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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mike Moore in der Oscar Nacht


wolfplayer
24.03.2003, 18:40
Wie fandet ihr die rede von Moore bei der Oscar nacht 2003, ich fand sie einfach nur toll er war der einzige der was gesagt hat gegen den krieg im irak

Stan
24.03.2003, 18:43
wurde aber abgewürgt..und wer weiss..vieleicht hat er es auch nur gemacht um in die news zu kommen...dann verkaufen sich seine bücher besser

Da Hui
24.03.2003, 20:03
Hat total recht gehabt der Mann...
.. Aber wer hätte gedacht, dass einem im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, die Möglichkeit genommen wird, sich über diesen Terrorist, wie heisst er noch?- Ach ja, George W. Bush, zu ärgern !

Stellt euch ma vor, das würden se hier an Fasching (bzw Karneval) auch so machen .... das geb Mord und Totschlag :D

MfG

NoNameNewbie
24.03.2003, 20:28
finde richtich das der nen Oscar bekommen hat den sein Film passt wie arsch auf eimer ...

Mogadischu
24.03.2003, 20:54
jep, ich fands auch geil, was der abgezogen hat.
Aber die buhenden Leutchen im Publikum, die hätt ich spontan an die Wand stellen können.
Verblendete Ami-Affen. Aber sie können ja nix für, die armen, ihnen wird ja in den Medien nicht die Wahrheit erzählt.

Stan
24.03.2003, 20:55
@Mogadischu:

bist du so naiv und denkst dass es hier anders ist? :)

Volker
25.03.2003, 10:37
@ Stan
Da ist was dran ;)

Mogadischu
25.03.2003, 14:39
Ja, hier ist es anders, wir erfahren zwar auch nicht alles und auch nicht die volle Wahrheit, aber wir müssen uns noch keine "Propaganda" als Nachrichten angucken. Desweiteren wird bei uns auch genug Zeug aus dem Ausland berichtet, was bei den Amis fast gar nicht der Fall ist.

0711panzer
25.03.2003, 14:53
Die Rede war OK, ich bin aber weiterhin der Meinung, dass die USA den richtigen Weg gehen. Saddam wird C-Waffen einsetzen und wird dann mit Sicherheit nicht halt vor seiner Bevölkerung machen. Ihr solltet einen Artikel über Saddam im Economist lesen (sehr renomiertes, aber auch neutrales Wirtschaftsmagazin in den USA). Dort werden über 3 Seiten Argumente und Gegenargumente für den Krieg dargelegt und man kann sich schlißlich selbst eine Meinung bilden, ob Saddam gestürzt werden muss, oder nicht. Ich respektiere es aber vollkommen, wenn sich andere gegen den Krieg aussprechen. Krieg ist nie gerechtfertigt, aber die Amis wissen sich eben nicht mehr anders zu helfen.

raph
26.03.2003, 07:12
Ich fand Mike Moores Rede eigentlich schon in Ordnung. Allerdings was andere an "Protest" gezeigt haben... also noch subtiler und unauffälliger protestieren is schon ne echte Meisterleistung. :jumpin

Hat sich überhaut jemand "Bowling for Columbine" angesehen? Is echt klasse. Frag mich, warum gerade die Amis dem Film nen Oscar gegeben haben. :watt

TheShaft
26.03.2003, 07:28
ich bewundere moore für seinen mut !

Dottogg
26.03.2003, 08:58
Natürlich wird saddam c-waffen einsetzen wenn er welche hat! Wenn man in ein bienennest sticht und eine biene killt kommen ja auch alle an. Was mich ärgert ist dieses verlogene getue der amis, als ob die die irakis befreien wollen!!! Lächerlich, die hab sich doch noch nie einen kopp über die einwohner eines landes gemacht außer ihres eigenen! Alles hegemonie und wirtschaftliche interessen! In tv hab den demonstraten mal was gutes sagen hören: die amis sollten das geld für die bomben lieber in die bildung investieren, dann würden nicht so viele den schwachsinn glauben, denn die lügner bush, rumsfeld, frank, wolferitz usw. verbreiten. Ich meine, wenn über die hälfte der amis glaubt, dass saddam für die anschläge am 11.09 mitverantwortlich ist, dann tuts mir echt leid...
Kennt ihr eigentlich schon das video von system of a down "boom"? Da hat Michael Moore regie geführt, ziehts euch mal rein :D

olly3052
26.03.2003, 19:45
wer die Oscar Nacht verfolgte, hat wohl auch mitgekriegt, daß Moore vom Publikum standing ovations auf seinem Wege zur Bühne bekommen hat.

Die anschließende Buhh Rufe hat er sich während seiner politischen Sicht des Irak Krieges und der Bush Position eingehandelt.
Die Oscar Verleihung ist nun mal keine politische Veranstaltung, sondern eine Show.
Es ist ungeschriebenes Gesetz, nichts anderes zu sagen als:

Ohh my god oder ich danke meiner Mutter/ Produzenten/ der Crew/ allen Leuten, die das möglich gemacht haben....

raph hatte ja schon erwähnt, daß einige Künstler es subtiler verstanden haben, ihre Meinung gegen den Krieg zum Ausdruck zu bringen.

Zum Thema abwürgen:

Wenn die Acadamy das gewollt hätte, wäre schon nach seinem zweiten Satz das Micro verschwunden.
Er hatte schlichtweg seine Redezeit überschritten.

Den Film habe ich zwar noch nicht gesehen, wird aber auf jeden Fall geschehen.

Gruß

Elessar

Stan
26.03.2003, 19:49
Ja, hier ist es anders, wir erfahren zwar auch nicht alles und auch nicht die volle Wahrheit, aber wir müssen uns noch keine "Propaganda" als Nachrichten angucken. Desweiteren wird bei uns auch genug Zeug aus dem Ausland berichtet, was bei den Amis fast gar nicht der Fall ist.

achwas...n-tv zum beispiel gehört zu AOL-TimeWarner..denen gehört auch CNN...ProSiebenSat1 wurde auch durch amerikaner aufgekauft..da wird sich wahrscheinlich auch noch einiges ändern..

und mal ehrlich...was siehst du schon im TV..das gleiche was auf CNN läuft...was liest du in den zeitungen..genau das gleiche was in den NY Times steht..wir werden die ganze zeit mit propaganda überhäuft..genauso wie in den USA...

Zum Thema abwürgen:

Wenn die Acadamy das gewollt hätte, wäre schon nach seinem zweiten Satz das Micro verschwunden.
Er hatte schlichtweg seine Redezeit überschritten.



für eine solche rede hätte man ihm ne stunde geben können..

Mogadischu
26.03.2003, 19:55
Für Nachrichten gibts ja noch die öffentlich rechtlichen ;)

Stan
26.03.2003, 19:57
Will ja auch nur sagen dass die amis nicht nur mit propaganda gefüttert werden..die amis haben die möglichkeit "normalere" quellen zu benützen..aber der rechts eingestellte Fox-News-Channel ist einfach geil und macht spass..darum schaun die leute das...

olly3052
26.03.2003, 20:02
Original erstellt von Stan
für eine solche rede hätte man ihm ne stunde geben können..

Dann müsstest Du aber auch die Veranstaltung ungefähr in folgender Art ändern:

Oscar Verleihung mit anschließender Erörterung der Preisträger zum Thema seiner Wahl (Länge 240 - 1680 Min.):D :D

Gruß

Elessar

Stan
26.03.2003, 20:05
lol :cool

ja aber findest du nicht auch dreckig, dass so eine show überhaupt durchgeführt wird in solchen zeiten? also ich finds gar nicht abwegig wenn zwischen den langweiligen 0815-Bonzen auch mal einer was zum krieg sagt..und dann ist es doch ne schweinerei den einfach nach den 45s abzuwürgen..die menge wollte sicher mehr hören..

Cerberus
26.03.2003, 20:22
Original erstellt von Stan
@Mogadischu:

bist du so naiv und denkst dass es hier anders ist? :)

Mit Sicherheit nicht!!
Es gibt aber ein Medium,das wesentlich besser geeignet ist,um an Informationen
heranzukommen.Ratet mal,welches das ist.:D
Cerberus

Ps.Habe seit ca einem 3/4 Jahr keine Glotze mehr.

@Stan
Well,the show must go on!:cool

Tiguar
28.03.2003, 00:30
Original erstellt von raph
Hat sich überhaut jemand "Bowling for Columbine" angesehen? Is echt klasse. Frag mich, warum gerade die Amis dem Film nen Oscar gegeben haben. :watt
Alle diejenigen, die in den Amerikanern pauschal das Böse in der Welt sehen, sollten sich diese Frage vielleicht mal etwas näher durch den Kopf gehen lassen.

Ich fand den Auftritt von Michael Moore voll in Ordnung! Seine Auffassungen entsprechen zwar nicht unbedingt den meinen, aber als politischer Autor und Filmemacher konnte niemand erwarten, daß er die Oscar-typische "I thank God, my parents, my friends and my team"-Nummer abzieht. Die 45 Sekunden galten aber auch für ihn, damit muß er wiederum leben.

Ciao, Tiguar

raph
28.03.2003, 09:28
dass Michael Moore selbst überzeugtes Mitglied der NRA ist?

Das find ich deshalb so interessant, weil normalerweise und klischeehafterweise NRA-Members als Patriotisch-Blöde WaffennarrenVolltrottel dargestellt werden.

Die "NRA-Chefs" sind auch Lobbyisten, die Republikanische Präsidentschaftskandidaten massiv mit Geld im Wahlkampf unterstützen (und mir allein deshalb schon unsympatisch sind).
Trotzdem ist die NRA, grob gesagt, nur ein Schützenverein.

Moore räumt ziemlich mit Klischees der Amerikaner auf. Klar, sie sind praktisch alle Waffenverrückt, trotzdem aber auch gute Menschen.
Wir dürfen nicht vergessen, dass auf der anderen Seite vom Teich einfach ne andere Mentalität herrscht. Alles viel Patriotischer. Und wenn der Präsident keinen Bockmist macht (also Oralsex, o.ä.), glaubt man ihm alles und steht hinter ihm. Lassen sich halt leicht lenken. hehe.
Nein, das "Böse" in Amerika ist ausschließlich diese Regierung aus KalterKrieg-Dinosauriern und "Turbo-Kapitalisten". Die Gehören auf nen NRA Schießstand. Als Ziel.

TheShaft
28.03.2003, 09:38
Original erstellt von raph
dass Michael Moore selbst überzeugtes Mitglied der NRA ist?

hast du bowling for columbine gesehen ? da wird einem klar, was er mit der mitgliedschaft bezweckt...