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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was ist nach dem Tod?


Andreas
20.05.2003, 15:52
jo, ich hab heute mit meinen arbeitskollegen diskutiert, was eigentlich nach dem tod ist. nix? an den himmel und so glaub ich nicht.
ist nicht so, das ich was mit den tod zu tun hab, aber ich will einfach mal wissen, was ihr für ne vorstellung habt...

mfg andi :confused

Icon_Master
20.05.2003, 16:04
gar nix du bist einfach tod , nix mit himmel oda hölle usw..... einfach tod


Cya Icon_Master

Bruder_Joe
20.05.2003, 16:06
nach dem Tod kommt die Verwesung.. es sei denn du läßt dich verbrennen.. und sonst ist da nichts!

Raddocki
20.05.2003, 16:46
stimmt seh ich auch so...reel bist du nach den tod "tod:D".....was danach kommt kann keiner sagen...also lass dich überraschen:D

Sir_Sascha
20.05.2003, 16:51
...und an Wiederauferstehung so wie bei den Budisten glaube ic auch nicht wirklich...ich würde sagen, dann kann man endlich in ruhe lange schlafen

douron
20.05.2003, 16:56
Original erstellt von Icon_Master
gar nix du bist einfach tod , nix mit himmel oda hölle usw..... einfach tod


würde ich aus sagen, bevor man geboren wird, war auch nix, gar nichts, null...

TheCounter
20.05.2003, 17:00
Original erstellt von douron
würde ich aus sagen, bevor man geboren wird, war auch nix, gar nichts, null...

Bingo, genau das sag ich die ganze Zeit auch. Könnte aber trozdem sein das die Gedanken auf nen anderen Übergehen... (könnte, aber is nicht so *g*)

Wie werden eigentlich Déjá-vu's erklärt? Ich hab das ziemlich oft und das ist ehrlich gesagt nen richtig scheiss Gefühl..

Zock
20.05.2003, 17:03
Man wird wiedergeboren als Hase ! Du kannst den ganzen Tag Rammeln das ist doch mal ein leben.

Riddla
20.05.2003, 17:07
Nichts, weil es keinen Tod gibt.
Alles was passiert läuft gleichzeitig ab. Während ich hier schreibe werde ich gerade geboren und feiere meinen 70sten Geburtstag. Im Grunde gibt es keine Zeit. In dem Moment in dem man stirbt verlässt man einfach den Zeitstrang den man gerade erlebt.

Raddocki
20.05.2003, 17:09
na lool.......un was machste wennde beim Rammeln vom Förster mit schrott gestopft wirst?! :D


wirst dann als Hund wiedergeboren oder wie?! :D

Loopo
20.05.2003, 17:13
also ich denke auch, dass es davor und danach nichts gibt, auch wenn ich diese etwas, das wir "Seele" bezeichnen, nicht verstehe, wie es es funktioniert :p

douron
20.05.2003, 17:28
also ist das leben völlig sinnlos.. der weltraum ist extrem riesig, wir leben am rande der milchstraße, irgendwann bläht sich unser stern die sonne auf, und jagt die ganzen planeten oda zumindest unsere erde in luft, wenn nicht dann reißt uns das schwarze loch in den tod, den irgendwann befinden wir uns nicht am rande der milchstraße sondern schon in da mitte...aba das würde dauern...dauer ist auch ne zeit, und ich denke das ist die zeit schon gibt...

raum und zeit

erm...ach ja...wir sind geboren um zu sterben...klingt einleuchtend...

Lord_Alti
20.05.2003, 17:37
Hmm glaub ja auch das nix kommt.
Kann mir echt net vorstellen das da noch was kommen soll.
Find ich echt scheisse! :mad

Deshalb hab ich mir überlegt mich einfrieren zu lassen und zwar ca. so lange bis es nahezu möglich ist unendlich lang zu leben :). Dann beantrage ich Frühpension und zieh Kohle von Vater Staat. :D
Vielleicht gibts da ja auch schon Alkohol von dem man nicht kotzen muss der aber den selben Effekt hat :lol

Icon_Master
20.05.2003, 17:50
nach längerem überlegen , bin ich zum entschluss gekommen das man nach dem tod in den Spectator-Mode kommt.....


Cya Icon_Master

wqQdi
20.05.2003, 17:50
hmm, son scheiss thread , fällt dir nichts besseres ein!

ich denke, tod ist so, man schläft tief und fest , checkt garnichts mehr und so. Als ob man schläft und keinen Traum hat

douron
20.05.2003, 17:52
unendlich leben, unendlich geld haben, das muss ja langweilig werden, irgendwann stirbst so oda so (die sonne stirbt auf jedenfall). irgendwann hat die erde kein platz mehr, dann leben wir auf dem mars, aba woher bekommen wie die ganzen resourcen, die erde hat ja nix mehr, der mars wird sich sehr schwer tun ...also verhungern wir, und sterben...tata...
aba der antikotz-alk wäre schon cool :schluck

waps
20.05.2003, 17:53
hmm endlich mal ein paar realisten - bin auch der meinung dass nach dem tod nichts mehr ist was man wahrnehmen könnte weil man eben einfach nicht mehr existiert :) meiner meinung nach ist der mensch nur das ergebnis aus der kombination seiner atome, eine 'seele' gibts nich. wenn man das so sieht müsste man eigentlich mit der entsprechenden technik in der lage sein, einen menschen so genau zu 'scannen' dass man eine zu 100% genaue kopie anfertigen kann. irgendwie erschreckend, ist aber wohl so...

und das mit der zeit find ich auch interessant, im alltag kommt man ja nie drauf vierdimensional zu denken...
verspricht eine interessante diskussion zu werden :D

DizZeR
20.05.2003, 17:54
...::::LoooOOooOOoooL::::...


Geile antworten!!!Ich lach mich kaputt.Die mit dem Hasen gefällt mir am besten *g*.ALs ich das gelesen hab musste ich nur noch lachen.LoL geile Vorstellung aber net schlecht oder Rammeln Rammeln Rammeln.

Curunir
20.05.2003, 18:08
Nach dem Tod? Die Unsterblichkeit!
Das ist es jedenfalls, wonach jeder auf seine Weise strebt, wenn er nicht völlig phlegmatisch ist. Unsterblichkeit im übertragenen Sinn, indem man Dinge hinterläßt, die an einen erinnern.
Die einen setzen Kinder in die Welt - die sind ja auch nach deinem Tod noch da. Andere versuchen, sich über Kunst oder Wissenschaft unvergeßlich zu machen.
Wieder andere sehen keine Möglichkeit und verzweifeln darüber oder greifen zu extremen Mitteln. Mancher Serienkiller handelt aus genau diesem Motiv heraus.

Die merkwürdigsten Leute sind die religiösen - die glauben doch ernsthaft, es gäbe ein Leben nach dem Tode. Die Christen meinen sogar, sie dürften ihre Körper behalten bzw. bekämen sie rekonstruiert. Auch wenn ich das albern finde, ich habe mir einen gesunden Respekt vor der menschlichen Spiritualität bewahrt. Denn ich bin der festen Überzeugung, daß da etwas ist. Man könnte auch sagen, ich glaube. Ich kann es nicht benennen oder näher beschreiben, aber ich weiß einfach: Da ist nicht nichts.

Ich finde es ausgesprochen schade, daß sich hier so viele Schmalspur-Atheisten tummeln. Und ich kaufe euch nicht ab, daß ihr alle spirituell so leer seid. Ihr leugnet eure Spiritualität, projiziert sie vielleicht. Aber früher oder später (eher später) werdet ihr verstehen, was ich meine.

Andreas
20.05.2003, 18:10
@curunir:
so ungefähr ist ist auch meine vorstellung. irgendwas muss danach doch sein.
ich kann mir nicht vorstellen, dass da nix ist aber auch nicht, dass es einen himmel oder eine hölle gibt. abwarten...

hmmm... kann auch sein, dass wir in einer matrix leben. :D
irgendwo sind unsere echten körper. und alles was wir kennen ist nur ein game mit ner verdammt geilen grafik! :D
und wenn wir sterben, wachen wir in der echten welt auf und können uns eine neue virtuelle figur aussuchen... :rolleyes

mfg

douron
20.05.2003, 18:10
@Curunir

oh ja...ich weiß was du meinst Curunir, aba ich bin noch jung

Lord_Alti
20.05.2003, 19:19
@Curunir:
Auf welche Beweise stützt sich deine These? Schon klar; das kann kein lebender Mensch wissen.
Aber wenn man tot ist, ist man tot - Aus Ende.

Ich wollte mir früher immer Einreden, da gibts was nach dem Tod - Aber was?
Nun bin ich soweit zu erkennen das NICHTS nach dem Tod existiert.
Ich leugne weder, noch projiziere ich. Das ist für mich die Wahrheit. Etwas bitter vielleicht aber wahr und vor allem realistisch.
Nen Himmel oder ne Hölle kann ich mir nicht vorstellen. Dazu bin ich entweder zu wenig gläubig, aber vielmehr zu skeptisch.
Wiedergeburt kommt auch nicht in Frage. ->Da bleibt mir nur noch die Leere :(

duckula
20.05.2003, 19:39
Nach dem Tod ist genau das gleiche wie vor dem Leben.
Sollte ich mich irren und doch wieder geboren werden, möchte ich gerne ein Koalabär sein. Viel schlafen, fressen und f***** für die Arterhaltung, und wenn jemand vorbei kommt - bin ich niedlich, egal was ich gerade mache. ;)

gruß Bernd

RonnySteele
20.05.2003, 19:51
@Duckula

Na, als Koalabär wirst' da aber nich' viel Action sehen. Die Viecher schlafen bis zu 20
Stunden am Tag, und zu Mittag gibt's nur Eukalyptus-Laub (kann man das eigentlich
rauchen? :D). Und der Sexualakt dauert atemberaubende 2-4 SEKUNDEN an.
Und das einmal im Jahr....
Neh... dann doch lieber tot. :P

-Ronny

Joshua
20.05.2003, 19:56
@Curunir:

Worauf spielst Du an? Das sich jeder Mensch, wenn seine Stunde näher rückt, an etwas klammert? Du magst das Spiritualität nennen, im Prinzip ist es aber nichts anderes als Angst, Angst davor im "Nichts" zu verschwinden: Todesangst. Genau diese ist es auch die die Basis für jedwede Religion darstellt (und diese auch am Leben erhalten). Diese reichen den Menschen einen Strohhalm, etwas an das sie sich klammern können, das ihnen (und den Hinterbliebenen) hilft die Angst vor dem Tod zu überwinden bzw. diesen besser zu verarbeiten, in dem sie suggerieren der Tod sei nicht das Ende sondern ein Neuanfang.
Im Prinzip nur die Befriedigung bzw. Ruhigstellung des Lebenswillens der mehr oder weniger in uns allen steckt.

Grobi
20.05.2003, 20:12
Also ich denke das danach auch etwas ist.Ich sehe die Natur als unseren Gott wir werden einfach wieder in den Regelkreis des Lebens eingeführt.Nicht das ich ein Spinner bin aber wen jeder mal Nachdenkt,wird man feststellen das da irgend etwas sein muss.Ich kann mich natürlich auch irren aber was solls.:D

Gonzo71
20.05.2003, 20:14
Tjo, Leben nach dem Tod? Glaub ich nicht dran, denke wenn man Tod ist, ist man einfach Tod. Nix von wegen die Seele fährt in den Himmel/Hölle, da ich nicht an eine höhere Macht glaube. Was soll die Seele sein, wodurch definiert sie sich? Gute oder böse taten? Ich denke nicht das es sowas wie eine Seele gibt, der Mensch definiert sich durch seine Taten, Gedanken, was er sagt. Man hat ein Gewissen, es gibt natürlich auch so manchen Gewissenlosen Menschen, der nur böses tut. :eek:

Ich sage wenn man Tod ist nagen die Würmer an einem, ausser man lässt sich verbrennen. :D

Und wenn schon Wiedergeburt, dann als Ratte oder Kakerlake, die Viehcher finden immer einen weg zum Überleben, warum halten sich solche Tiere sonst wohl seit Millionen von Jahren auf unserem Planeten. ;)

Loard_H!@2
20.05.2003, 20:33
Ich glaub nicht dass es nach dem Tot weiter geht. Ich stütz das auf ein Zitat
(ich glaub von Imanuel Kant )Ich denke also bin ich.
Wenn ich den den Loffel abgegeben hab is nicht mehr viel mit Denken

Grobi
20.05.2003, 20:43
@Loard_H!@2


Das heisst ja nich unbedinkt das man einen Körper braucht um zu sein.:evillol

Curunir
21.05.2003, 01:45
Original erstellt von Lord_Alti
Auf welche Beweise stützt sich deine These? Schon klar; das kann kein lebender Mensch wissen.

Das war keine These, sondern ein Glaubensbekenntnis.


Aber wenn man tot ist, ist man tot - Aus Ende.
Ich wollte mir früher immer Einreden, da gibts was nach dem Tod - Aber was?
Nun bin ich soweit zu erkennen das NICHTS nach dem Tod existiert.

Sich etwas einzureden ergibt auch für mich keinen Sinn. Wenn du unbedingt darauf bestehst, daß wir aus dem Nichts kommen und ins Nichts gehen, dann bleib dabei. Da würde ich dich aber fragen, warum du eigentlich morgens aufstehst.


Ich leugne weder, noch projiziere ich. Das ist für mich die Wahrheit. Etwas bitter vielleicht aber wahr und vor allem realistisch.

War auch kein Vorwurf. Aber du hast den Begriff "Spiritualität" in meinem Post nicht verstanden. Die leugnest du mit dieser Haltung sehr wohl. Würde ich dich persönlich kennen, könnte ich dir wahrscheinlich auch sagen, ob du sie auf etwas projizierst - und wenn ja, worauf.
Wer auf spirituelle Fragen eine "realistische" Antwort gibt, der liegt logisch nicht falsch, ist aber ein sehr gefühlskalter Mensch.

Original erstellt von [UTC]VADER
Worauf spielst Du an? Das sich jeder Mensch, wenn seine Stunde näher rückt, an etwas klammert? Du magst das Spiritualität nennen, im Prinzip ist es aber nichts anderes als Angst, Angst davor im "Nichts" zu verschwinden: Todesangst. Genau diese ist es auch die die Basis für jedwede Religion darstellt (und diese auch am Leben erhalten). Diese reichen den Menschen einen Strohhalm, etwas an das sie sich klammern können, das ihnen (und den Hinterbliebenen) hilft die Angst vor dem Tod zu überwinden bzw. diesen besser zu verarbeiten, in dem sie suggerieren der Tod sei nicht das Ende sondern ein Neuanfang.

Bei vielen Menschen, vielleicht den meisten, mag das stimmen. Darum gehöre ich keiner Religion an. Ich glaube an kein Dogma und lasse mich nicht mit Verheißungen und spirituellen Beruhigungsmitteln abspeisen. Ich stelle Sinnfragen, hinterfrage mein Denken und Tun. Mein Horizont endet nicht mit dem Tod.


Original erstellt von Loard_H!@2
Ich glaub nicht dass es nach dem Tot weiter geht. Ich stütz das auf ein Zitat
(ich glaub von Imanuel Kant )Ich denke also bin ich.

Rene Descartes schrieb das, als er beweisen wollte, daß er existierte. Es ging übrigens um einen Gottesbeweis bei der Sache. ;)
Nach der neueren Sprachphilosophie ist der Satz gegenstandslos, aber das interessiert hier wohl niemanden ernsthaft - jedenfalls ist deine Folgerung Unsinn. Tut mir leid.

InFakT
21.05.2003, 02:55
Nach dem Tod kommt der nächste Härtelevel, das gleiche Leben, alles von vorn,
nur halt im Nightmare-Modus und danach der Hell-Modus (a la Diablo 2 :D)

Nee, jetzt mal ernst, ich glaube zwar auch, dass nach dem Tod nichts kommt, aber ich
hoffe das ich mich irre! :rolleyes

Natürlich wäre es schön zu wissen, das man nach dem Tod ein neues Leben anfängt,
aber stellt Euch mal vor, was hier auf Erden los wäre!!! Jeder der ein nicht zufriedenstellendes
Leben führt, würde sich umbringen, mit der Hoffnung dass das nächste Leben es
besser mit ihm meint.....auweia. Naja, es gäbe wahrscheinlich keine Arbeitslosen
mehr..... ups, war jetzt nicht so gemeint.... sorry. :D

Was mich aber immer wieder verwundert ist, wieviele Menschen nach einem Beinahe-Tod
plötzlich an Gott glauben, nur weil sie ein helles Licht am Ende eines Tunnels gesehen
haben und nun denken das es Gott gewesen sei....
Dabei ist bewiesen, dass dieses Licht und dieser Tunnel durch die Verengung der Iris im Auge
zustande kommt.....

Wir leben jetzt und heute, also nutzt diese Zeit die Ihr habt und verbringt nicht ein
lebenlang vor dem PC..... :D

Mit nächtlichen Grüßen

InFakT

Cerberus
21.05.2003, 10:09
:confused Was ist nach dem Tod?
Diese Frage ist ein philosophischer Streit.
Mit Logik ist dem nicht beizukommen.In unserer von Materialismus und Jugendwahn
gekennzeichneten westlichen Welt wird der Tod ohnehin als ein Übel verdrängt und geleugnet.Wer sagt denn das der Tod bzw das was anschließend kommt von Übel sei?Nur weil wir keine Vorstellung davon haben?Ich denke unser Problem ist,das wir das Leben kennen und den Tod nicht.Und alles was wir nicht kennen macht uns Angst.Das sieht man schon daran,das wir trauern,wenn jemand in unserer unmittelbaren Umgebung stirbt.Aber warum sollten wir trauern,wer sagt das es dafür Grund gibt?
Meine persöhnliche Meinung ist,das es sehr wohl ETWAS nach dem Tod gibt.Aber,mit unseren dreidimensional denkenden Gehirnen liegt das ausserhalb unserer Vorstellungskraft.Außerdem,was machen wir uns Gedanken über das Danach,wir sollten uns Gedanken über das Jetzt machen.
@Curunir
Nein,das interessiert niemand ernsthaft.Nicht wirklich.

Etwas zu Nachdenken.
Ist einer Welt Besitz für dich zerronnen,sei nicht Leid darüber,es ist nichts.
Und hast Du einer Welt Besitz für dich gewonnen,sei nicht erfreut darüber,es ist nichts.
Vorrüber gehen die Schmerzen und die Wonnen,geh an der Welt vorüber,es ist Nichts.
Upanishaden
Cerberus

TheCounter
21.05.2003, 11:06
Nach dem Tod kann ja auch nix sein, wie will da noch was sein wenn man nichtmehr lebt? Das Gehirn ist außer Funktion. Das ist wie wenn einer Hirntod ist, der bekommt nixmehr mit, garnixmehr.

Es gibt weder einen Gott noch sonst etwas anderes (Wer glaubt das es einen Gott gibt den lach ich aus! *g*).

Wenn es eine Widergeburt geben sollte, in der Form das man ein neuer Mensch wird, wieso war dann vor unserer Geburt nichts? Da müssten wir doch auch schon jemand gewesen sein. Also ist das auch völliger Schwachsin.

Klar ist es unvorstellbar, als kleines Kind hat ich auch immer Angst mal zu sterben, ewig rumzuliegen und sich zu langweilen *g*

Bis ich drauf gekommen ist das man sich doch dann nimmer langweilen kann weil man nichtsmehr wahrnimmt. Und genau das ist der Punkt.

PS: Ich hasse alle Religionen *g* (aus anderen Gründen)

CokeMan
21.05.2003, 11:33
Original erstellt von TheCounter
Es gibt weder einen Gott noch sonst etwas anderes (Wer glaubt das es einen Gott gibt den lach ich aus! *g*).

PS: Ich hasse alle Religionen *g* (aus anderen Gründen)

Genau meine Meinung, und zwar alles was du sagst.

CokeMan
21.05.2003, 11:46
Gott gibt es nicht, er ist TOT ---> Beweis siehe Anhang

belbono
21.05.2003, 11:49
is der mensch nich letztlich auch nur ein tier ? ich sage ja !

der haken is nur das er ein bewusstsein entwickelt hat ..... das war von der natur vielleicht nich gewollt ..........evolutionär war das mit dem hirn halt dazu gedacht besser gegen die andern tiere anzukommen - zu überleben mit jagd per strategie,wegen körperlicher unterlegenheit zu den andern viechern und so weiter

das er sich nun fragen stellt wie wo komm ich her und was is nach dem tode war nie irgendwo gewollt is meine meinung und daher is dafür auch nix vorgesehen
also
auch wenn sonst in der natur alles ein kreislauf is - beim bewusstsein is das nich so

also heisst das für mich ebenfalls - nach dem tode kehrt der körper zurück in den kreislauf , der geist aber verschwindet auf ewig

The Extreme
21.05.2003, 11:49
Original erstellt von Andreas
jo, ich hab heute mit meinen arbeitskollegen diskutiert, was eigentlich nach dem tod ist. nix? an den himmel und so glaub ich nicht.
ist nicht so, das ich was mit den tod zu tun hab, aber ich will einfach mal wissen, was ihr für ne vorstellung habt...

mfg andi :confused

Nein ist doch ganz einfach.

Die lieben und anständigen kommen nach dem Tod zu AMD und die die besonders
böse waren kommen in die Hölle zu Intel (als Heatspreader) :D :D :D

Ne mal im Ernst ich denke nach dem Tod kommt nichts mehr. Mh....vieleicht doch? Vieleicht ist es so als wenn man träumt ?

Cu The Extreme (Music for Space Travellers)

Niyu
21.05.2003, 12:06
Nach dem Tod ...

Mh also viele Menschen sehen ja so eien Art Tunnel... mit Licht am Ende... ich denke das ist der Geburtskanal.. und jeder Scheintote der wieder zurückkehrt hinterlässt eine Fehlgeburt...

Nick
21.05.2003, 12:15
mich wundert immer wieder die unerschütterlichkeit der aussagen.
ich kann nur sagen, dass ich es nicht weiß!
an ein christen bild vom himmel und der hölle glaube ich mit sicherheit nicht, wurde dies doch "erfunden", um die lieben gläubigen bei der stange zu halten und fleißig abkassieren zu können.
aber so einfach schluss, finito, das wars?
ich habe zumindest die hoffnung, dass es eine weitere "ebene" gibt, ob das ein weiterleben im eigentlichen sinn ist, wer weiß?

ach ja, @ newbie vom dorf:
zügle bitte mal deine zunge, was an diesem thread "scheisse" sein soll, kann ich nicht nachvollziehen, immer noch besser als der 10000 "ich hab 2,03 punkte weniger im 3dmark" thread. wenn er dich nicht interessiert, ignorier ihn, aber nicht so!

TheCounter
21.05.2003, 12:19
Original erstellt von Niyu
Nach dem Tod ...

Mh also viele Menschen sehen ja so eien Art Tunnel... mit Licht am Ende... ich denke das ist der Geburtskanal.. und jeder Scheintote der wieder zurückkehrt hinterlässt eine Fehlgeburt...

ROOOOOFLLL

Krass... echt Krass :D

@CokeMan

Hihi, jetzt haben wir den Beweis! *g*

@belbono

Ja, in den Kreislauf, unter die Erde *hrhr* :D


@ALL

Wer glaubt der Mensch ist die letzte Stufe der Evolution der sollte mal sein Gehirn einschalten *g* (ist zwar jetzt net ganz Thema, aber torzdem).

CokeMan
21.05.2003, 12:35
Tiefgreifende Frage:

Was war vor dem Universum, also vor der Erde, und vor dem Urknall.
Da war dann nichts könnte man sagen. Aber das ist falsch, denn auch nichts ist
etwas.

Oder anders gefragt, warum gibt es überhaupt etwas, also warum gibt es die
Existens, also irgendwas ?

Geheiligt sein der Tag an dem die Religion und die Kirche abgeschaft werden

Joshua
21.05.2003, 13:05
Original erstellt von Niyu
Nach dem Tod ...

Mh also viele Menschen sehen ja so eien Art Tunnel... mit Licht am Ende... ich denke das ist der Geburtskanal.. und jeder Scheintote der wieder zurückkehrt hinterlässt eine Fehlgeburt...

Für das Licht am Ende des Tunnels, von dem z.B. Reanimierte immer wieder berichten, gibt es eine ganz nüchterne medizinische Erklärung (in Kurzform): durch Sauerstoffmangel, hervorgerufen durch ausgesetzte Atmung, beginnen die Sehnerven wie verrückt Signale an das Gehirn zu senden (jaja, die Augen sind eigentlich Ausstülpungen des Gehirns, spielt hier jetzt aber mal keine Rolle), die durch das Sehzentrum als Licht interpretiert werden. Das dieses nur in der "Mitte" (dem vermeintlichen Tunnelende) zu sehen ist liegt schlicht und ergreifend daran, dass im gelben Fleck, der Stelle des schärfsten Sehens, die Rezeptorenanzahl (Zapfen, v.a. Stäbchen) am höchsten ist. So schön die Vorstellung vom Tunnel auch sein mag, so einfach ist der tatsächliche Hintergrund.
Btw: Jeder Scheintote hinterlässt eine Fehlgeburt? Das würde der Ansicht dass auch Embryonen schon leben (wie sie u.a. von der Kirche vertreten wird) aber sehr zuwider laufen...

n0va
21.05.2003, 13:48
Zunächst klarzustellen, bin nich gläubisch, und versuche auch keinem meine Meinung aufzudrengen...

Aber nungut.. viele sagen nach dem tod ist nichts.. tod halt..

ABER wenn da NICHTS ist, warum nimmst du dann gerade etwas wahr? könntest dein Moment doch nicht leben, weil du bist irgentwann tot.. ?

Wenn es nichts gibt, denke in deinem Leben vorraus, sagen wir mal du bist jetzt schon 80, weist du stirbst morgen, woe willst du es merken das du tot bist? dann könntest du den momentanigen Augenblick doch nicht wahrnehmen, weil du alles vergisst alles nicht wahrnehmen kannst nach dem tod? Warum kann ich dann Leise Reden, Denken, wieso höre ich meine Eigene stimme wenn ich etwas schreibe...

Es ist extrem schwer das deutlich zu machen was ich sagen will..
nur sage ich, etwas muss da sein! sonst gibt es den augenblick auchnicht!

MfG
noVa

Stan
21.05.2003, 13:53
Es kann doch einfach gar nicht sein, dass nach dem Tod nichts ist, dass wir nur ein haufen atome sind und unsere seele aus elektronenströme besteht. Wenn das so ist, dann frag ich mal: Wieso springt ihr nicht von einer brücke, schmeisst euch vor ein auto..springt aus einem flugzeug? Wieso nicht? Es ist doch scheissegal..wenn wir wirklich nur ein haufen atome sind..dann macht zum 18. geburtstag doch einen geilen abgang..ist sicher geil um in 20 km höhe aus einem flugzeug zu springen, ein paar minuten zu fliegen, die schallmauer zu durchbrechen..und dann einfach auf den boden, oder besser ins wasser zu klatschen..schmerzloser tod...Das wär doch mal richtig geil? Das leben macht sowieso keinen sinn..alles was die Menschheit bis jetzt gemacht hat..hat alles keinen sinn und war für nichts..

Das kann ich einfach nicht glauben..ich bin fest davon überzeugt, dass es was gibt. Ich weiss nicht was, wie und wann oder warum..aber es gibt was..der gedanke, dass ich nach dem tod einfach NICHTS bin kann ich für mich nicht akzeptieren...es ist auch keine angst die ich irgendwie habe vor dem Tod...wenns passieren muss dann passiert es..davor sollte man keine angst haben..das vermiest einem nur das leben.
Fragt sich nur, ob das nur für menschen gilt..Ich glaube nicht..es gilt für mehr als den menschen..ich kann aber nicht definieren wo die grenze ist..Ich weiss doch auch nicht ob ein Stein eine Seele hat oder ein 1-Zeller..das kann man mit wissenschaft sicher nicht beweisen..wieso sollte man auch..ich wills gar nicht wissen..

Wieso muss es was vor der Geburt geben? Könnte doch ganz einfach sein, dass unsere Seele dann entsteht?

Ich gehöre laut einem zettel der katholischen kirche an..ich werde auch nicht austreten, denn ich finde dass man diese institution unterstützen sollte..es ist nicht nur eine Propagandamaschinerie für die bibel...Der Vatikan hat schon viel gutes auf der welt getan..ich glaube nicht an den christlichen gott..ich glaub auch nicht an allah oder so..obwohl ich sagen muss, dass ich den koran FUER MICH besser finde als die Bibel..ich glaube aber nicht daran..ich finde es nur schlüssiger..

Kaltpresse
21.05.2003, 16:03
Also wenn der Tod so sein sollte wie in dem Film "Projekt Brainstorm" dann wäre es natürlich völlig cool. Diese ganzen Farben und dieses spacige fliegen. Könnt man ja glatt denken wenn man tod is hat man 10 Joints geraucht.

Aber im ernst glaube ich das es nichts nach dem Tod gibt.

Stell dir mal vor dich zermatscht nen Auto und du bist nur noch nen Batzen Fleisch, und schwebst dann davon und siehst dich da zermalmt. Wer hätte denn da seinen Frieden?:rolleyes

CokeMan
21.05.2003, 16:26
Mir ist noch was eingefallen.

1. Die Seele gibt es gar nicht, das sind nur irgendwelche Hinrsrtöme die uns steuern.
Wenn die nicht mehr sind, ist auch die Seele futsch.

Was sagt ihr dazu?

mezziaz
21.05.2003, 16:37
Îhr habt interessante Ansätze und Theorien zum Medium Zeit und dem, was nach dem Tod ist. Ich kann euch nur empfehlen das Buch "Das Universum in der Nussschale" von Stephen HAwking zu lesen. Das ist sowas von interessant und mit seinem IQ von fast 200 hilft er euch, die Antwort auf diese hier genannten Fragen zu geben.

Stan
21.05.2003, 16:43
@Cokeman: Also hat ein PC auch eine seele...? kann ja sein..ich weiss es nicht..

ich hoffe es wirklich dass ich eine seele habe...wenn nicht dann gibts für mich nämlich keinen grund mehr zum leben..

douron
21.05.2003, 17:30
Original erstellt von Stan
@Cokeman: Also hat ein PC auch eine seele...? kann ja sein..ich weiss es nicht..

ich hoffe es wirklich dass ich eine seele habe...wenn nicht dann gibts für mich nämlich keinen grund mehr zum leben..

wenn man in zukunft gehirne wie eine festplatte verwenden, und irgendwann dein körper stirbt, aba nicht dein gehirn, und diese setzt/steckt/planzt man in irgendeiner maschine (roboter, cyborg, auf jedenfall wirkt das ding äußerlich sehr nach mensch) ein, hast du dann auch eine seele. du kannst denken, fühlen, genau wie früher, nur bist halt in einer maschine drin, aba du fühlst dich menschlich, was ist menschlichkeit: blut, fleisch, knochen, gefühle, gewissen--->

hirn=seele

wenn hirn tot=seele tot

????????????????????????????

Curunir
21.05.2003, 17:46
Du hast es verstanden, Stan.
Cerberus hat auch Recht mit seinen Einsichten. Wenn ich einen geneigten Religions-Befürworter vergessen haben sollte, so möge er es mir bitte nachsehen.

@den Rest
Also nochmal von vorne. Ihr versteift euch größtenteils auf die Frage, ob etwas nach dem Tod ist oder nicht. Das kann man mit Logik klar beantworten: ja, totes Fleisch!
Und das war es dann.

Aber aus welchem Grund stellt man sich solche Fragen eigentlich? Ist auch nur einer von euch wirklich zufrieden mit dieser Antwort? Ihr seid doch keine Maschinen, daß ihr euch mit so einer Antwort begnügt!
Das, was den Menschen ausmacht, Intelligenz, Kreativität, Liebe, Haß, nennt es meinetwegen eine Seele - auch wenn ich das bereits für eine Abstraktion halte - das können wir wissenschaftlich überhaupt nicht erklären. Und kommt jetzt nicht mit irgendwelchen Pseudo-Studien, die irgend etwas erklärt haben wollen, sie verkaufen allesamt ihr Unwissen als Erkenntnis.
Wie sollten wir also erklären können, was mit all dem nach dem Ende der körperlichen Existenz passiert? Damit rede ich keinesfalls den Religionen das Wort. Aber ich bestehe darauf, daß an dieser Stelle ein nicht auszuräumender Restzweifel bleibt, der sich durch keine noch so brillante Wissenschaft auflösen läßt. Das ist das Ende der Wissenschaften, da fängt der Glaube an. Und diese Grenze ist kein Kriegsgebiet - echte Wissenschaft und wahrer Glaube liegen nicht im Konflikt! Wer so etwas inszeniert, ist verblendet und ein Fanatiker. Auf beiden Seiten.
Damit soll niemand zur Religion gezwungen sein. Jahrhunderte des Zwangs haben genau die Haltung hervorgebracht, die hier vorherrscht. Die katholische Kirche trägt hierzulande die Hauptschuld daran, darum erfährt sie in unserer Generation so viel Ablehnung, obwohl sie - Ironie! - heute offener und liberaler als jemals zuvor ist.
Das soll aber kein Plädoyer für die Kirche sein, ich gehöre ihr auch nicht mehr an.

Ihr spracht von Grenzsituationen, Todesnähe-Erfahrungen. Wieder versteift ihr euch auf populistische Details, die mit der Erfahrung selbst nicht das Geringste gemein haben. Es ist kein merkwürdiges Tunnel-Licht, das solche Leute religiös macht, sondern die spontane und radikale Selbsterkenntnis. Die Entdeckung der eigenen Spiritualität als Unfall. Aber auf das Wort verzichte ich besser, es scheint hier niemandem etwas zu sagen.

Überlegt euch also gut, ob ihr mit eurer Nichts-zu-Nichts-Haltung alt werden wollt. Dann wärt ihr nämlich wirklich weniger als Tiere. Ihr wärt Fleisch-Maschinen.

Minako
21.05.2003, 18:15
cooles thema :)

hmm ich denke da an meinen physiklehrer der mal sagte:
energie kann bei keinem vorgang neu enstehen oder verschwinden. nur von einer in eine andere form übergehen.

so und unser körper wird durch elektrische impulse gesteuert (zb. hirnströme ;-) )
das würde ich seele nennen....

so und wenn wir sterben, denke ich könnte die energie wo anders hin gehen zb. wiedergeburt als hase ;-) oder pflanze oder energie wesen oder andere dimension was weiß ich

aber das werden wir erleben wenn es soweit ist :D

winke :)

Lord_Alti
21.05.2003, 18:24
Hmm Sehr tiefgründig !

Ich sag ja auch nicht das ich nicht mehr leben will weil es keinen Sinn hat, dennoch glaube ich das man sein dasein fristet ohne Ziel,
ja man kann schon was hinterlassen, was an dich erinnert aber nützt dir das was wenn du unter der Erde liegst?! -> Ich denke nicht :(
Ich habe nicht so eine Einstellung das ich Selbstmord gefährdet bin - Ganz im Gegenteil. Ich hab Spaß am Leben. Und genieße dieses so gut ich kann.

Ich schätze deshalb und weil manche (ich zähl mich dazu) Angst vor dem Tod haben, begeht nur sehr selten jemand Selbstmord, und auch nur dann wenn ihn nichts mehr ans Leben bindet, also wenn er alles verloren hat und denkt es lohnt sich nicht mehr zu leben :headshot

@Curunir:
Muss dir großteils Recht geben. Manches betrachte ich aus einer anderen Perspektive, wodurch die Meinung sich teilt.
Von Zufrieden kann keine Rede sein - Eher im Gegenteil. Wer sich immer wieder mit dem Thema beschäftigt wird sicher ängstlicher und skeptischer der Sache entgegentreten :(
Ich denke auch dass keine Wissenschaft den Menschen und insbesondere dessen Gefühle je beschreiben kann.
Stimmt der Glaube ist schon was sonderbares - Misteriös, zweifelhaft aber ohne gehts nicht! Ein Mensch ohne Glaube an irgendetwas ist in meinen Augen kein Mensch...

Mit diesen Worten beende ich meine Phase der Tiefgründigkeit | Greetz Lord_Alti

Curunir
21.05.2003, 22:37
@Lord_Alti
Etwas zu hinterlassen, um nicht so ganz zu sterben - das _nützt_ dir in der Situation natürlich nichts, aber es befriedigt eine tief verwurzelte menschliche Eitelkeit. Dasselbe, was Menschen nach Ruhm streben läßt. Man will nicht vergessen werden. ;)

Die Beschäftigung mit dem Thema mag beängstigend sein, aber wer sich ernsthaft damit auseinandersetzt, wird reifer und (geistig) größer daraus hervorgehen.
Man sollte nur darauf achten, daß man sich in kritischen Phasen nicht von Sekten vereinnahmen läßt - manche Leute zählen hier auch die Religionen dazu.
Faustregel: Wenn es dir das selbsttätige Denken erspart, ist es schlecht.

Wenn es um den Tod geht, fällt mir immer Tolkiens Gleichnis aus dem Silmarillion ein.
Der Tod ist dort Erus Geschenk an die Menschen. Er schenkt ihnen ein begrenztes Leben, damit sie im Alter die Bürde ihrer Erfahrung ablegen und in Frieden ruhen können. Die Elfen hingegen sind unsterblich. Und sie erleben den Fluch, den Unsterblichkeit wirklich darstellt, in allen Spielarten.
Dort ist es übrigens auch Melkor (bei Tolkien der Satan), der den Tod mit Schrecken erfüllt und den Menschen die Angst davor bringt.
Btw, wo die Seelen der Menschen hingehen, wissen nicht einmal die Ainur - Tolkien betrachtete das als ein Mysterium, das sich Lebenden einfach nicht erschließt.
Ist das nicht auch angenehmer so?

Cerberus
21.05.2003, 22:47
@Curunir
Naturwissenschaften und Religion schließen sich nicht aus.Im Gegenteil.Es gibt längst zaghafte Annäherungsversuche beides unter einen Hut zu bringen.Denn auch Naturwissenschaften haben etwas mit Spiritualität zu tun.Seht euch mal die Bilder an die Hubble macht,oder die Bilder aus den Teilchenbeschleunigern.Seht euch um,und ihr könnt überall das entdecken was ihr Gott nennt.Warum sind die Naturgesetze so wie sie sind.Warum sind sie so,das sie zwangsläufig zu Leben führen mußten,wie die Evolutionsbiologen sagen.Zufall?Wer hat an diesen Einstellschrauben(Naturkonstanten) gedreht,sodaß wir darüber nachdenken können?
Wären sie nämlich ein wenig anders Eingestellt,es gäbe uns vermutlich nicht.Zufall?Der Mensch ist vielleicht ein Zufallsprodukt,aber nicht das Leben.
Und,die Entdeckung der eigenen Spiritualität durch solche Grenzsituationen wie den Tod,ist in etwa das,was man im Buddhismus "Erleuchtung" nennt.Denn nur im Tod sind wir in der Lage,die ganze Wahrheit zu schauen.Im Leben ist es nur ganz wenigen Menschen vorbehalten.Und diese Erfahrung ist mit Worten nicht mehr zu fassen.Deshalb,ohne das ich den Beweis dafür antreten kann,es gibt ein danach.Wie immer es auch aussehen mag.Und irgendwann werde ich es wissen wie jeder von uns.Nur,berichten können wir davon nicht.Und das ist vielleicht auch gut so.Was wollten wir damit wohl anfangen,mit dieser Erkenntnis?
Cerberus

[DZF]_ARES
21.05.2003, 23:06
wenn wir sterben werden wir aus der Matrix ausgegliedert und unsere Körper werden in Flüssigkeit aufgelöst um damit die noch lebenden intravenös zu ernären.

Curunir
21.05.2003, 23:08
Langweilen euch Jungs die immer flacher werdenden Matrix-Witze nicht langsam selber? :rolleyes

@Cerberus
Wir scheinen hier ja eine solide Front aufzubauen. Kein Widerspruch. ;)

lordZ
21.05.2003, 23:20
Vor Jahren hab ich mal im Fernsehen auf SF1 oder so einen Professor gehört, der irgendsowas von gefaselt hat, dass es schon rein mathematisch gesehen nach dem Tot irgendwas geben muss. Hatte irgendwas mit Energie zu tun, die nicht einfach verschwinden kann ... aber kA, damals hatte ich von Energie noch weniger Ahnung als jetzt (kenne nur potentielle und kinetische ;))

Tiu
21.05.2003, 23:57
Ich denke CokeMan war dem ganzen schon sehr nahe auf der Spur, nur hat er es meines erachtens falsch ausgelegt.

Wir können noch nicht einmal das Universum erklären. Wo kommt es her? Was war davor? usw. Aber da wir es wahrnehmen können, ist es für uns existent.

Eine Paradies/Himmel oder Hölle können wir nicht wahrnehmen. Dies ist auch der einzige Grund warum viele deshalb daran zweifeln oder gar leugnen.

Der Spruch bewahrheitet sich immer wieder. Erzähl den Leuten das es 100 Billionen Sterne gibt und sie glauben dir. Erzähl ihnen aber das die Bank frisch gestrischen ist und sie müssen drauf patschen.

Wie sing Peter Maffey es treffend: Wo komm ich her? Wo geh ich hin? Wer sagt mir was ich war und wer ich bin? Bin ich echt? Oder träum ich nur schlecht?

Fliege
22.05.2003, 00:00
Nach dem Tod kommt nichts, aber der Körper wird wiederverwertet....

Cerberus
22.05.2003, 10:10
@GRAKA0815
Es gibt Dinge die kann man nicht erklären.Dort enden die Gesetze wie wir sie kennen.Wir machen einen Fehler,wir versuchen alles zu erklären,aber was willst Du erklären was Du nicht kennst?Hast Du oder schon mal darüber nachgedacht,das es Ebenen gibt die sich uns nicht erschließen,weil wir die entsprechenden Sinnesorgane dafür nicht haben.Solche Bereiche kannst Du Dir nur spirituell erschließen.
Beispiel:Wir nehmen die Sonne als gelbe Scheibe und die Sterne als weiße Punkte war.Warum?Weil wir in einem bestimmten Spectrum des Lichts besonders gut sehen.
Stell Dir jetzt vor, wir würden besonders gut im Infraroten,im Gammabereich oder im elektromagnetischen Bereich sehen.Wie würde sich die Welt für uns dann darstellen?
Würden wir nicht zu ganz anderen Erkenntnissen über die Welt kommen.
Nehmen wir beispielhaft die Sinnesorgane der Tiere.Fledermaus,Hai,Biene,Ameise und Maulwurf.
Jedes dieser Lebewesen verfügt über ihm ganz eigene Sinnesorgane.Zwangsläufig sieht jeder von ihnen die Welt mit anderen AUGEN.Wenn sie sich nun unterhielten und ihre Welt schildern könnten,was wäre wohl das Ergebniss?Und wer von ihnen hätte Recht?Alle,oder nur einer von ihnen?
Nochmals,die Bereiche über die wir uns hier unterhalten erschließen sich nicht mit Logik,Kausalität,Wahr oder Unwahr.Wenn überhaupt,kannst Du sie spirituell erfahren
aber nicht erklären.Hier endet unser Wortschatz und deshalb fällt es Menschen die eine Nahtoderfahrung gemacht haben außerordentlich schwer darüber zu sprechen.
Was wir machen können,ist,das wir uns der Hilfsmittel bedienen die unsere Sprache hergibt.Aber das,ist sehr unzureichend.
Das wir etwas nicht sehen oder erklären können,heißt noch lange nicht das es nicht existiert.
"Ich weiß,das ich nichts weiß!"Griechischer Philosoph.:confused
Cerberus

Tiu
22.05.2003, 11:04
@Cerberus

Genau darum geht es doch. Nichts anderes behaupte ich.

So erklären wir uns zum Beispiel die Entstehung und/oder den Zusammenhalt des Universums mit Strings und Superstings und mit was weiß ich nicht noch alles. Doch niemand hat je ein solches String gesehen. Niemand hat es bewiesen. Alles reine Mathematik. Doch bloß weil es aus mathematischen Gesichtspunkten existent sein "sollte" wird es noch lange nicht reel existent oder? Trotzdem glauben wir (oder zumind. die Masse) daran.

Niemand kann den lieben Gott herbei diskutieren, aber genau so wenig kann man ihn weg diskutieren.

Der Punkt ist eben der, dass ab einem gewissen Punkt alles zu einer Frage des Glaubens oder des Leugnens wird!

Curunir
22.05.2003, 13:40
Original erstellt von GRAKA0815
Der Punkt ist eben der, dass ab einem gewissen Punkt alles zu einer Frage des Glaubens oder des Leugnens wird!
Eben. Aber damit wird das Ganze nicht beliebig. Es ist nicht egal, an wen oder was man glaubt, auch wenn mancher an diesen Stelle so einen Schluß zieht.
Es gibt falschen Glauben, etwa den durch eine Sekte vorgeschriebenen Glauben oder den Götzenglauben, der die Spiritualität verweltlicht. Man erkennt diese Pharisäer meistens daran, daß sie Antworten auf spirituelle Fragen geben wollen. Vorgefertigte Antworten sollten uns in diesen Fragen immer skeptisch machen. Auch die vorgefertigten Antworten der renommierten Kirchen (falls jemand glaubt, ich würde die nur verteidigen ;)).

Simon
22.05.2003, 14:17
Mal wieder ein netter Thread zum Diskutieren. :)

Ich sehe das ganze aus einer gespaltenen Perspektive. Ich denke wir selbst bekommen nach dem Tod garnichts mehr mit, weil sämtliche Daten und somit unsere Seele verloren geht.
Ein derartiges Leben nach dem Tod, sei es nun im Himmel oder in der Hölle scheidet somit für ich schonmal aus.

Vielmehr denke ich, dass wir solange "Leben", solange andere noch an uns denken.
Ob dies nun durch Kinder oder so geschieht spielt dabei keine Rolle.
Große Persönlichkeiten wie Cäsar, Gandhi oder gar Hitler sowie Verwandte und Vorfahren geistern noch heute in unseren Köpfen und von daher sind sie für mich immernoch auf eine spezielle Art und Weise lebendig, auch wenn sie physikalisch schon ewig tot sind.

Ich bin in meinem Leben schon ein paar mal ohnmächtig gewesen und während ich bewusstlos war, hab ich irgendwie immer meine Eltern wiedergetroffen, bzw. bin auf sie zugelaufen. Zwar gibt dafür warscheinlich auch eine einfache medizinische Erklärung wie das mit dem Licht am Ende des Tunnels, aber irgendwo beschäftigt mich das doch ein wenig. :)

Generell beschäftige ich mich mit dieser Frage nur selten,
aber es ist trotzdem immer spannend zu sehen, wie andere diese Frage behandeln. :daumen
Im Prinzip darf jeder darüber Denken was er will, nur er soll damit nicht andere Beeinflußen oder gar eine Meinung aufzwingen so wie es manche Religionen praktizieren.

mfg Tweaki4k

Kaltpresse
22.05.2003, 14:24
@Tweak


Nich soviel rumprobieren mit seltsamen stoffen dann wirste auch nicht so schnell Ohnmächtig:D

ag3nt
22.05.2003, 16:55
falls sich mal jemand mit dem "nichts" auseinandersetzten möchte hier lang (http://home.t-online.de/home/weber.E-K-H/Nichts1.htm)

Curunir
22.05.2003, 17:55
Ich denke, wenn hier der Begriff "Nichts" fällt, ist eher das philosophische als das mathematische Nichts gemeint. Und das ist nicht etwas, sondern schlicht die Negation des Seins (na ja, so schlicht ist das nun auch wieder nicht ;)).

ag3nt
22.05.2003, 18:17
naja hätteste die seite mal angschaut hätteste gemerkt, dass es da nicht undbedingt um nichts geht.


überhaupt ist der begriff "nichts" wohl der abstrakteste der menschlichen sprache, wir versuchen etwas zu beschreiben was nicht da ist!!!! das ist in etwa so als ob ich dir sage wie es in 1000 mio jahren auf der erde aussieht

TheCounter
22.05.2003, 18:20
Original erstellt von Stan
Wenn das so ist, dann frag ich mal: Wieso springt ihr nicht von einer brücke, schmeisst euch vor ein auto..springt aus einem flugzeug? Wieso nicht? Es ist doch scheissegal..wenn wir wirklich nur ein haufen atome sind..dann macht zum 18. geburtstag doch einen geilen abgang..ist sicher geil um in 20 km höhe aus einem flugzeug zu springen, ein paar minuten zu fliegen, die schallmauer zu durchbrechen..

Also ich bin schonmal aus 4,3 KM höhe aus nem Flugzeug gesprungen, besser gesagt 3 Mal. Und es war SAUUUUUU Geil, würd ich jederzeit wieder machen.

20km, naja der Rekord liegt bei genau 36km.

Schallmauer durchbrichste aber nicht :-)

douron
22.05.2003, 20:26
es gab einen menschen der am 14. oktober 1947 im freien fall die schallmauer durchbrach, es war irgendein testpilot, ein amerikaner namens Charles E. Yeager (1,06 Mach)....

Walze
01.06.2003, 16:27
Ich weis was nach dem TOD kommt !!

Natürlich der Spectator-Mode!

Aber mal erlich, Spectating Suxx !!! :p

Niyu
02.06.2003, 11:27
Original erstellt von [UTC]VADER
Für das Licht am Ende des Tunnels, von dem z.B. Reanimierte immer wieder berichten, gibt es eine ganz nüchterne medizinische Erklärung (in Kurzform): durch Sauerstoffmangel, hervorgerufen durch ausgesetzte Atmung, beginnen die Sehnerven wie verrückt Signale an das Gehirn zu senden (jaja, die Augen sind eigentlich Ausstülpungen des Gehirns, spielt hier jetzt aber mal keine Rolle), die durch das Sehzentrum als Licht interpretiert werden. Das dieses nur in der "Mitte" (dem vermeintlichen Tunnelende) zu sehen ist liegt schlicht und ergreifend daran, dass im gelben Fleck, der Stelle des schärfsten Sehens, die Rezeptorenanzahl (Zapfen, v.a. Stäbchen) am höchsten ist. So schön die Vorstellung vom Tunnel auch sein mag, so einfach ist der tatsächliche Hintergrund.
Btw: Jeder Scheintote hinterlässt eine Fehlgeburt? Das würde der Ansicht dass auch Embryonen schon leben (wie sie u.a. von der Kirche vertreten wird) aber sehr zuwider laufen...

"Wissen" tu ich das auch... aber ich halte nichts von diesen wilden Wissenschaftlichen Erklärungen...solange du es nicht 100% beweisen kannst! Es bleibt eine Glaubensfrage.

Eine Fehlgeburt kann auch BEI der Geburt sein...es kann auch im 8 Monaten sein, wenn die Mutter von der Leiter fällt o.ä. In den seltensten Fällen ist eine "Fehlgeburt" bei den Embryonen zu suchen... da nennt man es nicht umsonst Abtreibung oder Hat-nich-sollen-sein.

Wir können nicht wissen, was beim Tod passiert (zudem ja lange nicht alle diesen Tunnel sehen, was wiederrum gegen eine Faktengestützte wissenschaftliche Erklärung ist)...nüchtern gesehen:
Klar..wir sind Tod..vergammeln..und das wars.

Aber, warum sollten wir es nicht für uns selbst romantisieren...warum sollten Menschen die nicht mit dem Tod ihres liebsten klarkommen an ein Paradies glauben dürfen...warum muss man als Mensch alles reglementieren, portionieren, aufschreiben, deillusionieren und abheften sowie zu den Akten legen?

CokeMan
02.06.2003, 12:49
Original erstellt von Niyu
Aber, warum sollten wir es nicht für uns selbst romantisieren...warum sollten Menschen die nicht mit dem Tod ihres liebsten klarkommen an ein Paradies glauben dürfen...warum muss man als Mensch alles reglementieren, portionieren, aufschreiben, deillusionieren und abheften sowie zu den Akten legen?

Das ist kein Problem das kann jeder machen, aber stell dir mal vor, es würde morgen
100%ig bewiesen das es keinen Gott gibt, und das wir einfach nur vergammeln, und
nicht in den Himmel kommen.
Dann könnte sich der Papst mal an den Kopf fassen, und sich fragen wie hirnrissig
verbissen er eigentlich war. :freak Und an den 3==> könnte er sich dann auch
fassen, denn ab da derf er es ja.

[edit]"Dummes Matrixgeschwafel an:cool"[edit]
Es ist die Frage die uns keine ruhe lässt.
[edit]"Dummes Matrixgeschwafel aus:cool"[edit]

Niyu
02.06.2003, 14:15
Wenn morgen eindeutig bewiesen wird, das Gott nicht existiert, dann glauben die Menschen halt an KingHuiBuhGong den 3ten.

Ich finde den Glauben an sich sehr wertvoll für die Menschheit und kann auch nicht nachvollziehen, warum viele die Kirche verurteilen...manchmal denke ich, es ist vielleicht nur Modern "gegen" die Kirche zu sein.. aber die Kirche erfüllt doch Ihren Zweck... Seelischen Beistand... eine gute Grundidee als Basis derer die die Bürde des seins nicht anders ertragen können/wollen.

Viele Menschen glauben an Gott um Kraft und Beistand zu erhalten.. dieser Glaube GIBT Ihnen die Kraft... wenn ihr anders mit Unglücken fertigwerdet... oder gar ein behütetes Leben führt, dann kreidet dies doch nicht dennen an, dennen es nutzen bringt.

Niemand wird doch gezwungen zu Glauben.

Erkenne dich selbst...

CokeMan
02.06.2003, 16:35
@ Niyu

Schon klar, aber manche empfinden die
Kirche und Gott eben als eine Art Verarschung.

Sorry ziemlich krass ausgedrückt.


P.S.
An KingHuiBuhGong den 3ten glaube die Menschen bestimmt auch nicht,
denn wenn man den bei Google eingibt bekommt man 0 Ergebnisse.

Niyu
02.06.2003, 22:42
*rofl* 0 Ergebnisse bei Google... geil! Das war für mich der Joke des Tages ;)

Aber zurück zu dennen die die Kirche als Verarschung betrachten... ist ja deren problem, wenn sie sich verarscht fühlen... aber die vielen Millionen die daran glauben, die Kraft, Zuversicht und Lebensmut daraus tanken werden dabei in schlechtem Licht stehen gelassen... und das finde ich dermassen Intolerant und dumm. Frag mich da manchmal echt wie hoch so ein Tellerrand sein kann, wenn man nichtmal darüber gucken kann...


Den Löffel... gibt es nicht!

Curunir
03.06.2003, 00:35
Ts, immer dieses Matrix-Geschwafel. Durch ständige Wiederholung auf Gedeih und Verderb wird aus intelligenten und pfiffigen Sprüchen dummes Gelaber. :p

@CokeMan
Du hast nicht begriffen, worum es beim Glauben geht. Beweise für oder gegen einen Gott sind der Versuch, den Ozean auszulöffeln. Du magst den Ozean mit titanischem Aufwand vielleicht sogar zu 99,999999% leer bekommen, aber eben nicht ganz. Naturwissenschaft kann Spiritualität einfach nicht zu 100% fassen. Somit scheidet dein "Beweis" aus.
Daß der Papst Vertreter einer allzu verbohrten und oft irrenden Glaubensrichtung ist, da bin ich exakt deiner Meinung. Aber ich respektiere die Christen dennoch (selbst die Katholiken), auch wenn sie noch eine Menge lernen müssen.

Abgesehen davon ist die Kirche als Institution wegen einiger unpopulärer Eigenschaften zum Feindbild geworden. Und daß Feindbilder eben nur irreale Bilder sind, will derjenige, der das Feindbild hat, natürlich nicht sehen. Warum das unklug ist, könnte man sogar logisch belegen.

Ich gewinne aber den Eindruck, daß wir hier inzwischen rotieren. Noch Fragen zum Thema?

Cerberus
03.06.2003, 19:01
Äh ja,Hochwohlgegoren;) !
Was ist vor dem Tod;) ?

Zeitzer
03.06.2003, 19:31
Ich denke, man träumt. Man träumt den Traum den man beim Tod hat und diesen dann eine Ewigkeit. Also kann man nur auf einen guten Traum hoffen.
Was ich seltsam finde, man weiss das man nur einmal lebt, aber trotztem tun wir alles um unserer Leben so kurz wie möglich zu halten. Jeder auf seine Art und Weiße.

Stan
03.06.2003, 19:31
Was ist vor dem Tod

der traum der freiheit, des lebens

Bhogavaty
04.06.2003, 07:17
hi
hm aber zum treumen braucht man ein gehirn und das ist dann leider nicht mehr vorhanden!!
ich habe vor drei monaten meine mutter sterben sehen!ich muß ährlich sagen das man garnichts weiß vom tod!!vom leben ohne ende aber vom tod!!
ist halt ein müsterium der tod!meine mutter hat 3 tage im msterben gelegen bis der körper nicht mehr wollte.einen tiefen atemzug und vorbei wahren 53 jahre.

ich denke auch wenn es aus ist ist es aus und nichts mit traumen und so!


mfg-bho-

Pessimist
16.06.2003, 21:52
Ich muss schon sagen, wunderbar, amcht euch alle tolle Gedanken, aber habt ihr mal wirklich hinter die Fassade geguckt ? Nein, wohl kaum! Der Tod ist etwas unbeschreibliches. Dein Leben hast du vorher, um etwas daraus zu machen, um für die Menschheit nützlich zu sein. Du erfüllst deinen Zweck und wenn dich die Evolution oder die Menscheit nicht emrh braucht, wirst du ausradiert. Dies geschieht ja folglich nicht immer durch den Körper. Im Endeffekt schon, wenn du beispielsweise angefahren wirst. Aber alles hat irgendwo seinen Sinn. Ob man ihn findet oder je finden wird, ist eine andere Sache. das sehen wir dann. Das Leben nach dem Tod kann es geben, vielleicht auch nicht. Vielleicht ein Paradies für Gläuboge oder ein Paradies für Atheisten oder ein Leben das weiter geht. Keiner weiß es! Also, macht euch Gedanken, ob etwas und was kommen könnte. Es gibt so viel, was man sich vorstellen kann, was nach dem Tod kommt! Aber, erst einmal haben wir das Leben, dass wir nicht umsonst haben, wie ich finde. Also nutzen wir erst das Leben und machen uns später Gedanken zu dem Tod.:p

Pat
16.06.2003, 22:26
Original erstellt von GRAKA0815

So erklären wir uns zum Beispiel die Entstehung und/oder den Zusammenhalt des Universums mit Strings und Superstings und mit was weiß ich nicht noch alles. Doch niemand hat je ein solches String gesehen. Niemand hat es bewiesen. Alles reine Mathematik.

Kannst du das mal ein bisschen ausführen? Habe noch nie etwas davon gehört, würde mich aber interessieren!

Tiu
17.06.2003, 15:07
Original erstellt von Pat
Kannst du das mal ein bisschen ausführen? Habe noch nie etwas davon gehört, würde mich aber interessieren!

Das würde ersten zu weit gehen und zweitens den Thread sprengen. Wenn Du dich aber dafür interessierst, kann ich dir zwei Bücher empfehlen.

Steven Hawkins: Das Universum in der Nußschale
Kip S. Thorne: Gekrümmter Raum und verbogene Zeit

Diese beiden Bücher sind auch sehr gut für nicht Physiker zu verstehen bzw. versuchen gerade den nicht Physiker / Astrophysiker mit der Materie des Universums und der darin enthaltenen "Zeit" anzusprechen.

Kommandofrosch
24.06.2003, 22:30
Es gibt etwas allmächtiges für uns menschen unsichtbar ist und gleichzeitig im ganzen universum ist. Der mensch hat aufjedenfall ne seele. Beim Tod lassen wir die maschine körper hinter uns und die seele wird am jüngsten tag zum schöpfer / schöpfungskraft
befördert. Unser Schicksal wurde schon vor der Geburt festgelegt. Wenn wir mit dem Leben auf der Erde fertig sind gibt es ein unbegrenzetes Leben im Jenseits.
Wäre die entstehung aller dinge zufall, das ist schon ein widerspruch. Alleine würde sich die "materie" nicht zu lebewesen formen.
Ich glaub nicht an die Tod = nichts Theorie.

SchinziLord
28.06.2003, 19:34
Es spielt doch überhaupt keine Rolle, was nach dem Tod oder vor der Geburt war.

Wir leben hier und jetzt, und was wir aus unserem Leben machen, ist alleine unsere Sache, da wir ja offensichtlich die Macht besitzen, unser eigenes Leben oder das von anderen auszulöschen.

Alleine diese Tatsache ist für mich ein Widerspruch, der unsere Nichtigkeit im Universum beschreibt, wenn wir nicht mal wissen, wieso wir hier sind, und der "Macht", Leben und Sterben zu lassen.

Also könnte für mich Leben und Sterben nicht "außerhalb" unseres Horizontes stehen, da wir Macht darüber ausüben.
Trotzdem können wir diese Tatsachen weder erklären noch erfahren.

Dies alles bekräftigt mich in meiner Entscheidung, noch mehr auf das hier und jetzt zu achten, da ich nicht gerade gerne hilf - und orientierungslos durch das Leben renne - wohl aber durchs Universum.

Viechxy
03.07.2003, 23:10
nun, wie wärs hiermit...

man lebt nur damit man "existiert" wenn man tod is hört man auf zu existieren und is ist dann weg... nur warum soll man existieren und dann wieder verschwinden ?

ausserdem wurde nach meinem wissensstand noch nicht herausgefunden... wo genau im körper die s.g.: "seele" sein könnte, was wenn es nicht wirklich etwas körperliches ist ?
...aber warum is sie beim schlafen mehr oder weniger inaktiv ?
also muss die "seele" auf jeden fall mit dem körper zusammenhängen... und wenn der hinüber is müsste die seele auch hin sein...
und selbst wenn nciht was kann man dann schon machen ?
zB.: ist bewiesen ,dass die erinnerungen, usw. im "hirn" gespeichert werden aber das hirn is dann hin !
folglich weiß man überhaupt garnix und kann auch garnix ausservielleicht "exisiteren" ;)

also existieren wir in irgendeiner form noch nach dem tod doch is diese existens wenn es sie gibt irgendwie sinnlos, oder es kann noch irgendwie anders weiter gehn...



nunja, ich sag nur eins: Probiert es aus ! ;)
und wenn ihr es noch nciht sofort wissen wollt dann lasst eiuch noch zeit, denn entrinnen könnt ihr ja nicht...

nun zu dem "glaube an gott od. ähnliches":
ich schätzte, dass der "glaube" eine grundeinrichtung in der menschlichen psyche ist um die ohnmacht und panik die manche unbeantworteten fragen hervorufen können zu vermeiden... stellt euch vor was passieren würde wenn ihr alle draufkommen würdet, dass es alles wirklich total und ohne zweifel sinnols is... ihr würdet doch durchdrehn...
...und da jheder mensch sich mal solche fragen stellt is sone einrichtung unbedingt erfordelich, also is der glaube, etwas was jeder in irgendeiner form hat und braucht...
aber es hat sicher nicht viel mit der wahrheit zu tun...

Cerberus
03.07.2003, 23:26
Original erstellt von Viechxy
nun zu dem "glaube an gott od. ähnliches":
... stellt euch vor was passieren würde wenn ihr alle draufkommen würdet, dass es alles wirklich total und ohne zweifel sinnols is... ihr würdet doch durchdrehn...

Das kommt auf die Ebene und den Betrachter an.
Das was uns sinnlos erscheint muß nicht zwangsläufig sinnlos sein.Wir legen menschliche Maßstäbe an.Stell Dir vor,wir könnten das Ganze aus einer anderen Perspektive betrachten.Wir haben Vorstellungen von etwas,das muß aber nicht die Wahrheit sein.
Cerberus

Viechxy
03.07.2003, 23:53
...das mag ja sein, aber kann man das nie beweisen und auch der glaube is hier nur irreführend weil er ja nur die unerträgliche warheit verbirgt...

oder kannst du dich auf eine eben begeben wo du nicht von deinem glauben geleitet wirst und das ganze wirklich objektiv sehen kannst ?

du meinst also, dass es sein könnte, dass manche menschen wirklich die warheit wissen weil sie es von der richtigen seite betrachten ?

Cerberus
04.07.2003, 07:43
Original erstellt von Viechxy
..... die unerträgliche warheit verbirgt...
Was wäre z.B. die Wahrheit,das wir ein Spiel mitspielen,das wir nicht verstehen.Dessen Regeln wir nicht mal Näherungsweise kennen?

oder kannst du dich auf eine eben begeben wo du nicht von deinem glauben geleitet wirst und das ganze wirklich objektiv sehen kannst ?
Ein Versuch ist es allemal Wert.

du meinst also, dass es sein könnte, dass manche menschen wirklich die warheit wissen weil sie es von der richtigen seite betrachten ?
Nein,aber die Möglichkeit sich ihr zu nähern.
Cerberus

CokeMan
04.07.2003, 09:57
... oder kannst du dich auf eine eben begeben wo du nicht von deinem glauben geleitet wirst und das ganze wirklich objektiv sehen kannst ?

Also bei mir in meinem Leben gibt es mit sicherheit Tage an denen ich gar nicht an
GOTT denke. An diesen Tagen lasse ich mich dann ja gar nicht vom Glauben leiten.
Und diese Tage laufen genauso gut wie alle anderen Tage ab.

(Nur zur Info) unser Pastor ist mal wieder besoffen auf der Straße
zusammengebrochen. Und wo anders ist einer beim klauen erwischt worden.

------------

Da fällt mir noch ein, das es immer wieder Berichte gibt, die von Pastoren und Pfarrern berichten, die irgendwelche Frauen vergewaltigen, oder kleine Kinder
misshandel.

Das hat allerdings nichts mit Gott und der Kirche zu tun, sondern einzig und allein mit
der Tatsache das die in Abstinent lebn müssen, also ohne SEX.

Melkor
04.07.2003, 12:12
Original erstellt von Icon_Master
gar nix du bist einfach tod , nix mit himmel oda hölle usw..... einfach tod


Cya Icon_Master

Schonmal darüber nachgedacht, was dann dieses Leben für einen Sinn gehabt hätte? Schonmal darüber nachgedacht, ob dann für Menschen die bereits bei Geburt oder als Kind sterben (z.B. durch Mord), alles vorbei gewesen sein soll? Eine tief inhumane Sicht der Dinge, oder?

CokeMan
04.07.2003, 13:07
@ Melkor

ist aber außerst logisch so.
mann kann sich dann fragen warum man überhaupt geboren wurd.
Antwort: Man wurde geboren um zu sterben!

Kling makaber ist aber so. denn wozu sind wir eigentlich da? wir erfüllen
auf unserer Erde doch keien Zweck.
Wenn die Erde von Heut auf Morgen weg wäre würd das keien jucken.
Im prinzip ist das alles Sinnlos hier.

Ich könnte jetzt aus dem Fenster sprigen und es würde keien interessieren,
außer mich und meien Leute.
Aber wenn alle gleichzeitig aus dem Fenster sprigen, würde es keien mehr
interessieen.

Also sprigen wir alle aus dem Fenster.:D
Ätsch ich hab ein haus mit nur Erdgeschoss. :D :D :D :D

Melkor
04.07.2003, 13:35
Eine zutiefst nihilistische Ansicht, die ich nicht teile. Wir haben gerade durch die Nahtodes-Forschung in den letzten 20 Jahren ein vollständig anderes Bild vermittelt bekommen. Leben als solches macht Sinn, sowohl in gegenwärtiger wie zukünftiger Perspektive.

Viechxy
04.07.2003, 13:44
nun, warum leben wir um zu sterben ? warum sterben wir überhaupt ?
warum muss alles vergänglich sein ?
warum is das so schwer zu beantworten ?
warum gibt es den "glauben" ?

Melkor
04.07.2003, 14:00
Original erstellt von Viechxy
nun, warum leben wir um zu sterben ? warum sterben wir überhaupt ?
warum muss alles vergänglich sein ?
warum is das so schwer zu beantworten ?
warum gibt es den "glauben" ?

Gäbe es für alles einen wissenschaftlichen Beweis, wäre Glauben auch keine Leistung mehr. Der Mensch soll vielmehr die Fähigkeit entwickeln, in einer für ihn in vielerlei Hinsicht unerklärlichen Welt den Glauben an eine höhere gute Kraft (Gott als Vater der Menschen) nicht zu verlieren und diese Kraft in Form von Menschlichkeit und Liebe weiterzugeben. Dieses Leben ist nichts anderes als eine große und sehr wertvolle Schule. Nach dem Tod kehren wir in unsere Heimat (zu Gott) zurück.

Cerberus
04.07.2003, 16:33
Wer sagt denn,das Gott ein männliches Geschöpf ist?
Vielleicht ist dieses Wesen ja auch Geschlechtslos,also ES.
Ebenso gut könnte es weiblich sein.
Hast Du Gott schon gesehen,oder woher weißt Du das er männlichen Geschlechts ist?
Cerberus
Wenn ich bloß wüßte,woher ich deine Diktion kenne?;)

CokeMan
04.07.2003, 16:38
Original erstellt von Melkor
Eine zutiefst nihilistische Ansicht, die ich nicht teile. Wir haben gerade durch die Nahtodes-Forschung in den letzten 20 Jahren ein vollständig anderes Bild vermittelt bekommen. Leben als solches macht Sinn, sowohl in gegenwärtiger wie zukünftiger Perspektive.

Ok, ich sehe schon ein das das Leben so gesehen Sinn macht, aber man muss sich doch fragen warum wir Leben wollen, oder WARUM überhaupt alle Lebewesen überleben wollen.

Die Menschen wissen doch das sie irgendwann einmal sterben werden, also
warum nicht gleich?

Das erkläre ich mir so. das die Menschen und die Tiere wissen was nach dem Sterben
kommt.

Wenn ein Mensch, bzw. ein Tier nicht Sterben will, kann das was nach dem
Sterben kommt nur schlechter sein.

Ergo: Der ToT ist schlecht!

soweit sind wir uns also einig

Meine Meinung ist jetzt einfach das es GOTT und das ganze Himmelgesogs nicht gibt,
Denn wenn es das alles nicht gibt, und man einfach vergammelt, und keine
Gedanken mehr hat, ist das Schlecht.

Ergo: Was es nicht gibt is immer schlecht!

Sollte es Gott und den Himmel doch geben, wo alle auf Wolke 17 Schweben,
müssten sich ja die Leute massenweise aus dem Fenster stürtzen,
(wobei wir wieder beim Thema wären.)

Sowas tun wir aber nicht (auch die Schwer glaubigen nicht)

Ergo: Ein innerer Instinkt sagt uns das der TOT schlecht ist, auch wenn die Kirche uns weiß machen will das es gar nicht so schlecht ist.

: FUN ON
Ergo: Die Kirche will uns alle Umbringen.
: FUN OFF

Melkor
04.07.2003, 17:33
Original erstellt von Cerberus
Wer sagt denn,das Gott ein männliches Geschöpf ist?
Vielleicht ist dieses Wesen ja auch Geschlechtslos,also ES.
Ebenso gut könnte es weiblich sein.
Hast Du Gott schon gesehen,oder woher weißt Du das er männlichen Geschlechts ist?
Cerberus
Wenn ich bloß wüßte,woher ich deine Diktion kenne?;)

Ich glaube wir müssen uns von so unwichtigen Fragen lösen wie nach dem Geschlecht Gottes lösen. Allerdings nennt Christus ihn seinen Vater und den Vater aller Menschen. Damit liegt die Antwort vor.

Cerberus
04.07.2003, 18:24
Original erstellt von Melkor
Ich glaube wir müssen uns von so unwichtigen Fragen lösen wie nach dem Geschlecht Gottes lösen.
Einverstanden,habe ich längst getan.Aber bleiben wir im Sprachgebrauch.

Allerdings nennt Christus ihn seinen Vater und den Vater aller Menschen. Damit liegt die Antwort vor.
Den Vater aller Menschen?
Oder,der aller Lebewesen,belebter und unbelebter Materie?
Wäre es nicht an der Zeit diesen Ausschließlichkeitsanspruch der Menschen abzulegen.Beim heutigen Stand der Naturwissenschaften ist es törricht anzunehmen,das alles ausschließlich für uns,die Menschen geschaffen wurde.Wir sind ein Produkt dieses universellen Prozesses,aber ganz gewiss nicht das Ziel.Oder behaupten wir heute noch,die Erde sei eine Scheibe?Wohl kaum.
Im übrigen beginnt sich dieser Gegensatz Naturwissenschaft>Religion langsam aufzulösen.Beide bewegen sich nach jahrhundertelanger Feindschaft aufeinander zu.Und das ist begrüßenswert.
Cerberus

@CokeMan
Das,wovon wir hier sprechen kannst Du nicht in menschliche Sprache kleiden.Das gibt unsere Sprache nicht her.Wenn,kannst Du höchstens in Gleichnissen sprechen.

Dein FunFazit hat was.Die Kirche war über Jahrhunderte der größte Feind der Menschen.Insofern,hast Du nicht unrecht.
Cerberus

Viechxy
04.07.2003, 18:49
wer sagt, denn, dass es "gott" gibt, eine andere frage wäre allerdings warum gbit es gott ?

man sollte es vielleciht mal mit der "gottartigen" stellung der menschen vergleichen,
wir sind in der lage zumindest in grenzen lebewesen zu erschaffen auch für einen bestimmten zweck...
viele menschen glauben doch an genau so etwas... ein höheres wesen hat uns um einen zweck zu erfüllen erschaffen...

nun, warum denken wir das ? is das wissen oder nur glauben ?

ich glaube ;), dass wir nur auf so etwas gekommen sind weil wir schon von anfang an ding für einen bestimmten zweck erschaffen haben und sich der glaube, dass alles einen bestimmten sinn hat eingebürgert hat...

ich denke man sollte nicht fragen was man denkt was nach dem tod kommt, sondern warum man "wasauchimmer" denkt... denn wenn es wirklich nur an den gewohnheiten der menschen liegt können wir garnnicht WISSEN was der sinn des lebens ist bzw nach dem tod kommt...

roguelike
05.07.2003, 23:35
Hm, ich weiß nicht. Vor dem einschneidendem Erlebnis in mein-klein-Leben hab ich das auch eher so gedacht, da is nichts, alles mit diesem Gott und so ist nur Humbug, Menschenfängerei und so. Ich will nicht sagen, daß ich nun unbedingt gläubig bin, aber seit dem Ableben meines Dad bin ich doch etwas sensibilisiert worden für diese Thematik. Ich weiß es nicht, was danach ist und was vor der Geburt ist, schließlich hat das Bewusstsein ja auch erst mit 5 oder 6 eingesetzt. Vielleicht befindet man sich in einer Art "Drogenwelt", Stadium "ausgeklinkt" etwa. Wenn Du unglücklich auf den Kopf fällst, weisst Du auch nicht, was passiert (~e, während Du ohnmächtig warst). Naja, kurzum, keine Ahnung, was danach ist. Ich glaube am ehesten noch an dieses "ausgeklinkte" Dasein...und das ist ein schönes Gefühl irgendwie (außer die Gehirnerschütterung ;) )

Aries

Cerberus
05.07.2003, 23:45
Original erstellt von Viechxy

man sollte es vielleciht mal mit der "gottartigen" stellung der menschen vergleichen,
wir sind in der lage zumindest in grenzen lebewesen zu erschaffen auch für einen bestimmten zweck...
Gottartig,wer,die Menschen?Etwas anmaßend,meinste nicht?
Ja,wir pfuschen der Natur ganz schön ins Handwerk.Irgendwann gibt es dafür die Quittung.
viele menschen glauben doch an genau so etwas... ein höheres wesen hat uns um einen zweck zu erfüllen erschaffen...
Zu welchem Zweck?Kennst Du ihn?

nun, warum denken wir das ? is das wissen oder nur glauben ?
Weder noch.Es ist mehr ein Hoffen.

ich denke man sollte nicht fragen was man denkt was nach dem tod kommt, sondern warum man "wasauchimmer" denkt... denn wenn es wirklich nur an den gewohnheiten der menschen liegt können wir garnnicht WISSEN was der sinn des lebens ist bzw nach dem tod kommt...
Nein,wissen können wir es nicht,was nach dem Tod kommt.Woher auch,bis jetzt ist noch keiner wieder zurück gekommen.
Der Sinn des Lebens?Vielleicht gibt es ihn gar nicht.Was meinst Du,warum gibt es Religion?Weil wir über den Sinn des Lebens nachdenken können und über das sterben und das was danach kommt?
Ja,eine Menge Fragezeichen.
Cerberus

Tiu
06.07.2003, 01:55
Das was mich an den meisten Religionen stört, ist das sie sich fast alle mit dem Jenseits beschäftigen und nicht mit dem Diesseits. Bevor man die Frage klären kann, wo geh ich hin, sollte man doch auch klären müßen, wo komm ich her! Nur wenn ich weiß, dass ich woher komme, kann ich mich doch erst der Frage widmen wo ich hin gehe, oder? Nur wenn das eine einen Sinn ergibt, kann auch das andere erst einen Sinn ergeben. Hier liegt der Schwachpunkt der Religionen.

Viechxy
17.07.2003, 00:16
...das liegt wohl daran, dass das auch ein grund für die existenz der religionen ist, man benutzt sie um abstand vom Diesseits zu erlangen...

die frage mit der sich wohl alle einmal beschäftigt habe:
wie kann alles einfach so aus dem "Nichts" entsehen ?

und warum muss es ein "höheres" wesen sein ?

wie kann dieses wesen enstehn ?

ist es einfach da ?

Tiu
18.07.2003, 12:50
Gehören vielleicht "Intelligenz" und "Religion" zusammen?
Wenn man bedenkt, dass ja schon der Neanderthaler eine "Jenseitsvorstellung" gehabt haben muß, ist das ganze gar nicht mal so abwegig.
Auch die Entwicklung der "Religionen" von der Primitiv-Religion über die Naturreligion bis zur Götterreligion zeigt, dass sich die Religion der jeweiligen Entwicklungsstufe der "Intelligenz" anpaßt.
Kann es also für den Menschen überhaupt eine Intelligenzstufe ohne Religion geben? Oder ist die höchste Form der Intelligenz sogar eine Stufe ohne Religion?

Cerberus
18.07.2003, 19:29
Original erstellt von GRAKA0815
Gehören vielleicht "Intelligenz" und "Religion" zusammen?
Ganz gewiß ist das so.
Wenn man bedenkt, dass ja schon der Neanderthaler eine "Jenseitsvorstellung" gehabt haben muß, ist das ganze gar nicht mal so abwegig.
Auch die Entwicklung der "Religionen" von der Primitiv-Religion über die Naturreligion bis zur Götterreligion zeigt, dass sich die Religion der jeweiligen Entwicklungsstufe der "Intelligenz" anpaßt.
Mit der Zunahme von Intelligenz,aber noch mehr mit der Zunahme von Erkenntnis,besonders in den Naturwissenschaften,wird sich unsere Vorstellung von Religion ändern.
Kann es also für den Menschen überhaupt eine Intelligenzstufe ohne Religion geben? Oder ist die höchste Form der Intelligenz sogar eine Stufe ohne Religion?
Nein,ich denke nicht.Zumindest nicht für die Masse.Denn irgendwie müssen ja die Menschen,mit der Aussicht auf das Paradies vertröstet werden.Wenn sie es denn schon nicht im Diesseits haben,dann wenigstens im Jenseits.
"Religion ist Opium fürs Volk!"Lenin glaube ich.:confused
Und über die höchste Form/Stufe der Intelligenz will ich lieber nicht spekulieren.Der Weg dorthin führt über die Zeit und Zukunft ist nicht Vorhersagbar.
Cerberus

CokeMan
19.07.2003, 14:49
Kann es also für den Menschen überhaupt eine Intelligenzstufe ohne Religion geben? Oder ist die höchste Form der Intelligenz sogar eine Stufe ohne Religion?

Naja, ich glaube eher das die höchste Stufe der Intelligenz ohne Relligion ist.
Denn vor 200 Jahren gingen wir alle noch am Sonntag in die Kirche.
Und heute macht das vielleicht noch jeder hundertste Wöchentlich.
Dann stellt euch mal vor wie das in weiteren 200 Jahren sein wird, da geht nur noch
jeder tausendste in die Kirche.

Ich denke das ein Intelligentes wesen gar nicht an Religion glauben kann,
da die Relligion zu viele Fragen offen lässt.

Was allerdings sein kann ist, das die Relligion abgeändert wird, und das dann der
Pfarrer in der kirche sagt: "Das es Gott und den Himmel und so nicht gibt, aber
das es doch gut ist für die Menschen wenn sie ein Ziel oder ein Forbild haben.

Joshua
19.07.2003, 15:47
Denn vor 200 Jahren gingen wir alle noch am Sonntag in die Kirche.
Und heute macht das vielleicht noch jeder hundertste Wöchentlich.
Dann stellt euch mal vor wie das in weiteren 200 Jahren sein wird, da geht nur noch
jeder tausendste in die Kirche.


Ja, allerdings ist nicht allein die mangelnde Aufklärung Grund dafür. Damals hatte die Kirche einen ganz anderen Einfluß auf die Menschen - sie hatte Macht. Macht im weltlichen Sinn als auch psychologisch. Und gerade letzteres ist immer mehr geschwunden.

Cerberus
19.07.2003, 16:15
Absolut richtig.
Religion hat auch sehr viel mit Macht zu tun.Auf Grund mangelnder und unzureichender Aufklärung hatten die Religionen lange Zeit sehr viel Macht.
Sowohl über das Diesseits als auch über den Zugang(Paradies/Hölle)zum Jenseits.
Was natürlich auch die Interpretation über das "Leben nach dem Tod" beinhaltet.
An diesen Vorstellungen haben wir noch heute zu kauen.
Anscheinend ist es gar nicht aufgefallen,das die Aussage,es gibt ein "Leben nach dem Tod" ein Widerspruch in sich ist.
Cerberus

CokeMan
19.07.2003, 16:16
Ja stimmt, wenn man eine Pistole vor den kopf gehalten bekommt, glaubt man alles.
Sobald man die pistole aber weg nimmt, glaubt man nicht mehr an alles, sondern
macht sich gedanken darüber an was man eigentlich die ganze Zeit gedacht hat.

<<Und in genau dieser Phase sind wir gerade.>>

Tiu
19.07.2003, 18:34
Dem kann ich so nicht zustimmen. Auch wenn wir heutzutage kaum oder nicht mehr in die Kirche gehen, heißt das ja noch lange nicht das wir uns "keiner" Religion zugehörig fühlen oder einen etwaigen Jenseitsgedanken haben.
Viele bekennen sich heute zum Buddhismus, Hinduismus, Esoterik, Naturreligionen bis hin zu neuzeitlichen Sekten oder gar neu geformten Religionen wie dem Jediismus aus Star Wars. Irgenwo hat jeder Mensch "seine" Religion. Daher wird es auch immer eine Religion geben solange wie es Menschen gibt.

Cerberus
19.07.2003, 19:03
Das sei auch nicht abgestritten.Sieht man schon daran,das wir hier darüber diskutieren.
Ich will das mal etwas klarer Formulieren.
Die alten und überkommenen Antworten der Religionen sind nach dem heutigen Erkenntnisstand der Naturwissenschaften nicht mehr zeitgemäß.D.h. für mich persönlich,ich gebe mich mit den Antworten der Kirchen/Religionen auf meine Fragen nicht mehr zufrieden.Das was mir dort erzählt wird kann so nicht stimmen.Es widerspricht allen Forschungsergebnissen der heutigen Naturwissenschaften.
Z.B. Schöpfungsmythen,die Einzigartigkeit des Menschen,das der Mensch das Ziel sei,
Himmel/Hölle vs.Oben/Unten,Sonne als der Mittelpunkt des Universums,Gott als Beobachter und Lenker der Menschen,ein Leben nach dem Tod etc.Aus eben diesen Gründen gehöre ich keiner Religion an,was nicht heißt,das ich nicht Religiös bin.
Wenn überhaupt,fühle ich mich eher zum Buddhismus/Veda/Upanishaden hingezogen,soll heißen,das ich dort eher Antworten auf meine Fragen bekomme und den Naturwissenschaften natürlich.Beides muß sich ja nicht Ausschließen.Im Gegenteil.
Cerberus

CokeMan
19.07.2003, 22:13
etwaigen Jenseitsgedanken haben

Diesen gedanken kann man schon haben, und den hat man auch, allerdings
kann man den ohne Religion genauso wie mit haben.

Jenseitsgedanken haben also nichts mit Religion zu tun, sondern sind ganz normal.

Tiu
21.07.2003, 12:00
Original erstellt von CokeMan
Jenseitsgedanken haben also nichts mit Religion zu tun, sondern sind ganz normal.

Das wiederum ist eine Sache der Definition. Ab wann fängt Religion an? Doch spätestens dann, wenn ich "glaube" das dieses oder jenes so und so ist / sein wird.

Quixotte
29.08.2003, 03:36
Hmm ... immer wenn ich über solche Themen schreibe / rede oder sowas lese überkommt mich immer so ein Gefühl von ungewissheit ... brrrrr unheimlich :-) - na gut ... will ich mich auch mal äußern und meine Meinung beitragen ...

Zum Thema Religion: (meine Meinung seit Reliunterricht letzten Jahres)

Im grunde ist Religion die Frage nach Gott. Dies ist das letzte Geheimnis und Religion funktioniert eben nur wenn ein letztes Geheimnis ungelüftet bleibt.

(Ein chinesiches Märchen: Eines Tages schwebte eine Fee vom Himmel herab. Sie war wunderschön und der Bauer, der Gerade auf dem Feld arbeitete, verliebte sich sofoert in sie.Sie sagte zu ihm: "wir werden ewig glücklich sein, wenn du nur die eine bedinguing erfüllst: was auch immr geschieht, du darfst nie in diesen korb hier schaun, sonst ist unser glück vorbei.!" ... nach vielen glücklichen jahren überkam dem bauern die neugierde als seine frau auf dem feld arbeiten war-er schaut in den korb, doch er ist leer! als die frau zurückkommt merkt sie dass etwas nicht stimnmt und weiß sofoert dass ihr mann in den korb geschaut hat. wenige augenblicke später lköst sie sich auf und armut und pest fallen über die menschen her.

Damals haben die Fragen nach Entstehung der Erde und das alles, auf die Frage nach dem "Beweger" geleitet - also Gott ... Ich denke heute ist die mehrheit der westlichen Bev. so "unreligiös", da sich die fragen alle mehr oder weniger durch die wissenschaft geklärt haben. Andere Leute sind aber widerum religiös weil sie sich eben "andere Fragen stellen"...

Trifft auch auf mich zu einerseits dachte ich immer dass ich unreligiös bin - aber wenn ich mal über dies und das nachgedacht habe kamen woeder fragen auf - konnte ich mir zwar auch irgendwie erklären aber irgendwo blieb einfach ein ? übrig.

öhm ... jetzt hab ich den Faden verloren ...

ach ja .. genau ... ich denke, dass diese religion, die frage nach XXX ein überbleibsel aus vergangenen zeiten ist. Mit mehr wissen werden wir vielleciht immer unreligiöser ... bis wir vielleicht (mmhh eher nich) gar nich mehr religiös sind...

ach ja die 2te: ich meine jeder hat seinen eigenen sinn des lebens ... jeder muss seinen eigen sinn des lebens finden ...


oh mein gott- ich hoffe das der beitrag net zu unübersichtlich is und net so viel fehler enthält :-P is schon spät/früh heute ... na dann
:n8

Niyu
29.08.2003, 12:20
Dieses Märchen was du zitierst hast, hat im Grunde keinen anderen Sinn als die Leute daran zu hindern etwas zu hinterfragen...

Was ist in dem Korb? Egal! Guck nicht hinein..es wird dein verderben sein...
Und tut er es doch..so wird schreckliches geschehen!

Was das mit Religion & Glaube zu tun hat, ist mir dabei irgendwie entgangen. Denn Glaube und das Hinterfragen von etwas müssen sich nicht gegenseitig ausschliessen, wie in deinem beispiel.

Cerberus
03.09.2003, 17:49
All
Hier ist ein interessantes Interwiev zum Topic!
Mit dem Arzt,Neurologen und Psychiater Dr.Michael Schröter-Kuhnhart über das Thema *Nahtoderfahrungen*.Ist etwas länger,aber es lohnt sich zu lesen.
Hier gehts zum Text:Auf wissenschaftlicher Spurensuche nach dem Jehnseits (http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/lis/15552/1.html).
Cerberus

Der Daedalus
13.09.2003, 17:22
Ich hab nicht alles gelesen, aber einfach mal meine Sicht der Dinge:

Ich glaube nicht daran, dass nach dem Tod irgendwas ist. Warum sollte es auch?

Wir sind da, weil vor ein paar Millarden Jahren ein Planet entstanden ist, der günstige Vorraussetzungen für das Leben bereit hielt. Durch viele Zufälle und die "Evolution" hat sich dann der Mensch entwickelt. Im Grunde sind auch wir nur eine Laune der Natur. Hätten sich unsere Vorfahren nicht irgendwann mal gedacht, dass man die Hände auch zum arbeiten nutzen kann, dann würde es uns heute auch nicht geben und wir würden uns garkeine Gedanken darüber machen, was nach dem Tod passiert.
Unsere Existenz ist nichts anderes als eine Menge an Kohlenwasserstoff-Verbindugen und Gehirnströmen ... Wenn diese Ströme nicht mehr fließen und unser Körper anfängt zu zerfallen sind wir tot. Warum sollte es da noch was geben, was "weiter lebt"?

Die Frage, nach dem Sinn des Lebens und diese Frage hier sind eigentlich sehr eng miteinander verknüpft.
Beide Fragen drücken eigentlich die unfähigkeit der Menschen aus, sich über ihre Existenz wirklich im klaren zu sein. Viele sind einfach nicht in der Lage, oder zu "überheblich" dazu zu verstehen, dass es anscheinend keinen "höheren" Sinn im Leben gibt. Es gibt genug Leute die auf der einen Seite glauben, dass der Mensch "wieder aufersteht" aber Tiere nach dem Tod einfach tod sind. Wie kann man so naiv, überheblich, sein sowas zu glauben?

Ich für meinen Teil, kann viel besser damit leben, wenn ich weis, dass ich nach dem Tod auch wirklich Tod bin.
Ich wünsche mir, dass es dann noch Leute gibt die an mich denken und mich nicht vergessen. Wenn man das als eine Form von "Leben nach dem Tod" bezeichnen will, dann kann man das machen.

Der Mensch definiert sich durch seine Taten und dadurch wie seine Taten, von anderen in Erinnerung gehalten werden.

weird
13.09.2003, 23:56
wenn du den mensch rein biochemisch betrachtest, so gibt es auch keine antworten auf fragen wie 'was, oder ist überhaupt etwas nach dem tod?' oder nach dem sinn des lebens finden. da ist nichts. auch kein sinn, nirgendwo. verfolgst du konsequent diese materialistische ansicht, stimmst du auch dem ursache-wirkung-prinzip zu. und selbst dann musst du dir die frage nach der letzten ursache gefallen lassen, auf die du in dieser weise keine antwort hast.

gibt es überhaupt einen sinn unserer existenz? nach dieser recht materialistischen betrachtungsweise sind wir tatsächlich nur 'kohlenstoffeinheiten', entstanden durch zufall, naturwissenschaftlich bedingt. und so zerfällt die instabile kohlenstoffeinheit nach dem tod wieder. da steckt überhaupt kein sinn.

prof. splett vertritt das prinzip "was muss ich denken, damit ich denken kann, was ich denke." zb sinnlosigkeit. ohne dass es sinn gibt kann man sich auch keine sinnlosigkeit vorstellen.

du magst vielleicht mit der vorstellung, nach dem tod ist nichts, besser leben können. aber es hat ja auch keiner versprochen, das leben sei einfach.

ciao, weird

Der Daedalus
14.09.2003, 10:11
Der Sinn meines Lebens ist es die Zeit, die mir gegönnt ist zu genießen. Und den Leuten die mir wichtig sind das Leben schöner zu gestalten.

Das ist für mich der Sinn des Lebens.

Ich kann nun mal nicht meine Gedanken darauf "verschwenden", darüber nachzudenken, was nach dem Tod ist, denn bis jetzt gibt es keinen Grund für mich zu glauben, dass es ein Leben nach dem Tod (in welcher Form auch immer) gibt.

Unter einer materialistischen Betrachtungsweise verstehe ich was anderes ...

Ich würde das eher als nüchterne analyse der Fakten bezeichnen. Es gibt keinerlei wissenschaftlichen Grund anzunehmen, dass nach dem Tod "etwas ist" und es gibt. Sollte ich jemals eine Erfahrung machen, die mir doch einen wirklichen Grund gibt, darüber nachzudenken, dann werde ich das auch tun.

Cerberus
14.09.2003, 10:55
Sicher kannst Du das machen.Alles auf ein physikalisches Phänomen reduzieren.
Du kannst sogar noch weiter gehen und sagen,das alles was wir sehen eine quantenphysikalische Kräuselung der RaumZeit ist.Nichts weiter als eine kleine Unreinheit,ein Ausrutscher quasi.
Wenn Du das machst solltest Du es aber auch Konsequent zu Ende denken.:D
Ob das allerdings der Sache gerecht wird,wage ich zu bezweifeln.Es stellt sich dann die Frage,warum der ganze Aufwand.Hät *der Alte* sich auch schenken können.
Cerberus
Hab noch was vergessen.
Ich spreche nicht vom Menschen als Ziel.
Es geht um das Prinzip Leben.

chrisnight
14.09.2003, 13:06
Original erstellt von Cerberus

"Religion ist Opium fürs Volk!"Lenin glaube ich.:

Es war Marx und er sagt "Religion ist Opium des Volkes", Religion kommt also aus dem Inneren und wird nicht von oben oktroyiert.

Das Leben kann übrigens nicht endlich sein, weil Leben aus Energie bestehen und Energie nicht enden kann, sondern nur seinen Zustand ändert. Und das sagt auch der Buddhismus. Vor über 2600 Jahren (ca. Alter des Buddhismus) war die Vorstellungskraft des Menschen nur weniger Wissenschaftlich als heute. Die Vorstellung von der Wiedergeburt wie sie im Buddhismus existiert wäre wissenschaftlich auf jeden Fall denkbar. Wenn sich Energie einmal zu einer Aura zusammenschließt, warum sollte sie das nicht nocheinmal tun. Energie wählt oft die Form, die es schon einmal hatte. Und das jeder Mensch eine eigene spezifische Energiesignatur sprich Aura hat, ist wissenschaftlich bewiesen.

bis zum Konzil von Nicäa 325 n.Chr. gab es im Christentum übrigens noch die Wiedergeburt für alle Christen, nicht nur für den Heiland.

Der Daedalus
14.09.2003, 18:25
Beide Sprüche gab es.

"Religion ist Opium fürs Volk!" ist von Lenin

"Religion ist Opium des Volkes" ist von Marx


Das zeigt wie unterschiedlich diese beiden Ansichten eigentlich waren.

raph
16.09.2003, 08:24
Was ist nach dem Tod?

Die nahtod erlebnnisse mit dem Tunnel und dem Licht am Ende davon sind eigentlich bei fast allen "Sterbenden" im Gehirn.
reanimierte berichten von eben diesem tunnel, manche davon, dass sie ihre OP/Reanimation von AUSSEN gesehen haben und dabei Details beschreiben konnten, die sie niemals hätten wissen können.
Das alles verwirrt noch mehr. Dazu kommt, dass Sterbeforschung eher stiefmütterlich behandelt wird und eher belächelt als vorangetrieben wird.


Ich denke, dass es irgendein "Programm" gibt, dass das Gehirn dann abspult, dass sich bis zu einem gewissen grad mit den vorstellungen irgendeiner (mir nicht bekannten) religion decken KÖNNTE, danach verblasst die "Wahrnehmung", bis schließlich einfach nur endgültig Ende ist. Same procedure as every life .

Der Titel/die frage des Topics wird wohl auf nicht absehbare Zeit unbeantwortet bleiben.

kingtimo
16.09.2003, 10:21
... ich denke, das wenn du stirbst, sich, wenn du pech hast deine seele einen neuen körper suchen wird ...
;)

Pfeifenheini
22.09.2003, 01:39
Warum sollte irgendetwas von uns weiterleben ? Der Sinn des Lebens ist es m.E., wieder Leben zu erzeugen. Also den "Fortbestand der Art" zu sichern. Dabei gibt es den Nebeneffekt der Mutation, die auch neue, 'bessere' Arten hervorbringt. Insofern könnte ein Zweck dahinter stecken, aber den werden wir wohl heute nicht erkennen können. Ich halte uns nämlich ebenfalls nicht für das 'Endprodukt" dieser Kette und damit die 'Krone der Schöpfung'. Wenn wir also ewig körperlich lebten, wäre für all' diese schönen Verbesserungen kein Platz mehr !

Bis hierhin gibt es bei mir noch eine Art "Naturglauben", denn die Natur hätte ja vermutlich einen Plan (oder auch nur einen ziemlich großen Würfelbecher mit u.a. uns als Inhalt), um sich langsam der besagten Krone der Schöpfung zu nähern. Nun können Spötter an dieser Stelle behaupten, daß diese Fortentwicklung der Arten sich bloß auf niederen Trieben gründet (wie unkatholisch !), aber vielleicht sind die ja so 'nieder', weil sie eben als wichtiger Bestandteil des Ziels/Lebenssinns tief in allen Lebewesen verwurzelt sind ?

So, jetzt kommt die andere Seite: jüngere Weltall-Entstehungstheorien gehen nicht nur von einem Urknall aus, sondern auch von einem Kollabieren am Ende des Weltall-Daseins bis hin zur Größe eines Stecknadelkopfes. Dieser explodiert dann wieder in einem neuen Urknall, der möglicherweise ganz andere Universen erzeugt [mir ist diese Theorie irgendwie sympathisch, hat ja auch etwas von einer Wiederkehr] ...

Wenn also Gott/die Natur oder wer auch immer als Allmächtiges Wesen ewig leben sollte und also alle diese Dinge versteht und vielleicht soger selbst angestoßen hat: was bilden wir uns überhaupt ein, mit so jemandem an einem ewigen Tisch sitzen zu dürfen ? Nach meiner Vorstellung sind wir in dem Mörtel eines dieser Universen enthalten und werden von Gott ohne mit der Wimper zu zucken (an seiner/ihrer Stelle würde ich das wohl auch tun) zermalmt und als Materiebausteine eines neuen Universums wiederverwendet - allerdings nicht mit unserer Seele oder was auch immer unserem heutigen Dasein noch irgendwie ähnlich sein sollte. Es wird ohne uns wieder neu angefangen. Wenn Gott nicht existiert, werden wie ebenfalls zermalmt und es kann eben niemand mit besagter Wimper zucken. Insofern bin ich also ein Nihilist.
PS.: ich bin deswegen aber kein unglücklicher Mensch

rawesoft
14.10.2003, 05:29
Das Leben ist wie eine Festplatte, man speichert die ganze Zeit und nach dem Headcrash iss nix mehr da. Tot ist tot, fertig , aus Basta.....
Oder wollt Ihr den ganzen Scheiß etwa noch einmal durchleben ??

Tiu
14.10.2003, 11:51
Jederzeit wieder. :p

Kuddel
15.10.2003, 21:58
@ rawesoft

Wenn unser Leben wie das einer Fesplatte ist, wie sieht es dann mit einer Formatierung aus!
Erklär mir das mal bitte. :D

MfG Kuddel

rawesoft
16.10.2003, 04:23
@ Kuddel, die Formatierung und das Betriebssystem erhälst Du durch die Erziehung und deiner privaten Umgebung, dauert nur etwas länger wie bei M$ ;)
Die Daten die nach einem Headcrash immer noch auf deiner Platte sind entsprechen den Erinnerungen deiner Bekannten ! Es soll ja auch entsprechende Firmen geben die sich auf Reanimation spezialisiert haben, klappt nur nicht immer lol

Sogenannte Hyperaktive haben Platten mit mehr als 10.000 U/min.
Beamte haben allerdings nur 4500 U/min. (sorry :p)

Dann gibt es da noch die sogenannten Superschlauen, die haben mind. 2 Prozessoren an Board !

DIese Gedanken kamen mir mal auf der Arbeit, finde sie aber sehr zutreffend !!!

Bin Atheist und glaube nicht an ein Leben nach dem Exitus !