wie der 11. September lassen sich auch mit 500 milliarden $ nicht verhindern..ist wohl eher grössenwahn des militärs :D
Vieleicht sollten die mal forschen wieso es leute gibt die mit dem flugzeug in ein hochhaus fliegen oder sich mit nem dynamit-gurt in einen bus setzen...
Ostfriese
09.07.2002, 21:32
Ich denke da ganz genau so wie Stan.
Der Anschlag des 11.Septembers 2001 war logistisch ein Meisterstück und hier waren garantiert keine Idioten am Werke.
Das Militär würde, gesetz dem Fall jemand würde das Trinkwasser einer Metropole wie NY verseuchen, auch nicht das geringste dagegen tun können.
(nur danach humanitäre Hilfe, das ist auch alles)
Und wie gesagt:
Der 11. Sept. zeigt, dass Terror gegen die USA sich NUR auf Zivilisten beschränkt... das Militär spielt da im Moment des Angriffs keine Rolle.
Ich möchte nicht wissen, wie viele "Schläfer" noch unter dem amerikanischen Volk verborgen bleiben.
Sie warten nur auf ihre Stunde.
Wann die ist, dass ist ja nicht zu berechnen.
Irgendwann, wenn wieder mal keiner damit rechnet, dann ist es wieder soweit.
Da hilft die Großkotzigkeit des US-Militärs auch überhaupt nichts.
Eine "freiheitliche Demokratie" kann man, auch wenn sie wehrhaft ist, nicht im Inland gegen fanatische Terroristen verteidigen... schon gar nicht, wenn die Terroristen keine Idioten sind.
Aber:
"God bless, God bless, God bless" bis zum Abwinken und bloß keine höhere Entwicklungshilfe leisten... die USA denken da eh nur von fünf-vor-zwölf bis Mittag!
Fatalist
09.07.2002, 22:16
Original erstellt von Stan
Wenn jemand wirklich was sprengen will dann kann man das doch mit einem Stealth-Boot nicht verhindern? Oder denken sie, dass sie dass sie mit ner ganzen technisch perfekt ausgerüsteten Infanterie gegen einen Selbstmordattentäter vorgehen können? wollen sie eine Boeing 757 mit 100 Zivilisten mit einem JSF vom Himmel knallen?
Ich dachte denen ist jedes amerikanische leben unglaublich wervoll? aber eben..auf 1000 afghanen oder iraki mehr oder weniger kommt es nicht drauf an was? (ironie)
Ich denke einfach so sachen wie der 11. September lassen sich auch mit 500 milliarden $ nicht verhindern..ist wohl eher grössenwahn des militärs :D
Vieleicht sollten die mal forschen wieso es leute gibt die mit dem flugzeug in ein hochhaus fliegen oder sich mit nem dynamit-gurt in einen bus setzen...
Das wird man mit Militär sicher nicht verhindern können. Man hat aber die Möglichkeit darauf miltärisch zu antworten, wie in Afghanistan geschehen. Außerdem ist die terroristische Bedrohung nicht die einzige. Was dnken sie denn warum die USA mit solchen feigen Methoden angegriffen wurden? Würden die in Drahtzieher eine Möglichkeit sehen die USA dirket militärisch anzugreifen, wäre dies wohl schon längst geschehen. Nur durch eine technische militärische Überlegenheit kann man sich wirkungsvoll vor solchen Angriffen schützen.
Das die Militärs in solchen Zeiten die Angst ausnutzen um ihren Etat aufzustocken ist doch selbstverständlich oder wer hier würde eine Gehaltserhöhung ablehen wenn er wüßte die Zeit ist günstig?
Außerdem finden sehr viele ursprünglich für militärische Zwecke entwickelte Dinge früher oder später ihren Weg in Zivilleben. Bestes Beispiel "Internet".
Warum es Leute gibt die sich in die Luft jagen, werden wohl eher die moslemischen Scharfmacher in den Moscheen beantworten können.
Im übrigen. Mischen sich die USA ein, heißt es sie würden ihre Großmachtstellung mißbrauchen. Tun sie dies nicht, werden sie ihrer Großmachtstellung komischweise nicht gerecht. Schon komisch?
Das wird man mit Militär sicher nicht verhindern können. Man hat aber die Möglichkeit darauf miltärisch zu antworten, wie in Afghanistan geschehen. Außerdem ist die terroristische Bedrohung nicht die einzige. Was dnken sie denn warum die USA mit solchen feigen Methoden angegriffen wurden? Würden die in Drahtzieher eine Möglichkeit sehen die USA dirket militärisch anzugreifen, wäre dies wohl schon längst geschehen. Nur durch eine technische militärische Überlegenheit kann man sich wirkungsvoll vor solchen Angriffen schützen.
wieso eigentlich immer militärisch antworten? wer weiss..vieleicht ist es ja der "terrorist" der zurückschlägt...vieleicht wurde seine ganze familie durch einen blindgaenger eines US-Jets getötet..oder weil einer mit seinem jet durch täler saust und ein luftseilbahnkabel kappt und 80 menschen sterben..dann würde denk ich jeder mensch wütend werden..
ich denk die einzige möglichkeit sowas zu verhindern ist es, gar keine bomben fallen zu lassen..
immer mehr aufrüsten ist ja ein teufelskreis..da werden die anderen nur noch "verrückter"....
Bombwurzel
10.07.2002, 06:51
Original erstellt von Fatalist
Wer nimmt sich das recht den USA vorschzschreiben für wen und für was die ihr Geld ausgeben?
Niemand, da hast du wohl Recht.
Aber wenn ich mir ansehen muss mit welcher Vehemenz sich die amerikanische Politik und Wirtschaft gegen schärfere Umweltgesetze wehrt, dann bin ich der Meinung, daß die Prioritäten falsch gesetzt werden.
Ich brauch keinen Planeten vertedigen auf dem es sich nicht mehr lohnt zu leben.
Das gerade die USA ein immenses Sicherheitsbedürfnis hat, zeigte nicht zuletzt der 11.09.2001. Wem dieser ganze technische Schnickschnack den die USA sich anschaffen wollen nicht gefällt, den frage ich, warum er in seinem Zimmer einen sinnlosen PC stehen hat. Schließlich hätte er von dem Geld mit Sicherheit einigen Leuten das Leben retten können.
In meinen Augen ziemlich großer Bockmist.
Alles nur auf den 11.9. schieben ist ziemlich kurzsichtig, findest du nicht? Die USA haben schon vorher immense Summen für Rüstungsprojekte ausgegeben. Die brauchen nicht wirklich einen triftigen Grund. Es scheint ihnen ein Gefühl von Unbesiegbarkeit zu geben. Wie weit es damit her ist, haben ihnen die Taliban am 11.9. gezeigt. Vielleicht sollte man anstatt aufzurüsten mal vorher den Grips einschalten und sich mal intensiver um aussenpolitische Themen kümmern wie Clinton es angefangen hat.
Die Arroganz gegenüber dem Gerichtshof kann ich auf der einen Seite verstehen. Jeder dahergelaufen Taliban könnte auf einmal US Soldaten wegen angeblicher Kriegsverbrechen vor dieses Gericht zerren.
Hallooooo??
Möglicherweise ist dir der Sinn des Gerichtshofes nicht ganz geläufig.
Wenn ein Taliban oder sonst irgendwer berechtigterweise einen amerikanischen Soldaten vor den Gerichtshof zerrt, dann wird er die darauffolgende Strafe ja wohl dann auch verdient haben.
Oder bist du der Meinung, das man bestimmte Menschen besser oder schlechter behandeln sollte als andere?
Genau vor dieser Unabhängigkeit des Gerichtshofes haben die Amis Angst. Weil sie wissen, daß sie ebensoviel Dreck am Stecken haben wie jeder arabische Attentäter.
Die Geschichte mit dem Bekannten der einen kannte, haben wir uns schon vor 20 Jahren in der Grunschule erzählt. Also nichts neues.
Ändert nichts an der Tatsache, daß der Grundtenor der Aussage einen gewissen Wahrheitsgehalt aufweist.
Wenn selbst ein Nachrichtensender wie CNN der amerikanischen Bevölkerung die Tschechei als Schweiz verkauft, ist das schon bedenklich und zeigt eigentlich nur auf, wie wenig sich die USA für den Rest der Welt interresieren.
George W. Bush ein Mißgeschick vorzuwerfen ist auch ziemlich erbärmlich. Clinton hat da viel gröbere Sachen vorzuweisen und mit ein wenig Mühe ließe sich über jeden Politiker das ein oder andere Mißgeschick berichten.
Nicht zu vergessen das Bildung nichts mit IQ zu hat. Zwar hat es ein Mensch mit hohem IQ leichter sich zu bilden, das war es dann aber auch schon. Das Bush solche Sachen bisher nicht sonderlich interessierten, soll sein Problem sein. Das in Brasilien mehr Farbige leben als in den USA, wußten bis Dato vermutlich die wenigsten hier, da man Südamerika im Allgemeinen mit Latinos verbindet.
Als selbsternannter "mächtigster Mann der Welt" sollte er auch eine entsprechende Kompetenz ausstrahlen. Das in Brasilien zum Großteil dunkelhäutige Menschen wohnen und Großbritanien eine Insel im Westen Europas ist weiß hierzulande jedes Kind welches erfolgreich ein paar Geographiestunden absolviert hat.
Und genau an solchen Dummheiten hat sich Busch messen zu lassen.
Dafür, daß er keine Ahnung von Weltpolitik hat, reisst er sein Maul nämlich ganz schön weit auf.
Also nicht nur von in den Medien sitzenden roten Schreiberlingen ausgespuckte Phrasen aufgreifen.
Recht hast du!
Solltest aber auch du dir zu Herzen nehmen.
Glaubst du das wirklich, was du da von dir gibst, Fatalist?
Ich für meinen Teil kann auch sehr gut verstehen, warum die USA eine halbe Billion $ für Rüstung ausgeben, aber ich verurteile in aller Form die Denkweise und die Absichten dahinter.
Es ist also erwiesen, daß das Militär zivile Anschläge eigentlich nicht verhindern kann. Aber es kann hinterher wenigstens Vergeltung üben, nicht wahr? Auge um Auge, Zahn um Zahn - was für eine Haltung ist das denn bitte in einer ach so christlichen Nation?
Das amerikanishe Selbstverständnis, vorgelebt und angekurbelt durch die Politik, ist weiterhin nicht nur das einer Weltmacht, sondern das einer Erstmacht - erst die USA, dann der Rest der Welt. In gesundem Maße steht dieser Egoismus jeder Nation gut an. Niemand verlangt in erster Linie caritativen Eifer. Aber die sorglose Dummheit, in der die USA leben, ist mehr als nur ärgerlich für die Welt, sie ist gefährlich.
All das ist nicht gegen die Amerikaner als Menschen gerichtet, sehr wohl aber gegen die USA als Nation, gegen ihr Selbstverständnis und ihr Auftreten. Ich weiß sehr wohl, daß andere Nationen sich noch dümmer verhalten, aber die USA müssen sich an anderen Maßstäben messen lassen. Sie sind so mächtig, daß sie einfach verantwortungsvoller handeln müssen. Das grenzt an einen kategorischen Imperativ.
olly3052
10.07.2002, 18:02
@ Ostfriese
Der Anschlag des 11.Septembers 2001 war logistisch ein Meisterstück und hier waren garantiert keine Idioten am Werke.
in diesem Zusammenhang von einem logistischen Meisterstück zu sprechen, ist ebenso geschmacklos , wie die Atombombe von Hiroshimo als solches zu bezeichnen. Über 3000 Zivilisten auf einen Schlag auszulöschen ist in meinen Augen schon "schwachsinnig", meinst Du nicht auch?
Wenn das keine Idioten waren, wer ist denn sonst einer?
Und das ein eh schon patriotisches Volk nach so einem Terroranschlag noch näher zusammenrückt, ist ziemlich logisch.
Olly 3052
Ostfriese
10.07.2002, 18:15
Laut dem Duden ist ein Idiot ein "Dummkopf" und ein "schwachsinniger Mensch".
Also kann man demnach nur sagen, dass die Terroristen "halbe" Idioten waren, keinesfalls vollkommene Idioten.
Schwachsinnig waren sie auf alle Fälle, da sie absolut fanatisch waren und nur noch in ihrer Phantasiewelt lebten, die vom Hass gegen die USA erfüllt war.
Dummköpfe waren sie auf keinen Fall, da der eine ja sogar ein ausgezeichneter Student war, und das ganze wirklich "meisterhaft" geplant wurde.
Ich persönlich finde es nicht geschmacklos von einer guten Planung/Logistik zu reden, da dieses der Wahrheit entspricht.
Denn alleine durch Schwachsinn und ohne ein bisschen "Verstand" hätten die Terroristen so etwas niemals in die Tat umsetzen können.
Aber eines sei gesagt, damit mich keiner auslegt:
Ich bin komplett gegen jede Form von Gewalt unter Menschen. Egal ob Terror oder Krieg.
Gruß
Frank
olly3052
10.07.2002, 19:10
einigen wir uns auf halbwegs Schwachsinnige.
Aber in meinen Augen bleibt es extrem geschmacklos hierbei von einem logistischen Meisterwerk zu schreiben, auch wenn es der Wahrheit entspricht, ohne Zweifel!
Außerdem wollte ich Dir keine Gewaltverherrlichung unterstellen, das passt eh nicht zu DeinemTitel;)
Gruß
Olly 3052
Fatalist
10.07.2002, 19:27
Original erstellt von Stan
wieso eigentlich immer militärisch antworten? wer weiss..vieleicht ist es ja der "terrorist" der zurückschlägt...vieleicht wurde seine ganze familie durch einen blindgaenger eines US-Jets getötet..oder weil einer mit seinem jet durch täler saust und ein luftseilbahnkabel kappt und 80 menschen sterben..dann würde denk ich jeder mensch wütend werden..
ich denk die einzige möglichkeit sowas zu verhindern ist es, gar keine bomben fallen zu lassen..
immer mehr aufrüsten ist ja ein teufelskreis..da werden die anderen nur noch "verrückter"....
Irgendwelche Blindgänger und Unfälle allein auf die USA zu münzen, ist wohl vollkommener Schwachsinn. So etwas passiert tagtäglich. Da brauche ich weder Bush noch die USA.
PS: Wer weiß vielleicht wird ja denmächst die Schweiz von russischen Terroristen angegriffen? Haben deren Pannen in der Flugsicherheit doch vermutlich 69 Russen das leben gekostet.
das mit dem flugzeugcrash zu vergleich ist schon ein bisschen komisch...da war ja eigentlich ein einziger verantwortlich..jeder macht mal fehler...aber ich glaube (weiss nicht genau :D) dass da beim militär von vielen etwas entschieden werden muss....dann wäre es ein zufall wenn alle einen fehler machen würden..
dann könnte man ja auch meinen dass der 11. september ein unfall oder "blindgänger" war...und man nicht immer alles auf osama schieben sollte...naja
Ich finds idiotisch um zivilisten zu gefährden, nur weil es in der nähe ein gebaeude hat, das wie eine zentrale des gegners aussieht (meistens sinds ja spitäler, botschaften oder medikamentenhersteller...)..
Fatalist
10.07.2002, 19:58
Original erstellt von Lord Kwuteg
Glaubst du das wirklich, was du da von dir gibst, Fatalist?
Ich für meinen Teil kann auch sehr gut verstehen, warum die USA eine halbe Billion $ für Rüstung ausgeben, aber ich verurteile in aller Form die Denkweise und die Absichten dahinter.
Es ist also erwiesen, daß das Militär zivile Anschläge eigentlich nicht verhindern kann. Aber es kann hinterher wenigstens Vergeltung üben, nicht wahr? Auge um Auge, Zahn um Zahn - was für eine Haltung ist das denn bitte in einer ach so christlichen Nation?
Das amerikanishe Selbstverständnis, vorgelebt und angekurbelt durch die Politik, ist weiterhin nicht nur das einer Weltmacht, sondern das einer Erstmacht - erst die USA, dann der Rest der Welt. In gesundem Maße steht dieser Egoismus jeder Nation gut an. Niemand verlangt in erster Linie caritativen Eifer. Aber die sorglose Dummheit, in der die USA leben, ist mehr als nur ärgerlich für die Welt, sie ist gefährlich.
All das ist nicht gegen die Amerikaner als Menschen gerichtet, sehr wohl aber gegen die USA als Nation, gegen ihr Selbstverständnis und ihr Auftreten. Ich weiß sehr wohl, daß andere Nationen sich noch dümmer verhalten, aber die USA müssen sich an anderen Maßstäben messen lassen. Sie sind so mächtig, daß sie einfach verantwortungsvoller handeln müssen. Das grenzt an einen kategorischen Imperativ.
Warum sollte ich nicht an das glaben was ich von mir gebe?
Es ging ja nicht nur um Vergeltung. Hätten die Amerikaner Vergeltung gewollt, hätten sie einfach Tag u. Nacht ihre B-52 Bomber über Afghanistan kreisen lassen, ohne den Einsatz teurer sogenannter chirogischer Präzisionwaffen (Ja auch ich weiß das es bei deren Einsatz immer wieder zu zivilen Opfern kommt). Ich frage mal anders rum. Verhindert die Polizei Verbrechen? Nicht so wiklich viele. Also wofür dann Polizei? Die Umweltpolitik der USA ist unumstritten nicht gerdade rühmlich. Was nich hier nur störte war, daß alles auf George Bush geschoben wird, nach dem Motto "unter Al Gore" wäre das alles besser gewesen. Auch Bill Clinton hat sich jahrelang keinen Cent um die Umwelt geschert.
Fatalist
10.07.2002, 20:02
Original erstellt von Stan
das mit dem flugzeugcrash zu vergleich ist schon ein bisschen komisch...da war ja eigentlich ein einziger verantwortlich..jeder macht mal fehler...aber ich glaube (weiss nicht genau :D) dass da beim militär von vielen etwas entschieden werden muss....dann wäre es ein zufall wenn alle einen fehler machen würden..
dann könnte man ja auch meinen dass der 11. september ein unfall oder "blindgänger" war...und man nicht immer alles auf osama schieben sollte...naja
Ich finds idiotisch um zivilisten zu gefährden, nur weil es in der nähe ein gebaeude hat, das wie eine zentrale des gegners aussieht (meistens sinds ja spitäler, botschaften oder medikamentenhersteller...)..
Den USA als ganzes die Dummheit eines Piloten anzulasten finde ich da schon eher komisch.
Ja mit Sicherheit war der 11. September auch ein Fluglotsenfehler?!
Tut mir leid aber eine waffe, die zivile opfer fordert, ist doch keine präzisionswaffe...ein gut ausgebildeter infanterist kommt denk ich am nächsten an eine präzisionswaffe heran..aber denen ists lieber wenn ein paar zivilisten draufgehen...wenn um himmelswillen kein amerikanischer soldat dabei stirbt...obwohl es für die eigentlich berufsrisiko ist..
BTW...was heisst chirogisch?
PS: Man lässt "dumme" piloten keine F18 fliegen..und ich denke eher an cruise missiles
Es ist wirklich unglaublich, was hier fuer ein Hass, Amerika entgegenschlaegt, man kann sich wirklich nur noch an den Kopf fassen. Das was noch fehlt ware eine Heiligsprechung von Bin Laden, Hussein, Gaddafi.
Ihr solltet mal ueberlegen, welche Soldaten Ihren Kopf fuer Europa hingehalten haben, waerend Deutsche, Hollaender beim Morden in Bosnien, Serbien zugeschaut haben, haben die Amerikaner/Franzosen und Englaender Ihr Leben riskiert, wer, glaubt Ihr, hat fuer die Deutschen dort die Drecksarbeit gemacht, zB. Minen entschaerfen.
Es ist immer leicht ueber ein anders Volk zu Urteilen und solche Terroranschlaege, wie in Amerika als heroische und logistisch bewunderswerte Tat hinzustellen, waerend man selbst weit vom Schuss ist.
Ich moechte mal sehen, wer als erstes nach Amerika schreit, wenn zB. sowas in Frankfurt, Berlin oder Hamburg passieren wuerde, aber noch ist es nicht ausgestanden, kann alles noch kommen.
Abschliessend, moechte ich nur noch erwaehnen, das genug amerikanische Soldaten gestorben sind um uns von Hitler zu befreien, dank Amerika, haben wir eine Demokratie, wie es unsere Landsleuten im Osten unter den Russen ging, sollte ja gemeinhin bekannt sein.
Fairy
olly3052
10.07.2002, 21:04
so ähnlich sehe ich die Dinge auch!
@ Lord Kwutek,
ich versuchte mir einmal vorzustellen, was passiert wäre,wenn Deutschland den 2. Weltkrieg gewonnen hätte...
Du wärest, ebenso wie ich, nicht in der Lage, Deine freie Meinung in solch einem Forum frei äußern zu können...
Desweiteren könntest Du als Soldat irgendwo jenseits des Urals die Grenzen sichern...
Na gut, wir hatten, dank Marshall, Glück nicht in einen Bauernstaat umgewandelt zu werden.
Das läßt mich nicht in Jubelstürme, ob der jetzigen Bush Politik ausbrechen, doch die USA so zu hinterfragen, wie es hier geschieht ist ....
Fairy, manchmal scheinen die Menschen zu vergessen!
Und (nicht nur Du Lord ist gemeint) würd ich mal gerne wissen, was ihr fühlt, wenn Eure ganze Stadt von "schwachsinnigen" Psychophaten ausgelöscht würde!
Olly 3052
-=|Daywalker|=-
10.07.2002, 21:16
Ich kann mich der Meinung von Olly & Fairy nur anschliessen.
Die USA können (fast) nichts dafür, dass es fanatische Moslems gibt, die (aus welchem Grund auch immer, ich verstehs jedenfalls nicht....) einen riesigen Haß auf die USA haben. Ich habe für neutral gevotet - Ich liebe dieses Land und seine Politik nicht, aber ich kritisiere sie auch nicht, weil ich (fast) keine gerechtfertigten Kritikpunkte an den USA finden kann. Jedes Land hat seine Macken und seine Stärken .... habe aber keine Ahnung, wo unsere Stärken liegen.
:D
mfg,
wauwau
P.S.: Ah,... doch: Wir bauen die besten Autos! :smokin
Ifoundthatfrag
10.07.2002, 22:09
amerika schlägt hier hass entgegen? ablehnung ist wohl das bessere wort.
aber muß ich alle taten amerikas gut heißen nur weil wir ihnen dankbar sein sollten?
@fairy
Ihr solltet mal ueberlegen, welche Soldaten Ihren Kopf fuer Europa hingehalten haben, waerend Deutsche, Hollaender beim Morden in Bosnien, Serbien zugeschaut haben, haben die Amerikaner/Franzosen und Englaender Ihr Leben riskiert, wer, glaubt Ihr, hat fuer die Deutschen dort die Drecksarbeit gemacht, zB. Minen entschaerfen.
wir haben nicht beim morden zu gesehen sondern bei einem krieg. ok das hat beites was miteinander zu tun aber was hat dieser krieg mit deutschland zu tun? ok man darf nicht wegschauen aber ein wenig diplomatie wär vielleicht auch ganz angebracht gewesen.
amerika und damit der rest der welt hat sich auf die seite der uck gestellt und gegen die serben......dabei geht der knflikt ja nicht unbedingt von den serben aus sondern ist eher ein natürlicher konflikt der einfach entstehen mußte in diesen landesgrenzen.
wieso steht milosovic vorm kriegsgericht und kein führer der uck?......die haben wohl keine massaker gemacht?
abgesehen davon haben amerikaner und engländer nicht ihr leben riskiert sondern das land bombartiert und dabei radioaktiv verseucht, was mit sehr geringen risiken für ihr leben verbunden war.......
und sie haben die drecksarbeit gemacht........ich kann mich erinnern wie der amerikanische außenminister sinngemaäß gesagt hat das amerika den krieg geführt hat und deutschland und die anderen staaten sich um den wiederaufbau kümmern sollen.....
das heißt auch das deutsche soldaten minen entschärft haben, nicht amerikaner....
Abschliessend, moechte ich nur noch erwaehnen, das genug amerikanische Soldaten gestorben sind um uns von Hitler zu befreien
ach so ist das........und ich hab schon gedacht amerika hat das gemacht weil deutsche u boote englische passagierschiffe mit ameriaknern an bord versenkt haben, und auch ein klein wenig wegen der wirtschaft.....
aber hier gehts ja eigentlich zu meiner meinung zur usa.....
ich hab eigentlich nichts gegen die usa.....hab daher auch für neutral gestimmt.....
mir fällt nur ein zeitungartikel ein.......a target to good to resist........da mag ein wenig wahrheit dran sein aber es zeigt auch die große selbstverliebtheit und das ist das was mich am meißten stört......
ansonsten sind die leute voll inordnung, besonders die die ich kenne.....
aber es wird immer gesagt das es überall fanatiker gibt.......irgendwie tut sich aber wirklich der eindruck auf das es in amerika ganz besonders viel gibt.......
jkreitz1
10.07.2002, 23:12
OK, ich muß meiner Meinung auch aüßern. Ich bin Amerikaner (es tut mir leid wenn mein Deutsch unlesbar ist) und ich finde es trauig und witzig wieviele Menschen über Amerika sich beklagen. Also, danke Fairy und Olly daß sie Amerika verteidigen haben. Ich gebe zu, daß mein Land nicht perfekt ist und das wir viele Fehler machen. Aber kann man sagen, daß Deutschland ganz perfekt ist?
Was denken ihr über Amerikaner? Sind alle nur Cowboys, oberflächlich, engstirnig, arrogant, und, und, und...?
Ich muß auch fragen für die Leute die "die Amis" kennengelernt haben: "Wo haben sie die kennengelernt? In Deutschland order in Amerika?" Wenn es in Deutschland ist, denke ich von drei typen:
1.) amerikanische Touristen
2.) amerikanische Geschäftsleute
3.) amerikanische Militär
Was sehe ich in gmeinsam? Cowboys? Oberflächlich? Engstirnig? Arrogant? Ich denke es passt.
Ich habe deutsche Touristen in Amerika kennengelernt und die waren unhöflich, arrogant, und engstirnig. Aber ich habe auch Deutschland besucht und habe viele ehrliche, höfliche, und nette Deutschen kennengelernt. Manchmal seiht man nur ein Teil von einem Land und ein Volk. Ich finde es sehr trauig. Viele Amerikaner sind ganz nett, sehr höflich, und würde vieles für andere Leute machen.
Aber das ist nur meiner Meinung. :D
FiReStArTeR
10.07.2002, 23:29
Die USA können (fast) nichts dafür, dass es fanatische Moslems gibt, die (aus welchem Grund auch immer, ich verstehs jedenfalls nicht....) einen riesigen Haß auf die USA haben.
Also dem Ausspruch kann ich nicht wirklich zustimmen, denn die Amis benehmen sich eigentlich fast immer (nach meiner Meinung) wie ein Elefant im Porzellanladen und wieso können sie das überhaupt weil es keinen Gegenpol mehr gibt, aber zurück zu dem sie können nix dafür. Im Golfkrieg z.B. sicher sie haben Hussein zurückgeschlagen aber sie haben sich auch dort fest gesetzt, sie haben ihre Stützpunkte errichtet und werden so schnell auch nicht fort von dort gehen. Bin Laden so hab ich gehört störte es, bzw da hat sein haß begonnen, das sie sich auf heiligem Land befinden und eben noch immer dort sind(Gut wie er darauf reagiert ist verrückt ohne Frage). Der eine wird jetzt sagen es ist ja wichtig das sie dort sind, denn sie halten Saddam zurück, nur jetzt kommt das lustige, wie konnte er überhaupt angreifen??? Nur mit den Waffen die ihm Amerika geliefert hat, damals aber noch zum Kampf gegen den Iran (zu dumm das waffen kein richtiges Verfallsdatum haben). Wieso gegen den Iran, weil der nach der Machtübernahme der Fundamentalisten den Amis nicht mehr sehr gut gesonnen war. Wieso waren sie mit ihnen verfeindet ev. weil sie den Schah unterstützt haben, der seine eigenen Leute verfolgt und unterdrückt hat, den ein Religiöser Fanatiker kann kein zufriedenes Volk aufwiegel?!?! Hm, die Amis haben den Schah nur unterstützt weil er ihnen erlaubt die Ölqullen im Iran auszubeuten. Dabei sollte man denken bei der kurzen Geschichte die die Amis haben kennen sie diese wenigstens, den der Iran weißt für mich einige große Paralellen mit Kuba auf und daraus hätte man lernen können. Mit Gewalt und der Unterstützung von Tyrannen erreicht man nicht viel, außer das sich die ganze Lage verschlimmert (Das einzige mal wo sie mit ihrer Politik halbwegs erfolgreich waren war glaub ich Südkorea).
P.S. Ich will jetzt auch nicht zu negativ sein, die Amis bringen uns sicher auch viel, wie gesagt Forschung, Technik usw. aber in meinen Augen haben sie kein sehr gutes Händchen für die Außenpolitik (das ist mein Hauptkritikpunkt) und unter dieser Regierung noch viel weniger. Wenn ihre Interessen in Gefahr sind, dann werden diese ohne Rücksicht auf Verluste durchgeboxt (Kyoto, Inter. Gerichtshof, Abrüstungsverträge)
Bombwurzel
11.07.2002, 06:52
Original erstellt von Fairy
Ihr solltet mal ueberlegen, welche Soldaten Ihren Kopf fuer Europa hingehalten haben, waerend Deutsche, Hollaender beim Morden in Bosnien, Serbien zugeschaut haben, haben die Amerikaner/Franzosen und Englaender Ihr Leben riskiert, wer, glaubt Ihr, hat fuer die Deutschen dort die Drecksarbeit gemacht, zB. Minen entschaerfen.
An der Entschärfung der Minen waren zum Großteil deutsche Soldaten beteiligt - nur zur Info ;)
Zum Glück verbietet es unser Grundgesetz, an direkten Kampfhandlungen teilzunehmen. Ich finde es gut so. Wenn andere unbedingt den Helden spielen müssen - sollen sie doch.
Hätte die Aussenpolitik aller Länder schon früher die nationalistischen und kriegerischen Tendenzen in den angesprochenen Gebieten erkannt - und die waren zu erkennen, man wollte nur nichts wahr haben - dann wäre ein Militäreinsatz nicht notwendig gewesen.
...dank Amerika, haben wir eine Demokratie
Die Demokratie haben wir sicherlich nicht den Amerikanern zu verdanken. Vielmehr waren es so, daß es bis zum Anfang des 20.Jh. kaum demokratische Staaten auf der Welt gab und sich diese Gesellschaftsform erst langsam durchsetzte. Auch Deutschland "probte" in der "Weimarer Republik" die Demokratie.
wie es unsere Landsleuten im Osten unter den Russen ging, sollte ja gemeinhin bekannt sein.
Frag mal einen Russen, der in seinem Land geblieben ist und versucht dieses Land wieder auf die Beine zu bekommen.
Weisst du welche Meinung in Russland vorherrscht?
"Gorbatschow hat alles kaputt gemacht", sowas erzählt man sich dort und nicht "Juhu, endlich keinen Sozialismus mehr".
Und auch von den Leuten im Osten scheinst du nicht allzuviel zu verstehen.
Von denen die die DDR noch live miterlebt haben, wissen viele die damalige existenzielle Sicherheit zu schätzen.
Wir hatten zwar kaum was, aber das was wir hatten konnten wir uns leisten und wussten, daß wir es uns auch in 10 Jahren noch leisten können. Heute weiß ich nicht mal ob ich morgen noch einen Job habe und ob ich meinen Lebensunterhalt in 10 Jahren noch finanzieren kann.
Was nützt der ganze materielle Überfluss, wenn du wieder nur vor dem Schaufenster stehst und dir die Nase plattdrückst?
Soll ich dir was generelles zu unserer Gesellschaft sagen?
Der ganze Überfluss hat die Leute krank gemacht. Sie haben keinen Blick mehr für das wesentliche. Alles dreht sich nur ums Geld. Hass und Gleichgültigkeit macht sich breit, nur um das zu schützen was man hat. Unnahbar sind alle geworden, igeln sich ein, wollen von dem Elend draussen nichts mehr wissen, aus Angst etwas persönliches von sich preiszugeben, was sie angreifbar machen könnte.
Wenn ich etwas hasse, dann ist es die ganze Art und Weise wie miteinander umgegangen wird. Es könnte auf der Welt so friedlich sein, wenn es kein Geld und keine Religionen mehr gäbe.
Original erstellt von Bombwurzel
An der Entschärfung der Minen waren zum Großteil deutsche Soldaten beteiligt - nur zur Info ;)
Ich rede nicht von der Zeit nach dem 2WK, sondern von Serbien, dort haben Deutsche Soldaten keine Minen entschaerft, sondern nur Minen eingesammelt, die von den Amerikanern,Englaendern und Franzosen entschaerft wurde, auch ne Info ;)
Zum Glück verbietet es unser Grundgesetz, an direkten Kampfhandlungen teilzunehmen. Ich finde es gut so.
Naja, so muessen dann andere Ihren Kopf hinhalten um Unsere Probleme zu loesen, klar ist ja auch besser. Wie gesagt, wir sprechen uns wieder, wen die moslemischen Terroisten in Deutschland einen Anschlag verueben. Eben kam im TV grad eine Meldung, das Sie vorhaben einen Anschlag auf Ostseefaehren zu verueben, mal sehn was es in Deutschland fuer einen Aufschrei gibt, wenn 100erte Deutsche im Meer versenkt werden.
[Hätte die Aussenpolitik aller Länder schon früher die nationalistischen und kriegerischen Tendenzen in den angesprochenen Gebieten erkannt - und die waren zu erkennen, man wollte nur nichts wahr haben - dann wäre ein Militäreinsatz nicht notwendig gewesen.
Sehr richtig, diesmal hast Du dich nicht darauf eingelassen, die Amerikaner als Schuldige hinzustellen, wenn eine Schuld zu suchen ist, dann bei allen Laendern.
Die Demokratie haben wir sicherlich nicht den Amerikanern zu verdanken. Vielmehr waren es so, daß es bis zum Anfang des 20.Jh. kaum demokratische Staaten auf der Welt gab und sich diese Gesellschaftsform erst langsam durchsetzte. Auch Deutschland "probte" in der "Weimarer Republik" die Demokratie.
Das ist nicht richtig, denn nach dem 2WK, wurde es nur durch die Amerikaner ermoeglicht, in Deutschland eine Demokratie aufzubauen, waere es nach den Englaendern zB. gegangen, wuerde Deutschland bis heut noch Besatzungszone sein.
Frag mal einen Russen, der in seinem Land geblieben ist und versucht dieses Land wieder auf die Beine zu bekommen.
Weisst du welche Meinung in Russland vorherrscht?
"Gorbatschow hat alles kaputt gemacht", sowas erzählt man sich dort und nicht "Juhu, endlich keinen Sozialismus mehr"..
Was hat das mit den Amerikanern zu tun, wenn Die Russen nicht in der Lage sind Ihre Probleme in den Griff zu kriegen ?
Und auch von den Leuten im Osten scheinst du nicht allzuviel zu verstehen.
Von denen die die DDR noch live miterlebt haben, wissen viele die damalige existenzielle Sicherheit zu schätzen.
Wir hatten zwar kaum was, aber das was wir hatten konnten wir uns leisten und wussten, daß wir es uns auch in 10 Jahren noch leisten können. Heute weiß ich nicht mal ob ich morgen noch einen Job habe und ob ich meinen Lebensunterhalt in 10 Jahren noch finanzieren kann.
Was nützt der ganze materielle Überfluss, wenn du wieder nur vor dem Schaufenster stehst und dir die Nase plattdrückst?
Nein, kann durchaus sein, das ich von den Leuten im Osten nicht viel verstehe, aber ich habe niemanden gezwungen, zu rufen "Wir sind das Volk", die Mauer haben die leute aus dem Osten eingerissen, warum wohl ? weil Sie Ihre Sicherheit nicht geschaetzt haben ?, wenn es so toll war, warum das dann Alles ? Ich denke mal, das Sie von der Unterdrueckung und Bespitzelung durch eine korrupte Diktatur die Schnauze voll hatten. Ich kann mir nicht vorstellen das die Leute aus dem Osten nur wegen der DM die Wiedervereinigung wollten. Um zum Thema zurueckzukommen, daran waren die Amerikaner gaenzlich unbeteiligt,
Soll ich dir was generelles zu unserer Gesellschaft sagen?
Der ganze Überfluss hat die Leute krank gemacht. Sie haben keinen Blick mehr für das wesentliche. Alles dreht sich nur ums Geld. Hass und Gleichgültigkeit macht sich breit, nur um das zu schützen was man hat. Unnahbar sind alle geworden, igeln sich ein, wollen von dem Elend draussen nichts mehr wissen, aus Angst etwas persönliches von sich preiszugeben, was sie angreifbar machen könnte.
Da stimme ich Dir durchaus zu, aber auch da sind nicht die Amerikaner dran schuld.
Wenn ich etwas hasse, dann ist es die ganze Art und Weise wie miteinander umgegangen wird. Es könnte auf der Welt so friedlich sein, wenn es kein Geld und keine Religionen mehr gäbe.
Tja auch war, aber leider ist es nicht so und wird auch nie so sein. Diese Traeume versuchten schon andere umzusetzen, sind aber gescheitert. Ich erinnere nur an ein Wort von Lenin, um eine ideale Welt zu haben, braucht es den Idealen Menschen...da es den aber nicht gibt, gibt es auch keine Ideale Welt..Menschen sind nunmal Menschen, mit Ihren Staerken und Schwaechen...so war es und so wird es immer sein..wenn etwas veraendert werden sol, dann muessen Wir bei Uns selbst anfangen.
Man muss nur hier im Tread lesen, wie miteinander umgegangen wird, Kritik ist wichtig und erforderlich, aber es muss konstruktive Kritik sein, kein Hass, solange das noch nicht mal im kleinen, wie in einem Forum gelingt, wie soll es da in der weiten Welt anders sein. Ist traurig, aber so ist es.
Abschliessend noch...wenn es einem Volk gut geht, ist es auch bereit caritativ zu sein, an andere zu denken, aber wenn Jeder mit seinem taeglichem Ueberleben zu kaempfen hat, bleibt kaum Zeit an andere zu denken...so ist die Zeit, so ist DER Mensch..fuer Traeume ist im Existenzkampf kaum noch Platz, ich bedauere das, aber so ist es.
Fairy
Booster88
11.07.2002, 08:34
Es klingt vielleicht a bissel platt, aber ich vergleich die Amis immer mit den alten RÖMERN. Denkt mal drüber nach, bevor ihr über diesen Beitrag herzieht! - Ihr werdet verblüfft sein wieviele Parallelen es da gibt!!!!
Ach ja - :D Die Spinnen die Römer!
Original erstellt von Booster88
Es klingt vielleicht a bissel platt, aber ich vergleich die Amis immer mit den alten RÖMERN.
Ja ist ein bischen platt, mit was vergleichst Du die Deutschen ? mit den Hunnen ?
Fairy
Booster88
11.07.2002, 10:15
Ich vergleich die Deutschen mit gar nix!
Ich vergleich das System der Amis mit dem der Römer!
Aber wenn du es unbedingt willst mal eine Parallele:
Den Römern war jedes Mittel recht um einen wirtschaftlichen und militärischen Vorteil zu erlangen! Das tun die Amis auch z.B
Wer glaubt das die Amis aus rein humanitären Gründen Kuwait befreit hat, ist in meiner Meinung ein Illusionist! Denen gings nur ums Geschäft! Die wussten genau (Amiland befand sich zu diesen Zeitpunkt in einer schweren Rezession) wenn wir den Kuwaitis helfen kriegen wir jeden Schuss dreifach vergoldet. Ausserdem ham die hinterher wieder alles was die zusammengebombt ham wieder aufbaun dürfen(gegen gute Bezahlung versteht sich)!
Die Kuwaities hatten ja auch den nötigen finanziellen Background(ÖL) das wussten die Amis genau!! Ausserdem hat man sich so auf Dauer eine militärische Basis auf der arabischen Halbinsel geschaffen!!
Nach dem Golfkrieg war komischerweise nix mehr von der amerikanischen Rezzesion zu spüren!! Die hatten sich gesund Verdient!!
Ich will damit nicht sagen das ich Saddam Hussein unterstütze-
der Mann ist ein Verbrecher, das sei hier ganz klar gesagt, aber der Grund ihn aus Kuwait zu vertreiben war ganz sicher kein Humanitärer.
Noch was -
Das Irakische Volk is den Amis dabei völlig schnuppe! Die ham seit 1990 nix gscheites mehr zu beissen und die medizinische Versorgung is chaotisch!!! Der Grund warum die Amis den Irak
weiter wirtschaftlich sanktionieren ist mit sicherheit nicht Saddam Hussein- den hätten se ja wohl damals kriegen können wenn se gewollt hätten!! Vielmehr, was viele nicht wissen, wollen die Iraker, wenn sie dann mal dürften, ihr Öl nicht mehr in Dollar verkaufen sondern in Euro!!!!!! Und genau das wolln die Amis mit allen ihnen zur verfügung stehenden Mitteln verhindern!!!
Wäre für deren Wirtschaft im Moment eine Katastrophe!
Und noch was
In ex Jugoland ham sich die ne menge Zeit gelassen bis die mal was unternommen haben!! Warum???
1.In Jugoland war für die nix zu holen(in wirtschaftlicher Hinsicht)
2.Die Serben hatten eine sehr gut ausgestattete und ausgebildete Armee(militärisch nix zu gewinnen für Amiland)
3.Erst als die ganzen Grausamkeiten dieses Krieges ans Tageslicht kamen wurde der internationale Druck für die Anerikaner so groß, daß sie handeln mussten -sonst hätten die ihr Gesicht verloren!!!(Is halt so wenn mann Weltpolizei und Welthüter der Moral sein will)
Und was machen se jetzt????
Offensichtlich ham sich auch die Amis in ex Jugoland danebenbenommen! Aber da man moralisch als Weltmoralhüter unantastbar sein will, blockiert man das UNO Mandat in Bosnien damit ihre Solaten nicht vor den internationalen Kriegsverbrecher-Gerichtshof in Den Haag müssen!!!
Die spinnen die Römer!!
PS
Sorry für Rechtschreibfehler
Original erstellt von Booster88
Ich vergleich das System der Amis mit dem der Römer!
Den Römern war jedes Mittel recht um einen wirtschaftlichen und militärischen Vorteil zu erlangen!
Super Vergleich, zeig mir nur ein Land, dem es nicht darum geht.
Warum wirfst Du dasselbe nicht den Chinesen oder Russen vor ? Das Amerika, die von Dir zitierte Weltpolizei ist, haben Sie sich nicht ausgesucht, Amerika wurde oft genug aufgefordert, seiner Stellung als Weltpolizist gerecht zu werden. Ich versteh sowieso diese ganze Theater hier, um Amerika nicht. Die Moerder, Terroristen laufen nicht in USA rum und bedrohen uns, sondern in Laendern wie Irak, Iran usw., das solltest Du auch mal begreifen.
Fairy
Booster88
11.07.2002, 11:11
@Fairy
Die Mörder und Terorristen laufen auch in Amerika herum!!
Nur mit dem Unterschied dass die vom Volk gewählt sind und sich die Freiheit nehmen im sogennanten "Kampf gegen den Terrorismus" völlich legal zu tun was sie grad wollen!!! Überleg vielleicht mal daß es darauf ankommt von welcher Seite man etwas betrachtet!!! Objektivität gigbs dann nämlich net!!
FREIHEIT IST IMMER DIE FREIHEIT DER ANDERSDENKENDEN!!!!
(Rosa Luxenburg)
Booster88
11.07.2002, 11:16
PS
Objektiv beurteilen kann man nur wenn man beide Seiten vorbehaltlos neutral sieht!!! - aber das macht von uns niemand -oder????
FiReStArTeR
11.07.2002, 12:05
Ich bin hier zwar nur ein n00b, aber nach meiner Einschätzung hat der Kollege über mir noch die stichhaltigsten Argumente vorgebracht bzw. mit denen ich am meisten Übereinstimme.
Es geht den Amis nur um wirtschaftliche Interessen wenn sie helfen.
Ostfriese
11.07.2002, 14:02
Ich werde mich hüten die Amerikaner zu "hassen".
Schließlich sind das auch nur Menschen wie du und ich.
Ich selbst habe einige Verwandte in den USA.
Wenn ich mich mit denen über den 11. September unterhalte, so ist jeder einzelne von ihnen anderer Meinung.
Das, was man aber stark heraushört ist, dass Bush die Leute im Land mit Patriotismus speist (so sagte das ein Verwandter selber) und dafür eben Neuverschuldungen (durch Waffenarsenalaufstockung) fördert.
Vor allem stört es gerade die Leute, die sich ein bischen für Politik interesieren, dass ihr Land so gut wie nie einen Konsens eingeht.
Ein Verwandter von mir, der langjährig beim Wall Street Journal arbeitete, sagte sogar, dass es für ihn und auch andere immer mehr bewusst werde, dass die falschen Leute an der Spitze der USA sitzen würden.
Na gut, der eine mag das so sehen, der andere so.
ICH bin auf alle Fälle dieser Meinung:
1. Jeder Staat hat das Ziel Vorteile für sich zu verschaffen. Auch unser Staat denkt so, was ganz natürlich ist.
2. Die USA haben, mehr als jeder andere Staat, die Möglichkeit, ihre Ziele auf zwei Wege zu erreichen:
WEG 1, der Capt. Kirk-Weg: Die Cowboy-Diplomatie. Erst schießen, dann reden.
WEG 2, der Capt. Picard-Weg: Erst verhandeln, dann schießen, falls nötig.
Die Regierung unter Bush demonstriert durch das Besetzen von Spitzenpositionen durch Hardliner (z.B. Rumsfeld, dessen Großeltern ja aus der Nähe von Bremen stammen), was sie für einen Weg einschlagen: den WEG 1.
Das Volk der USA ist durch die zwei großen Parteien gespalten.
So ein 11. September kam ganz gelegen, um es zu vereinen.
Doch allmählich werden die Stimmen der Kritik aus den Reihen der Demokraten auch immer lauter.
USA ist und war politisch schon immer gespalten, wie Nord- und Süddeutschland, wobei es bei uns etwas "harmloser" ist.
Ich könnte jetzt auch weiter machen mit dem gemeinen Pöbel, der eh nur den wählt, der ihm das dickste Geschenk macht, aber das lasse ich lieber, weil ich nicht pauschalisieren möchte.
Ich mag die jetzige Bush-Regierung nicht, wie auch 100 Millionen Amerikaner selber sie kritisieren/nicht mögen.
Vielleicht wird ja bei der nächsten Wahl wieder alles anders...
Meiner Meinung nach sind die USA als Land im nationalen und internationalen Sinne nur so gut wie ihr Präsident (man denken nur mal an Nixon zurück).
Meine Abstimmung habe ich auf das JETZIGE Amerika bezogen, was mich zu einem STARK NEGATIV tendieren ließ.
Das USA der 40er Jahre, das den Faschismus in Europa bekämpft hatte, ist schlicht und einfach NICHT MEHR EXISTENT.
Und noch eines zum Schluß:
Ich denke, wenn es nach dem Willen der Mehrheit des amerikanischen Volkes gegangen wäre, hätte ich mir diesen Thread sparen können, denn dann hätten wir einen Al Gore an der Spitze der Welt gehabt... einen Vernunftsmenschen.
Aber das soll hier nicht wieder in einer Kritik des amerikanischen Wahlsystems enden... die nächste Weltmacht wird sowas besser lösen, dafür anderes schlechter machen, was wir heute noch nicht mal erahnen können.
Gruß
Frank
PS: Ich habe keine Politikwissenschaft studiert, also kann auch alles, was ich hier sage, falsch sein.
Ostfriese
11.07.2002, 14:08
Nach Auswertung von 64 Stimmen bei der Umfrage kam ich auf einen Wert von ca. 2,36 Punkte nach folgendem Schema:
Stark negativ = 1 P
Eher negativ = 2 P
Neutral = 3 P
Eher positiv = 4 P
Stark Positiv = 5 P
D.h. der Durchschnitt der FBler ist der (jetzigen?) Regierung, darum ging es doch wohl (?), EHER NEGATIV zugetan.
Dieses bleibt auch so (2,19 P) wenn ich jede neutrale Stimme als 0 Punkte anrechne.
Original erstellt von Ostfriese
D.h. der Durchschnitt der FBler ist der (jetzigen?) Regierung, darum ging es doch wohl (?), EHER NEGATIV zugetan.
@Ostfriese
Dann haettest Du deine Umfrage auch so stellen sollen und zwar, "wer ist mit der Amerikanischen Regierung nicht einverstanden oder unzufrieden" und nicht, "warum mag ich die Amis nicht", damit beziehst Du dich auf das ganze amerikanische Volk, denk mal drueber nach...
Fairy
Ostfriese
11.07.2002, 16:24
el commandante,
natürlich weiß ich auch, dass die Überschrift *vollkommen idiotisch* gewählt wurde von mir.
Zuviel Grünkohl hatte ich damals gegessen... naja... wat nu?
Werde ich nun erschossen???
Original erstellt von Ostfriese
el commandante,
natürlich weiß ich auch, dass die Überschrift *vollkommen idiotisch* gewählt wurde von mir.
Zuviel Grünkohl hatte ich damals gegessen... naja... wat nu?
Werde ich nun erschossen???
Ich meine damit nur, das durch einen wirklich Themenbezogene Titel des Treads, die ganzen Posts wesentlich konstruktiver geworden waeren und nicht, Leuten die Moeglichkeit gegeben waere Ihren Hass auf das ganze amerikanische Volk hier loszulassen. Ueber die Regierung der USA und Ihre Politik haette man naemlich wirklich fair reden koennen, da waere es dann nicht zu solchen unqualifizierten Ausbruechen gekommen. Du weisst selbst, das wir dieses AntiAmi Gesuelze schon in anderen Treads hatten und nur auf Parolen basierte.
Aber was solls, Du hast deine Umfrage und gut.
Fairy
Ostfriese
11.07.2002, 17:09
Original erstellt von Fairy
Ich meine damit nur, das durch einen wirklich Themenbezogene Titel des Treads, die ganzen Posts wesentlich konstruktiver geworden waeren und nicht, Leuten die Moeglichkeit gegeben waere Ihren Hass auf das ganze amerikanische Volk hier loszulassen. Ueber die Regierung der USA und Ihre Politik haette man naemlich wirklich fair reden koennen, da waere es dann nicht zu solchen unqualifizierten Ausbruechen gekommen. Du weisst selbst, das wir dieses AntiAmi Gesuelze schon in anderen Treads hatten und nur auf Parolen basierte.
Aber was solls, Du hast deine Umfrage und gut.
Fairy
Nun mach mich doch nicht so fertig, *heul*.
Wenn man einmal ein Kind gezeugt und geboren hat, dann kann man das auch schlecht wieder rückgängig machen... man kann höchstens wegrennen, was ich nicht vorhabe.
Aber du hast Recht...: Die Tendenz "Anti-USA" steht, eindeutig.
Dieser Thread ist eben etwas durchwachsen... aber noch einen mache ich nicht auf, obwohl... hmmmm... NEIN... erstmal sollte das genug sein.
guillome
11.07.2002, 18:06
Original erstellt von Fairy
Es ist wirklich unglaublich, was hier fuer ein Hass, Amerika entgegenschlaegt, man kann sich wirklich nur noch an den Kopf fassen. Das was noch fehlt ware eine Heiligsprechung von Bin Laden, Hussein, Gaddafi.
aha....
wessen macht und geld war es denn, welche die sogenannten schurkenstaaten führer bzw top terroristen an die macht gebracht haben?
1. saddam wurde von den amis in den 80er unterstützt um nicht ihre eigenen gi´s gegen den iran stämmen zu müssen. jegliche waffen, geld und vor allem ausbildung wurde dem jetzt so verhassten saddam gegeben!
2. bin laden wurde vom cia ausgebildet und finanziell unterstützt und mit waffen versorgt als mudshahidin kämpfer gegen die ehemalige sowjetunion!
Original erstellt von Fairy
Ihr solltet mal ueberlegen, welche Soldaten Ihren Kopf fuer Europa hingehalten haben, waerend Deutsche, Hollaender beim Morden in Bosnien, Serbien zugeschaut haben, haben die Amerikaner/Franzosen und Englaender Ihr Leben riskiert, wer, glaubt Ihr, hat fuer die Deutschen dort die Drecksarbeit gemacht, zB. Minen entschaerfen.
der fall bosnien ist was ganz anderes. es spielte sich ein krieg vor der türe der nato ab. die amis wollten zuerst gar nicht eingreifen. sie konnten nicht anders der druck innerhalb der nato wurde zu groß. es gab ein un mandat, welches grünes licht gegeben hat.
zugeschaut haben die deutschen sicherlich nicht, die besitzen nämlich ecr tornados die jeglicher technik anderer länder (auch dere der usa) im aufklärungbereich um meilen überlegen sind.
und die minen räumen nicht die amis weg sondern ebenfalls die deutschen, spanier, dänen und was weiss ich noch, die dafür extra spezielle spürpanzer und minen zerstörungs gerät haben.
Original erstellt von Fairy
Es ist immer leicht ueber ein anders Volk zu Urteilen und solche Terroranschlaege, wie in Amerika als heroische und logistisch bewunderswerte Tat hinzustellen, waerend man selbst weit vom Schuss ist.
stimmt sollte man nicht. aber die amis bilden da ein sonderfall warum begründe ich später!
Original erstellt von Fairy
Abschliessend, moechte ich nur noch erwaehnen, das genug amerikanische Soldaten gestorben sind um uns von Hitler zu befreien, dank Amerika, haben wir eine Demokratie, wie es unsere Landsleuten im Osten unter den Russen ging, sollte ja gemeinhin bekannt sein.
das meinst du wirklich nicht ernst, oder?
die amis haben hitler nicht besiegt weil sie gerade lust hatten, sie haben ihn besiegt weil er eine bedrohung für die ganze welt einschließlich ihrer welt war.
und das ist nicht der einzigste grund. die amis haben deutschland nur wieder aufgebaut um ein pufferland dem kommunismus gegenüber zu stellen. stichwort marshall plan!
deutschland war als puffer willkommen. nirgendwo waren mehr atomsprengköpf stationiert als in deutschland. sie haben uns also nicht auf die beine geholfen weil sie lust und laune hatten, sondern aus ihrem eigenen interesse!
weitere punkte:
1. warum hinterlässt die usa immer verbrannte erde? ist euch noch nicht aufgefallen, dass überall wo die amerikaner eingegriffen haben ein total zerüttetes land hinterlassen wird. (afghanistan, irak, iran, honduras, nikaragua, vietnam, somalia, etc.......). als diese länder sind potentielle "schurkenstaaten" in ihrer misslichen lage geprägt durch die usa. keim für terrorismus. menschen ohne zukunft.
warum schickt eine afghanische famile ihre kinder in ein terroristen camp? weil sie nix zum "fressen" haben! keine zukunft nix! die amis sollten lieber für 40 milliarden $ essen und nahrung schicken und schauen das es den leuten wieder gut geht. nur so lässt sich terrorismus im keim ersticken. durch bomben sicherlich nicht!!!!!!!!!!!!!
2. ausstieg aus dem vertrag für umwelt (abgas minderung) kioto. bombwurzel sagte einen schönen satz. warum eine welt verteidigen die ökonomisch am a**** ist?!
3. ausstieg aus dem internationalen gerichtshof für kriegsverbrecher. hätten sie eine weiße weste, müssten sie diesen schritt nicht machen!
fazit aus diesen ganzen punkten ist, dass dieses land nur an ihre dollars denkt. andere leute, menschen sind denen sowas von egal! nur ihr interesse sonst nix. egoismus pur.
anschließend die staaten die sie (durch ihre interessen) ins mittelalter zurückversetzt haben in die steinzeit bomben weil ja der terrorismus dort seinen nährboden hat. anschließen sich wundern weil man so einen krieg nicht gewinnen kann. LOL
und auf der ersten seite wurde differenziert zwischen land menschen und politik.
nur den unterschied zwischen politik und menschen ist mir bei einer so tollen demokratie rätselhaft. man kann nicht sagen die regierung ist allein schuld. es gehörten immer erst menschen dazu die diese regierung bestätig (wählt)! deshalb setze ich beide auf den gleichen nenner! vor allem noch nach den umfragen dass 70% der amis ihren präsidenten toll finden!
Heya
Eh was die Deutschen im Balkan gemacht haben weiss ich nicht genau, aber was in Srebrenica mit den Holländischen Blauhelmtruppen war weiss ich schon genauer.
Ich will nicht sagen dass das helden sind oder so..aber sie haben nicht einfach nur "zugeschaut"..
sie wollten keinen grösseren konflikt verursachen, und haben deswegen bei den ersten angriffen der serben nicht zurückgeschossen. Später wurde dann an der grenze der Stadt ein posten errichtet welcher mit einem ultimatum verbunden war. Wenn die Serben diese Stellung angreifen würden, dann würden massive Luftschläge durch die nato angeordnet...wenig später rückten die serben vor. Die Blauhelme schossen zurück, aber schossen absichtlich nur über die köpfe der feinde hinweg...
Leider ist die ganze Nato sowas von langsam und unpräzise dass es eine ewigkeit dauerte bis was passierte..die jets flogen die ganze zeit ueber dem meer und warteten auf befehle welche aber nicht kamen..am schluss durften zwei niederländische F-16 noch ein paar Panzer der Serben sprengen..aber da wars schon zu spät und sie mussten kapitulieren...was danach mit den moslems passierte war zu dem zeitpunkt nicht mehr zu verhindern..
sicher wurden fehler gemacht..aber sie haben sicher nicht nur "zugeschaut"...
im 2. weltkrieg haben die US-Truppen natürlich einiges geleistet...aber denen alles lob zusprechen? da waren auch noch kanadier, britten, franzosen etc und sicher noch die russen, welche mindestens genausoviel geleistet (leider sind die anfänglich auch dreckig mit den feinden umgegangen...) haben wie die amerikaner....und die flächenbombardements der alliirten waren auch keine heldentat...
aber das war vor mehr als 55 jahren..das kann man doch nicht mehr mit heute vergleichen..
SchinziLord
14.07.2002, 18:02
@ Guillome: wie wahr, wie wahr.
Lest euch mal den Artikel durch, stammt von http://www.sueddeutsche.de/
Leitartikel
Der amerikanische Verrat
Von Stefan Ulrich
(SZ vom 15. Juli 2002) Amerika ist eine große Nation und Europa eine große Idee. Damit dies so bleibt, tut Washington alles, um seine Verbündeten aus der alten Welt klein zu halten. Bill Clinton machte das mit Charme, George W. Bush mit Chuzpe. Im Streit um den Internationalen Strafgerichtshof aber haben die Amerikaner noch eins drauf gesetzt. Sie haben den Europäern nicht nur gezeigt, wo der Hammer hängt, sondern sie nahezu gedemütigt.
Amerika hat die Freiheit verraten
Der so genannte Kompromiss, den der UN-Sicherheitsrat nun mit verlogener Einstimmigkeit beschloss, erlaubt es den EU-Staaten kaum, ihr Gesicht zu wahren. Allen gegenteiligen Beteuerungen aus London, Paris und Brüssel zum Trotz haben sie am Ende kapituliert vor dem brutalen Druck der USA. Doch dieser Sieg hat auch für die USA einen bösen Beigeschmack. Denn Amerika hat in diesem Streit Ideale verraten, die es einst mit dem revolutionären Frankreich teilte und die es groß gemacht haben: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit.
Amerika hat die Freiheit verraten. Es hat den anderen Staaten das Recht genommen, frei miteinander Verträge auszuhandeln. Theoretisch darf jedes Land Verbrechen, die auf seinem Territorium begangen wurden, aburteilen – die USA selbst nehmen sich sogar die Freiheit, ausländische Staatsbürger hinzurichten.
Die 76 Staaten, die das Statut des Weltgerichts bereits ratifizierten, haben ihr Recht zur Strafverfolgung für extreme Ausnahmefälle an einen gemeinsamen Gerichtshof übertragen. Er soll in die Bresche springen, wenn einzelne Nationen nicht mehr die Kraft aufbringen, Völkermörder und Kriegsverbrecher zur Verantwortung zu ziehen.
Amerika hat die Gleicheit verraten
Der „Kompromiss“ im Sicherheitsrat aber bestimmt: Amerikaner sind unter allen Umständen sakrosankt. Dies soll zunächst zwar nur für ein Jahr gelten. Der Rat hat aber bereits seine Absicht verkündet, den Immunitätsbeschluss immer wieder zu verlängern. Die Freiheit der Staaten, Verbrecher zu verfolgen, endet damit, sobald Nordamerikaner betroffen sind.
Amerika hat die Gleichheit verraten. Wenn es um deutsche, japanische, jugoslawische, ruandesische oder kambodschanische Völkermörder ging, förderte Washington verdienstvoller Weise eine internationale Strafjustiz. Die Tribunale von Nürnberg über Tokio und Arusha bis Den Haag belegen dies. Wenn es aber um Amerikaner geht, so gilt: Nichts und niemand darf Hand an sie legen. Über amerikanischen Gerichten soll sich für alle Zeiten nur noch der blaue Himmel wölben.
Amerika hat die Brüderlichkeit verraten
Amerika hat die Brüderlichkeit verraten. Sie gebietet es, mit befreundeten Staaten echte Kompromisse zu suchen. Washington aber hat die Überzeugungen seiner Partner – der Europäer, der Lateinamerikaner, der Kanadier – in den Wind geschlagen. Es hat UN-Friedenseinsätze als Geisel genommen, indem es drohte, die Mandate nur zu verlängern, wenn Amerikaner Immunität bekommen.
Und es hat die Charta der Vereinten Nationen, dieser amerikanischen Schöpfung, verletzt, indem es die Anti-Gerichtshof-Resolution auf Paragrafen stützt, die eine Bedrohung des Weltfriedens voraussetzen. Doch das Völkertribunal bedroht den Frieden nicht.
Die Europäer dürfen nun ihre Wunden lecken. Sie werden, soweit sie – wie die belgische oder die deutsche Regierung – ehrlich sind, ihre Niederlage eingestehen und die Präpotenz der Megamacht beklagen. Doch das führt nicht weiter. Macht setzt sich selbst keine Grenzen; Weltmacht schon gar nicht. Daher wird das Einknicken der Staatenmehrheit vor den Amerikanern im Strafgerichtshof-Streit Washington kaum zu Dankbarkeit und Entgegenkommen in anderen Konflikten bewegen. Im Gegenteil.
Frechheit siegt, und der Sieger nimmt alles
Die Appeasement-Politik von Europa und Co. wird die Falken in Washington bestärken in ihrer Maxime: Frechheit siegt, und der Sieger nimmt alles. Dabei hätte Europa gerade beim Thema Weltgericht den aufrechten Gang lernen können. In kaum einer Frage war Amerika weltweit so isoliert, bei kaum einer Auseinandersetzung sprachen politische Vernunft und Recht so sehr für die Europäer.
Wann, wenn nicht jetzt, hätten sie ihre Emanzipation wagen sollen? Dass sie am Ende – vor allem wegen des Doppelspiels der Briten – scheiterten, macht den Versuch nicht verwerflich. Immerhin hat der Konflikt um das Tribunal ein scharfes Licht auf die Verfassung der Welt zum Beginn des dritten Jahrtausends geworfen.
Amerika verspielt seine innere Größe
Die Szene zeigt eine Supermacht, die rücksichtslos und unkontrolliert ihre eigenen Interessen lebt und dabei Gefahr läuft, zunehmend irrational zu agieren. Die Nebenmächte Russland, China und Indien stehen unschlüssig abseits. Nur Europa könnte den USA zurzeit ein eigenes Ordnungsmodell entgegensetzen und für globalen Pluralismus sorgen.
Doch seine Führungsmächte im Sicherheitsrat haben wieder einmal geschwächelt: Großbritannien? Sonnt sich im Abglanz des neuen Empire in Übersee. Frankreich? Mimt la Grande Nation und kriecht am Ende doch unter der kniehohen Latte hindurch, die Amerika hinhält. Deutschland? Hat das Weltgericht unter den Regierungen Kohl wie Schröder stets mutig gestützt. Doch ohne Sitz und Verantwortung im Sicherheitsrat bellt es sich natürlich leichter. Europa? Verharrt im Zustand der Idee. Und Amerika? Spielt seine Stärke aus und verspielt dabei seine innere Größe.
Wenn man sowas liest, kann ich die Aussagen von Fairy leider nicht nachvollziehen, sorry.
olly3052
14.07.2002, 20:34
in diesem Punkt stimmen wir vollkommen überein. Was sich die USA da herausnimmt ist wirklich hanebüchen.
Zu dieser Politik steht fast das gesamt Amiland, leider!
Mit dieser Haltung verscherzen sich die USA in der gesamten Welt viel Sympathie.
Ich bleibe trotz dieses Umstandes ein kritischer Pro Ami!
Olly 3052
Ich finde es bedenklich, wie das alles in einen Links-Rechts-Streit mündet. Der Einwurf von den "linken Schreiberlingen" (ich weiß jetzt nicht, ob das in diesem Thread war) bezeichnete das deutlich. Die Süddeutsche ist bekanntlich politisch links orientiert und dazu scheint heutzutage eine stark USA-kritische Haltung zu gehören. In der konservativen rechten Presse liest man auf der anderen Seite weiterhin, wie gut die USA vor knapp 60 Jahren zu uns waren - beides ist überhaupt nicht nach meinem Geschmack.
Der Artikel aus der Süddeutschen faßt in diesem Fall meine Überlegungen zusammen, ist aber zu pointiert, streckenweise polemisch. Es grenzt fast an eine Tirade, jedenfalls hat der Verfasser von vornherein im Sinn gehabt, seiner Wut Luft zu machen. Das finde ich nicht gut.
Ebenso finde ich die konservativen Stimmen nicht gut, die bei jeder USA-kritischen Aussage in die Standard-Argumente verfallen, daß es wie ein Schutzreflex wirkt. Ich zähle diese Standards mal auf und beziehe dazu Stellung:
- Die USA sind demokratisch
> Demokratie kann auch schlecht laufen, so wie z.B. in den USA. Stichworte Wahlen, soziale Ungerechtigkeit, Konzernherrschaft, Ghettobildung, Kriminalität. Niemand sagt, daß die USA deswegen eine böse Nation wären, aber ein Musterbeispiel für Demokratie sind sie nicht.
- Die USA haben der Welt (speziell Deutschland) Demokratie gebracht
> Gebracht haben sie dem Rest der Welt meistens Waffen, entweder mit dem Lauf oder dem Griff voran - wie das gemeint ist, mag man sich denken.
Jedenfalls waren das mit der Demokratie - wenn schon - entweder die Griechen oder die Franzosen, eher noch die Leute, die sich jeweils an den schwierigen Aufbau der betreffenden Regierung gemacht haben.
- Die USA haben im 2.WK (selbstlos) Europa befreit
> Sie haben Frankreich und Westdeutschland (zurück-)erobert, aber nicht allein. Warum lobt man nicht die Briten für dieselbe Tat? Nebenbei haben die Russen nicht weniger Verdienst, was auch immer nach dem Krieg passiert sein mag.
- Die USA sind auch nur eine Nation, nicht besser oder schlechter als alle anderen
> Richtig, aber sie selbst sehen das anders. Durch ihre enorme Macht sind sie in der Pflicht, verantwortungsvoll zu handeln - was sie oft nicht tun.
- Die USA haben "ihre" Hälfte Deutschlands aufgebaut, die Sowjets "ihre" nur benutzt
> Beide haben Deutschland benutzt, das bessere Wort wäre "mißbraucht".
Es gibt noch ein paar weitere, aber dieser Beitrag ist schon lang genug. Wichtig ist mir, nicht in die Ecke der dumpfen Anti-Amerikanisten gestellt zu werden, denn da gehöre ich nicht hin. Ich hasse die Amerikaner nicht, nicht einmal Leute wie Bush - aber ich ärgere mich maßlos über die sorglose Dummheit, die sie manchmal an den Tag legen - und da auch wieder speziell George W. Bush.
Original erstellt von Ostfriese
Aber du hast Recht...: Die Tendenz "Anti-USA" steht, eindeutig.
Den Ausdruck "Anti-USA" halte ich für etwas übertrieben. Das klingt so wie Anti-Atomkraft oder sowas.. Wobei die Umfrageergebnisse schon recht eindeutig sind:
58,57% negativ
20,00% positiv
(stand 15.07.2002 1:47Uhr)
Ich würds eher eine "eindeutige Negativtendenz" nennen.
Aber ich finde das fast durchgehend, besonders auf der 3. Seite sehr stichhaltige Argumente genannt wurde, die ein solches Ergebnis erklären, während die Leute, die für "positiv" gestimmt habe doch leichte Schwierigkeiten haben, ihre Wahl zu begründen. Ist zumindest mein Eindruck.
Ich kann mir das nur so erklären, dass viele Leute mit der amerikanischen Lebensweise einfach so ihre Probleme haben.
Es gibt z.B. viele Stämme in Afrika, die eine extrem andere Lebensweise habe als wir.
Aber da dies meistens nur sehr wenige Menschen sind, stört es einen mehr oder weniger nicht.
Auch wenn deren Kulturen und Bräuche noch so anders sind als unsere, sie sind in der Welt eher unbedeutend und haben keinen Einfluss auf uns.
Da aber die USA nunmal eine Weltmacht sind, werden wir auch ständig mit ihrer Lebensweise konfrontiert, was vielen nicht in den Kram passt, zurecht wie ich finde.
Aber jedes Land hat seine Macken, dass sollte jedem klar sein. Nur müssen oft die kleineren Staaten immer unter den Fehlern der größeren leiden.
Warscheinlich gibt es auch in irgendeinem amerikanischen Forum einen Thread, wo über uns diskutiert wird.
mfg Tweaki4k
PS: Ich finds absolut klasse auf welch hohem Niveau man sich hier über solche Themen unterhalten kann, auch wenn die Meinungen oft sehr verschieden sind.
Forumbase 4 Life :daumen
guillome
17.07.2002, 10:43
@lord kwutek
ich denke ich orientier mich mit meiner meinung überhaupt nicht rechts oder links.
ich schaue mir vielmehr die ganzen fakten an die sich in den jahren so angehäuft haben. dabei finde ich das alles wunderbar ins bild passt. die zusammenhänge habe ich oben erläutert.
das problem scheint in meinen augen zu sein, dass viele menschen nicht die jahre hinter dem 11 september sehen. warum ibt es so einen terrorismus gegen die usa? klar ist,dass er 11 september so ziemlich das traurigste war das ich bisher erlebt habe! sowas hat überhaupt kein land der erde verdient.
nur dies ist vielmehr die folge aus umständen,die die amrikaner vor langer zeit selbst geplant und finazilell unterstützt haben. nun bekommen sie, so komisch dies nach dem 11 september klingen mag, ihre quittung dafür, verbrannte erde zu hinterlassen.
@tweaki4k
ich wage zum bezweifeln, dass es in den usa foren gibt die über uns diskutieren. ich war selbst mal dort und was mich schockiert hat war folgendes, dass ausser die die deutsch in der schule sprachen keiner einen plan hatte wo deutschland ist. geschweige denn was dort geht. ich hatte mehr als oft das gefühl (und dies war wirklich ein komisches gefühl) das die überhaupt nichts interessiert was außerhalb ihrer eigenen grenzen von statten geht!
@Guillome
Das mit dem Rechts<>Links Vergleich habe ich auch nur gesagt, weil sich da Fronten bilden. Natürlich gibt es viele Leute, die unabhängig von solchen Fronten sind. Dennoch wäre deine Haltung durchaus politisch links einzuordnen, wenn auch gemäßigt.
ich wage zum bezweifeln, dass es in den usa foren gibt die über uns diskutieren. ich war selbst mal dort und was mich schockiert hat war folgendes, dass ausser die die deutsch in der schule sprachen keiner einen plan hatte wo deutschland ist. geschweige denn was dort geht. ich hatte mehr als oft das gefühl (und dies war wirklich ein komisches gefühl) das die überhaupt nichts interessiert was außerhalb ihrer eigenen grenzen von statten geht!
Genau so sehe ich das auch :)..Den meisten interessierts wahrscheinlich gar nicht was im ausland abgeht..
ausser sie haben aktien oder sonstiges kapital dort..aber sonst ists denen piepegal...die interessieren sich nur dafür wenn sie was davon haben oder sie etwas wollen :)..ich glaub irgendwie nicht dass sie Saddam stürzen wollen um das irakische volk zu schützen :)..wenn das der fall wäre dann würden sie naemlich nicht als erstes wasserversorgungsanlagen verbomben..
Auch find ich es unsinnig, die USA zu loben wegen etwas was sie vor langer Zeit gemacht haben...dann koennte man ihnen ja auch locker den Völkermord an den indianern mit einigen millionen toten zur last legen..
Original erstellt von Lusiman
Ehrlich gesagt war mit die Politik von Clinton lieber als die von Bush. (Deshalb hielt ich auch für Al Gore, der dann wenigstens das ganze von Clinton weitergetragen hätte.)
Ich denke mal das bei den nächsten Wahlen auch wieder Bush gewählt wird, da die Ereignisse vom 11. September die USA zusammengeführt haben.
Ist ja schon klar das Gore in Europa überhaupt kompetenter bei Politikfragen scheint als Bush. Ich will jetzt nicht sagen, dass ich mich nicht über Bushs Entscheidungen und Aussagen aufregen kann, aber man muss eins doch ganz klar hervorheben: Bush regiert nur zum Schein. Die eigentlichen Personen, die das kontrolieren was er wie sagt stehen hinter ihm, er ist nur eine Marionette.
Wie ja so oft von den Republikanern gepreisen ist Bush halt jemand mit dem sich die Amerikaner idnetifizieren können. Am 11. September haben die USA eben so einen Mann gebraucht, Gore wäre !menschlich!viel kälter am 11.September vorbeigekommen. Dadurch hat Bush und somit die Republikaner einen aufschwung bekommen, dernicht unerheblich bei den nächsten Wahlen sein wird ( ich hoffe ja noch, dass dieser patriotismus abklingen wird und die Leute sehen, dass es mit ihrer Wirtschaft auch nicht gerade gut läuft (soweit ich weis jedenfalls)).
@fairy: zu deinen Anspielungen auf Deutschland interne politsche Differencen(falls du die FDP meinst), man kann viel künstlich hochschaukeln, Wahlkampf damit betreiben (SPD!) und die Presse hat mehr davon wenn sie scheiße anstatt die Wahrheit schreibt!
BlackSavage
25.07.2005, 16:50
Ich für meinen teil kann nur sagen: "ich finde es schade das die dümmsten Menschen das schönste Land bekommen haben" "die dümmsten" bezieht sich auf die Amis die, die Native Americans vertrieben haben und es als gerecht empfunden haben, die, die es immer noch als gerecht empfinden und mit Finger auf Deutschland zeigen obwohl sie wissen müssten das WIR nicht die deutschen sind die in den 30er und 40er Jahren verbrechen begangen
Aber du vergisst doch hoffentlich nicht, daß zu jener Zeit die Leute von einem ganz bestimmten Kontinent kamen um die Indianer fast auszurotten, oder?
Ich höre immer die bösen Amerikaner die die Indianer vertrieben haben. Nur das das Menschen waren, die aus dem "sauberen" Europa kamen. Also zumindest in dem Zeitraum, sollte der Europäer lieber ruhig sein.
Denn der Ursprung der heutigen Amerikaner liegt ja wohl in sämtlichen Teilen Europas.
Sicher heute kann man sagen der Amerikaner macht dies und das falsch. Aber zu Zeiten der Indianervertreibung, waren es wohl noch alles echte Europäer.
Letzter Post: 19.07.2002, 11:34
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