Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Landtagswahlen in Hessen & Niedersachsen
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02.02.2003, 18:35
Hallo,
nun kommen die ersten Prognosen der Landtagswahlen in Hessen und Niedersachsen und bis zu den Endergebnissen wird sich ja bekanntermaßen nicht allzuviel ändern. Also ich persönlich denke, daß die meisten Stimmen von Protestwählern abgegeben wurden und nicht wie in den Wahlbüros behauptet wird, die gute Politik von CDU/FDP entscheidend für dieses Wahlergebnis ist. CDU und FDP brüsten sich natürlich jetzt und erklären vor laufenden Kameras wie toll Ihre Politik ist.
Aber auf die unglaublich schlechte Wahlbeteiligung ( in Frankfurt unter 50%!!! ) kommen die Politiker dabei nicht zu sprechen. Die merken glaueb ich gar nicht, daß die Menschen unzufrieden mit der Politik sind, egal welche Partei. Denn offen gesagt glaube ich nicht, daß CDU/FDP auch nur ein bißchen besser sind, als SPD/Grüne. Für die bedeutet ein Wahlsieg immer, daß das Volk für Sie ist und Ihre Arbeit lobt. Die meisten sind doch einfach unglücklich mit der Politik egal welche Partei regiert, oder?
Die momentane Politikverdrossenheit in Deutschland übertrifft doch alles. Es wird leider immer alles schön geredet. Was denkt Ihr über die Wahlen, die Ergebnisse und die Aussagen der Politiker?
Postet Eure Meinung.
MfG
Dark One
02.02.2003, 20:32
BUMMMM! 12,5% minus für SPD
Es war ja abzusehen,denoch hoffe ich,das sich die Wahl nicht kontraproduktiv für
Deutschland auswirkt!
Denn die einen sagen "hü" und die anderen sagen "hop" und schon haben wir Stillstand,und Stillstand bedeutet Rückschritt!
Wurde auch Zeit das ein Signal gesetzt wurde dass es so nicht weiter gehen kann mit der aktuellen Regierung SPD / Grüne wobei mich die Grünen mehr stören (Ökosteuer)
In Niedersachsen hat die CDU nicht durch Wulff, sondern durch die SPD/Grüne gewonnen...
...somit wird der nächste Bundespräsident auch einer von der CDU werden, obwohl Johannes Rau einen guten Job gemacht hat. :(
mfg Tweaki4k
HeimwerkerKönig
02.02.2003, 20:56
Denn offen gesagt glaube ich nicht, daß CDU/FDP auch nur ein bißchen besser sind, als SPD/Grüne. Für die bedeutet ein Wahlsieg immer, daß das Volk für Sie ist und Ihre Arbeit lobt. Die meisten sind doch einfach unglücklich mit der Politik egal welche Partei regiert, oder?
das glaub ich nicht so ganz, denn wenn die cdu nicht besser wäre wären auch die cdu wähler zuhause geblieben.
dieser wahlsieg bedeutet schon irgendwie das das volk für die cdu ist. sonst wären nämlich die potentiellen spd wähler, die offensichtlich nicht gewählt haben zur wahl gegangen und hätten ihre partei unterstützt. haben sie aber nicht, also muss ihnen logischerweise die cdu lieber sein als die spd.
es gilt die alte weisheit: wer nicht wählt, gibt automatisch den "gegner" seine stimme. wenn die spd wähler absichtlich zuhause bleiben, geben sie bewusst der cdu ihre stimme.
was ich damit sagen will:
der wahlsieg bedeutet schon, das das volk für die cdu ist und die cdu zurzeit für besser hält.
Vorallem sollte man nicht vergessen, dass in Hessen alleine 177.000 SPD Wähler aus Protest gegen die eigene Partei nicht wählen gegangen sind. Das hat nichts mit Politikverdrossenheit zu tun. Wenn man der eigenen Partei nicht mehr glaubt/traut und keine andere Partei wählen will bleibt man eben zuhause.
Aber ich finde das Wahlergebnis GEIL.
KOCH FOR BUNDESKANZLER:D
¦square²_¦
02.02.2003, 21:18
@Heimwerkerkönig
Daß das Volk momentan für die CDU ist bezweifle ich gar nicht. Sorry, dann habe ich mich etwas falsch ausgedrückt. Ich möchte damit sagen, daß die Wähler die zur Wahl gegangen sind auf jeden Fall eher für die CDU sind, da auch keine andere Alternative in Deutschland gegeben ist. Die SPD hat viele Fehler gemacht und das ist der Denkzettel. Jedoch denke ich dennoch, daß auch die CDU keine bessere Politik macht, denn eines haben Sie uns lange genug gezeigt, daß Sie auch in der Lage sind viele Fehler zu machen. Ich hoffe, daß Sie es jetzt besser machen, aber das ist eher Wunschdenken, als daß ich wirklich dran glaube.
Und bei einer solch niedrigen Wahlbeteiligung müßte das denen doch auch mal langsam klar werden.
MfG
Original erstellt von GRAKA0815
KOCH FOR BUNDESKANZLER:D
hi
bloss nicht ich mag den kerl nicht und ich glaube auch nicht das der koch für das amt des bundeskanzlers gut währe.
bin ja nicht mal mit dem ergebnis dieser landtagswahl zufrieden und dann noch kanzler würg
Original erstellt von ¦square²_¦
Und bei einer solch niedrigen Wahlbeteiligung müßte das denen doch auch mal langsam klar werden.
MfG
Es ist falsch hier einfach pauschal zu sagen, dass die geringe Wahlbeteiligung in Hessen (64%) etwas mit Politikverdrossenheit zu tun hat.
1.) Die Wahlbeteiligung in Niedersachsen war bei fast 75%
2.) Wie auf HR3 bekannt gegeben, sind in Hessen ca. 177.000 SPD-Wähler aus Protest zur eigenen Partei nicht Wählen gegangen.
3.) Seit bestehen der BRD wüßte ich keine Wahl bei der auch nur einmal eine 9 vorne gestanden hat.
4.) Leben wir heute in einer vollkommen anderen Kultur als noch in den 50er. Geht doch heute mal auf die Straße und fragt die Jugendlichen einmal nach dem Namen des Bundestagspräsidenten. Ich wette das viele noch nicht einmal den Namen vom Bundespräsidenten wissen oder welcher Partei er angehört. Es gibt zunehmend mehr und mehr Leute die absolut kein Interesse an der Politik haben und denen es völlig egal ist wer was macht oder nicht macht.
ja, hast recht!
politikverdrossenheit würde ich das auch nicht nennen.
nur das die cdu alleine regieren kann in hessen ist nicht gerade toll.
noch erzählt er zwar das sie mit der fdp zusammenarbeiten, aber wers glaubt....
golfproll
02.02.2003, 23:36
@GRAKA0815: Du hast mir aus der Seele gesprochen! Danke.
Das Wahlergebnis ist ein TRAUM, besser hätte es kaum noch kommen können.
Gruß
Golfproll
Eine generelle Politikverdroßenheit herrscht in der BRD definitiv. Insbesondere in den letzten Jahren ist sie aufgekommen - verständlicherweise in einem Zuge mit einer lauen Wirtschaftslage und zu wenig Arbeitsplätzen.
Dennoch glaube ich nicht, dass die CDU/CSU irgendetwas besser machen würde. 16 Jahre Kohl zeigen uns, zu was die CDU im Stande ist. Dass die SPD/Grünen auch nicht gerade das Gelbe vom Ei sind, kann man natürlich nicht leugnen. Aber ich würde eher das kleinere Übel wählen, was bei nach wie vor Rot-Grün heisst.
Alles in allem ein wahrlich "schwarzer" Tag für die BRD ^^
¦square²_¦
03.02.2003, 00:50
Original erstellt von GRAKA0815
Es ist falsch hier einfach pauschal zu sagen, dass die geringe Wahlbeteiligung in Hessen (64%) etwas mit Politikverdrossenheit zu tun hat.
4.) Leben wir heute in einer vollkommen anderen Kultur als noch in den 50er. Geht doch heute mal auf die Straße und fragt die Jugendlichen einmal nach dem Namen des Bundestagspräsidenten. Ich wette das viele noch nicht einmal den Namen vom Bundespräsidenten wissen oder welcher Partei er angehört. Es gibt zunehmend mehr und mehr Leute die absolut kein Interesse an der Politik haben und denen es völlig egal ist wer was macht oder nicht macht.
Was Du in 4.) beschreibst ist doch eine Auswirkung von Politikverdrossenheit. Viele, vor allem Jugendliche interessieren sich immer weniger für Politik und deren großer Bedeutung. Natürlich ist das Wahlergebnis durch die große Unzufriedenheit entstanden, aber dennoch erfäht man täglich die fast peinliche Unwissenheit vieler in Sachen Politik. Desinteresse, und die daraus resultierende Unwissenheit, ist ein großer Bestandteil von Politikverdrossenhiet und das gibt es momentan in Deutschland genug. Leider!
Aber ich halte unsere Parteien und deren Politiker (wohlgemerkt nicht alle) für die maßgeblichen Verantwortlichen für die momentane Situation (auch hervorgerufen durch immer wieder auftretende Skandale). Denn dadurch wird Politik ins falsche, nämlich schlechte Licht, gerückt.
Man muß nur einmal die Menschen fragen, was Sie von Poltikern halten, selten etwas positives. Und dadurch bekommt doch Politik einen so schlechten Ruf.
MfG
HeimwerkerKönig
03.02.2003, 00:50
@flexa:
man hört immer "...16 jahre kohl" usw, aber was fandest du eigentlich an kohl schlimmer als an schröder bzw was war an der cdu schlechter als jetzt bei der spd?
also was genau haben uns 16 jahre cdu gezeigt?
ich bin sicher du kannst mir da kein sinnvolles beispiel nennen.
im grossen und ganzen gings damals wirklich jedem besser als jetzt. is halt mal so.
Original erstellt von ¦square²_¦
Was Du in 4.) beschreibst ist doch eine Auswirkung von Politikverdrossenheit. Viele, vor allem Jugendliche interessieren sich immer weniger für Politik und deren großer Bedeutung. Natürlich ist das Wahlergebnis durch die große Unzufriedenheit entstanden, aber dennoch erfäht man täglich die fast peinliche Unwissenheit vieler in Sachen Politik. Desinteresse, und die daraus resultierende Unwissenheit, ist ein großer Bestandteil von Politikverdrossenhiet und das gibt es momentan in Deutschland genug. Leider!
Aber ich halte unsere Parteien und deren Politiker (wohlgemerkt nicht alle) für die maßgeblichen Verantwortlichen für die momentane Situation (auch hervorgerufen durch immer wieder auftretende Skandale). Denn dadurch wird Politik ins falsche, nämlich schlechte Licht, gerückt.
Man muß nur einmal die Menschen fragen, was Sie von Poltikern halten, selten etwas positives. Und dadurch bekommt doch Politik einen so schlechten Ruf.
MfG
Nein, glaube ich definitiv nicht. Desinteresse hat nicht nichts mit Verdrossenheit zu tun. Selbst ein verdrossener Mensch ist politisch immer noch interessiert. Desinteresierte Leute sind es aber definitiv nicht.
Zum einen ist doch bei sehr vielen Jugendlichen der nächste Discobesuch in einer Woche wichtiger als eine Landtagswahl für eine Periode von 5 Jahren.
Auch hat das Desinteresse damit zu tun, das immer weniger Menschen den 2. WK oder deren direkte Folgen miterlebt haben. Für uns ist Demokratie und Freiheit zur Selbstverständlichkeit verkommen.
Den Parteien sterben die Mitglieder weg. Immer weniger Menschen (vorallem Junge) engagieren sich politisch. Es ist vielen schlicht und ergreifend egal.
Original erstellt von HeimwerkerKönig
@flexa:
man hört immer "...16 jahre kohl" usw, aber was fandest du eigentlich an kohl schlimmer als an schröder bzw was war an der cdu schlechter als jetzt bei der spd?
also was genau haben uns 16 jahre cdu gezeigt?
ich bin sicher du kannst mir da kein sinnvolles beispiel nennen.
im grossen und ganzen gings damals wirklich jedem besser als jetzt. is halt mal so.
Nun ja, ein mal ganz vom Spendenskandal abgesehen, hat uns Kohl doch z.B. einen total maroden Haushaltszustand hinterlassen. Diesen versucht die Rot/Grüne Regierung durch, wohlgemerkt relativ, strikte Sparmaßnahmen auszugleichen. Als Beispiele hierfür sind u.a. zu nennen: Ökosteuer und die Steuerreform. Jedoch reicht das nicht aus. Ein guter Ansatz wäre eine Erbschafts- und Einkommenssteuer. Es kann nicht angehen, dass die Reichen immer reicher werden während immer mehr Menschen am Existenzminimum leben.
Rot/Grün hat es im Vergleich zu der Kohlregierung auch deutlich schwerer. Gerade in einer Zeit zu regieren, in der die ohnehin flaue Wirtschaftslage durch Tragödien wie die Anschläge auf das WTC usw. verschlimmert werden, ist sicherlich kein Klacks. Ich glaube, unter Stoiber sehe die Lage auch nicht goldiger aus - in Zeiten wie diesen ist "Opposition-sein" einfach günstiger als regieren.
Original erstellt von Flexa
Nun ja, ein mal ganz vom Spendenskandal abgesehen, hat uns Kohl doch z.B. einen total maroden Haushaltszustand hinterlassen. Diesen versucht die Rot/Grüne Regierung durch, wohlgemerkt relativ, strikte Sparmaßnahmen auszugleichen. Als Beispiele hierfür sind u.a. zu nennen: Ökosteuer und die Steuerreform.
Das ist doch totaler Unsinn. Als Kohl 82 die Regierung übernahm, hatte Schmidt ihm Schulden von ca. 200mrd. DM hinterlassen. 89-90 kam die Wiedervereinigung mit Zahlungen i.H. von 900mrd DM. Bis dahin hatte die BRD Schulden von 300mrd DM. Heißt also, das unter Kohl die Schulden lediglich um 100Mrd. gestiegen sind bis 89/90.
Die anderen 900mrd DM zzgl. der Zinsen bis 98 sind ein Relikt aus der Wiedervereinigung. Hier kann man Kohl wohl kaum den Vorwurf machen Geld zum Fenster herausgeworfen zu haben oder ähnliches.
Ich denke das die Masse der Bevölkerung absolut hinter der Wiedervereinigung steht. Wer nun denkt, dasss es besser gewesen wäre mit der Wiedervereinigung zu warten, der möchte mir bitte vorrechen, was uns eine DDR für weitere 20 - 25 Jahre gekostet hätte.
Wer mit dem Vorwurf der hohen Schulden Kohl und die CDU meint, sollte auch wissen woher die kommen und einen BESSEREN weg vorschlagen wie man eine Wiedervereinigung ohne die hohen Kosten hätte machen können.
WhiteShark
03.02.2003, 13:26
also ich finde das ergebniss einfach nur schrecklich.
selbst im bundestag hätte die cdu das nicht besser hinkeommen als spd/grüne.
ich finds schlimm das die cdu so haushoch gewonnen hat. naja, mit deutschlad gehts halt immer mehr abwärts.
schade schade.
ich will jedenfalls mehr freiheiten und privatsphäre, bzw diese behalten. cdu will aber einen überwachungsstaat (die würden mit sicherheit tcpa voll unterstützten).
naja, auch die cdu hätte die steuern erhöht. anders hätten sie ja schlecht genug geld hereinbekommen.
schade ist aber auch das jedes land steuern für ihre autobahnen nimmt, nur dt net.
und wenn das hanf legal in coffeeshops verkauft werden würden, und sagen wir es pro gramm 1 € steuern gäbe würden auch extrem viele steuern reinkommen.
und genau das versuchen ja die grünen durchzusetzen.
Original erstellt von WhiteShark
also ich finde das ergebniss einfach nur schrecklich.
selbst im bundestag hätte die cdu das nicht besser hinkeommen als spd/grüne.
ich finds schlimm das die cdu so haushoch gewonnen hat. naja, mit deutschlad gehts halt immer mehr abwärts.
schade schade.
ich will jedenfalls mehr freiheiten und privatsphäre, bzw diese behalten. cdu will aber einen überwachungsstaat (die würden mit sicherheit tcpa voll unterstützten).
Ich denke hier liegst Du vollkommen falsch. Noch nie in der BRD war der "Überwachungsstaaat" so perfekt organisiert wie unter Schily. Und wenn Du dir einmal die Mühe machen würdest die Äußerungen von Hernn Schily anzuhören und zu bewerten, dann würde auch Dir angst und bange werden.
Bei wem wurde z.B. die Rasterfahndung wieder eingeführt?
Und was das Bessermachen angeht. Dies ist ja wohl eher hypotetisch. Sie hätte es zumindest anders gemacht. Ich könnte mich heute krumm lachen wenn ich sehe, dass z.B. Pläne der CDU/FDP aus 1996 nun von der SPD auf den Tisch kommen (Gesundheitsreform) welche die damaligen Ministerpräsidenten Eichel (Hessen) Schröder (Niedersachsen) und Lafontaine (Saarland) im Bundesrat abgelehnt hatten.
Das ist doch eine totale Bankrotterklärung der SPD. Die haben keine eigenen Ideen und auch keine eigenen Reformen. Das alles sind CDU/FDP Pläne gewürzt mit Kompromissen an die Gewerkschaften und anderen Interessenverbänden. Schröder ist ja nicht umsonst "Everybodies Darling"
Hi Leutz
Die CDU soll sich nicht so aus dem Fenster lehnen, ohne die Politik in den letzten 3 Monaten von Schröder wäre sie nicht soweit gekommen, ob er wohl was von der Merkel kriegt?
Jetzt wird es wohl so aussehen dass dringende Reformen entweder im Bundestag oder im Bundesrat vollkommen blockiert werden, weil die Parteien grundsätzlich erstmal gegen alles sind was aus dem "gegnerischen" politischen Lager kommt, dann gehts in Vermittlungsausschüße und wird erstmal 2 Jahre lang todgeredet bis der Vorschlag hoffnungslos verspätet kommt. Die Politiker aller Fraktionen sollten mal nachdenken wer ihre Diäten, Dienstwagen, etc. bezahlt.
Die Wahlbeteiligung liegt niedrig weil sich die Bürger nur noch verarscht vorkommen, überall wird gekürzt nur nicht bei denen die die Kohle haben Solange in allen Parteien die Lobbyisten einen starken Stand haben, frei nach dem Motto: du kannst überall kürzen nur nicht bei uns, kommt da nix zustande. Außerdem solange die Wahlversprechen nicht auf einen erfüllbaren Level angepasst werden, wird wohl jede Partei nach einem Untersuchungsausschuß schreien weil die andere angeblich gelogen hat. Dazu schreit auch das Volk es würde verarscht, aber das Volk will verarscht werden, ich erinnere an den Wahlkampf Kohl / Lafontaine. Lafontaine sagte 1990 die deutsche Einheit sei nicht ohne Steuererhöhungen zu finanzieren. Kohl hielt dagegen dass die Steuern nicht erhöht werden. Was passierte, Kohl wurde gewählt und erhöhte munter die Steuern um die Einheit zu finanzieren. Nichts gegen Helmut Kohl und seine Leistungen bei der deutschen Einheit.
Unqualifizierte Äußerungen zum Thema Computerspiele ("Killerspiele") gibt es aus allen Bundesländern und von allen Parteien.
Ich denke eher dass jetzt hier und heute dringend was passieren muß sonst ist Schicht im Schacht für Deutschland. Ich appeliere an alle Politiker, obwohl ich nicht glaube dass Politiker hier etwas lesen, dass man das Parteiengeplänkel über Bord wirft und endlich was tut für die Bevölkerung.
So fertig.
Original erstellt von Creeed
Dazu schreit auch das Volk es würde verarscht, aber das Volk will verarscht werden, ich erinnere an den Wahlkampf Kohl / Lafontaine. Lafontaine sagte 1990 die deutsche Einheit sei nicht ohne Steuererhöhungen zu finanzieren. Kohl hielt dagegen dass die Steuern nicht erhöht werden. Was passierte, Kohl wurde gewählt und erhöhte munter die Steuern um die Einheit zu finanzieren. Nichts gegen Helmut Kohl und seine Leistungen bei der deutschen Einheit.
Auch das ist falsch.
1.) Hat es keine Steuer Deutsche Einheit gegeben.
2.) Wurde lediglich der Solidaritätszuschlag eingeführt und der ist keine Steuer!
Hi Leutz
@GRAKA
Tja, ich möchte nicht wissen welcher steuerbefeuerte Etat da sonst noch geschröpft wurde. Aber es ist in ordnung zu sagen:"Kost nix" und dann sich fleißig neue Finanzierungsmethoden aus den Fingern zu saugen? Da komm ich mir verarscht vor.
Original erstellt von Creeed
Hi Leutz
@GRAKA
Tja, ich möchte nicht wissen welcher steuerbefeuerte Etat da sonst noch geschröpft wurde. Aber es ist in ordnung zu sagen:"Kost nix" und dann sich fleißig neue Finanzierungsmethoden aus den Fingern zu saugen? Da komm ich mir verarscht vor.
Nein, man muß bloß aufhören in die Aussagen der Politiker/innen eigene Wünsche und Vorstellung hinein zu interpretieren.
Zudem ist immer wichtig auf das zu hören was sie nicht sagen. Das ist viel wichtiger als das was sie sagen.
Zitat Hemut Kohl: "Nach der Wiedervereinigung wird es jedem ehem. DDR Bürger besser gehen als vorher"
Hat er damit jedem einen roten Ferrari versprochen? Oder jedem einen Arbeitsplatz? Oder jedem ein Gehalt von DM 5.000,-?
Da nun jetzt jeder ehem. DDR Bürger absolute Reisefreiheit genießt, Meinungsfreiheit genießt und noch viele andere Vorzüge der BRD geht es aus diesem Blickwinkel jedem besser, oder?
Falsch war nicht das was er gesagt hat, sondern lediglich das was andere dort hinein interpretierten.
Desweiteren hat Helmut Kohl nie behauptet das die Wiedervereinigung nichts kosten wird. Er hat lediglich gesagt, das es keine Steuererhöhung zur Finanzierung der Einheit geben wird. Tatsächlich wurde auch nie eine Steuererhöhung mit den Kosten der Einheit gerechtfertigt.
Kaltpresse
03.02.2003, 16:47
Holldrio,
da kann man mal sehen wie bekloppt die deutschen mal wieder sind.
16 Jahre Kohl hat uns die Probleme heute gebracht und nun wählen sie wieder schwarz/gelb (Niedersachsen) und gar ganz schwarz (Hessen)
Ich sag euch das wird nichts gutes .......................:mad
Original erstellt von Kaltpresse
Holldrio,
da kann man mal sehen wie bekloppt die deutschen mal wieder sind.
16 Jahre Kohl hat uns die Probleme heute gebracht und nun wählen sie wieder schwarz/gelb (Niedersachsen) und gar ganz schwarz (Hessen)
Ich sag euch das wird nichts gutes .......................:mad
Welche Probleme? Das Finanzproblem ist längst erklärt. Das Problem in der Gesundheitspolitik ist von der SPD hausgemacht. Die Wirtschaftsflaute in der BRD ist zu einem großen Teil auch von der SPD zu verantworten.
Seit dem 1 Januar zahlen wir
mehr für die Krankenversicherung
mehr für die Rentenversicherung
Der durchschnitts Angestellte hat ca. 100 EURO weniger netto als noch im Dez. in der Tasche! Aber das sind doch nur 50% des Problems. Da die Sozialabgaben ja auch zu 50% von den Unternehmen getragen werden.
Eine Firma mit ca. 600 Beschäftigten hat nun jährlich ca. 750.000 Euro höhere Ausgaben an der Sozialversicherung zu verkraften. Wo wollen die das denn je nach Branche einsparen?
Der Standort Deutschland war noch NIE so unatraktiv wie heute.
Dazu kommt eben nochmal die Erhöhung der Ökosteuer die wir als Bürger und Unternehmer zu zahlen haben. Wo kein Geld ist, kann niemand Geld ausgeben, bzw. dadurch Arbeiter einstellen.
Kaltpresse
03.02.2003, 18:48
Holldrio,
welche Probleme?
Nehmen wir doch mal die Verschuldung die die Deutsche Einheit gekostet hat bzw kostet, das wurde alles auf Pump finanziert und heute tragen wir die Zeche.
WhiteShark
03.02.2003, 18:49
naja, irgendwie muss der staat ja geld einbekommen. und die hohen schulden müssen ja auch bezahlt werden.
also msus man steuern erhöhen. auch die cdu hätte das machen müssen. deren politik hätte im bundestag niemals funktioniert. die wollten ja gleich nochmehr schulden machen, typisch cdu. dann deren einwanderungsgesetz was die durchsetzen wollten. so sinnlos, das bisherige funktioniert einwandfrei.
der spd konnte man in den ersten 4 jahren nichts vorwerfen ausser halt die abreitslosen. aber auch das wäre unter cdu regierung nicht anders gewesen.
naja, hoffentlich werden die 5 jahre unter schwarz/gelb in hessen net so schlimm.
Also die ersten 5 Jahre von Koch waren nicht schlimm(ganz im Gegenteil), warum sollten also die nächsten 5 Jahre schlimm werden. Es gibt mehr Polizisten als unter der roten Regierung und es gibt mehr Lehrer als unter der ehem. roten Regierung.
Und Kohl bzw. der CDU die Schulden für die Wiedervereinigung vorzuwerfen ist meiner Meinung nach grober Schwachfug.
Wer dagegen ist/war, ist auch gegen die Wiedervereinigung. nur wird es hierfür KEINE Mehrheit in der Bevölkerung geben. Man kann nun einmal nicht das Mehl im Mund behalten wollen und Pfeifen.
Was haben wir denn in den ersten vier Jahren der SPD gesehen? Das EINZIGE langfristige Projekt das verwirklicht wurde bzw. ÜBERHAUPT von denen in Angriff genommen wurde war der Atomaustieg. Und der kam noch von den Grünen.
Fällt irgendjemandem sonst noch ein LANGFRISTIGES Ziel ein? Das Eichel den Haushalt bis 2006 saniert haben will glaubt KEINE Sau mehr. Noch nicht einmal er selbst auch wenn er es jeden Tag aufs neue predigt. Zudem wäre dies lediglich ein mittelfristiges Projekt. Der Kanzler welcher an der Arbeitslosenzahl gemessen werden wollte schämte sich seiner Worte nicht und stellte sich erneut zur Wahl. Konnte man ja auch alles schön auf den 11.09.01 schieben, obwohl weder die Zahlen vorher noch nachher rosig ausgesehen haben. Nicht EINMAL hat Eichel im Wirtschaftswachstum recht behalten. Wäre die Oder - Katstrophe nicht gewesen, (und evtl. die Angstmacherei mit dem Irakkrieg) hätten wir heute 100%ig eine andere Regierung. Was gestern passiert ist, sollte eigentlich schon am 22.09.02 passieren.
Was nun? Der Kanzler ist nun auf gedeih und verderb der Opposition ausgeliefert. Wenn er nur eine Sekunde Rückgrat zeigen würde, hätte er Neuwahlen angeordnet oder aber zumindest nun eine große Koalition angestrebt.
Er hat 100%ig nicht mehr das Vertrauen der Bevölkerung. (Von einzelnen einmal abgesehen.)
WhiteShark
03.02.2003, 22:57
@graka:
erklär mir was und wie die cdu das anders gemacht hätte als die spd/grüne!
das würde mich von dir echt wahnsinnig interessieren.
die arbeitslosen hätten die auch net senken können (genausowenig wie es stoibers verdienst in bayern war mit den arbeitslosen).
und du meinst es gibt mehr polizisten in hessen, naja, ich sag ja das die cdu nen überwachungsstaat will, dazu sag ich weiters nichts.
und was haben wir sinnvolles in den 16jahren cdu gesehen ???
ich glaube nicht das des irgendwas mit der oder zutun hatte das viele die spd gewählt hatten. die hätten sie ohnehin gewählt.
zudem hat die spd imho nur stimmen verloren weil viele eben statt spd die grünen gewählt haben (um das bündniss zu waren), und es manche gab die nur sahen das sich die arbeitslosenzahlen kaum verbessert haben, und die cdu wählen.
übrigens, könnte man schon ab 16 wählen würde die spd viel viel mehr stimmen erhalten!
die wiedervereinigung ist zwar schön und gut, aber wäre die nicht gewesen, oder nicht so plötzlich, dann wäre vieles besser, da weniger schulden (=weniger steuern).
spd muss nunmal die steuern erhöhen um die schulden zu bezahlen, cdu würde/müsste dasselbe tun. aber diejenigen die jetzt die cdu wählen (und vorher spd wähler waren) können halt nicht sehen was es in zukunft dadurch bringen wird.
wenn wir erstmal weniger verschuldet sind können die steuern auch wieder gesenkt werden. ich hoffe das die spd im bundestag auch in 4 jahren wieder die wahl gewinnt!
@WhiteShark
Die CDU hatte gerade in den 90érn keine Mehrheit im Bundesrat. Was eine Blockadepolitik ist haben die unter Lafontaine zu spüren bekommen. Wichtige Änderungen konnten damals nicht durchgeführt werden. Wie schon oben geschrieben, hatte die CDU in 1996 versucht die Gesundheitsreform inkl. der Positivliste durch den Bundesrat zu bekommen. Fazit: ABGELEHNT
7 Jahre später bringt die SPD genau diese notwendige Verbesserung selbst als Gesetzentwurf ein.
1998 hatte die SPD nach Übernahme der Regierung sofort die Medikamentmittelbudgetierung aufgehoben. Fazit: Sofort stiegen die Ausgaben wieder für Medikamente von mehr als 2mrd DM.
So, und nun müssen die Krankenkassen einmal wieder die Beiträge erhöhen. Und wenn man nur ein klein wenig was von BWL versteht, weiß man das dies GIFT für die Konjunktur ist. Die SPD ändert nun Dinge, die seit 7 - 9 Jahren schon längst hätten geändert sein können. Das ist es was ich ihnen maßgeblich vorwerfe.
Hieran sieht man doch, dass die keine eigenen Rezepte haben. Jeden Tag erzählt ein anderer irgendetwas anderes wo sofort ein anderer wieder etwas anderes erzählt. Die rennen da oben rum wie ein Huhn ohne Kopf.
Die SPD hat auch so gut wie keine Stimmen an die Grünen verloren.
1.) Sind viele SPD-Wähler erst gar nicht Wählen gegangen.
2.) War der Zuwachs der Grünen in Niedersachsen lediglich 0,3%
3.) Der Zuwachs der Grünen in Hessen von knapp 3% läßt sich wie folgt erklären:
Zuwächse wurde durch die Gebiete erreicht die:
a) Im Ausbaugebiet des Frankfurter Flughafens liegen (direkt durch Ausbau betroffen bzw. durch späteren Fluglärm)
b) Im Ausbaugebiet der ICE-Bahnstrecke Köln-Frankfurt liegen (es gibt mehrere Wahlkreise die für einen Ausbau in Frage kommen)
Der Großraum Frankfurt macht fast 25% der Bevölkerung Hessens aus = ca. 25% der Wahlberechtigten!
WhiteShark
04.02.2003, 16:08
Naja, gut da kann ich dir recht geben (bzw gehen mir die argumente aus :-)).
Allerdings möchte ich nicht das die CDU in DT regiert. gründ kann ich jetzt dazu net nennen, weil ich gleich los muss (in -5min).
zudem stimmenverlust an grüne meinte ich nicht bei diesen wahlen, sondern bei den bundestagswahlen.
Nur um noch einmal etwas klar zustellen.
Bis 1998 war ich ein Fan von Schröder. Ich bin zwar schon seit den 80er Mitglied in der CDU, trotzdem war ich immer von Schröder dem Ministerpräsidenten fasziniert.
Doch schaut euch einmal Schröder den Ministerpräsidenten an und dann schaut euch bitte Schröder den Bundeskanzler an. Er ist doch, wenn ihr ehrlich seid, nur noch ein Schatten seiner selbst.
Was hatte der als Ministerpräsident schelte von der SPD bezogen obwohl er erfolgreich war. 1994 hatte man ihn nicht als Kanidat aufgestellt weil die Linke in der SPD unter Lafontaine einfach zu stark war. Schröder war für mich immer eine Art von Helmut Schmidt. Beide mußten morgens nach dem Aufstehen erst einmal in das Parteibuch schauen um selbst zu glauben das sie in der SPD sind und nicht in der CDU.
In der Wirtschaftspolitik waren beide der CDU näher als der SPD.
Doch nachdem sich Schröder 1998 zu so einem Weichei (Everybodies Darling)entwickelt hatte, hat er auch JEDE Symphatie bei mir verloren.
Wer die Medien verfolgt wird merken, dass Herr Schilly diese Maßnahmen zur Früherkennung von Terrorzellen und der Verhinderung weiterer Anschläge, ergriffen hat.
Ich kenne keine genauen Zahlen, doch was man so kurz nach den Wahlen `98 mitbekommen hat, ließ darauf schließen dass die Regierung Kohl ein riesiges Loch hinterlaßen hat. Und das sicherlich nicht nur aufgrund der Wiedervereinigung.
Allein der Umstand das Kohl Geld von einem Waffenschieber kassierte macht ihn jawohl zu einem .... ich spar mir das Wort :)
Original erstellt von Flexa
Allein der Umstand das Kohl Geld von einem Waffenschieber kassierte macht ihn jawohl zu einem .... ich spar mir das Wort :)
Da Kohl NIE die Namen oder Organisationen der Spender genannt hat, ist dies ja wohl pure Unterstellung ohne Beweise.
Stimmt, das wird man ihm nicht nachweisen können. Sein Schweigen fällt damit aber auch nicht in die Kategorie ruhmreich und schon gar nicht unter Gesetzeskonformität. Der "Dicke" wird schon seine Gründe gehabt haben die Namen nicht zu nennen, und damit meine ich nicht nur sein angebliches Versprechen dies nicht zu tun. Ehre und Moral scheinen für diesen Mann ja jegliche Bedeutung verloren zu haben, und sowas war mal Bundeskanzler.
Eine Verbindung zwischen Schreiber und Kohl wurde zu 99% durch den Ausschuss der Parteien bewiesen. Verbindungen zu Großkonzernen wie z.B. die Tankstellenkette "ELF" konnte nicht komplett bewiesen werden, da u.a. Stasi-Akten als Beweismaterial nicht zulässig sind/waren.
Egal ob er Namen genannt hat oder nicht: Das er illegale Spenden gg. gewiße Gefälligkeiten kassiert hat, ist nicht zu leugnen.
Das diese Spenden aber nie seine Entscheidung oder die der Regierung beeinflußt haben, hat aber auch der Untersuchungsausschuß zugegeben!
Original erstellt von GRAKA0815
Das diese Spenden aber nie seine Entscheidung oder die der Regierung beeinflußt haben, hat aber auch der Untersuchungsausschuß zugegeben!
Ganz im Gegensatz zu der offenbar vollständig in Vergessenheit geratenen Parteispendenaffäre der SPD in Nordrhein-Westfalen, bei der sich diverse SPD-Granden für ihre Entscheidungen - z.B. öffentliche Aufträge - gezielt haben schmieren lassen. Imho muß man schon ganz schön blind auf dem linken Auge sein, wenn man illegale Parteienfinanierung schlimmer bewertet als offensichtliche Korruption.
Zur befürchteten Bundestagsblockade: Warum soll die denn jetzt auf einmal passieren, wo CDU/CSU und FDP auch schon vor den beiden jüngsten Landtagswahlen die Mehrheit im Bundesrat hatten und eben nicht blockiert haben? Wiederum im Gegensatz zur SPD unter Lafontaine in den Jahren vor 1998.
Ciao, Tiguar
Hallo Freunde,
Ahwas, der wird das Geld als führender Mann Deutschlands sicherlich nicht einfach aus Nettigkeit gekriegt haben, da seid ihr ein bisserl blauäugig.
Gut, dass die SPD auch kassiert hat, is sicherlich war, aber noch wurde Schröder nichts in der Hinsicht nachgewiesen.
Und mal ehrlich: Welche Partei bezieht solche Spenden auf Kommunenebene net?! Siehe FDP - Möllemann. PDS bestimmt auch, Grüne...naja, kA
Was Spenden angeht, da werden SPD-Anhänger immer die CDU verteufeln und CDU-Anhänger immer die SPD verteufeln. Ich hatte eine zeitlang ein Restvertrauen in die SPD, aber das nutzt sich derzeit endgültig ab.
Zurück bleibt bei mir nur die Überzeugung, daß Demokratie nicht funktioniert...
¦square²_¦
06.02.2003, 06:42
Demokratie funktioniert sehr wohl und ist auch die einzig richtige Form für einen Staat.
Das alle Parteien Ihre Skandale haben ist auch klar, selbst wenn Sie noch nicht rausgekommen sind. Wer das bezweifelt ist sehr naiv. Überall werden Fehler gemacht, es sind ja auch alles nur Menschen. Aber ich denke, nachdem Sie jetzt gesehen haben wie schädlich ein solcher Skandal für die Partei ist werden die sich das gut überlegen, ob Sie das nächste Mal die Spenden nicht lieber angeben.
Meiner Meinung nach sind Poltiker und Parteien viel zu arrogant und ignorant gegenüber Ihren politischen Gegnern. Die sind sich oft viel zu stolz bei einer guten Vorlage einer anderen Partei, denen auch zuzustimmen. Erstmal immer blockieren. Das ist doch das Motto mittlerweile geworden.
Die müßten einfach besser zusammenarbeiten, dann würde es Deutschland auch besser gehen und das Volk wäre auch nicht so enttäuscht von der Politik.
Das Volk ist sehr wohl in der Lage zu unterscheiden, wie gut Politiker Ihre Arbeit erledigen und müssen nicht angelogen werden, um Wählerstimmen zu ergattern.
Ein bißchen mehr Ehrlichkeit und die Wiedererlangung der Erkenntnis was für einen ehrwürdiger und vertraunsvoller Beruf Politiker ist, würde denen doch recht gut tun.
MfG
Hallo Freunde,
Demokratie ist sicher nich perfekt. Aber nennt mir mal ne perfektere Alternative?! :o
Zur Zeit und vorallem unter den zur zeitigen Problemen, halte ich eine große Koalition für die bessere Form.
Original erstellt von Flexa
Hallo Freunde,
Demokratie ist sicher nich perfekt. Aber nennt mir mal ne perfektere Alternative?! :o
Vorsicht! Sonst wirst du die Geister, die du hier rufst, nicht mehr los...:p
Es ist immer wieder traurig wie Bundespolitisch durch die Opposition gepuschte Meinungen auf Landeswahlen abfärben... was nicht sein dürfte.
In Niedersaqchsen hat die SPD gute Arbeit geleistet...und so wird es ihr gedankt. Wenn die Leute doch nur über ihren Brillenrand schauen könnten.
... das Koch nach dem Spendenskandal der CDU weiter in Hessen seine Politik treiben kann finde ich ist ein starkes Stück. Es gab Politiker die sind wegen kleineren Delikten abgetretten..scheint heute nicht mehr in Mode zu sein. Seine Reputation ist durch den Wahlsieg besser als je zuvor.
In was für einem Land leben wir da eigentlich?
Original erstellt von Niyu
In Niedersaqchsen hat die SPD gute Arbeit geleistet...und so wird es ihr gedankt. Wenn die Leute doch nur über ihren Brillenrand schauen könnten.
Umgekehrt war es am 22.09.02 auch nicht anders! Ohne Oder-Hochwasser und Kriegsangst schürerei wäre Schröder niemals wiedergewählt worden. Wo war dort der Brillenrand? Politik wird heutzutage nur durch Stimmungen gemacht und Stimmungen sind sehr kurzfristig. Leider. Ich vermisse die langfristigen Ziele und Zielsetzungen in der Politik.
Cerberus
06.02.2003, 18:06
@GRAKA0815
Die Politik ist ein Spiegelbild unserer medialen Gesellschaft.
Mehr Schein als Sein.Nicht die Botschaft oder der Inhalt ist wichtig,sondern der-
jenige der sie "rüberbringen" soll.Wie wirkt er,welche Sympathiewerte hat er,genießt
er Vertrauen,welches Wählerspektrum deckt er ab usw.Ecken und Kanten wie
Herbert Wehner,F.J.Strauß,Helmut Schmidt,Konrad Adenauer etc. hat diese Sorte
Politiker nicht mehr.Sie sind glatt geschliffen,beliebig und austauschbar.
Stimmungen werden gemacht und inszeniert,dabei ist Interesant zu wissen wer sie
macht.
Zu den langfristigen Zielsetzungen wäre zu fragen,wie willst Du das machen.
Die Welt ist längst ein globales Dorf.Das beste Beispiel ist das Medium in dem wir
schreiben,posten und Gedanken austauschen.Wie willst Du reagieren,wenn an der Börse durch Spekulation ganze Volkswirtschaften oder große Konzerne in den Ruin
getrieben werden?Wie willst Du agieren wenn der Börsenkurs davon abhängig ist,
ob Georg nun den Irak angreift oder nicht?Wenn der Ölpreis davon abhängig ist
wie er diesen Krieg führt und ob es ihm gelingt die Ölfelder unbeschädigt zu sichern?
Ich denke es ist eine Illusion zu glauben,daß Politik in Nationalstaaten gedacht und
gemacht werden kann.In engen und kleinen Grenzen vielleicht noch,sonst nicht.
Die globalen Abhängigkeiten und Wechselwirkungen sind zu vielfältig.Siehe EU.
Ein großer Teil der Politik und der Gesetzgebung wird in Brüssel gemacht und längst
nicht mehr in den einzelnen Nationalstaaten.Das muß nicht zwangsläufig negativ sein.
Meine These:Als Politiker eines Nationalstaates agierst du nicht,du reagierst nur noch.
MFG Cerberus
Original erstellt von GRAKA0815
Umgekehrt war es am 22.09.02 auch nicht anders! Ohne Oder-Hochwasser und Kriegsangst schürerei wäre Schröder niemals wiedergewählt worden. Wo war dort der Brillenrand? Politik wird heutzutage nur durch Stimmungen gemacht und Stimmungen sind sehr kurzfristig. Leider. Ich vermisse die langfristigen Ziele und Zielsetzungen in der Politik.
Im Gegensatz zu dir sehe ich keinerlei Fehler bei der SPD in der Art wie sie regieren. Das es von oppositionellen schlechtgeredet wird ist was ganz anderes. Ich habe mir deine Äusserungen in diesem Thread (sehr zahlreich) schon durchgelesen... weswegen ich an dieser Stelle keine Wiederholungen der CDU+ & SPD- Diskussion haben will.
Du hast wie jeder der "seine" Partei vertritt diesen typischen Tunnelblick...ich nehme mich da natürlich nicht aus.
Ich sehe allerdings mal ganz objektiv betrachtet nichts, was die CDU besser machen würde als die SPD... im gegenteil..wären sie an der Regierung würde das ganze Spiel verkehrtherum laufen.
Aber darum geht es hier auch garnicht. Fakt ist nunmal, das die SPD in Niedersachsen nicht so eine Niederlage verdient hat. In Hessen mag der Sieg der CDU gerechtfertigt sein..allerdings wäre es in einem Staat den ich befürworten würde so, das Herr Koch schon längst im Gefängnis säße... für lange lange Zeit. Es kann nicht angehen, das JEGLICHE Betrugsaffaieren sei es SPD, CDU oder Hurz-Popel bei "großen" Fischen einfach übergangen werden. Wo ist da der Rechtsstaat?
@Cerbus:
Klar müssen wir auf Gesetze, Belange etc. der EU usw. Rücksicht nehmen bzw. deren Gesetze usw. berücksichtigen. Aber mit Langfristigen Zielen meine ich u.a. folgende Dinge:
Der Atomausstieg hat doch soweit funktioniert, oder? 30 Jahre angesetzt. Auch wenn ich pers. dagegen war, ist aber einmal egal. Es ist und war ein langfristiges Ziel.
Mit dem Haushalt hätte das aber genauso gemacht werden können mit weit aus weniger optimistischen Zahlen als die die uns Eichel präsentierte. Eben weil ich die Weltwirtschaft oder die Wirtschaft nicht maßgeblich beeinflussen kann.
Was ist mit der Zielsetzung zur Rettung des deutschen Waldes?
Wie wäre es einmal mit einer Zielsetzung der Bundeswehr? Seit 1990 haben wir KEINEN klaren Auftrag mehr in der Bw. Wir haben keine gute Ausrüstung mehr weil wir keinen Auftrag haben nach dem wir unsere Ausrüstung ausrichten müßten.
So könnte man beliebig fortfahren. Wie Du siehst, gibt es genügend Dinge die WIR als Nationalstaat immer noch selbst in der Hand haben.
@Niyu
Das mit dem Tunnelblick ist relativ.
Ich selbst sehe mich zunächst einmal als einen Demokraten an. Weiterhin bin ich keiner der sich bei Wahlen an seine Partei gebunden fühlt. Wir haben hier einen sehr fähigen Bürgermeister von der SPD der bei jeder Kommunalwahl meine Stimme bekommt. Der CDU Mann aus unserem Ortsverband ist ein unfähiges Arschloch und er würde NIE meine Stimme bekommen. Also wenn ich einen Tunnelblick habe, dann habe ich ihn zumindest in beide Richtungen. Wie schon gesagt, ich war immer von Schröder dem Ministerpräsidenten begeistert.
Die Frage die ich mir u.a. stelle, ist, können wir die Arbeitslosigkeit und die anderen Probleme in den Sozialversicherungen etc. überhaupt bewältigen wenn wir das Sozialenetz / Sozialesicherungssystem weiterhin auf diesem hohen Niveau weiter fahren?
Stichwort Kündigungsschutz! Ohne das ich hier amerikanische Verhältnisse haben möchte, gebe ich doch einmal zu bedenken das in der USA ein Arbeitsloser weniger lang Arbeitslos ist als in der BRD. Die können jahrelang 10 Mio. Arbeitslose haben, dennoch sind dort die wenigsten Arbeitslose länger als 6 Monate arbeitslos. Und hier? Wieviele der 4,5 Mio. Arbeitslose schleppen wir schon seit 1998 mit?
Cerberus
07.02.2003, 13:41
@GRAKA 0815
Wenn Du unter langfristig 20- 30 Jahre verstehst,habe ich ernsthafte Bedenken.
Bist Du in der Lage 20-30 Jahre im voraus zu planen,ich meine jetzt für dich Privat?
Ich persönlich kann das nicht.Es gibt einfach zu viele unbekannte Größen in dieser
Gleichung.Beispiele wären Gesundheit,Arbeitsplatz,gesellschaftliche und globale
Entwicklung,Katastrophen-und Klimazenarien etc.Das ist der private Sektor.
Und der politische?Bleiben wir bei dem Atomausstieg.Angesetzt sind ca.30Jahre,
soweit ist das richtig.
Aber,unbekannte Größen in dieser Gleichung:
Welches Gesellschaftssystem haben wir in 10,20 oder 30 Jahren,wie ist die globale
Entwicklung bis dahin gelaufen,wie funktioniert die Enegieversorgung der weiter
anwachsenden Menschheit,haben wir bis dahin noch Ölreserven,welche Klimaver-
hältnisse haben wir bis dahin?Fragezeichen über Fragezeichen.
Sicher,Ziele kann und sollte man sich setzen im privaten und im politischen Bereich.
Aber,sind sie auch realistisch und umsetzbar?
Ich behaupte,wer sich hinstellt und sagt in 20 oder 30 Jahren wollen wir dieses oder
jenes erreicht haben ist entweder ein Narr,kennt die Realitäten nicht,oder aber er lügt(Du bist damit nicht gemeint).
Du fragst Dich ob wir das soziale Netz weiter aufrecht erhalten können.Meine
Antwort,mit Sicherheit nicht.Aber,wenn Du in der Politik etwas abschaffen oder verändern willst mußt Du Alternativen parat haben.Sonst hast Du ein Problem.
Wiederwahl?Hessen und Niedersachen waren ein Beispiel dafür.
MfG Cerberus
Vielleicht reden wir aber auch nur aneinander vorbei.
Nimm doch nur einmal als Beispiel die Rente.
Bisher hat JEDE Bundesregierung nichts an der Substanz geändert. Es wurde immer das Gleiche aufrechterhalten nur mit höheren Beiträgen bzw. der Ökosteuer. JEDER dort oben weiß, das die so auf Dauer nicht mehr finanzierbar ist. Hier verlange ich eine langfristige Zielsetzung für die Arbeitnehmer/in.
Ich will wissen, ob ich in 25 Jahren noch mit einer Rente rechnen darf und wenn ja wie hoch die ca. sein wird. Alles was ich jetzt weiß ist, dass die Wahrscheinlichkeit das ich noch was aus der Rentenkasse nach diesem Modell bekommen werde gegen NULL ist.
Beispiel Energie/Öl
So, nun haben wir eine Bundesregierung mit den Grünen die den Atomaustieg beschlossen haben. Was nun Herr Ökominister? Wie will man den wachsenden Energieverbrauch decken, wenn man auf der anderen Seite die A-Kraftwerke abschaltet? A-Strom aus Frankreich oder Polen importieren?
Warum verpflichtet man einen Häuslebauer nicht dazu mind. eine Solaranlage zur Brauchwassererwärmung zu installieren (Spart Öl)? Warum werden öffentliche Neubauten nicht mit Solaranlagen versehen (Spart Strom und dem Steuerzahler Geld)? usw usw. Warum?
Es gibt zig Ziele die man sich langfristig setzen kann/könnte. Ich habe auch ein Haus mit einer Finanzierung von ca. 20 Jahren gekauft. Ich weiß auch nicht ob ich nä. Monat noch einen Job habe!
Meinetwegen sollen sie alle Sozialleistungen privatisieren. Allerdings find eich es gefährlich das zu pauschalisieren. Nur weil ich es mir eben leisten könnte. Natürlich würde ich anders darüber denken, wenn ich auf Soziale Leistungen angewiesen wäre.
Was man in Deutschland auf garkeinen Fall machen darf ist althergebrachtes schlagartig verändern zu wollen...auch wenne s nötig wäre. Unflexibilität ist da der Stichpunkt. Keine Regierung kann sich das erlauben... man sieht ja was selbst bei kleinsten Veränderungen für ein Tohuwabohu gemacht wird...
Kündigungsschutz... eine sehr gute Sache wie ich finde! Ihn gänzlich auszuhebeln wäre das schlimmste was man machen könnte... auch das lockern hinsichtlich auf "Firmen" mit bis zu 20 Mitarbeitern ist fragwürdig... das einzige was daraus resultieren würde, ist meienr Meinung nach VIELE VIELE Kündigungen..und damit mehr Arbeitslose...
Solche "lockerungen" sollte man nicht einmal in Branchen wie dem Baugewerbe einführen... es klingt natürlich toll wenn man Arbeitgeber ist, und die Leute nach der Saison bedenkenlos feuern kann... aber was soll man nun als Arbeitnehmer den ganzen Winter über tun... wenn kein geld reinkommt. Natürlich könnte man das Vertraglich regeln usw. aber es geht um die Grundbedingungen.
Ich finde Zeitarbeit und das erweiterte Gesetz zu Niedriglöhnen ist genug Spielraum in dieser Richtung.
Ich denke eher das das Problem bei der ungerechten Vergütung liegt...man sollte nach Leistung vergütet werden. Beispiel: Krankenschwester... die arbeiten zu den beschissensten zeiten...in Schichten...zu miserablen Bedingungen teilweise...zerstören ihren Körper (meist den Rücken) dabei... und verdienen wesentlich weniger als Hilda die Bürotante von Hermann dem Bauingenieur, die den ganzen Tag eigentlich nur Kaffee kocht, unfreundlich zu Kunden ist und sogar ab- und zu mal ans Telefon gehen muss. Wenn es ganz harte Tage sind, darf sie auf ihrem dicken Arsch mal nen Brief tippen...was für eine Gerechtigkeit.
Wenn dieser Mißstand ausgeräumt wird, dann wird es auch nicht so viele Arbeitslose geben... weil dann gerade vielleicht die Jobs die momentan so Händeringend besetzt werden wollen: "Landwirtschaft, Soziales (Krankenschwestern, Altenpfleger usw.)" - auch besetzt werden.
Mir scheint es eher, dass sie oben genau wissen das gewisse Dinge z.T. radikal geändert werden müssten aber keiner sich traut es auch zu veranlassen.
Es ist wie bei jemandem der vom Hochhaus spingt und bei jedem Stockwerk an das er vorbeirauscht sagt:" Bis hierhin gings gut"
Je länger man auf die Änderungen wartet desto Radikaler und Teurer werden diese.
Cerberus
07.02.2003, 16:12
@GRAKA0815
Möglicherweise reden wir aneinander vorbei.Das liegt aber wohl eher daran,
das wir uns nicht in Rede und Gegenrede gegenübersitzen.Das ist eben der Nachteil
des Net.Wir würden wohl in vielen Dingen übereinstimmen.Deine Beispiele sind
einleuchtend und logisch.Insbesondere Dein letzter Beitrag.Ich sehe es genau so,je länger wir warten,desto teurer wird das Ganze.In diesem Sinne,
MfG Cerberus
@ Niyu
Ich arbeite im Baugewerbe(Starßenbau),ich weiß was dort los ist.Neueinstellungen
erfolgen faßt nur noch mit befristeten Arbeitsverträgen.Hire and Fire.Das große
Vorbild USA läßt grüßen.Wir bewegen uns stramm auf amerikanische Verhältnisse zu.
In einigen Branchen sind wir auch schon angekommen.
HeimwerkerKönig
07.02.2003, 16:49
Kündigungsschutz... eine sehr gute Sache wie ich finde! Ihn gänzlich auszuhebeln wäre das schlimmste was man machen könnte... auch das lockern hinsichtlich auf "Firmen" mit bis zu 20 Mitarbeitern ist fragwürdig... das einzige was daraus resultieren würde, ist meienr Meinung nach VIELE VIELE Kündigungen..und damit mehr Arbeitslose...
Solche "lockerungen" sollte man nicht einmal in Branchen wie dem Baugewerbe einführen... es klingt natürlich toll wenn man Arbeitgeber ist, und die Leute nach der Saison bedenkenlos feuern kann... aber was soll man nun als Arbeitnehmer den ganzen Winter über tun... wenn kein geld reinkommt. Natürlich könnte man das Vertraglich regeln usw. aber es geht um die Grundbedingungen.
ist es besser wenn ein arbeiter zeitweise ausgestellt wird oder ist es besser wenn die ganze firme pleite geht und sämtliche mitarbeiter arbeitslos werden? was soll die firma den arbeitnehmer arbeiten lassen, wenn es keine arbeit gibt? soll sie sein gehalt zahlen, obwohl sie ihn nicht beschäftigen kann?
nein, natürlich nicht und wenn man einen arbeiter nicht "bedenkenlos feuern" kann wird er eben garnicht erst eingestellt. denn gerade bei kleineren firmen kommts drauf an ab man einen mann (oder frau :) ) überflüssigerweise bezahlen muss oder nicht.
so siehts nunmal aus und jetzt sag mal was besser ist: ein arbeiter der zb ein halbes jahr arbeitet und die andere hälfte arbeitslos ist oder jemand der das ganze jahr arbeitslos ist?