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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ist der durchschnittl. Lebensstandard in den USA höher?


Albatroner
13.03.2007, 13:35
Hallo, ich bekomme immer wieder den Eindruck als ob der durchschnittliche Ami einen höheren Lebensstandard hat!

Ist das nur Täuschung, oder kann das auch daran liegen, das Strom, Wasser, Multimediaartikel, Grundstücke, Häuser usw günstiger sind, und man auch mit weniger Bildung mehr erreichen kann (soll jetzt eigentlich keine ANspielung auf dumme Amis sein :D )

Schreibt mal was dazu!

Wenn das Thema schon mal war bitte Link posten, habe nichts gefunden.

Danke
MFG

lufkin
13.03.2007, 13:50
Ich glaub eher das der n ganzes Stück niedriger ist als hier...wenn man sich mal anschaut wie viele Menschen in den USA unterhalb der Armutsgrenze leben oder 3 oder mehr Jobs haben um sie zu erreichen oder ganz knapp zu überschreiten.
Die gibts in Deutschland zwar auch...aber nicht in den Mengen (prozentual an der Gesamtbevölkerung)

Drachton
14.03.2007, 08:24
Ich kann dir dazu nur teilweise zustimmen...
"Vom Tellerwäscher zum Millionär" geht zwar in den USA noch immer, aber Leute die dies schaffen sind sehr rar geworden. Die USA ist nicht mehr das Land der unbegrenzten Möglichkeiten das es vor 20-30Jahren noch war.
Wenn ich mir das marode Gesundheitssystem anschaue, dann bleibt vom Gedanke "höherer Lebensstandard" wohl gar nichts mehr übrig. Wenn du ohne Bares in einem Krankenhaus auftauchst wirst du nicht behandelt usw ... schade das Hollywood das in ihren Serien wie "Emergency Room" nicht mit einbaut.
Vergleiche ich, wieviel Urlaubstage ich habe und manche in den USA, dann tun mir die armen Amis doch etwas Leid, denn die haben manchmal nur 14-21Tage Urlaub im Jahr. Ich weiß jetzt nich wieviel Urlaub ihr habt, aber ich doch viel mehr.
Gerade beim Thema Job sind die Amis doch sehr benachteiligt. Viele haben 2 Jobs (Tag und Nachtarbeit) um sich über Wasser zu halten...

MN_Sascha
14.03.2007, 10:57
Drachton hat schon recht.

Hat man allerdings einen "sicheren" und "guten" Job, ist es von hier aus betrachtet sicherlich höher. Hab mal mit ner Maklerin nen Rundgang durch Orlando gemacht und mir Häuser angeschaut....war schon der Hammer, was man da für kleine Preise bekommt. Im Vergleich zu dem, was ich hier habe bzw. meine Eltern, war das schon ne kleine Villa. Pool und Klima eh Standard, eingezäuntes "Dorf"/Wohngebiet mit Wachmann. Anlage wie im Urlaub + großen Pool und Tennisplatz. Naja....kann man schon als höheren Lebensstandard bezeichnen.

Hat halt alles seine Vor- und Nachteile. ;)

-=Ryo=-
14.03.2007, 12:51
Hallo, ich bekomme immer wieder den Eindruck als ob der durchschnittliche Ami einen höheren Lebensstandard hat!

was interessiert dich eigentlich der durchschnittliche lebensstandard?

Das ist genauso wie durchschnittslohn in einem Land...

Was bringt es dir denn wenn man jetzt 3Kategorien hat

Arm: 1
Mittelstand: 5
Reich: 10

Und somit auf einen Lebensstandard von durchschnittlich 5,3 kommt, aber man selber muss auf Stufe 1 Leben....

Sty!a
14.03.2007, 13:31
Also das mit dem Gesundheitssystem is schon son ding. Man bezahlt allein schon dafür den Behandlungsraum zu betreten, dann bezahlt man noch die Medikamente die in mg! benutzt wurden also genau und pigelich. Da geht schon mal für ne Schnittwunde ungefähr 300 $ drauf. Gesehen bei 30 Days.

Wintermute
14.03.2007, 13:33
Lediglich 5,x% der Amerikaner haben 2 Jobs.

Restaurants, Klamotten usw. sind billiger. Die haben auch nur 8% Sales Tax z.B..
Das wirkt sich schon aus.

//edit:
Es gibt halt keine gesetzliche Versicherung. Alles Privat und Teuer und der Staat übernimmt nur in Notfällen die Kosten derer die es sich nicht leisten können. Hat man einen (durchschnittlichen) Job, kann man sich das aber gut leisten.

Drachton
14.03.2007, 13:51
Lediglich 5,x% der Amerikaner haben 2 Jobs.

sind ca. 12Millionen ... wären an der deutschen Bevölkerung gesehen (ca. 82,5Millionen) fast 15% ... ich nenn das viel :freak2

e-ding
15.03.2007, 10:52
GDP (BIP) Deutschland: ca. 34.000$ pro Kopf/p.a.
GDP (BIP) USA: : ca. 42.000$ pro Kopf/p.a.

Da ist die Einkommensverteilung natürlich nicht berücksichtigt. :(

1. Platz übrigens Luxemburg mit ca: 72.000$ pro Kopf/p.a.

MFG

Relict
15.03.2007, 11:21
Lebensstandard ist wieder so ne relative Geschichte. Im Durchschnitt an der Gesamtbevölkerung wird sich das wohl ggü. uns nicht viel nehmen. Nur dort sind auch die Kluften weitaus höher. Von superreich (Bill Gates & Konsorten) bis superarm (Brücke, brennende Mülltonne, Pappkiste) na ihr wisst schon.

Naja und dann spielen auch noch so Sachen wie Sicherheit, Zufreidenheit und Umfeld für die Lebensgestaltung ne Rolle. Für den einen ist bspw. viel Geld alles, für den anderen zählt soziale Absicherung, Anerkennung und ausgewogenes Umfeld mehr. Harlem und Bronx würde ich sicher nicht für erstrebenswerten Lebensstandard halten. Genausowenig ein billiges Holzhaus, was beim nächsten Tornado oder Orkan fällt. ;)

Ist nunmal auch alles eine Frage der Perspektive bzw. Sichtweise. Bronzemedaillengewinner sind zum Beispiel glücklicher als Silbermedaillengewinner, weil sie sich mit denen vergleichen, die nichts gewonnen haben. Wer Silber gewinnt, ärgert sich, dass es nicht für Gold reichte.

Rein nach Statistiken würde ich nicht gehen. Da fällt zuviel durchs Raster.
Ist wie mit der Kuh, die ertrank, obwohl der See nur durchschnittlich 50 cm tief war. ^^

Von einem besseren Lebenstandard würde ich zb. sprechen, wenn alle Bürger im Land möglichst in allen Belangen lebenswert ungefähr gleichauf und gleichberechtigt liegen, oder anders gesagt, wenn es keine Extreme nach oben oder unten gibt.

qeo
15.03.2007, 11:31
Naja Amiland ...

- supergünstiges Benzin, was zu Spritschleudern hoch zehn führte
- Stromverbrauch bei 6000 kWh pro Familie und Jahr (Deutschland ca. 3500 bis 4000)
- Bildung *nocomment*
- Gesundheitssystem *nocomment*
- Waffengesetz *nocomment*
- dickste Menschen auf der Welt

Wenn du heute in die USA reist, hast du das Gefühl in einem Hochsicherheitstrakt rein zu kommen. Von dir wird alles an Daten erfasst und du wirst 12mal gefragt was du bei denen willst ...

Drachton
15.03.2007, 11:37
Naja Amiland ...

- supergünstiges Benzin, was zu Spritschleudern hoch zehn führte
- ...

öhm was haben günstige Spritpreise mit Lebensstandard zu tun? ... und auch so lass ich das Argument nicht stehen. Ich kann nur sagen das war einmal. In den USA haben die Spritpreise kräftig angezogen auch wenn sie noch unter unserem Niveau sind. Warum präsentieren die Amis auf der Detroit Motorshow viele bis hauptsächlich Sprit sparende Modelle mit neuester Prototypentechnik? GM und Ford gehts im mom mehr als schlecht, die haben es verpennt spritarme Modelle zu bauen, doch solangsam merken die auch wohin der Weg führt ... die einzigen die hier noch groß mit PS-Zahlen kommen sind deutsche Firmen wie Mercedes, BMW und Audi. Daher hoffe ich, dass die Leute mit nem hohen CO² Austoß bald richtig in die Tasche greifen müssen ... ich muss mir bei meinem Auto keine Sorgen machen. Jeder der nen Touareg oder nen Q7 fährt, kann auch mal locker das 3-4fache an Steuern bezahlen, sonst hätt er den Wagen nich

qeo
15.03.2007, 11:43
Eben deswegen!

Die USA haben sich gegen das Kyoto Protokoll ausgesprochen, damit ihre Industrie erstmal so weiter laufen kann. Das deren Autoindustrie den Bach runtergeht ist eine logische Folge, weil andere Hersteller (Europa) hier die Nase vorn haben und weitere andere Hersteller (Toyota) gar Hybridtechniken vorweisen (die in Europa verpannt wurden). Deren Benzinpreise sind zwar erhöht worden, aber verglichen zu dem was wir zahlen ein Witz.

Aber klammern wir das mal aus, dafür zeige ich dick auf "Kathrina" und "New Orleans". Sehr nette Art und Weise des Katastrophenmanagments! Das es da um "Arme" ging, zeigt die Stellung der USA zu ihren Bevölkerungsgruppen.

Zu Tourag, Cayenne, M Klasse ... solche Fahrzeuge sind für OFFROAD konstruiert und als Zielgruppe sind eigentlich Landwirte, Förster etc. angesprochen. Aber leider müssen das die Leute fahren, weil es IN ist. Für solche Fahrzeuge sollte man die "Behinderung des Verkehrs"-Steuer einführen :D

markus1234
15.03.2007, 11:57
Ein Barrel Rohöl braucht etwa 5-7 Tage bis es nach der Gewinnung als Benzin unter der Tanke schwimmt. Wenn das Öl ausgeht, dauerts also maximal ne Woche bis auch Hybridfahrzeuge nutzlos sind (da diese zum Starten noch Benzin benötigen)- und soweit wird es kommen.

Wieso man noch immer nicht auf Wasserstoff setzt ist mir ein komplettes Rätsel, da scheinen die MultiMilliarden-Konzerne wirklich Angst um ihre nicht zu verhindernde Zukunft zu haben. Das geht soweit, dass sämtliche förderungen seitens der Amerikanischen Regierung für alternative Treibstoffe gestrichen wird (BUSH ist Teilinhaber diverser Firmen ...). Im Endeffekt hat das auch auswirkungen auf uns. VW z.B. produziert in Mexico. Und was sollen sie dort produzieren, wenn nicht Autos mit Ottomotoren?

Da gab es doch mal nen Bericht wie förderlich Wasserstoff wäre ... Mit einem kleinen Apparat könnte man Wasserstoff v. Zuhause aus gewinnen - direkt aus dem Wasserhahn.

Ich denke lange wirds nimmer brauchen. Die letzten Erdölvorkommen werden sicherlich vor 2050 leer sein und spätestens dann muss ne Alternative da sein (sollte uns der Treibhauseffekt bis dahin noch nicht heimgesucht haben ;))

mfg,
Markus

qeo
15.03.2007, 12:05
Wenn wir 2050 kein Erdöl mehr haben wird Autofahren das geringste Problem sein.
Kunststoffe, MakeUp, Kerosin, ... 70% von dem was uns umgibt hatte in seinem Produktionszyklus Kontakt mit Erdöl.

Speziell bei Flugzeugen wird das Problem immens sein, denn da gibt es derzeit keine Alternative. Ich denke da an Großraumflugzeuge, nicht an Segelflugzeuge die durchaus mit Solarstrom fliegen können.

Wasserstoff ... solange es nicht wirklich nötig sein wird, wird daraus nichts. Das ist leider das Gesetz dieser Mulitkonzerne.
In Mexiko fahren die meines wissen mit Methanol. Lösung für die Zukunft?

Was weltweit mal geschehen sollte, wäre der BEWUSSTE Umgang mit STROM und TREIBSTOFF. Aber solange hier die Leute mit 2 Tonnen Panzer durch die Gegend fahren und sämtliche Geräte auf Standby laufen, wird sich daran nichts ändern ...

10tacle
15.03.2007, 12:09
Zu Tourag, Cayenne, M Klasse ... solche Fahrzeuge sind für OFFROAD konstruiert und als Zielgruppe sind eigentlich Landwirte, Förster etc. angesprochen. Aber leider müssen das die Leute fahren, weil es IN ist. Für solche Fahrzeuge sollte man die "Behinderung des Verkehrs"-Steuer einführen
Dank der niedrigen Steuer braucht man in Amerika rund 20.000 - 25.000 $ um sich so ein Wagen kaufen zu können, in Deutschland legt man dafür das doppelte auf den Tisch und der Sprit ist sack teuer. Bei uns bekommt man für das Geld nen kleinen Golf und die fahren da mit nem "Panzer" über die Straße.

qeo
15.03.2007, 12:18
Dank der niedrigen Steuer braucht man in Amerika rund 20.000 - 25.000 $ um sich so ein Wagen kaufen zu können, in Deutschland legt man dafür das doppelte auf den Tisch und der Sprit ist sack teuer. Bei uns bekommt man für das Geld nen kleinen Golf und die fahren da mit nem "Panzer" über die Straße.

Ja, aber die Amis fahren diese Fahrzeuge seit Jahrzehnten. Die M Klasse wurde für den US Markt etnwickelt. Dann kam sie nach D. Erst dann folgten die anderen Hersteller.
Ich hab ja nichts dagegen wenn ein Landwirt, Förster oder Bauleiter diese Fahrzeuge fahren, weil sie eben ab und an auf unbefestigte Straßen fahren müssen.
Ich kapiere nur nicht warum manche Leute solche Autos kaufen müssen, nur weil der Nachbar so einen hat. Wie gesagt, solche Fahrzeuge sind IN ... leider.

phil.
15.03.2007, 12:24
Was ist die Steigerung von OffTopic?
Auf eine Frage bzgl. des Lebndstandard in den USA, eine umweltpolitischen Thread über
zukünftige Energieversorgung zu machen.
Entweder kann hier noch jemand etwas zur Frage beisteuern, oder hier ist dicht.

blubberbrause
15.03.2007, 13:05
Ich bin beruflich recht oft in den USA und meiner Ansicht nach kann man, wenn man vom gleichen Beruf ausgeht, mit dem Geld was man dafür in den USA verdient, deutlich besser leben. Das mag sicherlich für nicht alle Bereiche gelten, aber wenn ich den Bereich IT ansetze (Developer, Admin, IT Manager / Director) dann sieht es dort doch deutlich besser aus.

Wintermute
15.03.2007, 15:00
sind ca. 12Millionen ... wären an der deutschen Bevölkerung gesehen (ca. 82,5Millionen) fast 15% ... ich nenn das viel :freak2

Naja, das ist aber kein Vergleich. Nehme ich chinesische Maßstäbe hätten wir hier eine Arbeitslosigkeit von 100% ;)

Ein Kollege von mir arbeitet bei Nvidia und verdient dort ungefähr das Doppelte von dem was er hier für denselben Job bekommen würde.
Allerdings sind die Mieten dort in der Umgebung auch so horrend hoch, das es sich nicht so auswirkt wie man das bei dem Gehalt
eigentlich erwarten würde. Es kommt also auch immer drauf an wo in den Staaten man lebt. Das Teil ist nunmal riesengroß und
die lokalen Unterschiede sind um einiges gravierender als hier in Deutschland.

Dirty_Harry
25.03.2007, 22:29
http://de.wikipedia.org/wiki/Human_Development_Index

da könnt ihr es nachlesen, usa ist um einiges höher als deutschland!
aber deutschland ist doch irgendwie schöner:D

10tacle
26.03.2007, 13:43
aber deutschland ist doch irgendwie schöner
Kannst du das beurteilen, hast du da schon gelebt über Jahre? Jedes Land hat seine Vor- und Nachteile. DAS ultimative Land gibt es wohl leider nicht, ich kann mir aber schon vorstellen das man in Amerika auch ganz gut leben kann, wenn man nicht grad Moslem ist bzw. so aussieht.

OneTimePassword
26.03.2007, 16:29
Ich bin beruflich recht oft in den USA und meiner Ansicht nach kann man, wenn man vom gleichen Beruf ausgeht, mit dem Geld was man dafür in den USA verdient, deutlich besser leben.sehe ich auch so.

aber deutschland ist doch irgendwie schöner:D
:lol ;)

LufthansaPilot
26.03.2007, 23:49
Hallo zusammen!
Naja meine Englisch Lehrerin (Sie war selbst in der US und A meinte dass Dallas voll scheiße sein soll und Chicago voll geil.) sagt, dass man in den US und A zwei Jobs braucht um sich über Wasser zu halten. Aber vor kurzem hab ich so´ne Familie auf Kabel 1 gesehn die in die US und A ausgewandert sind und dort ein super Leben leben. Naja die Kriminalität in den US und A ist verdammt hoch. Deshalb würde ich Deutschland bevorzugen!
Der einzige Grund warum ich in die US und A fliegen würde wäre um die Olsen Zwillinge ;)zu treffen und große Flughäfen zu besuchen!

e-ding
27.03.2007, 04:08
Wenn man einen guten Job findet, gibt es bestimmt schlechtere Plätze, an denen man leben kann.

Dennoch würde ich das deutsche Sozialsystem nicht gegen die "amerikanische Unsicherheit" eintauschen wollen. Und dann auch noch die ganzen religiösen Eiferer. ;)

Relict
27.03.2007, 10:05
Diese Statistiken sind doch Schall und Rauch. Kam gestern erst wieder ein Bericht, wo zunehmend immermehr Amis höchstverschuldet bzw. pleite sind, weil die Banken variable Zinsen in den Krediten festlegen, die aktuell expotenziell ansteigen. Soo boomend ist deren Wirtschaft schon länger nicht mehr, zumindest nicht für den Normalbürger, sprich die Masse. Man zieht auch nicht umsonst hinaus in die weite Welt, um neue Märkte zu ersch(l)iessen. ;)

Fazit: Ich denke es nimmt sich rein vom Lebensstandard nichts. Das eine ist dort günstiger, das andere hier. So verkommene Stadtviertel und Armut wie ich dort schon gesehen habe, habe ich hier noch nicht erlebt. Auch kein Vergleich zu unseren Hartz-IV-lern. ^^
Und an Extremen wie Anteil der Superreichen kann man das sowieso nicht beurteilen, die verfälschen eher noch die Statistiken und die meisten US-TV/Film Produktionen die Realität. ;)

Dirty_Harry
27.03.2007, 21:28
von den krediten habe ich auch schon gehört, solls in england auch geben, da nehmen die leute schnell nen kleinen(bis 5000€) kredit auf, ohne ihn aber zurückzahlen zu können!

das sozialsystem finde ich unter aller sau bei denen! naja und zur kriminalität brauch ich wohl nix zu sagen...

SheepShaver
27.03.2007, 21:42
Wer eine gute Ausbildung hat kann m.A. nach in den USA sehr gut leben, definitiv besser als hier. Meine Schwester und ihr Freund z.B. leben in Baltimore und können sich ohne Probleme ein ziemlich geiles zweistöckiges Haus leisten + einem guten Mittelklassewagen. Hier könnten sie sich max. ne 90 qm Wohnung leisten - ohne Auto.
Das alles erkauft man sich selbstverständlich mit dem erhöhten Risiko, dass es kein staatliches soziales Netz gibt, das einen auffängt, wenn etwas schief läuft. Zum Teil wird das aber auch durch private Organisationen kompensiert.

Snikkers
27.03.2007, 21:43
Hi,

meine Tante wohnt auch in den USA, seit ein paar Jahren, und es stimmt um sich dort ein Mittlklasse Haus leisten zu können und sich nicht nur von Fastfood ernähren will braucht man wirklich 2 Jobs!
Das schlimmste sind die Mieten! Die sind dort sau teuer!

mfg

SheepShaver
27.03.2007, 21:46
@snikkers
Vielleicht in Manhattan mit Blick auf den Central Park. Die USA sind groß, also bitte nicht pauschalisieren. Selbst in New York City gibt es gehobene Wohngegenden mit annehmbaren Mieten.

Wintermute
28.03.2007, 04:14
Ich finds auch komisch das alle meine Freunde und Verwandten aus den USA nur einen Job haben. ;)

LufthansaPilot
30.03.2007, 16:44
Ach ja was ich noch sagen wollte:

Ich war mal vor ein paar Monaten bei der Barmer Krankenversicherung, dort hat man mir und meiner Klasse gesagt , dass Deutschland für sein Versicherungssystem von anderen Nationen beneidet wird(Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Sozialversicherung und was weiß ich was). Vielleicht gehört die USA auch dazu.